Elizabeth Musser Das Hugenottenkreuz

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Inhaltsangabe zu „Das Hugenottenkreuz“ von Elizabeth Musser

Die Missionarstochter Gabriella wird zum Literaturstudium nach Frankreich geschickt. Im romantischen, verschlafenen Städtchen Castelnau lernt sie den attraktiven amerikanischen Professor David kennen. Er kann mit ihrem unerschütterlichen Glauben an Gott nichts anfangen, dennoch fühlt sich Gabriella zu ihm hingezogen. Doch warum verschwindet er immer wieder in geheimer Mission? Gabriella wird in seine gefährlichen Unternehmungen mit hineingezogen und gerät ins Visier algerischer Untergrundkämpfer. Wer ist David wirklich? Und woher kommt die kleine Ophélie, die plötzlich im Waisenhaus der rührigen Nonne Mutter Griolet auftaucht und Gabriella ans Herz wächst?§§Elizabeth Musser entführt den Leser in ein spannendes Kapitel französisch-algerischer Geschichte und an faszinierende Orte. Ein packendes, anrührendes Buch, das zu lesen sich lohnt!§§Von der Autorin komplett überarbeitete und neu übersetzte Version des beliebten Bestsellers.

tolles Buch, bin gepannt auf die Fortsetzung

— gusaca

Spannennder historischer Roman gekonnt verknüpft mit christlichen Werten!

— mabuerele

Eine christliche Geschichte mit viel Gewalt, Zorn und Rache. Vergebung, Glaube und Romantik wurden hier optimal miteinander verpackt.

— Postbote

Einfach wunderbar! ♥

— Wildpony

Das romantische Cover täuscht: Bei diesem Buch handelt es sich um einen spannenden Roman mit Tiefgang. Die Romantik kommt auch nicht kurz ;)

— Smilla507

Spannende Liebesgeschichte mit Algerienkrieg im Hintergrund

— Schnuck59

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  • Große Geschichte vor dem Hintergrund des algerischen Befreiungskriegs

    Das Hugenottenkreuz

    Sonnenwind

    06. November 2015 um 07:52

    Die achtzehnjährige Gabriella ist die Tochter amerikanischer Missionare im Senegal und verbringt ein Jahr an einer Universität bei Montpellier. Dort kommt sie ihrem jungen Literaturprofessor näher, gerät aber auch ins Zweifeln, weil er so undurchsichtig bleibt und oft auf mysteriöse Kurzreisen geht. Die Handlung spielt vor dem Hintergrund des algerischen Befreiungskriegs kurz nach dem zweiten Weltkrieg, der immer wieder Auswirkungen auf das Leben in Frankreich hat und in den etliche Personen aus Gabriellas unmittelbarer Umgebung verstrickt zu sein scheinen. Das Hugenottenkreuz, das ihre Mutter ihr auf die Reise mitgab, scheint mehr zu bedeuten als sie gedacht hat... Über Algerien und die Geschichte des Landes wußte ich so gut wie gar nichts, aber dieses Buch hat mir zumindest die neuere Geschichte wunderbar nahegebracht.  Ohne Schulmeisterei oder weitschweifige Erklärungen ist man mitten in einem persönlichen Geschehen, aus dem die große Politik ausgezeichnet deutlich wird. Erschreckend, was die Menschen dort durchgemacht haben! Trotzdem ist diese Grausamkeit nicht so beherrschend, wie man glauben könnte, denn sie wird immer wieder von Gabriellas Erlebnissen gemildert, die zwar spannend, aber nicht grausam sind. Man fiebert mit ihr, liebt mit ihr, fragt und zweifelt mit ihr: man lebt im Buch. Hervorragend geschrieben, packend und mitreißend, voller wertvoller Aussagen und Inhalte – ich habe jede Seite genossen. Ein Buch, das man immer wieder lesen und genießen kann. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, „Operation Hugo“, der schon bereitliegt.

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  • Beeindruckend - unbedingte Leseempfehlung

    Das Hugenottenkreuz

    mabuerele

    „...Aber auch bei guten Reben kommt es nicht darauf an, wo man geboren wurde oder in welcher Gesellschaft man lebt. Es kommt nur auf Gott und dich an. ...“ Castelnau ist eine Kleinstadt in Frankreich. Vor wenigen -Tagen ist Gabriella, eine Missionarstochter aus Senegal, angekommen, um am frankoamerikanischen Austauschprogramm der Kirche St. Joseph teilzunehmen. Die Leiterin ist Mutter Griolet. Sie betreibt auch ein Waisenhaus, das der Kirche angegliedert ist. Einer der Referenten ist David Hoffmann, ein junger Amerikaner. In Paris ruft Anne-Marie mit Angst in der Stimme ihre 6jährige Tochter. Drei Männer bewegen sich auf das Haus zu. Ophelie, das kleine Mädchen, ahnt die Gefahr und gehorcht. Die Mutter hat alles vorbereitet. Das Kind verlässt die Wohnung durch ein Fenster, um bei einem Nachbarn Schutz zu finden. Dann klopft es an die Tür. Wir schreiben das Jahr 1961. Der algerische Freiheitskampf zeigt Wirkung bis in eine französische Kleinstadt. Die Autorin hat einen überzeugenden und fesselnden historischen Roman geschrieben. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen und ließ sich zügig lesen. Grund dafür ist nicht nur die vielschichtige Handlung. Im Mittelpunkt der Handlung stehen zum einen die Geschehnisse um den algerischen Freiheitskampf. Radikale auf beiden Seiten der Front spielen mit Menschenleben. Für Ali, einen jungen Algerier, bietet der Krieg die Chance zu einem privaten Rachefeldzug. Hugo, eine Organisation in Frankreich, hat es sich zur Aufgabe gemacht, von Ali bedrohte Kinder aus Algerien zu retten. Ihr Zeichen ist das Kreuz der Hugenotten. Ein solches Kreuz hat auch Gabriella von ihrer Mutter erhalten. Plötzlich wird sie zur Zielscheibe der algerischen Extremisten. Zum anderen gelingt es der Autorin, Fragen des Glaubens gekonnt in der Geschichte zu integrieren. Aufhänger dafür ist die Liebe der tiefgläubigen Gabriella zu David, der die Existenz Gottes ablehnt. Wieder einmal zeigt sich, dass das Verhalten von Menschen häufig durch ihre Vergangenheit geprägt wird, die tiefgreifende Spuren hinterlassen hat. Sowohl für Ali, als auch für David war das Jahr 1943 ein entscheidendes für ihre Entwicklung. Damals wurde in beide Herzen Hass gesät. Der Schriftstil des Buches ist ausgefeilt und vielseitig. Treffende Metapher werden zur Beschreibung von Land und Leuten verwendet. Die Grausamkeit der Kriegsparteien wird durch passende Worte gegeißelt, ohne sich in den Details zu verlieren. Zu den Höhepunkten des Buches gehören für mich die Gespräche zwischen Gabriella und Mutter Griolet sowie zwischen Gabriella und David. Aus einer Diskussion zwischen letzteren stammt das obige Zitat.. Es geht nicht nur um die Wahl des richtigen Partners, sondern um die Größe Gottes und seine Führung. Behutsam werden Gabriellas innerer Kämpfe dargestellt. Das Ringen zwischen Liebe und Verzicht, zwischen Glauben und eigenen Wünschen ist gut nachvollziehbar. Auch die Entwicklung von David geschieht vorsichtig und an keiner Stelle überstürzt. Trotz aller ernster Thematik gibt es auch humorvolle Szenen. Besonders sind mir die Stellen in Erinnerung, wo Gabriellas Vermieterin und ihre Freundinnen auftreten. Ich kann hier nur die wichtigsten Punkte anreißen. Im Buch steckt viel mehr an Potential. Als diese wenigen Sätze ausdrücken können. Das Cover mit der Stadtansicht passt. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. In einer spannenden Handlung werden nicht nur mehrere Kapitel einer dunklen Vergangenheit aufgearbeitet, sondern auch die Kraft des Glaubens erlebbar gemacht.

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    • 2
  • Spannender Auftakt einer Trilogie (Neuübersetzung)

    Das Hugenottenkreuz

    Smilla507

    Das romantische Städchen Castelnau in Südfrankreich bekommt Besuch von einigen amerikanischen Studentinnen, die dort an einem Studienprogramm teilnehmen. Zu ihnen gehört die Missionarstochter Gabriella, die dazu aus dem Senegal anreist. Gabriella fühlt sich schnell wohl in Castelnau, was u.a. an ihrer Gastmutter Lysette liegt und der Nonne Mutter Griolet, welche das Austauschprogramm leitet und für ihre Studentinnen immer ein offenes Ohr hat. Dann ist da auch noch ihr gutaussehender Lehrer David Hoffmann, zu dem sie sich sehr hingezogen fühlt. Beide teilen die Liebe zu Poesie und Kunst, doch Gabriella merkt schnell, dass David von vielen Geheimnissen umgeben ist und mit seiner Vergangenheit kämpft. Es ist das Jahr 1961, in Algerien tobt der Unabhängigkeitskrieg. Franzosen sind dort nicht mehr sicher, die Auswirkungen des Krieges machen sich schon bald auch in Frankreich bemerkbar. In Algerien treibt Ali sein Unwesen und sorgt dafür, dass Anne-Marie und ihre achtjährige Tochter Ophélie sich aus Sicherheitsgründen voneinander trennen müssen. Plötzlich taucht Jean-Claude auf der Bildfläche auf, ein ebenfalls gut aussehender junger Mann, der an Gabriella großes Interesse zeigt. Vor allem ihr Hugenottenkreuz macht sie interessant für ihn... Man sollte sich nicht von dem idyllischen Cover täuschen lassen. Hinter den Buchdeckeln versteckt sich ein vielschichtiger, tiefgründiger und mitreißender Roman, bei dem es um Leben und Tod geht. Aber auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Ich brauchte allerdings ca. 100 Seiten, bis ich mich richtig ins Geschehen eingefunden hatte. Doch dann war es so spannend, dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Viele Szenenwechsel und Geheimnisse fügen sich wie kleine Puzzleteilchen aneinander. Das Ende ist ein wenig offen, aber da es sich um den ERSTEN BAND einer Trilogie handelt, ist das auch nicht weiter verwunderlich. Elisabeth Musser hat in ihrem Roman wieder einmal viele Themen eingebaut. Es geht sehr stark um den christlichen Glauben, um Vergebung und Gottvertrauen, aber auch um den Krieg, Terrorismus und Gewalt. Themen, die auch heute – leider! – noch oder wieder aktuell sind. Der Roman vermittelt ein südfranzösisches Flair, was zum Einen daran liegt, dass die Autorin in Frankreich lebt, zum Anderen werden viele französische Worte und Sätze verwendet. Mein Schulfranzösisch reichte dazu aus, es KÖNNTE aber sein, dass jemand, der kein Französisch kann, ein Problem damit hat. Denn nicht alles ergibt sich aus dem Kontext, wobei es auch keine wichtigen Sätze sind, die das Verständnis der Handlung mindern. Hilfreich ist ein kleines Glossar im vorderen Teil des Buches, das ein paar spezielle Begriffe zum algerischen Krieg erklärt, jedoch nicht die französischen Worte aus dem Text. Fazit: Ein Buch, das sich nicht einfach so runter liest, aber dennoch fesselt und neugierig macht auf die folgenden Bände. Elisabeth Musser schreibt einfach toll!

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    • 4
  • Eine sehr gelungene Neuübersetzung

    Das Hugenottenkreuz

    heaven4u

    18. May 2015 um 00:52

    Südfrankreich, 1961: Während Frankreich und Algerien im Krieg sind, wird Missionarstochter Gabriella vom Sengal nach Frankreich zum Studium geschickt. In der verschlafenen Kleinstadt Castelnau soll sie ein Jahr verbringen und lernt den Professor David kennen. Beide haben eine gemeinsame Leidenschaft - Gedichte. Doch eines kann David nicht mit Gabriella teilen - ihren Glauben. Dafür ist er zu verbittert, er kann sich mit seiner Vergangenheit nicht versöhnen. Außerdem scheint er in etwas verwickelt zu sein, was sehr mysteriös ist. Immer wieder muss er für Tage und Wochen verschwinden ohne dass jemand weiß wo er ist. Was hat es mit der Operation Hugo auf sich, die immer engere Kreise um Gabriella zieht? Ist David ein ganz anderer als er vorzugeben scheint? Wenn man den Klappentext liest, vermutet man eine schnulzige Liebesgeschichte mit ein paar spannenden Elementen. Aber dem ist nicht so. Gleich in den ersten Kapiteln wird man mit hineingenommen in die Brutalität des französich-algerischen Krieges. Je weiter man in die Geschichte eintaucht, desto mehr findet man sich in der Gegenwart wieder. Viele grausame Dinge, die in dem Buch beschrieben werden, könnten so auch in der heutigen Zeitung stehen. Der Roman ist also - trotz dass er 2002 erstmals erschien - aktueller denn je. Die Autorin verknüpft rund um die zarte Liebesgeschichte zwischen Gabriella und David viele kleine Geschichten, die alle in einen großen Zusammenhang stehen. Nicht alles wird in diesem ersten Band geklärt, das Ende ist ziemlich offen. Wer wissen will, wie es weitergeht, muss sich bis Mitte Juli gedulden, wenn mit" Operation Hugo" der zweite Band erscheint. Noch bildhafter wird der Roman, wenn man sich neben der Lektüre die Handlungsorte im Internet sucht. Nachdem ich in letzter Zeit immer wieder christliche Romane gelesen habe, die fast ohne christlichen Bezug auskommen, spielte der Glaube in dieser Geschichte eine tragende Rolle. Gabriella ist mit Leib und Seele Christ und lässt sich auch von David nicht davon abbringen. Es gibt viele gute und inspirierende Gespräche zwischen den beiden, die zum nachdenken anregen. Aber auch Mutter Griolet ist eine Nonne, die ihre Berufung sehr ernst nimmt und betet wann immer sie Zeit findet. Das war sehr erfrischend. Noch ein Wort zur Neubearbeitung und -übersetzung: Ich kannte bereits die alte Übersetzung von 2002 und war beim ersten Lesen geschockt über die Brutalität des Romans. Umso erfreuter war ich jetzt, dass die Autorin wohl einige Szenen gekürzt und entschärft hat. Die wunderbare Übersetzung lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen und mitbangen (während die alte Fassung sehr holprig war). Ein wirklicher Lesegenuss, der auch beim zweiten Mal nicht langweilig wird! Wer sich gern überraschen lassen will, gern Geschichten liest wo die Liebesgeschichte nicht das Hauptaugenmerkt hat und christliche Romane mit Botschaft schätzt, dem sei dieser Roman ans Herz gelegt!

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  • Leserunde zu "Das Hugenottenkreuz" von Elizabeth Musser

    Das Hugenottenkreuz

    Arwen10

    Und hier noch eine Neuerscheinung aus dem Franke Verlag. Wir danken dem Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Das Hugenottenkreuz von Elizabeth Musser Zum Inhalt: Südfrankreich 1961: Die Missionarstochter Gabriella wird zum Studium nach Frankreich geschickt. Im romantischen, verschlafenen Städtchen Castelnau lernt sie den attraktiven amerikanischen Professor David kennen. Er kann mit ihrem unerschütterlichen Glauben an Gott nichts anfangen, dennoch fühlt sich Gabriella zu ihm hingezogen. Doch warum verschwindet er immer wieder in geheimer Mission? Wer ist David wirklich? Und was hat es mit der mysteriösen »Operation Hugo« auf sich? Elizabeth Musser entführt den Leser in ein überaus spannendes Kapitel französisch-algerischer Geschichte und an faszinierende Orte. Ein mitreißendes, zu Herzen gehendes Buch! Hier findet ihr die Leseprobe: https://www.francke-buch.de/uploads/1420617094-926594.pdf Bewerbt euch bitte bis zum 02.02.2015 mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Im Laufe des 03.02.2015 werden die Gewinner bekanntgegeben. Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca. 4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern in allen Leseabschnitten sowie zur Veröffentlichung einer Rezension (möglichst auch auf anderen Plattformen) Bewerber mit privatem Profil,  ohne Rezensionen , sowie Bewerber, die ihren Verpflichtungen in der Vergangenheit nicht nachgekommen sind ( nach Aufforderung !), werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert. Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

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    • 118
  • Neuauflage des Bestsellers

    Das Hugenottenkreuz

    Sonnenblume1988

    11. May 2015 um 11:03

    Der Auftakt einer Trilogie über die algerisch-französischen Beziehungen. Die Missionarstochter Gabriella kommt zum Studium nach Frankreich. Während der ersten Lehrveranstaltungen beeindruckt Gabriella ihren attraktiver Professor David mit ihrem Wissen und ihrer Begeisterung für Gedicht und die beiden lernen sich privat kennen. Nach einigen gemeinsamen Unternehmungen wird Gabriella in Unfälle verwickelt, die nur durch Zufall nicht tödlich enden. Haben diese Unfälle mit David zu tun, der immer wieder für eine Weile verschwindet? Welche Rolle spielt das Hugenottenkreuz, dass Gabriella um ihren Hals trägt? Und kann Gabriella David überzeugen, dass Gebete an Gott erhört werden? Das Buch spielt 1961 während des Algerienkrieges, in dem Algerien um seine Unabhängigkeit gegen Frankreich kämpfte. Gleichzeitig herrschte in Algerien Bürgerkrieg, bei dem die algerischen Loyalisten gegen die algerische Unabhängigkeitsbewegung, die FLN, kämpften. Zuerst habe ich eine Weile gebraucht, um zu verstehen, welche Personen auf welcher Seite kämpfen. Doch als ich meine Gedanken sortiert hatte, hat mich der Roman sofort mitgerissen. Neben der Geschichte um David und Gabriella gibt es mehrere kleine Handlungsstränge. Unter anderem geht es um die Geschichte der kleinen Ophélie, deren Mutter nach Algerien verschleppt wird und die sich in Frankreich vor unbekannten Männern verstecken muss. Diese weiteren Handlungsstränge machen das Buch vielschichtig und tiefgründig. Während des Lesens wurde ich oft durch unerwartete Zusammenhänge oder Aufklärungen überrascht. „Das Hugenottenkreuz“ ist bereits 2001 schon einmal erschienen. Bei diesem Buch handelt es sich um eine überarbeitete Neuauflage. In diesem Teil der Trilogie werden zwar einige Ereignisse aufgeklärt, doch die meisten Handlungen bleiben offen und machen neugierig auf den Nachfolgeband. Der zweite Teil der Trilogie, der Roman „Operation Hugo“ erscheint Ende Juli im Francke-Verlag. Wie auch die anderen Bücher von Elisabeth Musser hat mir auch dieser Roman wieder sehr gefallen. Sie konnte mich schnell mit in die spannende und tiefgründige Geschichte nehmen. Ich freue mich auf Band 2!

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  • Vergebung als Leitziel

    Das Hugenottenkreuz

    Postbote

    Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende bestens, spannend, gläubig, gewaltig und romantisch unterhalten. Vom Cover her hatte ich erst das Gefühl hier im Buch steckt viel Romantik. Nach dem lesen stand ich vor der Frage ist dies ein Krimi, Actionthriller oder gar ein christlicher Roman? Ich sage es steckt von allem was in dieser Story. Absolute Leseempfehlung. Inhalt: Gabriella, eine Missionarstochter wird 1961 nach Südfrankreich in den kleinen Ort Castelnau geschickt, zum Studium. Gabriella lebt sehr im Glauben Gottes und praktiziert es täglich. An der Schule arbeitet ein Professor, attraktiv und sehr wissend in seinem Fach. David heisst er und hat auf Gabriella ein Auge geworfen. Auch Gabriella fühlt sich zu ihm hingezogen. David kann mit dem Glauben Gottes nichts mit Anfangen. Er ist eher verbittert zu diesem Thema. Beide treffen sich trotzdem immer wieder und sie sind sich beide sehr sympatisch. Im Laufe der Zeit hat Gabriella das Gefühl das David sie nur benützt, und sie möchte von ihm Abstand nehmen. Selbst Nonne Griolet vom St. Josephheim, zu der Gabriella ein enges Vertrauensverhältnis hat  und ihr von David erzählt, ratet ihr ab und sie ist ebenfalls skeptisch. Beide haben das Gefühl etwas führt David im Schilde, aber es ist alles sehr geheimnissvoll. Auch verschwindet David urplötzlich und keiner weis wo er steckt. Doch David kommt wieder auf Gabriella zu und bittet sie ihn auf einen Ausflug zu begleiten. Sie lehnt ab. Sie fühlt auch Ängste. Aber sie sucht auch im Gebet auf eine Antwort. Letztendlich sagt sie zu. Von ihrer Familie hat Gabriella ein Hugenottenkreuz geschenkt bekommen. Diese Kreuz spielt in diesem Roman immer wieder eine  geschichtliche und schicksalshafte Rolle. Gabriella lässt sich mit David auf eine Geschichte ein, die sie selbst in Gefahr bringt. Und David wusste das sie die richtige "dafür" ist. Aber was ist das "Dafür". Und ist David ein schlechter Mensch? Was ist sein Geheimnis? Beide sind mittendrin und, die eher zarte  Gabby kann sich dem nicht mehr entziehen. Ein Buch voller gewaltätigen Handlungsorte wie Algerien. Ein Krankhafter Rachesüchtiger, Botschaften im eingebackenen Brot und einem verlorenem Kind machen diese Geschichte zu einem Gottlosem Rachespektakel. Ein Leseerlebnis, der durch Gabbys und Nonne Griolets Glauben an Gott Stärke in die Geschichte bringt. Absolut flüssig zu lesen. Die wechselnden Handlungsorte sind gut zu verfolgen. Diese Geschichte ist eine Trilogie, und die Fortsetzungen sollen im Herbst 15 und Frühling 16 erscheinen. Auf die freue ich mich schon. Das Ende lässt dadurch Fragen offen. 5 Punkte.    

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    • 3
  • Leserunde zu "Skarabäus und Schmetterling" von Elisabeth Büchle

    Skarabäus und Schmetterling

    Elisabeth_Buechle

    Herzliche Einladung zur (zweiten) Leserunde zu Skarabäus und Schmetterling!  Zum Inhalt: Die junge Sarah reist im Jahr 1922 nach Ägypten, wo sie die aufsehenerregenden Ausgrabungsstätten des Archäologen Howard Carter besucht. Doch Sarah scheint Missgeschicke und Unfälle anzuziehen ... Oder steckt jemand dahinter, der ihr schaden will? Aber warum? Als Howard Carter dann tatsächlich die Grabanlage des Pharao Tutanchamun findet, gerät Sarah in höchste Gefahr ... 90 Jahre später in Berlin: Immer wieder tauchen Tutanchamun-Artefakte auf dem Schwarzmarkt auf. Auch Rahel, die als Praktikantin im Berliner "Neuen Museum" arbeitet, gerät unter Verdacht. Bald wird sie von Europol verfolgt und flieht in Begleitung des Historikers Daniel und seiner Frau Emma nach Kairo, um herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist ... Ein packender Roman, der in die Welt der Pharaonen entführt. Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817013 Gerth Medien sponsert 10 Exemplare, die ich bereits zuhause habe, damit ich sie euch persönlich signiert zukommen lassen kann. Bitte habt aber Verständnis dafür, dass ich für Büchersendungen außerhalb Deutschlands das Porto erstattet haben möchte! Vielen Dank! Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten beigetragen zu haben und eine Rezension zu schreiben, die nicht nur hier auf Lovelybooks, sondern auch in anderen Online-Portalen (Amazon; Thalia; Weltbild; Gerth Medien etc.) veröffentlicht wird. Ich freue mich auf das gemeinsame Schmökern und den Austausch. Wer das Buch oder EBook bereits besitzt oder sich bis zum Start der Leserunde (ca. Mitte Februar) selbst anschaffen möchte, ist natürlich ebenfalls herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen.

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    • 631

    Smilla507

    03. March 2015 um 20:51
    Beitrag einblenden
    Arietta schreibt Den Roman habe ich in meinen Träumen verarbeitet, wie gesagt beim Lesen schalte ich ab und versinke in der Geschichte. Passiert nur bei Büchern die mir gefallen.... Ich Lese FURCHTBAR GERNE IM ...

    Vor einer Woche habe ich den Roman "Das Hugenottenkreuz" von Elizabeth Musser im Traum verarbeitet. War eher ein Alptraum, obwohl mir das Buch gefallen hat. Aber es geht darin auch um Terrorismus ...

  • Krieg und Gefahr, Geheimnisse und Spione

    Das Hugenottenkreuz

    LEXI

    01. March 2015 um 01:40

    „Einige Fußspuren verschwinden nie. Du musst Spuren hinterlassen, denen zu folgen sich lohnt.“ Elizabeth Musser entführt ihre Leser in das kleine südfranzösische Städtchen Castelnau, wo sie gleich zu Beginn ihre Protagonistin Gabrielle Madison präsentiert. Die 21jährige hübsche Missionarstochter mit der auffallenden roten Haarmähne und den strahlenden blauen Augen kommt im Herbst 1961 von der afrikanischen Westküste, um sich in Frankreich ihrem Studium zu widmen. Mutter Jeanette Griolet, oder „Mère Griolet“, wie die liebenswürdige alte Nonne genannt wird, ist Leiterin des franko amerikanischen Austauschprogramms in Castelnau und betreut bereits seit vielen Jahren das Waisenhaus der Kirche St. Joseph. Der Botschaftersohn und brillante Dozent namens David Hoffman unterrichtet nach seinem Studienabschluss an einer amerikanischen Eliteuniversität an der Universität in Castelnau Kunst, Geschichte und Literatur aus Frankreich und England. Der charmante, groß gewachsene Mann mit den durchdringenden schwarzen Augen scheint etwas zu verheimlichen, er beunruhigt Mutter Griolet ein wenig mit seinem geheimnisvollem Gehabe. Die junge Mutter Anne-Marie Duchemin verhilft ihrer kleinen Tochter Ophélie im allerletzten Augenblick durch ein Fenster zur Flucht, kurz bevor sie selbst überfallen und nach Algerien verschleppt wird. Die Handlungsstränge dieses Romans scheinen gleich zu Beginn überwältigend, die Schauplätze und Namen etwas unüberschaubar. Die Autorin besitzt jedoch die exzellente Fähigkeit, ihre Leser innerhalb kürzester Zeit durch ihren einnehmenden Schreibstil, durch gut ausgefeilte Protagonisten und ebenso exzellent dargestellte Nebenfiguren, und vor allen Dingen durch einen sehr hohen Spannungsfaktor an das Buch zu fesseln. Einmal aufgeschlagen ist es nur schwer möglich, „Das Hugenottenkreuz“ aus der Hand zu legen. Die Autorin verrät im Verlauf der insgesamt 34 Kapitel dieses Buches die Zusammenhänge der Geschichten ihrer handelnden Figuren, die sie sehr lebendig und interessant dargestellt hat und deren Gedanken- und Gefühlswelt sie auf berührende Art und Weise Ausdruck verleiht. Eine zentrale Rolle spielen der Algerienkrieg und damit verbunden die grausamen Foltermethoden und Morde der Front de Libération Nationale, der sozialistischen Partei in Algerien, deren Ziel die Unabhängigkeit Algeriens von Frankreich war. Einer der beiden Schauplätze dieses Buches ist Castelnau, wo Gabrielle Madison auf Mère Griolet und David Hoffman trifft. Der zweite Schauplatz der Handlung befindet sich in Kasbah, einem alten Stadtviertel in Algier, das zugleich als Hauptquartier der Front de Libération Nationale gilt. Die Autorin versteht es, die Örtlichkeiten lebendig zu beschreiben, und vermittelt ihren Lesern auf diese Weise beinahe das Gefühl, sich mitten in der Handlung zu befinden, selber atemlos die engen Gassen des Kasbah entlang zu laufen, oder etwa zweitausend Kilometer entfernt die beschauliche Region in Südfrankreich zu erkunden. Elizabeth Musser bringt in diesem Buch aber auch ein weiteres wichtiges Thema ein, nämlich die Geschichte der ersten französischen Protestanten, die verfolgt und vertrieben wurden und zu Tausenden als Märtyrer für ihren Glauben starben. Das Hugenottenkreuz spielt eine bedeutende Rolle und wird im Verlauf der Handlung zu einem wichtigen Schlüsselsymbol. „Das Hugenottenkreuz“ hat mich unverzüglich in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Sowohl die sehr gut recherchierten historischen Hintergründe, die eingebaute sich anbahnende Liebesgeschichte, als auch die spannende Haupthandlung mit ihren überzeugenden Figuren, und nicht zuletzt der ausgeprägte tiefe Glaube der Autorin, der sich in diesem Buch widerspiegelt, haben mich vollständig für das Buch eingenommen. Ein Bestseller, der diesen Namen zu Recht trägt - ein beeindruckendes Leseerlebnis, dessen Fortsetzung ich bereits jetzt mit großer Vorfreude entgegen sehe, eine Lektüre, die ich uneingeschränkt weiter empfehle.

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  • Vertrauen und Vergebung sind das Wichtigste

    Das Hugenottenkreuz

    Dreamworx

    28. February 2015 um 16:49

    Castelnau, Südfrankreich in den 1960ern. Die Missionarstochter Gabriella nimmt an einem Austauschprogramm teil und reist aus dem Senegal an, um in St. Joseph Castelnau an einem Studienprogramm teilzunehmen. Schon ihre Mutter hatte eine besondere Verbindung zu diesem Ort. Gabriella lebt sich mit Hilfe ihrer Gastmutter Lysette und der Nonne Mutter Griolet schnell in ihrer neuen Umgebung ein. Aber auch der Lehrer David Hoffmann trägt dazu bei, denn Gabriella fühlt sich schnell zu ihm hingezogen, ist er doch nicht nur attraktiv, sondern hat auch eine geheimnisvolle Vergangenheit. Aber gerade das Geheimnisvolle wird Gabriella noch in arge Schwierigkeiten bringen, denn sie wird verfolgt, bedroht und muss sogar in Davids Gesellschaft um ihr Leben fürchten. Als Algerien mitten im Unabhängigkeitskrieg steckt, sind die Auswirkungen auch bis nach Frankreich zu spüren. Anne-Marie und ihre achtjährige Tochter Ophélie werden in Algerien von Ali verfolgt und sind so gezwungen, sich zu trennen. Die kleine Ophélie kommt nach Frankreich und über David ins Kloster St. Joseph, wo sich Mutter Grilet um sie kümmert. Ophélie hütet einen kleinen blauen Beutel wie einen Schatz, darin befindet sich ein Hugenottenkreuz. Es ist Ophélies einziger Anhaltspunkt zu ihrem Vater, doch das Kreuz steht auch für die Organisation Hugo, die Waisenkinder in Sicherheit bringt. Auch Gabriella trägt ein Hugenottenkreuz. Was verbindet die beiden? Wer ist Ophélies Vater? Und was geschieht mit Anne-Marie? Wird sie ihre Tochter jemals wiedersehen? Elizabeth Musser hat mit ihrem Roman „Das Hugenottenkreuz“ einen sehr spannenden historischen Roman der Neuzeit vorgelegt, der keine Wünsche offen lässt. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, man taucht sofort in die Geschichte ein und kann nicht von ihr lassen, bis die letzte Seite gelesen ist. Der historische Hintergrund wurde von der Autorin akribisch recherchiert und animiert den Leser, weiter nachzuforschen und sich mehr Wissen über die Pied-Noir und Harki-Kinder anzueignen. Auch die Landschaftsbeschreibungen sind so detailliert geschildert, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Die Charaktere sind vielfältig angelegt und authentisch skizziert, man kann sich gut vorstellen, dass es sich hierbei nicht um eine fiktive, sondern durchaus reale Geschichte handelt. Gabriella ist noch jung, unbekümmert und fasziniert von ihrer neuen Umgebung und ihrem Studium. Dass sie sich zu ihrem Lehrer hingezogen fühlt, hat nicht nur mit dessen Attraktivität, sondern auch mit den gemeinsamen Interessen für Poesie zu tun. Das Geheimnisvolle an David macht sie sowohl neugierig als auch ängstlich. Doch Liebe heißt auch, sich gegenseitig zu unterstützen und für den anderen da zu sein. David ist zu Beginn ein eher undurchsichtiger Charakter, durchaus sympathisch, aber schwer einzuschätzen. Erst im Verlauf des Buches wird dem Leser klar, welche Rolle er insgeheim spielt. Natürlich spielt auch in diesem Buch der christliche Glaube wieder eine große Rolle, denn es handelt von Vergebung, von Liebe, von Verzeihen und von Vertrauen. Auch die Verfolgung von Minderheiten und Gewaltanwendung an ihnen sind Hauptthemen dieses Romans, die Themen könnten nicht aktueller sein. Elizabeth Musser hat ein Händchen, spannende Geschichten zu erzählen, denn sie hält den Leser bis zum Schluss in Atem und erlöst sie mit der Offenlegung der erzählten Geheimnisse erst Stück für Stück. Sie vereint kriminalistisches Geschick mit einer schönen Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund. Ein wundervolles Buch, dass eine absolute Leseempfehlung mehr als verdient hat.

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  • Vom Algerienkrieg, der Hoffnung und der Liebe... einfach wunderbar!

    Das Hugenottenkreuz

    Wildpony

    24. February 2015 um 08:24

    Das Hugenottenkreuz  -   Elizabeth Musser Kurzbeschreibung Amazon: Die Missionarstochter Gabriella wird zum Literaturstudium nach Frankreich geschickt. Im romantischen, verschlafenen Städtchen Castelnau lernt sie den attraktiven amerikanischen Professor David kennen. Er kann mit ihrem unerschütterlichen Glauben an Gott nichts anfangen, dennoch fühlt sich Gabriella zu ihm hingezogen. Doch warum verschwindet er immer wieder in geheimer Mission? Gabriella wird in seine gefährlichen Unternehmungen mit hineingezogen und gerät ins Visier algerischer Untergrundkämpfer. Wer ist David wirklich? Und woher kommt die kleine Ophélie, die plötzlich im Waisenhaus der rührigen Nonne Mutter Griolet auftaucht und Gabriella ans Herz wächst? Elizabeth Musser entführt den Leser in ein spannendes Kapitel französisch-algerischer Geschichte und an faszinierende Orte. Ein packendes, anrührendes Buch, das zu lesen sich lohnt! Von der Autorin komplett überarbeitete und neu übersetzte Version des beliebten Bestsellers. Mein Leseeindruck: Wieder ein wunderbar berührendes christliches Buch aus dem Francke-Verlag. Mit großer Freude habe ich mich an das Buch herangetastet, welches schon ein super schönes Cover hat und mich dadurch schon sehr angesprochen hat. Bein Lesen bin ich dann sehr schnell in die Geschichte hineingetaucht und habe die Hauptprotagonistin Gabriella sofort in mein Herz geschlossen. Den weiteren Hauptprotagonisten David habe ich erst mal mit entsprechender Distanz betrachtet und ihm nicht so wirklich getraut. Erst nach und nach hat man dann erfahren auf welcher Seite er steht und damit hat sich meine Einstellung ihm gegenüber immer mehr geändert. Die Geschichte an sich ist von viel christlicher Hilfe durch das Waisenhaus von Mutter Griolet geprägt und natürlich auch vom christlichen Glauben von Gabriella. Das hat mich als Leser sehr angesprochen. Natürlich gibt es in dem Buch auch unheimlich viele super spannende Momente und manchmal auch ein bißchen Thriller-Atmosphäre, was den Leser so fesselt, das er wie gebannt weiter lesen möchte. Fazit: Ein Buch das mit sehr gefallen hat und ans Herz gegangen ist. Der Bezug zu den Kindern und die Mission (von der ich jetzt nicht zu viel verraten möchte) ist für mich sehr ergreifend. Da das Buch mit einem offenen Ende seinen Abschluss findet bin ich umso erfreuter, das der Francke Verlag auch die zwei Fortsetzungsbände neu auflegt. So kann dann jeder interessierte Leser auch in den Genuss dieser tollen Trilogie kommen. Die Preis, mit dem die noch verbliebenen Restexemplare momentan vertrieben werden, ist mit 250-520 Euro unbezahlbar. Für mich uneingeschränkt ein 5 Sterne Buch und eine ganz große Lese-Empfehlung!!!!

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  • Glaube und Liebe, aber auch Hass und Rache in Kriegszeiten

    Das Hugenottenkreuz

    Schnuck59

    22. February 2015 um 20:46

    Die flüssig und spannend geschriebene Geschichte, bei der Glaube und Liebe eine Rolle spielt, hat die Wirren des Unabhängigkeitskrieges in Algerien als Hintergrund. Die Missionarstochter Gabriella kam als aufgeschlossene Austauschschülerin nach Südfrankreich in das Dorf Castelnau und lernt dort das Leben in St. Joseph kennen. Ihr Professor David Hoffmann ist gutaussehend, gebildet, aber eher verschlossen und zurückgezogen. Zwischen beiden entwickelt sich eine freundschaftliche Beziehung. Die Umstände in den Kriegswirren in Algerien werden durch Ophélie und ihre Mutter Anne-Marie deutlich. Sie werden verfolgt, Ophélie gelangt nach Frankreich und kommt durch David nach St. Joseph. Die Geschichte des Klosters und der Abtissin Mutter Grilet wird beschrieben. Gabriella trägt ein Hugenottenkreuz und Ophélie hat eines in ihrem blauen Beutel, in dem auch Informationen zu ihrem Vater sind. Das Hugenottenkreuz ist auch das Symbol für die Organisation Hugo, die Pied-Noir und die Harki-Kindern hilft. Es erinnert daran, dass es Hoffnung gibt. Am Ende des Buches steigt die Spannung noch einmal und David wird nach Algerien fahren um Anne-Marie zu helfen. In diesem Buch beschreibt Elizabeth Musser die Themen des Krieges mit Angst, Hass und Rache, aber auch die andere Seite mit Nächstenliebe und Hoffnung. Das Buch bietet neben Spannung und Unterhaltung auch Hintergrundwissen zum Algerienkrieg. Diese jüngere Geschichte war mir nicht im Detail bekannt und ich habe mich daher näher informiert. Durch die Erklärung der einzelnen Begriffe im Glossar des Buches war für mich der Einstieg leichter. Es ist nachvollziehbar und verständlich geschrieben und schlüssig aufgebaut. Die Charaktere sind gut dargestellt Da bin ich gespannt auf die Fortsetzung. Diese Printausgabe hat mich wieder darin bestärkt, dass ich lieber eine Printausgabe lese als ein Ebook. Das Cover ist sehr ansprechend und die Bindung ist gut. Insgesamt eine sehr gute Haptik. 

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  • Hoffnung und Liebe in Kriegszeiten

    Das Hugenottenkreuz

    Schnuck59

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