Elke Schwab Blutige Mondscheinsonate

(17)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 9 Rezensionen
(13)
(4)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Blutige Mondscheinsonate“ von Elke Schwab

Eine tote Frau im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken sorgt für Aufsehen. Besonders, weil sie bei einer Touristenführung der Stadtverwaltung Saarbrücken an einem sonnigen Sonntagmorgen entdeckt wird. Dabei anwesend sind nicht nur Gartenfreunde und Kulturinteressierte, sondern auch die Presse. Ein großes Problem für die Stadtbediensteten, deren Bestreben es ist, Fördergelder der EU einzutreiben. Sie wollen den Deutsch-Französischen Garten um einen kostspieligen Spielplatz erweitern, womit sie sich einen neuen Aufschwung dieser Parkanlage versprechen. Alle Versuche, die Öffentlichkeit von dem Mord abzulenken, schlagen fehl. Als fühlte sich der Täter dadurch herausgefordert, mordet er weiter. Seine Opfer sind junge Frauen, die immer bei öffentlichen Anlässen gefunden werden. Welches Ziel verfolgt der Täter? Lukas Baccus und Theo Borg müssen in ihrem 4. Fall zunächst vom Schreibtisch aus ermitteln und können weder Motiv noch einen Verdächtigen ermitteln. Nachdem sich die Ermittlungen erfolglos hinziehen, beschließt der Amtsleiter, die beiden Kommissare verdeckt in der Parkanlage ermitteln zu lassen, damit das Töten ein Ende hat. Doch der Täter scheint auf alles vorbereitet zu sein … Der dreizehnte Krimi der Saarländerin Elke Schwab ist der vierte Teil der Krimireihe mit Lukas Baccus und Theo Borg. Die beiden übermütigen Kriminalkommissare klären mit lockeren Sprüchen spektakuläre Fälle auf.

Guter Krimi für Zwischendurch

— Das_Leseleben
Das_Leseleben

Solider deutscher Krimi mit interessantem Schauplatz

— Lisbeth76
Lisbeth76

Super spannend und zwischendurch total witzig !!!

— Calima
Calima

alles was ein guter Krimi braucht

— Krimihaase
Krimihaase

Klasse! Spannung pur!

— FlotteMutti
FlotteMutti

Total genial, spannend und mit einer Brise Humor!!!!

— Martini39
Martini39

Der bisher beste Teil um die Ermittler Baccus und Borg

— Katzenpersonal_Kleeblatt
Katzenpersonal_Kleeblatt

Stöbern in Krimi & Thriller

Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

Thriller/Dystopie/Drama/psychologisch Studie, denn der Mensch ist des Menschen schlimmster Feind.

calimero8169

Wildeule

Die Friedhofsgärtnerin ist wieder auf Ermittlungstour, Spannender dritter Teil der Reihe.

oztrail

In tiefen Schluchten

Eine Lesereise nach Südfrankreich - schöner Roman, ohne Kriminalelemente.

minori

Finster ist die Nacht

Konnte mich leider trotz der spannenden Mördersuche nicht vollkommen überzeugen.

misery3103

Spectrum

auch wieder sehr spannend

CorneliaP

Geständnisse

Erschütternd, böse, dramatisch und spannend - Rache auf sehr diffizile Art.

krimielse

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Blutige Mondscheinsonate

    Blutige Mondscheinsonate
    Manu2106

    Manu2106

    13. October 2015 um 11:43

    "Blutige Mondscheinsonate" ist der Vierte Fall von den beiden Kriminalkommissaren Lukas Baccus und Theo Borg. Ich kannte dieses Gespann vorher nicht, ist also ist die "Blutige Mondscheinsonate" mein Erstes Buch aus dieser Reihe welches ich gelesen habe. Eine tote Frau im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken sorgt für Aufsehen. Besonders, weil sie bei einer Touristenführung der Stadtverwaltung Saarbrücken an einem sonnigen Sonntagmorgen entdeckt wird. Dabei anwesend sind nicht nur Gartenfreunde und Kulturinteressierte, sondern auch die Presse. Ein großes Problem für die Stadtbediensteten, deren Bestreben es ist, Fördergelder der EU einzutreiben. Sie wollen den Deutsch-Französischen Garten um einen kostspieligen Spielplatz erweitern, womit sie sich einen neuen Aufschwung dieser Parkanlage versprechen. Alle Versuche, die Öffentlichkeit von dem Mord abzulenken, schlagen fehl. Als fühlte sich der Täter dadurch herausgefordert, mordet er weiter. Seine Opfer sind junge Frauen, die immer bei öffentlichen Anlässen gefunden werden. Welches Ziel verfolgt der Täter? Lukas Baccus und Theo Borg müssen in ihrem 4. Fall zunächst vom Schreibtisch aus ermitteln und können weder Motiv noch einen Verdächtigen ermitteln. Nachdem sich die Ermittlungen erfolglos hinziehen, beschließt der Amtsleiter, die beiden Kommissare verdeckt in der Parkanlage ermitteln zu lassen, damit das Töten ein Ende hat. Doch der Täter scheint auf alles vorbereitet zu sein... Schade fand ich das wir nicht genau erfahren was passierte, das die beiden in den Innendienst Strafversetzt wurden, nach einer Weile kann man es sich zwar denken, aber eine kleine Info warum genau, wäre sehr interessant gewesen. Dennoch fand ich mich sehr gut zurecht, auch ohne die Vorgänger zu kennen. Der Fall ist spannend, vorallem weil man nicht nur aus der Sicht der Kommissare liest, sondern wir auch den Täter begleiten, dem seine Passagen sind immer kursiv gehalten und sehr interessant. Wer hinter den Morden steckt, wird zum Ende hin erst aufgelöst, da hatte sich mein erster Verdacht dann auch bestätigt, was ihm dazu antrieb war gut erklärt und passte auch zu den ganzen. Die beiden Kommissare Lukas und Theo waren mir auf anhieb sympathisch, das lose Mundwerk von Lukas einfach herrlich, und authenisch. Das die beiden mehr wie nur die Arbeit verbindet merkt man ihnen an, sie verstehen sich blind. Die Kommissare und das Team welches die beiden umgibt wurden sehr gut beschrieben, sowie auch alle anderen Charaktere die in dieser Geschichte eine Rolle spielen, einige sind sympathisch und andere weniger. Sehr gut gefallen hat mir neben den beiden Kommissaren noch der Staatsanwalt Renske, der passt perfekt zu den beiden Chaoten ;) Die Beschreibungen der Opfer, Tatorte und Schauplätze ist datailliert, aber nicht zu ausschweiffend, man kann sich alles sehr gut vorstellen, so kann man das Kopfkino einfach laufen lassen. Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, Humorvoll, locker, angenehm und flüssig zu lesen. Der Perspektivenwechsel stört keineswegs, das steigert die Spannung. Die 378 Seiten wurden in 19 unterschiedlich lange Kapitel, plus Prolog und Epilog unterteilt. Mir hat die Blutige Mondscheinsoante ein paar schöne und spannende Lesestunden beschert, drum kann ich das selber Lesen empfehlen.

    Mehr
  • guter Krimi

    Blutige Mondscheinsonate
    Das_Leseleben

    Das_Leseleben

    28. August 2015 um 21:02

    Eben habe ich meinen ersten Krimi nach doch sehr langer Zeit beendet. Es ist der vierte Teil der Baccus-und-Borg-Reihe, eine im Saarland spielende Krimireihe. Das Buch wurde mir von der Autorin zugeschickt, vielen, vielen Dank <3 . Hier ein paar Eckdaten, der Krimi ist bei Solibro erschienen und hat 384 Seiten. Inhalt: Ein Frauenmörder treibt im Deutsch - Französischen Garten seine perfiden Spielchen. Immer wieder tauchen grausam verstümmelte Leichen. Und den beiden Ermittler Lucas Baccus und Theo Borg sind die Hände gebunden, denn sie wurden zum Innendienst verurteilt. Können sie die Mordserie durch verdeckte Ermittlungen aufklären und was hat die Mondscheinsonate von Beethoven mit all dem zu tun? Meine Meinung: „Blutige Mondscheinsonate“ ist der erste Krimi den ich seit ca zwei Jahren gelesen habe. Dabei ist mir als erstes aufgefallen, dass er überhaupt nicht anstrengend ist. Also ein perfektes „Zwischendurchbuch“. Obwohl es der vierte Teil einer Reihe ist habe ich mich schnell und gut zurecht gefunden. Dies ist vor allem den Protagonisten zu verdanken, mit ihrer absolut menschlichen Art haben sie mich gut durch das spannende Geschehen geführt. Lucas Baccus, Theo Borg und ihre Kollegen sind die Menschen, denen wir jeden Tag auf der Straße begegnen. Sie haben Vorlieben, Schwächen und lauter kleine Spleens. Der Krimi ist in einzelne Kapitel aufgeteilt und innerhalb der Kapitel gibt es verschiedene Abschnitte. Diese berichten nicht nur von den beiden Kommissaren, sondern auch auch von allen Anderen, die irgendwie in den Fall verwickelt sind. Immer mal wieder taucht auch ein Abschnitt auf, der aus des Täters Sicht erzählt wird. Diese haben mir persönlich besonders gut gefallen. Ich mag es wenn der Leser Einblick in die Psyche des Täters bekommt. Die Schauplätze im Saarland sind dabei gut gewählt. Der Deutsch -Französische Garten wird sehr detailreich und farbenfroh geschildert. Manchmal fand ich die Kripoarbeit sogar etwas spannender, als den Deutsch - Französischen Garten, aber ich denke das soll beim Krimi so sein. Leider hat das Buch einige „Fehler“ drin, die aber für mich nicht weiter ins Gewicht fallen, die ich von Elke weis unter welchen schwierigen Umständen es entstanden ist. Eine kleine Sache hat mich trotzdem etwas gestört, es gab da ein paar Stellen, welche ich zu langatmig fand. Trotzdem kann ich zum Schluss sagen, das es ein guter Krimi ist mit interessantem Schauplatz und sehr menschlichen, teilweise lustigen Protagonisten. Eignet sich auch sehr gut als Einzelband. Wer also einen kurzweiligen Regionalkrimi sucht, ist bei „Blutige Mondscheinsonate“ von Elke Schwab genau richtig. Eine Frage möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten: Ab wann wusste ich wer der Täter war? Ziemlich zum Schluss ;-) (Das Original gibt es hier: das.leseleben.webnode.com)

    Mehr
  • Wenn der Bulle zum Gärtner wird

    Blutige Mondscheinsonate
    NiliBine70

    NiliBine70

    24. May 2015 um 17:02

    Inhalt: Der Deutsch-Französische Garten in Saarbrücken ist Schauplatz einiger sehr wohl platzierter Morde, bzw. deren Opfer. Die Zurschaustellung der Leichen ist nicht gerade förderlich für das Bestreben, welches derzeit dort herrscht, Fördergelder zur Sanierung der Anlagen von der EU zu erlangen. Denn jedes Mal, wenn eine grotesk hergerichtete Leiche gefunden wird, ist die Presse nicht weit oder es war ein Pressetermin vorher angekündigt. Da liegt es doch sehr nahe, dass die Morde auf die Kappe gewisser Individuen gehen, die gegen ein Auffrischen des Deutsch-Französischen-Freundschaft-Projektes agieren. Lukas Baccus und Theo Borg sollen nun undercover in diesem verzwackten Fall ermitteln und werden als mehr oder weniger talentierte Gärtner eingeschleust, um dem Täter näher zu sein, bzw. ihm auf die Schliche zu kommen. Doch könnte es auch sein, dass sie damit dem Täter vielleicht zu nahe kommen und somit in Gefahr geraten. Was zunächst wie ein lockeres Kinderspiel aussieht, wird bald zum tödlichen Balanceakt. Meine Meinung: Wenn der Bulle zum Gärtner wird Sehr habe ich mich gefreut, als die Autorin mit ihrem 4. Fall rund um Baccus & Borg herauskam und noch viel mehr, als sie mir ein Exemplar anbot. Vielen Dank liebe Elke!!! Es war mir ein echtes Vergnügen! Baccus und Borg sind mit ihrer lockeren „Kodderschnüss“ ein tolles Team, das ihren Lesern sehr ans Herz gewachsen ist. Und so kann man sich auch trotz des sehr gruseligen Titels darauf freuen, dass sich hinter der Blutigen Mondscheinsonate so manch echter Gag verbirgt, der die mordlüsterne Atmosphäre jedoch nicht stört, sondern eher den Figuren toll Leben einhaucht. Besonders toll ist eine ganz bestimmte Szene, wo ich aus dem Lachen nicht mehr herausgekommen bin. Ich sage nur Wohnwagen und „der Mond schien helle“. Eine köstliche Idee, die perfekt zu den beiden Hauptfiguren passt. Genau wie die Tatsache, dass die beiden sich als Gärtner einschleichen sollen. Wirklich herrlich. Aber dabei wird der Fall als solches nicht vergessen. Ermordete Frauen, die in einem Park zur Schau gestellt werden, wo viele Motive dahinter stecken können. Da wird der Leser zum Ermittler im Hintergrund. Man kann gar nicht anders, wie nach einem Verdächtigen Ausschau halten. Das macht einen guten Krimi, der an der Schwelle zum Thriller steht, doch aus. Man rätselt mit, man fiebert, man hat Angst um Figuren. Aber ein Augenzwinkern nimmt allem dann zur rechten Zeit wieder der Schärfe. Eigentlich könnte man sich die beiden, Theo Borg und Lukas Baccus, auch gut als Tatort-Team vorstellen. Das wär mal was! Auch wenn man selbst jetzt nicht aus der Gegend kommt, man kann die Augen schließen und wird dorthin versetzt. Die Autorin versteht es gut, mit Sprache eine Örtlichkeit im Kopfkino erstehen zu lassen, ohne dass man fremdelt oder dunkle Flecken bleiben. Es sei denn, es soll so sein, wenn sich ein Mörder dort verbirgt. Nun hoffe ich, dass bald ein neuer Fall der beiden erscheint. Zunächst scheint ja wohl der erste Teil neu verlegt zu werden. Klar, dass man den auch lesen sollte und dann alle Teile der Reihe im Regal stehen haben sollte. Ich spreche da eine klare Empfehlung aus. Ob man nun aus der Gegend kommt oder gerne wirklich gut aufgebaute Krimis liest, hier ist man goldrichtig. Fazit: Mörderisch guter Krimi rund um die beiden charismatischen Akteure Baccus & Borg. Für Fans ein Muss und für Liebhaber guter Krimis ein bis zwei Blicke mehr wert. Bewertung: 5 von 5 Nilpferden Danke an Elke Schwab für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

    Mehr
  • Wie Phönix aus der Asche

    Blutige Mondscheinsonate
    Lisbeth76

    Lisbeth76

    26. October 2014 um 09:16

    Dieser vierte Fall für die Kriminalbeamten Lukas Baccus und Theo Borg ist für mich der erste den ich gelesen habe, was aber nicht viel ausmacht, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Allerdings finde ich die beiden Hauptprotagonisten recht interessant und würde gerne mehr über ihre Vorgeschichte erfahren. Im aktuellen Fall sitzen sie zunächst fest im Innendienst, dorthin wurden sie strafversetzt wegen eines vorher gegangenen Falls, von dem man in Blutige Mondscheinsonate jedoch nichts erfährt.  Die Autorin Elke Schwab hat einen angenehmen Schreibstil, Blutige Mondscheinsonate wirkt sehr solide und hat alles was ein guter Krimi braucht. Kennengelernt habe ich hier die besagten Kommissare Lukas Baccus und Theo Borg, die neben dem Beruf auch eine Freundschaft verbindet, sie wohnen sogar vorrübergehend zusammen und es macht Spaß ihrer guten Zusammenarbeit, aber auch ihren gegenseitigen Foppereien zuzulesen. Eine weitere Rolle spielt Lukas Freundin Susanne, die als Jornalistin mit Hilfe ihres Fotografen Dimitri über den Deutsch-Französischen-Garten in Saarbrücken berichten soll, dieser Ort steht im Mittelpunkt des Geschehens. Hier soll ein großes Projekt entstehen, ein Wasserspielplatz für Kinder, der beide Nationen gleichermaßen dienen und zur neuen Attraktion soll.  Schlechte Presse kann der geplante Wasserspielplatz nicht gebrauchen, soll er doch mit der Unterstützung von EU-Geldern finanziert werden, da kommen die bizarr zur Schau gestellten Leichen dreier junger Mädchen sehr ungelegen. Abwechselnd schaut man hinter die Kulissen der Ermittlungsarbeiten und denen des Täters, der sich als Phönix betitelt und seine Taten mit den Klängen Beethovens Mondscheinsonate unterlegt. Unterhaltung bringen die verschiedenen Figuren, z.B. die etwas tollpatschige, aber sehr von sich überzeugte Kommissarin Andrea Peperding, die Gärtner des DFG mit ihren verschiedenen Aufgaben und Talenten, die renetente Anna Bechtel, Leiterin des Amtes für Grünanlage der Stadt Saarbrücken, der die Entstehung des Wasserspielplatzes besonders am Herzen liegt und die weiteren Mitglieder des Ermittlerteams.  Bis zum Schluss bietet dieser Krimi gute Unterhaltung und Spannung, erst ganz am Schluss erfährt man wer der Täter ist und welche Motive er für seine Taten hat. Eine wage Ahnung hatte ich jedoch ab der Mitte, da ein bestimmter Hinweis immer mal wieder gestreut wurde.  Von mir bekommt Blutige Mondscheinsonate vier Punkte, für einen soliden Krimi, interessante Protagonisten und guter Spannung bis zum Ende.

    Mehr
  • unbedingt lesen!!!

    Blutige Mondscheinsonate
    loewe

    loewe

    21. June 2014 um 13:53

    Verlagsinfo, Klappentext “Eine tote Frau im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken sorgt für Aufsehen. Weitere Morde an jungen Frauen lassen auf einen äußerst raffinierten Ritualmörder schließen, der die Kommissare Baccus und Borg bei ihren verdeckten Ermittlungen in Atem hält, denn der Täter scheint auf alles vorbereitet zu sein …. Eine tote Frau im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken sorgt für Aufsehen. Besonders, weil sie bei einer Touristenführung der Stadtverwaltung Saarbrücken an einem sonnigen Sonntagmorgen entdeckt wird. Dabei anwesend sind nicht nur Gartenfreunde und Kulturinteressierte, sondern auch die Presse. Ein großes Problem für die Stadtbediensteten, deren Bestreben es ist, Fördergelder der EU einzutreiben. Sie wollen den Deutsch-Französischen Garten um einen kostspieligen Spielplatz erweitern, womit sie sich einen neuen Aufschwung dieser Parkanlage versprechen. Alle Versuche, die Öffentlichkeit von dem Mord abzulenken, schlagen fehl. Als fühlte sich der Täter dadurch herausgefordert, mordet er weiter. Seine Opfer sind junge Frauen, die immer bei öffentlichen Anlässen gefunden werden. Welches Ziel verfolgt der Täter? …” Seiten: 384 ISBN 978-3-932927-85-0 Solibro Mein Lesen Erneut hat Elke Schwab alle Register gezogen. Hier erwartet uns ein stimmiger Krimi der wieder mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit daher kommt. Ein weiteres Schmankerl sehe ich für mich in dem Aufbau des Krimis. Einmal wird die Story aus Sicht des Lesers beleuchtet und dann wiederum finden wir Abschnitte die aus der Sicht des Täters geschrieben wurden. Über den tollen Schreibstil muss man dann auch gar nicht weiter sprechen  Spritzig und flüssig wie eh und je baut Elke Schwab hier ein Szenario welches für mich seinesgleichen sucht. Ich bin Elke Schwab Wiederholungsleser  Daher sind mir  Lukas Baccus und Theo Borg bereits gut bekannt. Hier müssen die beiden aber erst mal langweiligen Innendienst schieben und die Mädels dürfen sich beweisen. Im  Deutsch-Französischen-Garten (DFG) wird eine junge Frau umgebracht und das ausgerechnet jetzt, wo es darum geht Fördergelder für den DFG zu bekommen. Können  Andrea Peperding und Monika Blech den Mörder zur Strecke bringen?  Auch Susanne, die Freundin von Lukas , ist ganz dicht dran. Sie soll gute Presse machen, damit die EU die Fördergelder locker macht. Viel lieber würde Susanne von den wahren Begebenheiten im DFG berichten, aber sie bekommt einen “Maulkorb” verpasst. Immer wieder wechselt die Autorin ganz gekonnt die Ebenen, auf der einen Seite erleben wir das Geschehen aus der Sicht der Ermittler und dann streut Elke Schwab auch immer wieder “Originaltöne” vom Mörder mit ein. Man erkennt als Leser sofort das es sich um den Mörder handelt, aber seine Identität bleibt sehr lange unbekannt. Gekonnt gelingt es Elke Schwab die Spannung immer auf hohem Niveau zu halten und immer wieder bringt sie Szenen ein, die dem Leser die Lachfältchen um die Augen vermehren  Ich liebe diese gekonnte Mischung aus Thrill und Fun  Mit dieser guten Mischung bringt uns die Autorin bis zur letzen Seite. Ich finde eine runde Geschichte mit einer gelungenen und überraschenden Auflösung. Die Art und Weise in der Elke ihre Protagonisten beschreibt und ausbaut ist genau mein Geschmack. Man erhält als Leser auch immer noch einen Schuss Privatleben zu den Hauptfiguren. Auch wenn dies nicht der erste Fall um dieses Ermittlungstruppe ist, so kann man durchaus mit diesem Band einsteigen. Die Charaktere erschließen sich auf jeden Fall. Aber ich will gleich eine Warnung aussprechen…Wer hier erst mal Blut geleckt hat und die anderen Bände noch nicht kennt, der wird diese ganz schnell in sein Bücherregal einziehen lassen 

    Mehr
  • Krimi mit Wow-Faktor

    Blutige Mondscheinsonate
    sab-mz

    sab-mz

    26. May 2014 um 13:06

    Elke Schwab hat einen neuen, total spannenden, Saarland-Krimi geschrieben. Geschildert wird die Handlung dieses Mal aus der Sicht des Lesers, der die Handlung verfolgt und auch aus Sicht des Täters. Eine völlig neue Sichtweise. Ungewohnt aber es hat was. Die bislang gewohnten Ermittler Lukas Baccus und Theo Borg sind im Innendienst gelandet. Nun sollen Monika und Andrea ermitteln. Können die "Mädels" den bewährten Krminalisten das Wasser reichen? Lukas und Theo kümmern sich um den Fall Hartmann. Langweilig finden sie das. Im Deutsch-Französischen-Garten (DFG) werden nach und nach mehrere weibliche Leichen aufgefunden. Gibt es einen Zusammenhang? Es scheint sich um religiös motivierte Taten zu handeln. Zumindest tippt die Profilerin darauf. Susanne, die Journalistin, ist auch gerade im DFG tätig. Sie soll einen Artikel über den Garten schreiben, der hilft den Tourismus anzukurbeln. Ihrer Auftraggeberin, der Chefin des DFG, passt es nun gar nicht, dass Susanne auch über die Morde schreiben will. Da Susanne aber ganz enge Beziehungen zu Baccus und Borg hat, und den Beiden im Innendienst ja auch die Hände gebunden sind, kann Susanne nicht anders als Augen und Ohren aufzuhalten. Irgendwann hält es Lukas und Theo nicht mehr, sie sammeln Informationen zu den Fällen, da die beiden Kolleginnen nicht wirklich erfolgreich ermitteln. Auffallend ist, dass die meisten Opfer in irgendeiner Verbindung zu Baumaßnahmen im DFG stehen. Liegt hier der Schlüssel? Ich werde es sicher nicht verraten. Baccus und Borg schaffen es dann doch verdeckte Ermittlungen im DFG aufzunehmen. Sie arbeiten als Gärtner. Dabei lernen Sie die deutschen und die französischen Gärtner kennen. Plötzlich kommt auch noch Staatsanwalt Renske ins Spiel. Die Mondscheinsonate spielt eine Rolle bei den Ritualmorden. Nach bewährt spannender Manier von Elke Schwabs Krimis werden die Fälle gelöst und der Täter Phönix wird entlarvt. Um zu erfahren wer Phönix ist müssen Sie aber das Buch lesen, das spannend ist von der ersten bis zur letzten Seite. Weiter so, ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall.

    Mehr
  • Krimi mit Wow-Faktor

    Blutige Mondscheinsonate
    sab-mz

    sab-mz

    26. May 2014 um 13:06

    Elke Schwab hat einen neuen, total spannenden, Saarland-Krimi geschrieben. Geschildert wird die Handlung dieses Mal aus der Sicht des Lesers, der die Handlung verfolgt und auch aus Sicht des Täters. Eine völlig neue Sichtweise. Ungewohnt aber es hat was. Die bislang gewohnten Ermittler Lukas Baccus und Theo Borg sind im Innendienst gelandet. Nun sollen Monika und Andrea ermitteln. Können die "Mädels" den bewährten Krminalisten das Wasser reichen? Lukas und Theo kümmern sich um den Fall Hartmann. Langweilig finden sie das. Im Deutsch-Französischen-Garten (DFG) werden nach und nach mehrere weibliche Leichen aufgefunden. Gibt es einen Zusammenhang? Es scheint sich um religiös motivierte Taten zu handeln. Zumindest tippt die Profilerin darauf. Susanne, die Journalistin, ist auch gerade im DFG tätig. Sie soll einen Artikel über den Garten schreiben, der hilft den Tourismus anzukurbeln. Ihrer Auftraggeberin, der Chefin des DFG, passt es nun gar nicht, dass Susanne auch über die Morde schreiben will. Da Susanne aber ganz enge Beziehungen zu Baccus und Borg hat, und den Beiden im Innendienst ja auch die Hände gebunden sind, kann Susanne nicht anders als Augen und Ohren aufzuhalten. Irgendwann hält es Lukas und Theo nicht mehr, sie sammeln Informationen zu den Fällen, da die beiden Kolleginnen nicht wirklich erfolgreich ermitteln. Auffallend ist, dass die meisten Opfer in irgendeiner Verbindung zu Baumaßnahmen im DFG stehen. Liegt hier der Schlüssel? Ich werde es sicher nicht verraten. Baccus und Borg schaffen es dann doch verdeckte Ermittlungen im DFG aufzunehmen. Sie arbeiten als Gärtner. Dabei lernen Sie die deutschen und die französischen Gärtner kennen. Plötzlich kommt auch noch Staatsanwalt Renske ins Spiel. Die Mondscheinsonate spielt eine Rolle bei den Ritualmorden. Nach bewährt spannender Manier von Elke Schwabs Krimis werden die Fälle gelöst und der Täter Phönix wird entlarvt. Um zu erfahren wer Phönix ist müssen Sie aber das Buch lesen, das spannend ist von der ersten bis zur letzten Seite. Weiter so, ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall.

    Mehr
  • "Er war Phönix."

    Blutige Mondscheinsonate
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    Die Stadtbediensteten der Stadt Saarbrücken im Saarland sind sehr bestrebt, den Deutsch-Französischen Garten bekannt zu machen, um damit Fördergelder der EU einzuheimsen. Doch auf das Drama, das dann zur Bekanntheit des Gartens beträgt, hätten sie gerne verzichtet. Bei einer der vielen Führungen durch den Garten, entdeckt die Gruppe eine tote gekreuzigte junge Frau. Natürlich ist auch die Presse mit vor Ort und berichtet über den Vorfall. Lukas Baccus und Theo Borg dürfen in diesem Fall zunächst nicht mitmischen, sondern sind zu Schreibtischarbeit verdonnert. Doch als ihre Kolleginnen Andrea Peperding und Monika Blech immer mehr Misserfolge aufweisen, dürfen sie doch in die Ermittlungen eingreifen und gerade damit in das Visier des Täters…. Elke Schwab legt mit diesem Buch bereits den vierten Band des Ermittlerduos Baccus und Borg vor. Für mich war es der erste Band. Dennoch kam ich gut in die Geschichte hinein und fand mich auch schnell zurecht. Das Ermittlerduo Baccus und Borg wird dem Leser schnell sympathisch und man leidet zunächst mit ihnen mit, dass sie dank ihrer Strafversetzung nicht mit am Fall vor Ort arbeiten dürfen. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven geschrieben. Zum einen aus der auktorialen Erzählperspektiven in der man als Leser die Kripo und auch die späteren Opfer begleitet. Zum anderen lernt man Phönix, den Täter kennen, der in der ich-Form von seinen Plänen und Vorbereitungen berichtet. Man wundert sich, was den Täter zu den Morden antreibt, warum er so viel Wert auf Perfektionismus und vor allem auf die Mondscheinsonate legt. Des Weiteren ist man ständig mit der Kripo am Rätseln, wer denn der Täter sein könnte, ob und wann er das nächste Mal zuschlägt und wie man ihn stoppen kann. Es gibt viele Spuren, Tatverdächtige und Motive, so dass der Kreis der Verdächtigen zunächst sehr groß ist, sich dann aber nach und nach immer weiter verkleinert und verdichtet. Die Autorin verleiht jedem Protagonisten einen eigenen typischen Charakter. Dadurch werden die Figuren bildlich und greifbar. Man kann sie gut voneinander unterscheiden und hat schnell ein Bild von ihnen im Kopfkino erzeugt. Oft möchte man den Opfern helfen, sie vor ihrem angedachten Schicksal bewahren. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, spannend, informativ und dialektfrei, so dass man das Buch auch problemlos als Nicht-Saarländer lesen kann. Dennoch ist es für Saarländer ein toller Roman mit Lokalkolorit und für Weggezogene ein Stückchen Heimat zwischen zwei Buchdeckeln. Der positive Eindruck des Buches leidet ein wenig unter dem Lektorat, welches zu diesem Buch gewechselt hat. Aber ich habe die Hoffnung, dass sich das bei dem nächsten Band einspielen wird. Die Geschichte ist in sich schlüssig und das Ende überraschend und dabei logisch. Die Autorin steigert das Tempo zunächst langsam und wird zum Ende so fesselnd, dass man das Buch nur schwer zur Seite legen kann. Auch wenn es für mich das erste Buch aus der Baccus-Borg-Reihe war, kam ich gut mit den Protagonisten und der Handlung zurecht. Ich hatte mich schnell ein- und festgelesen, so dass ich jetzt nach den Vorgängerbänden Ausschau halte, bis der nächste Band erscheinen wird. Fazit: Ein spannender Saarländerkrimi, der nicht nur Saarländer begeistern dürfte und bei deren Ermittlerduo auch das Zwischenmenschliche nicht zu kurz kommt. Reihe: 1. Tödliche Besessenheit 2. Mörderisches Puzzle 3. Eisige Rache 4. Blutige Mondscheinsonate

    Mehr
    • 2
    elkeschwab

    elkeschwab

    19. May 2014 um 09:30
  • Teil 4 um die Ermittler Baccus und Borg

    Blutige Mondscheinsonate
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    05. May 2014 um 07:59

    Lucas Baccus und Theo Borg wurden strafversetzt und zwar in den Innendienst, wo es heißt, Polizeiarbeit vom Schreibtisch aus zu erledigen. Als auf dem Ehrenfriedhof im Deutsch-Französischen Garten (DFG) in Saarbrücken eine weibliche Leiche gefunden wird, ist es zum ersten Mal ein Fall, bei dem sie bedauern, nicht mit im Außenteam dabeisein zu dürfen. Stattdessen werden Monika Blech und Andrea Peperding mit den Ermittlungen betreut, wobei fast jeder hofft, dass Andrea Peperding sich mit ihrem vorlauten und besserwisserischen Gehabe gehörig mal in die Nesseln setzt. Und doch scheint es so, dass Monika und Andrea recht schnell den Fall aufgelöst und den Täter festgesetzt haben.  Aber während dieser verhaftet war, geschieht ein weiterer Mord auf dem Gelände des DFG. Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen. Wer ist der Mörder und vor allem welches Motiv leitet ihn? ... Endlich gibt es den 4. Teil mit dem Ermittlerduo Lucas Baccus und Theo Borg. Die Mordopfer, die auf dem Gelände des DFG gefunden werden, sind ausschließlich junge Frauen. Sie werden mit Messerstichen getötet und verbluten langsam. Die Frage stellt sich, warum sie alle auf dem Gelände der DFG getötet werden? Gibt es einen Zusammenhang dazu?  Es ist angedacht, aus dem ehemaligen Park Gullivers Welt nunmehr einen kostenintensiven Spielplatz mit einer großen Wasserrutsche zu bauen. Dazu spekuliert die Stadt Saarbrücken mit einem Zuschuss mittels Fördergelder der EU. Durch die Morde auf dem Areal könnte ihnen die Förderung verweigert werden. Baccus und Borg sind seit vielen Jahren Kollegen und inzwischen auch Freunde geworden. Dienstlich stehen sie einander bei und sie wissen, wenn einer Mist baut, muss auch der andere die Konsequenzen tragen. Trotz ihrer Strafversetzung hat ihre Freundschaft nicht darunter gelitten. Sie leiden beide darunter, nur am Schreibtisch sitzen zu müssen und Handlanger für die Ermittlungen zu sein. Sie warten darauf, dass Andrea einen Fehler macht, der die Abteilung diese von ihr befreit.  Andrea und Monika sind ein ungleiches Team, Andrea lässt sich nichts und von niemandem etwas sagen, auch nicht von ihrer Partnerin Monika. Andrea ist ein Polizistin, der man nicht im wirklichen Leben begegnen mag, sie strahlt eine Antipathie aus, die ihresgleichen sucht. Auch bei diesen Mordfällen sind nicht nur Baccus und Borg an den Ermittlungen beteiligt, sondern als Leser kann man gut nachvollziehen, wie ein ganzes Team an den Fällen arbeitet. Die Autorin versteht es, von Beginn an Spannung aufzubauen und diese noch zu steigern. Ständig sah ich mich genötigt, meine Vermutungen über den eventuellen Mörder zu revidieren. Immer wieder kamen neue Aspekte hinzu, die die vorherigen umwarfen. Ich musste mich neu sortieren, war aber trotzdem auf dem richtigen Weg mit meiner Vermutung, wie sich dann herausstellte. Baccus und Borg sind ein eingespieltes Team, die sich aufeinander verlassen können. Ihre Sprüche und Spitzfindigkeiten lockern den Ernst des Falles auf und sind für die beiden typisch.  Bisher kannte ich nur die Teile 2 und 3 mit dem Ermittlerteam Baccus - Borg, aber für mich ist es der bisher beste. Wer durchgehende Spannung sucht, ist mit diesem Buch gut beraten.

    Mehr