Elizabeth Scott Living Dead Girl

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Inhaltsangabe zu „Living Dead Girl“ von Elizabeth Scott

When Alice was ten, Ray took her away from her family, her friends -- her life. She learned to give up all power, to endure all pain. She waited for the nightmare to be over. Now Alice is fifteen and Ray still has her, but he speaks more and more of her death. He does not know it is what she longs for. She does not know he has something more terrifying than death in mind for her. This is Alice's story. It is one you have never heard, and one you will never, ever forget. (Quelle:'Flexibler Einband/01.01.2009')
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  • Sehr berührend und aufrüttelnd

    Living Dead Girl
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    09. August 2016 um 12:32

    Once upon a time, I was a little girl who disappeared. Once upon a time, my name was not Alice. Once upon a time, I didn't know how lucky I was. Mit „Living Dead Girl“ hat Elizabeth Scott sich an ein sehr schockierendes Thema gemacht: Kindesentführung, Vergewaltigung, Gefangenschaft - alles aus der Perspektive des Opfers.Doch die Autorin wirft nicht mit Schockmomenten um sich, das Buch ist vielmehr eine Studie der Gedanken von „Alice“, die zwischen Selbsthass, Verzweiflung und Hoffnung schwanken. Dies ist der Autorin sehr gut gelungen, ebenso wie die Schilderung der Ausweglosigkeit für „Alice“ und des Gefügig-Machen des Opfers, was dem Leser dessen Situation sehr verständlich macht. Sehr gut fand ich in diesem Zusammenhang "Alices" Gedanken, wenn sie Frauen, die Opfer von Vergewaltigung oder häuslicher Gewalt in Talkshows sieht, die man fragt, warum sie der Situation nicht entkommen sind.Neben aller Traurigkeit ist das Buch aber auch eine eindringliche Botschaft an alle: Schaut genau hin, schaut nicht weg, manchmal ist nichts wie es scheint!

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  • So unglaublich schmerzhaft und real.

    Living Dead Girl
    Whovian

    Whovian

    02. September 2014 um 12:17

    Zum Inhalt: "Alice" ist jetzt ihr Name. Ray hat ihn ihr gegeben. Als er sie mit gerade mal zehn Jahren im Aquarium von ihrem Klassenausflug weggeholt und sie nie wieder nach Hause gebracht hat. Fünf Jahre sind seitdem vergangen und das Mädchen hat erfahren, was es bedeutet, wieder und wieder Schmerzen hinzugefügt zu bekommen, missbraucht zu werden, Angst zu haben, innerlich zu sterben. Meine Meinung: Ich war sprachlos. Die Autorin hat den ganzen Umstand so direkt und ohne blumige Worte geschildert, dass es vermutlich einigen den Magen umdrehen würde. Sie hat den ganzen Umstand so geschildert wie er ist: Unmenschlich und grausam. Mir hat das Buch sehr gefallen, ich denke diese Thematik braucht solche Bücher, braucht Geschichten die schreien: SCHAUT HIN. Solche Dinge passieren. Nehmt nicht einfach alles so hin. Seht nicht weg. Die Protagonistin ist meiner Meinung nach sehr überzeugend und realistisch gelungen, ich konnte ihre Handlungen und ihre Gedanken gut nachvollziehen, auch, dass sie teilweise das Denken des Täters schon als das ihrige Übernommen hat, z.B. dass Schwächeren leicht Schmerzen zugefügt werden können.  Alles in allem fand ich die Geschichte schockierend. Ein sehr gutes Buch. Gut geschrieben, nachvollziehbar und meiner Meinung nach psychologisch sehr wertvoll mit einer grausamen und doch unendlich wichtigen Botschaft.

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  • Rezension zu "Living Dead Girl" von Elizabeth Scott

    Living Dead Girl
    frozenhighways

    frozenhighways

    29. December 2013 um 23:18

    Inhalt: Die 10-jährige Schülerin Kyla Davis wird bei einem Schulausflug von einem fremden Mann namens Ray entführt. Dieser gibt ihr den Namen Alice, gibt ihr klare Regeln und plant sogar ihre Mahlzeiten, um damit zu verhindern, dass sie erwachsen wird. Ganze fünf Jahre lebt Alice mit diesem Mann zusammen, wird von ihm missbraucht und vergewaltigt. Heute ist sie 15 Jahre alt und sie ist überzeugt davon, dass er sie bald umbringen wird, so wie er es mit dem Mädchen vor ihr gemacht hat. Sie denkt immer wieder über eine Flucht nach, doch sie weiß, dass Ray dafür nicht nur sie sondern auch ihre Eltern töten würde. Bis jetzt ahnt sie noch nicht, dass Ray gar nicht vorhat, sie umzubringen - er plant eine Zukunft mit ihr und einem weiteren Mädchen, welches sie mit ihm zusammen entführen soll. An diesem Plan arbeitet sie zu Beginn sehr eifrig, da sie in Rays neuem Opfer ihre Erlösung sieht. Das Buch behandelt ein sehr schweres Thema, es ist grausam und schockierend; aber trotzdem auf eine seltsam schöne, gewissermaßen leichte Art geschrieben. Auch wenn wohl - zum Glück - niemand der Leser dieses Buches in solch einer Situation war, kann man die grauenvollen Leiden Alice' unglaublich gut nachvollziehen. Anfangs erfährt man nur Bruchstücke ihrer Geschichte, mal aus der Gegenwart und mal aus der Vergangenheit. Darum benötigt es eine Weile, bis sich die einzelnen Stücke zu einem Ganzen zusammensetzen. Man möchte unaufhörlich mehr darüber erfahren, wie es mit Alice weitergeht. Vor allem fragt man sich, warum sie nicht flieht oder sich Hilfe sucht. Denn wie man ziemlich schnell mitbekommt, ist sie tagsüber alleine, darf durchaus auch die Wohnung verlassen und trifft dabei natürlich immer wieder auf Nachbarn oder sogar Polizisten, von denen keiner auch nur etwas ahnt. All die Fragen, die man sich stellt, führen dazu, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann, auch wenn man es manchmal muss, weil das Erzählte so erschreckend ist. Aufgrund von nur 170 Seiten, die oft sogar nur zur Hälfte beschriebenen sind, ist das Buch sehr schnell zu Ende und lässt den Leser dann schlagartig mit einem unguten Gefühl zurück. Elizabeth Scott hat es mit dieser Geschichte sicherlich geschafft, einigen Menschen klar zu machen, dass man die Augen offen halten sollte, denn es ist nicht immer alles so, wie es eventuell scheint; selbst der nette Nachbar von nebenan könnte ein grausamer Straftäter sein.

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  • Rezension zu "Living Dead Girl" von Elizabeth Scott

    Living Dead Girl
    achterbahnmaedchen

    achterbahnmaedchen

    22. October 2012 um 16:09

    living dead girl ist ein buch, das du nicht mehr auf die seite legen kannst. es ist grausam nüchtern und doch so voller schöner sätze. alice ist unglaublich stark und doch so schwach. und ray...ich hasse ihn einfach so sehr, was ja sicherlich nicht verwunderlich ist, wie ich finde. immer wieder musste ich das buch auf die seite legen, weil es teilweise einfach zu viel für mich war. der schreibstil ist fesselnd und beschreibt in einer grausam schönen weise den horror, den alice durchleben muss. dass das buch ein jugendbuch sein soll, erstaunt mich dann ehrlich gesagt schon etwas. gearade das ende hat mich sehr nachdenklich und traurig getimmt. es gibt sicher viel zu viele alices. auch hier in deutschland, die sich nicht trauen, etwas zu sagen. die mädchen und frauen, die so zerbrochen sind dass die stücke ihrer seele überall verteilt sind. vielleicht sollten wir öfter die augen aufmachen. das buch behandelt ein wirklich sehr heftiges thema. aber der autorin gerlingt es, dieses sehr sensibel zu bearbeiten. wie geagt, die augen aufzumachen wäre wirklich ein guter anfang.

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  • Rezension zu "Living Dead Girl" von Elizabeth Scott

    Living Dead Girl
    saralina

    saralina

    11. October 2012 um 11:02

    Inhalt When Alice was ten, Ray took her away from her family, her friends -- her life. She learned to give up all power, to endure all pain. She waited for the nightmare to be over. Now Alice is fifteen and Ray still has her, but he speaks more and more of her death. He does not know it is what she longs for. She does not know he has something more terrifying than death in mind for her. This is Alice's story. It is one you have never heard, and one you will never, ever forget. * Meine Meinung Dem ein oder anderen wird Elizabeth Scott sicher durch "Love you, hate you, miss you" und das recht neue "Love just happens" ein Begriff sein. Ich kannte die Autorin vor dem Kauf von "Living dead girl" auch schon, habe dies aber erst mitbekommen, als ich das Buch in meine Bücherliste eintragen wollte und dort bereits einen Eintrag vorfand. Leider muss ich sagen, dass mir die anderen Werke nicht besonders gut gefallen haben, sodass ich sehr gespannt war, wie es mir bei diesem Buch ergehen würde. Zunächst fällt auf, dass es sehr kurz ist - nur 170 Seiten, die zum Großteil nur hälftig bedruckt sind. Für die geringe Seitenanzahl gibt es dennoch sehr viele Kapitel, denn kaum eines ist länger als zwei oder drei Seiten. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Alice erzählt und ist aufgrund der kindlichen Sprache auch für weniger englischbegabte Leser geeignet. Alice, die eigentlich anders heißt, wird bei einem Schulausflug entführt, schon fünf Jahre lebt sie zu Beginn der Geschichte mit ihrem Entführer Ray in dessen Wohnung. Er missbraucht das Mädchen regelmäßig und tut alles, um ihr kindliches Äußeres zu erhalten, obwohl die Zeit auch an Alice nicht vorbeigeht. Vor Alice hatte Ray bereits ein anderes Mädchen, welches er "entsorgt" hat, als sie 15 wurde und seinen Vorlieben nicht länger entsprach. Er wird nicht müde Alice die Geschichte zu erzählen, wie er sie tötete und neben ihrem Elternhaus in einen Fluss warf. Die kindlichen Beschreibungen dieser grausamen Taten, die alle aus der Sicht von Alice geschildert werden, sind fürchterlich und erschreckend - schon auf den ersten Seiten baut sich beim Leser unbändiger Hass auf den Täter auf. Alice darf die Wohnung auch allein verlassen, was bei mir zunächst die Frage aufwarf, warum sie nicht einfach flieht und die Polizei aufsucht. Zunächst stellte ich daher Vermutungen über das Stockholm-Syndrom an, die aber im Endeffekt nicht zutrafen. Stattdessen droht Ray regelmäßig damit, zu Alice nach Hause zu fahren und ihre Eltern, die inzwischen erneut ein Baby bekommen haben, zu töten. Dies hat er auch beim ersten Mädchen getan, nachdem sie nicht mehr gut genug für ihn war, und er hebt stolz sämtliche Zeitungsartikel auf, die seine Tat betreffen. Alice beschließt also sich Ray zu fügen und erduldet jeden Tag Gewalt und Missbrauch. Die aktuellen Geschehnisse werden mit der Vergangenheit vermischt, sodass es einige Zeit dauert, bis sich die einzelnen Puzzleteile zusammenfügen. Das tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch. Da Alice das Haus verlassen darf, begegnet sie oft Nachbarn und sogar Polizisten, es ist erschreckend, das tatsächlich niemand etwas zu ahnen scheint und viele keinen Blick für andere haben. Auch als Alice sich schließlich für Ray auf einem Spielplatz auf die Suche nach ihrer Nachfolgerin machen muss, gehen die meisten Menschen achtlos an ihr vorbei. Erschreckend ist aber vor allem, mit welcher Kaltherzigkeit Alice sich auf die Suche nach einem neuen Mädchen macht, sie sieht ihren eigenen Tod nicht mehr als Strafe sondern als Erlösung und arbeitet mit Feuereifer darauf hin. Ich habe das Buch in einem Stück verschlungen und konnte es wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Es war unendlich grauenvoll den Leidensweg von Alice mitzugehen und hinterlässt den Leser mit einem dunklen Gefühl im Bauch, ob man nicht doch mehr darauf achten müsste, was in der unmittelbaren Nachbarschaft geschieht. Gewünscht hätte ich mir das Miteinbeziehen der Eltern, über die man nur erfährt, dass sie ein weiteres Kind bekommen haben. Bis zum Schluss erfährt man leider nicht, wie sie die Situation erlebt haben. Auf der anderen Seite kann das Buch ohne diese Passage komplett aus der Sicht des Kindes erzählt werden, was dessen Leidensweg um einiges schlimmer gemacht hat. An vielen Stellen war mir wirklich zum Heulen, aber gerade deshalb handelt es sich hier um ein Werk, das mit Sicherheit den ein oder anderen ein wenig wachrütteln kann.

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  • Rezension zu "Living Dead Girl (Paperback)" von Elizabeth Scott (Author)

    Living Dead Girl
    Missyislovely

    Missyislovely

    26. May 2012 um 17:08

    Living Dead Girl ist ein kurzes Buch (knapp 176 Seiten - oft nur zur Hälfte bedruckt, zumindest auf dem Kindle), welches in einem recht einfachen Englisch geschrieben wurde. Das liegt aber auch daran das der Leser hier die Welt von 'Alice' kennenlernt, die grade mal 15 ist und deren Tag nicht aus Schule, Mode und Make-Up besteht, sondern aus dem, was Ray ihr vorschreibt. Ray plant sogar ihre Mahlzeiten und versucht so, 'Alice' am Erwachsenwerden zu hindern. Sie soll sein kleines Mädchen bleiben. Alice, die uns diese Geschichte erzählt, zeigt schonungslos auf, was in ihr vorgeht, wie sie denkt, was sie fühlt und was Ray ihr antut. Das alles in einer Art, die eben genau einem Mädchen entspricht, dem die Kindheit geklaut wurde. Die Familie geklaut wurde. Ihr Leben geklaut wurde. Alice ist ein 'Living Dead Girl'. Das Buch ist ein Jugendbuch. Viele Dinge sind umschrieben, dadurch aber nicht weniger grausam. Wer jedoch Bücher wie Jack Ketchum's Evil kennt, dem wird dieses Buch schon fast harmlos erscheinen. Jedoch nur auf den ersten Blick, es regt zum Denken an und auch wenn man eigentlich nicht mehr am Lesen ist, lässt das Buch nicht so schnell los. Kein Buch für zwischendurch und etwas ganz anderes, als ich normalerweise lese. Deswegen gibt es hier auch keine Pandabären. Solch ein Buch möchte ich einfach nicht bewerten und bestimmen, was hier Gut oder Schlecht ist. Deswegen auch wenig Details und einfach nur ein paar Sätze, die ich gerne los werden wollte.

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  • Rezension zu "Living Dead Girl" von Elizabeth Scott

    Living Dead Girl
    vielleserin

    vielleserin

    25. December 2009 um 13:13

    "Living Dead Girl" ist sozusagen eine Romanversion von Verbrechen wie die Entführung und das Leben mit dem Entführer von Elisabeth Fritzl, Jaycee Lee Dugard oder dem Dresdner Mädchen Stephanie. Eine Schülerin wird mit 10 Jahren bei einem Schulausflug von einem fremden Mann mitgenommen. Ray vergewaltigt und misshandelt sie schwer und sie verbringt die nächsten 5 Jahre mit ihm. Er nennt sie Alice und heute spürt sie, dass er sie bald umbringen wird. Denn Ray möchte sich wieder ein Kind suchen. Vor Alice hatte er ein anderes Mädchen 5 Jahre lag misshandelt und als er sie loswerden wollte. tötete er es. Alice ist völlig eingeschüchtert und traut sich nicht zu flüchten. Sie hatte schon einige Fluchtversuche unternommen, aber Ray fing sie wieder und droht ihre Eltern umzubringen, Er erzählt Alice von seinem Plan, dass sie ihm helfen soll ein anderes Mädchen zu entführen. Er verspricht ihr sie dafür nicht umzubringen, sondern gemeinsam mit ihm und ihr zu leben. "Living Dead Girl" ist verstörend. schockierend und aber gleichzeitig ein glaubhaft in seinem Versuch die Situation eines Entführungsopfers darzustellen. Warum flieht sie nicht? Warum sucht sie keine Hilfe? Als Leser folgt man gebannt, was als nächstes passieren wird und was mit Alice eigentlich geschehen ist. Das Buch ist recht kurz. Zwischen den Kapiteln gibt es große Leerräume, so dass es eigentlich nur ca. 150 Seiten zu lesen sind, aber diese sind dafür unvergesslich. Empfehlenswert ist dieses Buch für Leser so ab 16 Jahren.

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