Elizabeth Mittler Die Pilgergräfin (Historical Edition)

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Inhaltsangabe zu „Die Pilgergräfin (Historical Edition)“ von Elizabeth Mittler

Burg Eschenbronn, 1376: Gräfin Leonor ist verzweifelt. Durch ihre Schuld sind ihr Mann und ihr Sohn gestorben! Mit gebrochenem Herzen begibt sie sich auf eine Wallfahrt, um am Grab des Heiligen Paulus in Rom zu sühnen. Nur die Verkleidung als Knabe bietet der Pilgergräfin Schutz. Und so begegnet sie dem edelmütigen Chevalier Robyn de Trouville, der sie als Knappe in seinen Dienst nimmt. Doch sie darf sich nicht zu erkennen geben, will auch nie wieder lieben - und sieht die Verwirrung in Robyns Blicken. Darüber, dass er in heißem Verlangen zu dem vermeintlichen Jüngling entbrannt ist …
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    Die Pilgergräfin (Historical Edition)

    Mimabano

    21. October 2013 um 13:51

    Die geschichte an und für sich wäre ja nicht schlecht.aber mir fehlt einfach die spannung.alles ist vorhersehbar.teils finde ich gewisse passagen fast zusammenhanglos.es geht mir ein bisschen zuviel ums pilgern.ich hätte gerne mehr historische begebenheiten in der geschichte gehabt.daher nur drei sterne

  • Eine Frau im Mittelalter

    Die Pilgergräfin (Historical Edition)

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    24. August 2013 um 21:30

    In der Zeit, als Leonor ihrer Schwester bei einer Geburt beistand, kamen ihr geliebter Mann und Sohn durch eine unbekannte Seuche ums Leben. Sie gibt sich die Schuld. Nunmehr ist sie vom Wohlwollen ihres hartherzigen Schwagers abhängig, der sie so schnell als möglich verheiraten möchte. Um dieser Heirat zu entkommen, flieht sie mit ihrer Kammerfrau Anna und schließt sich einer Pilgergruppe an, die nach Rom zum Grab des Heiligen Paulus unterwegs ist. Als sie während eines Nebels von der Gruppe getrennt werden und den Anschluss zu ihnen nicht mehr finden, gehen sie weiter allein Richtung Rom. Als ihre Kammerfrau während der Reise stirbt, sieht sich Leonor nach Gewaltangriffen auf sie genötigt, sich als Knabe zu verkleiden. Sie trifft auf Robyn de Trouville, dem aus gesundheitlichen Gründen der eigene Knappe abhanden gekommen ist und tritt als Knappe in seinen Dienst, nicht ahnend, welchen Gefühlen sie und Robyn ausgesetzt werden ... 1376, eine Zeit, in der eine Frau nicht frei über ihr Schicksal bestimmen konnte. Leonor hatte Glück, als sie auf ihren Mann traf, denn trotzdem sie sich nicht kannten, entstand Liebe und Vertrauen.  Als ihr dieser durch eine Seuche und zeitgleich ihr Sohn genommen wird, fällt Leonor in ein tiefes Loch. Ihre Schuldgefühle lassen sie nicht ruhen. Denn nur um ihr einen Gefallen zu tun, sind sie an den Hof ihrer Schwester gekommen, weil sie darum gebeten hatte. Dort ereilte sie der Tod, wie auch viele andere. Als sie die Gelegenheit hat, ihrem Schwager zu entkommen, nutzt sie diese gemeinsam mit ihrer Kammerfrau Anna. Diese wollte nicht allein zurückbleiben und gemeinsam begeben sie sich auf eine Pilgerreise nach Rom, wo sie beide hoffen, Vergebung ihrer Schuld zu erlangen. Aus der anfänglichen recht verwöhnten jungen Frau Leonor, die nur einen Wunsch äußern musste, bevor er ihr gewährt wurde, wird eine selbstbewusste Frau, die nicht nur ihr eigenes Ich im Sinn hat. Als ihre Kammerfrau stirbt, muss sie erkennen, wie wenig sie diese gekannt hat, obwohl sie sie ein Leben lang kannte. Zum ersten Mal ist sie für jemand anderen da und nicht nur auf sich selbst bezogen. Sie zeigt eine Stärke, die sie selbst nicht von sich kannte. Ihr Leben ändert sich abrupt, als Roby kennenlernt und ihm als Knappe verkleidet, dienen wird. Dieses ist der erste Roman einer neuen Reihe des Cora-Verlages. Die Ankündigung dieser neuen Reihe hatte ich schon vorab auf unserem Blog kund getan (sieheHIER) Die Autorin legt mit diesem Roman ist Erstlingswerk vor, was ich gelungen finde. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Leonor und der von Robyn geschrieben, so kann man die Gewalt der Gefühle, die die beiden sich nicht eingestehen wollen, sehr gut verfolgen kann. Mit Leonor hat sie eine Protagonistin kreiert, der man sich verbunden fühlt. Ich habe mit ihr gebangt und gehofft, dass es für sie gut ausgehen möge.  Es ist ein Liebesroman, der in historischer Zeit spielt, ohne groß auf die Geschichte der Zeit einzugehen, was aber nicht das Vergnügen beim Lesen schmälert. Wer jedoch auf historische Literatur Wert legt, für den dürfte dieser Roman nichts sein.  Mich persönlich hat gestört, dass bei Leonor, sowie sie nur an Mann und Kind gedacht hat, ihre Schuldgefühle zur Sprache kamen. Da sie oft an die Beiden dachte, war es mir dann irgendwann zu viel, so dass ich deswegen ein Pfötchen abziehe. Ein wunderschöne Geschichte über eine Frau, die über sich selbst hinauswächst.

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