Elizabeth Subercaseaux Die Geliebten

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Inhaltsangabe zu „Die Geliebten“ von Elizabeth Subercaseaux

Es ist ein ganz normaler Tag im Herbst, doch für manche ist es der Tag, an dem die Welt zerbricht. Zwei Männer treffen gleichzeitig eine verhängnisvolle Entscheidung: Nahuel beschließt, seine Familie in Chile zu verlassen, um mit Juliette, seiner französischen Geliebten, ein neues Leben zu beginnen. Joshua, ein amerikanischer Anwalt, trennt sich von seiner Geliebten Quinn, um seine Ehe zu retten. Für beide eine Entscheidung, die zur Katastrophe führt, denn in derselben Nacht geschieht in Chile und in den USA ein furchtbares Verbrechen. Alles, was eben noch wichtig war, verliert an Bedeutung. Aber erst als Juliette und Quinn sich viele Jahre später durch einen Zufall begegnen, wird klar, was wirklich geschah und wie dramatisch sich verletzte Gefühle auswirken können ...

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  • Rezension zu "Die Geliebten" von Elizabeth Subercaseaux

    Die Geliebten
    Clari

    Clari

    05. October 2011 um 12:02

    Krimi oder Liebesroman: Das ist hier die Frage! Zahlreiche Liebschaften und verworrene Paarbeziehungen bilden den Plot zu diesem Roman! Die Verwicklungen sind vielschichtig und in ihren Zusammenhängen nicht leicht zu durchschauen. Einer der Protagonisten ist der Anwalt Joshua in Amerika, der mit seiner Frau Alexa nach dem Tode der gemeinsamen Tochter Wendy nicht mehr glücklich ist. Er hat eine Geliebte, für die er sich jedoch langfristig nicht entscheiden kann. Diese Freundin Quinn ist schon ganz im Taumel neuen Glücks mit dem reichen Anwalt, als dieser beschließt, doch lieber zu seiner Frau zurückzukehren. In Chile lebt der Agrarökonom Nahuel. Er findet in der Französin Juliette eine geliebte Partnerin und verlässt für sie seine bigotte zweite Ehefrau Elsa. Im Wechsel der Jahreszahlen 1999 und 2008 werden aus unterschiedlichen Perspektiven und von verschiedenen Örtlichkeiten und Personen aus die Geschichten zahlreicher Liebender erzählt, die zuerst glücklich zusammengefunden haben und sich dann wieder verlieren. Um die Lebensgeschichten der Hauptakteure tummeln sich noch eine Vielzahl weiterer tragischer und böser Heldinnen und Helden. Grundbesitzer unter Pinochet hatten noch eine Menge Rechte und herrschten schrankenlos über ihre Arbeiter. Sozialkritik unter dem Mäntelchen einer liebetollen Geschichte! Tief um einander verschlungen sind die Lebenswege der Helden und Heldinnen, und verwirrend ist die Zusammenführung der Liebesabenteurer zum Ende hin. Zwischen Tod und Trauer, zwischen Vertrauen und Liebe, Mord und Totschlag oszilliert eine Erzählung, die am Ende etwas gekünstelt zu einem gemeinsamen Schluss verbunden wird. Mehr als ein Krimi denn als Liebesroman liest sich dieser unterhaltsame Schmöker, den man in einem Zuge zu Ende liest. Er ist leider etwas überfrachtet mit den bedeutsamen und geheimnisvollen Verbindungen unter den Protagonisten. Weniger wäre mehr! Elizabeth Subercaseaux ist eine der beliebtesten Autorinnen Chiles, die zu Zeiten Pinochets als Journalistin im Untergrund gearbeitet hat.

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