Elke Heidenreich , Thomas Krausz Eine Reise durch Verdis Italien

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Inhaltsangabe zu „Eine Reise durch Verdis Italien“ von Elke Heidenreich

Elke Heidenreich nimmt uns mit auf eine Reise durch Italien, auf der sie die wichtigsten mit Giuseppe Verdi verbundenen Stätten besucht. Die Orte seiner Jugend, seiner Triumphe, sowie Orte der Abgeschiedenheit und erzählt dabei von dem Leben des großen Komponisten der italienischen Oper. Musik, Kultur und die Menschen werden auf unnachahmliche Art lebendig. Ein Hörbuch gelesen von Elke Heidenreich mit Musik von Giuseppe Verdi.

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  • Rezension zu "Eine Reise durch Verdis Italien" von Elke Heidenreich

    Eine Reise durch Verdis Italien
    Anita27a

    Anita27a

    27. April 2009 um 18:33

    Elke Heidenreich nimmt uns mit auf Ihre sehr persönliche Reise durch die Emilia Romagna auf den Spuren Verdis. Mit viel Liebe erzählt sie aus Verdis Leben, dessen Werdegang, gespickt mit Anekdoten und Immer wieder unterbrochen durch Ausschnitte aus dessen fantastischen Opern. Ein schönes Hörbuch!!

  • Rezension zu "Eine Reise durch Verdis Italien" von Elke Heidenreich

    Eine Reise durch Verdis Italien
    HeikeG

    HeikeG

    01. September 2008 um 20:17

    Schöngeist, Freiheitskämpfer und Bauer Am 10. Oktober jährte sich der Geburtstag eines aufbrausenden, temperamentvollen und dabei doch wortkargen und in sich gekehrten Mannes zum 195. Mal. Nicht nur seine Musik ist legendär, sondern auch seine Sensibilität und Menschlichkeit sind in die Geschichte eingegangen. An sie erinnert die von ihm gegründete Casa Verdi in Mailand, ein Altersheim für mittellos gewordene Musiker an der Piazza Buonarotti. Hier sind der große Komponist und seine zweite Ehefrau, die Sängerin Giuseppina Strepponi, begraben. Die Rede ist natürlich von dem großen italienischen Komponisten Guiseppe Verdi. Elke Heidenreich hat sich nach Italien begeben, um in die noch immer vorhandene Aura des Künstlers einzutreten und ihre ganz persönliche Geschichte mit Verdi zu erzählen. Dabei hat sie nicht vor, neues hinzuzufügen, denn "alles, alles ist über Guiseppe Verdi schon geschrieben worden, von Bewunderern, Kritikern, Anbetern, Musikwissenschaftlern. Es gibt nichts, was ich dem noch hinzufügen könnte. Ich kann und will auch nicht mit überwältigenden neuen Recherchen aufwarten. Ich kann im Grunde nur meine eigene Geschichte von Verdi erzählen, dessen Photo goldgerahmt auf meinem Schreibtisch steht: ein weißhaariger, klug blickender alter Herr von über achtzig Jahren, mit Samtjacke und Fliege, ein leises Lächeln unter einer scharfen Nase (...) der, wie seine zweite Frau Giuseppina Strepponi sagte, im Alter immer schöner wurde." Entstanden ist ein wunderbar empathisches Hörbuch, das stimmungsvolle Bilder der Emilia Romagna - Verdis Heimat - zeichnet und erstaunt feststellt, dass über hundert Jahre nach seinem Tod immer noch eine ganze Menge von ihm spürbar ist. Das sind nicht nur die unzähligen Geschäfte, Hotels, Cafes, die seinen Namen tragen, sondern es gibt zum Beispiel auch eine "Salame [Salami] Verdi" oder aber Pizzen die mitunter "Aida", "Otello", "Nabucco" oder "Don Carlo" (bitte niemals als Don Carlos aussprechen, denn so war nur die französische Fassung der Oper tituliert!) heißen. Seine Musik ist natürlich immer noch allerorts zu hören. "Kaum ein besseres italienisches Restaurant kommt ohne seine Musik aus, und in jeder kleinen und erst recht großen Oper werden seine Stücke aufgeführt, der Saal ist voll, man kennt die Melodien und summt mit.", verrät Elke Heidenreich. 28 Opern, ein wenig geistliche und Kammermusik sowie drei Kantaten stammen aus der Feder des italienischen Komponisten. Verdi hatte ein unnachahmliches Gespür, den Gesang der inneren Dramatik eines Librettos anzupassen und nahm selbst immer großen Einfluss auf die Handlung seiner Werke. Doch in der Hauptsache war es seine Musik, die ihn - auch wenn er zum Symbol für den Freiheitskampf Italiens, das in jenen Jahren um seine Einheit rang, wurde - bei allen populär gemacht hatte. Seine Arien nahmen den Charakter von Massenschlagern an. Bei Opernaufführungen wurden sie minutenlang gefeiert, man sang sie in den Osterien und auf der Straße, und selbst die Kinder pfiffen die Melodien. Was dem Hörbuch - im Gegensatz zur gebundenen Ausgabe - an Visualisierung fehlt, wird durch die wundervolle Musik mehr als ausgeglichen. Neun - zum Teil historische Mitschnitte - "entschädigen" um ein Vielfaches. Zu hören sind zum Beispiel das berühmte "La donna è mobile" aus seinem "Rigoletto", "Celeste Aida" aus "Aida" oder eine Aufnahme aus dem Jahr 1946, in der der Westminster Chor und das NBC Symphony Orchestra die berühmte Ouvertüre "Va pensiero" aus dem "Nabucco" dem Hörer Schauer der Ergriffenheit über den Rücken jagen. Elke Heidenreich nimmt in gewohnt entspannter und lockerer Atmosphäre mit auf eine Reise, die in Le Roncole, in Verdis Geburtshaus beginnt, bis nach Sant'Agata, seinem kreativen Rückzugsort. Sie bereist Florenz, Bologna und Parma, wo Verdi mit den Aufführungen seiner Werke große Erfolge feierte oder aber betritt solch berühmte Opernhäuser wie "La Scala" in Mailand und "La Fenice" in Venedig. Letztendlich hat sie nicht nur ein liebevolles, ja beinahe zärtliches Bild dieses Mannes gezeichnet, der sie bereits seit frühester Kindheit begleitet, sondern sie skizziert ein ebenso stimmungsvolles Bild von Verdis Italien. Zum Abschluss macht die Autorin noch einmal Halt in Busetto und erlebt in einem kleinen Lokal den "perfekten Augenblick": "Momente wunderbaren Glücks, in denen alles stimmt, die Luft, das Licht, die Umgebung. Das Herz kommt zur Ruhe, die Seele fliegt und die Zeit könnte stillstehen. Weil es aber bleibendes Glück nicht gibt, steht sie nicht still. Doch das nimmt dem Augenblick nichts von seiner Kostbarkeit. (...). Wie viel haben wir den Künstlern, wie viel haben wir der Musik, wie viel haben wir Verdi zu verdanken. Zum Beispiel solche Augenblicke, die unser Leben, aneinandergereiht, zu einem glücklichen machen." Elke Heidenreich hat auf ihrem Hörbuch einige für den Hörer erlebbar gemacht.

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