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fhl_verlag_leipzig

vor 5 Jahren

Lust auf eine Erzählung rund um’s Gesundheitssystem?
Lust auf Anspruch, Tiefgang und ein bisschen Kunst?

Macht mit bei unserer Leserunde zu „Stadium Vierzehn”, einer Erzählung von Elke Hussel!

»Stadium Vierzehn« ist ein Geschichten-Mosaik, erzählt auf 80 Buchseiten, bestehend aus sieben Episoden, die nach den Wochentagen benannt sind. Erst nach und nach, aber immer deutlicher, verschmelzen die Geschichten zu einem Gesamtbild, entdeckt der Leser die Beziehungen der Figuren untereinander.
Belletristisch anregend verpackt, kommen alle Akteure unseres Gesundheitssystems zu Wort: der Arzt, der Patient, die Krankenkasse. Eine subtile Verbindung von Homöopathie und Belletristik; ein aktuelles Buch für alle Freunde von intelligenten Erzählungen, ergänzt durch Grafiken des Leipziger Künstlers Wolfgang Böttcher.

Die Autorin wird während der gesamten Leserunde für eure Fragen zur Verfügung stehen.

Bewerbt euch bis zum 10.10. um 20 Leseexemplare!
 


Was genau erwartet euch in „Stadium Vierzehn“?
Eine wissensdurstige Homöopathin, ein HNO-Arzt, dessen Praxis gerade in die Insolvenz läuft, ein menschenscheuer Banker, eine medizinische Assistentin, die gern eine Göttin wäre, ein Chemiker, den seine Arbeit krank macht, eine Mutter, die nicht altert, ein Krankenkassenangestellter, der einmal in seinem Leben zu den Gewinnern zählen will – das sind nur auf den ersten Blick die Zutaten dieser Erzählung. Sie alle spielen ihre Rolle und fühlen sich gleichzeitig darin eingeengt.
Elke Hussel führt den Leser hinter die Kulissen und Fassaden unserer hoch differenzierten Wirklichkeit und fügt lang schon verstreute Puzzleteile wieder zusammen. Behutsam entspinnt sich ein anderes Denkmodell, das Gedanken und Wissen zusammenführt, statt alles in begreifbare Scheibchen zu zergliedern. In diesem Sinngefüge erklärt die griechische Mythologie den Tod dreier Menschen, zwei Liebende haben keine Wahl, als Verdis Maskenball zu entfliehen, ein herzkranker Mann repräsentiert Deutschland.
Und ganz nebenbei liefert das Buch einen spannenden Beitrag zum Krankheitsstand unseres Gesundheitssystems.

Wer ist Elke Hussel?
Elke Hussel wurde 1968 in Freiberg/Sachsen geboren. Sie lebte in den USA und Hamburg und studierte in Lüneburg Angewandte Kulturwissenschaften. Ihr Interesse für Literatur mündete bereits in einem Buch über Reich-Ranicki und das Literarische Quartett. Von dem weltanschaulichen Ansatz der Homöopathie fasziniert, studierte sie die großen Homöopathen unserer Zeit und ist seit mehreren Jahren in ihrer Münchner Praxis erfolgreich als Heilpraktikerin tätig.

Presse:
„Es geht in Hussels Geschichte zwar nicht explizit um das, was Generationen vom Spar- und Reformeifer besessener Politiker aus dem Gesundheitswesen gemacht haben. Aber ihre Figuren stecken mitten drin in diesem Kafka-Bau. (…)
Ein Maskentanz, den Wolfgang Böttcher, Leipziger Maler und Grafiker und einst einer der Mitarbeiter Werner Tübkes beim großen Panorama-Gemälde in Bad Frankenhausen, mit kleinen Radierungen auch als venezianischen Karneval in Szene gesetzt hat. Ein Spiel im Spiel. Denn während der Karneval in Venedig jedes Jahr sein Ende findet, gibt es für die Figuren aus Elke Hussels Kaleidoskop nur ein Ende - den Tod.“ (Leipziger InternetZeitung)

 

>>> Hier geht’s zur Leseprobe<<<



Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!

Autor: Elke Hussel
Buch: Stadium Vierzehn

elane_eodain

vor 5 Jahren

Bewerbung

Ich habe hin und her überlegt, die Leseprobe gelesen, und komme nun nicht mehr davon los und deshalb möchte ich mich gerne für diese Leserunde bewerben!
Dass in unserem Gesundheitssystem einiges schief läuft, zeigt sich an vielen Enden und einmal in die Rolle von verschiedenen Beteiligten zu schlüpfen, ihre Gedanken und Sorgen zu erleben, reizt mich sehr. Besonders angetan hat es mir auch das Buchcover, das im ersten Moment nicht gleich auf den Inhalt schließen lässt, aber dann eben doch ... das finde ich klasse!

Sonnige Grüße, :-)
elane

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

Bewerbung

Habe die Leseprobe etwas sacken lassen und nun bin ich sicher,dass es genau das Buch das richtige für mich wäre! Würde gern mitlesen!

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elane_eodain

vor 5 Jahren

Montag bis Mittwoch
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@michaela_sanders

Ja, so klar finde ich es auch nicht herausgestellt, was Helen genau ist, aber ich bin einfach davon ausgegangen, dass sie die Homöopathin sein muss. Und wegen der Anamnese dachte ich mir, dass In der Homöopathie die ganzheitliche Anamnese ja bedeutender genommen wird als in der Schulmedizin, weil weniger der akute Krankheitsstand als der Auslöser dafür gefunden und behandelt werden soll.
Dass Helen die Aussagen ihres Patienten gleich in den PC tippt, fand ich auch etwas abschreckend irgendwie. Ich habe mir dann überlegt, ob ich es als Patient angenehmer empfinden würde, wenn sie handschriftlich auf Papier schreiben würde, andererseits dauert das in der Regel länger. Naja.

michaela_sanders

vor 5 Jahren

Montag bis Mittwoch
@elane_eodain

Also ich merke es mir einfach und schreibe dann hinterher Strichpunkte zusammen, so ist es für den Pat. Angenehmer, wenn auch ein bisschen zeit intensiver.

elane_eodain

vor 5 Jahren

Montag bis Mittwoch
@michaela_sanders

Ja, ich denke auch, das das angenehmer ist, weil man als Patient dann die Aufmerksamkeit des Arztes mehr bei sich hat, kein Bildschirm dazwischen steht etc. (Helen beschreibt die Tipplpausen als angenehm für den Patienten, als angenehme Schweigezeit, aber ich stelle mir das komisch vor). Andererseits geht, wenn man aus dem Gedächtnis protokolliert, vielleicht auch mal was verloren?!? Helen meint ja, dass manche Kollegen das Gespräch sogar aufzeichnen, um nichts zu verpassen, aber das wäre mir persönlich irgendwie auch unangenehm.

Marcuria

vor 5 Jahren

Fazit & Rezension

Meine Rezension ist nun auch fertig. Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte!

http://www.lovelybooks.de/autor/Elke-Hussel/Stadium-Vierzehn-848103072-w/rezension-999141282/

justitia

vor 5 Jahren

Fazit & Rezension

Wenn auch etwas verspätet hier nun auch meine Rezension, da ich mich mit der Rezension echt schwer getan habe: http://www.lovelybooks.de/autor/Elke-Hussel/Stadium-Vierzehn-848103072-w/rezension-1000685208/
Auch wenn mir das Buch nicht so sehr gefallen hat: Danke, dass ich mitlesen durfte!

elane_eodain

vor 5 Jahren

Donnerstag bis Wochenende
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Ich bin auch (endlich) fertig, leider hatte das Buch bei Freunden liegen lassen (kommt davon, wenn man immer ein Buch dabei hat und es dann auch auspacken muss) und es jetzt vor ein paar Tagen erst wieder in die Hände gedrückt bekommen.
Mir hat dieser letzte Abschnitt gut gefallen, weil noch einmal einige wichtige (Zukunfts-)Themen des Gesundheitssystems angesprochen wurden, neben den MVZ insbesondere interessant die Gesundheitskarte, bekannt ist die mangelnde Belegung mit Personal im Krankenhaus ...
Hin und wieder bin ich dabei aber als Laie doch ausgestiegen, weil ich nicht alle Begriffe, Abkürzungen und Zusammenhänge sofort verstanden habe, manches wurde aber später klar und insgesamt konnte ich der Handlung und den Gedankengängen folgen, denke ich.
Die Szene von Nikolaus und Helen in der Oper ist sehr schön beschrieben, und auch die Situation im Restaurant.
Die Zusammenführung der Personen ist sehr gut gelungen, auch wenn das nicht für alle so gut ausgeht, wie für Helen und Nicolaus - zunächst mal.

Ich finde die vielen Hinweise auf die Missstände in unserem Gesundheitssystem in dem Buch gut, genau dafür habe ich dieses Buch gelesen, es hat meine Erwartungen so ziemlich getroffen. Denn klar bin ich froh, dass wir in Deutschland dieses Gesundheitssystem haben, das halbwegs funktioniert, aber nur weil es besser ist als in vielen anderen Ländern, heißt das ja nicht, dass wir die Dinge, die schief laufen nicht beachten müssen, vor allem, wenn es sich gerade auf dem Weg bergab befindet. Ich finde es wichtig, immer darauf zu achten wo Entwicklungen hinführen, um rechtzeitig einzulenken, damit unser Gesundheitssystem stabil bleibt und die Menschen auffangen kann.

elane_eodain

vor 5 Jahren

Donnerstag bis Wochenende
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Blaustern schreibt:
... Wir zahlen jeden Monat einen beträchtlichen Anteil, dann reicht das Geld für die Kassen nicht, muss noch eine Praxisgebühr her. Die sollte dann wieder abgeschafft werden, wenn wieder mehr Geld da ist. Nun ist es so, sie haben so viele Einnahmen, aber von Abschaffung keine Rede mehr. ...

Oh doch, heiß diskutiert, und nun gibt's die ab 2013 wohl nicht mehr ... ;-)

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