Mord ohne Grenzen

von Elke Schwab 
4,7 Sterne bei12 Bewertungen
Mord ohne Grenzen
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Fesselnde Ermittlungen im herbstlichen Elsass

Odenwaldwurms avatar

Ein spannenden Krimi von Anfang bis Ende

Alle 12 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Mord ohne Grenzen"

Tanja Gestier, Kriminalkommissarin und alleinerziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, wird zu einem ungewöhnlichen Fall gerufen: Ihre Freundin Sabine Radek, ebenfalls alleinerziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, hat in dem 200-Seelen-Dorf Potterchen im Krummen Elsass überraschend ein Haus geerbt. Als sie ihr Erbe antreten will, verschwindet ihre Tochter spurlos.
Sie bittet Tanja um Hilfe.
Die Kommissarin reist ins Elsass und arbeitet als Verbindungsbeamtin vor Ort.
Währenddessen stellen ihre Kollegen auf der deutschen Seite eigene Ermittlungen an, die sie in die saarländische Weinregion Perl und nach Luxemburg führen.
Tanja findet heraus, dass in dem kleinen elsässischen Dorf vor zwei Jahren schon einmal ein deutsches Mädchen verschwunden ist. Von dem Kind gibt es bis heute keine Spur.
Was geschieht mit den Mädchen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783742792464
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:447 Seiten
Verlag:neobooks
Erscheinungsdatum:03.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    HBCityGirl89s avatar
    HBCityGirl89vor einem Jahr
    Rezension zu "Mord ohne Grenzen" von Elke Schwab

    Sabine Radek, alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter hat im kleinen Dorf Potterchen im Elsaß ein Haus geerbt. Also macht sie sich gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter Annabel auf den Weg in  das 200-Seelen-Dorf um das Haus zu besichtigen. Doch während dieser Besichtigung geschieht etwas schreckliches,Annabel ist auf einmal spurlos verschwunden.
    Verzweifelt wendet sich Sabine an ihre Freundin Tanja, ebenfalls Alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter und Kriminalbeamtin. Tanja macht sich sofort auf den Weg ins Elsass um ihrer Freundin bei der Suche nach ihrer kleinen Tochter zu unterstützen. 
    Schnell muss Tanja jedoch feststellen, dass sie es in Pottaschen mit sehr eigentümlichen Dorfbewohnern zu tun hat, die größtenteils noch in einer anderen Zeit zu leben scheinen und die ihr die Arbeit nicht gerade leicht machen. 


    Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Da das Buch im Elsaß spielt, wurden ab und zu Begriffe, Wörter oder auch mal ganze Sätze in dem Dialekt der Region eingefügt. Bei mir hat das den Lesefluss manchmal ein wenig gestört, da ich dann erst hinten nachgeschaut habe was die Wörter und Sätze bedeuten. 
    Die Länge der einzelnen Kapitel im Buch war sehr angenehm. Da die Kapitel immer recht kurz waren, hat dies immer zum weiterlesen animiert. 
    Die Personen wie auch die ganze Umgebung des Elsaß werden von der Autorin sehr gut dargestellt und charakterisiert. So fühlt man sich schnell mit den Personen verbunden und hatte die ganze Zeit das Gefühl selbst im Elsaß zu sein. 
    Da die Geschichte gleich zu Anfang sehr spannend beginnt, hatte ich zunächst bedenken, ob diese Spannung durchgehend gehalten werden kann. Diese Bedenken waren allerdings völlig unbegründet, da die Autorin es schafft vom Anfang bis zum Ende einen kontinuierlichen Spannungsbogen zu halten.
    Besonders gefallen hat mir, das neben dem Kriminalfall auch noch eine private Geschichte der beiden Hauptpersonen Tanja und Jean-Yves erzählt wurde. Durch diese Perspektiv-Wechsel in der Geschichte konnte die Spannung noch besser aufgebaut werden.
    Das Ende war für mich nicht komplett ausgereift, da für mich am Ende ein paar Fragen offen geblieben sind, im Hinblick auf die Hauptpersonen. Aber vielleicht gibt es ja nochmal eine Fortsetzung. :)

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    D
    dru07vor einem Jahr
    elsässisch gut

    Sabine Radek, allein erziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, hat im 200-Seelen-Dorf Potterchen ein Haus geerbt. Als sie es besichtigen will, verschwindet ihre Tochter spurlos. Sie bittet ihre Freundin Tanja Gestier, Kriminalkommissarin und ebenfalls allein erziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, ihr zu helfen. Die Kommissarin reist ins Elsass als Vermittlungsbeamtin. Die eigensinnigen Dorfbewohner machen ihr es auch nicht leicht und verweigern ihre Hilfe. Tanja findet heraus, dass vor 2 Jahren in diesem Dorf schon einmal ein deutsches Mädchen spurlos verschwand und bis heute nicht wieder auftauchte. Was verheimlichen die Dorfbewohner?

     

    Das Buch hat mir gut gefallen. Es war gut zu lesen gewesen. Da es im französischen Elsass spielte, floss ab und zu der dortige Dialekt mit ein. Was ich sehr gut fand (die Übersetzungen lieferte uns die Autorin im Anhang). Habe bis zum Schluss mitgefiebert und gehofft, dass sie Sabine´s Tochter noch lebend finden werden. Auch habe ich immer wieder über die Dorfbewohner den Kopf geschüttelt und mir gedacht: oh Gott wie sind die denn drauf. Für die vollen Sterne hat mir aber noch etwas gefehlt daher 4 von 5 Sternen.

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    D
    dru07vor einem Jahr
    elsässisch gut

    Sabine Radek, allein erziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, hat im 200-Seelen-Dorf Potterchen ein Haus geerbt. Als sie es besichtigen will, verschwindet ihre Tochter spurlos. Sie bittet ihre Freundin Tanja Gestier, Kriminalkommissarin und ebenfalls allein erziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, ihr zu helfen. Die Kommissarin reist ins Elsass als Vermittlungsbeamtin. Die eigensinnigen Dorfbewohner machen ihr es auch nicht leicht und verweigern ihre Hilfe. Tanja findet heraus, dass vor 2 Jahren in diesem Dorf schon einmal ein deutsches Mädchen spurlos verschwand und bis heute nicht wieder auftauchte. Was verheimlichen die Dorfbewohner?

     

    Das Buch hat mir gut gefallen. Es war gut zu lesen gewesen. Da es im französischen Elsass spielte, floss ab und zu der dortige Dialekt mit ein. Was ich sehr gut fand (die Übersetzungen lieferte uns die Autorin im Anhang). Habe bis zum Schluss mitgefiebert und gehofft, dass sie Sabine´s Tochter noch lebend finden werden. Auch habe ich immer wieder über die Dorfbewohner den Kopf geschüttelt und mir gedacht: oh Gott wie sind die denn drauf. Für die vollen Sterne hat mir aber noch etwas gefehlt daher 4 von 5 Sternen.

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    S
    Streiflichtvor einem Jahr
    Viel Lokalkolorit und Spannung

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da es meiner Meinung nach alles hat, was ein guter Krimi braucht. Von Anfang an wird Spannung aufgebaut und diese lässt auch nicht nach. Bis zum Ende hin bleibt es spannend und interessant. Und die Frage, was mit dem kleinen Mädchen passiert ist, treibt nicht nur die beiden Ermittler, sondern auch den Leser um.

    Die Autorin Elke Schwab hat eine herrliche Schreibweise, die so detailreich und gut beschreibend ist, dass man als Leser direkt vor Ort dabei ist. Es ist wie ein Ausflug ins Elsass. Man spürt den Wind, der durch den kleinen Ort pfeift, man riecht den beißenden Rauch, der das Dorf vernebelt, und man merkt regelrecht, dass die Einwohner etwas zu verbergen haben. Erst nach und nach stellt sich heraus, wer warum schweigt oder wie agiert. Gleichzeitig zeichnet die Autorin die Figuren in ihrem Roman so, dass man mitleidet, mitfühlt oder auch jemanden nicht mag – richtig gut.

     

    Der Elsass-Krimi hat mich bestens unterhalten und ich würde mich freuen, wenn ich bald wieder ein Buch von Elke Schwab lesen dürfte!

     

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    Tapsi0709s avatar
    Tapsi0709vor einem Jahr
    Mord ohne Grenzen

    Der Klappentext zu dem Buch hat mich gleich von Anfang an sehr neugierig gemacht und mich auch während des Lesens nicht enttäuscht.
    Das Buch beginnt sofort sehr spannend und diese Spannung zieht sich durch das gesamte Buch hindurch.
    Es wird vieles Interessante zu Tage gefördert und das Ermittlerduo kommt dem ganzen Geheimnis der verschwundenen Mädchen langsam immer näher, außerdem erfährt man immer neuere erschreckende Details über das kleine Dörfchen Potterchen.
    Das Buch lässt sich sehr flüssig und leicht verständlich lesen, nicht zuletzt wegen der tollen Übersetzungen ganz am Ende des Buches, wobei ich finde, das diese nicht unbedingt von Nöten sind, auch wenn man wie ich kein französisch spricht. Man kann sich das meiste so vom normalen Sprachgebrauch sehr gut herleiten.
    Die Kapitellänge ist ideal gewählt, es gibt mal längere und mal kürzere Kapitel. Auch die Schriftgröße ist sehr angenehm für die Augen.
    Dieses Buch dürfte für jeden Krimi-Fan sehr lesenswert sein und ich kann es nur wärmsten weiterempfehlen.

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    Anett_Heinckes avatar
    Anett_Heinckevor einem Jahr
    Wie im Mittelalter

    Kaum ist Sabine Radek in Potterchen, einem kleinen elsässischem Städtchen angekommen, um ihr Erbe zu besichtigen, verschwindet ihre vierjährige Tochter Annabell. Damit beginnt das erste Kapitel schon mal recht spannend. Die Beschreibung der Ortschaft gefällt mir auch sehr gut. Einerseits gibt es einige Ruinen, dann wieder eine rosa Kirche und schön gepflegte Bauernhäuser. Die Bewohner, denen Sabine bis jetzt begegnet ist, wirken schon etwas dörflich und eigenartig. In ihrer Verzweiflung ruft sie nach Annabells Verschwinden ihre Freundin Tanja Gestier an. Diese ist Kriminalkommissarin in Saarbrücken und kommt Sabine gleich inoffiziell zu Hilfe. Viel kann sie noch nicht ausrichten, aber das ändert sich bald. Sabine, Tanja und auch die französische Polizei sind sympathische Personen. Sabines Verzweiflung ist sehr gut geschrieben, man leidet richtig mit.Tanja fährt wieder nach Potterchen, um bei den Ermittlungen zu helfen. Dort trifft sie auch den französischen Kommissar Jean-Yves wieder, über den man jetzt auch ein bisschen mehr erfährt. Schön, dass sich die beiden gleich sympathisch waren. Aber die Bewohner von Potterchen scheinen nicht sehr interessiert und hilfsbereit.  Pascal vom Ponyhof  hat Annabell mit zum Ausritt genommen, ohne sie zu kennen. Der Fall erinnert an den eines verschwundenen Mädchens von vor zwei Jahren im selben Ort.
    Der Bürgermeister und sein Schwiegersohn Pascal wirken von Beginn an verdächtig. Beim ersten verschwundenen Mädchen wurde der Ponyhof gebaut, jetzt ist ein Ponyhotel geplant. Man erfährt, dass die Tochter des Bürgermeisters geistig behindert ist und auch die Dorfbewohner sich fragen, wie sie Pascal kennengelernt hat. Bisher sind die Unterschiede zwischen den Deutschen und den Franzosen gut erkennbar. Aber Jean-Yves ist mir schon sympathisch.
    Im Laufe des Buches lernt man noch recht viele Dorfbewohner kennen, deren Namen ich mir  nicht alle merken kann. Aber irgendwie sind alle komisch. Der Bürgermeister versucht, Leuten ihre Grundstücke für seine Pläne abzukaufen mit dubiosen Versprechungen. Die alte Frau Wolff scheint alles über jeden zu wissen und hat wohl auch ziemlich viel Macht in der Stadt. Komisch, dass anscheinend keiner am Verschwinden der Mädchen interessiert ist. Die Leute werden immer unsympathischer.Richtig spannend wird es, als nach einem Dorffest mit zuviel deutscher Volksmusik  der Kneiper Gilbert Krieger im Häcksler gefunden wird, was angeblich ein Unfall war. Dann hat es der Bürgermeister sehr eilig, vor den Wahlen noch die alten Klostermauern abzureißen. Dabei kommen Kinderknochen zum Vorschein. Es wird untersucht, ob es das vor vier Jahren verschwundene deutsche Mädchen ist oder ob es sogar mehrere Kinder waren. Wenn es nach dem Dorfältesten geht, haben früher die Nonnen das Ergebnis  ihrer Sünden umgebracht und dort vergraben. Es wird richtig dramatisch, als es weitere Tote und Verletzte gibt. 
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch deshalb, weil ich mich sehr über die Menschen in Potterchen und deren mittelalterliche Methoden aufgeregt habe. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das mit Lara zum Schluss hätte noch sein müssen. Und ganz schlimm waren die vielen toten Tiere. So etwas mag ich überhaupt nicht lesen. Durch die relativ kurzen Kapitel war das Lesen einfach und ging sehr schnell. Es gab auch viele geschichtliche Einblicke, was sehr interessant war. Das Cover mit der einsamen Schaukel ließ schon nichts Gutes vermuten.

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    eigers avatar
    eigervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Fesselnde Ermittlungen im herbstlichen Elsass
    Tragische Ereignisse in einem elsässischen Dorf

    „Mord ohne Grenzen“ ist  für  mich das erste Buch von Elke Schwab, aber mit Sicherheit nicht der letzte Krimi von ihr, den ich gelesen habe.

    Sie erzählt eine vielschichtige und äußerst spannende Geschichte, angereichert mit vielen geographischen und historischen Informationen rund um das Elsass. Das krumme Elsass, wo die Handlung angesiedelt ist, beschreibt ein hügeliges Gebiet im Nordwesten des Elsass in Frankreich. Hier treffen romanische und germanische Kultur aufeinander. Durch das Gebiet, welches  sich nördlich von Strasbourg befindet, fließt die Saar.

    Es gibt neben Kleinstädten viele Dörfer in malerischer Umgebung. In einem von ihnen, dem 200-Seelen-Dorf Potterchen, erbt die geschiedene Sabine Radek überraschender Weise ein Haus von einem ihr nicht näher bekannten Onkel.  Sie ist auf ihr Erbe gespannt und fährt im Herbst gemeinsam mit ihrer vierjährigen Tochter Annabel dorthin, um es zu besichtigen.

    Dann geschieht das Unglaubliche und Unfassbare. Annabel verschwindet spurlos. Eben war sie doch noch bei ihr in dem Bauernhaus. Sabine sucht Haus und Umgebung ab. Vielleicht ist sie bei den Ponys, die sie unterwegs gesehen haben? Das Kind bleibt verschwunden.

    Da Sabine kein Vertrauen in die französische Polizei hat, ruft sie ihre Freundin Tanja Gerstier an, die als Kriminalkommissarin in Saarbrücken tätig ist. Sie ist selbst Mutter eines gleichaltrigen Mädchens und verspricht  sofort zu helfen. Eigenmächtig und nicht gerade zur Freude ihrer Vorgesetzten treibt sie ihren Einsatz als „Verbindungsbeamtin“ in diesem Fall voran und wird bestätigt.

    Nun kann ihr Einsatz in Potterchen beginnen. Dort ist der Commandant Jean-Yves Valleaux Leiter der Ermittlungen. Ihn umgibt etwas Geheimnisvolles, dennoch entwickelt sich die Zusammenarbeit mit der attraktiven Tanja vielversprechend. Er kennt sich mit der Mentalität der Dorfbewohner gut aus, seine verstorbene Frau stammte aus Potterchen.

    Trotz eines Großeinsatzes von Spezialkräften der französischen Polizei, die jeden Winkel des Dorfes und seiner Umgebung untersuchen, bleibt Annabel verschwunden. Die Ermittlungen stehen von Beginn an unter Zeitdruck.  Wie lange kann eine Vierjährige im Herbst allein draußen überleben?

    Jedem Hinweis wird nachgegangen, sowohl in Deutschland, wo auch Ermittlungen laufen, als auch in Frankreich. Nicht oft kommen die Ermittler weiter. Manche Erkenntnisse verwirren mehr als sie nutzen. Doch Tanja gelingt es mit ihrer Hartnäckigkeit ein wenig Licht in das Dunkel zu bringen. So ist vor wenigen Jahren schon einmal ein Mädchen aus Deutschland spurlos verschwunden.

    Elke Schwab erzählt die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht der engagierten Tanja. Ihr gelingt es meisterhaft Spannung aufzubauen und den Leser zu fesseln.  Wenn Tanja selbst in verlassenen Kellern und auf dem Friedhof nach Annabel sucht und dabei Unheimliches  zu sehen scheint, fiebert man als Leser mit. Gänsehautgefühl pur.

    Das dramatische Finale birgt noch einige Überraschungen und ist in sich stimmig. Es verlangt von Tanja das Äußerste an Kraft, weil sie als Mutter und Polizistin tiefer von den Ereignissen berührt wird, als sie es ahnte.

    Die Autorin beschreibt ihre Protagonisten so lebendig und anschaulich, dass ich mir jeden gut vorstellen konnte. Auch die verschiedenen Dorfbewohner sind differenziert dargestellt. Man lernt sympathische Einwohner, aber auch sehr bösartige und finstere Menschen kennen. Dabei blickt der Leser auch hinter die Fassade des recht ansehnlichen Dorfes und entdeckt einen Sumpf aus Bestechung, Macht und Geldgier gepaart mit persönlichen Ambitionen.

    Die zahlreichen Informationen zum Hintergrund aus Geschichte, Kultur und Geographie machen manche Handlungsweisen verständlicher und vermitteln dem Leser Wissenswertes zur Region und wecken die Sehnsucht nach dem Elsass.

    Fazit:

    Wer eine fesselnde und gut erzählte Geschichte aus dem Dreiländereck Frankreich – Deutschland  - Luxemburg  mit Liebe zum Detail lesen möchte, dem kann ich „Mord ohne Grenzen“ uneingeschränkt empfehlen. Dank des flüssigen Schreibstils bereitet dieser Krimi  spannendes Lesevergnügen pur.

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    Odenwaldwurms avatar
    Odenwaldwurmvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannenden Krimi von Anfang bis Ende
    Krimi über die Grenzen von Frankreich und Deutschland

    Sabine Radek, Mutter eines vierjährigen Mädchens, erbt ein Haus im Elsass. Die kleine Ortschaft heißt Plotterchen im „Krummen Elsass“. Sie und ihre Tochter wollen das Erbe anschauen und gleichzeitig beginn der Alptraum. Das vierjährige Mädchen Annabelle verschwindet spurlos. Sabines Freundin ,die Kriminalkommissarin Tanja soll Hilfe, die aber als Deutsche im französischen Elsass natürlich nichts zu sagen hat.
    Auf der französischen Seite, ermittelt der Commissaire Jean-Yves Valleaux. Doch die Dorfgemeinschaft verschweigt einiges und somit verkaufen die Ermittlungen nur schleppend voran. bewegen. Als sich herausstellt, dass bereits vor zwei Jahren ein kleines deutsches Mädchen verschunden ist, glaubt keiner der Ermittler mehr an Zufall.
    Ich bin gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstiel ist sehr flüssig geschrieben und gut zu lesen Es gibt auch von Anfang an eine gute Spannung. Die Charaktere und die Landschaften sind sehr bildlich beschrieben. Das aber teils zu ausführlich ausfällt. Die Dorfbevölkerung ist sehr verschwiegend und man kann sich nicht entscheiden wer das Mädchen entführt hat. Die Autorin kann jeden Leser an die Story fesseln und man kann das Buch kaum aus den Händen Leben. Toll ist auch die Ermittlungen der beiden Polizisten  zwischen Deutschland und Frankreich. Es gab einige Überraschende momente, die der Geschichte gut getan haben. Das Ende war gut geschrieben und hat mir gefallen..Ich kann die Geschichte nur jedem Krimi-Fan empfehlen, Sie ist sehr gut zu lesen und die Spannung ist von Angang zu Ende auch gut zu lesen.

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    Jeanette_Lubes avatar
    Jeanette_Lubevor einem Jahr
    Fesselnder gefühlvoller Elsass-Krimi der Extraklasse

    Dieser Krimi der Autorin Elke Schwab erschien 2016 im BoD - Book on Demand Verlag Norderstedt und beinhaltet 364 Seiten. Auf dem Cover sieht man eine leere Kinderschaukel wahrscheinlich in einem Garten. Diese deutet schon darauf hin, dass hier ein Verbrechen geschehen sein muss! Sabine Radek, eine alleinerziehende Mutter einer vierjährigen Tochter aus Saarbrücken kommt in das 200-Seelen-Dorf Potterchen im Krummen Elsass, da sie in diesem Dorf ein Haus geerbt hat. Als sie gerade das Haus betrachtet, verschwindet ihre Tochter spurlos.
    Tanja Gestier, ebenfalls alleinerziehende Mutter einer vierjährigen Tochter und Kriminalkommissarin, dazu noch die Freundin von Sabine, wird von Sabine um Hilfe gebeten und damit zu diesem Fall gerufen. Prompt reist Tanja ins Elsass und wird als Verbindungsbeamtin vor Ort eingesetzt. Ihre Kollegen stellen auf der deutschen Seite eigene Ermittlungen an. Diese führen sie in die saarländische Weinregion Perl und nach Luxemburg. Tanja findet in Potterchen heraus, dass in diesem Dorf vor zwei Jahren schon ein zweijähriges Mädchen verschwand, von welchem es bis heute keine Spur gibt. Wird Tanja heraus finden, was mit den Mädchen geschah?
    Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil. Man ist sofort in der Geschichte. Dazu gelang ihr wunderbar, die Gegend, das Elsass und auch das Saarland, zu beschreiben. Ich war zwar noch nicht da, kann es mir jetzt aber wunderbar vorstellen. Ein sehr gefühlvoller Krimi, die Menschen in diesem Dorf Potterchen sind sehr eigentümlich. Sie wurden wunderbar beschrieben. Ich empfehle dieses Buch Liebhabern von Krimis auf jeden Fall weiter, denn die Geschichte ist superspannend. Ein Krimi der Extraklasse!!!

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wow, welch spannender Krimi!
    „Sabine Radek wähnte sich am Ende der Welt.“

    Sabine Radek erbt in der kleinen Ortschaft Potterchen im „Krummen Elsass“ ein Haus, macht sich auf, um diesen Besitz in Augenschein zu nehmen und erlebt den Alptraum ihres Lebens: Ihre vierjährige Tochter Annabelle verschwindet spurlos. Sie ruft ihre Freundin, die Kriminalkommissarin Tanja zu Hilfe, die als Deutsche im französischen Elsass natürlich nichts zu sagen hat. 
    Das Kommando hat der wortkarge, verschlossene Commissaire Jean-Yves Valleaux. Doch auch Jean-Yves schafft es nicht, die verschworene Dorfgemeinschaft zur Mitarbeit, das Mädchen zu finden, zu bewegen. Als sich herausstellt, dass bereits vor zwei Jahren ein kleines deutsches Mädchen verschunden ist, glaubt keiner der Ermittler mehr an Zufall.

    Meine Meinung:

    Dieser Krimi, der geheimnisvoll, fesselnd und an manchen Stellen alptraumhaft daherkommt, beleuchtet die Machtverhältnisse in einem 200 Seelen-Dorf. Mehrmals sind die Einwohner Spielball der Geschichte, mal deutsch mal französisch, haben sie ihre eigenen Ressentiments Fremden gegenüber. Und fremd ist hier bald jeder, der nicht seit Jahrhunderten ansässig ist.

    Unglaublich dramatisch werden die Verflechtungen der einzelnen Familien zueinander und zu den Kriminalfällen dargestellt. Mehrmals führt uns Elke Schwab auf eine falsche Fährte. Sehr authentisch und düster ist die Stimmung des Dorfes erzählt. Die alte Madame Wolff, die im Hintergrund ihre Fäden zieht, und mit ihrem Hexenglauben, Teile der Bewohner aufstachelt. Und was hat der amtierende Bürgermeister mit dem Verschwinden von nunmehr zwei Mädchen zu tun? Seine Gier nach Macht und Aufrechterhaltung derselben lässt ihn buchstäblich über Leichen gehen.

    Die Figuren haben alle Ecken und Kanten. Besonders Jean-Yves, der ja aus Potterchen stammt und mit seinem Dorf auch noch ein Hühnchen zu rupfen hat, gefällt mir sehr gut. Die aalglatten Schnösel, die alles wissen, sind ja nicht so meines. Da gefallen mir die einsamen Wölfe, die auch ihr Schicksalspäckchen zu tragen haben, viel besser. Immerhin, taut er ja mit der Zeit ein wenig auf.
    Tanja, die als Mutter einer ebenfalls vierjährigen Tochter, diese wegen des Falles vernachlässigen muss, zeigt deutlich wie schwierig es ist, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Eine interessante Entwicklung macht ihre familiäre Beziehung zu Behrend, ihrem Chef und gleichzeitig Stiefvater durch.

    Sabine Radek tritt, nach dem die Kriminalpolizei den Fall übernimmt, als Hauptfigur ein wenig in den Hintergrund. Besonders unbeliebt macht sie sich bei mir, als sie Tanjas Tochter Lara entführt, weil sie sich von Tanja verraten fühlt. Also, auf so eine Freundin könnte ich gut verzichten.
    Immerhin hat sie Tanja mehrmals nicht die ganze Wahrheit erzählt und damit einen Erfolg bei der Suche nach Annabelle möglicherweise vereitelt.

    Hier hätte es vielleicht gutgetan, ein paar Worte zu den Ermittlungen auf deutscher Seite zu verlieren. Da wäre Sabine nicht ganz so ins Hintertreffen geraten.

    Gruselig finde ich Madame Wolff und einige der Dorfbewohner.
    Der zwielichtige Bürgermeister, sein Schwiegersohn, die Dorfbewohner, die sich dem Diktat des Bürgermeisters nicht beugen wollen und, und, und …. Eine fesselnde Geschichte, die sich möglicherweise so ähnlich auch in Wirklichkeit abspielen könnte.

    Das Einflechten von französischen bzw. elsässischen Sätzen macht den Krimi so richtig lebendig. Die Beschreibung von Land und Leuten macht Lust auf mehr. Mehr, von Elke Schwab zu lesen und Lust, diesen Landstrich näher kennen zu lernen.

    Fazit:

    Ein spannender vielschichtiger Krimi, der zeigt, wie weit Menschen gehen, um Macht und Einfluss zu bewahren. Gerne gebe ich 5 Sterne.




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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    elkeschwabs avatar
    Wer möchte das sonst so verträumte Elsass von seiner kriminellen Seite kennen lernen? 
    Mit dem Krimi "Mord ohne Grenzen" ist das möglich. 


    Über den Inhalt: 
    Tanja Gestier, Kriminalkommissarin und alleinerziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, wird zu einem ungewöhnlichen Fall gerufen: Ihre Freundin Sabine Radek, ebenfalls alleinerziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, hat in dem 200-Seelen-Dorf Potterchen im Krummen Elsass überraschend ein Haus geerbt. Als sie ihr Erbe antreten will, verschwindet ihre Tochter spurlos. Sie bittet Tanja um Hilfe. Daraufhin reist die Kommissarin ins Elsass und arbeitet als Verbindungsbeamtin vor Ort. Währenddessen stellen ihre Kollegen auf der deutschen Seite eigene Ermittlungen an, die sie in die saarländische Weinregion Perl und nach Luxemburg führen. Tanja findet heraus, dass in dem kleinen elsässischen Dorf vor zwei Jahren schon einmal ein deutsches Mädchen verschwunden ist. Von dem Kind gibt es bis heute keine Spur. Was geschieht mit den Mädchen?                             


    Wer an der Leserunde teilnehmen möchte, bewirbt sich bitte bis zum Sonntag, dem 01. Oktober 2017   


    Für die Teilnahme verlose ich 7 Bücher und 7 EBooks. 


    Dafür müsst ihr nur eine Frage beantworten: In welchem Teil des Elsass spielt der Krimi "Mord ohne Grenzen"?  


    Sobald die Bücher/EBooks ausgelost und verschickt sind, startet die Leserunde am 6. Oktober 2017. 


    Ich freue mich auf euch :-)
    HBCityGirl89s avatar
    Letzter Beitrag von  HBCityGirl89vor einem Jahr
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