Elke Pistor Eifler Neid

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Inhaltsangabe zu „Eifler Neid“ von Elke Pistor

Zwei Wanderer beobachten einen Mord im Nationalpark - aber eine Leiche wird nicht gefunden. Die Eifler Polizeihauptkommissarin Ina Weinz und Judith Bleuler von der Bonner Mordkommission stehen vor einem Rätsel. War das Ganze nur ein Hirngespinst? Als wenige Tage später eine Tote entdeckt wird, glauben sie sich einen Schritt weiter, aber: Wer ist die tote junge Frau, und was bedeuten die Male auf ihrer Haut?

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  • Der vierte Fall

    Eifler Neid
    Natalie77

    Natalie77

    Inhalt: Ein älteres Paar macht eine Radtour als sie einen Mord im Natrionalpark beobachten. Der Mann ist felsenfest davon überzeugt die Tat gesehen zu haben und geht zur Polizei, doch es gibt keine Leiche. Kurze Zeit später taucht eine Leiche auf die allerdings nicht zu dem Hergang passt den der ältere Herr geschildert hat. Wo ist die Leiche und noch eine viel wichtigere Frage ist: Was hat es mit der gefunden Leiche auf sich. Wer ist der Mörder? Meine Meinung: Es ist der vierte Fall mit Ina Weinz und jeden kenne und mag ich auf seine Weise. So habe ich mich natürlich sehr gefreut als mir Eifler Neid vom Verlag angeboten wurde. Nun sind die Umständen für ein konzentriertes Lesen momentan bei mir etwas ungünstig, aber es war schön in alt bekanntes eintauchen zu können. Dieser Fall hat seine Ecken und Kanten und auch einige Verwicklungen und doch ist es einfach nur Lesefreude wenn man einmal beginnt. Dieses ältere Ehepaar am Anfang brachte mich einige Male zum Schmunzeln. Die kursiven Textstellen in denen von zwei Schwestern die Rede ist brachte mich zum grübeln und baute direkt eine Spannung auf. Wer und was steckte dahinter? Ina Weinz hilft Judith aus der Ferne und man merkt das ihr das gar nicht gefällt. Sie würde gerne mehr tun wird aber gebremst. Ab und an setzt sie sich über die Aussagen von Judith hinweg und geht doch ihren Weg, der auch immer zum Erfolg führt. Nebenher liest man wieder von Ziehtochter Henrike und ihrem Vater Hermann. Es gibt gerade im Privaten hier einen Cliff Hanger der mich sehnsüchtig auf den nächsten Band warten lässt. Auch Judith hat nicht nur an beruflicher sondern auch an privater Front zu kämpfen. Dieses Buch ist voller Entscheidungen die sehr wichtig sind. Der Fall ist also das Eine. Ein Fall der zunächst recht undurchsichtig ist und nach und nach erst klarer wird. Das Private ist das andere und sorgt für Auflockerung, auch wenn hier viele Probleme bewältigt werden. Elke Pistor hat es wiedermal perfekt verstanden eine gute Mischung zu finden und ihren Krimi interessant, spannend und gefühlvoll zu gestalten. Dabei brachte sie auch den krebs mit ins Spiel. Eine Krankheit von der man immer öfter liest und hört und die mich gerade in diesen Tagen sehr berührt. Der Cliffhanger liegt hier im Privatleben von Ina und Judith und ich warte nun gespannt auf den 5. Band in der Hoffnung auf ein Happy End.

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    • 4
    Arun

    Arun

    29. July 2014 um 10:52
  • Tatort Eifel – Der 4. Fall für Ina Weinz

    Eifler Neid
    Fannie

    Fannie

    22. July 2014 um 16:40

    Tatort Eifel: In Patersweiher wird eine tote Frau am Straßenrand entdeckt. Ihr Körper weist seltsame Striemen auf, deren Herkunft sich niemand so recht erklären kann. Ina Weinz, die vor ihrer Versetzung auf’s Land bei der Kölner Mordkommission ihren Dienst verrichtete, und Judith Bleuler von der Bonner Mordkommission ermitteln. Doch sie suchen nicht nur nach dem Täter, sondern auch nach einer zweiten Leiche. Ein älteres Ehepaar hat nämlich bei einem Ausflug im Nationalpark ein Tötungsdelikt beobachtet, doch das Opfer ist unauffindbar. Kurz vor ihrem 50. Geburtstag geht es bei Ina Weinz also alles andere als beschaulich zu… “Eifler Neid” ist bereits der vierte Band aus der Krimi-Reihe um Ina Weinz. Die Tatsache, dass ich die drei Vorgängerbände im Vorfeld noch nicht gelesen hatte, erwies sich als absolut unproblematisch. Ich war sofort Feuer und Flamme für das ungleiche weibliche Ermittler-Duo. Ina Weinz hat viele Sympathiepunkte kassiert: Eine solch toughe Frau, die manchmal die Regeln ein wenig großzügig auslegt, wenn es der Sache dienlich ist, dürfte sich wohl jeder im Kollegenkreis wünschen. Die junge Judith Bleuler hingegen ist sehr ehrgeizig, unterkühlt und distanziert. Einst Inas Praktikantin, ist sie nun die Leiterin der Ermittlungen. Das umgekehrte Rollenverhältnis bietet natürlich Konfliktpotenzial. Überhaupt sind die Figuren des Kriminalromans bewundernswert dreidimensional. Das gilt für das Ermittler-Team ebenso wie für die Nebendarsteller. Die Story erzählt Elke Pistor aus drei verschiedenen Perspektiven, die für Abwechslung sorgen: Da ist die Geschichte zweier Schwestern, die ihr Glück im Westen suchen, der neutrale Erzähler und die persönliche Sichtweise von Ina Weinz. Das hat mir besonders gut gefallen. “Eifler Neid” ist kein Buch, das den Leser um den Schlaf bringt oder aus dem das Blut nur so trieft. Dafür ist es ein handwerklich hervorragend gemachter Kriminalroman, der mit lebendigen Protagonisten punktet, sich einem durchaus umstrittenen gesellschaftlichen Thema sowie dem Neid – immerhin eine der sieben Todsünden – widmet und einige Überraschungsmomente bereithält. Mehr will ich an dieser Stelle aber nicht verraten. Mir hat das Buch jedenfalls sehr gut gefallen. Und eins ist für mich nach “Eifler Neid” ganz klar: Ich will unbedingt mehr über Ina Weinz erfahren. Die drei Vorgängerbände landen deshalb postwendend auf meiner literarischen Wunschliste.

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  • Neid und Missgunst...

    Eifler Neid
    ChrischiD

    ChrischiD

    18. July 2014 um 16:50

    Ein beobachteter Mord ohne Leiche? Eine nicht identifizierbare Tote? Handelt es sich hier um ein- und dieselbe Person? Hauptkommissarin Ina Weinz unterstützt die Bonner Mordkommission rund um Judith Bleuer tatenreich, doch es mangelt einfach an Ergebnissen. Schnell wird klar, dass auf die konventionelle Art keine schnelle Lösung zu finden sein wird. Aber wie werden Methoden angesehen, die nicht dem offiziellen Dienstweg entsprechen? Gibt es tatsächlich keine andere Möglichkeit diesen Fall zu einem Abschluss zu bringen? Es ist immer schwierig einen Mord aufzuklären, wenn es überhaupt keinen Hinweis auf die ermordete Person gibt. Doch wenn die Ermittler auch noch unzufrieden mit sich und ihrer persönlichen Situation sind, wird es völlig verfahren. Hier scheint tatsächlich jeder sein eigenes Päckchen zu tragen zu haben, und das hat nun wahrlich nichts mit dem aktuellen Fall zu tun. Allerdings wirkt es sich auf ebenjenen aus, denn Unkonzentriertheit und voreilige Schlüsse sind nur zwei mögliche Reaktionen, die man verfolgen darf. Natürlich wird jeder Leser solche oder ähnliche Situationen kennen, mit denen die Polizisten zu kämpfen haben, doch es ist immer die Frage, wie sehr einen das bei seiner täglichen Arbeit einschränkt beziehungsweise wie sehr man dies mit einfließen lässt. Dementsprechend hat man einerseits auf jeden Fall Verständnis für die Protagonisten, andererseits hofft man aber auch, dass sie sich bald im Griff haben werden, um die vorliegenden Spuren, wenn es auch nur wenige sind, gründlich verfolgen zu können. Der Fall als solcher wirft im weiteren Verlauf immer mehr Fragen auf, als dass er welche beantwortet. Auf Grund dessen, dass man sich während der Erzählung immer wieder an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten befindet, ergibt sich zwar nach und nach ein erstes Bild, aber der Lösung kommt man so noch immer nicht sehr nahe. Dieses Wissen haben die Ermittler natürlich nicht, weshalb es für sie noch schwerer ist, überhaupt Zusammenhänge zu erkennen, die alles sind, aber nicht offensichtlich. Trotz dessen, dass das Geschehen recht ruhig erzählt wird und auch immer wieder private Aspekte der handelnden Personen besprochen werden, steigt die Spannung kontinuierlich an. Denn man erhält einzelne Puzzleteile, die zum Nachdenken anregen, um den Fall zu lösen und man ist ganz erpicht darauf zu erfahren, ob man die richtigen Gedankengänge verfolgt hat. „Eifler Neid“ bewegt den Leser, treibt ihn aber gleichermaßen zum Nachdenken an, um diverse Feinheiten, vor allem solche, die in der Psyche des Menschen begründet liegen, zu erforschen.

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