Elke Pistor Luftkurmord

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Inhaltsangabe zu „Luftkurmord“ von Elke Pistor

Sie ist jung. Sie ist einsam. Und sie ist tot. Der Schock über den vermeintlichen Selbstmord der Stadtangestellten Regina Brinke sitzt tief. Aber nicht tief genug, um das Thema Nummer 1 im Luftkurort Gemünd zu verdrängen: den Protest gegen den geplanten Wiederaufbau eines historischen Hotels mitten im Nationalpark Eifel. Als die Wortführerin der Protestbewegung, eine Freundin der Toten, spurlos verschwindet, beginnt Kommissarin Ina Weinz zu ermitteln. Wie weit gehen die Gegner des Projekts? Wer sind die Drahtzieher? Als eine weitere Leiche an der Hotelbaustelle gefunden wird, erkennt Ina die Zusammenhänge und bringt sich damit in größte Gefahr.
Der zweite Fall der in die Eifelheimat zurückgekehrten Polizistin Ina Weinz. Ein mitreißender Krimi mit Tiefgang.

Nicht schlecht hat mir gut gefallen

— Archimedes

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  • locker leicht und spannend

    Luftkurmord

    melli.die.zahnfee

    16. June 2016 um 20:18

    Sie ist jung. Sie ist einsam. Und sie ist tot. Der Schock über den vermeintlichen Selbstmord der Stadtangestellten Regina Brinke sitzt tief. Aber nicht tief genug, um das Thema Nummer 1 im Luftkurort Gemünd zu verdrängen: den Protest gegen den geplanten Wiederaufbau eines historischen Hotels mitten im Nationalpark Eifel. Als die Wortführerin der Protestbewegung, eine Freundin der Toten, spurlos verschwindet, beginnt Kommissarin Ina Weinz zu ermitteln. Wie weit gehen die Gegner des Projekts? Wer sind die Drahtzieher? Als eine weitere Leiche an der Hotelbaustelle gefunden wird, erkennt Ina die Zusammenhänge und bringt sich damit in größte Gefahr. Der zweite Fall der in die Eifelheimat zurückgekehrten Polizistin Ina Weinz. Ein mitreißender Krimi mit Tiefgang. Der zweite Fall für Ina Weitz. Auch dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen, wenn es auch durchschaubarer war als der erste Teil. Die Protagonisten sind sympathisch und haben auch so ihre Problemchen.  Etwas übertrieben  fand ich Kommissar Sauerbier- er trägt seinen Namen wahrlich zu Recht- aber warum sollte es solche Charaktere nicht auch in einem Buch geben im täglichen Leben gibt es sie ja auch. Ich geniese die humorige Schreibweise von Frau Pistor, es ist mal etwas anderes , als verbissenes Ermitteln. Leich , mit Herz und trotzdem spannend bis zur letzten Seite.

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  • Krimi mit Unterhaltungswert

    Luftkurmord

    carpe

    28. February 2014 um 15:06

    In Kürze: Sie ist jung. Sie ist einsam. Und sie ist tot. Der Schock über den vermeintlichen Selbstmord der Stadtangestellten sitzt tief. Aber nicht tief genug, um das Thema Nummer1 im Luftkurort Gemünd zu verdrängen: den Protest gegen den geplanten Wiederaufbau eines historischen Hotels mitten im Nationalpark Eifel. Als die Wortführerin der Protestbewegung, eine Freundin der Toten, spurlos verschwindet, beginnt Kommissarin Ina Weinz zu ermitteln. Wie weit gehen die Gegner des Projekts? Wer sind die Drahtzieher? Als eine weitere Leiche an der Hotelbaustelle gefunden wird, erkennt Ina die Zusammenhänge und bringt sich damit in größte Gefahr. Der Klappentext und Natalie's Rezi haben mich dazu verleitet dieses Buch zu lesen Das Buch ist in zwei Stränge geteilt. Den Vergangenheits- und den Gegenwarts-Strang. Die Vergangenheit ist am Anfang der Kapitel kursiv abgesetzt. Das und die Tatsache, dass gar nicht so richtig nachvollziehbar ist, wie das in die Geschichte passt, machten das Buch für mich erst ein wenig verwirrend und langatmig. Das Geheimnis lüftet sich aber auch recht fix und dadurch wird dann auch die eigentliche Story vorhersehbar. Der aufmerksame Leser enttarnt an einem gewissen Punkt den Täter und wird dann auch wenig in eventuelle andere Richtungen geleitet. Die beiden Kommissarinnen sind durchweg sympathisch und authentisch. Sie werden nicht fehlerlos und geradlinig dargestellt.Sie dürfen sehr menschlich agieren und reagieren. Allerdings fehlte mir es dem Buch etwas an Spannung. Es war mir zuwenig Täterauswahl und spannende Ermittlungsarbeit. Alles lief relativ planmäßig. Fazit: Nichtsdestotrotz ein angenehm zu lesender Krimi, der gemütliche Lesestunden verspricht. Allerdings scheint es ein zweiter Fall der Ina Weitz zu sein. Es werden oftmal Andeutungen zu vorherigen Ereignissen gemacht, auf die nicht näher eingegangen wird. Tut aber der Sache keinen Abbruch. Man kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse gut lesen.

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  • Sympathische Protagonistin, gut durchdachte Handlung, unterschwellige Spannung – ein Top-Krimi!

    Luftkurmord

    LettersFromJuliet

    12. June 2013 um 10:16

    Meine Meinung Ina Weinz scheint entgültig nach Gemünd zurückgekehrt zu sein und hat sich dazu entschieden nur noch eine einfach Streifenpolizistin zu sein. Nichts mehr mit Kripo, von wegen! Sie kann es einfach nicht lassen sich in den neuen Mordfall einzumischen. Das fällt ihr nicht gerade leicht, da sie das Opfer kennt und außerdem scheint die Mutter ihres Patenkindes in den Fall verwickelt zu sein. Sie muss sich um ihr Patenkind kümmern, hat einen sterbenden Kater zu Hause und ihr Vater möchte freiwillig in ein Altersheim. Inas Leben ist mal wieder alles andere als einfach und trotzdem strahlt sie viel Stärke aus. Sie muss sich um eine Polizeianwärterin (Judith) kümmern, welche mir direkt sympathisch war und hoffe, dass wir ihr noch öfters in den weiteren Bänden begegnen werden. Der Zeuge, welcher die Leiche gefunden hat, ist ein ziemlich schräger Kerl. Er steht auf Modellboote und ist immer nur die gleichen Nudeln. Mit ihm bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden. Wie auch im ersten Band, haben wir einen zusätzlichen Erzählstrang, der in der Vergangenheit spielt und erst zum Schluss werden die beiden Stränge zusammengebracht, wodurch sie einen Sinn ergeben. Man weiß nicht aus welcher Sicht der zweite Strang erzählt wird und kann hier also auch rätseln was es damit auf sich hat. Als nachher alles aufgedeckt wird, war ich sehr erschüttert. Kleine Entscheidungen können fatal enden. Ich finde es erstaunlich wieviele Informationen und wieviel Handlung Elke Pistor in so wenige Seiten stecken kann. Es wird nicht viel drumherum geredet, die Konzentration liegt auf dem Fall, dem Erzählstrang aus der Vergangenheit und ein paar privaten Dingen von Ina. Der Krimi lebt von einer unterschwelligen Spannung, die ziemlich gleichbleibend ist und erst ganz zum Schluss seinen Höhepunkt erreicht. Meistens findet man in Krimis und Thrillern eine Spannungs-Achterbahnfahrt. Das Buch ist so ziemlich ruhig, aber nicht langweilig, da die Spannung durchgängig gehalten wird. Das liegt natürlich auch daran, dass Ina privat mit dem Fall verbunden ist. Fazit Sympathische Protagonistin, gut durchdachte Handlung, unterschwellige Spannung – ein Top-Krimi!

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  • Rezension zu "Luftkurmord" von Elke Pistor

    Luftkurmord

    abuelita

    21. October 2012 um 12:03

    Nachdem ich mich ja mit dem ersten Band nicht so richtig anfreunden konnte, wurde ich hier nun angenehm überrascht. Ina hat mittlerweile Köln und auch der Mordkommission den Rücken gekehrt, wohnt im – vermeintlich – idyllischen Gemünd und arbeitet dort als Schutzpolizistin. Als aber eine Bekannte von ihr tot aufgefunden wird und ihre Freundin – erbitterte Gegnerin des geplanten Wiederaufbau eines Hotels mitten im Nationalparkt Eifel – spurlos verschwindet, fängt Ina doch wieder an zu ermitteln – auf ihre ganz eigene Art, die nicht unbedingt mit den „Polizeiregeln“ konform geht…. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen – und diesmal „passt“ es – und wie! Die Vergangenheit von drei Mädchen wird geschildert, und man rätselt die ganze Zeit, wer das nun im Hier und Jetzt sein könnte. Diese Rückblicke liessen mich manchmal schaudern – wie grausam können auch Kinder sein! Schon alleine das macht den Krimi unheimlich spannend. Auch Inas Zwiespältigkeit, was ihren Beruf betrifft, ihr Privatleben ebenso –denn „angekommen“ ist sie noch nirgends – ist sehr ausführlich geschildert – und mit dieser Protagonistin hat Elke Pistor nun wirklich einen Charakter geschaffen, den man sich gut vorstellen kann, den man entweder ablehnt oder mag. Für mich gilt inzwischen letzteres..:-) – berührend die Sorge und die Szenen um und mit ihrem Kater. Als Katzenfreund musste ich hier manchmal hart schlucken…. Auch die anderen Personen sind meiner Meinung nach wunderbar dargestellt, sei es der seltsame Kai Rokke, der demente Alfons und vor allem auch Inas Vater. Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt – es gibt kein blindes Wüten, keine ekligen und detaillierten Mordszenen…und keine zu frühe Auflösung des Verbrechens; als Leser tappte ich fast zum Schluss im Dunklen. Und dann gibt es noch einen überraschenden Endpunkt… Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band aus dieser Reihe!

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  • Rezension zu "Luftkurmord" von Elke Pistor

    Luftkurmord

    kira35

    Ina Weinz ermittel wieder Kai Rokke Hornbläser, Teilnehmer einer Regatta für Modellschiffe, findet im Wasser der Urft eine Frauenleiche. Als Ina zum Tatort kommt, weiß sie noch nicht, dass sie die Leiche kennt. Alles deutet auf einen Selbstmord hin und da auch ein Abschiedsbrief gefunden wird...... Durch zwei verschiedene ( einer aus der Vergangenheit, der andere in der Gegenwart ) Handlungsstränge taucht der Leser in die Geschichte ein. Die einzelnen Personen sind gut dargestellt und beschrieben. Auch wenn Ina in ihrem Privatleben nicht so gut klarkommt, mit ihrem unkonventionellen Vorgehen bei den Ermittlungen kann ihr keiner was vormachen. Das Einfließen des Liedes /Gedichtes von Christian Morgenstern - In einem leeren Haselstrauch sitzen drei Spatzen Bauch an Bauch.. - ist gut in die Handlung eingebaut. Es ist, genau wie "Gmünder Blut" ein ruhiger Krimi, der sich flüssig lesen läßt aber dennoch einen guten Spannungsbogen aufweist. Gefallen hat mir auch das Nachwort der Autorin mit dem Hinweis, wie sie auf die Idee zum Buch kam und die Erklärung des "Schauplatzes " .

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    • 2

    Fanti2412

    12. October 2012 um 09:09
  • Rezension zu "Luftkurmord" von Elke Pistor

    Luftkurmord

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. February 2012 um 21:56

    “Luftkurmord” ist mein erster Krimi von Elke Pistor. Und wird ganz sicher nicht der Letzte von ihr sein. Die Autorin schreibt in der “Ich-Form” und dies so gekonnt, dass ich direkt abtauchte in die spannende Story. Wirklich sämtliche Figuren in diesem originellen Fall, allen voran die sympathische Ina Weinz, sind absolut authentisch. Mir kam nicht ein einziges Mal in den Sinn, dass ein Wort oder eine Formulierung nicht richtig gewählt sein könnte. Und ein paar Tränen habe ich auch vergossen und das kommt wirklich nicht oft vor. Großartiger Schreibstil, ich bin begeistert. Fazit: Intelligenter, spannender Krimi, der teilweise in Rückblenden erzählt wird und dem ein schreckliches Kindheitserlebnis zugrunde liegt. Richtig gut erzählt mit spannendem Show-down. Unbedingte, uneingeschränkte Leseempfehlung. Bitte mehr von diesem tollen Ermittlerteam, liebe Elke Pistor!

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  • Rezension zu "Luftkurmord" von Elke Pistor

    Luftkurmord

    chaosbaerchen

    04. February 2012 um 17:01

    Dies ist mein erster Ina Wenz-Krimi und es wird nicht der letzte sein - soviel schon mal vorweg. Der Roman ist rundherum sehr gut recherchiert und die Geschichte vielschichtig und mehrsträngig erzählt. Vergangenheit und Gegenwart sind geschickt miteinander verknüpft, was den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht erhält. Vor allem der Konflikt zwischen beruflichem und privatem Interesse bei Polizeibeamten wurde hervorragend heausgearbeitet. Gerade junge Beamte wie Judith Bleuler aus dem Roman haben es in dieser Beziehung besonders schwer. Beziehungen zu Tatverdächtigen - welcher Art auch immer - bergen zahlreiche Konflikte und behindern nicht zuletzt die Aufklärung des Falls. Besonders gut hat mir auch der kursiv geschriebene Rückblick aus Sicht einer bis kurz vor Schluss unbekannten Person. Hier wird deutlich, wie fies Kinder sein können und wie hoch der (Leidens-)Druck werden kann, den sie untereinander aufbauen können - vor allem wenn er von den Eltern übernommen und nicht abgebaut wird. Alles in allem hat mich das Buch ausgesprochen gut unterhalten und daran erinnert, dass ich noch mal in die Eifel fahren sollte zum spazieren. Ich war dort als Kind im Schullandheim und bei Klassenfahrten und dadurch verbinde ich schon einiges mit der Gegend. Das Gedicht von Morgenstern hat die Geschichte übrigens sehr gut abgerundet und ist nicht aufgesetzt, sondern gehört definitiv zum Inhalt.

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  • Rezension zu "Luftkurmord" von Elke Pistor

    Luftkurmord

    HelgaR

    11. January 2012 um 09:39

    2.Fall Ina Weinz. Es beginnt sehr spannend und unheimlich in der Vergangenheit. Drei Mädchen haben sich zu einer geheimen Bande zusammengeschlossen und sich dafür eigene Namen gegeben. Dazu haben sie das Gedicht von Christian Morgenstern „Die drei Spatzen“ verwendet und somit hat jede einen Jungennamen bekommen, Erich, Hans und Franz. In der Gegenwart wird Kommissarin Ina Weinz, die vor knapp einem Jahr wieder in ihre Heimat nach Gemünd übersiedelt ist, mit einer Leiche konfrontiert. Ausgerechnet an dem Tag, an dem eine Modellbootregatta stattfindet, wird die Tote angeschwemmt. Es handelt sich um Regina Brinke, eine Angestellte des Bauamtes und eine gute Bekannte von Ina. Es gibt einen Abschiedsbrief, aber war es wirklich Selbstmord? Ein großes Projekt in Gemünden steht im Mittelpunkt, es handelt sich um den Wiederaufbau eines historischen Hotels, bei dem es zu einer großen Protestbewegung kommt, da es sich dabei um den Nationalpark Eifel handelt. Obwohl es sich um einen ruhigeren Krimi handelt, hat mich die Geschichte sofort gefangen genommen und die Spannung baut sich laufend auf. Es wird in zwei Handlungssträngen erzählt, in dem einen geht es um „Die drei Spatzen“ aus der Vergangenheit und im anderen um die Gegenwart und den Todesfall und seine Folgen. Beide Geschichten sind äußerst interessant und ich habe immer wieder Vermutungen angestellt, wie alles zusammenpassen könnte. Die Auflösung gibt es allerdings erst am Ende und dann noch mit einer großen Überraschung. Für Ina sind die Ermittlungen nicht einfach, da sie sich nicht so an die Vorschriften hält und es dadurch zwischen ihr und ihrem Chef immer wieder zu Reibereien kommt. Außerdem hat sie auch privat einiges zu bewältigen, ihr Kater ist krank, ihr Vater zieht ins Heim und mit Steffen, ihrem Freund, ist sie auch noch nicht ganz einig. Trotzdem rückt die Krimihandlung nicht in den Hintergrund, was ich als sehr positiv empfinde und die Personen sind auch gut dargestellt und durchwegs sympathisch. Besonders gut gefallen hat mir die Idee, das Gedicht von Christian Morgenstern in das Buch einzubinden, es hat sich wunderbar eingefügt, obwohl es gewöhnungsbedürftig ist, sich bei den Jungennamen Mädchen vorzustellen. Ein toller Krimi, den ich sehr gerne gelesen habe und ich hoffe, es kommt bald der nächste Fall.

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  • Rezension zu "Luftkurmord" von Elke Pistor

    Luftkurmord

    gaby2707

    07. January 2012 um 20:04

    Polizistin Ina Weinz arbeitet nach ihrer Rückkehr aus Köln bei der Gmünder Polizei. Als eine Wasserleiche gefunden wird, beginnt sie die Ermittlungen, die sie in einen Bauskandal hineinziehen, der noch mehr Opfer fordern wird... Ich habe Ina Weinz mit ihren Ängsten und Zweifeln richtig lieb gewonnen. Der Krimi spielt in einer Gegend, die ich vom Urlaub her kenne und ist, wie ich denke, sehr gut recherchiert. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen.

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  • Rezension zu "Luftkurmord" von Elke Pistor

    Luftkurmord

    Ichbinswieder

    15. December 2011 um 23:04

    Mit dem Gedicht „Die drei Spatzen“ von Christian Morgenstern steigt die Autorin in den Roman ein. Ich persönlich finde solche vorgeschalteten Gedichte, Zitate und dergleichen immer sehr schön. Dass man darauf aufbauend eine solche Geschichte konstruieren kann, hat mich mehr als begeistert. Der Krimi spielt abwechselnd auf zwei Zeitebenen. Zum einen wird von der Vergangenheit einer Mädchenbande erzählt. Genauer gesagt handelt es sich dabei um drei Mädchen, die sich nach den erwähnten Spatzen benannt haben. Diese Geschichte ist teilweise recht beklemmend, denn auch Kinder können grausam sein. Lange ahnt man nur, um wen es sich in diesen Abschnitten handeln könnte. Der Kern des Romans spielt in der Gegenwart. Eine Stadtangestellte hat sich umgebracht, und Kommissarin Ina Weinz soll ermitteln. Nicht nur ihr Instinkt sagt ihr, dass dies kein Selbstmord war…. Nach einem sehr rasanten Einstieg werden beide Handlungsstränge nach und nach immer deutlicher zusammengeführt, doch letztendlich erschlossen sich die Zusammenhänge erst gegen Ende des Romans. Das sorgte für anhaltende Spannung. Dass mir der Schreibstil der Autorin liegt, stellte ich schon bei ihrem Mystery-Krimi „Das Portal“ fest. Auch „Luftkurmord“ ist wunderbar flüssig zu lesen und sehr fesselnd geschrieben. Hier kommen zudem die Krimi-Elemente noch besser zur Geltung, und ich fand den sprachlichen Ausdruck sehr erfrischend. Außerdem hat mich sehr beeindruckt, dass dieser Krimi von sehr viel mehr lebt, als nur von der Aufklärung eines Verbrechens. Die Geschichte dreht sich auch um zwischenmenschliche Beziehungen und Gefühle, wie Zweifel, Schuldzuweisung, Manipulation, Angst, falsch verstandene Freundschaft, Selbstfindung, Liebe u.s.w. Ferner hat es Elke Pistor in diesem Roman geschafft, gleich eine ganze Reihe an ungewöhnlichen Figuren, mit sehr unterschiedlichen Charakteren zu schaffen. Alle sehr gut ausgearbeitet und authentisch. Allen voran Kommissarin Ina Weinz, eine Frau mit eigenem Kopf, harter Schale und weichem Kern. Mit ihr konnte ich mich ganz hervorragend identifizieren. Eine weitere hervorstechende Figur ist für mich Kai Rokke. Dieser eigenbrötlerische und recht seltsame Zeitgenosse aktivierte sofort meinen Helferkomplex. Doch nicht nur er legte im Verlauf der Geschichte eine beeindruckende Kehrtwende hin und hielt so manche Überraschung bereit. Dass schafften auch noch andere Figuren, auf unterschiedlichste, imponierende Art und Weise. Abschließend komme ich nicht umhin, noch eine klitzekleine Kritik zu üben. Ich konnte mich erst nach einiger Zeit daran gewöhnen, dass die Spatzen (Hans, Franz und Erich) Mädchen waren. Die Verquickung von Männernamen mit weiblicher Anrede, das hat mich als Leser anfänglich ganz schön gefordert. Allerdings muss ich zugeben, dass Elke Pistor auch hiermit ihre Originalität unter Beweis gestellt hat. Ein hervorragender, gut recherchierter Roman. Spannend bis zum Schluss, überraschend und herzergreifend zugleich.

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  • Rezension zu "Luftkurmord" von Elke Pistor

    Luftkurmord

    Natalie77

    06. November 2011 um 18:01

    Inhalt: Regina Brinke, wird tot im Fluss in Gmünd gefunden. Alles deutet auf einen Selbstmord hin. Sie hat auch einen Abschiedsbrief hinterlassen und ihr ganzes Leben deutet darauf hin das sie es leid war und sich selbst umgebracht hat. Ina Weinz wird mit ihrer Kollegin Judith hinzugerufen und sieht es genauso. Der nächste Einsatz ist dann was ganz anderes. Eine Demo gegen ein Hotel im Nationalpark. Eine Demo die Ina´s Freundin Andrea angezettelt hat. Haben beide Einsätze vielleicht doch etwas miteinander zu tun??? Immerhin arbeitete Regina Brinke im Stadtbauamt.... Meine Meinung: Dieser Krimi hat mich begeistert. Ich habe meine ja alle aussortiert, aber als die Anfrage kam ob ich Lust hätte Luftkurmord zu lesen konnte ich nicht Nein sagen. bisher waren alle begeistert, das letzte Buch was ich von Elke Pistor gelesen habe fand ich echt super und der Rückentext hört sich auch gut an. Also ran an das Buch und ich musste es nicht bereuen. Schon am Anfang ging es rasant los. Man lernte drei kleine Mädchen kennen, die Jungennamen nutzten, eine kleine Bande von 10 Jahren. Die Erzählung der Vergangenheit wurden immer kursiv geschrieben und kamen immer am Beginn des Kapitels. Danach kam die heutige Zeit und der eigentliche Fall. Ich habe mich gefragt was die drei Mädchen, mit dem Fall zu tun haben. Denn das hatten sie gewiss zweifellos und lange ließ Elke Pistor mich da im dunklen tappen, vor allem da man so gar keine Ahnung hatte wer die drei Mädchen in der heutigen Zeit waren. Das stellte sich dann so nach und nach raus, aber endgültig erst im letzten Kapitel. Der Fall der Gegenwart wurde begleitet von Ina Weinz, ich kannte den ersten Krimi noch nicht und das ist für den zweiten Fall auch gar nicht nötig. Ina Weinz ist sehr sympathisch und wird gut beschrieben, man lernt sie als etwas unentschlossene Privatperson kennen, die sich nicht lösen kann und im gewohnten Tritt bleibt, aber umso entschlossener ist sie als Polizistin, ihrem Chef zu entschlossen. Außerdem lernt man ihre Kollegin Judith kennen, die sie begleitet und die von Ina oft auch in Sachen rein gezogen wird, die nicht ganz den Vorschriften entsprechen, aber nur dadurch wird der Fall gelöst. Der Plot ist recht interessant, es geht um ein Projekt was in einem Naturschutzpark gestartet werden soll und auf nicht viel Gegenliebe in der Gmündener Bevölkerung stößt. Es geht um Erpressung, Mord und Bestechung. Mehr braucht es nicht für diesen wirklich kurzweiligen, spannenden Krimi.

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  • Rezension zu "Luftkurmord" von Elke Pistor

    Luftkurmord

    sternthaler75

    06. November 2011 um 17:59

    Als die Polizistin Ina Weinz zum Fundort gerufen wird, ahnt sie noch nicht, dass sie die Leiche kennt. Regina Brinke ist tot, sie hat sich das Leben genommen. Gefunden hat sie Kai Rokke Hornbläser. Eigentlich wollte er nur sein Modellschiff befreien, das sich im Wasser irgendwie verheddert hatte, und stattdessen findet er eine Frauenleiche. Ina läßt der Selbstmord der Freundin keine Ruhe. Sie beginnt, mit ihrer Kollegin Judith Bleuel zu forschen, denn Regina war Stadtangestellte und hatte scheinbar etwas mit dem Wiederaufbau eines Hotels im Nationalpark Eifel zu tun. Die Gmünder Einwohner haben etwas gegen diesen Wiederaufbau und bald ist klar, dass hier einiges im Verborgenen geschieht: Gelder fließen und Anträge werden genehmigt, ohne dass der Bürgermeister davon weiß. Die Polizistin übersteigt ihre Kompetenzen, und ihr Chef gibt ihr deutlich zu verstehen, dass sie bei weiteren Eskapaden vom Dienst suspendiert wird, doch all das kann sie nicht aufhalten. Und so ganz nebenbei erfährt sie auch noch, dass ihr Vater in ein Altenheim umziehen will, um seiner Familie später nicht zur Last zufallen. Um das Chaos perfekt zu machen, muß Ina kurzfristig ihr Patenkind Henrike bei sich aufnehmen, weil ihre Mutter verschwunden ist. Langsam aber sicher steigt ihr das Durcheinander über den Kopf . . . Meine Meinung In diesem Buch gibt es zwei verschiedene Zeitstränge, die parallel geschildert werden. Zum einen die Geschichte dreier Mädchen, die sich nach einem Gedicht von Christian Morgenstern die Namen dreier Spatzen gegeben haben, was total verwirrend ist. Ihre eigentlichen Namen erfährt der Leser vorerst nicht.Aber schnell ist klar, dass eine der Mädels eher das so genannte 5. Rad am Wagen ist. Doch sie ist bereit alles zu tun, um dieser "Bande" anzugehören. Im Verlauf des Buches wird klar, dass sich dieses Verhältnis im der aktuellen Situation wiederfindet: Eine ist die Strippenzieherin, eine schwimmt in ihrem Schatten mit und eine weitere läßt sich schupsen, erpressen etc. . Es sind die drei aus der Vergangenheit, die ein schreckliches Geheimnis mit sich tragen. Elke Pistor bringt hier ordentlich Wind in das beschauliche Gmünd, das nicht umsonst den Titel eines Luftkurorts trägt. Aber es bedarf schon einiger Konzentration, um dieser Anhäufung von Namen und Geschehnissen folgen zu können. Die Spannung hält sich insgesamt in Grenzen, es gibt hier und da eine kleine Spitze, aber nach Schockmomenten wird der Leser eher vergeblich Ausschau halten. In diesem Krimi ist es eher der Verlauf und die Verstrickungen untereinander, die darauf warten, entwirrt zu werden. Gut gefallen hat mir die Darstellung der einzelnen Personen, ich hatte schnell das Gefühl diese Menschen zu kennen, mit ihnen vertraut zu sein. Unterm Strich Sie mögen Verwirrung, Intrigen und Erpressung? Dann greifen Sie zu, denn das können Sie haben- alles auf einmal.

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  • Rezension zu "Luftkurmord" von Elke Pistor

    Luftkurmord

    Gospelsinger

    23. October 2011 um 15:06

    „In einem leeren Haselstrauch, da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.“ Ein hübsches Gedicht von Christian Morgenstern, das allerdings nicht gerade schöne Auswirkungen auf das Leben eines Mädchens hatte. Aber ist das ein Grund, sich umzubringen? Angeblich soll die Stadtangestellte Regina Brinke Selbstmord begangen haben. Die Polizistin Ina Weitz hat jedoch Zweifel, dass dieser Fall wirklich so einfach ist, wie er auf dem ersten Blick aussieht. Die Annahme, dass hinter dem Tod von Regina Brinke mehr steckt, verdichtet sich, als Inas Freundin Andrea spurlos verschwindet. Andrea war die Wortführerin der Proteste gegen einen Hotelneubau mitten im Nationalpark Eifel. Wird hinter den Kulissen zu harten Mitteln gegriffen, um die Protestler zum Schweigen zu bringen und die Profite zu sichern? Auf der Hotelbaustelle wird eine weitere Leiche entdeckt, und allmählich wird Ina klar, wie diese Ereignisse zusammenhängen könnten. Eine Erkenntnis, die sie in ernsthafte Gefahr bringt. Mir hat dieser spannende Krimi mit seiner sympathischen Hauptfigur sehr gut gefallen. Elke Pistor geht ausgesprochen sorgfältig mit ihren Figuren um, die durch ihre Ecken und Kanten lebendig und authentisch wirken. Auch schwierige Themen wie Demenz werden behutsam und glaubwürdig in die Handlung integriert. Selbst Nebencharaktere wie Inas Kater kommen einen emotional nahe. Ein gut geschriebener und wendungsreicher Krimi, der einem die Region Eifel auch dann nahe bringt, wenn man sie (noch) nicht so gut kennt.

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  • Rezension zu "Luftkurmord" von Elke Pistor

    Luftkurmord

    beowulf

    04. October 2011 um 20:53

    War ich beim Vorgängerband noch optimistisch, das da gute Entwicklungsperspektiven zu erwarten sind und hatte leiche Skepsis im Detail, habe auch festgestellt, dass da noch Steigerungsmöglichkeiten für die Autorin vorhanden sind, so kann ich jetzt sagen, der Kauf des zweiten Bandes war keine Fehlinvestition, die Autorin hat die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllt. Sie legt von Anfang an eine klare Sppur und schafft es doch bis zum Ende mit die Spannung aufrecht zu erhalten. Das Priatleben ihrer Protagonisten wird glaubwürdig fortgeführt und die typischen Probleme einer Kleinstadt mit abgehandelt. Aber auch so gewichtige Themen wie falsch verstanden Schuld, Scham und Fragen des Alters bis zur Demenz spielen eine Rolle. Auch dieses Buch kommt als sogenannter Regionalrimi daher, aber Elke Pistor hat sich mit diesem Roman in die Riege der Regionalkrimiautoren hineingeschrieben, die weit über ihre beschriebe Region hinauswirken können. Fazit: Absolut empfehelnswerter Krimi

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  • Rezension zu "Luftkurmord" von Elke Pistor

    Luftkurmord

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Schon der Debütroman von Elke Pistor "Gemünder Blut" hat mir mit kleinen Abstrichen gut gefallen, mit dem zweiten Ina-Weinz-Krimi "Luftkurmord" hat sie sich in der ersten Regional-Krimi-Liga etabliert. Sie beherrscht das behutsame Abziehen der verkrusteten Seelenschichten ihrer Protagonisten meisterhaft und auch die verschiedenen Erzählstränge sind so geschickt verwoben, dass mich die Auflösung völlig überrascht hat. Der Spannungsbogen wurde die ganze Zeit gehalten und man merkt die gründliche Recherchearbeit der Autorin an den vielen Details, die den Roman atmosphärisch stimmig machen. Ob es um die aufgeheizte Stimmung während einer Demo, den Umgang mit dementen Personen oder das Seelenleben von Aussenseitern der Gesellschaft geht, immer erzählt Elke Pistor einfühlsam und prägnant. Ich habe den Roman in einem Zug durchgelesen, weil ich ihn nicht mehr aus der Hand legen konnte. Hoffentlich muss ich nicht allzulange auf den dritten Fall von Ina Weinz warten.

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