Elk von Lyck Die Frau am Fenster

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Frau am Fenster“ von Elk von Lyck

Achim Oster leidet unter Schlaflosigkeit. Eines Morgens steht er in aller Frühe auf und erwirbt bei einem Trödler einen Haufen alter Fotos. Darunter befindet sich das Porträt einer jungen Frau, welches im Jahre 1929 angefertigt wurde. Die Frau, sie sitzt an einem Fenster, besitzt eine außergewöhnliche Ausstrahlung, ihr Blick und ihr Lächeln faszinieren Achim. Wegen seiner Schlaflosigkeit sucht Achim einen Psychotherapeuten auf. Eine Rückversetzung in seine Kindheit mittels Hypnose erinnert ihn an einen Traum, in dem ein Zug eine wichtige Rolle spielt. Weitere Sitzungen erbringen Hinweise auf ein Trauma, welches im Zusammenhang mit der Ladung des Zuges, einem Flugzeugwrack, steht. Es hat den Anschein, als sei er in das Leben eines Mannes geraten, der Max Lehnfeldt hieß und als Pilot und Kunstmaler arbeitete - und dieser Mann ist er selbst. Achim zweifelt an seiner geistigen Gesundheit, doch er ist auch neugierig. Bei jeder Sitzung kommt mehr von dieser anderen Existenz zum Vorschein. Nicht bloß Details, ihm begegnet auch jene Frau, die er bislang nur von dem Foto kannte. Er fängt an, nachzuforschen. "Elk von Lyck hat mit seinem Roman ein vielschichtiges Werk über die Transzendenz der Liebe vorgelegt. Sie verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart. Sie gibt dem solitären Individuum Sinn und Bedeutung, zeigt aber auch dessen Möglichkeit des Scheiterns auf." inkultura-online Zweite Auflage. Überarbeitet und erweitert.

Stöbern in Romane

Im siebten Sommer

Spannend und emotional. Ein echter Pageturner!

thebooklettes

Als wir unbesiegbar waren

Nicht mein Buch

brauneye29

Menschenwerk

Schwer erträglich. Als Mahnmal und Erinnerung notwendig.

wandablue

Kleiner Streuner - große Liebe

Einfach wundervoll :)

Riannah

Der gefährlichste Ort der Welt

Tiefgründiges Teenager-Drama, das aber keinesfalls nur für junge Erwachsen lesenswert ist.

schnaeppchenjaegerin

Die Lichter von Paris

Eine Reise ins Paris in der wilden 20er, ein literarischer Hochgenuss . Eine Familiengeschichte und drei berührende Frauen Schicksale

heidi_59

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Frau am Fenster" von Elk von Lyck

    Die Frau am Fenster

    -Anett-

    11. July 2012 um 16:35

    Achim Oster begibt sich wegen seiner Schlafstörungen zu einem Pychologen. Dieser vesetzt ihn in Hypnose und Achim beginnt plötzlich von einem Leben vorher zu besprechen: Er ist Max Lehnfeldt und Kampfflieger im 2.Weltkrieg. Dabei erzählt er so viele Details, dass es ihm doch komisch vorkommt. Er versucht weiter zu forschen, will wissen, o er wirklich schon einmal gelebt hat. Und begiebt sich abermals in Hypnose. Immer wieder sieht er mehr eines letztenLebens und nun will er alles wissen. Mit Hilfe seines Freundes wandert er zurück in eine goldene Zeit.... Ich wollte das Buch unbedingt lesen, da ich sehr fasziniert bin von dem Thema. Allerdings muss ich sagen, dass ich das ganze mehr als übertrieben fand. Klar, es lässt sich gut als Roman verarbeiten, aber als der arzt Achim Oster sagt, er will ihn nicht weiter so behandeln, da er Angst habe, um Achims geistige Gesundheit, geht dieser zu seinem Freund und der hypnotisiert Achim dann. Das macht den Eindruck, jeder x-beliebige könne einen anderen Menschen unter Hypnose stellen. Was ich sehr gut fand, waren die Beschreibungen, die gut recherschierte Geschichte, auch wenn es manchmal zu weit vom Thema abwich. Manchmal war es mir einfach viel zu viel. Alles in allem muss ich sagen, ich war ein wenig enttäuscht, aber trotzdem war es gut geschrieben. Deswegen von mir noch 3 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Frau am Fenster" von Elk von Lyck

    Die Frau am Fenster

    isag

    07. May 2012 um 20:40

    Dieses Buch hat mir insgesamt gut gefallen - einige Kritikpunkte habe ich allerdings. Als allererstes die doch recht vielen Rechtschreibfehler (bzw. vermute ich da eher falsche Korrekturen durch irgendeine Rechtschreibprüfung, da es meistens schon "korrekte" Wörter waren, die aber in dem Kontext dann doch um den ein oder anderen Buchstaben am vom Sinn her passenden Wort vorbei waren) und die Formatierung - die rechte Seite war öfters eine Zeile kürzer als die linke, so daß ich mehrfach drauf reingefallen bin und an unpassender Stelle mittendrin eine Lesepause eingelegt hatte.... Inhaltlich lese ich gerne Bücher, in denen 2 Geschichten gut mit einander verbunden sind. Das ist auch hier zumindest anfangs sehr gut gelungen. Im Verlauf des Buchs ist mir aber die Gegenwart doch etwas zu unwichtig geworden - und in der Gegenwart kam mir die Sprache mehr und mehr unpassend veraltet vor - im anderen Teil der Handlung passten die Formulierungen besser... Wenn es Achim gewesen wäre, der durch seine Eindrücke so eine Sprache verwendet hätte, gut... Aber zu seiner überhaupt nicht eingeweihten Verlobten passten die Worte bei der letzten geschilderten Begegnung absolut nicht. Seine Reaktion auf das Ende der anderen Handlung fand ich persönlich irgendwie auch nicht nachvollziehbar, aber man kann sich nunmal nicht immer in alle Situationen hineinversetzen ;) Den Handlungsstrang in der Vergangenheit fand ich aber dafür ohne irgendwelche Kritikpunkte wirklich super gelungen. Von der Beschreibung her fühlte man sich wie selbst dabei und ich konnte mich oft in Max hineinversetzen. Das Ende fand ich allerdings sehr traurig - und gleichzeitig menschlich. Die meisten würden bestimmt für ihr einziges Erinnerungsstück das gleiche Risiko eingehen, so irrational und "dumm" das auch ist. Für mich bleibt da aber noch die Überlegung über das Ende des Buchs hinaus übrig, was mit der Seele von Max/Achim in den Jahren dazwischen war... Das Thema ist auf jeden Fall spannend ;)

    Mehr
  • Rezension zu "Die Frau am Fenster" von Elk von Lyck

    Die Frau am Fenster

    Anka2010

    10. August 2011 um 15:10

    Die Frau am Fenster - ein Roman, der mich sehr beeindruckt hat. Normalerweise bin ich kein Fan von "ruhigen" Romanen - ich brauche immer ein bisschen Spannung oder Witz. Doch bereits nach den ersten Seiten war mir klar, das mir dieser Roman doch gefallen wird. Der Autor Elk von Lyck hat einen wortreichen, bildlichen, intelligenten und sehr angenehmen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Zu Beginn des Buches lernen wir Achim kennen, einen erfolgreichen Rechtsanwalt, der von Schlafproblemen geplagt wird. Seine Lebensgefährtin rät ihm, einen Psychologen aufzusuchen. Obwohl Achim ziemlich skeptisch ist, vereinbart er einen Termin und findet sich wenig später in einer Hypnose wieder. Er reist in seine Kindheit, um auf Ursachensuche zu gehen. Der Psychologe ist sich sicher, dass ein traumatisches Erlebnis zu Achims Schlafstörungen geführt hat. Bald ist ein Auslöser gefunden, der Achim aber noch weiter zurück führt - in sein früheres Leben als Max Lehnfeldt. Achim ist Feuer und Flamme und will mehr über Max und sein früheres Ich erfahren. So begibt er sich immer und immer wieder zurück in die 20er/30er Jahre. Elk von Lyck nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise durch die Zeit. Nachdem wir auf einem Spaziergang mit Achim seine Stadt Berlin kennengerlent haben, begegnen wir Max in Paris. Max ist ein junger Künstler, der den Durchbruch jedoch noch nicht geschafft hat. Zusammen mit seinen Künstlerfreunden lässt er sich von der Stadt der Liebe inspirieren. Er lernt Fiona kennen, eine junge Engländerin, die ihn und Achim nicht mehr loslässt. Denn auch Achim ist dieser Frau bereits begegnet - auf einem alten Foto, das er auf einem Trödelmarkt erstanden hat. Für diesen Roman war wohl eine umfangreiche Recherche und ein großes Wissen nötig. Auf einer Sightseeing Tour von Max und Fiona in Paris lernt auch der Leser das alte Paris detailgetreu kennen. Obwohl man teilweise das Gefühl hat, dass sich der Autor in zu detaillierten Beschreibungen verliert, haben sie dem Lesefluss keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil, mich haben sie sogar gefesselt und noch tiefer in den Roman eintauchen lassen. Ich konnte Paris förmlich riechen, die Geräusche hören und die beschriebenen Speisen schmecken. Auch die nächste Station, Max Heimat Ostpreußen, wird wunderbar beschrieben und man merkt, dass der Autor sicherlich selbst vor Ort war und sich die Schauplätze für seinen Roman gut eingeprägt hat. Ich könnte noch viel mehr von diesem gelungenen Debüt schwärmen. Immer wieder musste ich eine Lesepause einlegen, um mir geistreiche, interessante und schöne Zitate zu notieren. Nie hätte ich gedacht, dass ich mal so begeistert von einem Roman dieser Art sein werde. Im Gedächtnis geblieben ist mir vor allem die Sightseeing Tour durch Paris, insbesondere der Besuch in einer Boutique. Eine Gänsehaut bekam ich, als sich Achim im Heute auf die Suche nach einer Verbindung zu seiner Vergangenheit macht, als er die Wohnung von Agnes, Max jüngerer Schwester findet oder ein altes Gemälde von Max. Die Liebesgeschichte von Max und Fiona wird nicht intensiviert, sondern bleibt einfach etwas besonderes, unnahbares und unantastbares, was mir sehr gut gefallen hat. Alles in allem ein wundervoller Roman, für den man sich Zeit nehmen sollte, der sich nicht mal eben so nebenbei lesen lässt und der einen belohnt, indem er seinen Leser auf einer wunderbare Reise durch die Zeit entführt. Ein gelungenes Debüt von Elk von Lyck!!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks