Elke Pistor Treuetat

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Inhaltsangabe zu „Treuetat“ von Elke Pistor

Kommissarin Verena Irlenbusch kümmert sich um ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter, als ihr Dokumente über die Nazivergangenheit ihres Großvaters in die Hände fallen. Sie ist geschockt und stellt sich ganz neue Fragen zu ihrer Familiengeschichte. Gleichzeitig ermittelt sie mit ihrem Kollegen Christoph Todt in drei scheinbar miteinander verbundenen Mordfällen. Die beiden stehen vor einem Rätsel, dessen Lösung sie an neue Grenzen bringt: Wer ist in diesem Spiel Opfer und wer Täter?

Sehr spannende Geschichte, gut erzählt.

— Langeweile

Spannender Krimi mit einem tollen Hauptcharakter.

— angeltearz

Das Buch hat mir gut gefallen. Jedoch weiß ich nicht, ob das Motiv für mich "ausreichend" ist.

— Readi

Ich freue mich schon jetzt auf einen neuen Kriminalfall mit den Ermittlern um Verena Irlenbusch.

— Ekcnew

Guter Schreibstil, interessanter Krimi, leider ein wenig flacher Spannungsbogen.

— Lienne

Ein Kriminalfall. der das Privatleben der ermittelnden Kommissarin stark mit einbindet und die Figur dadurch greifbarer macht.

— Susen-Gudrun

Spannender Krimi mit Bezug zum 2. Weltkrieg

— bromer65

Mit waren die persönlichen Probleme der Ermittler zuviel!

— Maralis

Eher durchschnittlich

— lenisvea

Wieder ein Verena Irlenbusch-Krimi !!

— Die-Rezensentin

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    Treuetat

    coffee2go

    28. November 2016 um 20:15

    Kurze Inhaltszusammenfassung: In ihrem neuen Fall ermittelt Verena Irlenbusch an Mordfällen, die auf Anhieb nichts gemein haben, aber trotzdem zusammenhängen. Zudem muss sie eine Balance zwischen ihren beiden Kollegen aufrecht erhalten, damit eine gute Zusammenarbeit als Team möglich ist und auch in ihrem Privatleben ist sie mit der Pflege ihrer an Alzheimer erkrankten Großmutter überfordert. Als dann auch noch Dokumente aus der Nazivergangenheit ihres Großvaters ans Tageslicht kommen, stößt Verena Irlenbusch an ihre Grenzen.   Meine Meinung zum Buch: Der Kriminalroman von Elke Pistor setzt nahtlos am Vorgänger-Krimi an und auch die bereits bekannten Hauptakteure sind wieder mit dabei. Dies macht das Buch vor allem für diejenigen, die bereits den vorigen Teil gelesen haben noch spannender. Im aktuellen Kriminalroman geht es in sehr großem Ausmaß um die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen dem neu zusammengesetzten Kolleginnenteam von Verena und auch darum wie sie ihren Alltag zu managen versucht. In einem weiteren Handlungsstrang geht es um die Aufklärung der Mordfälle, die zudem auch mit Verenas Ahnengeschichte verwoben sind. Mir hat die Balance zwischen Aufklärung der Mordfälle und zwischenmenschlichen Geschichten sehr gut gefallen. Auch die Tatsache, dass Verena diesmal an ihre Grenzen des Möglichen stößt und sich selbst gegenüber Eingeständnisse machen muss, habe ich als sehr ehrlich und sympathisch empfunden. Der offene Schluss legt natürlich nahe, dass es einen Nachfolgekrimi geben wird, auf den ich mich schon jetzt sehr freue.   Titel und Cover: Der kurze und prägnante Titel sowie das dezent gestaltete Cover gefallen mir persönlich sehr gut und passen auch gut zum Inhalt des Kriminalromans sowie zum vorigen Krimi der Autorin.   Mein Fazit: Nachdem der Schluss recht polarisierend und offen im Ausgang gehalten wurde, warte ich schon voller Vorfreude auf den Folge-Krimi, da ich natürlich wissen möchte, wie es in Verenas Leben weiter geht und welche Konsequenzen auf ihr Handeln auf sie zukommen werden.  

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  • Treuetat

    Treuetat

    anyways

    05. April 2016 um 21:07

    Der ziemlich erfolglose Freelancer Kai Ziegler wittert die große Story. Eine unglaubliche Geschichte die ihn auf den Olymp des Journalistendaseins heben würde. Er hat leider nicht bedacht, dass es einige gibt, die diese Geschichte verhindern wollen. So wird nicht nur sein Auto manipuliert sondern er wird noch, nur um auf Nummer sicher zu gehen, mit Benzodiazepinen ruhig gestellt. Auf seiner Fahrt über die Autobahn passiert ihm in Folge dessen ein Unfall, der all seine aufstrebenden Träume auf einen Schlag vernichtet, denn er überlebt diesen nicht. Kommissarin Leonie Ritte tritt unterdessen ihren Dienst nach langer Rekonvaleszenz Phase, bedingt durch einen schlimmen Motorradunfall vor acht Monaten, wieder an. Ihre Partnerin, Verena Irlenbusch hat sich in ihrer Abwesenheit an die Marotten und Eigentümlichkeiten ihres neuen Partners Christoph Todt gewöhnt. Zu dritt untersuchen sie den mysteriösen Unfall des Journalisten. Leoni darf dabei lediglich am Schreibtisch die Ermittlungen unterstützen. Es geschehen weitere Morde die augenscheinlich nicht zusammenhängen. Die Aufmerksamkeit von Verena leidet während der Ermittlungen aber zunehmend, da ihre Oma, die Frau die sie nach dem Tod der Mutter großzog, an Alzheimer erkrankt ist. Verena muss einsehen, dass sie Ruth in eine Kurzzeitpflege geben muss. Beim Aufräumen von Ruths Zimmer stößt sie auf alte Fotoalben, die ihren Großvater, dem Retter der kleinen (jüdischen) Ruth, in der Wehrmachtsuniform zeigen. Ihr Großvater ein Nazi? Sie muss diesen Dingen auf den Grund gehen. Auch in den aktuellen Mordermittlungen zeigt eine Spur in die schwarze Vergangenheit… Auffällig an diesem Krimi sind viele lose Fäden am Anfang des Buches. Die so wie ich erhoffte einen dicht gestrickten Plot ergeben würde. So ist es auch. Die aktuellen Ereignisse, die abwechselnd aus der Sicht der drei Ermittler erzählt werden, werden immer wieder unterbrochen durch Erinnerungen eines Kindes. Negativ ist mir nur aufgefallen das man diese Erinnerungen nicht zweifelsfrei einer Person zuschreiben kann. Sind es die Erinnerungen von Ruth oder gar einer anderen Person? Das empfand ich als ein bisschen nachteilig. Ebenso bleibt die Geschichte von Verenas Opa leider auch nur nebulös und der Leser muss sich seine eigenen Gedanken zu dem Geschehenen machen denn Ruth kann auf Grund ihrer Erkrankung nichts mehr dazu beitragen etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Das ist sehr realistisch geschildert trotzdem hätte ich gerne mehr erfahren und mir ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht. Unterfüttert wird die Handlung durch die nicht künstlich dargestellte Lebenssituation der drei Protagonisten. Auch wenn diese nicht immer sympathisch agieren oder ihre Handlungen, ihr eigenes Leben betreffen, immer allzu durchdacht erscheinen. Der Fall den die Autorin in ihrem neuesten Buch darstellt ist hoch interessant und die Geschichte, die schlussendlich in dieser Mordserie mündet, könnte sich durchaus, nicht nur einmal, so ereignet haben. Oftmals hadere ich, gerade bei Krimis mit den Titeln. Hier ist es nicht so, ich finde den Titel überaus passend für den Inhalt des Buches.

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  • Schatten der Vergangenheit

    Treuetat

    Langeweile

    01. April 2016 um 11:45

    Schon der erste Teil um Verena Irlenbusch und ihre Kollegen hat mir gut gefallen ,im zweiten Teil gelingt Elke Pistor eine weitere Steigerung. Zur Geschichte: Verena Irlenbusch,Christoph Todt und Leonie (Leo)Ritte , die sich nach einem schweren Unfall in einer Wiedereingliederungsphase befindet , ermitteln in einem Mordfall. Ein Journalist , der ein brisantes Thema aus der Nazizeit publik machen will ,erleidet einen tödlichen Unfall. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich der vermeintliche Unfall als Mord heraus. Kurz danach werden eine Fußpflegerin und eine Bibliothekarin ermordet. Stück für Stück finden die Ermittler einen Zusammenhang zwischen den Morden. Ein vermeintlicher Täter , der sich durch Flucht verdächtig macht , ist bald gefunden.Im Laufe der weiteren Ermittlungen stellt sich jedoch ein ganz anderer Zusammenhang heraus , der bis zum Schluß unklar bleibt. Das private Umfeld der unterschiedlichen Protagonisten wird auf sehr einfühlsame Weise geschildert. Da ist zunächst Verena , der zwischen Beruf und der Pflege ihrer an Alzheimer erkrankten Großmutter, keine Zeit für ihre eigenen Belange bleibt.Außerdem findet sie im Haus ihrer Oma Dokumente, die auf die Nazi -Vergangenheit ihres verstorbenen Großvaters hinweisen. Dann gibt es Christoph, der einen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten hat, seine Frau hatte Selbstmord begangen. Er versucht wieder einen normalen Alltag zu leben und das Sorgerecht für seine kleine Tochter zu erhalten.Je mehr es ihm gelingt seine traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten, umso besser wird sein Verhalten gegenüber seinen Kollegen . Dann ist da noch Leo , die sich mühsam wieder in ihrem alten Job behauptet . Der Autorin ist es auf hervorragende Weise gelungen ,die ungleichen Personen mit Leben zu füllen und zu einem guten Team werden zu lassen. Da am Ende noch einiges offen bleibt,warte ich gespannt auf die Fortsetzung. Buchtitel: Treuetat

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  • Treuetat

    Treuetat

    angeltearz

    21. March 2016 um 18:41

    Wenn man den Klappentext liest, dann hat man direkt viele Themen. Die Nazivergangenheit von Verena´s Großvater, die an Alzheimer erkrankte Großmutter und dann noch der Mordfall. Also den Job, den Verena erledigen muss. Ziemlich viel für eine Person und vor allem für ein Buch. Es wirkt, als ob die Autorin gerne viele Faktoren in die Geschichte einfließen lassen möchte. Vielleicht zu viele?Nein! Definitv nicht!Die Großeltern bzw. deren Geschichte rückt ein wenig in den Hintergrund bzw. läuft nebenbei her. Die Hauptgeschichte ist nur der Fall, an den Verena mit ihren Kollegen arbeitet. Die Geschichte um die Großeltern lässt uns an Verena´s Privatleben teilhaben. Sie zeigt, dass hinter dem Charaktere auch ein Leben steckt. Ich finde das toll! So eine Tiefe des Hauptcharakters liest man selten.Es übernimmt aber keine Überhand, sondern lässt mich einfach erfassen was für ein Mensch Verena ist. Dass auch sie Gefühle hat und kurz vorm "Burn Out" steht.Das Buch an sich bzw. die Mordfälle sind wirklich total spannend. Sie sind nicht so schlimm beschrieben, dass man es nicht im dunkeln lesen sollte. Aber auch nicht so unspannend, dass man dabei einschläft.Es handelt sich bei diesem Buch um einen 2. Band. Was ich aber erst rausgefunden habe, als ich mir die Infos zu dieser Rezension rausgesucht habe. Es ist somit nicht schlimm, wenn man erst den 2. Band und dann den 1. Band liest.Das Cover gefällt mir richtig gut. Durch die Schriftart und den verwelkten Blättern wirkt es wie ein Grabstein. Eigentlich hat ein Grabstein jetzt nicht direkt was mit der Story zu tun, aber trotzdem mag ich es.Fazit: Spannender Krimi mit einem tollen Hauptcharakter. 

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  • Solide

    Treuetat

    Readi

    17. January 2016 um 12:23

    Es ist doch immer wieder schön sich in Büchern einzufinden, in denen man sofort bequem in der Geschichte versinkt, mit den Charakteren mitfühlen und -fiebern kann und es hinterher schade findet, wenn die Geschichte vorbei ist... Dieses war hier der Fall. Da ich allerdings die bisherige Geschichte um Leonie Ritte und Verena Irlenbusch noch nicht kenne, kann ich mir jetzt zumindest noch den Vorgänger besorgen und weiter teilhaben! Äußerst praktisch... Nun aber zu diesem Buch hier. Alles fängt mit einem Prolog an, in dem ein Kind von einem Mann durch den Wald geführt wird und mit ansehen muss, wie eben dieser Mann eine andere Familie umbringt. Während des Romans wird die Geschichte des unbekannten Kindes immer wieder einmal aufgegriffen und man fragt sich, wie sie sich wohl in das Geschehen einfügen wird. Die Auflösung muss jedoch bis zum Schluss warten, auch wenn man zwischendrin schon mal Vermutungen anstellen kann. Ermittlerin Leonie Ritte ist nach einem schweren Unfall wieder zurück im Beruf und versucht, im "Innendienst" ihre beiden Kollegen Verena Irlenbusch und Christoph Todt zu unterstützen bei den neuesten Fällen des KK11. Der Tod eines Journalisten, der ebenfalls Seminare an der Uni gegeben hat, sowie einer Bibliothekarin und einer Fußpflegerin sind mysteriös und scheinen doch alle irgendwie miteinander verstrickt zu sein. Des weiteren hat jeder der Ermittler anscheinend schwere Schicksalsschläge auch im privaten Bereich zu verkraften und es ist gut dargestellt, unter welchen Belastungen die drei leiden und mit welchen Hindernissen sie versuchen umzugehen. Die Geschehnisse werden mitfühlend geschildert, so dass man sich recht gut in die einzelnen Situationen einfinden kann. Die Story ist gut geschrieben und mir haben die unterschiedlichen Charaktere sehr gut gefallen. Auch wenn ich nicht wirklich nachvollziehen kann, wie sich dann der Schluss der Geschichte auflöst (ohne hier jetzt zu viel verraten zu wollen... mir ist das ein bißchen zu suspekt; ob "das" wirklich solche Einflüsse haben kann nach so langer Zeit, ob manche Menschen wirklich so handeln würden...), so muss ich doch sagen, dass die Geschichte bis zum Schluss spannend und gut erzählt geblieben ist und ich gerne gesagt habe "noch ein Kapitel und dann musst du aber... xxxxx machen" :-) So habe ich mich innerhalb von nur zwei Tagen durch das Buch gelesen.

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  • Neue Fälle für das Team um Verena Irlenbusch

    Treuetat

    Ekcnew

    10. January 2016 um 15:42

    Bereits das vorherige Buch - Vergessen - von Elke Pistor hat mir gut gefallen und dieses neue Buch macht quasi dort weiter, wo das erste Buch aufgehört hat. Wobei es auch kein Problem sein sollte, wenn man das erste Buch nicht gelesen hat. Die Autorin hat die wichtigen Gegebenheiten gut in das Buch Treuetat eingearbeitet. Das Buch beginnt mit einem Kind, das mit einem fremden Mann mitgeht. Das Kind ist überzeugt, dass es ein guter Mann ist. Er ist höflich, lächelt es an und verspricht einen Kakao. Regelmäßig gibt es kurze Kapitel, wo Situationen aus der Sicht dieses Kindes erzählt werden. Erst ziemlich zum Ende des Buches erfährt der Leser, wer dieses Kind ist. Insgesamt gibt es gleich mehrere Fälle in dem das Ermittlertrio ermittelt. Das Ermittlertrio sind Verena Irlenbusch, Christoph Todt und Leonie Ritte. Jeder von den Dreien hat sein ganz persönliches Schicksal zu tragen: Verena Irlenbusch versucht den Spagat zwischen dem anspruchsvollen Berufsalltag und der Pflege ihrer Großmutter, die an Alzheimer erkrankt ist. Tagsüber ist die Pflege geregelt aber nach Feierabend möchte sich Verena um ihre Großmutter kümmern und ihr somit das zurückgeben, was die Großmutter für Verena getan hat. Schon sehr früh hat Verena ihre Eltern bei einem Unglück verloren und ihre Großmutter war Vater und Mutter zugleich für sie. Christoph Todt leidet noch immer sehr unter dem Verlust seiner Frau Annika, sie hat sich das Leben genommen. Für seine Tochter Emma ist er zur Zeit kein guter Vater. Leonie Ritte war bei einem Unfall schwer verletzt worden und kämpft sich jetzt sehr tapfer in den Berufsalltag zurück. Gemeinsam haben sie gleich mehrere Fälle, für die sie zuständig sind. Irgendwie scheinen diese zusammen zu hängen: Der Journalist Kai Ziegler stirbt nach einem Autounfall im Krankenhaus. Es war jedoch nicht einfach ein Unfall, es waren Medikamente im Spiel und das Auto war manipuliert. Zu den weiteren Opfern gehören eine Fußpflegerin und eine Bibliothekarin. Und dann gibt es da noch Mike Franke, wie passt dieser ins Bild. Ist er Opfer oder Täter? Natürlich ist dieses ein Krimi, der auch spannend ist und der Leser mitfiebert, wie die Rätsel gelöst werden. Aber genauso lesenswert finde ich die persönlichen Schicksale, die von der Autorin so sehr aus dem Leben gegriffen, beschrieben werden. Und genau diese Kombination macht dieses Buch für mich so lesenswert! Ich freue mich schon jetzt auf einen neuen Kriminalfall mit den Ermittlern um Verena Irlenbusch.

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  • Mehr versprochen als gehalten

    Treuetat

    Mellchen

    23. November 2015 um 14:36

    Dieses Buch habe ich auf einer Lesung im Zuge der Crime Cologne erworben, auf der Lesung wurden immer Abschnitte zur Vorstellung der diversen Charaktere gelesen. Die Kommissare sind ja bereits aus dem ersten Band bekannt, viele andere kommen dazu. Trotz der großen Anzahl der Akteure behält man aufgrund der interessanten Namensgebungen den Überblick, ebenso ergeht es bei den verschiedenen Handlungssträngen. Groß angekündigt wird zum Buch die Aufarbeitung der Nazivergangenheit des Großvaters der Kommissarin, ich muß leider sagen, daß ich dort sehr enttäuscht wurde. Dieser vermeintlich so groß angelegte Pfad des Buches wird kurz angerissen, dann erscheint es er sei vergessen worden und ist dann durch den Tod der Großmutter endgültig versiegt. Es sieht fast so aus, als sei der Abgabetermin des Buches nähergerückt ohne daß die Geschichte zu Ende gedacht war und alles mußte hopplahopp gehen. Es war so viel mehr Potential drin - leider wurde es von der Autorin nicht ausgeschöpft. Wenn man Köln-Krimis mag kann man ihn lesen, es muß nicht unbedingt sein. Wenn man die Protagonisten aus dem ersten Buch kennt freut man sich über deren Entwicklung und wird die Reihe trotz dieser Panne weiterlesen. Unterhaltsam, gut geschrieben, an manchen Stellen leerreich. Also keine absolute Nicht-Kaufempfehlung, man muß nur Abstriche machen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
  • [Rezension] Treuetat von Elke Pistor

    Treuetat

    Lienne

    30. September 2015 um 21:51

    Kommissarin Verena Irlenbusch kümmert sich um ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter, als ihr Dokumente über die Nazivergangenheit ihres Großvaters in die Hände fallen. Sie ist geschockt und stellt sich ganz neue Fragen zu ihrer Familiengeschichte. Gleichzeitig ermittelt sie mit ihrem Kollegen Christoph Todt in drei scheinbar miteinander verbundenen Mordfällen. Die beiden stehen vor einem Rätsel, dessen Lösung sie an neue Grenzen bringt: Wer ist in diesem Spiel Opfer und wer Täter? Meine Meinung: Dies ist der erste Band der Reihe um die Kommissarin Verena Irlenbusch und mein erstes Buch der Autorin. Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen und hatte keinerlei Probleme in die Handlung abzutauchen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass die Geschichte zügig voranschreitet. Die Charaktere sind realistisch gezeichnet. Sie wirken authentisch und wie aus dem Leben gegriffen. Die Handlung ist interessant, die Spannung leidet nur ein wenig unter den vielen privaten Geschichten/Problemen. Da scheint sich die Autorin leider ein wenig darin zu verlieren, sodass die Spannung ein bisschen zu kurz kommt. Für mich ein wenig zu viel Privatleben und zu wenig Krimi. Fazit: Guter Schreibstil, authentische Charaktere, durchaus lesenswert!

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  • Treuetat

    Treuetat

    Susen-Gudrun

    11. September 2015 um 09:51

    In dem Roman Treue Tat von Elke Pister stößt Kommissarin Irlenbusch in ihrem neuen Fall beruflich wie auch privat an ihre Grenzen. Ihre Ermittlungen führen sie auch in ihre eigene familiäre Vergangenheit und sie erfährt dass ihr Grossvater in der Nazizeit aktiv war. Der Schreibstil ist flüssig, erklärt genug ohne sich in ermüdende Details zu verzetteln, und der Roman selber ist interessant aufgebaut, da mehrere scheinbar nicht miteinander zusammenhängende Erzählstränge so geführt werden, dass schlussendlich doch alles zusammen findet. Allerdings scheint es streckenweise, als sei der Fall selber nur Nebensache, denn die privaten Problem von Kommissarin Irlenbusch neben viel Raum in diesem Krimi ein. 

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  • Spannender Krimi mit Bezug zum 2. Weltkrieg

    Treuetat

    bromer65

    Die Autorin: Elke Pistor, Jahrgang 1967, schreibt Kriminalromane, arbeitet als Seminartrainerin und leitet Schreibworkshops. Sie lebt mit ihrer Familie in Köln. Das Buch: „Treuetat“ ist im Juli 2015 als Taschenbuch im Ullstein Verlag erschienen. Es ist der 2. Fall für Verena Irlenbusch und das Nachfolgebuch zu „Vergessen“. Das Cover: Das Cover erinnert an einen Grabstein, auf dem verwelkte Blumen liegen. Der Titel „Treuetat“ passt zum Inhalt des Buches. Leonie Ritte, genannt Leo, fängt nach längerer Erkrankung stundenweise wieder im Polizeidienst an. Sie muss mit Verena Irlenbusch, ihrer früheren Teamkollegin, und Christoph Todt im Team zusammenarbeiten. Verena kümmert sich um ihre an Alzheimer erkrankte Oma und gerät dabei immer wieder in Konflikte mit sich selbst, weil sie Arbeit und Privatleben kaum mehr unter einen Hut bringt. Christoph Todt leidet noch unter dem Selbstmord seiner Frau und muss sich nun wieder um die gemeinsame Tochter kümmern. Leo Ritte leidet immer noch unter den Beeinträchtigungen ihres furchtbaren Motorradunfalls, wird aber vom Arzt wieder als dienstfähig eingestuft und kann in ihren alten Beruf zurück. Das Team muss sich um den Tod eines verunglückten Journalisten kümmern, wobei am Anfang nicht klar ist, ob es sich um einen Unfall oder Mord handelt. Ein Verdächtiger flüchtet und das Team sollte ihn dringend finden… Weitere Morde geschehen, aber wie hängen der Mord an einer Bibliothekarin, einer Fußpflegerin und dem Journalisten zusammen? Dann erfährt Verena auch noch, dass ihr Großvater im Krieg bei der NSDAP war. Hat Oma Ruth ihrer Enkelin Verena nicht die Wahrheit über ihren Großvater erzählt? Und wer ist das Kind, dessen Kriegs-Erlebnisse immer wieder geschildert werden? Allen diesen Fragen dürft ihr selber auf den Grund gehen, dazu verrate ich nichts weiter. „Treuetat“ ist ein leiser Krimi, in dem es zwar Tote gibt, aber nicht viel Gewalt. Elke Pistor erzählt viel aus dem Umfeld der Protagonisten, ich konnte mich gut in die einzelnen Personen „hineinfühlen“. Vor allem in Verena, die sehr mit sich und der Alzheimer-Erkrankung ihrer Oma zu kämpfen hat (vor nicht allzu langer Zeit hatte ich die gleiche Problematik in meiner Familie). Das Buch hat mich gut unterhalten, es war fesselnd geschrieben und schnell zu lesen. Ich habe es nur ungern aus der Hand gelegt. Zum Ende des Buches fügen sich die verschiedenen Morde stimmig zu einer Lösung zusammen. Ich fand es aber sehr schade, dass eine wichtige Frage nicht beantwortet wurde. Vielleicht folgt die Lösung ja im nächsten Buch? Das Vorgängerbuch „Vergessen“ kenne ich noch nicht, man muss es auch nicht gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung gibt es von mir.

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    • 2

    Floh

    09. September 2015 um 11:40
  • der zweite Fall für Irlenbusch

    Treuetat

    SillyT

    08. September 2015 um 14:18

    Das Buch beginnt mit einem sehr spannenden Prolog, der einen Rückblick darstellt. Danach beginnt der eigentliche Fall des Ermittlertrios Verena Irlenbusch und Christoph Todt, wieder ins Team kommt die Ermittlerin Leonie Ritte, die nach einem schweren Motorradunfall wieder zur Kripo kommt. Der Journalist Kai Ziegler verunglückt tödlich mit seinem Wagen, obwohl er gerade die Story seines Lebens gefunden hatte. Als dann noch weitere Morde geschehen, heißt es für die Ermittler, die zahlreichen privaten Probleme zur Seite zu schieben und mit ihren Ermittlungen zu starten. Wo ist der Zusammenhang zum Beginn der Geschichte? Der Schreibstil der Autorin ist nahezu nüchtern, solide und gut lesbar. Man hat keinerlei Probleme, in ihr Buch zu finden. Was mich persönlich doch leider immer wieder im Lesefluss gebremst hat, waren die zahlreichen Probleme, die die Ermittler mit sich rumschleppten. Da das immer wieder den Fokus vom Fall weglockte, fühlte ich mich doch ein wenig im Lesefluss gestört. Kam dann im Fall gerade Spannung auf, nahm die Autorin durch langatmige Gedankengänge der Ermittlerin selbst den Schwung wieder raus. Schade, denn der Grundgedanke hat mir sehr gut gefallen und gerade der Prolog zeigt, dass die Autorin sehr wohl in der Lage ist geheimnisvoll und düster zu schreiben. Die Ermittler sind mit vielen privaten Problemen belastet, was die Geschichte durchaus realistisch macht. Im Großen und Ganzen mag ich die Ermittler sehr gerne, sie sind glaubhaft und sympathisch. Aber das Ganze tut der Story nicht so gut, denn gerade im ersten Teil des Buches dreht es sich mehr darum, ob Verena einen Platz für die an Alzheimer erkrankten Großmutter findet, als das kleine Hinweise auf den Täter fliessen. Das Cover gefällt mir sehr gut, ist eher schlicht, aber durchaus wirkungsvoll. Mein Fazit: es hätte der Geschichte durchaus gut getan, hätte die Autorin den Schwerpunkt auf die Ermittlungen gelegt. Ein solider Krimi, dem hier und da leider die Spannung fehlt.

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  • Düstere Vergangenheit

    Treuetat

    bine525

    01. September 2015 um 15:50

    Ein entführtes Kind erfährt Schreckliches in vergangener Zeit, ein recherchierender Journalist wird getötet und ein Team aus drei Polizisten mit diversen speziellen privaten Problemen ermitteln in diesem aktuellen Fall. Am meisten ist Kommissarin Verena Irlenbusch auf beruflicher und privater Ebene davon betroffen. Denn bei ihrer an Alzheimer erkrankten Grossmutter fällt kurzfristig die Pflegerin aus und sie muss sich um die Betreuung selbst kümmern. Das Schwere und Schreckliche an dieser Krankheit ist mir bei diesem Buch schonungslos vor die Augen gehalten worden und hat mich sehr berührt.Der Kriminalroman liest sich schon nach wenigen Buchseiten fesselnd und interessant. Ständig wechselnde Handlungsstränge wechseln sich ab ohne für Verwirrung zu sorgen. So ergaben dann aber auch leider füunglaubwürdige Szenen ( Morphium lässt nie im Leben jemand einfach so rumliegen !!!) und ein zu offensichtliches Ende des Krimis vergebe ich doch nur 4 von ursprünglich geplanten 5 Sternen als mein abschliessendes Urteil. Schade, denn der Krimi ist nicht nur spannend, sondern zeigt er vor allem auch die privaten Probleme und innerliche Zerrissenheit von Polizisten auf.

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  • Ein Ermittlerteam, mit vielen persönlichen Problemen

    Treuetat

    Maralis

    27. August 2015 um 17:05

    Inhalt: Kommissarin Verena Irlenbusch kümmert sich um ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter, als ihr Dokumente über die Nazivergangenheit ihres Großvaters in die Hände fallen. Sie ist geschockt und stellt sich ganz neue Fragen zu ihrer Familiengeschichte. Gleichzeitig ermittelt sie mit ihrem Kollegen Christoph Todt in drei scheinbar miteinander verbundenen Mordfällen. Die beiden stehen vor einem Rätsel, dessen Lösung sie an neue Grenzen bringt: Wer ist in diesem Spiel Opfer und wer Täter? (Quelle: Klappentext). Leider wurden meine Erwartungen an diesen Krimi etwas enttäuscht. Ich erhoffte mir spannende Abläufe und unterschiedliche Charaktere bei den Ermittlern. Doch diese waren fast mehr mit ihren persönlichen Problemen, als mit ihrer Arbeit beschäftigt. Es fehlte einfach an Spannungsbögen. Das Ende war schnell vorhersehbar. Verena Irlenbusch ist mit der Pflege ihrer Großmutter völlig überfordert, ihr Kollege Christoph Todt hat den Suizid seiner Frau nicht verkraftet und gibt sich immer noch die Schuld daran und Leo Ritte steigt nach einer schweren Verletzung wieder neu ein. Leo Ritte muss sich auch damit abfinden, dass sie vorerst nur im Innendienst eingesetzt wird. Das gefällt ihr so gar nicht und sie eckt immer wieder mal an. Nun kommen aber drei Mordfälle auf das Team zu, die alle in einem Zusammenhang zu stehen scheinen. Mehr oder weniger rauft sich das Team zusammen und beginnt mit seinen Ermittlungen. Wer hat den Journalisten Kai Ziegler, die Fußpflegerin Heidemarie Alligs und die Archivarin Elisabeth Schäfer umgebracht? Schnell ist ein Tatverdächtiger gefunden, aber ist er auch wirklich der Täter? Fazit: Der Schreibstil der Autorin Elke Pistor ist recht gut. Ein wenig mehr Spannung hätte einen guten Krimi ergeben. Was mir ganz gut gefallen hat ist, wie sie über die Nazivergangenheit einiger Protagonisten, bzw. deren Angehörigen, schreibt: Nichts ist so wie es scheint.

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  • zu oberflächlich und konstruiert

    Treuetat

    mrs-lucky

    25. August 2015 um 08:12

    „Treuetat“ ist bereits der zweite Band um die Kommissarin Verena Irlenbusch und ihren Kollegen Christoph Todt. Neben einem verzwickten Fall steht diesmal Verenas Privatleben mit im Fokus des Buches, die fortschreitende Alzheimererkrankung ihrer Großmutter Ruth stellt Verena vor einige Probleme und treibt sie an den Rand ihrer Belastbarkeit. Und dann findet Verena im Haus ihrer Großmutter auch noch Dokumente, die darauf hinweisen, dass ihr Großvater bei den Nazis war und nicht die reine Weste besitzt, wie ihr immer vorgegaukelt wurde. Zum Glück ist Verenas ehemalige Kollegin Leonie Ritte nach ihrem schweren Motorradunfall vor etwa einem Jahr wieder halbwegs diensttauglich und kann die beiden anderen mit Recherchen vom Büro aus unterstützen und wichtige Ermittlungsansätze liefern. Das Team hat mit 3 Mordermittlungen zu tun, die sie vor einige Rätsel stellen. Ein ermordeter Journalist entpuppt sich als echtes Ekelpaket, das sich mit seinem Auftreten einige Feinde gemacht hat. Dann wird eine Fußpflegerin tot aufgefunden, deren Telefonnummer sich unter den Unterlagen des Journalisten befand. Eine Bibliothekarin wird ähnlich ermordet wie die Fußpflegerin (wenn auch in ihrer Wohnung und nicht in der Bibliothek wie im Klappentext erwähnt). Es scheint Verbindungen zu geben, aber diese sind schwer zu entwirren und mit einem Motiv zu verbinden. Die Geschichte ist interessant, allerdings wird die Handlung immer wieder von Abschnitten unterbrochen, in denen es um die privaten Probleme Verenas und zum Teil Christoph Todts geht. Das bremst den Spannungsbogen aus, gleichzeitig wirken diese Szenen sehr oberflächlich, für mich werden die Charaktere nicht wirklich greifbar. Insbesondere Verenas Reaktion auf den Fund der alten Dokumente wirkte auf mich aufgesetzt und nicht wirklich nachvollziehbar. Ähnliches gilt am Ende der Geschichte bezüglich des Motivs für die Morde, in diesem Punkt wirkt der Krimi unrealistisch und konstruiert. Interessant sind Rückblenden in die Vergangenheit, in denen ein junges Mädchen von ihren Erschreckenden Erlebnissen gegen Ende des zweiten Weltkriegs erzählt. Diese Szenen zeigen die größte emotionale Dichte. Der Krimi hat mich am Ende enttäuscht, da es sowohl an Spannung als an Logik mangelt und die Geschichte zu sehr konstruiert wirkt.

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