Moorsmaragd

von Elke Bergsma 
5,0 Sterne bei5 Bewertungen
Moorsmaragd
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Die Geschichte eines entbehrungsreichen Lebens im Moor und eine Familientragödie aus dem Jahre 1895 - dazu die Suche nach Aufklärung in 2016

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Inhaltsangabe zu "Moorsmaragd"

Ostfriesland. Moordorf. Wir schreiben das Jahr 2016. Und wir schreiben das Jahr 1895. Gelingt es, in der Gegenwart ein Verbrechen aufzuklären, das weit zurück in der Vergangenheit geschah? Als Ibbe Küppers im Sterben liegt, bittet er seine Nichte Hilke und deren Neffen Franziskus mithilfe eines Smaragdrings einen längst vergangenen Mordfall in der Familie aufzuklären. Ihre Recherchen führen sie zum Landwirt Hannes Altinga, bei dessen Familie das mutmaßliche Opfer einst als Knecht beschäftigt war. Doch was geschah damals wirklich? War ihr Vorfahre tatsächlich Opfer oder nicht doch eher Täter? Woher kam das kleine Mädchen, das eines Nachts verlassen im Moor stand? Und was hat es mit dem verschlossenen Zimmer auf dem Hof der Altingas auf sich, das seit mehr als einem Jahrhundert niemand mehr betreten darf? Die neue Krimi-Reihe der Erfolgsautorin Elke Bergsma Kennen Sie schon meine Ostfrieslandkrimi-Reihe mit den Polizei-Ermittlern David Büttner und Sebastian Hasenkrug? Von ihnen erschienen bisher in dieser Reihenfolge: „Windbruch“ „Das Teekomplott“ „Lustakkorde“ „Tödliche Saat“ „Dat witte Lücht“ (Kurzkrimi) „Puppenblut“ „Stumme Tränen“ „Schweigende Schuld“ „Fluchträume“ „Brandwunden“ „Strandboten“ „Maskenmord“ „Eisige Spuren“ „Seelenrausch“

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781539380696
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:306 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:07.10.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchdaisys avatar
    Buchdaisyvor einem Jahr
    Spannende Familiengeschichte

    Im Gegensatz zu manch anderem Leser habe ich mir dieses Buch nicht ausgesucht, weil es ein Ostfriesland-Krimi sein sollte, sondern weil ich dahinter eine spannende Familiengeschichte vermutete. Und ich wurde nicht enttäuscht!
    Ich liebe Familiengeschichten. Hier wird ein mehr als 100 Jahre zurück liegendes Geschehen aufgedeckt. Kurz vor seinem Tod übergibt Ibbe Küppers seiner Nichte einen wertvollen Ring und berichtet ihr, was er aus der Vergangenheit der Familie weiß. Er bittet Hilke und deren Neffen darum, noch vor seinem Tod herauszufinden, was im Jahr 1895 geschah und die Frage zu beantworten: War ihr Vorfahre ein Mörder und Dieb? Oder war er das Opfer einer bösen Intrige? Und wer war das Findelkind, das zur selben Zeit in der Familie aufgenommen wurde?
    Die Handlung ist spannend bis zum Schluss, obwohl man als Leser durch die Rückblenden schon etwas klüger ist als die Akteure. Am Anfang hatte ich meine Probleme mit den vielen fremd klingenden Namen. Das gab sich aber rasch.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es kein wirklicher Krimi ist. Trotz manch ungewohnter Begriffe (die aber erläutert werden), konnte ich es dank des angenehmen Stils zügig lesen. Ich vergebe 5 Sterne für ein spannendes Buch.

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    jenny_wens avatar
    jenny_wenvor 2 Jahren
    Ein sehr guter Ostfriesenkrimi

    Inhalt:
    Ibbe Küppers bittet seine Nichte um einen letzten Gefallen, bevor er stirbt. Er möchte endlich den Mord aus der Vergangenheit aufgeklärt wissen. Dieser Mord fand allerdings schon im Jahre 1895 statt, so dass es schwer ist, Augenzeugen zu finden. Doch Hilke, die Nichte von Ibbe, hat journalistisches Gespür und beginnt mit der Suche. Zusammen mit ihrem Neffen Franziskus ermitteln sie, wie auch der Smaragdring in den Besitz der Familie gekommen ist, wo er doch eigentlich zu den Altingas gehört.
    "Moorsmaragd" war mein erster Krimi von Elke Bergsma und ich wurde nicht enttäuscht. Sie hat mich in eine Zeit entführt, in der die Leute damals zum Teil von der Hand im Mund leben mussten. Jedes Jahr gebar eine Frau ein neues Kind und jedes Jahr wurde es immer schwieriger, die Familie zu ernähren. Ich habe mich sehr gut in die Zeit hineinversetzen können, als die Kinder zum Betteln los geschickt wurden, ohne vernünftige Kleidung. Wie sie sich fühlten, wenn sie von den reicheren Leuten abgeblockt oder gar noch beschimpft wurden. Genau zu dieser Sorte Leute gehören Teelko und seine Familie. Doch Teelko erscheint nur kurz auf der Bildschirmfläche, denn er wird ermordet. Die Familie hat zunächst keine Ahnung, wer ihn umgebracht hat, gehen aber von einem Mord aus. Doch derjenige, der ihn umgebracht hat, hat noch mehr auf dem Kerbholz. Ein ziemlich unsympatischer Zeitgenosse kreuzt den Weg von Teelko und seiner Familie. 
    Die anderen Charaktere haben mich noch nicht zu 100% überzeugt, denke aber, dass sie sich im Laufe der weiteren Geschichten weiter entwickeln und sie so etwas mehr lebendig wirken.
    Mein Fazit:
    Ein gelungener Auftakt einer neuen Reihe. 4,5 Sterne für "Moorsmaragd".

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    sansols avatar
    sansolvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte eines entbehrungsreichen Lebens im Moor und eine Familientragödie aus dem Jahre 1895 - dazu die Suche nach Aufklärung in 2016
    Fesselnder Einstieg in eine neue Reihe??

    Ich lese die Reihe um Büttner und Hasenkrug mit großer Begeisterung und habe daher auch dieses Buch von Elke Bergsma sofort nach dem Entdecken heruntergeladen. Es war eine große sehr positive Überraschung.


    Hilke, eine Journalistin im Ruhestand, kümmert sich liebevoll um ihren auf dem Sterbebett liegenden Onkel. Diesem liegt die Aufklärung einer lange zurückliegenden Familientragödie sehr am Herzen. Er überredet Hilke sowie deren etwas arroganten Neffen Franziskus sich darum zu kümmern. Dumm nur wenn die Sache über hundert Jahre zurück liegt…

    Die Geschichte wird abwechselnd auf zwei Zeitschienen erzählt. Talea lebt mit Mann und zehn Kindern ein äußerst entbehrungsreiches Leben in einem Moordorf im Jahre 1895. Dieses Leben wird so authentisch erzählt, die Personen so gut beschrieben, einfach klasse. Kaum vorstellbar dass dies vor gut hundert Jahren die Realität war.

    Parallel dazu erfahren Hilke und Franziskus im Jahr 2016 immer mehr Informationen über die Vergangenheit ihrer Familie. Sie lernen Sontka kennen, die über das Verschwinden eines kleinen Mädchens in 1895 recherchiert und gemeinsam setzen sie langsam das Puzzle über ihre Familien zusammen.

    Dieser Krimi ist sehr fesselnd und unterhaltsam. Da auf dem Cover „Der 1. Fall von Wibben und Weerts“ steht bin ich jetzt schon auf die Fortsetzung gespannt. Absolute Leseempfehlung!!

    Beim nächsten Ostfriesland-Urlaub ist ein Besuch des Moor-Museums schon eingeplant!

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    NicMarvor 3 Monaten
    Soneas avatar
    Soneavor 2 Jahren

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