Elke Bergsma Schweigende Schuld

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Inhaltsangabe zu „Schweigende Schuld“ von Elke Bergsma

Der achte Fall für Büttner und Hasenkrug Während einer Ausflugsfahrt auf einem ehemaligen Krabbenkutter geht bei stürmischer See die frisch verheiratete Simone Wiemers über Bord. Hauptkommissar David Büttner und sein Assistent Sebastian Hasenkrug gehen zunächst von einem Unfall aus. Doch schon bald stellt Simones Bruder Alex die Behauptung auf, die junge Frau sei absichtlich über die Reling gestoßen worden. Als nur kurz darauf eine weitere Leiche gefunden wird, nehmen Büttner und Hasenkrug in den Dörfern Visquard und Manslagt die Ermittlungen auf – und sehen sich einem Sumpf aus dubiosen Grundstücksgeschäften und wohlgehüteten Familiengeheimnissen gegenüber, deren Enthüllung drei alteingesessene Familien in ihren Grundfesten erschüttert. (Quelle:'E-Buch Text/21.11.2014')

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    Dies ist der siebente Fall für das Ermittlerduo Büttner und Hasenkrug. Trotzdem lässt sich der Krimi als Einzelfall lesen und lösen. Inhalt:Die in Köln lebende, schwangere Bestsellerautorin Helen Rössling (sie schreibt Liebesromane à la Rosemund Pilcher) wird von einem Stalker beinahe in den Wahnsinn getrieben. Ihr Mann Markus weilt in der Zwischenzeit in China, um dort eine Firma aufzubauen. In ihrer Not übersiedelt sie auf Anraten eines befreundeten Enthüllungsjournalisten zu ihrer Jugendfreundin Jutta in das idyllische Ostfriesland. Doch auch hier scheint sie der mysteriöse Stalker gefunden zu haben. Doch nicht nur Helen ist nun sein Ziel, nein kaum ein Mädchen oder eine Frau, die nicht von ihm verbal oder auch tätlich belästigt wird. So ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass er als Leiche am Trockenstrand von Upleward endet. Mit den Ermittlungen sind David Büttner und Sebastian Hasenkrug beschäftigt. Dabei entdecken sie, dass alles auf Helen als Täterin hinweist. Zu Beginn ist nur Hasenkrug von Helens Unschuld überzeugt. Doch da er vor vielen Jahren eine kurze Affäre mit ihr hat, werden ihm persönliche Gefühle unterstellt. Er schafft es gerade noch, nicht von den Ermittlungen abgezogen zu werden.Eine überraschende Wendung nimmt der Fall, als Helens Journalistenfreund ebenfalls ermordet aufgefunden wird. Hat er an einer brisanten Story gearbeitet? Wie hängt ein Politiker da mitten drinnen? Erzählstil/Spannung:Elka Bergsma gelingt es die Story, die anfangs ein wenig abstrus scheint, gut aufzulösen. Sie verliert nie an Spannung. Viele Spuren werden gelegt und ebenso viele verworfen.Interessant auch, wie sie den Schauplatz von Köln nach Ostfriesland verlegt - sehr plausibel.Gute Dialoge zeichnen diesen Krimi aus. Manchmal ein kleiner Einschub in Plattdeutsch, das frischt die Geschichte richtig auf.Die Schilderung der ostfriesischen Männer und Väter, deren Frauen bzw. Töchter vom Stalker belästigt wurden, hat mir ein „ja, super, haut dem eine aufs Maul und auch dorthin wo’s besonders weh tut“ hervorgelockt. Charaktere:David Büttner und Sebastian Hasenkrug sind ein eingespieltes Team. Sie lassen sich nicht allzu sehr aus der Ruhe bringen. Sehr menschlich ist David, der immer wieder seinen Hund zu den Ermittlungen mitnimmt. Auch als Sebastian das längst verjährte Gspusi mit Helen zugibt, fällt David nicht wirklich aus der Rolle. Beide sind gestandene Männer und passen gut in die karge Landschaft Ostfrieslands.Bestsellerautorin Helen Rössling weiß nicht, warum ihr hier so übel mitgespielt wird. Zu Beginn hält sie noch viel auf ihren Mann, doch als der, … nein das lest bitte selbst.Sehr solide und auf beiden Beinen stehend ist Jutta, die mit Mann und vier Kindern eine Landwirtschaft schupft.Die Kids sind wirklich herzerfrischend. Die Drohung sie bei weiterem Unfug an die „Säue zu verfüttern“, zeigt kurzfristig Wirkung. Fazit:Ein schön strukturierter Krimi mit einer spannenden Handlung und überraschenden Wendungen.

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  • Das Schweigen der Ostfriesen

    Schweigende Schuld

    Buchundmoor

    15. July 2015 um 15:01

    Sie hat es wieder geschafft. Eine gut durchdachte Story, ein wenig Humor zur rechten Zeit,Spannung und Zack. Fertig ist der Ostfriesenkrimi. Es war für mich wieder einmal ein Genuss, in einem Buch nach Ostfresland zu reisen.Die Autorin schafft es durch ihre authentische Beschreibung der Protagonisten sofort ein Gefühl zu vermitteln, als ob der Leser dabei wäre. Ich ging also mit dem gewohnt launischen Komissar Büttner und seinem Kollegen Hasenkrug mit in die "gute Stube" der "Wiemerschen" genauso wie im Sturm der Nordsee. Die sehr verzwickten Familiengeheimnisse und Verwandschaften werden mir aber nach und nach klarer. So wird die Spannung aufrecht erhalten und ich habe immer den gleichen Ermittlungsstand wie die Komissare. Durch immer neue Verdächtige, obwohl in Ostfriesland jeder jeden kennt, schlagen sich Büttner und Hasenkrug durch alle Familienangelegenheiten. Die liebevolle Ausarbeitung aller Protagonisten und das typische Dorfleben, das nicht nur in Ostfriesland so ist, wie es ist, lassen vor meinem Auge alles entstehen. Der trockene Humor Büttners, der ein Zugezogener ist, runden die Geschichte ab. Mich erinnert dieser sauber herausgearbeitete Kriminalfall mit mehreren Morden, an die Krimis von Agatha Christi. Dort finden wir auch eine dörfliche Athmosphäre und raffinierte Morde. Oft aufgeklärt durch schrullige Kriminalisten. Und nie ohne Humor. Also, ich habe es wieder genossen, kann "Schweigende Schuld" wieder vorbehaltlos empfehlen. Ich bin begeistert, das Elke so schnell so tolle Krimis schreibt und freue mich jedesmal, wenn sie einen Neuen herausbringt. Ich könnte jetzt noch 2000 Wörter schreiben in meiner Begeisterung, aber lest lieber den Krimi.

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