Elizabeth Strout Amy & Isabelle

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Inhaltsangabe zu „Amy & Isabelle“ von Elizabeth Strout

Ein drückend heißer Sommer in der Kleinstadt Shirley Falls, New England: Der allseits beliebte Mathematiklehrer Mr. Robertson verlässt die Stadt, Isabelle schneidet ihrer sechzehnjährigen Tochter Amy wutentbrannt die langen blonden Locken ab, und Amy wünscht sich weit weg. Sie hält es kaum noch aus, mit ihrer verhassten und doch geliebten Mutter unter einem Dach zu leben. Und Isabelle, die Amy ganz allein großgezogen hat und stets um Anerkennung kämpfte – Isabelle muss sich eingestehen, dass ihre Wut auf die Tochter nicht nur wegen Mr. Robertson so groß ist; sie ist auch neidisch …

Sehr gut geschrieben, aber mir (im Moment?) zu trist-bedrückend und irgendwie eklig.

— Apfelgruen
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    Amy & Isabelle
    WildRose

    WildRose

    20. March 2013 um 21:40

    Eigentlich eine sehr interessante Idee für eine Geschichte. Im Vordergrund steht eine recht schwierige Mutter-Tochter-Beziehung, was ja ein durchaus spannendes Thema ist. Leider aber fand ich "Amy & Isabelle" nicht besonders fesselnd, sondern stellenweise sogar recht langweilig. Isabelle, die Mutter, schien zwar eine interessante Person zu sein, doch dennoch schaffte die Autorin es nicht, sie für mich "lebendig" werden zu lassen. Die Charakterisierung des Mathelehrers konnte mich auch nicht wirklich überzeugen; was zwischen ihm und Amy geschah, war zwar recht gut beschrieben, aber dennoch fehlte mir da irgendetwas. Die Autorin schrieb meistens über Amy und Isabelle, widmete sich aber gelegentlich auch anderen Bewohnern der Kleinstadt, die irgendwie mit den beiden Protagonistinnen verbunden waren. Diese Teile des Buches konnten mich am wenigsten mitreißen, da sie für die Geschichte eigentlich keine Wichtigkeit hatten und die eigentliche Handlung dadurch unterbrochen wurde. Auch etwas mehr Spannung hatte ich mir erwartet, denn das ganze Buch plätscherte eher dahin. Selbst die aufregenderen Ereignisse waren schnell abgehandelt und dann plätscherte die Geschichte wieder vor sich hin... Es ist bestimmt ein ganz gut geschriebener Roman über ein interessantes Thema, die Umsetzung jedoch konnte mich nicht wirklich überzeugen, da sind andere Bücher zu derselben Thematik besser. Vor allem die letzten hundert Seiten zogen sich beim Lesen wie Kaugummi.

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  • Rezension zu "Amy & Isabelle" von Elizabeth Strout

    Amy & Isabelle
    vielleichtsagerin

    vielleichtsagerin

    10. April 2011 um 10:40

    Meine Tochter, das unbekannte Wesen. Hinterher weiß man es immer besser. Hinterher erscheint immer alles so klar. Doch mittendrin im Geschehen, wie kann man da Warnhinweise von ganz normalen Vorkommnissen unterscheiden? Hätte Isabelle auffallen sollen, dass ihre Tochter sie seit Monaten belügt? Eine Affäre mit ihrem Mathelehrer beginnt? Sie verachtet? Isabelle zieht ihre Tochter Amy alleine groß, ein schüchternes Mädchen mit bezaubernden Haaren. Die mutmaßliche Witwe lebt sehr zurückgezogen und in ständiger Angst, man könnte ihr ihre moralische Verfehlung aus der Jugendzeit an der Nasenspitze ablesen. Sinnliche Freude leistet sich Isabelle daher nur dann, wenn sie in Gedanken bei ihrem Vorgesetzten verweilt, einem schon etwas älteren Herrn mit Glatze und schiefem Mund, der zudem verheiratet ist und Isabelle als Frau überhaupt nicht wahrzunehmen scheint. Warum muss ausgerechnet er Amy, Isabelles 15-jährige Tochter, entblößt in einem Auto antreffen? Noch dazu mit ihrem Mathelehrer Mr. Robertson? In eindeutiger Situation? Und überhaupt: Wie kann es das Mädchen wagen, Isabelle bloßzustellen? Ist das der Dank für all die Aufopferung, den jahrelangen Verzicht, die übermenschliche Mühe? Außer sich vor Wut schneidet Isabelle ihrer Tochter die wunderschönen Locken knapp über den Ohren ab, demütigt sie, beraubt sie ihrer aufkeimenden Weiblichkeit. Gleichzeitig verlässt der unglückselige Mr. Robertson von heute auf morgen die Stadt und bricht Amy das Herz. Mutter und Tochter erleben eine intensive Zeit. Jede von ihnen erfährt am eigenen Körper weittragende Veränderungen, blickt Wahrheiten ins Gesicht und findet nach schmerzhafter Suche einen neuen Platz im Leben, an dem es sich aushalten lässt. Isabelle, die ihre eigene Blütezeit als Frau ungenutzt verstreichen ließ, lernt ihre Tochter als Frau und sexuelles Wesen zu akzeptieren. Ein stellenweise etwas altbacken wirkender Roman über die komplexe Beziehung zwischen Müttern und ihren Töchtern. Dennoch: Alles in allem bewegend.

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