Elizabeth Loupas Die zweite Herzogin

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Inhaltsangabe zu „Die zweite Herzogin“ von Elizabeth Loupas

«Man sagt, er habe sie umgebracht.» Diese Warnung erhält die junge Barbara von Habsburg am Vorabend ihrer Hochzeit mit Alfonso d’Este. Der dunkle Herzog steht im Verdacht, seine erste Frau, die bildschöne Lucrezia Borgia, vergiftet zu haben. Ob dasselbe Schicksal auch ihr bestimmt ist? Inmitten von Verschwörungen, Intrigen und Bündnissen nimmt Barbara ihr Schicksal selbst in die Hand . . . Liebe, Neid und Intrigen am Hofe von Ferrara: ein berauschendes Sittengemälde der italienischen Renaissance.

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  • Die zweite Herzogin

    Die zweite Herzogin
    Helene2014

    Helene2014

    30. July 2017 um 10:32

    Die zweite Herzogin ist die Geschichte der Erzherzogin Barbara von Österreich, die als zweite Ehefrau von Herzog Alfonso nach Ferrara kommt. Sie ist nicht mehr jung, 26 Jahre alt, und nicht sehr attraktiv, dafür aber sehr intelligent und äußerst neugierig und wissbegierig. In Ferrara angekommen, muss sie feststellen, dass ihr Ehemann zwar höflich aber äußerst gefühlskalt ist. Eine eigene Meinung, und besonders wenn das von einer Frau kommt, wird fast als Hochverrat betrachtet. Immer öfter werden ihr schreckliche Dinge zugetragen, bei denen es um den Tod der ersten Herzogin geht. Alfonso, so die allgemeine Meinung, hat Lukrezia d'Medici umgebracht. Hier stiftete der Klappentext bei mir etwas Verwirrung, da es dort heißt, die erste Herzogin wäre Lukrezia Borgia gewesen. Da ich erst vor kurzem ein Buch über sie gelesen hatte, war mir klar, dass das nicht stimmen konnte, da Lukrezia Borgia viel früher gelebt hatte. Lukrezia Borgia war die Großmutter von Alfonso und nicht seine erste Ehefrau. Barbara, obwohl voller Angst vor ihrem Ehemann, versucht herauszufinden, was damals wirklich geschah. Sie muss die Wahrheit unbedingt herausfinden, weil sie wissen will,ob sie mit einem Mörder verheiratet wurde. Und je näher sie dieser Wahrheit kommt, umso gefährlicher wird es für sie.Die Autorin nimmt den Leser mit ihrem schönen und bildhaften Schreibstil mit auf eine Reise in eine Zeit des höfischen Prunks, aber auch der dunklen Geheimnisse und Gefahren. Barbara kann niemanden trauen, sie ist ganz alleine mit ihren schrecklichen Ahnungen. Sehr gut beschreibt die Autorin auch die Stellung der Frau zur damaligen Zeit. Ihr einziger Zweck bestand darin, einen männlichen Erben zur Welt zu bringen. Ansonsten hatte sie sich voll und ganz ihrem "Herrn und Gemahl" unterzuordnen ohne eine eigene Meinung oder Ideen zu haben. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was denn nun mit der ersten Herzogin passiert ist und wie es mit dem weiteren Leben von Barbara weitergeht. Auch das Ende hat mich nicht enttäuscht, für mich war es plausibel. Ob es wirklich so gewesen ist, werden wir wohl leider nie erfahren.Zwei kleine Kritikpunkte habe ich allerdings noch:1. Im Text waren oft italienische Begriffe für Gegenstände oder Handlungen eingestreut, die aber nicht erklärt wurden. Hier wäre ein Glossar am Ende sehr hilfreich gewesen.2. Ebenso fehlte ein Personenregister.Fazit: Abgesehen von den kleinen Kritikpunkten hat mich der Roman sehr gut unterhalten. Er war spannend und vermittelte ein gutes Bild der damaligen Zeit. Von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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