Elizabeth Taylor

 4.3 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Blick auf den Hafen, Versteckspiel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Elizabeth Taylor

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Elizabeth TaylorBlick auf den Hafen
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Blick auf den Hafen
Blick auf den Hafen
 (3)
Erschienen am 17.08.2011
Elizabeth TaylorVersteckspiel
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Versteckspiel
Versteckspiel
 (2)
Erschienen am 14.02.2013
Elizabeth TaylorAngel
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Angel
Angel
 (1)
Erschienen am 12.02.2018
Elizabeth TaylorVom Dicksein, vom Dünnsein, vom Glücklichsein
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Vom Dicksein, vom Dünnsein, vom Glücklichsein
Elizabeth TaylorBlossom's New Hat
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Blossom's New Hat
Blossom's New Hat
 (0)
Erschienen am 01.06.1987
Elizabeth TaylorCuddle's Concert
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Cuddle's Concert
Cuddle's Concert
 (0)
Erschienen am 01.06.1987
Elizabeth TaylorA Game of Hide and Seek
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A Game of Hide and Seek
A Game of Hide and Seek
 (0)
Erschienen am 14.02.2012
Elizabeth TaylorLost in Wooly Woods
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Lost in Wooly Woods
Lost in Wooly Woods
 (0)
Erschienen am 01.06.1987

Neue Rezensionen zu Elizabeth Taylor

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Claris avatar

Rezension zu "Angel" von Elizabeth Taylor

Charakterstudie einer desolaten Persönlichkeit.
Clarivor 5 Monaten

Angel ist ein unausstehliches Geschöpf. Sie lebt zu Anfang des 20. Jahrhunderts in England.

Sie ist die einzige Tochter ihrer Mutter Mrs. Deverell, die einen kleinen Einzelhandelsladen Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in einer englischen Kleinstadt betreibt. Der Vater ist schon lange tot.

Mrs. Deverell erfährt von ihrer Schwester, Tante Lottie, Unterstützung gegen die aufsässige Tochter. Diese aber lässt sich nicht beirren: sie fantasiert sich in eine kitschige Oberklassewelt, in der alles nur so glänzt wie Gold. Damit macht sie sich bei ihren Klassenkameradinnen und Lehrerinnen unbeliebt. Mit 15 Jahren verweigert sie jede weitere Schulbildung und beginnt, Romane aus ihrer verstiegenen Fantasiewelt zu schreiben.

Unbeirrt und energisch bietet sie ihre Romane verschiedenen Verlagen an. Sie bleibt ohne Kompromisse, wenn es um die Entschärfung besonders auffälliger Stilblüten geht.

Zwei Verleger können sich nicht ganz einigen, ob man diesen Schund dem lesenden Publikum zumuten könne. Einer gibt den Ausschlag dafür, dass Angel einen unerwarteten Siegeszug mit ihren Büchern antritt. Der Zeitgeist lässt ihren Kitsch gut ankommen. Sie kann mit ihre Mutter dank ihrer Einnahmen aus der bisher eher ärmlichen Gegend in eine vornehmere Gegend umziehen und sich ein besseres Leben gönnen.

Am Ende erreicht sie viel, wird wohlhabend und findet sogar einen Mann. Auch dieser ist mehr Opfer als Zweck zum Erfolg. Zu wahrer Liebe ist sie gar nicht fähig. Die sie umgebenden Menschen sind ihr untertan, weil sie Arbeit und Geld brauchen.

Einfache Menschen mögen ihre Bücher, die Gebildeten ergötzen sich an ihren Schilderungen und die Kritiker verreissen sie. Auf Kritiken reagierte Angel mit Wut, Zorn und Ärger. Sie arbeitete ohne Unterlass, um nur niemanden ihren Platz in der Rangliste der gelesenen Bücher zu überlassen.

Elizabeth Taylor hat das Bild einer ungewöhnlichen Frau entworfen. Schon als junges Mädchen fühlt sie sich ihren ärmlichen Verhältnissen entrückt, ist frech und zickig zu Mutter und Tante und plant zielstrebig ihren eigenen Weg: eine erfolgreiche Schriftstellerin zu werden.
Wie die Autorin das Panorama dieser verqueren Persönlichkeit vor uns ausbreitet, ist bemerkenswert. Da wimmelt es nur so von fantastischen und unwirklichen Lebensgeschichten. Angel bleibt angeberisch, prahlt und ist geltungssüchtig. In ihrem Denken dreht sich alles um ihre eigene Person, alle anderen Menschen sind in ihren Augen dumm und ignorant. Von dem angestrebten Weg zur erfolgreichen Schriftstellerin kann diese Frau niemand abbringen. Die Projektion der eigenen Unvollkommenheit auf die Umwelt ist ein gekonnter psychologischer Trick, mit dem Elizabeth Taylor ihre Menschenkenntnis unter Beweis stellt.

Anfang des 20. Jahrhunderts mögen die Schichtunterschiede in England noch auffälliger gewesen sein als heute. Arm zu sein ist immer eine traurige Angelegenheit. Hier aber setzen der Wille und die Energie einer aufstrebenden Person diesem Schicksal Grenzen. Auch deshalb konnte Angela so erfolgreich werden: weil die Hoffnung auf Glück und Reichtum die Armen immer berückt.

E. Taylor hat die Zeichen ihrer Zeit mit ihrem Roman erfasst.
Sie lebte von 1912 bis 1975. Nicht nur in ihren Geschichten wurden Träume wahr. Ihre Protagonistin Angel lebt diesen verwegenen Traum und realisiert ihn. Das Gesellschaftsbild hochfahrender Eitelkeit gewinnt in der Gestalt von Angel eine unerwartete Parallele zu ihren erfundenen Geschichten. E. Taylor entwirft ein sprachlich und inhaltlich lebhaftes Gemälde einer längst vergangenen Zeit. Die Übersetzung von B. Abarbanell rundet die Geschichte zum Wohl einer geneigten Leserschaft sehr schön ab.

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Havenys avatar

Rezension zu "Versteckspiel" von Elizabeth Taylor

Versteckspiel
Havenyvor 5 Jahren

Inhalt:
Harriet und Vesey kennen sich seit ihrer frühesten Kindheit. In einem der vielen Sommer, die Vesey bei seinen Verwandten verbringt und somit auch auf Harriet trifft, verliebt sich diese in ihn. Aber dann geht Vesey zum Studieren auf ein College in Oxford und sie verlieren sich aus den Augen. Jahre später heiratet Harriet den um einiges älteren Charles und hat mit ihm eine gemeinsame Tochter. Doch sie vergisst Vesey in all den Jahren nicht. Und als er plötzlich wieder auftaucht beginnt sie eine heimlich Affäre mit ihm. Doch so kann es nicht ewig weitergehen ...

Meine Meinung:
Elizabeth Taylor konnte mich mit diesem Buch leider nicht völlig von sich überzeugen. Es ist mir vieles positiv aufgefallen, jedoch gab es auch einige Punkte, die ich kritisch anmerken möchte. Jedoch nun erst einmal zur Gestaltung dieses Buches. Das Buch besitzt einen Leineneinband, was man wirklich bei den wenigsten Büchern heutzutage vorfindet. Allein dieses Gestaltungsmerkmal hat es mir wirklich angetan, weshalb es von mir schon einmal einen Pluspunkt bekommt.

Vor allem die Protagonistin Harriet unterliegt stark den damaligen gesellschaftlichen Zwängen, was sich auch daran zeigt, dass sie schließlich einer Heirat mit Charles zustimmt. Man erfährt immer mal wieder zwischen den Zeilen etwas über die Gesellschaft Englands zur damaligen Zeit. Dies nimmt jedoch nie zu viel Platz ein, sodass man als Leser niemals gelangweilt Seite für Seite dieses Romans verschlingt.

Jedoch gab es ein paar Stellen, die ich als eher langweilig empfand. Dies waren die Stellen, an denen man Einblick in Harriets Arbeit in einem Damenkleidergeschäft. Man erfährt dabei einiges über ihre Kolleginnen, die ich jedoch nie wirklich auseinander halten konnte. Denn man lernt sie ja lediglich durch ihre Gespräche kennen und es ist manchmal schon etwas schwer diesen zu folgen, wenn die Damen mal wieder völlig aneinander vorbeireden. Diese Gespräche langweilten mich des öfteren, da oftmals einfach über Belanglosigkeiten "geplaudert" würde, die für den weitern Verlauf der Geschichte keine Bedeutung hatten. Deshalb war ich umso froher, wenn die Szenerie wieder mal gewechselt wurde.

Harriet selbst fand ich recht sympathisch. Sie ist einfach eine Tochter ihrer Zeit, was man ihr auch anmerkt. Sie lässt sich in eine Hochzeit und somit die damit verbundenen Rechte und Pflichten zwingen. Sie unternimmt nichts gegen diese Konventionen und erst als Vesey wieder auftaucht, offenbart sich zumindest eine Nuance des rebellischen Geistes ihrer Mutter, als sie anfängt eine Affäre mit ihm zu führen. Eine leidenschaftliche Liebe verbindet sie mit Vesey, doch sie fühlt sich auch ihrem Mann und ihrer Tochter verpflichtet, da sie diese auch liebt, eben nur auf eine andere Weise. Noch besser hätte es mir jedoch gefallen, wenn Harriets Gefühle für den Leser noch greifbarer gewesen wären. Anfangs (als sie noch ein Mädchen war) waren sie das auch, doch als erwachsene Frau mangelte es mir bei ihr irgendwie etwas an der Leidenschaft, die sie doch mit Vesey verband. Das war schon etwas schade.

Ihren Ehemann Charles mochte ich nicht so gern, da ich zu ihm irgendwie nie eine richtige Verbindung aufbauen konnte. Außerdem sah ich in ihm wohl doch immer fast ausschließlich Veseys Konkurrenten. Vesey hingegen mochte ich von Anfang an sehr gerne. Er ist einfach ein totaler Freigeist und konnte mich bereits von seinem ersten "Auftritt" an von sich überzeugen. Und irgendwie kann ich es auch wirklich verstehen, dass Harriet sich aus den Konventionen, in die sie durch die Ehe mit Charles gesteckt wird, dadurch "befreit", dass sie eine leidenschaftliche Affäre mit Vesey eingeht.

 Das Buch thematisiert eine große Liebe, für die zu dieser Zeit einfach kein Platz war, weshalb sie im Geheimen ausgelebt wurde. Ich litt mit den beiden und hoffte ständig, dass es für sie vielleicht irgendwo da draußen doch eine gemeinsame Zukunft geben könnte. Ich fieberte ständig dem nächsten Treffen von Vesey und Harriet entgegen und hoffte immer, dass sie beide ihr Glück finden werden. Das Ende des Buches bleibt relativ offen. Es wird eine Andeutung gemacht in welche Richtung die weitere Geschichte wahrscheinlich verlaufen wird, aber man erfährt nichts genaues.

Mein Fazit:
Bereits der Leineneinband dieses Buches hat mich begeistert, aber auch die Protagonistin war mir sympathisch, wenn mir auch die Leidenschaft bei ihr öfter zu kurz kam. Manche Stellen waren jedoch leider etwas langatmig geschildert. Dafür punktete das Buch mit interessanten Informationen über die damalige englische Gesellschaft, die genau passend eingesetzt wurden. Dieses Buch hat mir trotz einigen kleineren Kritikpunkten gut gefallen und bekommt deshalb noch 4 Sterne von mir.

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Claris avatar

Rezension zu "Versteckspiel" von Elizabeth Taylor

Rezension zu "Versteckspiel" von Elizabeth Taylor
Clarivor 6 Jahren

Liebe auf Abwegen.

Versteckspielen: das sind die neckischen Zeiten unbeschwerter Kindheit und Jugend!

In einem Sommer zwischen den beiden Weltkriegen trifft die junge Harriet auf einen jungen Mann, der ihr imponiert. Ihre Mütter sind schon lange befreundet. Vesey ist leicht snobistisch und überheblich. Harriet blickt zu ihm auf und verliebt sich heftig in den smarten jungen Mann, der bald zum Studium nach Oxford gehen wird. Er scheint nur mit seinem kleinen Cousin, seiner Cousine und Harriet zu spielen. Es sind lange müde Sommerwochen, in denen wenig passiert. Dieser Sommer wird für Harriet und Vesey ihr letzter einer unbeschwerten Jugend sein.

Harriet hat keinen ordentlichen Schulabschluss und niemand weiß so richtig, was man mit ihr jetzt anfangen soll. Sie nimmt sich der beiden kleinen Kinder einer Freundin ihrer Mutter an. Später arbeitet sie in einem Laden.

Der Roman ist als langes Gesellschaftsepos angelegt.
Man besucht einander, plaudert, klatscht ein wenig und lässt den Alltagsdingen ihren Lauf.
Vesey kehrt nicht zu Harriet zurück. Sie heiratet nach längerem Zaudern den sehr viel älteren, soliden und ehrbaren Charles, mit dem sie eine Tochter hat.
Nach langen Jahren trifft sie Vesey wieder, und es beginnt eine dramatische Erzählung. Die Träume und Schäume der Jugend tauchen aus der Tiefe der Vergangenheit auf.

Anfechtungen und Betrug bedrohen das Leben fast aller Protagonisten. Charaktere und unterschiedliche Mentalitäten werden aufgezeigt, und das Alter fordert ebenfalls seinen Tribut.

Wie schon in ihrem Buch „Mit Blick auf den Hafen“ beobachtet E. Taylor in kleinen feinen Studien ihre Protagonisten. Es ist die simple Welt einer unbedeutenden Bürgerschicht, denen sie mit ihren Beobachtungen erst Gewicht beimisst. Das ganz gewöhnliche Leben wird mit den feinsten Details erörtert. Man möchte über den Roman das Motto „Unrecht Gut gedeiht nicht“ setzen, denn das ist das Fazit der Geschichte. Doch wie die Geschichte erzählt wird, das macht den Unterschied zu einer oberflächlicheren Prosa aus. Elizabeth Taylor hat den genauen Blick und den scharfen Verstand, um in die seelischen Tiefen aller Beteiligten einzutauchen. Da gibt es die Anständigen und die Leichtfertigen, die Boshaften und die Durchtriebenen. Die ganze Palette menschlicher Eigenschaften wird hier durchdekliniert und in den Rahmen der englischen Landschaft versetzt. Man kommt ins Sinnieren und hat sich am Ende gut unterhalten.

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Gespräche aus der Community

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killerprincesss avatar
Achtung, keine Leserunde! Kein Buch zu gewinnen!

Hallo liebe Teilnehmer des Überraschungsthreads,

der Herbst naht mit großen Schritten und das bedeutet, es ist wieder Zeit für eine Überraschungspaket-Runde!

***************************************************************
Anmeldung bis:   13.09.2015
Auslosung:           14.09.2015
Starttermin:         26.10.2015
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Paketmamis:

Ohne einige Paketmamis kann die Runde natürlich nicht starten! Also unbedingt melden, wenn ihr Lust habt, ein Paket zu stellen!

-Wildpony

Teilnehmer:
1. killerprincess               Wunschliste
2. summi686                    Wunschliste
3. Wildpony                      Wunschliste
4. Starlet                           Wunschliste
5. Litfara                           Wunschliste
6. Ayanea                          Wunschliste

Reihenfolge:

1. killerprincess            (angekommen: 31.10. abgeschickt: 05.11.)
2. Starlet                        (angekommen: 10.11.  abgeschickt:  )
3. Litfara                        (angekommen:   abgeschickt: 19.11 )
4. Ayanea                       (angekommen: 27.11   abgeschickt:  )
5. Summi686                  (angekommen:   abgeschickt:  )
6. Wildpony                    (angekommen:   )

 

 

 

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