Makrönchen, Mord & Mandelduft

von Elke Pistor 
4,3 Sterne bei12 Bewertungen
Makrönchen, Mord & Mandelduft
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Eli-Rainers avatar

Herrlicher Weihnachtskrimi mit toller Hauptfigur!

Bellis-Perenniss avatar

Ein humorvoller stimmender Weihnachtskrimi, der auch ein bisschen nachdenklich macht.

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Inhaltsangabe zu "Makrönchen, Mord & Mandelduft"

Die Miss Marple der Konditoren ermittelt auf dem Weihnachtsmarkt.

Annemie Engel liebt drei Dinge in ihrem Leben: Schlager, ihren Kater Belmondo und ihren Beruf als Konditorin. Andere Menschen hingegen mag sie gar nicht. Am liebsten bleibt sie in ihre Backstube und backt Kuchen, Torten und vor allem Plätzchen, die ihr Bruder Harald auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Doch als dieser kurz vor Weihnachten bei einer Explosion schwer verletzt und obendrein des Mordes verdächtigt wird, gerät ihre heile Welt aus den Fugen. Um ein altes Versprechen einzulösen, begibt sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder. Dabei ahnt sie nicht, welche Gefahren hinter den friedliche Kulissen des Niedelsinger Weihnachtsmarktes auf sie lauern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783740802035
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:12.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Eli-Rainers avatar
    Eli-Rainervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Herrlicher Weihnachtskrimi mit toller Hauptfigur!
    Makrönchen schmecken, Mordanschlag gibt Rätsel auf.

    Ich gestehe, ich habe den Krimi erst nach Weihnachten gelesen. Aber er hat mir ausgezeichnet gefallen. Allen voran die Hauptfigur Annemie Engel - die etwas ältere verschrobene Frau, die mit der Außenwelt abgeschlossen hat und sich hinter ihren Bäckereien versteckt, hat mich berührt. Nicht nur das. Sie und die Nebenfiguren machen Spaß, und die Suche nach der Lösung des Mordanschlags auf ihren Bruder ist ebenso spannend.

    Empfehlenswert. 
    Die Rezepte am Ende waren eine nette Zugabe.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein humorvoller stimmender Weihnachtskrimi, der auch ein bisschen nachdenklich macht.
    Annemie Engel - Konditorin aus Leidenschaft

    Für gewöhnlich mag ich ja Weihnachtskrimis nicht ganz so gerne. Dieser hier ist jedoch gut gelungen und weit weg von jeder kitschigen Sentimentalität.

    Die Hauptperson Annemie, ist eine alte, misstrauische und vom Leben enttäuschte Konditorin. Als ihr Bruder Opfer eines Mordanschlags wird, erfährt sie unerwartet Hilfe und auch Freundschaft, die sie anfangs nur schwer annehmen kann. Die lange geübte Zurückhaltung, um ja nicht verletzt zu werden, weicht – in nachvollziehbarer Weise – einer neuen Tatkraft. Mit ihrer neu entdeckten Gewitzheit kommt Annemie den Tätern auf die Spur.

    Ein sehr ruhiger, angenehm zu lesender Weihnachtskrimi, der mit gut charakterisierten Figuren besticht. Annemie, Farin oder Gerburg – alle haben ihre kleinen Macken, sind sich aber nicht zu schade, über den eigenen Schatten zu springen, wenn es notwendig ist.

    Obwohl der Krimi streckenweise recht humorvoll ist, gibt ein paar sehr kluge und nachdenklich machende Ansätze.

    Die Rezepte für die Weihnachtskekse sind eine nette Zugabe.
    Perfekt auf die Geschichte abgestimmt ist das schöne Cover. Ja, das können’s im Emons-Verlag – wunderhübsche Cover, die Lust machen, ihre Bücher in die Hand zu nehmen und zu lesen.

    Fazit:

    Ein humorvoller Krimi, der auch ein wenig nachdenklich macht. Passt gut zur Vorweihnachtszeit und dem Duft von Keksen.

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    Anna_Naumanns avatar
    Anna_Naumannvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Weihnachtskrimi für Miss Marple Freunde. Perfekt für die Weihnachtszeit.
    Das perfekte Buch für die Weihnachtszeit

    Das wunderschöne, weihnachtliche Cover hat mich darauf aufmerksam werden lassen (ja, ich bin ein Cover-Käufer) und da die Protagonistin als „Miss Marple der Konditoren“ bezeichnet wird, bin ich erst Recht neugierig geworden.

     

    Das Cover ist wunderschön. Die Hauptfarben Rot, Gold und Grün stehen für mich für Weihnachten. Die Plätzchen, Blätter und andere weihnachtlichen Dinge auf dem Cover stehen auf Vorder- und Rückseite hervor. Es fühlt sich gut an, es beim Lesen in der Hand zu halten.

    Annemie Engel ist zu Beginn eine sture, verbitterte alte Frau, die in ihrer eigenen Welt lebt. Man ist allerdings mittendrin, als sie in ihrer „Ruhe“ gestört wird und auf einmal bemerkt, dass das Leben außerhalb ihres Hauses einiges an (positiven) Überraschungen bereit hält. Die Wandlung, die sie dabei durchmacht, ist für mich nachvollziehbar, doch Annemie bleibt sich dabei immer noch treu.

    Ich liebe solche Figuren, die etwas eigen sind und Annemie war mir von Anfang an sympathisch. 

    Die weiteren Personen, die Annemie dann vor allem auf dem Weihnachtsmarkt trifft, sind herrlich gezeichnet. Jeder hat so seine Eigenheiten und Köfferchen zu tragen. Besonders gefallen haben mir Farin, Maike und selbstverständlich die beiden Kater Belmondo und Engelbert von Adel.

    Während des Lesens bekommt man Hunger auf Plätzchen. Das ist kein Wunder, schließlich wird ja auch ständig und überall gebacken, über Gebäck geredet oder gegessen. Das gehört zu einem kulinarischen Krimi dazu und es wäre schade, wenn der Plätzchenteller neben mir unangetastet bleiben würde – dann hätte die Autorin nämlich etwas falsch gemacht. Ein besonderes Highlight sind für mich die Rezepte am Ende des Buches. Leider ist Weihnachten dieses Jahr schon vorbei, für nächstes Jahr werde ich mir die Rezepte allerdings unbedingt noch einmal vornehmen. Besonders die für Butter-Marzipan-Spekulatius und Printen. 

    Der Krimi drängt sich nicht in den Vordergrund, ist aber ständig präsent. Ich kann Annemie verstehen, warum die den Mord unbedingt aufklären will und auch ihre eigenwilligen Ermittlungsmethoden. Obwohl nicht auf jeder Seite Blut spritzt oder Leute abgemurkst werden, bleibt es spannend, was nicht zuletzt an den Figuren liegt, mit denen man mit fiebert. Zwischendrin hätte ich jedoch ein paar Personen gerne einmal auf den Hinterkopf geklopft, weil sie einfach das Offensichtliche nicht gesehen haben.

    Zum Glück wird der Fall schließlich gelöst und bei mir bleiben keine offenen Fragen übrig. Nur ein bisschen Wehmut, dass das Buch schon zu Ende ist…

     

    Ich vergebe fünf von fünf Sternen für ein kleines Lesehighlight meines Jahres. Ein ruhiger Krimi, der von seinen Personen (und dem Weihnachtsgebäck!) lebt und einen mit einem warmen, nachdenklichen Gefühl und Hunger nach Plätzchen zurück lässt. Mein Tipp: Unbedingt in der Adventszeit lesen!

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    Eliza08s avatar
    Eliza08vor 9 Monaten
    Plätzchenduft und ein Mord

    Zum Abschluss des Jahres müssen es wenigstens ein paar Weihnachtsromane sein. Dieses Jahr habe ich mich zum ersten Mal für einen Weihnachtskrimi entschieden. Meine Wahl fiel auf das Buch von Elke Pistor, deren Kriminalromane im Netz immer positiv besprochen werden, zudem fand ich den Titel sowohl lustig, als auch war ich gespannt was mich hier erwarten würde.

    Das Cover finde ich für einen Weihnachtskrimi sehr passend. Die Farben des Romans lassen klar den Zusammenhang zwischen Weihnachten und diesem Buch erkennen, die Motive tun dann noch ihr Übriges.

    Der Klappentext fasst den Inhalt des Romans sehr gut zusammen, ohne zu viel zu verraten und somit uns Lesern die Spannung zu nehmen. Annemie Engel ist so zusagen, die Miss Marpel in diesem Roman, denn sie ist ein absolutes Unikat mit ihren Küchenkitteln, ihren Bademänteln, ihren Schlagern, ihrem Kater Belmondo und ihrer sehr eigensinnigen Art.

    Für mich waren die beiden Nebenfiguren Said Farin und Maike Assenmacher eine ganz wunderbare Bereicherung für diesen Roman. Sie stehen für die offenen und zupackenden Menschen in unserer Gesellschaft, die sich nicht von Herkunft, Religion oder Standesunterschieden einschüchtern lassen, sondern immer den Menschen sehen. Wer nach dem Kennenlernen von Annemie Engel Lust auf weitere einigermaßen skurrile Figuren hat, für den hat Elke Pistor noch Gerburg Manderscheidt-Ziesemanns im Gepäck, sie wird später zur besten Freundin von Annemie. Die beiden bei einem Kaffeekränzchen belauschen, das wäre bestimmt herrlich erheiternd.

    Die Spannung dieses Roman wird nicht nur aus dem Kriminalfall gespeist, sondern vor allen Dingen durch die Person der Annemie und der Frage, ob sie es schafft nach Jahren der Einsamkeit und Abschottung sich wieder Menschen zu öffnen und zu vertrauen.

    Der Kriminalfall wird logisch und konsequent weitergesponnen und auch aufgelöst, obwohl ich den Täter bereits früh in Verdacht hatte, mir das Motiv aber nicht erklären konnte.

    Der Schreibstil der Autorin in diesem Roman ist herrlich, immer wieder entlockte die Autorin mir ein Lächeln oder Schmunzeln, sodass die Seiten ganz schnell gelesen waren. Am Ende des Romans findet sich eine wahre Rezept-Flut für alle, die Annemies verschiedene Plätzchen-Kreationen nachbacken wollen. Für mich ist dieses Buch ein absoluter Geheimtipp für alle Backfreunde!

    Ein Kriminalroman der herrlich in diese Zeit passt und für den ich  gerne eine Kauf- und Leseempfehlung ausspreche, denn hier kommt garantiert Advents- bzw. Weihnachtsstimmung auf.

    Ich bedanke mich beim Emons Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 9 Monaten
    Den Trend...

    Den Trend, Rezepte in einem Buch hintenrein zu quetschen, mag ich (ausser bei Ella Danz) sonst nirgends sonderlich. HIER aber – da passt es einfach und ich hab auch schon was ausprobiert! Das ganze Buch über begleitet einen der Duft nach Weihnachtsplätzchen und lässt einem das Wasser wirklich im Mund zusammenlaufen…

    Es ist ein sehr ruhiger Weihnachtskrimi, der aber mit gut gezeichneten Figuren und einer nachvollziehbaren Handlung besticht. Denn wie Annemarie Engel, die nur ihren dreibeinigen Kater Belmondo, ihre Schlager und ihren Beruf als Konditor liebt und seit Jahren nicht mehr aus dem Haus war, sich entwickelt – das ist einfach nur schön. 

    Es gibt ein paar sehr kluge und nachdenklich machende Ansätze in diesem Buch – und so soll es ja auch sein in der Vorweihnachtszeit. Krimi mit Herz sozusagen….

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    Jetztkochtsies avatar
    Jetztkochtsievor einem Jahr
    Ein Krimi der nach Keksen duftet

    Langsam naht die Weihnachtszeit und ich mag es, wenn sich meine Lektüre an die Jahreszeit anpaßt. Häufig lese ich in der Adventszeit Bücher mit Adventskalendergeschichten oder eben im Sommer Bücher mit Bezug zu warmem Wetter, Sonne, Meer und Strand. Daher war ich sehr erfreut, als Elke Pistor mich auf ihren neuen (Weihnachts-)Krimi aufmerksam machte.

    Normalerweise bin ich ja nicht so die Krimileserin, weil ich dann immer an der Polizeiarbeit herumnörgele, die in der Regel gänzlich fern der Realität geschildert wird und dann bin ich maulig, weil die Geschichte für mich dann nicht mehr funktioniert.

    Elke bekommt das in ihren Krimis aber immer sehr gut hin und hält die Waage zwischen Anpassungen aus Spannungsgründen und guter Recherche.

    Das hat mir bereits bei ihren Eifelkrimis, wie zum Beispiel beim „Gemünder Blut“ gut gefallen.

    Gerne habe ich also ihre „Makrönchen, Mord und Mandelduft“ gelesen und obwohl ich ja in letzter Zeit für Bücher immer ewig brauche, weil ich einfach zu wenig Zeit habe und dann doch häufig abschweife, war ich ruckizucki durch mit den Makrönchen, dem Mandelduft und dem Mord, was natürlich auch daran gelegen haben kann, dass ich unbedingt bei den Rezepten ankommen und backen wollte…

    Der Weihnachtskrimi ist eine wirklich warmherzige Geschichte, rund um Annemie Engel, ihren offenbar mißratenen und kriminellen Bruder, den Weihnachtsmarkt und dortige Intrigen und natürlich Plätzchen. Leckerste Plätzchen in wunderbaren Varianten. Plätzchenrezepte sind auch im Buch eingefügt, so dass man passend zur Lektüre backen kann. Während Annemie Engel auf Möderjagd geht und sich nebenbei noch um die Weihnachtsbäckerei kümmert, obwohl sie eigentlich seit Jahren gar nicht mehr vor die Tür möchte, kann man dann leckere Makrönchen genießen. Sich an den herrlich in die Geschichte eingebauten Katzen erfreuen und die leichte Gesellschaftskritik, die dann doch ein wenig mitschwingt ignorieren oder zur Kenntnis nehmen, jenachdem wie viel Realität man bei der Weihnachtsstimmung gerade haben möchte

    .
    Elkes Schreibstil ist in diesem Buch wirklich weihnachtlich und fast kann man Apfel, Zimt und Mandelkern riechen, wenn Annemie mit ihrem charmanten Gehilfen und der etwas schrägen Ärztin (die hat mich vielleicht auf die Palme gebracht…) auf dem Weihnachtsmarkt ist und versucht herauszufinden, um was es bei der Gasexplosion, die ihren Bruder verletzt hat, wirklich ging. Was das alles mit der Vergangenheit zu tun hat und wer da sonst noch so seine Finger im Spiel hat.

    Schneller als man gucken kann, wird aus der etwas schrulligen alten Frau eine hartgesottene Ermittlerin, die natürlich der Wahrheit auf der Spur ist.

    Ein wirklich schöner herzerwärmender nicht zu brutaler und blutiger Krimi, der beim Lesen viel Freude und Wärme verbreitet und wirklich liebenswerte Figuren beinhaltet. Ja, das ist ganz sicher nichts für den ganz taffen Thrillerleser, der es brutal und hart braucht, aber auf jeden Fall etwas für jeden, der sich schon mal ein wenig auf den Winter einstimmen möchte und der bei einer Geschichte, die hier und da durchaus das Herzchen anrührt, und leckeren Keksen entspannen möchte.

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    jassizipps avatar
    jassizippvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Diät halten, während man dieses Buch liest? Geht gar nicht. Man bekommt automatisch Plätzchenhunger.
    Ein Weihnachtskrimi mit Plätzchenrezepten zum Schmökern

    Eigentlich lese ich keine Krimis.

    Das ist wohl der schlechteste Satz, um eine Rezension zu beginnen. Wenn man ein Buch liest, dessen Genre nicht dem eigenen Geschmack entspricht, kann die Meinung doch nur negativ ausfallen, oder? Nö. Ich finde es gut, auch mal über den Tellerrand zu gucken und es war eine positive Erfahrung, das mit diesem Weihnachtskrimi zu tun.

    Im Buch geht es um Annemie Engel. Sie ist Konditorin und hat vor vielen Jahren die Tür hinter sich geschlossen. Sie lehnt Kontakt zu anderen Menschen ab. Mit ihrem Kater Belmondo kommt sie besser klar. Doch ihr Leben wird kurz vor Weihnachten durchgerüttelt wie Puderzucker in einem Sieb, als ihr Bruder Harald bei einer Gasexplosion verletzt und des Mordes verdächtigt wird.

    Ich weiß gar nicht, warum ich Annemie Engel mag. Sie ist kein sozialer Mensch, Vertraulichkeiten (Umarmungen oder einfach nur jemanden direkt zu duzen) kann sie nicht leiden. Aber ich spüre, dass sie kein schlechter Mensch ist und bin gleich bei ihr. Was ist ihr nur passiert, dass sie alles so handhabt, wie sie es tut? Ich will das wissen, also lese ich weiter.

    Bei diesem Krimi dreht sich vieles um den Weihnachtsmarkt. Und um Plätzchen. Vor allem um Plätzchen. Es gibt sogar Stellen, die sind richtig fies:

    „Dankend nahm Annemie ihren Kaffee und einen kleinen Teller mit den Keksen entgegen. Vorsichtig biss sie in einen hinein. Es stimmte. Sie waren wirklich ausgezeichnet. Nicht zu hart, nicht zu weich. Der kandierte Ingwer nicht zu süß und mit einer milden Schärfe, die dem Gebäck einen ganz eigenen Reiz verlieh.“
    (Seite 128)

    Das war's dann mit der Diät. Wer bei solchen Zeilen nicht zum nächstbesten Naschwerk greift, hat keinen gesunden Appetit.

    Ein Detail hat mir ganz besonders gefallen: Annemie Engel bedeutet das Backhandwerk viel. Es ist in ihrem Kopf dauernd präsent und schlägt sich in ihrer Ausdrucksweise nieder – herrlich:

    „Wobei die Vorstellung, zwölf Stunden lang den Menschenmengen ausgesetzt zu sein, schlimmer war als geronnene Buttercreme.“
    (Seite 24)

    „Es klang wie eine Kreuzung aus altem Grammophon und einer Blechbüchse. Ihre Knetmaschine hatte mehr Rhythmusgefühl.“
    (Seite 53)

    Fazit: Ich habe mich sehr gerne durch „Makrönchen, Mord und Mandelduft“ geschmökert – und das in wenigen Tagen. Die Figuren sind mir ans Herz gewachsen, genau wie die vielen rührenden Momente. Es ist wirklich ein tolles Buch für alle, die backen, Katzen, naschen, Krimis und Weihnachten mögen. Großes Plus sind noch die 24 Plätzchen-Rezepte, die hinten im Buch zu finden sind. Davon werde ich sicher das eine oder andere ausprobieren.

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    die_tanja_s avatar
    die_tanja_vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Einfühlsam und erfrischend!
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    IrisBuechers avatar
    IrisBuechervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr schöner Vorweihnachtszeitkrimi! Unbedingt empfehlenswert!
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    phabs avatar
    phabvor 9 Monaten

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