Elke Pistor Vergessen

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Inhaltsangabe zu „Vergessen“ von Elke Pistor

Kommissarin Verena Irlenbusch steht unter Druck: Während sie einen hochintelligenten Psychopathen jagt, verschlimmert sich die Alzheimererkrankung ihrer Großmutter. Außerdem wurde ihr der schlechtgelaunte Kollege Christoph Todt an die Seite gestellt, dem sie jede Information aus der Nase ziehen muss. Doch Verena bleibt liebevolle Enkelin und professionelle Ermittlerin - auch wenn es sie fast zerreißt. Als sie schließlich auf die Spur des Mörders kommt, verfängt sich Verena in ein Netz aus lang vergessener Schuld und neuem Hass. Wird sie diesen Fall heil überstehen?

Spannend umgesetzter Krimi, der menschliche Probleme und Krankheiten aufzeigt!

— sommerlese
sommerlese

Gute Darstellung der Hauptakteure, Alzheimer sehr gut dargestellt, regt zur Diskussion an, Krimistory jedoch ausbaufähig.

— chris_ma
chris_ma

Diesen ersten Krimi mit Verena Irlenbusch habe ich sehr gerne gelesen!

— Ekcnew
Ekcnew

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Im Vordergrund steht Kommissarin Verena Irlenbusch, die sich, als ihre vertraute Kollegin Leo nach einem Motorradunfall ausfällt, mit dem schlechtgelaunten Christoph Todt nicht nur einem ziemlich gewöhnungsbedürftigen Ersatzkollegen gegenüber sieht, sondern auch noch 2 Leichen und 2 eventuell miteinander zusammenhängenden Kriminalfällen. Für spannende Unterhaltung ist also schon einmal gesorgt. Gleichzeitig kommt hier aber das Thema Demenz - und zwar gleich in verschiedenen Variationen - zur Sprache. Dies geschieht auf eine sehr behutsame, glaubwürdige in keiner Weise sensationshaschend wirkende Art.

— RobinBook
RobinBook

Unterhaltsam ohne grosse Überraschungen

— Aglaya
Aglaya

An sich echt ein spannendes Buch nur zum Ende wurde es ein bisschen langatmig aber ich fands echt spannnend .

— Chillyvanilly666
Chillyvanilly666

Spannend bis zum Schluss

— Rebecca1120
Rebecca1120

Absolut stimmiger Krimi mit viel Spannung, interessanten Ermittlern, realistischem Setting - und das alles sehr ausgewogen.

— Buchhandlung_am_Schaefersee
Buchhandlung_am_Schaefersee

Solider, nicht zu konstruierter Krimi mit authentischen Ermittlern

— Fluse
Fluse

Solider Krimi mit viel Privatleben der Ermittler.

— MacBaylie
MacBaylie

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    nati51

    nati51

    07. July 2017 um 14:51

    Der erste Band dieser neuen Serie um die Kommissarin Verena Irlenbusch startet spannend und vielversprechend.Die Kommissarin Verena Irlenbusch braucht viel Kraft für ihre Arbeit. Neben ihrem Job bei der Polizei kümmert sie sich noch um die Betreuung ihrer Großmutter, die an Alzheimer erkrankt ist. Zwei Morde geschehen und die kleine Mia wird auf dem Heimweg von der Schule entführt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Fällen? Erste Hinweise bringt ein altes Foto in den Briefkästen der Toten. Da ihre Kollegin und Freundin Leo nach einem schweren Unfall im Krankenhaus liegt, bekommt sie den Kollegen Christoph Todt als Partner, ein wahrer Alptraum für Verena. Der Buchtitel „Vergessen“ ist gut gewählt, da man ihn in verschiedenen Varianten innerhalb des Buches wiederfindet wie zum Beispiel bei der Alzheimererkrankung der Großmutter. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm lesen. Die Protagonisten Verena Irlenbusch und Christoph Todt wirken auf mich sehr sympathisch, jeder hat sein privates Päckchen zu tragen, so dass man sich gut in ihre Situation hineinversetzen konnte. Interessant fand ich die langsame Annäherung der unterschiedlichen Kommissare. Die Spannung war sehr gut aufgebaut, obwohl ich ab der Mitte des Buches schon eine bestimmte Ahnung hatte, die dann auch zu traf, gab es am Ende doch für mich noch eine Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Neben der Krimihandlung hat mir auch die Integration der Erkrankung der Großmutter gefallen, da es vielen Berufstätigen ähnlich geht, die sich um die Pflege ihrer Angehörigen kümmern müssen und immer das Gefühl haben keiner Seite gerecht zu werden. Eine klare Leseempfehlung für alle, die mehr als nur einen Krimi lesen möchten.

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    sommerlese

    sommerlese

    13. April 2017 um 20:07

    Der Kriminalroman "Vergessen" ist der erste Band einer Reihe von  Autorin "Elke Pistor" um ihre Kommissarin Verena Erlenbusch. Der Krimi erschien 2014 im Ullstein Verlag. Eine mysteriöse Mordserie und eine Kindesentführung beschäftigen Kommissarin Verena Irlenbusch und ihren neuen Kollegen Christoph Todt. Die Zusammenarbeit zwischen ihnen klappt noch nicht so reibungslos, denn Christoph hat einen schwierigen Charakter und ist sehr dominant. Außerdem steht Verena auch privat unter großem Druck, sie sorgt sich um ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter. Dann lernt Verena den Neurologen Harald Enzinger kennen, der sie von ihren Problemen ablenken kann. "Erinnerung ist wie ein Spiegel, in dem wir die erblicken, die nicht mehr bei uns sind." Zitat Dieser Kriminalroman hat mich neben der spannenden Suche nach einem psychopathischen Entführer besonders mit der Tatsache beeindruckt, wie hier die Alzheimer-Erkrankung der Großmutter Ruth beschrieben wird. Der Thematik nähert sich Elke Pistor sehr feinfühlig und verdeutlicht eindringlich den Spagat, dem Verena neben ihrer Arbeit im privaten Umgang mit Ruth ausgesetzt ist. Die Krimihandlung ist spannend aufgebaut, es beginnt mit einem fesselnden Prolog über die Entführung der kleinen Mia. Aus Mias Sicht erfährt der Leser von Zeit zu Zeit neue Einblicke, die ihr schlimmes Schicksal deutzlich machen. Generell ist der Krimi gut aufgebaut, die Todesfälle sind mysteriös und der Plot wird unterhaltsam mit Privatem der Kommissare aufgefüllt. Auch wenn man alsgeübter Krimileser schon ahnen kann, wer hinter allem steckt, so gibt es doch interessante Aspekte, die den Fall näher durchleuchten.   Verena Irlenbusch erscheint mir sehr sympathisch, sie kümmert sich rührend um ihre Großmutter. Die Probleme mit einer schleichenden Alzheimererkrankung kann man als Leser nahe miterleben. Aber auch ihr neuer Kollege Christoph durchlebt gerade eine schwere Zeit, daher gestaltet sich ihre Zusammenarbeit nicht ganz einfach. Im Verlauf der Handlung wachsen sie aber näher zusammen, das lässt auf weitere Teamarbeit hoffen.   Das Mordmotiv hat krankhafte Gründe, diese erklärt Elke Pistor in ihrem Nachwort. "Vergessen" kann ich allen empfehlen, die unblutige Krimis mögen, gern in Privates der Ermittler eintauchen und spannende Unterhaltung lieben. 

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  • vergessen, aber nicht verziehen

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    coffee2go

    coffee2go

    28. November 2016 um 19:57

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Kommissarin Verena Irlenbusch steht privat unter Druck, da sich der Gesundheitszustand ihrer Großmutter, die an Alzheimer erkrankt ist, zunehmend verschlechtert und sie es kaum noch schafft die Pflege ihrer Großmutter und ihren Beruf unter einen Hut zu bringen. Auf der anderen Seite steht sie auch beruflich stark unter Druck, da ihre Kollegin nach einem schweren Motorradunfall für längere Zeit arbeitsunfähig ist und sie mit einem unsympathischen und ständig schlecht gelaunten Kollegen zusammenarbeiten muss, nachdem sich eine Serie von Mordfällen ereignet. Die verstorbenen Personen haben sich schon seit ihrer Jugendzeit gekannt, doch niemand wollte dies so einfach zugeben und zudem wollen die Personen auch ein Geheimnis aus der Vergangenheit vertuschen, sodass Verena hochkonzentriert ihrer Arbeit nachgehen sollte, aber auch durch ihre neue Bekanntschaft etwas abgelenkt ist.   Meine Meinung zum Buch: Ich finde die Mischung aus Ermittlungsarbeit und Aufklärung des Krimis in Abwechslung mit den persönlichen, sehr privaten familiären Geschichten der Hauptcharaktere sehr interessant. Die Personen erscheinen dadurch sehr natürlich mit ihren Fehlern und Kanten und wirken sympathisch und menschlich. Auch die Idee, dass eine gemeinsame Schuld aus der Vergangenheit hinter den aktuellen Mordfällen verborgen ist, finde ich sehr gut gelungen und auch von der Autorin gut umgesetzt. Personen, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben, verbindet auf den zweiten Blick dann doch sehr viel und für alle beteiligten Personen sind diese Ereignisse aus der Vergangenheit auch noch prägend bis in die Gegenwart. Interessant finde ich, dass die Autorin das Thema „Vergessen“ in Form von Erkrankungen, bei denen die betroffenen Personen kognitiv stark abbauen, als Schwerpunkt in ihrem Krimi gemacht hat, denn nicht nur Verenas Großmutter, sondern auch der Täter ist davon betroffen.   Titel und Cover: Der Titel „Vergessen“ passt meiner Meinung nach sehr gut zum Haupthandlungsstrang im Kriminalfall und ebenso gut auch zur Erkrankung von Verenas Großmutter und zur Krankheit des Täters. Auf meinem Exemplar befindet sich ein oranger Aufkleber mit folgendem Inhalt: „Starker Stoff. Ich habe beim Lesen das Atmen vergessen. So muss Krimi.“- Hier wurde anscheinend ein Teil des Satzes abgeschnitten oder ein Zitat falsch übersetzt, was mir nicht so gut gefallen hat, da man das Cover beim Lesen doch häufiger betrachtet und ich den letzten Satz als störend empfunden habe.   Mein Fazit: Nachdem es sich um Verena Irlenbuschs ersten Kriminalfall handelt, der mir sehr gut gefallen hat, würde ich mich sehr über eine Fortsetzung mit Kommissarin Verena Irlenbusch freuen.

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  • Gelungener Auftakt mit Luft nach oben

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    chris_ma

    chris_ma

    18. September 2016 um 20:01

    Dieser Krimi über eine neue Reihe um die Kommissarin Verena Irlenbusch geht es viel darum die Hauptpersonen kennenzulernen. Der Auftakt ist durchaus gelungen und lesenswert hat aber für meine Begriffe noch Luft nach oben gelassen. Man lernt die Hauptperson Kommissarin Irlenbusch mit Ihrer an Alzheimer erkrankten Oma kennen. Genauer gesagt das Krankheitsbild und die Auswirkungen der Krankheit sowohl auf das zusammenleben als auch den Spagat einer arbeitenden Enkelin, die ihre Oma nicht abschieben möchte und auch nicht einfach ihre Arbeit vernachlässigen kann. Ja und letztlich kommt auch noch das Privatleben, die Liebe, hinzu und wieder ist ein erneuter Konflikt vorhanden mit denen Verena klarkommen muss. Außerdem um den eigenwillige zu scheinenden neuen Kollegen Christoph Todt. Mit ihm muss Irlenbusch zusammen arbeiten, nachdem ihre eigentliche engste Mitarbeiterin kurzfristig ausfällt. Dieser Kollege scheint sehr auf sich bezogen zu sein und die weibliche Kollegin nicht wirklich ernst zu nehmen und meint er sei der bessere. Schlichtweg kompliziert. Genau das macht das gemeinsame Ermitteln gar nicht so leicht. Auch den Menschen Todt lernt man kennen und nicht nur der Leser sondern auch Verena lernt ihn schätzen. Ob sich da nicht noch was privates entwickeln könnte. Wünschen würde man es ihnen. Natürlich kommen auch die Morde nicht zu kurz. Auch diese gehen letztlich wie der Titel des Buches schon verheißt in die Vergangenheit die einige schlichtweg vergessen lassen wollten. Nun werden sie vom Mörder genau daran erinnert. Doch was war so schlimm, dass gleich zwei Morde passieren, jemand schweigt und Angst zu haben scheint, ein Kind verschwindet und die Polizei im Dunkeln tappen läßt ? Fazit: Ein guter Auftakt mit Luft nach oben. Wobei die Geschichte um die Figuren in dem Krimi sehr gut gelungen sind. Ebenso toll ist die Alzheimer-Krankheit angesprochen worden. Der Krimi und die Geschichte um die Morde sind solide aber im Gegensatz zum Rest des Buches etwas schwach gelungen. Vor allem das Motiv dahinter hinkt für mich etwas. Ich vergebe jedoch 4 von 5 Sternen und hoffe auf eine bessere Geschichte für Verena und Christopher, den die beiden haben eine Fortsetzung redlich verdient.

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  • Mehr Millieustudie als Krimi

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    Archer

    Archer

    09. April 2016 um 00:09

    Seltsame Fälle bekommt die Kommissarin Irlenbusch vorgesetzt: Einen Zahnarzt, der scheinbar völlig durchdreht, einen Patienten quält (grausige Vorstellung!), und dann aus dem Fenster springt, ein verschwundenes Mädchen und zu allem Überfluss hat ihre beste Freundin und Kollegin einen schweren Unfall, was bedeutet, sie bekommt einen Kollegen vor die Nase gesetzt, der alles andere als zugänglich ist. Die Ermittlungen in diesen Fällen gehen schleppend voran und dann hat die Kommissarin ja noch eine Großmutter zu Hause sitzen, deren Alzheimer sich scheinbar von Tag zu Tag verschlimmert. So außergewöhnlich dieses Mal die Kommissarin mit ihrer kranken Großmutter ist, so langatmig wird es aber auch. Irgendwann ist auch mal dem mitfühlendstem Leser (was ich sicherlich nicht bin) klar, dass es hart ist, die geliebte Großmutter an diese schreckliche Krankheit zu verlieren, aber das bedeutet nicht, dass man die ganze Zeit darüber lesen möchte. So ein Krimi soll ja auch ein bisschen spannend sein, doch Spannung wollte selten aufkommen. (Fast nur, wenn aus Sicht des kindlichen Opfers erzählt wurde.) Auch das "gespannte" Verhältnis zwischen den beiden Ermittlern sorgte nicht für mehr Spannung. Ich fand keinen Zugang zu ihnen, und nachvollziehen konnte ich nur Weniges von dem, was Verena Irlenbusch da trieb. Auch dieser Krimi soll wohl der Auftakt einer Reihe sein, doch ich werde keine Fälle dieser Kriminalisten mehr lesen. Zu sehr wurde das Privatleben strapaziert, zu wenige Twists und Wendungen gab es.

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  • Vergessen

    Vergessen
    Kleine8310

    Kleine8310

    04. January 2016 um 20:26

    "Vergessen" ist der erste Band einer neuen Krimireihe der Autorin Elke Pistor. In dieser neuen Reihe geht es um die Protagonistin Kommissarin Verena Irlenbusch. Verena Irlenbusch steht unter gewaltigem Druck, denn ausgerechnet während einer Mordserie verschlechtert sich die Alzheimererkrankung ihrer Großmutter. Deshalb kann sie auch nicht pünktlich bei einem Tatort erscheinen. Zudem verunglückt auch noch ihre eigentliche Partnerin, sodass sie, mit Christoph Todt, einem ewig schlechtgelaunten Ermittler, einen neuen Partner zugewiesen bekommt.    Nach einer Weile kommen Verena und ihr neuer Kollege einem hochintelligenten Psychopathen auf die Spur, als plötzlich auch noch ein kleines Kind entführt wird. Erschreckender Weise scheint der Entführungsfall in irgendeiner Form mit der aktuellen Mordserie in Verbindung zu stehen. ..   Der Schreibstil von Elke Pistor hat mir gut gefallen, denn sie schreibt spannend und bringt auch die Emotionen der Charaktere sehr gut rüber. Die Protagonisten Christoph und Verena haben mir beide wirklich gut gefallen und ihre anfänglichen Schwierigkeiten haben auf mich authentisch und nicht zu übertrieben gewirkt. Der Kriminalfall war spannend und die wechselnden Erzählstränge haben den Spannungsbogen recht konstant gehalten. Manchmal war mir das Privatleben der Ermittler ein kleines bisschen zu präsent, was die Spannung minimal gedämpft hat. Aber es ist der erste Band und da muss man ja auch die Ermittler erstmal kennenlernen.    "Vergessen" ist ein solider Thriller mit interessanten und sympathischen Charakteren, der mir schöne Lesestunden beschert hat!

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  • Verena Irlenbusch ermittelt in ihrem ersten Fall

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    Ekcnew

    Ekcnew

    03. January 2016 um 14:20

    Verena Irlenbusch ermittelt in ihrem ersten Fall und sie ermittelt weiter! Verena Irlenbusch hat es nicht leicht. Ein Vollzeitjob, der mit den aktuellen Fällen alles von ihr abverlangt. Zu Hause ist ihre Großmutter Ruth, die Verena großgezogen hat. Bei Ruth sind die Anzeichen der Alzheimer Krankheit nicht mehr zu übersehen. Verena mag Ruth allerdings noch nicht anderweitig betreuen lassen. Ruth war immer für Verena da. Jetzt möchte Verena auch für Ruth da sein. Nur sehr schwer gelingt ihr der Spagat zwischen ihrem Job und den Problemen zu Hause. Zu allem Überfluss ist ihre engste Kollegin Leo bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Sie liegt im Koma. Von ihrem Vorgesetzten wird ihr der unkooperative, unhöfliche (aber nur Verena gegenüber) und anstrengende Kollege Christopher Todt zugeteilt. Verena kommt nur sehr schwer mit ihm klar. Gemeinsam haben sie die Aufgabe, eine Mordserie aufzuklären. Zudem ist noch die 8-jährige Mia verschwunden. Die Morde und die verschwundene Mia scheinen zusammen zu hängen. Bei den Mordopfern wurde jeweils ein altes Foto entdeckt, beide Male das gleiche. Es zeigt eine Gruppe von jungen Menschen. Auch die Mordopfer sind auf dem Foto. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht schreiben - die Spannung soll ja bleiben. Kritikpunkt von meiner Seite ist das Cover. Den Kölner Dom verstehe ich. Das kleine Häuschen mit dem Licht, den Bäumen und dem Fluss verstehe ich allerdings  nicht, oder habe ich im Buch etwas nicht richtig wahrgenommen? Diesen ersten Krimi mit der Ermittlerin Verena Irlenbusch habe ich gerne gelesen. Die Verknüpfungen zwischen den Ermittlungen und den privaten Bereichen finde ich gut gelungen. Auch das Nachwort finde ich sehr aufschlussreich. Dort erzählt die Autorin, wie es überhaupt zu dieser Geschichte gekommen ist.

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  • Vergessen

    Vergessen
    HK1951

    HK1951

    19. December 2015 um 14:21

    Im Prolog wird ein kleines Mädchen beim Versteckenspielen mit ihrer Freundin von einem Mann im Gebüsch überwältigt... Schon der Anfang von Elke Pistor´s „Vergessen“ erinnert eher an einen Thriller als einen Kriminalroman, so schonungslos und spannend beginnt das Buch. Doch als dann Verena und ihre Oma ins Spiel kommen, merkt man, dass sie eher Wert auf eine Kriminalgeschichte legt, denn es wird auch viel Wert auf die Hintergründe von Verena und ihrer Oma gelegt und nicht nur vermeintlich vordergründig die Spannung hochgetrieben. Allein schon der Satz am Ende der Leseprobe „Ich möchte diese Krankheit nicht...“ berührt einen als Leser auch sehr. Das beschreibt die Autorin sehr authentisch und geht mit diesem sensiblen Thema sehr gut um meiner Meinung nach. Ein nach wie vor aktuelles Thema. Ich war sehr gespannt auf das weitere Buch. Was ist mit der kleinen Mia passiert ? Wie lange wird ihre Kollegin Leonie Verena noch decken können, wenn sie wieder mal ihren Dienst vernachlässigen muss, weil ihre alzheimerkranke Oma sie braucht ? Elke Pistor hat mit "Vergessen" ein Buch verfasst, das sowohl den Krimileser anspricht als auch den Leser, der eher Familiäres lesen möchte. Sie verknüpft das beides sehr geschickt und hält einen immer nah an ihrer Geschichte und ihren Figuren. Ich habe das Buch trotz Zeitnot fast in einem Rutsch durchgelesen, weil ich immer unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Das spricht sowohl sehr für das Buch als noch mehr für die Autorin. Frau Pistor weiß eben, wie es geht..!

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  • Ein guter Anfang

    Vergessen
    Mellchen

    Mellchen

    23. November 2015 um 14:37

    "Vergessen" ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe von Elke Pistor - bisher eher bekannt für Ihre sehr gefälligen Eifel-Krimis. Hier nun ein erster Köln-Krimi, der Wahlheimat der Autorin. Es spielen viele Erzählstränge zusammen, die man als Leser erst zum Schluß alle zusammen bringen kann. Einerseits ist da der Ausfall der Ermittlerin Leonie aufgrund eines schweren Verkehrsunfalles und gleichzeitig der Ersatz durch einen neuen Kollegen. Die Hauptakteurin Verena hat private Probleme - endlich aber mal kein Alkoholproblem wie so gerne von Autoren herbeizitiert. Sie lebt bei ihrer Großmutter, die an Alzheimer erkrankt ist und die Krankheit setzt sich rasant fort. Beschrieben werden Auswüchse von Alzheimer und Probleme, die daraus für die berufstätigen Angehörigen entstehen. Bei der eigentlichen Geschichte gibt es einerseits den Entführungsfall eines Kindes, andererseits merkwürdige Todesfälle nach Einnahme von Drogen. Diese Todesfälle werden nach und nach mehr, alle Toten sind aber in einer länger zurückliegenden Vergangenheit miteinander verbandelt und irgendwann stellt man fest, das sogar das entführte Kind in diese Vergangenheit gehört. Man lernt im Verlauf der Geschichte sehr interessante Menschen kennen und gewöhnt sich schnell an die Hauptakteure und ihre "Macken". Man freut sich geradezu auf den nächsten Band und hofft, daß noch viele folgen werden. Die Sprache ist recht einfach gehalten, sodaß man beim Lesen nicht nur wegen der Spannung schnell weiterkommt. Absolute Leseempfehlung.

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  • Vergessen

    Vergessen
    RobinBook

    RobinBook

    01. September 2015 um 19:37

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Im Vordergrund steht Kommissarin Verena Irlenbusch, die sich, als ihre vertraute Kollegin Leo nach einem Motorradunfall vorübergehend ausfällt, mit dem schlechtgelaunten Christoph Todt nicht nur einem ziemlich gewöhnungsbedürftigen Ersatzkollegen gegenüber sieht, sondern auch noch 2 Leichen und 2 eventuell miteinander zusammenhängenden Kriminalfällen. Für spannende Unterhaltung ist also schon einmal gesorgt. Gleichzeitig kommt hier aber das Thema Demenz - und zwar gleich in verschiedenen Variationen - zur Sprache. Dies geschieht auf eine sehr behutsame, glaubwürdige in keiner Weise sensationshaschend wirkende Art.  .

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  • Verena und Ruth

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    Aglaya

    Aglaya

    04. August 2015 um 20:14

    Eine Reihe unklarer Todesfälle hält die Polizistin Verena Irlenbusch auf Trab. Die Verstorbenen scheinen sich gekannt zu haben, doch mehr als das ist nicht bekannt. Gleichzeitig häufen sich bei der Polizistin die privaten Probleme.   Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt. Auffällig ist dabei, dass die Autorin Elke Pistor zwar grundsätzlich die Vergangenheitsform gewählt hat, die Abschnitte aus Sicht des Entführungsopfers Mia aber in der Gegenwart erzählt. Dieser Stilwechsel hat mich etwas irritiert, denn es blieb mir unklar, was die Autorin damit bezweckt. Ob die beiden Erzählstränge zur selben Zeit stattfinden und was sie miteinander zu tun haben, wird erst im Laufe des Buches klar. Wie durch den Klappentext angetönt wird, nimmt das Privatleben der Ermittlerin Verena Irlenbusch einen grossen Teil der Geschichte ein. Nicht nur die Erkrankung ihrer Grossmutter, bei der sie aufgewachsen ist, sondern auch das Verhältnis zu ihrem neuen Partner Christoph Todt wird thematisiert.   Der Schreibstil der Autorin Elke Pistor lässt sich flüssig lesen, ich würde ihn als unauffällig bezeichnen. Die Autorin beschreibt die Geschehnisse eher nüchtern, lässt aber doch auch die Gefühle der Protagonisten in die jeweiligen Szenen einfliessen. Zunächst empfand ich Verena und Christoph als recht blass, doch im Laufe der Geschichte wird mehr über die Hintergründe und Motive der Figuren dargelegt, sodass ich ihr Verhalten dann gut nachvollziehen konnte.   Die Handlung ist ansprechend gestaltet, über lange Zeit hinweg ist absolut unklar, was oder wer hinter den Verbrechen steckt, erst ab Buchmitte gibt es erste Hinweise. Die grosse Spannung bleibt zwar aus, Überraschungen gibt es keine, doch „Vergessen“ ist durchaus unterhaltsam und wird nie langweilig. Bei einem Film würde ich von „Popcorn-Unterhaltung“ sprechen.   Mein Fazit Unterhaltsamer Krimi mit Schwerpunkt auf dem Privatleben der Ermittler, der sich locker durchlesen lässt. Den zweiten Band der Reihe habe ich bereits auf meinem SuB und werde ihn gleich als nächstes lesen.

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    Insel56

    Insel56

    31. July 2015 um 08:00

    Der Krimi schildert gleich zu Beginn die Szene wie ein Mädchen beim Versteckenspielen von einem Fremden überwältigt wird. Die weiteren Handlungsstränge befasssen sich mit dem Privatleben von Verena Irlenbusch einer Kommissarin, die ihre demente Oma zu Hause betreut und sich da nun Schwierigkeiten auftun. Ihre Kollegin erleidet einen Motorradunfall und so bekommt sie einen neuen Kollegen für die aktuellen Fälle zugeteilt, der auch einen "schwierigen" Hintergrund hat. Nichtsdestotrotz passieren mehrere Morde und nun versuchen die Kommissare zu ermitteln, wie sie zusammenhängen. Der Titet des Buches ist gleichzeitig der Tenor des Buches, denn er trifft nicht nur auf die Oma zu. Ein wirklich angenehm zu lesender Krimi mit überraschenden Wendungen.

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    Islaender

    Islaender

    21. July 2015 um 21:15

    Verena Irlenbusch ist Kommissarin und betreut gleichzeitig ihre demente Oma zu Hause bzw. jetzt läuft das Zusammenleben mit ihrer geliebten Oma immer mehr aus dem Ruder. Gleichzeitig verunglückt ihre Kollegin und so muss sie mit einem neuen Kollegen, der ihr eher unsympathisch ist vorlieb nehmen. Währenddessen muss Verena einen Mörder suchen, der mehrere Menschen umgebracht hat. Was verbindet diese Menschen miteinander? Verena lernt wärend ihrer Ermittlungen einen Arzt kennen, in den sie sich ein wenig verliebt und gleichzeitig lernt sie auch ihren Kollegen besser kennen und verstehen. Alles ist nicht so, wie es scheint und Verenas Leben wird gründlich auf den Kopf gestellt. Der Titel des Romanes ist für mehrere Handlungsstränge "Programm". Der eine Mensch vergisst und merkt es nicht, der andere will vergessen und der nächste weiß, das er alles vergessen wird. Der Roman hat mir aufgrund der sympathischen Ermittlerin, der Thematik und des Schreibstils und dem Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen. Ich werde das Buch nicht "vergessen", sondern weiterempfehlen und auch verschenken.

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  • Ich bin begeistert!

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    PMelittaM

    PMelittaM

    Ein kleines Mädchen verschwindet, mehrere Menschen begehen scheinbar Selbstmord – schnell stellt sich heraus, dass es einen Zusammenhang geben könnte. Auf Kommissarin Verena Irlenbusch kommen schwierige Ermittlungen zu, ausgerechnet jetzt, da ihre Teamkollegin einen schweren Unfall hatte und Verenas neuer Kollege gewöhnungsbedürftig ist. Und auch ihre Großmutter Ruth macht ihr das Leben nicht einfacher, denn deren Alzheimer-Erkrankung nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an und Verena muss sich etwas einfallen lassen, um sowohl ihre Arbeit als auch die Sorge um Ruth unter einen Hut zu bekommen. Mein erster Roman von Elke Pistor – und es hat mich direkt erwischt: Der Roman hat mir richtig gut gefallen. Die Autorin hat sich des Themas „Vergessen“ in verschiedenen Varianten angenommen, nicht nur Verenas Oma vergisst immer mehr, auch die Ermittlungen, der Fall an sich und die Probleme, die ihr Kollege mit sich herumschleppt, haben damit (bzw. mit dem Gegenteil „Nicht-vergessen-können“) zu tun, auch im Nachwort kommt die Autorin noch einmal darauf zurück. Für mich ergibt sich dadurch eine Geschichte wie aus einem Guss. Daneben ist der Autorin ein sehr spannender Roman gelungen, den man kaum aus der Hand legen mag. Das liegt auch an den gelungenen Charakteren, die bildhaft beschrieben und authentisch gezeichnet werden – und mit denen man mitfühlen kann. Sehr bedrückend, wie die Autorin schildert, wie der geistige Verfall Ruths deren Enkelin nach und nach immer mehr bewusst wird. Sehr einfühlsam und gleichzeitig emotional packend wird aus Sicht des Mädchens Mia dessen Schicksal erzählt. Und auch Verenas neuer Kollege Christoph Todt hat mich sich und seinen Dämonen zu kämpfen. Der Fall ist interessant und glaubhaft konstruiert, die Ermittlungen wirken authentisch und die Auflösung ist nachvollziehbar, wenn auch nicht unbedingt überraschend. Man merkt, dass Elke Pistor sich mit der Thematik auseinander gesetzt hat und am Ende hatte ich sogar noch etwas dazugelernt. Der Roman ist der erste Band einer Serie um Verena Irlenbusch, der zweite Band ist bereits erschienen (und wird gerade von mir gelesen). Ich bin gespannt, wie sich das Schicksal der Protagonisten weiter entwickelt und welche Fälle noch auf Verena warten. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung für alle, die gute Kriminalromane mögen und gerne am Leben der Ermittler teilhaben.

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    • 7
    clary999

    clary999

    18. July 2015 um 19:58
  • Spannend bis zum Schluss

    Vergessen
    Rebecca1120

    Rebecca1120

    14. June 2015 um 16:57

    Die Geschichte dieses Buches ist bis zum Schluss fesselnd/spannend aufgebaut. Der Leser ahnt bis zum Ende nur wer der Mörder ist und schlussendlich ist er es, aber gleichzeitig auch nicht der einzige Mörder.
    Sehr gut ist es der Autorin auch gelungen die Sorgen u. Probleme der Kripo-Mitarbeiter mit in die Handlung einfließen zu lassen. Dadurch wurden sie menschlich, auch mit ihren Fehlern.

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