Elizabeth May Die Feenjägerin

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Inhaltsangabe zu „Die Feenjägerin“ von Elizabeth May

Schön, talentiert und tödlich - Aileana Kameron hat nur ein Ziel: die Feen, die ihre Mutter getötet haben, zur Strecke zu bringen Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben - die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ...

Vielschichtige Charaktere, viel Action, faszinierende Welt und eine starke, tiefgründige Protagonistin!

— Weltentraeumerin
Weltentraeumerin

Das Buch war der Hammer,am Anfang etwas langatmig,aber dann volle Kanne spannend Kann ich nur empfehlen

— FantasyWoman
FantasyWoman

Ich musste das Buch leider Abbrechen! Gute Idee, schlechte Umsetzung der Protagonisten - sie war mir leider einfach viel zu kindisch!

— Bellchen2905
Bellchen2905

Blutig, voller Action und einem absolut fiesen, offenem Ende!

— Zuckerwatte-im-Kopf
Zuckerwatte-im-Kopf

Ein grandioser Auftakt einer neuen Trilogie - mit einem richtig fiesen Cliffhanger.

— JessiBuechersuchti
JessiBuechersuchti

Aileana & Kiaran sind einfach ein Dream-Team - eine ungewöhnliche Fantasystory mit viel Action :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein bisschen verwirrend, aber trotzdem eine spannende Geschichte.

— Eden
Eden

Konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen, habe nach ein paar Seiten aufgehört zu lesen.

— Josi93
Josi93

3.5 Sterne für eine tolle Geschichte mit einer tollen und taffen Protagonistin!

— Booknerd224
Booknerd224

Irgendwie kam ich mit dem Mix Elfen und High Technologie im 19 Jh. nicht klar. Das war mir dann doch zu utopisch!

— Elysetta
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  • Vielschichtige Charaktere, viel Action, faszinierende Welt und starke, tiefgründige Protagonistin

    Die Feenjägerin
    Weltentraeumerin

    Weltentraeumerin

    27. July 2017 um 21:55

    Das Buch gehört zu dem Genre Steampunk. Der Weltenaufbau konnte mich absolut überzeugen, mir gefiel diese Mischung aus der strengen Etikette des 19. Jahrhunderts mit den Bällen sowie all den gesellschaftlichen Zwängen und der Mechanik einschließlich Aileanas Schusswaffen. Ich ließ mich von dem fesselnden Schreibstil in diese fremde, faszinierende Welt entführen.Aileana ist eine absolute Kick-Ass-Heldin. Eine Alternative, mit der Geschichte zu beginnen, wäre vermutlich die Ermordung ihrer Mutter gewesen, doch das ist hier bereits ein Jahr her und somit haben wir es nicht mehr mit einem unsicheren Mädchen sondern mit einer geübten Jägerin zu tun, die ziemlich gut kämpfen kann und nicht bereit ist, Schwäche zu zeigen. Auch gefiel mir ihre Eigenständigkeit und die Tatsache, dass sie dennoch nicht alles kann, da sie zum Beispiel die Feen nur mit Hilfe sieht.Dabei ist Aileana eine sehr tiefgründige Protagonistin, die die Geschichte im Übrigen aus der Ich-Perspektive im Präsens teilweise leicht ironisch erzählt.Sie hasst die Vorschriften und Pflichten, die sie als Lady hat und wünscht sich sehnlichst, der Etikette zu entkommen und endlich ihr Leben selbst bestimmen zu können. Dennoch bemüht sie sich wirklich, die Ehre ihrer Familie nicht allzu sehr zu beschmutzen. Dieses Verantwortungsbewusstsein war ein weiterer Aspekt, den ich an ihr mochte.Nachts jagt sie Feen, angetrieben von ihrem brennenden Wunsch nach Rache. Mir gefiel, dass das hier nicht wie in so vielen anderen YA-Büchern ablief, in denen die Protagonistinnen nur töten, weil sie müssen und anschließend vor schlechtem Gewissen zerfließen. Aileana dagegen verfügt über eine richtige Mordlust, sie liebt den Moment des Tötens und wird manchmal nahezu von dem Drang danach verzehrt. Diese dunkle Seite an ihr verleiht ihr Ecken und Kanten, sodass sie alles andere als perfekt wirkt und gleichzeitig aus der Masse der braven Protagonistinnen heraussticht.Das Buch hat somit auch ein hohes Gewaltpotenzial, zumal die Feen grausam sind und nach der Energie der Menschen lechzen (die dafür ihr Leben lassen müssen). Das bedingt natürlich eine Menge Action, es gibt eine Menge Kämpfe von Aileana und dazu eine hohe Spannung.Dennoch gibt es keine einseitige Gut-Böse-Einteilung: Zwei Feen werden von Aileana weitgehend akzeptiert, auch wenn sie ihnen nicht vertraut, dabei stellt auch Aileana selbst fest, dass nicht alle Feen von Grund auf böse sind. Im Verlauf der Handlung wird der Hintergrund der Feen weiter ausgestaltet und es bieten sich einige Enthüllungen. Ich mochte diese schottische Atmosphäre und die Verknüpfung mit den Legenden über Feen.Generell sind die Charaktere sehr vielschichtig, sogar Nebencharaktere zeigen diesbezüglich viel Potenzial.Kiaran, eine ebenso mächtige wie undurchschaubare Fee, trainiert Aileana jeden Abend und zeigt doch wiederholt, dass er ihr weit überlegen ist. Ailena kennt weder seine Absichten noch seine Geschichte oder warum er Seinesgleichen jagt, doch er ist ein unheimlich faszinierender Charakter, auch wenn man natürlich als Leser schon gewisse Ideen hat.Zwischendrin deutet sich ein kleines Liebesdreieck an, das vielleicht gut beschrieben war, mich aber dennoch innerlich aufstöhnen ließ und das ein Makel an der sonst so gelungenen Idee darstellt. Glücklicherweise entwickelte es sich nicht zu einem richtigen Liebesdreieck und ich hoffe, das gilt auch für die Folgebände. Prinzipiell steht die Liebesgeschichte aber eher im Hintergrund.Die Dialoge sind in der Regel sehr unterhaltsam, vor allem die mit Derrick, einer kleinen Fee, die andere, die Aileana am Leben lässt. Der hat so ein bisschen Xemerius-Charakter, da er bei seiner Anwesenheit überall seinen Senf zugibt, allen auf die Nerven geht, Aileana trotz seines Wesens manchmal hilft und Kiaran zudem nicht ausstehen kann.Ähnlich unterhaltsam waren auch die Kämpfe und Dialoge zwischen Aileana und Kiaran, dem sie hartnäckig Paroli bietet und dem sie liebend gern reizt - trotz seiner Überlegenheit und der dunklen Gefahr, die von ihm ausgeht.

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  • Feenfantasy mit Steampunk und vor tollem Schauplatz

    Die Feenjägerin
    Sandra1978

    Sandra1978

    01. May 2017 um 16:58

    Inhalt In einem ziemlich steampunkigen 19. Jahrhundert lebt in Edinburgh die wohlsituierte Halbwaise Aileana Kameron mit ihrem hartherzigen Vater. Vor kurzem musste Sie den Mord an ihrer Mutter mit ansehen, die von einer Fee umgebracht wurde. Natürlich kann Aileana dieses Wissen mit niemand teilen, macht aber seitdem auf eigene Faust Jagd auf die Feen. Dabei hat sie Unterstützung aus dem Feenreich, doch sowohl Kiaran MacKay als auch ihren kleinen geflügelten Freund Derrick umgeben Geheimnisse, die sie nicht lüften wollen. Doch Aileana bleibt stur und findet schnell heraus: Wogegen Sie eigentlich kämpft, ist größer, älter und stärker als sie glaubt – und ihr Schicksal vorbestimmt und nicht etwa eine freie Wahl. Denn auf einmal geht es nicht mehr nur um Rache, sondern das Schicksal eines ganzen Landes.   Beurteilung Ich verstehe gar nicht warum das Buch so lange ungelesen bei mir lag. Im Nachhinein muss ich sagen, das ist sogar ein Lesehighlight der letzten Wochen! Absolut mitreißend und spannend geschrieben, die Autorin hat wirklich einen tollen Schreibstil. Die Protagonistin, die Feenjägerin Aileana, aber auch die anderen Personen wie Kiaran und Gavin sind wirklich toll charakterisiert. Die Beschreibungen der Schauplätze und vor allem der faszinierenden, technischen Feinheiten sind so detailliert ohne auszuufern, dass die Szenerien vor dem inneren Auge erscheinen und genau die richtige Atmosphäre, die zur Handlung passt, erzeugt wird. Mein persönliches Highlight beim Lesen waren wirklich zum einen die dem Steampunk entnommenden Details, die den historischen Hintergrund aufpeppen und ins fantastische Genre einrücken, aber auch die kleine, lustige Fee Derrick, die sich ständig an Honig beschwipst, lockert das ganze genau im richtigen Maß auf. Man merkt schon, ich singe ein Loblied, aber ich kann wirklich absolut nichts schlechtes über dieses Buch sagen. Ich war selbst schon in Schottland und auch in Edinburgh und war gleich verliebt in den Schauplatz des Romans. Ach ja, man sollte vielleicht als Leser nichts dagegen haben, dass die Autorin ab und zu ein paar blutrünstigere Aussetzer hat beim Schreiben^^ Da splattert es ab und zu ganz heftig, aber nicht übertrieben. Ja, Zusammenfassung: Unbedingt lesen! Spannend, mitreißend, toller Schauplatz, tolle Charaktere, und eine Fortsetzung gibt es ja zum Glück auch, die uns über den fiesen Cliffhanger am Ende hinweghilft.  5 Sterne!

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  • Rezension - Die Feenjägerin

    Die Feenjägerin
    JessiBuechersuchti

    JessiBuechersuchti

    31. March 2017 um 21:57

    Cover Ich liebe dieses Cover. Die bildhübsche Frau darauf passt wirklich super zu Aileana unserer Hauptprotagonistin. Der Dolch passt auch perfekt zu Titel und Geschichte. Und die Ringe, die Aileana trägt sind auch echt hübsch .Erster Satz "Ich habe mir jede ihrer Anschuldigungen eingeprägt: Mörderin. Sie hat es getan. Sie hat blutbesudelt über der Leiche ihrer Mutter gekauert."Meinung Steampunk, das historische Schottland und böse Feen? Das muss ich einfach lesen. Da ich noch nie ein Buch mit bösen Feen gelesen habe, hat mich der Klappentext natürlich sofort neugierig gemacht und das Cover hat die Sache dann eindeutig gemacht - das Buch musste von mir gelesen werden.Der Schreibstil von Elizabeth May ist sehr flüssig und bildhaft, sodass man komplett in das Buch eintauchen und die Geschichte genießen kann. Außerdem ist das Tempo recht schnell, denn es ist durchweg spannend und es passiert eigentlich auf jeder Seite etwas Neues, Interessantes. Vor Allem zum Ende hin.... Ohje, was ein Ende. Ich konnte es überhaupt nicht aus der Hand legen und wollte am liebsten sofort weiterlesen - ein echt fieser Cliffhanger.Die Geschichte spielt zwar im historischen Schottland, allerdings nicht so wie wir es kennen. Es gibt moderne Erfindungen und Waffen - jedoch ist die adelige Gesellschaft so wie damals aufgebaut.Das Buch hat eigentlich durchweg tolle und starke Charaktere. Angefangen bei unserer Hauptprotagonistin Aileana. Nach dem Tod ihrer Mutter ist sie nicht mehr das liebe, naive Mädchen von damals, sondern eine selbstbewusste, rachsüchtige Feenjägerin. Sie trainiert täglich mit der Daoine Sith namens Kiaran, um noch besser zu werden.Kiaran ist eine Fee, genauer gesagt eine Daoine Sith. Diese Feenart ist bekannt für ihre Schönheit, daher ist auch er überirdisch schön. Sehr geheimnisvoll und verschlossen ist er auch, jedoch gelingt es Aileana ab und an, ihm ein Geheimnis zu entlocken und seine gefühlvolle Seite zu entdecken.In Aileana's Ankleidezimmer lebt außerdem noch die kleine Fee Derrick. Er hat mich oft zum Lachen gebracht durch seine komischen und witzigen Kommentare oder Aktionen. Aber eigentlich ist er stehts um Aileanas Wohl besorgt.Aber es gibt auch noch die bösen Feen. Die mir von den Beschreibungen her ziemlich gut gefallen haben. Auch das Bestarium am Ende des Buches ist sehr praktisch, denn da kann man schnell Mal zwischendurch etwas nachlesen, was die Feen angeht.Ein grandioser Auftakt einer neuen Trilogie - mit einem richtig fiesen Cliffhanger. Das Buch hat mich durch die schönen Beschreibungen der Feen und allgemein der Gesellschaft total in seinen Bann gezogen. Zwar soll der zweite Teil dieser Reihe erst im November 2015 auf Englisch erscheinen, allerdings werde ich diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

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  • Grandios

    Die Feenjägerin
    Mara85

    Mara85

    28. November 2016 um 14:53

    Inhalt:In "Die Feenjägerin" lernen wir die junge Aileana Kameron kennen, sie kommt aus gutem Hause und soll auf diversen Bällen einen Ehemann finden. Leichter gesagt als getan, denn: Aileana sollte sich dort damenhaft benehmen, was sie keinesfalls ist. Deswegen schleicht sie sich lieber davon und geht auf die Jagd nach Feen, die damals ihre Mutter getötet haben.Beurteilung:Fangen wir mal mit dem Cover an, es ist einfach wunderschön! Ich mag selten Cover auf denen Gesichter oder Menschen abgebildet sind, aber dieses hier gefällt mir wirklich gut. So kann man sich die Protagonistin wirklich vorstellen, der ausdruck in den Augen sagt alles.Der Schreibstil von Elizabeth May ist sehr flüssig und sehr leicht zu lesen, man kommt schnell in die Geschichte und liest sie wirklich in einem weg. Die Geschichte ist schön spannend gestaltet, es wird einem in keiner Zeile langweilig.Kommen wir zu dem Geschehen und der Hauptprotagonistin.Aileana ist einfach nicht das typische Mädchen, aber ich muss sagen, so mag ich es auch viel lieber, vielleicht auch weil ich selbst nicht das typische Mädchen bin. Ich mochte sie von Anfang an sehr gerne. Sie hat diesen unglaublichen Draht zu ihrere Familie und will ihre tote Mutter rächen. Ihren Stuhrkopf und ihre Art muss man einfach mögen. Die Geschichte ist wirklich toll, der Gedanke an böse Feen war zwar als erstes nicht so meins, aber sie sind so toll beschrieben und ausgearbeitet, man gewöhnt sich schnell an das böse. Es ist auf jedenfall mal etwas anderes, denn ansonsten sind Feen ja immer schön, glitzernd und niedliche Wesen.Fazit:Wer Fantasy mag und auf spannende Geschichten steht sollte auf alle Fälle diese Geschichte lesen.5 von 5 Punkten!

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  • Steampunk vermischt mit Feen

    Die Feenjägerin
    hiddenbookparadise

    hiddenbookparadise

    27. November 2016 um 11:27

    Liebe kann alles verändern. Hätte es sie hier doch nur nicht gegeben.Schon gleich zu Anfang entpuppte sich das Buch um Aileana als eine Mischung aus Feengeschichte und Steampunk. Was ich als Kombination liebe. In ihrer freien Zeit entwickelt die Protagonistin immer wieder kleine technische Meisterwerke, eine Leidenschaft, die sie durch ihre Mutter erlernt hat. Es handelt sich bei ihren Erfindungen um Transportmittel, aber auch um ausgetüftelte Waffen zur Bekämpfung und Tötung von Feen, denn nach dem grauenvollen Tod ihrer Mutter, sinnt sie nach Rache. Dabei wird sie von zwei Feen unterschiedlicher Art unterstützt und erfährt schon bald ihre große Bestimmung.So wundervoll und außergewöhnlich für mich die Kombination beider Genre klang, so normal und weltbekannt war der Handlungsverlauf und natürlich auch die Charaktere. Aileana verbirgt ihre tiefsten und schmerzlichsten Gefühle hinter einer harten Maske, die sie gegenüber jeder anderen Person aufsetzt. Nur die Jagd auf Elfen gemeinsam mit der dunklen, mit einem tiefen Geheimnis belasteten und gut aussehenden Fee, bringt ihr richtige Gefühle, eine Befriedigung. All ihre Sorgen verbirgt sie in sich selbst und sogar vor ihrer einst besten Freundin. Bis schließlich ein junger Mann zurück in ihr Leben tritt, der ihre Welt schon längst kennt. Das Liebesdreieck ist vollendet, denn obwohl grundsätzlich das Gegenteil behauptet wird, ist es vorhanden. Die Liebe nimmt ihren vorhersehbaren Lauf in der Geschichte und für mich machte sie das Buch ein wenig zunichte. Sie erschien mir wie vieles - zum Beispiel auch Kämpfe, Probleme - zu einfach und mit fehlender Tiefe. Vieles, das in dem Buch angesprochen wird, fühlt sich nur wie ein Kratzen an der Oberfläche an. Dabei könnte viel mehr hervor gehen.Denn die Welt der Feen ist wieder einmal anders. Zwar war sie an sich recht klein mit wenigen Vertretern, aber dennoch faszinierend. Mit Zwergen, die teils unter Feen gezählt werden, ist man schon öfter in Kontakt mit Erfindungen gekommen, doch hier sind Feen allgemein der Ausgang für die unter anderem bekannten Steampunk-Elemente. Elisabeth Mays Worte umschreiben hierbei die kleinsten magischen Details und schaffen traumhafte Bilder.An sich wäre der Schreibstil dadurch ein Traum, gäbe es nicht den Konflikt zwischen legeren und gebildeten Worten. Die Sätze stießen sich in ihrer Art teilweise voneinander ab, anstatt zu harmonieren. Für eine weiter wachsende Schlucht zwischen Liebe und Abneigung zu diesem Buch, trug die lückenhafte Logik und Tiefe bei. Ich hatte immer das Gefühl, etwas stimme mit der Zeit nicht. Vielleicht irre ich mich, aber glaube ich, die Tage haben sich in ihrer Anzahl verlängert oder gab es zu viele Stunden. Leider war es auch sehr schade, dass viele Elemente plötzlich hinzugekommen waren, sodass es in die Situation passte, obwohl vorher nichts darauf hinwies. Man merkte deutlich, dass immer wieder neuen Ideen entstanden sind, doch nicht mit dem Vorherigen verknüpft wurden. Schließlich der Schmerz. Aileana wird sehr oft verletzt, aber verschwindet ihr Leiden unglaublich schnell, damit die Aktion weitergehen kann, oder sie kann unendlich oft an ihren Grenzen hintereinander stehen und nichts bringt sie zum Sturz.Dennoch hatte das Buch einen gewissen Reiz und vor allem Witz. Auf seine ganz eigene Art, zeigte es eine neue und andere Welt, eine Idee großen Potentials, welches gewiss in den folgenden Bänden genutzt wird. Ich hoffe, dass es mehr Tiefe und keinen gänzlich bekannten Verlauf geben wird. Das Ende lässt einen mit Fragen zurück, welche zum brennenden Verlangen nach deren Antworten führen. Das Tor zu einer neuen Welt hat sich erst geöffnet.

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  • Mein neues Lieblingsbuch

    Die Feenjägerin
    LauraHei

    LauraHei

    23. June 2016 um 23:58

    Cover:  Das Cover ist in einer sehr dunklen (hauptsächlich schwarz) "Grundfarbe" gehalten. Dies stellt eigentlich sehr gut die dunkle und manchmal auch bedrückende Stimmung in dem Buch dar. Das Hauptmotiv des Covers ist eine rothaarige Frau die ein Schwert in der Hand hält. Die Frau soll (höchstwahrscheinlich) die Protagonistin Aileana darstellen.  Die Ringe an den Fingern passen eigentlich nicht wirklich zu Aileana, allerdings wird dadurch gezeigt, dass sie eigentlich aus adligen Kreisen kommt.Ich finde das Cover sehr schön und es passt auch wirklich gut zu der Geschichte und zu Aileana.Meine Meinung:  Ich finde das Buch wirklich sehr gut und es gehört jetzt auf jeden Fall zu meinen Lieblingsbüchern!   Es ist sehr spannend geschrieben und man kann das Buch kaum zur Seite legen, weil wirklich immer wieder was Neues passiert und man eigentlich gar nicht zur "Ruhe" kommt.Die Charaktere sind alle sehr realistisch dargestellt und man kann ihre Taten meist alle nachvollziehen. Vor allem die Hauptprotagonisten sind alle sehr sympathisch und Aileana und Kiaran sind mir schnell ans Herz gewachsen. Auch die Zeit wurde von Elizabeth May sehr gut dargestellt und beschrieben.Mein Fazit: Mir hat das Buch unglaublich viel Spaß gemacht und gehört absolut zu meinen Lieblingsbüchern! Der einzige Minuspunkt ist, dass ich persönlich etwas schwer in die Geschichte reingekommen bin. Daher gebe ich dem Buch 4,5 von 5 Sternen!

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  • Historisch, Steampunk, Feen - hier wurde alles wunderbar zuzsammen gemixt

    Die Feenjägerin
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    15. June 2016 um 13:10

    Die Inhaltsangabe war sehr verlockend und der Einstig in die Geschichte fiel mit etwas schwer, ich musste mich erst in der „besonderen Umgebung“ zurechtfinden. Die Geschichte ist nicht einfach eine Historical-Love-Story in den in den schottischen Highlands, meines Empfindens nach wurde auch mit einer Prise Steampunk gespielt. Dazu trugen die fliegenden Kutschen, die mechanischen Spinnen – genannt „Näher“, die Dampfmaschine, drehende Zahnräder, Kaminschalter, Luftschiffe und weitere mechanische Komponenten bei. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr schön in Szene gesetzt. Regen, Nebel, Lichterschein und ein bisschen Düsternis ergänzten den Handlungsort in und rund um die Stadt Edinburgh herum.   ***Vorsicht Spoiler*** Die Geschichte spielt in Schottland 1844, Hauptprotagonistin ist die adlige Aileana. Sie verliert ihre Mutter durch eine bösartige Fee, und schwört Rache, nichts ahnend, dass ihr diese Aufgabe eigentlich schon von Geburt an in die Wiege gelegt wurde. Die Wandlung von einer naiven jungen Adligen in eine „Lara-Croft-artige Feenjägerin“ wird im Buch angesprochen, aber nicht eingehender erklärt. Ich als Leserin wurde mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt, was aber der Geschichte keinen Abbruch tut. Vielmehr erfährt der Leser, wie der unkonventionellen Aileana in ihrer adligen Welt mit ihrer scheinheiligen Moral eine gewisse Verachtung und Diffamierung entgegen gebracht werden. Aileana, die nur auf ihrer Rache an der Fee, die ihre Mutter getötet hat, sinnt, beginnt mit schier endlosen und schmerzlichen Trainingsstunden im Schnelldurchgang die „Ausbildung“ zur Feenjägerin, paradoxerweise unterstützt von der männlichen Fee Kiaran. Im Laufe der Geschichte stellt sich dann heraus dass Aileana eine sehr schwierige, unlösbare Aufgabe erfüllen muss: sie muss ein Feensiegel finden und erneuern, bevor ganz Schottland das Ende droht. Dafür muss sie sich gegen die Ehre, die Höflichkeit, den Anstand und gegen ihre Familie stellen. Kiaran ist eine sehr gut aussehende „Daoine Sith“, die mächtigste Feenrasse der Welt. Das Buch erzählt nun über weite Strecken von diesem Training, das darin besteht, andere Feen zu töten. Es geht also ziemlich Blut- und Mordrünstig zu. Zusammen mit den Kampfszenen verschiedenartigster Feen-Wesen (sie werden im Buch mit ihrem keltischen Namen benannt) und einigen zombiehaften Szenen, muss ich leider sagen, hat mich dieser Teil des Buches nicht so gefesselt. Es erinnert mich an das erste Buch der Dragon-Saga von G.A. Aiken „Dragon Sin“. Hier ist ebenfalls eine der Gewalt nicht abgeneigte Frau Hauptprotagonistin. Natürlich alles im Rahmen des Kontextes. Interessant waren die keltischen Bezeichnungen für die Feen, z.B. Cu Sith, Baobhan Sith, Daoine Sith etc., die in der keltischen Mythologie oder Sagenwelt verankert sind. Allein über die Seilgflur- Distel konnte ich im Internet nichts finden, außer Hinweisen zu diesen Roman. Ja, ich habe das doch tatsächlich gegoogelt, da ich botanische Besonderheiten mag. Manchmal erinnerten mich einige Szenen auch an „Plötzlich Fee“ von Julie Kagawa. Wobei dieser nicht mit diesem Roman zu vergleichen ist. Aber in „Plötzlich Fee“ gibt es eine Cat-Sidhe, es gibt sogenannte „Eiserne Feen“, die mich an Apparate in dieser Geschichte erinnern, wie die mechanischen Spinnen oder das eiserne Pferd. Besonders gefielen mir die Neckereien zwischen Aileana und Kiaran, wobei ja von Anfang an klar erschien, dass eine Fee und ein Mensch nicht zusammen kommen können. Trotzdem trägt die Hoffnung auf eine evtl. unmöglich scheinende Liebe den Spannungsbogen dieses Buches. Für mich jedenfalls. Das zarte Aufleben des kaum greifbaren Verliebt-Seins der beiden lies mich bis zum Schluss weiterlesen – und hoffen. Mittendrin taucht der Bruder ihrer besten Freundin Catherine auf. Aileana war, bevor sie zur Feenjägerin wurde, in Gavin sehr verliebt gewesen. Diese Komponente führt zu weiteren Gefühlsverwirrungen, die nicht ohne unliebsame Konsequenz bleibt. Auf den letzten Seiten kommt dann etwas Fahrt in die hoffnungslose Liebe, was mir aber nicht schlüssig und diffizil genug umgesetzt war. Es ging zu mir zu schnell: erst wird mir als Leserin 350 Seiten lang die Nase lang gemacht, und der schönste Moment in drei Sätzen abgeklatscht. Nein, das gefiel mir gar nicht. Während der ganzen Erzählung steht Aileana auch eine Art guter Freund zur Seite, die kleine männliche Fee Derrick, die in ihrem Kleiderschrank wohnt. Es mutet schon seltsam an, dass sich Aileana mit zwei Feen umgibt und sie selber Feenjägerin ist. Aber das ist absolut schlüssig und glaubhaft in der Geschichte erklärt. Überhaupt, ist der kleine Derrick ein echter Sympathieträger, wenn er z.B. von Honig sturzbesoffen wird. Er lockert den ganzen Plot auf. Das Buch endet mit einem Cliffhanger und ich hätte am liebsten den zweiten Band gleich weiter gelesen. Wahrscheinlich muss ich jetzt so lange meine Fantasie spielen lassen, denn: „Traue niemals einer Fee“. Ich frage mich, verliebt sich Gavin vielleicht in die Schwester von Kiaran? Was wird aus Stephanie, die am Schluss in alles eingeweiht wurde? Was geht es weiter mit Kiaran und Aileana? Nun, ich muss mich in Geduld üben. Fazit Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich mich in die historische Zeit mit einigen phantastischen Auswüchsen gut eingelesen. Der Schreibstil ist genau passend zu der Geschichte, es mischt sich für meinen Geschmack aber öfters ein etwas melancholischer Unterton dazu. Leider gibt es auch einige Längen. Es überwiegen die Kampfszenen. Den Spannungsbogen hat für mich die “filigran-zarte Bande knüpfende Liebe“ zwischen Aileana und Kiaran ausgemacht. Ich hätte am liebsten gleich den zweiten Band nachgelesen.   The Falconer – Trilogie Band 1: Die Feenjägerin Band 2: Die Feenjägerin: Das verbotene Königreich (Nov.2016)

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  • Ein gut geschriebener Fantasy Roman der mir empfohlen worden ist

    Die Feenjägerin
    Kerstin_Lohde

    Kerstin_Lohde

    24. April 2016 um 11:48

    Das Buch wurde mir von einer Mitarbeiterin bei Thalia empfohlen. Daraufhin hab ich es mir mal angesehen und schon allein das Cover gefiel mir sehr gut. Da ich aber schon ein paar Mal reingefallen bin was den Coverkauf betrifft habe ich dieses Mal ein paar Seiten angelesen und konnte mich nicht entscheiden. Als ich es dann auf dem Bloggerportal gesehen hatte, hab ich mich entschieden es doch mal mit dem Buch zu versuchen und habe es angefragt. Nun da ich das Buch fertig gelesen habe bin ich froh diese Entscheidung getroffen zu haben. Denn das Buch ist nicht nur interessant und spannend geschrieben so das man beim Lesen die Zeit total vergisst.Ein rundum gelungenes Buch wo auch das Cover perfekt auf den Fantasy Roman abgestimmt ist und meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt.Ich würde dieses Buch jedem empfehlen der gerne gut geschriebene Fantasy Romane lesen möchte.

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  • Vertraue niemals einer Fee...

    Die Feenjägerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Worum geht's? Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ... Meine Meinung Gerade Bücher über Feen bin ich grundsätzlich sehr kritisch eingestellt. Zwar sind es inzwischen längst nicht mehr die kleinen, glitzernden Lichtlein à la Tinkerbell, die man bei diesen Wesen erwarten kann, aber aus den großen, gefährlichen Feen ergibt sich leider eigentlich immer der typische Stereotyp: groß, dunkel, unnahbar und doch so unbestreitbar attraktiv, dass die Heldin sich regelmäßig wünscht, sie hätte vergessen, ihr Höschen anzuziehen. So weit meine Befürchtungen, deswegen habe ich bei diesem Buch auch erst mal gezögert. Aber - da ich grundsätzlich gefährdet bin, wenn es um Fantasywelten geht und meine regelrechte Coverbesessenheit mir das ein oder andere Mal zum Verhängnis wird - wobei dieses hier wirklich mal wieder wunderschön ist - wurden die Bedenken dann auch schnell über Bord geworfen. Den Ausschlag hat dann noch gegeben, dass ich Steampunk-Elemente in Büchern wirklich mehr als faszinierend finde. Danach landete das Buch dann erst mal getrost auf meinem SuB-Stapel, aber irgendwie konnte ich trotzdem meine Augen nie davon lassen und schließlich hat sich dann meine Neugierde doch über meine Befürchtungen bezüglich nerviger Klischees hinweggesetzt und ich begann zu lesen. Und ich kann euch wirklich sagen: SO habt ihr von Feen definitiv noch nie gelesen! :D Ich weiß nicht mal genau, was eine derartige Faszination auf mich ausgeübt hat, ob die wirklich oft eigensinnigen Charaktere (darunter nicht zuletzt eine zum Sterben sexy, männliche Fee ;) ), die aufregende Mischung aus Fantasy, Steampunk und historischen Elementen oder einfach die Tatsache, dass hier einfach alles gepasst hat und ich direkt in die Geschichte gezogen wurde. Aileana ist eine der kratzbürstigsten und widerstandsfähigsten Protagonistinnen, von denen ich in letzter Zeit gelesen habe :D Schon von Anfang an habe ich mir gedacht: da ist sie mal wieder - meine allseits geliebte Ist-mir-doch-egal-wer-du-bist-Einstellung. Nachdem ich endgültig genug von Naivität habe, finde ich, dass es gerade Heldinnen wie sie viel zu selten gibt - vor allem im Fantasybuchbereich. Von Anfang an hat Aileana zwei Seiten: einerseits ist sie die gute Tochter aus reichem Hause, die sich im Jahre 1844 durch Brautschauen, Adelsgequatsche und allerlei Bälle schlagen muss. Andererseits hat sie dieses kleine Problem, dass sie nicht nur hinter den Schleier der Mythenwelt blicken und damit Feen sehen kann - nein, wäre auch zu einfach. Hinter den Fassaden wohnt sie nämlich auch noch mit einer von ihnen zusammen, während eine andere sie gerade in dieser Aufgabe schult: bösartige Feen zu töten. Vielleicht hat gerade diese Zwiespältigkeit sie für mich so interessant gemacht und es war sehr amüsant zu lesen, dass sie auch in ihrem etwas geordneteren Leben in der Öffentlichkeit Probleme hatte, ihre geheimen Beschäftigungen nicht durchdringen zu lassen - was sie allerdings gekonnt gemeistert hat. Ich mag ihren Humor - oder überhaupt generell ihre Einstellung. Da Frauen in diesem Zeitalter ja generell noch nicht viel zu sagen hatten war ich überrascht mitzuerleben, dass Aileana nicht nur ein kleiner Hitzkopf ist, sondern dass sie auch nicht davor zurückscheut, anderen ordentlich ihre Meinung zu geigen. Und ich war begeistert!! Und gerade dann beeindruckt, wenn man bedenkt, dass sie erst 18 Jahre alt ist. Trotzdem war sie eine sehr starke, unabhängige Frau. Ihr Hobby war mindestens ebenso interessant, wie die Kreise, mit denen sie sich umgibt: sie hat geradezu eine Besessenheit dazu, Dinge zu erfinden und zu reparieren. Egal ob Lokomotive oder Fluggerät - nichts ist vor ihr sicher. Zusätzlich zu ihrem messerscharfen Verstand und ihrer lockeren Zunge macht sie das zu einer Protagonistin, bei der Chaos vorprogrammiert ist :) Aber ich mochte es gerne, von ihr zu lesen. Gerade im Verlauf des Buches hatte ich den Eindruck, dass sie in vielen Dingen mehr Einsehen entwickelt hat und trotzdem der gleiche, rothaarige Wirbelwind geblieben ist, als den man sie als Leser kennengelernt hat. Gespannt auf ihre Zukunft bin ich jetzt auf jeden Fall - vor allem nach ihrer sehr unerwarteten Entscheidung gegen Ende... Überflüssig zu erwähnen ist, dass Kieran - männlicher Gegenpart, Aileanas Lehrer wenn es um das Töten bösartiger Feen geht, obwohl er ja selbst eine Fee ist - einfach nur unanständig heiß ist ;) Also - zumindest soweit es dem typischen Schönheitsideal entsprechen würde, das wir ja anscheinend von dunklen Feen haben. Und ja, Kieran macht auch da keine Ausnahme: dunkel, schweigsam und sehr, sehr arrogant hat er mich genauso in den Wahnsinn getrieben, wie Aileana. Nur dass bei ihm wirklich mal nicht schon nach Seite 1 klar war, was er will oder wohin sein Weg ihn führt. In Wahrheit war es mir bis zum Schluss ein Rätsel, wieso genau er unsere Hauptperson jetzt eigentlich darin unterrichtet, seine eigenen Art abzuschlachten. Und ja, ich muss gestehen, dass auch ich seinem...ähm, Charme verfallen bin. Er hatte mich wesentlich schneller in seinen Bann gezogen, als mir lieb war, denn trotz allem ist eben auch er eine Fee mit undurchsichtigen Motiven, die leicht gefährlich werden kann. Zusätzlich zu seinem mysterösen Auftreten und seinem Aussehen kam dann allerdings noch ein drittes Kriterium, das ihn für mich so anziehend gemacht hat: Humor. Und Kierans Humor war wirklich zum Brüllen. Grundsätzlich ist er nämlich eigentlich der furchteinflößende Schweiger, der selbst nicht wahrhaben will, in was er da hineingeraten ist und sich standhaft weigert, sich einzugestehen, dass Aileana das ein oder andere vielleicht besser kann, als er ;) Und eine Fee wäre natürlich keine Fee, wenn sie nicht meisterhaft darin wäre, Gefühle zu verstecken. Ich hab mir schon mal überlegt eine Rangliste bezüglich Die-frustrierendsten-männlichen-Charaktere aufzustellen - und Kieran hätte hier einen Platz in den vorderen Reihen verdient. Selbst als hartgesottene Bad Boy-Leserin hat es mich doch immer noch frustriert zu sehen, dass Kieran beim kleinsten Anzeichen von Gefühl in Richtung "Emotionen eines Steins" gewandert ist und sich fest an seine Prinzipien geklammert hat, seine Maske nicht zu durchbrechen. Aber ehrlich? Mir hat es ebenso viel Spaß gemacht xD Wo bliebe denn sonst der ganze Spaß ;) Außerdem war dann hin und wieder doch etwas an ihm - Momente und Regungen, die von etwas ganz anderem erzählt haben. Eben dass er doch Gefühle hat und sie nur wegsperrt - aus Gründen, die mich jetzt schon frustrieren, weil man sie in Zukunft wohl noch herausfinden darf. Wobei wir bei der Beziehung zwischen Aileana und ihm wären. So - und was glaubt ihr was passiert, wenn man eine scharfzüngige, aufbrausende junge Frau mit einem arroganten, unnahbaren Fee zusammenwirft? Richtig - ganz großes Chaos :D Vor allem gefühlsmäßig. Gerade zu Anfang hassen die beiden sich nämlich mehr, als dass sie sich vertragen und wenn Kieran sich mal dazu herablässt zu reden, dann streiten sie sich eigentlich nur - herrlich xD Überhaupt versucht er eine Distanz zu wahren, die sie (natürlich) bis zu Weißglut treibt. Gerade die Streitgespräche der beiden waren zu jeder Zeit einfach nur göttlich - sowohl durch Aileanas Temperament, als auch durch Kierans überhebliche Art. Und lange Zeit war gar keine Liebe zu sehen - eher im Gegenteil. Die beiden nähern sich traumhaft langsam an, merken, wie sie Vorurteile über Bord werfen und Abneigungen sich wandeln und sich irgendwie zusammenraufen. Was allerdings beide nicht wahrhaben wollen und sich deswegen mit Händen und Füßen dagegen wehren. Ich weiß nicht, ob man hier direkt von einer Liebesgeschichte reden kann, aber ein Ansatz war auf jeden Fall da und wieder mal hat sich gezeigt, dass es keine erotischen Zungenschläge und vor Kitsch triefende Liebesbekundungen braucht, um mein Herz hüpfen zu lassen - und gerade diese wunderschönen OH-MEIN-GOTT-Momente habe ich sehr, sehr genossen ;) Es war zu süß zu erleben, dass gerade Kieran mit der Zeit unsicher und...menschlicher wurde und ich hätte heulen können vor Glück <3 Mir persönlich hätte es im Endeffekt sogar noch etwas mehr romantische Liebe sein können, aber nach dem Ende kann man sich auf einen zweiten Band auf jeden Fall freuen - da kommt wohl noch einiges auf den Leser zu ;) Nebencharaktere gab es hier nicht sonderlich viel - das Hauptaugenmerk lag immerzu auf Aileana und ihre Geschichte, aber die, die eine Rolle spielten, konnten mich geradezu mit ihren Eigenarten überzeugen. Allen voran Derrick - eine weitere Fee. Diesmal allerdings so, wie man sich eine Fee vorstellt: mit winzigem Körper, zarten Flügeln und Feenstaub. Bei ihm habe ich mich vor Lachen gekringelt - er lebt in Aileanas Kleiderschrank und flickt für sie ihre Kleidung zusammen - wenn er sich nicht gerade mit Honig besäuft. Ja, ihr habt richtig gelesen: mit Honig. Ist das nicht niedlich? ;D Auch Derrick hat ein ordentliches Mundwerk und er sagt eigentlich immer direkt das, was er denkt. Sein ganzes Wesen strahlt geradezu eine Positivität aus, die dem - doch recht düsteren Buch - eine angenehme Atmosphäre verpasst hat. Er lockert die Geschichte ungemein auf und ich habe jede Szene mit ihm genossen. Auch Gavin - ein alter Jugendfreund von Aileana - hat mich dann doch noch positiv überraschen können. Anfangs mochte ich ihn nicht so, weil er ein ziemlicher Frauenheld ist, aber mit der Zeit merkt man dann, dass er eigentlich ein großes Herz besitzt und irgendwie hatte ich so das Gefühl, dass die Autorin ihn eigentlich als heimlichen Helden eingebaut hat - gerade weil man es von ihm niemals erwartet hätte. Er ist Aileana ein guter Freund und auch als er gezwungenermaßen mit ihr verlobt wird, bleibt er das - zum Glück! - noch eine Dreiecksgeschichte hätte ich nicht vertragen und mein Herz hat ja von Anfang an für einen anderen geschlagen ;P Trotz meiner Befürchtungen zu Anfang wurde er nie nervig oder erschien schwach, da er ja im Endeffekt "nur" in unerfahrener Mensch ist, der ungewollt in alles hineinstolpert, dadurch, dass er das Pech hat, durch seine "Seher"-Gabe die Feen um sich herum selbst durch den Schleier sehen zu können. Mit ihm wird es auf jeden Fall noch interessant werden, weil er nachdem was er alles erfahren hat, nicht mehr derselbe ist :) Ich bleibe mal gespannt. Catherine - Aileanas beste Freundin empfand ich persönlich als etwas naiv und gleichzeitig ziemlich nervig, weil sie eben null Ahnung hatte, was um sie herum vorgeht und sich alles nur um Kleider und Bälle dreht. Ich wusste nie so recht, was ich mit ihr anfangen soll, aber vielleicht schafft sie es ja noch, mich vom Gegenteil zu überzeugen... Anfangs hatte ich so meine Befürchtungen bezüglich des Schreibstils - wie würde sich die Tatsache, dass das Buch im 18. Jahrhundert spielt auf die Sprache hier auswirken? Die Antwort: positiv! Ich war überrascht, wie modern oft alles wirkte - was aber zum Großteil auch daran liegen könnte, dass die Protagonistin so weltoffen und unabhängig agiert. Sie flucht hinter vorgehaltener Hand, streitet mit Männern (auch wenn sie Kieran "nur" als Fee sieht - zumindest anfangs :P) und lässt sich nicht verbiegen. Der Schreibstil wurde dadurch locker und ich flog magisch durch die Seiten. Spannend, temporeich und andererseits dann doch wieder herrlich emotional entführt uns die Debutautorin mit "Die Feenjägerin" in eine faszinierende, verborgene Welt im historischen Schottland. Dass Thema Fee wurde hier zu meiner Überraschung wirklich mal gut umgesetzt, egal ob bei der Sidhè Kieran, dem doch recht an Tinkerbell angelehnten Derrick oder den furchterregenden, blutrünstigen Feen, die die Menschen mit bloßen Händen in Stücke reißen, um sie dann aufzufressen. Hier ist vieles geboten. Mir hat die Mischung aus Fantasy und Historie überraschend gut gefallen, obwohl ich von letzterem normalerweise kein sonderlich großer Fan bin, aber hier hat die Mischung einfach gepasst. Hinzu zu diesem Grundgerüst kamen wirklich viele, erfrischende Ideen, die für mich das Lesen zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben und hier zeigt sich mal wieder, dass bei Cover-Opfern eben oft auch wirklich gute Bücher dabei sind. Wie oben erwähnt hätte es meiner Meinung nach diesmal zwar noch eeeeetwas mehr Romantik sein können, aber letztendlich war das Buch eine emotionale, rasante Achterbahnfahrt, die ich nicht missen möchte. Da wird das Warten auf den zweiten Band mal wieder zur Qual :) Fazit Keine Frage - ein weiteres Mal bin ich einem weiteren Fantasybuch über Feen völlig verfallen - diesmal allerdings aus gutem Grund. "Die Feenjägerin" wurde zu keiner Zeit langweilig, Action und gekonnte zwischenmenschliche Gefühle wechselten sich angenehm ab und nicht nur einmal musste ich nach einem Taschentuch greifen. Ich freue mich auf jeden Fall total auf ein Wiedersehen mit Aileana und Kiaran (auf hoffentlich mehr Romantik zwischen den beiden) und mit ihnen zusammen wieder ins Edinburgh des späten 19. Jahrhunderts eintauchen zu dürfen. Fans von Fantasy, Feen oder Steampunk werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Und auch, wer - wie ich - langsame, nachvollziehbare Liebesgeschichten mag, mit zwei sturen Individuen, die sich nicht gleich gegenseitig anspringen, wenn sie sich sehen, Gefallen findet, der ist hier bestens bedient. Bleibt nur eine Frage offen: wo bleibt die Fortsetzung? ;) 4/5 Sternchen Zitat Am meisten sehne ich mich nach Rache. Es ist das Einzige, wonach ich derart gelechzt habe, dass ich dafür töte. Davon abgesehen handelt es sich um die älteste Motivation der Welt. Die Leute mögen glauben, das sei Liebe oder Gier oder Reichtum – doch Rache schenkt Leben. Sie stärkt einen. Lässt einen brennen.

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  • Blutrot steht dir gut

    Die Feenjägerin
    leucoryx

    leucoryx

    14. March 2016 um 22:48

    In dem ersten Teil der Falkoner-Trilogie lernen wir Aileana kennen, die durch den Angriff einer Fee ihre Mutter verloren hat. Seitdem geht sie regelmäßig auf Feenjagd. Ihr Vater hat jedoch ganz andere Pläne für sie. So ist sie hin- und hergerissen zwischen der feinen Welt des 19. Jahrhunderts und ihren Rachgelüsten. Das Cover ist schön, aber meiner Meinung nicht perfekt passend für Aileana. Die Idee, dass Feen böse sind, ist zwar nicht komplett neu, wurde aber bisher nicht allzu oft thematisiert. Meistens sind sie die Guten. Für mich war jedoch die Kombination aus den Gepflogenheiten des 19. Jahrhunderts mit neuen technischen Gerätschaften und Fantasywesen neu und sehr geglückt. Die Geschichte erhielt dadurch ihre ganz eigene konträre Atmosphäre. Besonders genossen habe ich die Dialoge der Protagonisten. Allerdings tauchten einige Wiederholungen auf. Aileana ist ungewohnt rachsüchtig und findet ihren Compagnon in Kiaran. Ich mochte die kleine Fee Derrick sehr. Die anderen Charaktere treten eher in den Hintergrund und erfüllen ledeglich ihren Zweck.Die Geschichte selbst spitzt sich erst zum Ende hin zu und mündet in einen Cliffhanger. Wirkliche Spannung kann man wohl erst im nächsten Teil erwarten. Hier wurden die Protagonisten gut vorgestellt und man erlebt auch die ersten Kämpfe zwischen Aileana und den Feen, aber richtige Spannung kam nicht auf. Das Verhätlnis zwischen Aileana und den Feen machte da shcon mehr Spaß.Die Charaktere haben viel Potential und das Setting selbst auch, so dass ich den zweiten Teil wohl lesen werde. Der Kontrast zwischen Alt, Modern und Fantasy fand ich interessant. Ich hoffe auf mehr Spannung im nächsten Teil.

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  • Fantasy trifft Steampunk

    Die Feenjägerin
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    12. March 2016 um 11:49

    1 Jahr ist vergangen, seit dem Tod ihrer Mutter. Nun muss Aileana sich wieder den Wünschen ihres Vaters beugen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Sie muss Bälle besuchen, sich von jungen Männern den Hof machen lassen und sollte möglichst bald standesgemäß heiraten - tagsüber.Doch Aileana hat sich geschworen, den Tod ihrer Mutter zu rächen und Jagd auf Feen oder, besser gesagt, auf DIE Fee zu machen, die ihre Mutter getötet hat. Niemand weiß, dass Aileana innerhalb der letzten 12 Monate 158 Feen getötet hat - nachts. Sie trainiert für den einen Kampf - den sie nicht verlieren darf. Der Leser wird direkt mitten ins Geschehen geworfen, denn gleich der erste Ball, auf den wir Aileana begleiten dürfen, wird von einem Feen"besuch" überschattet. Die Anwesenheit einer Fee macht sich bei Aileana auf merkwürdige Art bemerkbar - sie kann sie schmecken. Sie macht sich also auf den Weg um die Fee zu suchen, die sich definitiv in diesem Haus befinden muss, findet sie und macht sie unschädlich. Das Opfer der Fee ist jedoch leider nicht mehr zu retten. Nach dem Kampf ist Aileana nicht mehr salonfähig, denn blutig und mit zerrissenen Kleidern, kann sie sich nicht mehr auf dem Ball sehen lassen und so flüchtet sie nach Hause. Da dies nicht der 1. Ball ist auf dem sie kommentarlos entschwindet und ihre Tanzpartner einfach so stehen lässt, wird hinter ihrem Rücken über sie geredet. In ihrem Kampf gegen die Feen, wird Aileana merkwürdigerweise von Kiaran unterstützt. Er selbst gehört zu den "Daoine Sith" - den mächtigsten Feen der Welt - und er fungiert als eine Art Lehrer für Aileana. Mit ihm zusammen zieht sie Nacht für Nacht durch die Straßen von Edinburgh und Umgebung, auf der Suche nach Feen, die sie töten kann und an denen sie ihre Kampfkunst verbessern kann. Obwohl Aileana Feen hasst, wird sie - neben Kiaran - noch von einer anderen Fee begleitet. Eine kleine Fee namens Derrick wohnt ihn ihrem Ankleidezimmer. Wenn er sich nicht gerade an Honig betrinkt, kümmert er sich um die Garderobe von Aileana und andere kleine Dinge. Wenn Aileana nicht gerade irgendwelchen gesellschaftlichen Zwängen nachgehen muss oder am Kämpfen ist, baut sich sich selbst Waffen oder einen Ornithopter, eine Art Hubschrauber. Es gibt automatische Tee-Maschinen und "Näher" ... das sind kleine spinnenartige Tierchen, die Verletzungen besser nähen können als jeder Arzt. Hier trifft Fantasy auf Steampunk. Aileana konnte mich leider überhaupt nicht berühren. Egal was sie tut oder nicht tut, es konnte keine Emotionen in mir wecken. Bei so vielen Kämpfen, die sie in diesem Buch ficht, habe ich nicht ein einziges Mal mit ihr zusammen gehofft oder gebangt. Sie erfährt, dass sie von Geburt an dazu bestimmt ist, Feen zu töten - sie ist eine Falknerin. Nur leider fehlt ihr das wichtigste Utensil einer Falknerin: Der Falke. Ebenso kann sie die Feen nur durch ein bestimmtes Hilfsmittel sehen. Trägt sie dieses Hilfsmittel nicht, ist sie "feenblind". Sie ist so von ihrem Hass zerfressen, dass sie fast an nichts anderes mehr denken kann als an "Feen töten" und irgendwann ging mir das und die ganzen Kämpfe, etwas auf die Nerven. Ich ging davon aus, dass man auch mehr von ihrem Leben erfährt, dass sie tagsüber führt. Aber das rückt ziemlich in den Hintergrund. Auch Kiaran konnte ich nicht wirklich einschätzen. Er ist eine Fee und trotzdem hilft er Aileana gegen seine Art zu kämpfen? Manchmal habe ich das Gefühl, dass da etwas zwischen den Beiden ist, etwas sexuelles. Dann aber doch wieder nicht .... Kiaran mag Menschen, dann aber doch wieder nicht. Aileanas Freundin ist eine wirklich gute Seele und auch ihr Cousin Gavin hat eine schöne Rolle bekommen, aber auch sie vermögen es nicht, mir das Buch schmackhaft zu machen. Das Cover ist traumhaft und der Klappentext versprach eine spannende Geschichte - leider konnte ich mich nicht dafür begeistern. Es wird auf nirgendwo darauf hingewiesen, dass es sich um einen Mehrteiler handelt - das Buch endet mit einem Knall und der Leser hängt in der Luft. 

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  • Spannendes Fantasyspektakel

    Die Feenjägerin
    MartinaSuhr

    MartinaSuhr

    01. March 2016 um 14:34

    Klappentext: Edinburgh im Jahre 1844: Aileana Kameron, die bildschöne Tochter eines reichen Marquis, scheint eine ganz normale junge Frau aus gutem Hause zu sein. Sie träumt davon, einmal zu heiraten und eine Familie zu gründen. Bis zu dem Abend, an dem sie ihre Mutter tot auffindet - ermordet von einer Fee. Aileana schwört, nicht eher zu ruhen, bis sie ihre Mutter gerächt hat, und sie will andere vor diesem schlimmen Schicksal bewahren. Seither tauscht sie Nacht für Nacht Rüschenkleider gegen Stiefel und Hosen aus und geht bis an die Zähne bewaffnet auf Feenjagd. Doch diese magischen Kreaturen sind nicht nur schwer zu töten, sie sind auch undurchschaubar. So wie Kiaran, Aileanas mysteriöser Mentor. Warum steht er der jungen Frau zur Seite? Und wieso ist ihre Fähigkeit, Feen zu jagen, so eng an ihn gebunden? Als Aileana endlich Kierans dunkles Geheimnis erfährt, ist es fast schon zu spät - für sie und ganz Schottland... Gesamteindruck: Das Cover hat mich vom ersten Moment an verzaubert. Diese rothaarige Frau, die nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, aber dennoch soviel Kraft, Stolz und Weiblichkeit ausstrahlt. Der Blick, das Schwert und ihre Ringe haben mich neugierig gemacht und den Wunsch in mir geweckt, dieses Buch lesen zu müssen. Kaum hatte ich es mir mit dieser Coverschönheit und einer Tasse Tee auf dem Sofa bequem gemacht, war ich auch schon in einer völlig anderen Welt. Von den ersten Seiten an hat mich "Die Feenjägerin"in ihren Bann gezogen. Die Autorin hat eine angenehme Art zu schreiben. Sehr detailliert und bildreich entführt sie den Leser in ein spannendes Abenteuer. Die Sprache ist sehr flüssig zu lesen und passt sich den jeweils vorherrschenden Stimmungen an. Wenn Aileana ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommt, wirkt das Buch etwas ruhiger und die ganze Szenerie ist entspannter, auch wenn man das von der Protagonistin nicht behaupten kann. Denn Aileana fühlt sich in gefährlichen und actiongeladenen Situationen deutlich wohler, da sie diese besser handhaben kann. Bälle und die Gepflogenheiten, denen sie als Adlige verpflichtet ist, sind für sie der wahre Horror. Die einzige, die trotz allem Gerede und Getuschel zu ihr hält und sie unterstützt, ist ihre beste Freundin Catherine. Neben ihrem Mentor Kiaran, ist sie eine der wenigen Bezugspersonen, die Aileana noch hat. Was mir besonders positiv an der Geschichte aufgefallen ist, sind die verschiedensten Steam-Punk-Elemente, welche die Story lebendiger und fantastischer gestalten, da sie diese aus einem klassisch und historisch zuordnenbaren Kontext herausheben. Die Autorin verbindet geschickt konträre Plotfäden mit fantastischen und realen Begebenheiten und verwebt diese zu einer einzigartigen und magischen Geschichte, die mit viel Action und Gefühl überzeugt. Mein Fazit: Ich hatte richtig viel Spaß beim Lesen. "Die Feenjägerin" ist eine rasante Geschichte, in der die Feen mal nicht die schönen Verführer sind. Besonders gut haben mit die konträren Szenerien gefallen, die auf geniale Weise die innere Zerrissenheit der Protagonistin wiederspiegeln. Gefangen zwischen Rachsucht und Etikette, versucht sie ihr Schicksal zu meistern und sich als Individuum in einer von Konventionen geprägten Welt zu positionieren. Auch wenn hier und da Gefühle mit ins Spiel kommen, so wird diese Geschichte dennoch vom Abenteuer und rasanten Kämpfen dominiert. Eine tolle literarische Gesamtkomposition, die Lust auf mehr macht. Ich warte voller Spannung auf die Fortsetzung.

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  • Super Anfang, begeisternde Story

    Die Feenjägerin
    jk14

    jk14

    Schön, talentiert und tödlich - Aileana Kameron hat nur ein Ziel: die Feen, die ihre Mutter getötet haben, zur Strecke zu bringen Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben - die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ... Das Buch ist der Wahnnsin, man beginnt zu lesen und kann nicht mehr aufhören. Der Schreibstil ist wirklich angehnem und man kann oft lachen und man kann sich alles wirklich sehr gut vorstellen. Einfach wundervoll. Die Welt ist sehr schön gestalltet, vor allem, da ich persöhnlich Fan von Geschichten bin, die im älteren Großbritannien spielen. Doch auch die Idee mit den Erfindungen ist wunderbar und passt wirklich gut. So eine Idee muss man ersteinmal haben. Die Personen haben eine wunderbare Tiefe, die sie noch realer erscheinen lässt. Auch ihre Art ihre inneren Kämpfe zu verstecken ist gut gemacht und lässt die echter wirken. Die gesamte Beschreibung der Welt, Figuren und generellen Wesen ist ausgewogen und passent, nichts wirkt irgendwie zu viel oder nicht passent. Die Geschichte selber zeigt Fantasie auf und ist doch sehr reall und leicht mit zu fühlen. Könnte ich jetzt Schluß machen, würde ich garantiert 5 Sterne vergeben, doch da ist eine Sache die mir kommplett gegen des Strich geht und so leid es mir tut, ich muss einen Stern absziehen. Denn der Schluss ist scheiße (mir fällt gerade kein anderes Wort ein, Sorry), da das Buch mit in einem Kampfgeschen endet und es so einem vorkommt, als wäre die Autorin nicht in der Lage gewesen das Buch fertig zu schreiben. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen, ok so ist man wirklich fest entschlossen sich das nächste Buch zu hollen, aber das würden die meisten bestimmt so oder so machen, da alles wirklich super ist, bis auf diesen schlechten Schluss. Also hollt auch das Buch, es ist fantastsich, aber lasst euch nicht von diesem Schluss (und meiner Rezi) abschrecken.

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    • 3
  • Gutes Buch

    Die Feenjägerin
    Muhadib

    Muhadib

    17. February 2016 um 18:50

    Die Feenjägerin  Elizabeth May  Heyne Verlag  391 Seiten  Zusätzlich 5 Seiten Erklärungen zu den einzelnen Feen im hinteren Teil des Buches Spielt in Schottland zu der Zeit 1844 Aileana ist eine junge Frau,anders als andere. Als Kind sieht sie ihre Mutter sterben seit dem Tag ist alles anders,sie ist anders. Ich dachte erst an Dr Who „grin“-Emoticon, weil sie mit Technik tüffelt, die mich immer an die Serie erinnert. Schade das die Geschichte mich nicht so fesseln konnte, das lag aber an mir , ich musste zu oft aufhören zu lesen, da ich zu müde war.  Das Ende war für mich frustrierend „frown“-Emoticon es hörte einfach auf und ich weiß nicht wie es endet. Nein,das ist das schlimmste für mich. Ich empfehle das Buch weiter. Die Geschichte ist klasse geschrieben. Werde es irgendwann nochmal lesen „grin“-Emoticon.

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  • Rezension: Die Feenjägerin - Elizabeth May

    Die Feenjägerin
    zeilensehnsucht

    zeilensehnsucht

    11. February 2016 um 17:08

    Titel: Die Feenjägerin Originaltitel: The Falconer Reihe: Falkner Trilogie #1 Autor: Elizabeth May Verlag: Heyne Genre: Jugendbuch, Fantasy Seitenanzahl: 400 Erscheinungsdatum: Februar 2015 Preis: 13,99 € [Broschiert] Zum Inhalt: Hüte dich vor den Feen, denn ihre Seelen sind tückisch und kalt. Schottland, 1844: Tagsüber ist Aileana Kameron eine artige junge Frau aus den adligen Kreisen Edinburghs. Nachts hingegen schnallt sie sich ihren Dolch unters Strumpfband und macht Jagd auf jene magischen Kreaturen, die einst ihre Mutter getötet haben: die Feen. Doch schon bald geht es für Aileana um viel mehr als bloß um Rache, denn sie kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur. Einem Geheimnis, das ganz Schottland bedroht ... Meine Erwartungen: Als ich das Buch auf Blogger gefunden war, war ich begeistert von der Idee hinter dem Buch und somit sehr gespannt was da auf mich zukommt. Die Rezensionen zu diesem Buch sind weitestgehend positiv ausgefallen, somit musste ich als Fantasy-Fanatikerin natürlich direkt zuschnappen! Auch der knappe Klappentext hat so einiges versprochen. Das Cover: Dunkle Farbgestaltung überwiegt auf diesem Cover. Hauptmotiv ist die Hauptprotagonistin, die bis auf Kleinigkeiten (wie zB. Die falsche Augenfarbe: es müsste grün sein), gut getroffen ist mit dem Dolch und dem Blick. Das Cover veranschaulicht im Prinzip die Grundstimmung dieses Buches, von daher empfinde ich es als sehr gut gelungene Darstellung der Atmosphäre im Buch. Die Charaktere: Aileana konnte ich insbesondere zu Beginn nicht wirklich nachvollziehen. Ihr Bedürfnis nach Rache ist weitestgehend verständlich – das sie sich durch all die Morde an Feen auf die eine Fee vorbereitet, die ihre Mutter ermordet hat. Ihre Blutgier ist jedoch nicht verständlich. Wie aus der perfekten Lady eine scheinbar einzig nach dem Blut von Feen lechzende junge Frau werden konnte kann ich trotz des beschrieben Vorfalls nicht wirklich nachvollziehen. Wie kann sie ein solches Ereignis von Grund auf verändern? Aileana ist eine sehr selbstbewusste und taffe Frau. Sie weiß ganz genau was sie will, ist für den Leser trotz der Tatsache das die ganze Geschichte aus ihrer Perspektive geschrieben wird jedoch eher blass und undurchsichtig. Wirklich mit ihr warm werden konnte ich erst am Ende, obwohl es mir zu dem Zeitpunkt sogar so vorkam, als wollte man sie in die Rolle des Helden reinzwingen. Trotz dessen hat sie eine Art an sich, die sofern ihre Gedanken die von Hass zerfressen zu sein scheinen nicht ins depressive gehen, einiges an Humor in die Geschichte bringt. Kiaran hat mich von vorne rein in seinen Bann gezogen. Seine Beziehung zu Aileana ist seit der ersten Seite irgendwie merkwürdig und eine gewisse Spannung ist dauerhaft zu spüren. Trotz seiner vielen Eigenarten wirkt er doch sympathisch. Er hat es geschafft sich nach und nach in das Herz des Lesers zu schleichen. Die beste Freundin Aileanas, Catherine, und ihr Bruder Gavin sind mir wirklich sympathisch. Auf beide ist immer Verlass, egal in was sie mit hineingezogen werden und auch wenn sie bloß dürftige Informationen erhalten, sind sie immer an Aileanas Seite. Gegen Ende des Buches tat mir nur insbesondere Gavin sehr leid. Er beweist wirklich einmal mehr was für ein guter Mensch er doch ist. Er hätte mehr verdient. Derrick ist mein Favorit in dieser Geschichte! Eine gute Fee, wahrscheinlich die einzige die es in diesem Buch gibt, die sich mit Honig besäuft und im Kleiderschrank von Aileana wohnt. Absolute Spitzenklasse wenn ihr mich fragt! Man kann nicht anders als dieses kleine putzige Wesen zu lieben und über etliche seiner Aktionen zu schmunzeln. Er sagt was er denkt, und das einfach zu den unpassendsten Augenblicken. Goldig! Meine Meinung: „Die Feenjägerin“ beginnt meines Erachtens nach etwas langatmig. Innerhalb des ersten Viertels gibt es sehr viel Action-Elemente, dafür jedoch eher wenig Spannung. Ihr Leben außerhalb des Kampfes wird mit wenigen Worten behandelt, die Kampfszenen an den falschen Szenen zu genau beschrieben und ich hatte leider immer wieder Probleme der Geschichte zu folgen. Dies wird eher nicht an dem Schreibstil der Autorin liegen, da dieser doch eher leicht zu lesen war, sondern wie oben genannt an den für mich eher irreführenden Beschreibungen einzelner Szenen. Elizabeth May’s Schreibstil ist flüssig, mitreißend und düster. Letzteres passt perfekt in die Geschichte. Insbesondere wie sie es geschafft hat dem Leser Bilder der Feen vor Augen zu halten ist beeindruckend. Sie schreibt ihr Buch aus Aileanas Sicht und hat es auch geschafft ihre Gedankengänge auf jugendliche Art und Weise zu beschreiben. Für mich sind sehr oft Fragen offen geblieben, die wenn überhaupt immer erst nach einer ganzen Weile aufgeklärt worden sind. Somit ist jedes Mal genug Zeit für mich gewesen mir tausend Fragen über Kleinigkeiten zu stellen, was mich davon abgehalten hat der Geschichte die benötigte Konzentration zu widmen. Absolut irritierend und verwirrend habe ich die Tatsache empfunden, dass es im 19. Jahrhundert scheinbar Gegenstände wie Tee-Roboter geben soll. Mhmm…. Auch die Tatsache dass sie selbst Lokomotiven und Flugobjekte bauen konnte empfinde ich als etwas seltsam. Eine Adlige, die Sachen schafft, die zu der Zeit bloß die besten Ingenieure haben erschaffen können? Ob das so möglich ist.. Und der gravierendste Störfaktor war der, dass sich Aileana in einer Stadt befindet – in Edinburgh - die scheinbar zu den unpassendsten Momenten immer stark belebt ist, auch wenn es noch in den frühsten Morgenstunden ist, abends jedoch scheinbar niemand – aber auch wirklich niemand vor die Tür geht oder auch nur aus dem Fenster schaut. Auch wenn die Normalsterblichen Feen nicht sehen können, wie ist es dann möglich das sie während all ihrer noch so lauten und blutigen Jagden und Kämpfe auf keine Menschenseele treffen? Bei so viel Lärm sollte man doch meinen das die Bewohner neugierig werden sollten oder sich gar erschrecken. Nun jedoch zum Positiven: Das Buch besitzt eine gute Grundidee. Ein Mädchen, das sich Rachegelüsten hingibt, die auf die Ermordung ihrer Mutter folgen. Durch Feen. Nachdem ich all diese kleinen Mäkel erst mal als solche akzeptiert habe und weitestgehend darüber habe hinwegsehen können, konnte mich das Buch doch immer mehr fesseln. Das Beste sind eindeutig die Feen. In „die Feenjägerin“ sind Feen keine liebenswerte Geschöpfe, sondern blutrünstige Monster. Mal was ganz anderes! „Traue niemals einer Fee“ ist wohl das wichtigste was man sich in dieser Welt einzuprägen hat. Es gibt nur eine Fee die tatsächlich gut zu sein scheint – Derrick. Er ist der absolute Hammer, wie ihr in der Beschreibung seines Charakters vielleicht schon mitbekommen haben solltet. Elizabeth May hat es durch ihre Erzählweise geschafft, dem Leser ein exzellentes Bild jeder Feen Art vor Augen zu halten. In einem „Bestarium“ am Ende des Buches werden sie alle noch einmal aufgeführt – was mir jedoch viel zu spät aufgefallen ist. In der Zwischenzeit wurde ich immer aus dem Lesefluss gerissen, da die außergewöhnlichen und fremdsprachigen Namen der verschiedenen Feenarten dafür gesorgt haben, dass ich als Leserin immer wieder habe nachdenken müssen um welche Art es sich da gerade handelt.. Es liest sich soweit ganz gut und trotz der kleinen Mäkel wollte ich zu jeder Zeit wissen wie es weiter geht. Man kann das Buch kaum bei Seite legen, da immer etwas neues geschieht und der Leser, genauso wie die Hauptprotagonistin, niemals wirklich zur Ruhe kommt. Das ganze endet mit einem großen Cliffhanger. Mitten in einer sehr bedeutenden Szene gibt es einen Cut, bei dem ich mir als Leserin vielleicht doch noch 1-2 Seiten mehr gewünscht hätte. Jedoch ist das wohl pure Absicht, damit der Leser gespannt auf Band 2 sein kann. Elizabeth May hat einen soweit gelungenen und blutigen Auftakt für die Falkner Trilogie geschaffen. Ich vergebe für „die Feenjägerin“ gute 3 von 5 Sterne. Vielen Dank an den Heyne Verlag und die Verlagsgruppe Randomhouse zur Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares! Weitere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog unter: www.zeilensehnsucht.blogspot.com

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