Elizabeth Scott Love is a Miracle

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Inhaltsangabe zu „Love is a Miracle“ von Elizabeth Scott

Megan, 17, ist ein Wunder. Sie ist Miracle Megan, die einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes. Die Erleichterung ihrer Eltern ist grenzenlos. Wieder zu Hause, wird ihr ein großer Empfang bereitet, sie wird von allen Seiten mit Aufmerksamkeiten überhäuft und mit Samthandschuhen angefasst, schließlich ist sie ja ein Wunder. Doch Megan selbst fühlt sich überhaupt nicht als Wunder, schlimmer noch: Sie empfindet gar nichts, fühlt sich einfach nur leer. Mehr und mehr entfremdet sie sich von ihrer Umwelt. Einzig Joe, für den sie schon lange schwärmt, scheint sie zu verstehen.

Nett für zwischendurch und schnell gelesen :)

— Zumbanator
Zumbanator

240 Seiten voller Selbstmitleid, ohne jegliche Entwicklung - nicht sehr empfehlenswert!

— daydreamin
daydreamin

Leider nicht das, was im Klappentext steht. Das Trauma steht im Mittelpunkt, Joe spielt nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch wirklich gut.

— Tess-xy
Tess-xy

Emotional, gute Identifikation!

— Knichlicht
Knichlicht

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    Love is a Miracle
    daydreamin

    daydreamin

    23. April 2016 um 22:05

    Geschrieben im Februar 2014:Ich habe bisher ein Buch von Elizabeth Scott gelesen und war nicht sehr begeistert. Mit Love is a Miracle habe ich der Autorin und ihren Büchern noch eine zweite Chance gegeben, doch auch diesmal wurde ich enttäuscht. Diesmal vergebe ich zwar einen Stern mehr, werde aber in Zukunft Abstand von Scotts Geschichten halten.Megan überlebt also einen Flugzeugabsturz und ist damit die einzige Überlebende. Sie wacht im Krankenhaus auf und kann sich an nichts erinnern, was sie gegenüber ihren Eltern leugnet. Da kommt direkt die erste Frage bei mir auf: Wieso? Was ist so schlimm daran, sich nicht an den Absturz zu erinnern und es zuzugeben? Das ist eine normale Abwehrreaktion der traumatisierten Seele, dafür hätte vermutlich jeder Verständnis. Nun gut, sie fährt dann mit ihren Eltern nach Hause zu ihrem kleinen Bruder David. Der ist eigentlich das Sorgenkind in der Familie und tut sich ständig und überall weh. Normalerweise ist er derjenige, der Stammgast im Krankenhaus ist und unter einer Krankheit leidet, die allerdings auf den 240 Seiten nicht genannt wird. Es heißt immer nur, er wäre krank, er würde der Familie Kummer bereiten und sich überall verletzen und von Bäumen und Fahrrädern fallen. Ich vermute er hat ein Aufmerksamkeitsdefizitssyndrom, denn er wird mächtig sauer, als Megan all die Aufmerksamkeit der Eltern bekommt, aber genau kann ich es nicht sagen.Megans Eltern vernachlässigen David also vollkommen und kümmern sich nur um ihr persönliches Wunder, was Megan selbst aber gehörig auf die Nerven geht. Sie kapselt sich immer weiter ab und das nicht nur von ihrer Familie. Wie im Klappentext erwähnt entfernt sie sich vollkommen von ihren besten Freundinnen Jess und Lissa, die sich echt Mühe mit ihr geben. Auch in der Schule ist sie geistesabwesend und gibt leere Tests ab, für die sie dann trotzdem die volle Punktzahl bekommt. Der Lehrer, der das in der Realität durchzieht, auch wenn es sich um ein „Wunderkind“ handelt, den würde ich gerne mal kennenlernen. Was Megan außerdem hinschmeißt, ist das Fußballtraining, obwohl das früher ihre große Leidenschaft war und ihr Trainer sich sehr um sie bemüht.Megan scheint also allein sein zu wollen. Was sie in meinen Augen aber eigentlich will, ist noch mehr Aufmerksamkeit. Genau wie in Love You Hate You Miss You, dem ersten Scott-Buch, welches ich gelesen habe, jammert und wimmert die Protagonistin am laufenden Band nur rum. Sie will nicht das Wunder sein, aber trotzdem sagt sie nichts. Würde sie nur mal den Mund aufmachen und klarstellen, dass sie nicht als „Miracle Megan“ dargestellt werden will, dann würden das sicher auch alle akzeptieren. Sie fühlt sich selbst schuldig und gebrochen, wie sie mehrfach betont, beklagt sich aber, dass ihr Umfeld nichts in ihr sieht außer eben das Wunder. Niemand sieht, dass sie innerlich zerstört ist. Falsch! Ich glaube, dass genau das alle sehen, denn schließlich ist das genau das, was nach einem solchen Unfall normal ist. Dass nicht jeder sofort auf sie zustürmt und sie damit bedrängen will, halte ich für eine normale und angemessene Reaktion. Ich finde es geradezu rücksichtsvoll, dass ihre Freundinnen und Eltern sie nicht zum Reden zwingen wollen und jedes kleinste Detail des Absturzes aus ihr heraus zerren wollen, sondern darauf warten, dass Megan zu ihnen kommt und von sich aus das Gespräch sucht. Genau das tut sie aber nicht, denn Megan ist in ihrem Selbstmitleid versunken und dabei so egoistisch und kurzsichtig, dass sie das nicht merkt. Stattdessen geht es in den ersten 80% des Buches nur um ihre Einsamkeit, weil sie ja von allen missverstanden wird und sich niemand richtig verhält. Ja aber wie denn auch, wenn sie nicht ein einziges Mal ihren Mund aufmacht und sagt, was sie stört? Sollen ihre Eltern das riechen können? Sollen ihre Freundinnen Gedanken lesen können? Was um Himmels Willen erwartet sie denn? Ich konnte mich absolut gar nicht mit ihr anfreunden und war extrem genervt von ihrem undurchdachten und selbstherrlichen Verhalten. Dass sie so unglücklich mit der Situation ist und niemand ihr „wahres Ich“ sieht, ist ganz allein ihre eigene Schuld. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, dass sie ihr Leiden genießt und sich gar nicht wieder „normal“ verhalten will, schließlich ist sie innerlich gebrochen und niemand will sie verstehen (diese Formulierungen wurden so oft benutzt, dass es mich ein wenig aggressiv gemacht hat :D).Die anderen Charakter konnten mich leider auch nicht sonderlich kriegen. Von ihren Freundinnen kriegt man nicht allzu viel mit und auch Joe, der mysteriöse Nachbarjunge aus dem Klappentext, mit dem sie ab und an redet und der ihr einziger Seelenverwandter zu sein scheint, hat mich nicht überzeugt. Er kommt tatsächlich ziemlich wenig vor, dafür dass Love im Buchtitel erscheint. Megans Eltern fassen sie tatsächlich nur mit Samthandschuhen an, lassen ihr alles durchgehen und für jeden kleinsten Streit ist der arme David verantwortlich, der mit allen Mitteln um die kleinste Aufmerksamkeit der Eltern kämpft. Ich kann mir nicht vorstellen, was sie durchmachen, aber sein zweites Kind einfach links liegen zu lassen, halte ich für eine wirklich unmenschliche Entscheidung. Generell konnte ich kaum eine Person nachvollziehen. Ich meine, natürlich kann ich mir nicht im Geringsten vorstellen wie es sein muss einen Flugzeugabsturz zu erleben und als einzige zu überleben, aber darum geht es auch nicht. Ich persönlich finde, dass es die Aufgabe der Autorin gewesen wäre, mir das Gefühl zu geben, es wenigstens ansatzweise zu verstehen. Aber da kam kein Funken Gefühl oder Verständnis oder Nachvollziehbarkeit rüber, gar nichts! Und das find ich echt schade, da ein solches Thema ja gerade zum Mitfiebern und Mitleiden einlädt.Was dann doch noch für einen zweiten Stern sorgt, ist zum einen Margaret und zum anderen das Ende. Margaret ist Mitglied der gleichen Kirchengemeinde wie Megan und die einzige, die mal Klartext mit Megan spricht und ihr dadurch zeigt, dass sie ihr Verhalten nicht endlos lange durchziehen kann. Sie selbst war im Vietnam-Krieg (wobei auch hier nicht genauer erwähnt wird, was sie da eigentlich getrieben hat) und kann deswegen den Anschubser geben, den Megan braucht. Ich will natürlich nicht verraten, was noch so alles passiert, aber das Ende hat mich dann tatsächlich noch zufrieden gestimmt. Fazit Elizabeth Scotts Geschichten und ich werden wohl leider keine Freunde mehr, da genau das, was mich bei Love You Hate You Miss You so gestört hat, sich auch in diesem Buch wiederspiegelte: Ständige Jammerei, Wehleidigkeit, Selbstmitleid und Blindheit gegenüber der Umwelt. Megans Verhalten war für mich absolut nicht nachvollziehbar und auch die anderen Charakter waren oberflächlich und schwach gezeichnet. Allein Margaret macht Megan und dem Leser klar, dass man mit so einem Ego-Trip nicht durchs Leben kommt, ansonsten fehlte mir leider jegliche Substanz, daher leider nur zwei Sterne.

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  • Keine einfache Kost

    Love is a Miracle
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    03. January 2016 um 13:59

    Auf dem Rückweg vom Sommer-Fußballcamp stürzt Megans Flugzeug ab, mit ihr als einzige Überlebende. Von Familie und Umfeld wird sie als „Miracle Megan“ gefeiert und mit Samthandschuhen angefasst. Doch Megan erinnert sich nicht an den Absturz und kann nicht in die Normalität zurückkehren, ist überfordert mit allem und vor allem erstickt von der Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Zunächst muss ich sagen, dass der Titel des Buches völlig unpassend ist und alle, die eine Lovestory erwarten, lieber die Finger davon lassen sollten. Die Thematik des Traumas oder posttraumatischen Belastungsstörung (ich kenne mich da nicht so aus) versprach einmal eine andere Perspektive. Aus der Sicht von Meggie fand ich auch alles gut geschildert: ihre selbstgewählte Isolation, die Erinnerungsfetzen, Schuldgefühle und dass ihr alles egal wird. Es war weder einfach zu lesen noch sich in sie hineinzuversetzen, aber das war so in Ordnung. Zwei andere Charaktere waren ein Lichtblick der Story, Margaret und Joe. Die Annäherung zwischen ihm und Meggie war realistisch beschrieben. Ich mochte Margaret, sie war resolut und erkannte sofort Meggies Probleme. Und sie war lesbisch. Da störte mich dann, wie die Autorin das Wort erst nach einigen Andeutungen und Herumstammeln seitens Meggie auch erwähnte. So wird Jugendlichen bestimmt kein offener Umgang mit Homosexualität klar. Aber das war nur ein kleiner Punkt, passte jedoch ins Gesamtbild, denn ich fand das Buch sehr „amerikanisch“ vom Verhalten und der Religiosität der Eltern und der Schreibweise her (siehe Margaret). Wobei ich bei Megans heuchlerischen, oberflächlichen, bigotten Helikoptereltern wäre, v.a. ihrer Mutter. Mit zunehmender Dauer der Handlung fand ich ihr Verhalten unerträglich und es wirkte künstlich verstärkt durch die Autorin auf mich, so realitätsfremd fand ich es. Vielleicht hätte ich als Mutter aber auch einfach ganz anders gehandelt? Alles in allem behandelt „Love is a miracle“ ein schwieriges Thema, es mir bei der Umsetzung recht zu machen, ist Elizabeth Scott nicht ganz gelungen.

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  • Gute Idee, langweilig umgesetzt.

    Love is a Miracle
    Ramonaxx3

    Ramonaxx3

    04. July 2015 um 14:32

    Inhalt: Megan ist ein Wunder. Sie ist für alle Miracle Megan, die einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes. Doch Megan selbst fühlt sich ünerhaupt nicht als Wunder. Schlimmer noch: Sie erinnert sich an nichts und fühlt sich einfach nur grenzenlos leer. Mehr und mehr entfremdet sie sich von ihrer Umwelt. Einzig Joe, der Junge von nebenan, für den sie schon lange schwärmt, scheint sie zu verstehen. Und dann kommen die Erinnerungen an den Absturz zurück ... Rezension: Eine wirklich traurige Geschichte. Das Erlebte was Megan durchmachen musste, wird von der Autorin sehr detalliert und ausführlich beschrieben. Allerdings bleibt es auch dabei. Das Buch finde ich persönlich sehr langweilig, da einfach nichts passiert. Jede Szene wiederholt sich hundertmal und das hat bei so einem kurzen Buch schon was zu sagen. Spannung? Fehlanzeige. Das Buch zieht mich einfach nicht in den Bann und andere Sachen haben mich abgelenkt, so das ich viele Sätze mehrmals lesen musste. Die Situation von Megan hätte von der Autorin noch besser beschrieben werden können. Mir hat die Dramatik in den Situationen gefehlt, in denen sie sich nicht verstanden gefühlt hat und überfordert war. Zu schnelle Übergänge von der einen Szene zu anderen haben mich aus der Geschichte gerissen. Gerade befand ich mich noch in einer Situation, da wurde ich schon wieder in eine andere geschleudert. Leider erfährt man nichts über die einzelnen Charaktere. Nur ganz wenige Gesichtszüge lassen ein Bild entstehen. Aber das war mir einfach zu wenig. Und dann ist da noch Joe? Der Junge, der sie angeblich so gut versteht. Davon hat man leider nichts gemerkt. Joe kam zu selten in dem Buch vor. Die Szenen mit ihm wiederholten sich nur. Immer hat Megan das gleiche mit ihm erlebt. Der Schreibstil der Autorin war in Ordnung, so war man nicht gezwungen, dass Buch zu beenden, sondern es durch zu lesen. Das Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen.

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  • Ein trauriges, erschütterndes Buch

    Love is a Miracle
    Fabella

    Fabella

    16. November 2013 um 11:44

    Inhalt: Alles ist so unwirklich. Megan ist gefangen in sich, versucht die Normalität des Lebens zurück zu bekommen. Doch nichts ist wie es war. Und keiner sieht es. - Seitdem Megan als einzige einen Flugzeugabsturz überlebte, blickt sie jeder an, als wäre sie ein Wunder. Hundertmal wird sie gefragt, wie es ihr geht - jedesmal sagt sie gut. Doch eigentlich geht es ihr gar nicht gut. Aber niemand sieht es. Jeder sieht in ihr nur das Wunder - Miracle Megan. Und Megan verliert sich immer mehr in sich selbst und ihrer Angst und Panik. Nur zwei Personen schaffen es, ein bisschen hinter ihre Maske zu schauen. Und einer ist ausgerechnet Joe, für den sie früher so geschwärmt hat und was ihr heute völlig egal ist. Sie hat überlebt, doch eigentlich ist sie tot - innerlich. Meine Meinung: Puh, hier habe ich etwas ganz anderes erwartet. Irgendwie hatte ich mich auf ein leichtes Jugendbuch eingestellt, dem zwar ein Drama - der Flugzeugabsturz - voranging, das sich jetzt aber eigentlich nur um Megan und Joe dreht und um Liebe. Tja, absolut daneben getippt würde ich mal sagen. Denn eigentlich geht es hier um Megan, die von dem Absturz so traumatisiert ist, dass sie überhaupt nicht mit sich zurecht kommt, doch niemand will es wirklich sehen. Ich war erschrocken darüber, wie ihr ganzes Umfeld auf sie reagierte. Dass sie jeder nur als Wunder ansah, sensationslüstern Details wissen wollte, oder Zeit mit ihr verbringen wollte, nur weil sie das Wunder war, von dem alle sprechen. Am meisten war ich geschockt von Megans Eltern. Sicherlich ist es eine Situation, die man als Außenstehender so nicht nachempfinden kann - wenn das eigene Kind für tot erklärt wird und dann doch überlebt hat. Aber sie ersticken Megan, ohne ihr wirklich helfen zu wollen, Hauptsache sie ist da, sie lebt und ist - für sie scheinbar - gesund. Ich hätte es noch verstanden, wäre da nicht die Vorgeschichte mit Megans Bruder David gewesen, dem bis dahin diese erstickende, vereinnahmende Aufmerksamkeit gegolten hätte. Ich war der Meinung, Megans Eltern wären die ersten, die zwingend eine Therapie bräuchten. Doch die Leute bekommen leider nie das, was sie scheinbar brauchen. Und so verfolgte ich Megans Weg - fassungslos und traurig, nicht einschreiten zu können. Jaja, ich weiß, es ist nur ein Buch - doch eins, in dessen Geschichte man hineingezogen wird mit Haut und Haaren. "Schön" fand ich auch die Geschichte von Joe. Nicht, was er erlebte, sondern dass ihm in dieser ganzen Tragödie auch genügend Raum für seine eigene traurige Geschichte gegeben wurde. Und auch hier konnte ich über die Eltern nur den Kopf schütteln .. denn Joe hat mehr als nur einen Verlust zu ertragen. Ich möchte Euch mal einen von Megans Träumen zeigen, dann wisst Ihr glaube ich, was ich meine: "Aber ich schlief trotzdem ein. Und wachte unter einem brennenden Himmel auf, mein ganzer Körper ein einziger Schmerz, den Mund voller Rauch, und als ich hinunterschaute, sah ich Grün und Braun im Rauch verschwinden, in den Flammen, die vom Himmel fielen. Ich sah eine Schlange, die sich schwerfällig auf dem Bauch vorwärtswand und deren Schuppen zu einem gelben Farbfleck verschwammen. Die Schlange zuckte, dann schrie sie, und ich merkte, dass es keine Schlange war, sondern eine Frau. Ihr Haar brannte, ihre Hände krallten sich in den Boden und der Goldring an ihrem Finger blitzte in den Flammen."   Das waren die Stellen, die mich wirklich zu gruseln brachten ... Fazit: Es ist ein trauriges Buch, das einen erschüttert, nachdenklich macht und das mich mit seinen Visionen teilweise wirklich zum gruseln brachte. Wer hier eine leichte, fröhliche Jugendliebe erwartet, dem kann ich nur raten, das Buch nicht zu lesen, denn es ist alles andere als das. Und dennoch absolut empfehlenswert!

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  • Wahres Wunder

    Love is a Miracle
    SarahKreativeFeder

    SarahKreativeFeder

    25. October 2013 um 20:57

    Seit 1945 stürzten 760 Flugzeuge in den Vereinigten Staaten von Amerika ab. Es gab kaum Überlebende. Und wenn welche dieses Horrorszenario schwerverletzt überstanden, gelten sie noch heute als Wunder. Man wird von seinem Umfeld auf Händen getragen. Alle sind stolz auf einen. Aber wie das Opfer, das „Wunder“, tatsächlich diesen Unfall verkraftet, wollen die meisten ausblenden. Sie sehen darüber hinweg. Genau so ergeht es der eigentlich selbstbewussten Megan. Eigentlich. Sie wird von ihrer Familie und Freunden so dermaßen in die Enge getrieben, dass sie nicht wer weiß, wer sie ist und was sie erlebt hat. Sie hat keine Ahnung, warum ausgerechnet SIE überlebt hat. Je länger Megan von allen angestarrt, gratuliert und bewundert wird, desto mehr wächst ihr Wille zu sterben… Wir lernen Megan im Laufe des Buches erstaunlich gut kennen, erfahren was sie denkt, was sie fühlt, wie sie handelt und an was sie sich erinnert. Wir erleben das Leben nach dem Flugzeugabsturz hautnah mit- und das auf eine höchstdramatische Art und Weise.

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