Elizabeth Macneal

 4,2 Sterne bei 74 Bewertungen
Autor von The Doll Factory, The Doll Factory und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Elizabeth Macneal

Cover des Buches The Doll Factory (ISBN: 9783847900733)

The Doll Factory

 (73)
Erschienen am 30.04.2021
Cover des Buches The Doll Factory (ISBN: B085Y1VDSZ)

The Doll Factory

 (1)
Erschienen am 27.03.2020
Cover des Buches The Doll Factory (ISBN: 9783838794532)

The Doll Factory

 (0)
Erschienen am 27.03.2020

Neue Rezensionen zu Elizabeth Macneal

Cover des Buches The Doll Factory (ISBN: 9783847900436)Heidelperles avatar

Rezension zu "The Doll Factory" von Elizabeth Macneal

Makaber, düster und dennoch packend
Heidelperlevor 2 Monaten

Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und muss ehrlich sagen, dass ich nicht erwartet hätte, dass es mir so gut gefallen würde.

Die Geschichte ist mysteriös, spannend, einzigartig. Die Sprecherin hat es hervorragend geschafft, den Protagonisten Leben einzuhauchen.

Uns erwartet hier eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art, makaber und düster, aber irgendwie doch auch interessant und niedlich verzweifelt.

Wer also nach Spannung, etwas mysteriösem und einer makaberen Liebe sucht, ist hier genau richtig.

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Cover des Buches The Doll Factory (ISBN: 9783847900733)A

Rezension zu "The Doll Factory" von Elizabeth Macneal

Einfach nicht das richtige Buch für mich.
Annabelle_Frtzvor 5 Monaten

London, 1850 - Zwei junge Frauen arbeiten in einer Puppenmanufaktur, ein junger Künstler strebt nach Anerkennung, ein Waisenkind versucht sich Geld für ein Gebiss zu verdienen und ein Präparator entwickelt eine sehr ungesunde Obsession.

Iris, welche bei der Geburt einen Schlüsselbeinbruch erlitten hat, ist körperlich ein wenig eingeschränkt und bemalt Porzellanköpfe in der Puppenmanufaktur, ihre Schwester Rose, die am ganzen Körper stark vernarbt ist, da sie die Pocken hatte, näht die Kleidung. Iris träumt im stillen jedoch davon Malerin zu werden und übt jede Nacht heimlich im Keller der Manufaktur. Als Iris, eine aufstrebende Künstlerin, Louis, einen präraffaelitischen Künstler trifft, willigt sie ein, im Austausch für Malunterricht für ihn Modell zu stehen.

Albie war mit noch mit der liebste Charakter. Er hatte als Waise ein schweres Schicksal in der damaligen Zeig und war trotzdem stets guter Dinge und hat immer versucht für sich und seine Schwester das Beste herauszuholen um für ihre Sicherheit und Freilassung zu sorgen.

Und dann ist da noch Silas, von Beruf Präparator, mit seiner Liebe zum Austopfen und anordnen von Knochen, träumt er davon seine Präparate in der großen Exhibition auszustellen, doch seine neuste Obsession ist die liebreizende Iris mit ihrem markanten Schlüsselbein…

Die Grundidee der Geschichte klang sehr vielversprechend, auch nach den ersten Seiten war ich noch guter Hoffnung, dass sich die Geschichte langsam entwickeln wird. Ich bin ein riesen Fan dieser Zeitepoche, noch dazu wenn ein Buch im schönen, atmosphärischen England spielt. Ich muss jedoch leider sagen, dass das Buch einfach nicht das Richtige für mich persönlich war. Gelockt hat mich das viktorianische London mit seiner gotischen Atmosphäre, jedoch kam bei mir einfach die Stimmung nicht an. Ich habe oft mittendrin regelrecht vergessen in welcher Stadt und zu welcher Zeit wir uns gerade im Buch befinden, so wenig kam bei mir die Stimmung an.
Auch empfand ich die Charaktere als zu oberflächlich geschrieben. Ich habe mit keinem Charakter mitgefühlt, mitgefiebert oder irgendeine Art von Sympathie entwickelt. Es fand kaum Entwicklung statt, ich wusste von Anfang an, was als nächstes passieren wird, wie das Buch enden wird und hatte dementsprechend keine wirkliche Freude am Lesen.
Auch war für mich Fragwürdig, wieso einerseits am Anfang des Buches immer wieder auf die Fehlhaltung von Iris hingewiesen wurde und immer betont wurde wie eingeschränkt sie ist, wenn es dann bis zum Schluss und der „großen Katastrophe“ keine Rolle mehr gespielt hat und sie zwischenzeitlich als die schönste Frau auf Erden beschrieben wurde, die mit ihrer Schönheit alle betört. Im Endeffekt, war für mich einfach vieles verwirrend, ohne Spannung oder dem typischen Feeling eines guten historischen Romans und ohne jegliche Gefühlregung, noch dazu diese sehr seltsamen Szene rund um Silas, die wohl eine Art ungutes Gefühl vermitteln sollten und Teil des Spannungsbogen waren, aber bei mir einfach so gar keinen Anklang fanden.

FAZIT: Alles in allem war „The Doll Factory” einfach nicht das richtige Buch für mich. Ich kann mir jedoch sehr gut vorstellen, dass es vielen anderen gut gefallen könnte.

* Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

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Cover des Buches The Doll Factory (ISBN: 9783847900436)Ava_lons avatar

Rezension zu "The Doll Factory" von Elizabeth Macneal

Eine Frau entfaltet sich und zeigt Stärke
Ava_lonvor 7 Monaten

Inhalt

London, 1850. Iris schuftet unter harten Bedingungen in einer Puppenmanufaktur, doch heimlich malt sie Bilder und träumt von einem Dasein als Künstlerin. Als sie für den Maler Louis Frost Modell stehen soll und von ihm unterrichtet wird, eröffnet sich ihr eine völlig neue Welt: Künstlerische Meisterschaft, persönliche Entfaltung und die Liebe zu Louis stellen ihr Leben auf den Kopf. Sie ahnt jedoch nicht, dass sie einen heimlichen Verehrer hat. Einen Verehrer, der seinen ganz eigenen, dunklen Plan verfolgt.

Cover

Das Cover gefiel mir in seiner verspielten Art. Die blauen Farbtöne gingen ineinander über und im Mittelpunkt steht eine klassische Schneiderpuppe, allerdings hier mit Schmetterlingsflügel. Erst mit dem Lesen des Buches, ergibt die Zusammenstellung einen tieferen Sinn 

Mein Eindruck

Mit Spannung und Vorfreude habe ich angefangen diese Geschichte zu lesen. Der Schreibstil gefiel mir auf Anhieb und die ersten Seiten flogen regelrecht an mir vorbei. Dann gab es für mich einen kleinen Bruch und die Geschichte rief so einige Assoziationen hervor Richtung des Romans – Das Parfüm. 

Nun habe ich doch einige Probleme mit diesen Horrorgestalten, die Gefangene ihrer eigenen Anschauungen und stark soziopathisch sind. Erst nach einer mehrtägigen Pause konnte ich dann weitergelesen.

Es gab viele kleine Abschnitte und Passagen die mir sehr gut gefallen haben und für mich hätte das Thema Emanzipation zu dieser Zeit um 1850 völlig ausgereicht. Den düsteren Verehrer hätte es nicht gebraucht, denn dadurch wurde für mich der Kontrast zwischen der Entdeckung der Lebenslust von Iris und der Freiheit ein eigenständiges Leben zu führen stark begrenzt. Natürlich gibt es Neid und Missgunst von anderen Menschen, damit ist schon ein interessanter geschichtlicher Spannungsbogen erreicht. Auch die Beschreibung der Künstlerseele und den Drang des Schaffens, innere Bilder lebendig werden zu lassen fand ich ansprechend. 

Im Ergebnis hat mich dieser Roman in seiner Vielfalt – Zeitgeschichte, Frauenrechte, Künstlerleben, Liebesgeschichte und Thriller überrascht und es war mir einfach zu viel.

Fazit

Ein Roman welcher mich irritiert zurückgelassen hat und in mir eine unterschwellige Gegenwehr hervorgerufen hat. Ich musste mich immer wieder neu einstimmen und auf die Geschichte einlassen.

Die Protagonistin und auch einige der Nebencharaktere haben mir zwar gut gefallen, letztlich habe ich das Buch aber doch mit einer gewissen Distanz gelesen.

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