Elizabeth von Arnim Jasminhof

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Inhaltsangabe zu „Jasminhof“ von Elizabeth von Arnim

Eigentlich waren die Gäste zu einem vergnüglichen, einem kulinarischen Wochenende nach Shillerton angereist, doch die ebenso erwarteten wie gewohnten Genüsse der Gastgeberin blieben aus. Statt dessen müssen sich die Gäste mit den Folgen des Verzehrs von gerade halbreifen, entsetzlich sauren Stachelbeeren auseinandersetzen, die ihnen überdies in unzähligen Variationen serviert werden. So erlebt die erlauchte Tischgesellschaft - ein Bischof mit seiner Frau, ein Richter, ein deutscher Adliger und ein Kabinettsminister - neben allerlei kleinen Ärgernissen dieser und anderer Art zu guter Letzt noch einen handfesten Skandal.§'Jasminhof' ist ein amüsanter Gesellschaftsroman um Liebe, Ehebruch und Etikette, mit mehr als nur ironischen Untertönen geistreich erzählt.

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  • Rezension zu "Jasminhof" von Elizabeth von Arnim

    Jasminhof
    Ferrante

    Ferrante

    03. September 2012 um 13:35

    Dieser 1934 erschienene Roman ist ein kleines Juwel! Sehr gekonnt wandelt von Arnim auf der feinen Linie zwischen Komödie und Tragödie. Alles beginnt mit einer feinen Wochenendgesellschaft. Die Gäste sind verärgert: Die Gastgeberin, Lady Midhurst, steht etwas neben sich und das servierte Essen ist schlecht. Und dann ist dann noch eine junge Dame namens Rosie, die Frau von Andrew, die mit freizügiger Kleidung und schlechter Konversation schockiert. Sie macht aber vor ihrer Abreise eine Entdeckung, die einen handfesten Skandal hervorruft ... Der Roman ist sehr figurengetrieben. Schon die ersten Seiten sind die inneren Monologe der verschiedenen Gäste, und es ist wirklich meisterhaft, wie gut von Arnim wirklich jede einzelne Figur charaktisiert. Das Innenleben der einzelnen Menschen nimmt auch einen Großteil des Romans ein. Ist er am Anfang einfach nur amüsant, bekommt er, als Lady Midhurst vor dem Skandal auf ihren französischen Hof flieht und über ihre schlechte Ehe nachdenkt, eine dunklere Note, aber dann taucht ja Rosies Mutter auf, die eine zum Schreien komische Type ist. Der Roman ist nie langweilig und besonders am Schluss bei den verzwickten Situationen auf dem Hof wird es spannend, aber auch durch die skurrilen Situationen komisch. Und dann heißt es ja, Ende gut, alles gut, wenn auch ganz anders, als gedacht ;o). Trotz der Leichtfüßigkeit strahlt der Roman auch Lebensklugheit aus. Absolut empfehlenswert und der ironische britische Grundton wurde sehr gut übersetzt!

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