Gemünder Blut

von Elke Pistor 
3,7 Sterne bei25 Bewertungen
Gemünder Blut
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Archimedess avatar

Na ja, man kann es lesen, muss aber nicht, da gibt es andere Bücher von Emons-Verlag, die weit besser sind.

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Inhaltsangabe zu "Gemünder Blut"

Kneippen, Kuren, Kopf freimachen. Das, in dieser Reihenfolge, hat Kommissarin Ina Weinz im Sinn, als sie Köln den Rücken kehrt und zu Vater und Bruder in ihre alte Eifelheimat Gemünd zieht. Aber der beschauliche Kneippkurort hat für Ina mehr zu bieten. Ein neuer Liebhaber, ein toter Professor und ihr Gespür für die schwarzen Schatten der scheinbaren Idylle lassen ihr keine andere Wahl. So findet sie sich unvermittelt in der Rolle wieder, die sie doch eigentlich hinter sich lassen wollte – als Ermittlerin in einem Mordfall.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783897057395
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:07.09.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 2 Jahren
    launig und spannend

    Kneippen, Kuren, Kopf freimachen. Das, in dieser Reihenfolge, hat Kommissarin Ina Weinz im Sinn, als sie Köln den Rücken kehrt und zu Vater und Bruder in ihre alte Eifelheimat Gemünd zieht. Aber der beschauliche Kneippkurort hat für Ina mehr zu bieten. Ein neuer Liebhaber, ein toter Professor und ihr Gespür für die schwarzen Schatten der scheinbaren Idylle lassen ihr keine andere Wahl. So findet sie sich unvermittelt in der Rolle wieder, die sie doch eigentlich hinter sich lassen wollte – als Ermittlerin in einem Mordfall.

    Ich liebe die Bücher von Elke Pistor. Ich mag die Schreibweise und den damit verbundenen Humor. Aber ich gebe zu : man muss es mögen, genau wie bei diversen Comedians. Es ist Geschmackssache. Ich mag es. Der Stil ist leicht manchmal auch ein wenig oberflächlich immer gut verständlich und mitten aus dem Leben. Ich mag es wenn Ermittler normale Menschen mit normalen Problemen sind. In diesem Buch ist der Anteil private Probleme/ Krimifall 50:50 tut der Spannung aber keinen Abbruch wie ich finde. Ich fand das Ende gut gelöst und habe den Täter nicht erraten können. Als erfahrener Leser ahnt man allerdings an den kusiv geschriebenen Vergangenheitsgedanken worum es sich handeln könnte.
    Ich fand es so gt , dass ich  die Folge bände gleich anschließend gelesen habe:)

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    LettersFromJuliets avatar
    LettersFromJulietvor 5 Jahren
    Spannender Krimi mit starken Charakteren in toller Umgebung

    Inhalt

    Die 48-jährige Kommissarin Ina Weinz braucht eine Auszeit, kehrt Köln den Rücken zu und beschließt ihren Vater und ihren Bruder in ihrer Heimat Gemünd zu besuchen. Kaum in der Eifel angekommen, wird ihr One-Night-Stand Steffen beschuldigt einen Mord begangen zu haben. Ihr Bruder, Steffens bester Freund, bittet sie um Hilfe. Eigentlich wollte sie Abstand bekommen, jetzt befindet sie sich in einem neuen Fall, obwohl sie gar nicht ermitteln darf.
    Die scheinbare Idylle von Gemünd trübt und vielleicht findet sie hier die ein oder andere Leiche im Keller.

    Meine Meinung

    Nach Elke Pistors Lesung zu “Eifler Zorn” hätte ich das Buch am liebsten direkt gelesen, aber es ist das dritte Buch einer Reihe, also musst zuerst “Gemünder Blut” her. Die Autorin hat es geschafft auf recht wenigen Seiten eine tolle Handlung mit ausdrucksstarken Charakteren zu konzipieren. Gerade bei so einer niedrigen Seitenzahl bleiben oft die Charaktere auf der Strecke und sie werden nicht richtig ausgebaut.
    Mit Ina Weinz hat sie eine tolle Protagonisten geschaffen, welche einen starken Charakter hat, aber auch ihre weichen Seiten zeigen kann. Sie ist stur, durchsetzungsstark, jedoch mit viel Herz.
    Als Leser kann man mitraten wer der Mörder ist. Ich hatte allerdings recht schnell einen Verdacht, welcher immer wieder angefochten wurde, da die Autorin es ständig schafft einen zu verunsichern.
    Inas Bruder Olaf blieb mir leider bis zum Ende unsympathisch, vielleicht kann er mich ja in den Folgebänden mehr begeistern. Ganz im Gegensatz zu ihrem baldigen Kollegen, der scheint ganz anders als Ina zu sein und mit ihm wird sie bestimmt noch “Spaß” haben. Und dann wäre da noch ihre alte Nachbarin, typische Rentnerin mit Dialekt – einfach lustig.
    Am Anfang hatte ich mit dem Schreibstil meine Probleme, konnte mich dann aber doch recht gut reinfinden. Wer hier seichte Literatur erwartet liegt falsch, denn der Schreibstil ist eher ernst gehalten.
    Normalerweise bin ich kein Krimi-Leser, allerdings konnte mich Elke Pistor überzeugen diesem Genre doch noch eine Chance zu geben. Ich freue mich bereits auf die weiteren Bände, welche schon auf mich im Regal warten.
    Wer übrigens auf Regionalkrimis steht, der sollte sich die Bücher vom Emons Verlag mal genauer anschauen.

    Fazit

    Spannender Krimi mit starken Charakteren in toller Umgebung.

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 6 Jahren
    Rezension zu "Gemünder Blut" von Elke Pistor

    Kommissarin Ina nimmt sich eine Auszeit und kehrt Köln den Rücken, um sich in Gemünd bei Vater und Bruder über ihren weiteren Lebensweg klar zu werden. Nur holt auch hier der Tod sie ein…und sie fängt an in diesem Mordfall zu ermitteln….

    Leider hat mich das Buch nicht ganz überzeugt. Es war viel zu schnell klar, wer hinter all dem steckt. Und die eingeschobenen Passagen eines kleinen gequälten Mädchens wirkten für mich ziemlich unecht und aufgesetzt. Ein paar Ungereimtheiten fielen mir auch auf – also bei uns gibt es in Intensiv-Stationen keinen Besuchertisch und –stühle, und man darf diese Station z.B. auch nicht in Strassenkleidung betreten. Ob das in der Eifel wirklich anders ist?

    Gerne hätte ich auch etwas mehr von Inas Vorleben erfahren, das sie so quält. Diese Beschreibungen und auch die typischen Beschreibungen einer Provinz, die es so wohl überall gibt, haben mir gut gefallen. Ich habe noch einen zweiten Band der Autorin hier liegen und bin gespannt, wie mir dieser dann gefällt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Gemünder Blut" von Elke Pistor

    Eigentlich wollte Kommissarin Ina Weinz nur Kneippen, Kuren und Kopf freimachen. Sie geht von Köln in ihren Heimatort Gmünd zu Vater und Bruder. Es kommt meist anders - diese Erfahrung mußte auch Ina machen. Ein neuer Liebhaber, ein toter Professor und schon findet sie sich als Ermittlerin in einem Mordfall wieder.

    Das ein Regionalkrimi nicht nur unterhaltsam sondern auch noch spannend sein kann, diese Erfahrung habe ich beim Lesen dieses Buches gemacht. Schnell wurde ein Spannungsbogen aufgebaut, der sich bis zum Schluß hielt. Mir hat das Buch gut gefallen und ich werde auch die anderen Bücher von Elke Pistor noch lesen.

    Kommentare: 1
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    Nirenas avatar
    Nirenavor 7 Jahren
    Rezension zu "Gemünder Blut" von Elke Pistor

    Von einem Regional- in diesem Fall "Eifel Krimi" erwarte ich mittlerweile eigentlich eher Unterhaltung als Spannung, so hat mich mein Erfahrung gelehrt. Entsprechend bin ich auch bei "Gemünder Blut" von nichts anderem ausgegangen - Fehlanzeige, wie sich zeigte. Natürlich ist dieser Krimi auch unterhaltend, aber die Spannung kommt hier ganz sicher nicht zu kurz!! Ein Mord; falsche Verdächtigungen; Menschen, die nicht so sind, wie sie zu sein vorgeben; das alles gemischt mit einer toughen und sympathischen, weil menschlichen, Hauptperson mit einem Spannungsbogen, der so lang ist wie das Buch (welches im übrigen leider viel zu kurz ist) - schon hat man den Stoff, aus dem Lesestunden gemacht sind!
    Ich brauche wahrscheinlich nicht extra zu erwähnen, dass der zweite Teil mit Ina Weinz, "Luftkurmord", direkt auf meiner Wunschliste gelandet ist...

    http://ninis-kleine-fluchten.blogspot.de/2012/04/elke-pistor-gemunder-blut.html

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    M
    Mellchenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Gemünder Blut" von Elke Pistor

    Nette, kurzweilige Geschichte. Nicht überragend.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Gemünder Blut" von Elke Pistor

    Dieser Lokalkrimi liest sich sehr flüssig und die Sprache ist sehr angenehm.
    Obwohl der aufmerksame Leser schon relativ früh den Täter erahnen kann, hat es Elke Pistor geschafft, die subtile Spannung ganz ohne Effekthascherei langsam und stetig bis zum packenden Showdown zu steigern.
    Alles in allem ist „Gemünder Blut“ gute und solide Unterhaltung. Und ich freue mich schon heute auf die Fortsetzung.
    Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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    Jetztkochtsies avatar
    Jetztkochtsievor 7 Jahren
    Rezension zu "Gemünder Blut" von Elke Pistor

    Ich habe das Buch sehr rasch durchgelesen, was eigentlich immer für ein Buch speziell für einen Krimi spricht, heute nachmittag hätte ich eigentlich für meinen Nachtdienst schlafen sollen, mußte aber unbedingt noch weiterlesen und wissen, ob ich mit meinen Tätervermutungen richtig lag oder nicht. Also eigentlich alles richtig gemacht, könnte man meinen.
    Leider ist es so einfach diesmal nicht.
    Sprachlich habe ich nichts zu bemängeln, im Gegenteil, der Stil von Elke Pistor gefällt mir sehr gut, sie hat etwas literarisches an sich. Packt viel Bedeutung in kleine feine Sätze und kann unheimlich gut, die Szenen und Stimmungen durch ihre Sprache transportieren. Man liebt mit, leidet mit und ärgert sich mit den Figuren. Ebenfalls also ein gutes Zeichen.
    Auch die Geschichte funktioniert, ist eine spannende, durchaus nicht zu abgedrehte oder gar blutige. Ein solider Spannungsbogen spannt sich von Anfang bis Ende und zieht den Leser in seinen Bann.
    Ganz großes Plus des Buches, daß ich hier bis zur Auflösung zwar immer eine Vermutung hatte, die letztlich auch zutraf, mir meiner Sache aber nie sicher war, sondern immer wieder auch andere Täterkonstellationen, die sanft und vorsichtig aber nie plump angedeutet wurden in Betracht zog.

    Das große Manko dieses Buches ist die Polizeiarbeit oder anders, die Recherche zur Polizeiarbeit, beim "Nibelungenmord" welchen ich vor kurzem las haben diese Schwächen in der Darstellung der Polizeiarbeit dazu geführt, daß ich das Buch in meiner Rezension quasi in der Luft zerrissen habe. Hier führen die vielen positiven Punkte dazu, daß das Buch immer noch von mir als durchschnittlich gut empfunden wurde. Zumal die Schwächen auf die sich mein Gemecker beziehen, vermutlich einem Leser ohne fachlichem Backround schlichtweg nicht auffallen würden.
    Mir allerdings stoßen falsche Bezeichnungen, oder die Sprache, die einfach nicht zu einer Kommissarin paßt, rechtlicher Unsinn oder Maßnahmen die es so einfach nicht gibt. (Das Festsetzen einer Beamtin in einer Einzelzelle zum Beispiel, weil sie auf eigene Faust ermittelt..) Viele Kleinigkeiten, die mich einfach in meinem Lesefluß gestört haben und mir ein wenig den Spaß an dem ansonsten wirklich guten Buch verdorben haben.

    Fazit: Für Menschen, die es bei Krimis mit der Realitätsnähe der Ermittlungen nicht so genau nehmen, eine ganz große Empfehlung. Für alle anderen immer noch eine ganz spannende Unterhaltung.

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    Anne-Kuhlmeyers avatar
    Anne-Kuhlmeyervor 8 Jahren
    Rezension zu "Gemünder Blut" von Elke Pistor

    Ein spannender Krimi mit wunderbar gezeichneten Charakteren, der unbedingt gelesen werden muss!
    Die Kölner Kommissarin Ina Weinz nimmt sich, von Selbstzweifeln geplagt, eine Auszeit in ihrem Heimatort in der Eifel. Sie hat das Gefühl, sich nicht mehr auf sich selbst verlassen zu können. Ein quälender Zustand und einer, der dem Täter wohl bekannt ist. Um wen es sich handelt, wird erst sehr spät deutlich, aber der Weg zum Verbrechen zieht sich durch den gesamten Roman und charakterisiert den Täter anschaulich.
    Die Nebenfiguren mit ihrem Eifeldialekt mochte ich so sehr, wie den liebevollen Blick auf Orte und Landschaft. Sicher werden Ortsansässige ihre Heimat wiedererkennen, doch das ist nicht die Hauptsache am Roman. Er muss schließlich irgendwo spielen. Er ist eine gelungen erzählte Geschichte von Neubestimmung und Ankommen.
    Insgesamt: Eine Empfehlung für lange Herbstabende.
    Das Krimi-Debut der Autorin läßt auf mehr hoffen!

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    christiane_dieckerhoffs avatar
    christiane_dieckerhoffvor 8 Jahren
    Rezension zu "Gemünder Blut" von Elke Pistor

    "Als die Musik einsetzte, war der Riss verschwunden, nicht mehr zu sehen. Aber er war da. Das wusste sie."

    Gleich im ersten Absatz jubelt Elke Pistor dem Leser sehr elegant das Motto ihres Debütromas unter. Nur wissen das weder, ihre von Selbstzweifeln geplagte Kommissarin, noch die Leser und das ist gut so, denn die Autorin schwelgt geradezu mit Rüschen durch die Beschreibungen des Dorflebens. Egal ob es um den Damenkegelclub oder die Abgründe hinter den geputzten Fassaden geht. Ihre Dialoge sind witzig, niemals langweilig und die Dialektstellen göttlich. Da verzeiht man ihr gerne, dass man dem Mörder recht schnell auf die Schliche kommt und das die Kommissarin manchmal wie der berüchtigte Idiot auf dem Speicher handelt.

    Fazit: sehr lesenswert - auch für nicht Eifelfans

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