Elke Schleich Ein Lied für dich: Hauptgewinn - Prolog

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Inhaltsangabe zu „Ein Lied für dich: Hauptgewinn - Prolog“ von Elke Schleich

Nicht nur die Zeit, auch Musik kann Wunden heilen. Zumindest die von Jakob Fuchs, einer der österreichischen Liedermacher, die gerade - mitten in den 80ern - so Furore machen, tut Anika besonders gut. Die Texte sprechen sie an, die Melodien gehen ihr nicht aus dem Ohr … Langsam erholt sich die junge Frau von einem schweren Unglück. Dass ausgerechnet sie das große Los zieht und einen Urlaub mit dem Star gewinnt, empfindet nicht nur Anika als Schicksal. Doch ein Hauptgewinn ist noch lange kein Glück! Mit gemischten Gefühlen kommt Anika in Innsbruck an und steht plötzlich im Rampenlicht. Dem Presserummel fühlt sich Anika nicht gewachsen. Am liebsten würde sie gleich wieder abreisen, besonders als sie auf einen Jakob Fuchs trifft, der völlig anders ist, als sie sich ihn vorgestellt hat. "Hauptgewinn" ist der Prolog zum Serienroman "Ein Lied für dich".
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  • Ein Lied für dich – Roman von Elke Schleich in acht Kapiteln

    Ein Lied für dich: Hauptgewinn - Prolog
    CloudyWhite

    CloudyWhite

    14. May 2014 um 11:44

    Eine junge Frau aus bürgerlichen Verhältnissen, die sich bei der Begegnung mit ihrem Musikidol, einem österreichischen Liedermacher, Hals über Kopf in diesen verliebt. Wird diese Liebe Zukunft haben? Nun, man mag meinen, der Roman von Elke Schleich bediene ein gängiges Klischeé, eine Wunschvorstellung vieler junger, weiblicher Fans. Aber so einfach hat sich die Autorin die Sache nicht gemacht. Es ist Mitte der Achtziger Jahre. Anika, 25 Jahre alt, aus dem Ruhrgebiet, ist belastet durch eine traumatische Erfahrung aus der Vergangenheit. Die Musik des Liedermachers Jakob Fuchs hat ihr nach zahlreichen Therapiestunden wieder Zuversicht und Mut gegeben. Gerne würde sie die Avancen von Jakob erwidern, ist aber geplagt von Selbstzweifeln und Misstrauen und kann letztlich auch dem äußeren Druck durch die Regenbogenpresse nicht standhalten. Sie flüchtet nach Hause, beschließt dort aber ihr bisheriges Leben umzukrempeln. Jakob möchte sie vergessen, als heilsame Erfahrung und Sommerliebe abtun. Ein neuer Freund gehört zu ihrer Neuorientierung, Pferde, vielleicht auch ein neuer Job. Aber die Monate vergehen, und Anika merkt, dass ihr Jakob nach wie vor wichtig ist. Jakob kann Anika ebenfalls nicht vergessen. Er plant, sie in Deutschland zu besuchen, muss sich dann aber um seine Ex-Freundin Susann kümmern, die urplötzlich auftaucht mit der Nachricht, dass sie schwanger sei. Am letzten Spielort seiner Tournee begegnen sich Jakob und Anika wieder. Jakob singt ein Lied, das er speziell Anika gewidmet hat. Das Buch liest sich flüssig und schnell. Der Schreibstil gefällt durch und detailreiche und pittoreske Landschaftsbeschreibungen und sehr gut eingefangene Stimmungen. Der personale Erzählstil, der den Protagonisten Anika und Jakob einen weiten Raum widmet, lässt die handelnden Figuren unglaublich lebendig und authentisch erscheinen. Dies ist der Autorin bei Jakob Fuchs durchgängig und nachvollziehbar gelungen, zumal auch der österreichische Dialekt eingearbeitet ist und dieser der Figur des Liedermachers einen besonderen Charme gibt. Bei Anika hingegen kommen dem Leser Zweifel, ob denn eine von Panikattacken, Albträumen und Migräneanfällen geplagte Frau so leicht ihrem schweren Trauma ohne weitere Hilfe entkommt und sozusagen mit einem „Fingerschnippen“ ihr bisheriges Leben umkrempeln kann. Auch hätte ich mir als Leser Anika in den ersten Buchteilen weniger abweisend, ihr Herzklopfen und ihre Liebe für Jakob mehr betont gewünscht. Alles in allem aber ein netter, gut lesbarer Roman, und wer Österreich liebt und das Ruhrgebiet vielleicht auch kennt, kann sich in diesem Liebesroman gut aufgehoben wissen. Die Rezension bezieht sich auf das gesamte Buch, Teil 1-8

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  • Leserunde zu "Ein Lied für dich: Hauptgewinn - Prolog" von Elke Schleich

    Ein Lied für dich: Hauptgewinn - Prolog
    STORIES_AND_FRIENDS_VERLAG

    STORIES_AND_FRIENDS_VERLAG

    Für »Gummitwist in Schalke-Nord« verlieh man ihr einen Musenkuss. Elke Schleich ist Spezialistin für Romantik: nie überzogen, geschliffene Sprache und viel Gefühl. Nach der Zeitreise in den Ruhrpott der 60er Jahre versetzt sie in »Ein Lied für dich« den Leser in das Innsbruck der 1980er Jahre: die Zeit der Liedermacher, des Austropop, die Musik von Ambros, Danzer, Fendrich und Co. Ein zarter Roman, eine ergreifende Story, die wir Euch ans Herz legen und mit Euch gemeinsam in einer Leserunde lesen möchten. Worum geht es: Die Zeit kann Wunden heilen, heißt es. Musik aber auch. Zumindest die von Jakob Fuchs, einer der österreichischen Liedermacher, die gerade Furore machen. Seine Musik tut Anika gut. Die Texte sprechen sie an, die Melodien gehen ihr nicht aus dem Ohr … Langsam erholt sich die junge Frau von einem schweren Unglück. Dass ausgerechnet sie das große Los zieht und einen Urlaub mit dem Liedermacher gewinnt, empfindet nicht nur Anika als Schicksal. Doch ein Hauptgewinn ist noch lange kein Glück! Als hätte sie es geahnt. Mit gemischten Gefühlen kommt Anika in Innsbruck an und steht plötzlich im Rampenlicht. Dem Presserummel fühlt sie sich nicht gewachsen. Am liebsten würde sie gleich wieder abreisen, besonders als sie auf einen Jakob Fuchs trifft, der völlig anders ist, als sie sich ihn vorgestellt hat. »Ein Lied für dich« erscheint als Serienroman in 8+1 Teilen nur als eBook. »Hauptgewinn« ist der Prolog zum Serienroman, der in der Leseprobe komplett gelesen oder als eBook in allen Shops kostenlos heruntergeladen werden kann. Die Serienteile 1 bis 8 erscheinen ab dem 20. März wöchentlich jeweils am Donnerstag. Elke Schleich, geboren 1953 in Gelsenkirchen. Pferde und das geschriebene Wort – beides faszinierte sie schon als Kind. Heute lebt sie mit Ehemann und Katze am grünen Rand des Ruhrgebiets, in Westerholt, ganz in der Nähe eines Reiterhofes, den sie nach langer aktiver Zeit im Sattel immer noch täglich besucht. Elke Schleich ist Sekretärin an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Schriftstellerische Tätigkeit seit den 70er Jahren. Wer jetzt neugierig geworden ist und gerne mitlesen möchte, kann sich bis einschließlich 19. März für die Leserunde zu Elke Schleichs Roman in »Ein Lied für dich« bewerben. Wir stellen 15 Freiexemplare – eBook only – zur Verfügung. Solltet ihr zu den Mitlesenden zählen, setzen wir eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in den Leseabschnitten – vom 20. März bis Mitte Mai – und eine abschließende Rezension voraus. Die Autorin, Elke Schleich, wird die Leserunde persönlich begleiten. Wir freuen uns auf Euch! Elke Schleich und Euer Team vom STORIES & FRIENDS.

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  • Ein wunderschöner Liebesroman!

    Ein Lied für dich: Hauptgewinn - Prolog
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    11. May 2014 um 11:23

    Da ich das komplette Buch gelesen habe, schreibe ich hier eine zusammenfassende Rezension. Spoiler sind daher nicht ausgeschlossen! Anika gewinnt ein Treffen mit dem bekannten Liedermacher Jakob in Österreich. Damit geht ein Traum für sie in Erfüllung, da seine Lieder ihr in einer sehr schweren Zeit geholfen haben, eine traumatische Erfahrung zu überwinden. Doch als sie auf Jakob trifft, ist sie wie vor den Kopf geschlagen. Ihre Vorstellung von ihm hat nur wenig mit der Realität gemeinsam. Gleichzeitig macht ihr auch die Neugier der Presse zu schaffen. Jakob hingegen fühlt sich gerade durch Anikas ruppige Art von ihr angezogen und verliebt sich in sie. Werden die beiden zueinander finden? Die Autorin, Elke Schleich, schafft es spielend den Leser in ihren Bann zu ziehen. Der Spannungsbogen bleibt in allen acht Teilen erhalten und ist gerade durch die Form des Serienromans gut gestaltet. Ich musste zumindest immer eine Woche warten bis der nächste Teil herauskam und das Warten war teilweise unerträglich. Fasziniert haben mich auch die Schilderungen der einzelnen Charaktere. Besonders die Widersprüchlichkeit von Anikas Persönlichkeit ist der Autorin besonders gut gelungen. In manchen Situationen konnte ich Anika besonders nachempfinden wie sie sich fühlt und in anderen Situationen gelang mir das überhaupt nicht. Aber damit konnte ich auch Jakob umso besser verstehen, der sich ebenfalls von Anikas Verhalten zurück gesetzt fühlt. Besonders interessant ist die Sprache der Österreicher, die komplett im österreichischen Dialekt gehalten ist, während alle Szenen, die in Deutschland spielen, in reinem Hochdeutsch gehalten sind. Mankos in diesem Roman sind ein paar Rechtschreibfehler, die durch ein sorgfältigeres Lektorat hätten vermieden werden können. Achtung SPOILER: Ausschlaggebend für einen Stern Abzug war aber besonders eine Szene, die für mich dann doch zu unrealistisch war - nämlich als sich Anika und Jakob dann näher kommen, ging mir das dann doch ein wenig zu schnell. Alles in allem hat mir der Serienroman aufgrund seiner Sprache und seinen Charakteren sehr gut gefallen. Ein wunderschöner Liebesroman für Zwischendurch! :)

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