Elke Schwab Ein ganz klarer Fall

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Inhaltsangabe zu „Ein ganz klarer Fall“ von Elke Schwab

Ein Krimi mit Hauptkomissar Kullmann, der tief in die Vergangenheit abtauchen muss um diesen Fall zu ergründen.

— Solara300
Solara300

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  • Wenn ein neuer Fall wartet...

    Ein ganz klarer Fall
    Solara300

    Solara300

    01. July 2016 um 06:10

    Kurzbeschreibung Wenn ein Wochenende nicht ganz so entspannt verläuft, dann sind wir bei dem Hauptkomissar Kullmann, der eigentlich froh ist wenn er nach 30  Jahren Dienstzeit nicht schon wieder einen Mord begutachten muss. Denn genau morgens in der Früh, fällt einem  Jogger ein Auto mitten im Wald auf und dort befinden sich zwei männliche Leichen. Erschossen wie es scheint.  Der Fall scheint soweit klar, bis auf einen Haken an der Sache. Denn was ist das Motiv, das vielleicht zum Mörder führen würde.... Cover Das Cover gefällt mir gut und sieht aus, als wenn die Tatwaffe mit der  Umgebung verschmelzen würde, wie ein Relikt aus vergangener Zeit. Aber lasst euch vom Titel nicht täuschen, denn ich wusste so klar nicht wer der Mörder ist... ;) Schreibstil Die Autorin Elke Schwab hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil, der mich nicht nur einmal auf eine falsche Fährte geführt hat, denn wen man denkt, man kann sich das Motiv zusammen reimen, hat die Autorin wieder eine Idee parat. Meinung Wenn ein neuer Fall wartet... Dann sind wir bei Hauptkomissar Kullmann der mit seinen 58 Jahren schon 30 Dienstjahre hinter sich hat und weiß, dass ihn sein Job nicht nur einmal an seine Grenzen gebracht hat. Denn schon wieder erwartet ihn ein Mord und dieses Mal handelt es sich sogar wie es scheint um einen Doppelmord. Nur kann man von einem Mord überhaupt ausgehen und wer ist der Täter. Denn ein Tatmotiv ist ja bekanntermaßen nicht immer leicht zu finden, genauso wenig wie der Mörder. Aber nun mal auf Anfang... Denn eigentlich wollte morgens ein Jogger seine Runde drehen und stieß dabei auf ein Auto das nicht gerade verlassen da lag, sondern mit zwei Toten.  Einer im Auto und einer davor. Beide Tod und laut Kullmanns jüngerem Kollege mit einer 8mm. erschossen.  Nun geht ja dass ermitteln erst richtig los und natürlich auch das informieren der Angehörigen, was in diesen beiden Fällen der beiden Männern, Klos und Wehnert Familien sind.  Nur was war passiert das die beiden Männer nicht mehr gesund und vor allem lebend nach der Betriebsfeier am Burbacher Weiher nachhause fanden?  Nun ja, laut dem ehemaligen Arbeitgeber der beiden, einem gewissen Adrian Schulz der die Firma Schulz KG hat, die sich mit Vermietungen und Verkauf von Spielautomaten beschäftigt, waren die beide für den Außendienst tätig. Und das Geschäft lief gut.  Die Familien selbst sind noch mit der Trauer Bewältigung beschäftigt. Und der Wirt der Veranstaltung hat nur einen Hinweis und zwar dass die beiden mit einer Blondine die eine Sonnenbrille des Abends trägt, die Feier verlassen haben und zwar zu dritt. Nun geht die Suche nach dem Täter erst richtig los, denn nicht nur die Familien wissen etwas wo eine wichtige Rolle aus der Vergangenheit spielen könnte, sondern sogar die Mitarbeiter.  Aber ist das die Richtige Spur, oder will sie der wahre Täter auf eine falsche Fährte locken mit den Vermutungen.   Dabei hat Kullmann alle Hände voll zu tun, mit seinen eigenen Dämonen fertig zu werden, seinen jüngeren Kollegen Andreas Hübner mehr als einmal auf den richtigen Weg zu bringen und die junge Kollegin Anke Deister vor einem falschen schritt zu bewahren. Für mich eine gelungene Geschichte um einen Fall der sehr viel mehr ans Licht bringt als den aktuellen Mord an den zwei Toten Männern.    Fazit Absolut gelungen!!!  Hauptkomissar Kullmann der hier nicht nur ermittelt, sondern mit seiner Art einen in den Fall mitnimmt. Emotional und auch nachdenklich zeigt er auf,was man in den Dienstjahren alles erleben kann. 5 von 5 Sternen

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  • Vergangenheitsbewältigung

    Ein ganz klarer Fall
    gaby2707

    gaby2707

    17. October 2014 um 16:32

    Nach einer Betriebsfeier werden Herbert Klos und Jürgen Wehnert erschossen in ihrem Wagen aufgefunden. Herbert Klos ist kein unbeschriebenes Blatt, ihm wurde vor Jahren eine Vergewaltigung zur Last gelegt. Er wurde aber freigesprochen und die junge Frau beging Selbstmord. Norbert Kullmann, der den neuen Fall zusammen mit seinen jungen Kollegen Andreas Hübner und Anke Feister bearbeitet, wittert den Ursprung der Tat schon bald in der Vergan-genheit. Ein weiterer Mord, der auf Zurückliegendes weist, bestätigt seine Vermutungen. Nachdem sein PKW zerstört und in sein Haus eingebrochen wird, bekommt er einen anonymen Drohbrief. Bald darauf schaut es so aus, als wenn er sich selbst das Leben habe nehmen wollen. Es ist halt doch kein ganz klarer Fall, wie es Hübner gerne hätte... Eine sehr interessante Geschichte, die es aber nicht geschafft hat, mich hinein zu ziehen. Es mag am Schreib- und Erzählstil liegen, dass die Sätze und Worte oft einfach an mir vorbei gerauscht sind ohne mich zu fesseln. Mir fehlen Emotionen und Tiefe. Einiges fand ich auch verwirrend und ich bin mir immer noch nicht sicher, wer nun Klos und Wehnert erschossen hat. Die drei Hauptprotagonisten sind sehr unterschiedliche Charaktäre und ergänzen sich in der Geschichte hervorragend. Ich finde es spannend, dabei sein zu dürfen, wie Kullmann sein Polizeileben mit all dem Leiden und Sterben an sich vorbei ziehen lässt und Resümee zieht. Mir hat es Spaß gemacht, Saarbrücken und Umgebung aus Sicht der Polizei kennen zu lernen und hatte manchen Schauplatz mit seinen Farben und Gerüchen durch die detaillierte Beschreibung direkt vor Augen. Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten und empfehle das Buch gerne weiter.

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  • Rezension zu "Ein ganz klarer Fall" von Elke Schwab

    Ein ganz klarer Fall
    ilona_lariviere

    ilona_lariviere

    06. September 2012 um 18:11

    Uff.... hmmm ...ein ganz schwieriger Fall.... :-) Ich möchte zu beginn noch mal ganz klar erwähnen das das was ich über das Buch schreibe meine ganz persönliche Note ist, ein anderer das das Buch ließt kann das schon wieder ganz anders beurteilen. Am Anfange gehe ich mal auf die Punkte ein die für mich als „negativ“ erscheinen, wobei negativ ein zu hartes Wort ist. ich war teilweise in dem Buch verwirrt und manches ist mir nicht so 100% eingeleuchtet. z.B. wer jetzt Wehnert und Klos nun erschossen hat. Manchen Aufklärungsgeschehnissen konnte ich nicht ganz folgen. So jetzt das positive: Das Buch war auf jeden Fall spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und wer jetzt hinter welcher Aktion steckt. Es ließt sich bis auf ein paar Holpersteine flüssig. Die Personen sind klar und prägnant ausgearbeitet, so das man mit hinein genommen wird in die Geschehnisse und mit den Kollegen der Abteilung mitfühlt und ermittelt. Als neben Handlung ist auch sehr schön die Beziehung von Anke Deister / Hübner / Norbert Kullmann ausgearbeitet.... aber um was es da genau geht müsst Ihr schon selbst herausfinden.... Ach und noch was traut keinen Kriminalist A.D..... mehr Verrat ich jetzt aber wirklich nicht. Und alle Saarland -Fans / Bewohner werden richtig Spaß mit diesem Buch haben, dann es geschieht alles quasi vor der eigenen Haustür. FAZIT: Dafür das es der erste Krimiroman der Autorin ist Hut ab, das muss man erst mal fertig bringen so was zu schreiben. Vor allem musste sie sich in alles rein-leben.... Vor allem wie die Arbeit von Kriminalbeamten ausgeführt wird. Da tut man sich dann bei weiteren Büchern sicher leichter..... eigentlich 3,5Sterne aber halbe gibt es ja nicht, also habe ich fairerweise aufgerundet auf 4 ;-) EMPFEHLENSWERT!!!!!!

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