Elizabeth Scott Love You Hate You Miss You

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Inhaltsangabe zu „Love You Hate You Miss You“ von Elizabeth Scott

Die Geschichte einer Mädchenfreundschaft
Julia war ihre beste Freundin, ihre Anlaufstation bei Kummer, ihr großes Vorbild. Und jetzt ist Julia tot - und Amy hat schreckliche Schuldgefühle. Schließlich hat sie den Autounfall überlebt und Julia nicht. Doch nach und nach muss sich Amy damit auseinandersetzen, dass Julia vielleicht doch nicht so perfekt war, wie sie Amy immer erschien. Und plötzlich steht die Frage im Raum, was in der Unglücksnacht tatsächlich passiert ist. (Quelle:'01.06.2009')

Super schönes Buch, nicht nur für Teenies!!!

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toll, gefühlvoll, mitreißend

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  • Rezension zu "Love You Hate You Miss You" von Elizabeth Scott

    Love You Hate You Miss You

    dreamer

    12. November 2011 um 17:08

    Eine rührende Geschichte über tiefe Gefühle, Verlust und Freundschaft . Wo würde wohl ein jeder seine Sommerferien nicht verbringen wollen? Beim Entzug. Genau das macht Amy nachdem ihre beste Freundin Julia in jener Nacht gestorben ist. Die beiden ließen nie etwas anbrennen – Amy alles alkoholische und Julia Pillen,LSD und Alk wenn gerade nichts besseres da war. Gemeinsam haben sie DEN Rausch, DEN Spaß gesucht, doch nachdem Julia in jener Nacht starb war der Alkohol nicht mehr die Flucht für Amy die er sonst war. Sie muss sich nun dem Leben nach dem Entzug stellen, ohne Alkohol, ohne Julia, ein scheinbar unmögliches Unterfangen, denn nun steht sie alleine da. Nach und nach verliert Amy die Hoffnung bis ein kleiner Lichtblick am Horizont auftaucht und sie in ihrer Einsamkeit tröstet. Ein Lichtblick der ihr klarmacht, dass sie nicht alleine ist. . Kleiner Auszug "It´s okay to be sad, you know," she said. "Are you sad?" I rolled back over. She was standing in my doorway, Dad holding her hand and right by her side. The truth is, I feel beyond sad. I feel empty. Numb. When I drank, this was always how I wanted to feel. . Meine Meinung Ich lese gerne Bücher über Probleme, Missbrauch und Sucht. Elizabeth Scott hat hier mit "Love you, miss you, hate you" (dt. "Love you Hate you Miss you") ein wunderschönes Beispiel für das Leben nach dem Entzug und einem tragischen Unfall verbunden. Diese Geschichte zeigt Tiefen bei denen viele mit weit mehr Seiten gescheitert sind. . Um ehrlich zu sein hatte ich anfangs durch den Titel gedacht es handle sich um eine Liebesgeschichte. Auch das Cover ließ mich in diesem Irrglauben, bis ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und es mir, nachdem ich gerade mal 3 Sätze der Inhaltsbeschreibung gelesen habe, gekauft habe. Die deutsche Version finde ich übrigens für dieses Thema genauso unpassend wie die englische Version. . Was mir sehr gefiel war, dass die Autorin es versteht die Geschichte zu erzählen ohne uns die ganze Wahrheit zu verraten, bis es ihrer Meinung nach Zeit wird. Mit Andeutungen, kleinen Zeichen deutet sie zwar immer wieder auf etwas Wichtiges hin, was man aber erst sehr spät dann tatsächlich versteht. Der Schreibstil hat mich dadurch sehr fasziniert und je länger man im Buch liest desto mehr kann man mit Amy mitfühlen. Hilfreich sind hier auch die Tagebucheinträge oder eher Briefe an Julia die einem Amys Gefühle näherbringen. . Die Charaktere die wir hier kennenlernen sind von potentiellen Mordopfern (weil sie einfach so lästig sind XD) bis hin zu wirklich gebrochenen Persönlichkeiten vollkommen abgedeckt. Eines hat mir allerdings gefehlt, jemand der ohne Tadel und Abhängigkeitsproblem stark war. In diesem Buch haben wir es ausschließlich mit Charakteren zu tun die alle nicht perfekt oder stark sind und das aber in keinster Weise. Sie ergeben dann auch nur in Verbindung mit anderen Figuren Sinn und kommen einem nicht mehr so unnütz vor. "Love you, miss you, hate you" (dt. "Love you Hate you Miss you") erzählt eine Geschichte voller problembehafteter Charaktere sei es nun Eltern die nie ein Kind wollten, Jugendliche die sich von einem „Cliquenanführer“ alles gefallen lassen, beste Freundinnen die nicht so stark sind wie sie vorgeben zu sein und jungen Männern die nach einem Schicksalsschlag nie aus ihrer Versenkung gekommen sind. . Was ich jetzt wohl nicht mehr erwähnen brauche ist, das die Geschichte für das was am Buchrücken steht nicht mal ansatzweise so - man könnte es fast oberflächlich nennen- ist. Ich hätte nicht erwartet einen so puren Ausflug in die Gefühlswelt von Amy zu machen und fand den Aufbau und die ganze Story an sich wirklich gut, vor allem für ein Jugendbuch. . Fazit Erschreckend erzählt Elizabeth Scott die Geschichte einer jungen Frau die das verliert was ihr am meisten bedeutet. Eine Geschichte voller Gefühl und Emotionen. Von mir gibt es 5 von 5 Wölkchen und mein Tipp an alle die gerne etwas ernstere Bücher lesen.

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  • Rezension zu "Love You Hate You Miss You" von Elizabeth Scott

    Love You Hate You Miss You

    Eisnelke

    04. October 2011 um 20:46

    Amy und Julia waren unzertrennlich. Julia und Amy, Amy und Julia. Immer zu Zweit, nie allein. Jetzt da Julia nicht mehr lebt, mach sich Amy schreckliche Vorwürfe. Sie ist der Meinung, Schuld am Tod ihrer besten Freundin zu sein. Doch ist eine Schuldfrage bei einem Unfall überhaupt gerechtfertigt? Was ist in der Nacht des Unfalls vor dem Unglück geschehen und welche Rolle spielt Amy wirklich? Elizabeth Scotts Roman ist ein Jugendroman welcher mich sehr bewegt hat. Das Themenspektrum reicht von Familien-, über Alkoholprobleme bis hin zur Trauerbewältigung. Ein berührender Roman!

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  • Rezension zu "Love You Hate You Miss You" von Elizabeth Scott

    Love You Hate You Miss You

    saralina

    30. August 2011 um 15:52

    Julia und Amy waren beste Freundinnen. Nun ist Julia tot und Amy gibt sich die Schuld an dem Autounfall, der Julia das Leben kostete, während Amy auf dem Beifahrersitz überlebte. Sie versucht mithilfe von Briefen den Kontakt zu ihrer Freundin zu halten und lässt zunächst weder ihre Eltern noch eine Psychologin an sich heran. Nach und nach macht Amy Fortschritte, der Leser erfährt viel über die kaputte Beziehung zu ihren Eltern und die Ursprünge ihrer Bindungsangst. Es geht bergauf mit Amy, nur ihre Schuldgefühle kann sie nicht überwinden. Nur langsam gelingt es ihr sich mit den tatsächlichen Geschehnissen der Unfallnacht auseinanderzusetzen und sich letztendlich die Frage zu stellen, ob sie am Tod ihrer Freundin wirklich Schuld ist. * Ich hatte große Erwartungen an das Buch, da es mir vom Titel und vom Klapptext her sehr gefiel. Allerdings bin ich im Nachhinein eher ernüchtert, da ich der Ansicht bin, man hätte aus dem Thema wesentlich mehr machen können. Zum Großteil konnte ich Amys Gedankengänge nicht nachvollziehen, vor allem der Zwist zwischen ihr und ihren Eltern ist mir bis zum Schluss unbegreiflich geblieben. Der Schreibstil war mir ebenfalls etwas zu knapp, ich denke, dass ich mich besser in Amy hätte hineinversetzen können, wenn ihre Gefühle stellenweise etwas detailierter zum Ausdruck gekommen wären. Abgesehen davon hatte ich nach dem Klappentext eine tatsächliche "Auflösung" erwartet, warum Amy nicht Schuld an dem Unfall ist und letztendlich doch alles anders kommt als gedacht. Schlussendlich war es einfach ein Unfall - für mich ein unbefriedigendes Ende. Apropos Ende: das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen, von jetzt auf gleich gelingt es Amy plötzlich das Positive in ihrem Leben zu sein, eine Beziehung einzugehen und sich von Julia zu verabschieden. Dies alles erschien mir sehr unglaubwürdig und lässt mich sehr enttäuscht zurück. In meinen Augen hätte man aus dem Thema wesentlich mehr machen können.

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  • Rezension zu "Love You Hate You Miss You" von Elizabeth Scott

    Love You Hate You Miss You

    larissawolf

    20. August 2011 um 19:00

    Klappentext: Julia ist nicht mehr da. Julia, der umschärmte Mittelpunkt jeder Party, die alle Schwierigkeiten einfach weglachte. Julia, die aus einem Unterrock ein tolles Kleid zaubern konnte und sich immer in die falschen Typen verliebte. Julie, die Amys beste Freundin war. Warum hat Amy den Unfall überlebt und Julia nicht? In ihrer Verzweiflung beginnt Amy, ihre Gefühle zu Papier zu bringen. Und plötzlich steht die Frage im Raum, was in der Unglücksnacht wirklich geschah ... Meine Meinung: Es gibt Bücher, bei denen man ewig etqas dazu schreiben könnte und das hier ist so eines. Das Buch ist sehr aufwühlend und hat mir sehr widersprüchliche Gefühle entgegen gegbracht. Einerseits wollte ich es an manchen Stellen einfach abbrechen, andererseits hat mich dann die Trauerverarbeitung und das Erwachsenwerden von Amy festgehalten. Teilweise habe ich echt überlegt, dem Buch nur 3 von 5 Punkten zu geben. Aber am Ende des Buches war mir klar, dass es seine volle Punktzahl verdient hat. Denn es ist eindeutig kein fröhliches Buch, dass einen mitreißt, sondern eines, dass einen irgendwie auch selbst mit in die Teifen zieht aber dann auch wieder mit hoch nimmt. Was mich öfters mal genervt hat, war, dass Amy sich selbst als "Mörderin" sieht und sich andauernd und überall die Schuld für Julias Tod gibt. Dabei war es einfach ein Unfall und Unfälle passieren einfach. Ich kann mir natürlich vorstellen, dass es einen sehr zu schaffen macht, aber in dem Ausmaß wie im Buch ... ich weiß nicht, aber an manche Stellen habe ich Amy einfach nur schütteln und ihr sagen wollen, dass sie endlich aufhören soll sich selbst die Schuld zu geben und ihr Leben wegzuwerfen und ihre zweite Chance nutzen, die sie bekommen hat. Das Buch beginnt mit einem Brief von Amy an Julia, ihre verstorbene beste Freundin, in dem sie sich für alles entschuldigt. Bis ungefähr zur Mitte gibt es regelmäßig nach jedem Kapitel einen Brief an Julia, aber dann beginnt Amy sich endlich auch mal um ihr eigenes Leben zu sorgen, statt nur Julia nachzutrauern, denn davon wird auch nichts mehr ungeschehen gemacht. Ab da werden die Briefe dann auch seltener, sind aber trotzdem noch ein wichtiger Bestandteil des Buches. Amy hat sehr wenig Selbstbewusstsein, deswegen flüchtete sie sich auf Partys immer ins Trinken, um ihre Größe und ihre roten Haare zu vergessen. Auch die Freundschaft zu der beliebten und selbstbewussten Julia, hilft ihr ihre eigenen Probleme zu vergessen. Denn diese Freundschaft ist nicht nur super, wie sich herausstellt, sondern hat auch ihre schlechten Seiten, die Amy aber nicht wahrhaben will. Sie sieht in Julia einen Engel, der alles macht und schafft was er will und dazu noch ihre beste Freundin ist. Diese Seite der Trauerverarbeitung lässt sich im Titel des Buches als "Love You" wiedererkennen. ("Mag sein, dass ich damals betrunken war, dass ich ohne festen Boden unter den Füßen durchs Leben schwebte, aber es war wirklich. Ich war wirklich. Und du, du vor allem.") Danach folgt "Hate you", denn Amy wird klar, dass Julia nicht immer nur ein Engel war. Sie beginnt sie zu hassen, dafür, dass sie nicht überlebt hat, dafür, dass Amy nun alleine mit allem klar kommen muss. In diesem Abschnitt der Trauer, beginnt sie auch wieder ihr eigenes Leben zu leben, findet wieder eine Freundin und nähert sich wieder ihren Eltern an. ("Aber Julia, ich kenne dich und "leidtun" ist ein Wort, dass du nie über die Lippen gebracht hättest.") Als sie wieder ein eigenes Leben aufgebaut hat, fällt es ihr leichter an Julia zu denken. Hier kommt der letzte Teil der Trauerverarbeitung, "Miss you". Amy hat sich im Buch sehr stark weiterentwickelt. Zu Beginn war sie ein Mädchen, dass Alkohol trank um ihr Selbst zu vergessen, damit sie anders sein konnte. Am Ende ist Amy zu einer eigenständigen Person geworden, trotzdem hat sie noch mit vielem zu kämpfen, aber es ist ein reisen Unterschied zum Anfang! Die Sprache ist sehr direkt, es gibt keine belanglosen Füllwörter, sondern Amy denkt und redet geradeaus und ohne Umschweife. Das hat mir sehr gefallen. Denn es hat zur Geschichte gepasst, die ebenfalls nicht verschönert wurde. Aber auch keine Moralpredigt war. Zum Schluss möchte ich noch das schöne Cover loben, ebenso wie den Titel, denn er beschreibt das Buch perfekt! Mein Fazit: Unbedingt lesen! Es ist kein gewöhnlicher Jugendroman, sondern tiefgründig und auch deprimierend an manchen Stellen. Aber er gibt auch neuen Mut und Hoffnung, dass man es schaffen kann. Es geht nicht nur um den Verlust einer nahestehenden Person (in diesem Fall die beste Freundin), sondern auch um Enttäuschung, Wut, Trauer, Alkohol, Erwachsenwerden, Probleme. Ich glaube, der Roman wird dem Leser auch noch Tage danach in den Gedanken herumspuken, denn er ist sehr aufwühlend. Außerdem regt er zum Nachdenken an.

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  • Rezension zu "Love You Hate You Miss You" von Elizabeth Scott

    Love You Hate You Miss You

    Sternenstaubfee

    17. August 2011 um 17:32

    Amy und Julia sind Freundinnen - bis zu jenem verhängnisvollen Abend. Die beiden Mädchen haben einen Autounfall, bei dem Julia stirbt. Amy überlebt beinahe unverletzt. Sie macht sich seitdem große Vorwürfe und vermißt ihre beste Freundin, von der sie sich nicht einmal verabschieden konnte. Sie fühlt sich leer und einsam. Mit ihren Eltern kann sie nicht reden; sie fühlt sich von ihnen ungeliebt. Auch die Therapeutin scheint Amy nicht zu verstehen; in der Schule hat sie keine Freunde… Dieses Jugendbuch richtet sich hauptsächlich an junge Leser im Alter von 14 bis 16 Jahren. Der Schreibstil ist jugendlich gehalten, hat mir persönlich aber leider nicht so gut gefallen. Das Buch läßt sich zwar leicht und flüssig lesen, aber Amys Gefühls- und Gedankenwelt konnte ich nicht immer nachvollziehen. Ich habe selbst leider schon nahestehende Menschen verloren und mußte den Verlust und die Trauer verarbeiten. Mit Amy konnte ich mich daher hier leider nicht immer identifizieren. Aber natürlich trauert jeder Mensch auf seine Weise, und somit kann und will ich mir hier gar kein Urteil erlauben. Dennoch – das ständige Meckern über die große Liebe ihrer Eltern ging mir nach einer Weile auf die Nerven. Heutzutage, wo so viele Kinder und Jugendliche ohne Vater und/oder Mutter aufwachsen müssen, kann ich Amys Gefühle nicht so ganz nachvollziehen. Auch die seltsame „Freundschaft“ zu Caro, die Beziehungen zu Mel, Patrick und Beth – irgendwie kam mir das alles merkwürdig vor. Das wirkliche „Verarbeiten“ ihrer Trauer hat mir in diesem Buch ein wenig gefehlt. Gut, sie hat Briefe an Julia geschrieben, aber auch die waren mir irgendwie zu unglaubwürdig. Leider kann ich dem Buch nur zwei Sterne geben = weniger gut

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  • Rezension zu "Love You Hate You Miss You" von Elizabeth Scott

    Love You Hate You Miss You

    Livi

    17. August 2011 um 13:38

    Elizabeth Scotts Schreibstil lässt sich insgesammt als "knapp" und "kurz und bündig" beschreiben. Sie schmückt ihre Sätze nicht besonders aus oder verwendet ausschweifende Beschreibungen. Umso mehr hat es mich überrascht, dass sie trot diesen knappen Beschreibungen Amys Gefühle so treffen dund realistisch beschreiben konnte, dass ich an manchen Stellen wirklich eine Ahnung von ihrem ungemein großen Schmerz bekam, während des Lesens selbst in eine bedrückte Stimmung verfiel und stumm mitlitt. * Elizabeht Scott beschreibt keine Nebensächlichkeiten wie Räume, Orte ect., sondern konzentriert sich vollkommen auf Amys Gefühl- und Gedankenwelt, sowie ihr Verhalten und die Spuren, die dieser schockierende Vorfall bei ihr interalssen hat und den sie noch nicht ansatzweise verarbeiten konnte. Die Gesamte Geschichte wird aus Amys Sicht geschildert, die Angst hat, ihre Gefühle vor anderen und vor allem vor sich selbst preiszugeben und einzugestehen. Dennoch fasst sie immer wieder die Dinge, die in ihr vorgehen nachvollziehbar in Worte. Alle Charaktere wirkten weder aufgesetzt noch flach. Im Gegenteil, mir erschienen alle Charaktere sehr gut ausgearbeitetn und durchdacht. Sie besitzen viele Facetten und wirken tiefgründig und sehr menschlich. Allen voran natürlich Amy. * Viele Probleme werden in diesem Buch aufgegriffen, jedoch wird einem keineswegs irgendeine Meinung oder Ansicht aufgezwungen. Auch Julia bleibt die ganze Zeit über schwer einschätzbar, sodass es einem selbst überlassen bleibt, sich eine Meinung über sie zu bilden. * Die Briefe, die Amy an Julia schreibt fand ich sehr gut gelöst und passend. Auch das Ende finde ich sehr realistisch und nachvollziehbar. * Eine wunderschöne Geschichte über Verzweiflung, Verlust, Schuld und Freundschaft mit realitätsnahen Charakteren. Ein Buch, das mir teilweise nahe gegangen ist und das ich mit einem etwas bedrückenden Gefühl aber dennoch mit einem Lächeln zugeschlagen habe.

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  • Rezension zu "Love You Hate You Miss You" von Elizabeth Scott

    Love You Hate You Miss You

    Zschahna

    09. August 2011 um 23:51

    Elizabeth Scott hat sich mit einem schwierigen Thema auseinander gesetzt, welches viele Menschen betrifft und beschäftigt - den Tod eines geliebten Menschen und wie man damit umgeht. Dabei spricht sie aber auch weitere Themen an, die Jugendliche im Amys und Julias Alter betreffen - Alkohol, Drogen, das Leben in der Schule und mit den Eltern. Diese Probleme kennt Amy nur zu gut. Auch vor dem Unfall und Julias Tod fühlte sie sich hässlich, da sie zu groß ist und ihre Haare eine furchtbare Farbe haben und mit ihren Eltern lief es auch nicht sonderlich gut, diese hatten meist nur Augen für sich. Um abzuschalten und sich lockerer zu machen trank Amy immer sehr viel Alkohol und genoss gemeinsam mit Julia das Leben. Sie gingen auf Partys oder ins Einkaufszentrum. Mit ihr konnte sie ihre Probleme hinter sich lassen. Dann kam die Nacht des Unfalls und Amy muss nun allein, ohne Julia, zurechtkommen und dies fällt ihr sehr schwer. Um ihre Sorgen und Gedanken jemanden anzuvertrauen, schreibt sie der verstorbenen Freundin Briefe, in denen sie versucht zu erklären, sich zu rechtfertigen, aber auch Fragen zu stellen. Über den Briefen steht die Anzahl der Tage, die seit Julias Tod vergangen sind, was sehr deutlich macht, wie schwer es Amy fällt, diesen zu verarbeiten. Amy macht eine sehr starke Entwicklung durch. Sie durchlebt eine innere Zerrissenheit, die mich sehr bewegt hat. Sie macht sich für Julias Tod verantwortlich und schafft es nur sehr schwer nach vorn zu sehen und nicht in ihren Schuldgefühlen zu versinken. Und auch die Probleme mit ihren Eltern machen ihr mehr und mehr zu schaffen. Doch sie muss erkennen, dass sie sich nicht verbarrikadieren kann und sich helfen lassen sollte - ob nun von ihrer Psychologin, ihren Eltern oder ihren Mitschülern. Da die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Amy erzählt wird und ihre Briefe immer wieder zwischen die Kapitel eingeschoben wurden und man so ihre Gedanken und innersten Gefühle erfährt und auch nachvollziehen kann, hat mich dieses Buch sehr berührt - so sehr, dass ich die letzte Seite mit Tränen in den Augen gelesen habe. Ich konnte mich gut in Amy hineinversetzen und habe mich auch gefragt, wie es mir in solch einer Situation gehen würde und wie ich versuchen würde, damit klarzukommen. Sie hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Elizabeth Scott ist ein Buch gelungen, welches nicht leicht ist und welches bei mir eine etwas gedrückte Stimmung hinterlassen hat. Dennoch hat es auch fröhliche Seiten gehabt und es ist trotz des schwierigen Themas kein durchaus trauriges Buch und zeigt die vielen Facetten, die den Umgang mit solch einem Ereignis mit sich bringen. Ich vergebe für diesen besonderen Roman 5 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Love You Hate You Miss You" von Elizabeth Scott

    Love You Hate You Miss You

    Lesemomente

    03. August 2011 um 13:12

    Im Moment gibt es sehr viele Jugendbücher, die sich mit dem Themen Tod und Abschiednehmen beschäftigen. Und doch muss ich sagen: Bisher war keins wie das andere. Ich konnte nie sagen: Das Buch ist eindeutig besser als dies. Alle haben irgendwie einen bestimmten Aspekt in den Vordergrund gestellt. Während es sich bei „Ich werde immer da sein, wo du auch bist“ um einen Selbstmord handelt, geht es in diesem Buch um einen Unfall. Im Gegensatz zu „Die Sterne leuchten immer noch“ ist hier nicht der feste Freund, sondern die beste Freundin betroffen. Doch in allen Büchern geht es – auf ganz verschiedene Weise – darum, wie man mit dem Verlust klarkommt. „Love you, hate you, miss you“ ist nochmal ein bisschen anders: Die Ich-Erzählerin Amy war schon vor dem Tod ihrer besten Freundin nicht glücklich. Schon damals hatte sie Probleme mit ihrem Aussehen, mit ihren Eltern. Schon damals hat sie zu viel getrunken. Doch an der Seite von Julia konnte sie ihre Probleme meist vergessen. Nun muss sie sich ihrem Leben stellen und ohne die quirlige, immer gut gelaunte Julia zurechtkommen. Und genau dieser Aspekt macht für mich das Buch zu einem großartigen Buch, was einen tiefgründigen Einblick in Amys Leben und damit vielleicht auch in das Leben vieler Jugendlicher ermöglicht. „’Amy’, sagte Dad. Er hielt meine Hand. Ich hatte nicht gemerkt, wie er sie genommen hatte. Ich zog sie schnell weg, weil ich nicht erleben wollte, wie er sie fallen ließ.“ (S. 147) Amy erzählt ihre Geschichte durchgehend selbst. Eingestreut werden immer wieder Briefe, die sie an ihre tote beste Freundin schreibt. Insbesondere durch den Wechsel von der normalen Ich-Erzählung hin zu den Briefen wird nach und nach Amys Zerrissenheit gegenüber ihrer besten Freundin und ihrem eigenen Leben deutlich. Insgesamt macht die äußerst sympathische Hauptperson eine tolle und glaubhafte Entwicklung durch, versucht sich selbst besser kennen zu lernen und spiegelt so meiner Meinung nach gut die Identitätsfindung vieler Jugendlicher wider. Es mag an dieser Stelle vielleicht so wirken, als würde das Buch versuchen, zu belehren oder Moralvorstellungen zu übermitteln, doch das ist absolut nicht der Fall. Die Geschichte und auch die Hintergründe haben mich zwar berührt, doch sich mir nie aufgedrängt. Im Vordergrund steht immer noch eine schön zu lesende Geschichte über ein junges Mädchen, das versucht wieder ein normales Leben zu führen, Freundschaften zu knüpfen und sich vielleicht auch zu verlieben. Volle Punktzahl und damit 5 von 5 möglichen Sternen.

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  • Rezension zu "Love You Hate You Miss You" von Elizabeth Scott

    Love You Hate You Miss You

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. July 2011 um 16:44

    Julia ist tot und Amy lebt. 75 Tage ohne Julia und Amy weiß immer noch nicht wie ihre Zukunft ohne Julia aussehen soll, hat sie überhaupt eine Zukunft ohne Julia? Ihre Therapeutin rät ihr ein Tagebuch zu beginnen und so fängt Amy an, Briefe an Julia zu schreiben. Kennt ihr das? Ihr lest ein Buch und möchtet darüber schreiben, aber habt das Gefühl, dass egal was ihr schreibt, nicht auch nur ansatzweise das ausdrücken kann, was ihr tief in eurem Innersten fühlt? Genauso geht es mir gerade. Love you, hate you, miss you ist kein schönes Buch, es steckt voller Dramen, Verzweifelung, Enttäuschung, Schuld. Die Geschichte schaut hinter die Fassade von scheinbar glücklichen Leben und zeigt Dinge vor denen man vielleicht gerne die Augen verschließt. Die Stimmung ist bedrückend und als Leser wird man mitgerissen, mitgerissen in den Sog dieser Tragödie, aus dem man nur schwer wieder heraus kommt. Und genau vor diesem Problem steht Amy, sie muss sich anstrengen und sich selber finden, nach vorne schauen und nicht in der Vergangenheit leben. Diesen Kampf mitzuerleben, zu spüren wie sich Amy fühlt, genau das fesselte mich an dieses Buch, ließ mich nicht mehr los, berührte und schockierte mich zutiefst. Die Sprache die Scott benutzt ist jugendlich, nüchtern, direkt, unverblümt ohne viele Schnörkel und trotzdem so einfühlsam, dass man zu Tränen gerührt ist. Unglaublich wie gut sich Scott in die Seele eines Teenagers versetzen kann. Erzählt wird uns alles aus Amys Sicht mittels Erinnerungen, Erlebnisse der Gegenwart und Briefen an ihre tote Freundin. Die Charaktere sind unbeschreiblich authentisch. Jeder Charakter hat in dieser Geschichte sein Päckchen zu tragen, ein unbeschwertes Leben ist schwer zu finden. Amy wird von Schuldgefühlen zerfressen und will eigentlich nichts anderes als ihre Freundin zurück. Ihr Hass auf sich selbst entwickelt sich ebenso zu einem Hass auf Julia, weil sie sie alleine gelassen hat. Amy befindet sich in einer Achterbahn aus Gefühlen, der sie nicht entkommen kann, doch sie lernt, dass sie in die Zukunft blicken muss. Faszinierend finde ich, dass Julia zwar von Anfang an tot ist, aber durch die Schilderungen Amys so lebendig wirkt, als wäre sie noch da, als würde sie jeden Tag neben uns herlaufen und mit lachen, weinen oder leiden. Interessant dargestellt sind auch Amys Eltern. Man könnte meinen, sie wären geschieden oder würden sich ständig streiten und somit Amys Leben prägen, aber ganz im Gegenteil. Amys Eltern sind ein Beispiel dafür, dass man sich noch nach Jahren in einer Ehe lieben kann wie am ersten Tag. Allerdings leben sie in ihrer eigenen Glaskugel und sind so auf sich fixiert, dass kein Krümel Liebe für Amy abfällt und sie sich nur wie das berühmte fünfte Rad am Wagen hält. Fazit Auf den ersten Blick könnte Love you, hate you, miss you ein typisches Teenager Buch sein, der Tod einer geliebten Person und die/der Protagonist/in ist darin verstrickt, aber wer einen zweiten Blick riskiert, wird schnell feststellen, das Elizabeth Scott diesem Drama eine eigene und unverkennbare Note verliehen hat.

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