Elke Schmitter Frau Sartoris

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Inhaltsangabe zu „Frau Sartoris“ von Elke Schmitter

Eine Liebesgeschichte aus der Provinz.§"Ich musste auf ihn warten wie ein Tier auf Nahrung." Frau Sartoris ist eine einfache Frau. Sie lebt in einer kleinen Stadt, respektiert ihren Ehemann, liebt ihre Schwiegermutter und hat eine Tochter. Auch wenn sie sich hochfliegende Erwartungen verbietet, ist ihr Verlangen nach Glück nicht erstickt. Als Frau Sartoris sich in einen anderen Mann verliebt, wird der träge Lebensfluss unterbrochen. Eine Amour fou beendet das provinzielle Einerlei. Und die Passion ist schon bald mehr als nur eine Flucht, sie soll der endgültige Aufbruch zu einem neuen Leben sein. Der Plan ist gefasst, alle Vorbereitungen getroffen, und am Ende wird Frau Sartoris keine einfache Frau mehr sein.

Ein stimmiger Frauenroman. Das Ende konnte mich leider nicht hundertprozentig überzeugen

— CompletelyRiddikulus
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  • Frau Satoris

    Frau Sartoris
    Angel10

    Angel10

    10. June 2016 um 07:50

    Vergleiche mit dem Roman Madame Bovary von Flaubert bieten sich an, Frau Satoris lebt jedoch in den 50er Jahren in einer kleine westdeutschen Stadt. Das unerwartete Ende ist gelungen.

  • Rezension zu "Frau Sartoris" von Elke Schmitter

    Frau Sartoris
    cosima73

    cosima73

    05. November 2012 um 13:07

    "Wir brauchten keine Beschäftigung, und ich weiss nicht mehr, wie die Zeit verging; ich erinnere mich an das Glück, aber ich weiss nicht mehr, wie es aussah." Das Geschichte von Margarethe Sartoris ist die Geschichte einer einfachen Frau. Von der grossen Liebe enttäuscht begibt sie sich in eine bequeme Ehe, die im Grunde gut ist, innerlich aber nicht bewegt. Das Leben plätschert dahin, ein Kind wird geboren, kein geliebtes, aber für die Liebe ist die im Haus wohnende Schwiegermutter zuständig. Sie ist es überhaupt, die das Herz der Familie zu sein scheint. Die Begenung mit Michael erweckt Margarethes eigenes Herz wieder zum Leben. Sie ist bereit, für diesen Mann alles hinter sich zu lassen, ein neues Leben zu beginnen. Dafür setzt sie alles auf eine Karte. " [...] ich wollte mich ihm so unentbehrlich machen, wie er längst für mich war." Das Schicksal meint es wieder nicht gut, sie wird versetzt. Ein gefühlvolles Buch ohne moralischen Zeigefinger, ohne Verurteilung. Die Geschichte einer Frau, die den Zugang zu ihren Gefühlen verloren hat und als sie ihn wieder findet, innerlich ganz stirbt. Erst die Wut und die Angst dringen wieder in ihre Gefühlswelt hinein und bringen sie zu einer Tat, welche sie selber wohl nicht für möglich gehalten hätte. Elke Schnitter wechselt in teilweise sehr schnellem Tempo zwischen verschiedenen Zeiten und Handlungssträngen hin und her. Ab und an muss man zurück lesen, um zu merken, wo man sich gerade befindet. Durch den Wechsel von einer Geschichte zur nächsten bleiben immer wieder Fragen offen, die einen Spannungsbogen bilden, welcher das Buch überzieht. Man mag es kaum aus der Hand legen, möchte die Geheimnisse lüften, wird dabei auch mal überrascht. Fazit: Sprachlich schlicht und klar, inhaltlich tief und doch nicht abgründig, erzähltechnisch schön komponiert. Die Geschichte eines Lebens mit all seinen Schwierigkeiten und Entscheidungen. Prädikat absolut lesenswert.

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  • Rezension zu "Frau Sartoris" von Elke Schmitter

    Frau Sartoris
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    06. October 2010 um 20:48

    "Eine Liebesgeschichte aus der deutschen Provinz. Die Geschichte einer Frau, die zweimal von Männern, die sie liebt enttäuscht wird. Ihre Erschütterung und ihr Unverständnis entladen sich schließlich in einer verzweifelten Tat."
    Hervorragend geschrieben!