Elizabeth Subercaseaux Eine fast perfekte Affäre

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Inhaltsangabe zu „Eine fast perfekte Affäre“ von Elizabeth Subercaseaux

Sie haben eine »fast perfekte Affäre«: Sechs Jahre lang gelingt es Amalia Griffin und dem höchst angesehenen Richter Juan Manuel Rementería, ihre Liebesbeziehung geheim zu halten. Bis ein neuer Mann in Amalias Leben tritt. Bis sie Rementería gesteht, dass sie sich von ihm trennen will. Und bis sich durch ein fatales Ereignis die Leben dreier Menschen auf mysteriöse Weise berühren …

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    Eine fast perfekte Affäre
    jenvo82

    jenvo82

    17. November 2014 um 12:34

    Während eine sechsjährige Liebelei zerbricht, versucht der männliche Part dieser Affäre sein Leben ohne die Geliebte in den Griff zu bekommen. Einer Frau, die nach eigenen Grundsätzen lebt, ohne sich irgendwem zu öffnen - unabhängig aber schwer einschätzbar. Beide bezahlen die zerbrochene Liebe mit dem Leben und finden doch zu einer tiefen, inneren Wahrheit. Ein eindringliches, unprätentiöses Werk, ein Klassiker ohne Klischees. Es beschreibt die Macht der Lüge, die Untiefen des schlechten Gewissens und den Weg zu persönlicher Integrität. Diese Affäre verändert nicht nur das Leben der Beteiligten sondern kreuzt an seiner Peripherie weitere Schicksale.

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  • Rezension zu "Eine fast perfekte Affäre" von Elizabeth Subercaseaux

    Eine fast perfekte Affäre
    bücherelfe

    bücherelfe

    09. February 2012 um 18:08

    Ja, ich lese sie, die Empfehlungen auf der Website meiner Lieblingsbuchhandlung. Inspiriert davon habe ich doch gleich zugegriffen, als auf der Tauschbörse Exsila „eine fast perfekte Affäre“ im Angebot war. Sechs Jahre dauert die Affäre zwischen dem angesehenen Richter, Juan Manuel Rementeria und Amalia Griffin, Ehefrau eines reichen Geschäftsmannes. Bis der Richter Amalia erschiesst. Der einzige Zeuge kann seine Beobachtungen nicht melden weil ansonsten auffliegen würde, dass er war, wo er niemals hätte sein dürfen. Spannung und Poesie gleichermassen; das sind die Fäden, aus dem diese Geschichte gewoben ist. Das vorliegende Buch ist der zweite Roman der Chilenin Elizabeth Subercaseaux. Der erste „eine Woche im Oktober“ steht bereits auf meinem Wunschzettel. Fazit: Elizabeth Subercaseaux steht künftig auf dem elfschen Radarschirm

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  • Rezension zu "Eine fast perfekte Affäre" von Elizabeth Subercaseaux

    Eine fast perfekte Affäre
    Clari

    Clari

    13. June 2010 um 15:25

    Elizabeth Subercaseaux kennt sich perfekt aus mit geheimnisvollen Affären. Das hat sie schon mit ihrem Roman „ Eine Woche im Oktober“ bewiesen. Dieses Mal endet eine langjährige Beziehung unerwartet und sehr zum Ärger des verabschiedeten Liebhabers. Der hoch angesehenen Richter Juan Manuel Rementeria kann es nicht fassen, dass ihm seine geliebte Amalia Griffin den Laufpass geben will. Niemand ahnte etwas von dieser Affäre, nicht Amalias Mann und auch nicht ihre beste Freundin Teresa. Wie das Leben so spielt beobachtet der Journalist und Chefredakteur Samuel Cooper eines Morgens, dass sich ein vornehm gekleideter Herr unter dem Zaun eines Golfplatzes hindurchzwängt. Auch Cooper befindet sich gerade in einer delikaten Lage, die ein Offenbaren seiner Beobachtungen unmöglich macht, wenn nicht sein gesamtes Privatleben einen Todesstoß bekommen soll. Mit diversen Einzelheiten eröffnet die Autorin eine Geschichte, in der jeder seine Geheimnisse vor dem anderen verbirgt. Dass Amalia Griffin auch noch erschossen auf dem Golfplatz aufgefunden wird, ist eine schockierende Nachricht für alle, denn die Aufklärung dieses Mordfalls stellt die Beteiligten vor schier unlösbare Aufgaben. Tief erschrocken will niemand den Tod akzeptieren. Aus verschiedenen Perspektiven zeigt uns die Autorin die Wechselfälle des Lebens, in denen jeder seinen eigenen Fantasien und Vermutungen erliegt. Niemand ist gefeit vor Verdächtigungen, und jeder erlebt sein eigenes Waterloo. Fein geflochten wie ein Spinnennetz breitet die Autorin ihre diversen Aufklärungsvermutungen vor uns aus. Teils Krimi und in der Hauptsache doch Liebesverbindungen mit tiefenpsychologisch zu deutendem Hintergrund wird man mit menschlichen Verirrungen, Liebesgefühlen, Verdächtigungen und immer wieder geheimen Sehnsüchten der Protagonisten konfrontiert. Ein wenig langatmig muten die vielen verzweigten Beziehungen an. Überraschend ist das Ende, das zu dem Fazit führt: die Wahrheit tut nicht immer gut! E. Subercaseaux ist eine bekannte chilenische Journalistin und Bestsellerautorin. Wenngleich sie unter dem Pinochetregime gelitten hat, bleibt sie in ihren Romanen eher unpolitisch.

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  • Rezension zu "Eine fast perfekte Affäre" von Elizabeth Subercaseaux

    Eine fast perfekte Affäre
    papalagi

    papalagi

    02. April 2010 um 13:57

    Amalia Griffin, verheiratet mit einem erfolgreichen Unternehmer, wird morgens um 8.00h auf dem Golfplatz von ihrem Geliebten erschossen. Sie hat ihre sechs Jahre dauernde Affäre mit dem Richter Juan Manuel Rementaria geheim gehalten, nur ihre beste Freundin Teresa aus Kindheitstagen wusste von der Beziehung. Allerdings verschwieg Amalia ihr hartnäckig den Namen und Berufsstand des Liebhabers. So ist aus der fast perfekten Afffäre ein fast perfekter Mord geworden. Wenn nicht der renomierte Journalist Samuel Cooper morgens um 8.00 den Richter dabei beobachtet hätte, wie er durch ein Loch im Zaun des Golfplatzes gekrochen kommt und vom Tatort flieht. Das Szenario erscheint ihm verdächtig. Als das Verbrechen kurz darauf öffentlich bekannt wird, wird ihm bewusst, dass er der einzige Zeuge in dem Mordfall ist. – Der einzige, der Amalias Mörder kennt. Samuel Cooper fasst dennoch den Entschluss nicht auszusagen. Denn er hat den fliehenden Richter von der Wohnung seines heimlichen Geliebten aus beobachtet. Er will nicht in Erklärungsnot geraten, warum er sich gerade in dieser Wohnung befand. Schliesslich ist er glücklich verheiratet und hat zwei Töchter. Was würde das für seiner Ehe bedeuten? Auch seinem Ansehen in der Öffentlichkeit und unter Kollegen würde er durch ein Coming Out erheblich schaden. Amalias Freundin Teresa kann nur nach und nach die Puzzlestücke zusammenfügen. Sie sucht nach der Wahrheit, versucht dem Liebhaber eine Identität zu geben und stellt Verdächtigungen an. Zu gleich wird ihr Leben von Amalias Mord bedeutend geprägt und ihre Wahrheitssuche stellt ihre Ehe auf eine harte Probe. Durch den Mord an Amalia wird das Leben des Richters Juan Mauel, des Journalisten Cooper und der besten Freundin Teresa schwer beeinflußt und miteinander verstrickt. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Cooper, Teresa und Juan Manuel erzählt. Wir erfahren so immer mehr, was Amalia für eine Frau war, und wir erfahren wie die drei Protagonisten mit ihren Gewissenfragen umgehen? Wird Cooper aussagen und Juan Manuel belasten? Und damit zugleich endlich zu seiner Beziehung stehen? Wird Teresa Amalias Mann in ihr Wissen einweihen? Oder ist hier eine Lüge (die Verheimlichung der Liebesbeziehung) besser angebracht? Und was erwartet den Richter? Alle drei müssen sich der Frage stellen wie viel Wahrheit zählt. Der Roman vereint starke Stimmungen, abgrundtiefe Charaktere und wechselnde, interessante Einblicke und Perspektiven. Spannend und gut zu lesen! Die Ausgangspunkt der Handlung ist der Mord an Amalia, trotzdem ist „Eine fast perfekte Affäre“ kein Krimi, sondern eher ein psychologischer Roman.

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  • Rezension zu "Eine fast perfekte Affäre" von Elizabeth Subercaseaux

    Eine fast perfekte Affäre
    Merleperle

    Merleperle

    20. March 2010 um 22:06

    Rementería, Richter am obersten Gerichtshof steht früh morgens auf, packt seinen Revolver ein, fährt zum Golfplatz und erschiesst Amalia Griffin. Samuel Cooper, verheirateter und angesehener Journalist, steht am Fenster der Wohnung seines heimlichen Geliebten und sieht den bekannten Richter Rementeria verstohlen unter dem Zaun des gegenüberliegenden Golfplatz durchschlüpfen. Und dann gibt es noch Teresa, Amalias beste Freundin. Sie weiß um das Doppelleben ihrer Freundin und will den Mörder finden. Fazit: Gut geschrieben, gute Sprache, recht spannend, aber kein typischer Krimi. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass das ganze in Südamerika spielt und die dramatische Lebensgeschichte der Autorin mit eingewoben ist, gewinnt das Buch natürlich ungemein. Trotzdem hätte mich die Figur des Journalisten so viel mehr interessiert, als die von Amalia. Darum nur 4 Sterne (knapp eigentlich eher 3,5).

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