Elke Thomazo Die Steinheilerin

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Inhaltsangabe zu „Die Steinheilerin“ von Elke Thomazo

Freising im Jahr 1590. Eine Hexenverfolgungswelle versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und macht auch vor der jungen Heilerin Gret nicht halt. Mit den wertvollen Heilsteinen ihrer Lehrmeisterin im Gepäck, entrinnt das Mädchen nur knapp einer Gefangennahme. Sie flieht mit ihrem Freund Jacob und gerät dabei in die Fänge von Wegelagerern. Doch das bleibt nicht ihre einzige Sorge: Auch ein rachsüchtiger Kaufmannssohn heftet sich an ihre Fersen.

Tolles, hübsch verziertes Buch. Mit einer schön ausgearbeitet Idee. Die Protagonistin Gret anfangs etwas nervtötend, legt sich aber.

— Ellaa_

Ein historischer Fantasy-Roman, der in den Ansätzen gelungen ist, aber leider in eine komplett andere Richtung abdriftete.

— LisasPhantasiaBooks

Tolle Geschichte im Jahr 1590

— SteffiDe

Ein sehr interessanter historischer Roman!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannende und emotionale Reise einer jungen Frau, schnörkellos erzählt und mit glaubwürdigen, manchmal aber undurchsichtigen Charakteren.

— dreadwolfdreams

Spannender historischer Roman um Hexenwahn, Aberglauben mit einer sympathischen Protagonistin, basiert auf einer historischen Begenheit

— makama

Ein spannender, aber dennoch gefühlvoller Historienroman über eine junge Frau, die in einer gefährlichen Zeit ihren Idealen treu bleibt...

— MartinaSuhr

Historischer Roman über eine junge Frau, die sich in Gefahr bringt!

— mabuerele

Wunderbares, spannendes Buch!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Schöner Historienroman, dessen Protagonistin manchmal für Kopfschütteln gesorgt hat und mit einem etwas zu plötzlichen Ende aufwartet

— Cleo15

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  • Hexenverfolgung, heilende Zaubersteine. Tolle Idee..

    Die Steinheilerin

    Ellaa_

    19. November 2017 um 14:58

    Inhaltsangabe: Freising im Jahr 1590. Eine Hexenverfolgungswelle versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und macht auch vor der jungen Heilerin Gret nicht halt. Mit den wertvollen Heilsteinen ihrer Lehrmeisterin im Gepäck, entrinnt das Mädchen nur knapp einer Gefangennahme. Sie flieht mit ihrem Freund Jacob und gerät dabei in die Fänge von Wegelagerern. Doch das bleibt nicht ihre einzige Sorge: Auch ein rachsüchtiger Kaufmannssohn heftet sich an ihre Fersen.Meine Meinung:Das Buch punktet definitiv mit den tollen Verzierungen der Seiten. Es ist hübsch verschnörkelt und auch die Kaptitelanzeigen sind schön. Das Cover ist auch ein Hingucker und passt sehr gut zu der Geschichte. Die Kapitel gehen gut über. Die Spannung ist auch gut- immer kommt etwas unvorhersehbares dazwischen und ein neues Abenteuer beginnt. Man muss einfach zwangsweise weiter lesen. Der Schreibstil der Autorin ist ok- sehr flüssig und leicht zu lesen und auch gut als Einsteigerbuch. Ich liebe Bücher über Hexen und auch Edelsteine haben mich schon immer fasziniert. Auch die Kräuterheilkunde ist in meinem Interessenbereich. Das Buch schien wie für mich gemacht. Und das ist es nach meinem re-read noch immer. :) ich habe das Buch vor langer Zeit bei einer Leserunde gewonnen, und dachte mir es sei es würdig nochmal rezensiert zu werden mit meinem neuen Account. Die Idee und der Handlungsstrang waren schlüssig und sehr gut herausgearbeitet. Gefiel mir gut. Die Protagonistin und ihre Nebencharaktere wurden gut dargestellt, jedoch etwas oberflächlich. Oftmals kamen wichtige Emotionale Stellen, durch flache Charaktere etwas unemotional und definitiv nicht so toll, überzeugend rüber. Darum ein Punkt abzug. :) 

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  • Die Steinheilerin

    Die Steinheilerin

    LisasPhantasiaBooks

    22. October 2017 um 11:25

    Die Steinheilerin von Elke ThomazoKlappentext:Freising im Jahr 1590. Eine Hexenverfolgungswelle versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und macht auch vor der jungen Heilerin Gret nicht halt. Mit den wertvollen Heilsteinen ihrer Lehrmeisterin im Gepäck, entrinnt das Mädchen nur knapp einer Gefangennahme. Sie flieht mit ihrem Freund Jacob und gerät dabei in die Fänge von Wegelagerern. Doch das bleibt nicht ihre einzige Sorge: Auch ein rachsüchtiger Kaufmannssohn heftet sich an ihre Fersen.Das Cover:Das Cover passt sehr gut zum mittelalterlichem Stil dieses Buches. Das warme Braun und die Farbe von vergilbten Papier verbinde ich und verbinden auch andere häufig mit dem Mittelalter. Die grünen Steine bilden einen netten Kontrast und passen ebenfalls inhaltlich zu der Geschichte. Auch finde ich es schön, dass ein Gesicht angedeutet ist, aber nicht ganz klar erkennbar ist. 4/5 Sterne.Der Schreibstil:Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und flüssig lesbar. Allerdings fehlte mir da die mittelalterliche Sprache bei den Charakteren. In einer mittelalterlichen Welt die Charaktere im heutigem Stil sprechen zu lassen, passt nicht. Auch waren mir zuwenig Beschreibungen von der Umgebung vorhanden. 2/5 SterneDie Charaktere:Zunächst fand ich die Charaktere sehr interessant. Aber um so mehr ich gelesen hatte, um so mehr kamen sie mir einfach gestrickt vor. Ich konnte mich nicht wirklich mit der Protagonistin identifizieren und auch die Beziehung zwischen ihr und Jacob finde ich sehr merkwürdig. Da gab es gar kein Aufbau. Das war dann einfach so, und damit kam ich nicht klar. 1/5 Sterne.Die Geschichte:Die Grundidee dieses Buches ist sehr gut und auch interessant. Am Anfang des Buches war es auch noch sehr mitreißend. Doch nach und nach verlor die Geschichte an Spannung , was aber hauptsächlich bei mir an den Charakteren lag. Aber so im allgemeinem habe ich mir bei diesem Buch etwas komplett anderes vorgestellt. Wirklich schade. 2/5 SterneMein Fazit:"Die Steinheilerin" von Elke Thomazo ist ein historischer Fantasy-Roman, der in den Ansätzen gelungen ist, aber leider in eine komplett andere Richtung abdriftete. Insgesamt bekommt das Buch 2 von 5 Sterne.

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  • Die Steinheilerin

    Die Steinheilerin

    SteffiDe

    01. March 2017 um 11:35

    Cover: Das Cover macht einen Neugierig, es ist sehr Interessant gestaltet. Klappentext: Freising im Jahr 1590. Eine Hexenverfolgungswelle versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und macht auch vor der jungen Heilerin Gret nicht halt. Mit den wertvollen Heilsteinen ihrer Lehrmeisterin im Gepäck, entrinnt das Mädchen nur knapp einer Gefangennahme. Sie flieht mit ihrem Freund Jacob und gerät dabei in die Fänge von Wegelagerern. Doch das bleibt nicht ihre einzige Sorge: Auch ein rachsüchtiger Kaufmannssohn heftet sich an ihre Fersen. Meinung: Eine sehr schöne spannende Geschichte im jahr 1590, die einen schafft in seinen Bann zu ziehen. Das Buch lässt sich schön flüssig lesen und ist echt Interessant, man versetzt sich in eine andere Welt wo noch Hexen verfolgt wurden. Sie regt auch zum Nachdenken an, wie man wohl selber gehandelt hätte. Kann ich nur empfehlen.

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  • Die Steinheilerin

    Die Steinheilerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. December 2016 um 11:46

    Zum Inhalt:>>Freising im Jahr 1590. Eine Hexenverfolgungswelle versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und macht auch vor der jungen Heilerin Gret nicht halt. Mit den wertvollen Heilsteinen ihrer Lehrmeisterin im Gepäck, entrinnt das Mädchen nur knapp einer Gefangennahme. Sie flieht mit ihrem Freund Jacob und gerät dabei in die Fänge von Wegelagerern. Doch das bleibt nicht ihre einzige Sorge: Auch ein rachsüchtiger Kaufmannssohn heftet sich an ihre Fersen.<< „Die Steinheilerin“ von Elke Thomazo - Ein historischer Roman, der mir unheimlich gut gefallen hat! Neben den vielen interessanten Dingen aus dem Bereich Kräuterkunde & Heilung durch Steine (ich war immerzu richtig an Hildegard von Bingen erinnert *schwärm*) ist die Geschichte mit den historischen Hintergründen unheimlich interessant! Auch die Charaktere sind so wunderbar zugänglich, dass man einfach nur in eine andere Zeit abtauchen kann!

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  • Leserunde zu "Die Steinheilerin" von Elke Thomazo

    Die Steinheilerin

    ElkeThomazo

    Herzlich willkommen zur Leserunde von „Die Steinheilerin“ Ihr liebt historische Romane, die von Hexen, Heilerinnen und finsteren Gestalten handeln? Ihr findet alte Schriftrollen, überlieferte Heilweisen und vergangene Zeiten spannend? Ihr schreckt nicht vor dem rauen Leben der Vergangenheit zurück? Dann seid ihr hier genau richtig! Bis zum 31. Mai 2016 könnt ihr euch um eines der 20 Rezensionsexemplare bewerben. Der Drachenmond-Verlag stellt- 10 Printausgaben und- 10 E-Books (ePUB oder MOBI)zur Verfügung.   Ich freue mich über jeden Rezensionswilligen, der sich aktiv einbringen will. Für die Bewerbung müsst ihr nur eine einfache Frage beantworten: Was macht euch an der Geschichte neugierig? Bitte schreibt noch dazu, in welchem Format ihr euch das Buch wünscht. Die Bücher werden nach der Bewerbungsfrist schnellstmöglich an die Gewinner verschickt. Die Leserunde startet dann am 4. Juni und läuft bis zum 4. Juli 2016. Und darum geht es in der Geschichte:Freising im Jahr 1590. Eine Hexenverfolgungswelle versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und macht auch vor der jungen Heilerin Gret nicht halt. Mit den wertvollen Heilsteinen ihrer Lehrmeisterin im Gepäck, entrinnt das Mädchen nur knapp einer Gefangennahme. Sie flieht mit ihrem Freund Jacob und gerät dabei in die Fänge von Wegelagerern. Dann heftet sich auch noch ein rachsüchtiger Kaufmannssohn an ihre Fersen. Doch Gret trotzt auf ihrer abenteuerlichen Flucht ins Ungewisse allen Widrigkeiten und findet ihren Weg. Natürlich kann jeder gerne mitlesen, der das Buch bereits hat. Wer schon einmal in den Roman reinschnuppern möchte, findet unter https://www.drachenmond.de/titel/die-steinheilerin/ eine Leseprobe zum Download. Ich bin schon gespannt auf euer Feedback und den regen Austausch mit euch! Neben einer Rezension hier würde ich mich riesig über eine Bewertung auf einem der großen Portale (Amazon & Co) freuen. Eine Veröffentlichung auf eurem Blog (falls vorhanden) wäre auch toll  Na dann, viel Glück für den Lostopf!

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  • Atmosphärisch, emotional und spannend bis zur letzten Seite!

    Die Steinheilerin

    dreadwolfdreams

    20. August 2016 um 17:31

    Flucht und Vertreibung – ein Thema, das im aktuellen Tagesgeschehen polarisiert wie kein anderes. Dass politische Verfolgung und öffentliche Zurschaustellung von Gewalt nicht erst seit heute Instrumente einer Schreckensherrschaft sind, zeigt Elke Thomazo in ihrem Roman „Die Steinheilerin“. Sie nimmt uns mit ins Freising des Jahres 1590, mitten in die Zeit der Hexenverfolgung. Der Erzähler heftet sich dabei an die Fersen der jungen Gret, die sich noch auf dem Weg vom Kind zur Frau befindet, als die Hexenprozesse ihren Lauf nehmen. Sie steckt voller Tatendrang und Wissbegierde, handelt bisweilen aber auch naiv und leichtsinnig. Ihre Freundin und Ausbilderin Brigitta hingegen vereint neben ihrem unschätzbar großem Wissen über die Heilkunde auch eine gehörige Portion Lebenserfahrung in sich. Die beiden Figuren harmonieren wunderbar und sorgen für einen leichten Einstieg in die Problematik. Allerdings bleibt die Bedrohung der Hexenverfolgung immerzu bestehen und sorgt für eine angespannte Atmosphäre. Die historisch-politischen Aspekte, wie zum Beispiel die Stadtratssitzungen oder Verhöre, sind gut recherchiert und derart glaubwürdig dargestellt, dass man selbst beim Lesen ein beklemmendes Gefühl nicht leugnen kann. Als auch Gret in Gefahr gerät, ist sie zur Flucht aus Freising gezwungen und plötzlich völlig auf sich gestellt. Ohne zu viel über die Flucht verraten zu wollen, kann man nur loben, dass hier konstant Spannung erzeugt und gehalten wird. Gret muss einige Schicksalsschläge hinnehmen, durchläuft Höhen und Tiefen, gewinnt Freunde und Feinde. Ihre Charakterentwicklung ist wirklich bemerkenswert, da sie mit jeder Entscheidung wächst, ohne dabei ihre Grundprinzipien – Hilfsbereitschaft und Wissbegierde – aufzugeben. Für mich war diese Entwicklung eine der größten Stärken des Romans, die neben der Atmosphäre und Spannung zu überzeugen wusste. Die Ausarbeitung der Nebenfiguren ist zum Teil auf demselben hohen Niveau gehalten, jedoch bleiben die Beweggründe einiger Charaktere bis zum Schluss des Buches ohne Erklärung. Das ist zwar schade, fällt jedoch nicht störend ins Gewicht, da die handlungstragenden Figuren deutlich feiner ausgearbeitet sind und sich ebenfalls weiterentwickeln. Gerade der Antagonist, über den hier ebenfalls noch nicht allzu viel verraten werden soll, ist ein starker, ebenbürtiger Widersacher. Mir hat an ihm besonders gut gefallen, dass viele seiner Handlungen nachvollziehbar sind und immer einem persönlichen, wenn auch nicht immer edlen Ziel dienten. Ich konnte mich manchmal in seine Lage ebenso gut hineinversetzen wie in die der Protagonisten. An dieser Stelle offenbart sich eine weitere Stärke des Buches: keine der Figuren könnte klar einem „Gut“ oder „Böse“ zugeordnet werden, sie bewegen sich vielmehr in einer Grauzone, in der nicht per Erzähler über ihr Verhalten geurteilt wird. Dem Leser selbst wird es überlassen, inwiefern er die Eigendynamik der Charaktere nachvollziehen kann und wem er – trotz manch unmoralischer Entscheidung – seine Sympathien schenkt. Für mich persönlich haben gerade die Fehlentscheidungen mancher Figuren einen großen Beitrag zur Glaubhaftigkeit geleistet. Der Schreibstil mag nicht jedem Leser auf Anhieb gefallen: die Sätze sind eher kurz und Freunde des verschachtelten Satzbaus kommen hier definitiv nicht auf ihre Kosten. Dafür erweisen sich die kurzen Sätze in den handlungsgetriebenen Abschnitten des Buches als Wohltat, weil sie die relevanten Informationen kurz und prägnant auf den Punkt bringen, ohne wichtige Details auszulassen. Manchmal hätte ich mir eine etwas genauere Einsicht in die Gedanken der Charaktere gewünscht, was aber gerade in spannenden Abschnitten zugunsten des besseren Leseflusses wirklich verzeihlich ist. Der historisch anmutende Sprachgebrauch entwickelt sich erst nach und nach, gerade am Anfang hatte ich oftmals das Gefühl, dass manche Sätze etwas zu modern oder umgangssprachlich klingen und so nicht recht ins Jahr 1590 passen. Nach den ersten fünf bis zehn Kapiteln löst sich diese Dissonanz jedoch wie von selbst und der Sprachgebrauch wirkt wie aus einem Guss. Das Ende ließ mich persönlich mit gemischten Gefühlen zurück, bietet andererseits aber einige interessante Ansatzpunkte für eine Fortsetzung. Vielleicht gibt es ja bald Neues von der Steinheilerin? Fazit: „Die Steinheilerin“ nimmt euch mit auf eine Reise, die als Flucht beginnt und sich zum Erwachsenwerden einer ambitionierten Hauptfigur entwickelt. Mit historischer Genauigkeit und sprachlicher Präzision erzählt Elke Thomazo eine spannende, aber auch berührende Geschichte, wie sie sich wirklich zugetragen haben könnte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für jeden, der sich für die Zeit der Hexenverfolgung interessiert, aber auch „Historienmuffel“ sollten einen Blick riskieren! Ein herzliches Dankeschön geht an die Autorin Elke Thomazo und den Drachenmond Verlag, die es mir ermöglichten, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde zu erleben!

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  • Hexenwahn

    Die Steinheilerin

    makama

    22. July 2016 um 12:14

    Man schreibt das Jahr 1590. In Freising lernt die junge Schuhmacherstochter Gret  eifrig bei der Hebamme und Heilerin Brigitta. Durch einige Unwetter begünstigt, versetzt eine Hexenverfolgungswelle die Stadt in Angst und Schrecken. Brigitta wird als Hexe verbrannt. Gret kann in letzter Minuten fliehen - im Gepäck die wertvollen Heilsteine ihrer Lehrmeisterin. Begleitet wird sie von Freund Jacob, einem Schuhmachergesellen ihres Vaters.Sie geraten Wegelagerern in die Fänge und werden auch noch von dem rachsüchtigen Kaufmannssohn Merten verfolgt.Doch Gret, ein für die Zeit sehr selbstbewusstes Mädchen trotzt allen Gefahren und geht ihren teilweise recht steinigen Weg.....Fazit:Mir hat dieses historische Buch, dass sich auf eine wahre Begebenheit stützt, gut gefallen.Gret ist zwar oft recht naiv, und manchmal etwas übereifrig,  meistens recht selbsbewusst. Doch sie ist auch glaubwürdig und authentisch. Jacob ist der ruhige Gegenpol, zusammen sind sie ein gutes Team.Merten, der reiche Kaufmannssohn war mir nicht sonderlich sympathisch - aber das Schicksal hätte ich ihm doch nicht gegönnt....Das Ende kam etwas zu abrupt und zu schnell. Das hätte etwas ausführlicher sein können.Trotzdem ein spannendes und interessantes Buch, für das gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung gibt.

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  • Mäßig spannender Abriss einer schwarzen Epoche, leider mit wenig Tiefgang erzählt

    Die Steinheilerin

    Kicherjulchen

    15. July 2016 um 09:51

    Ich durfte das Buch im Zuge einer Leserunde lesen. Für den netten Austausch möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken. Es hat viel Spaß gemacht. Mich konnte der Roman dennoch nicht überzeugen, wobei ich ausdrücklich betonen möchte, dass dies Geschmackssache ist und ich hier meinen persönlichen Eindruck wieder gebe. Worum geht es/ Klappentext: Freising im Jahr 1590. Eine Hexenverfolgungswelle versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und macht auch vor der jungen Heilerin Gret nicht halt. Mit den wertvollen Heilsteinen ihrer Lehrmeisterin im Gepäck, entrinnt das Mädchen nur knapp einer Gefangennahme. Sie flieht mit ihrem Freund Jacob und gerät dabei in die Fänge von Wegelagerern. Doch das bleibt nicht ihre einzige Sorge: Auch ein rachsüchtiger Kaufmannssohn heftet sich an ihre Fersen… Leseeindruck: Das Buch liest sich flüssig, keine Frage. Jedoch schlich sich bei mir von Seite zu Seite mehr der Eindruck ein, dass ich ein Kinder- bzw. Jugendbuch lese. Es war mir sprachlich einfach zu einfach, zu wenig ausgereift, ohne wirkliche Tiefe erzählt und zu konstruiert. Das fand ich sehr schade, hätte man aus dem Thema wesentlich mehr herausholen können. Die Figuren hatten nicht wirklich Ecken und Kanten. Sie waren entweder gut oder böse. Die Hauptprotagonistin Gret war zudem noch recht naiv, aber das konnte ich ihr verzeihen, sie war ja erst 16. Trotzdem hat sie im Handlungsverlauf Entscheidungen getroffen, die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen konnte. Beschreibungen der Städte, Dörfer, der Menschen und deren Kleidung, Gerüche waren für meinen Geschmack zu wenig herausgearbeitet, hier hätte ich mir mehr gewünscht. Auch über die Heilsteine selbst, deren Anwendung, über die Schriftrollen um die es im Buch geht, über andere Heilmethoden, Kräuteranwendungen etc. hätte ich gern mehr erfahren bzw. mir genauere, detailliertere Beschreibungen gewünscht. Trotz dieser Kritikpunkte entwickelte das Buch schon an einigen Stellen ein Spannungsbogen und man wollte wissen, wie es weiter geht. Das Buch zu Ende zu lesen, ist mir trotzdem schwer gefallen. Ich lese oft parallel mehrere Bücher unterschiedlicher Thematik – je nach Stimmung. In diesem Zusammenhang fiel mir ganz besonders auf, dass dieses Buch für meinen Geschmack stilistisch viel zu wenig ausgereift war. Fazit: Mich konnte dieses Buch nicht überzeugen. Flüssig zu lesen, jedoch sprachlich sehr einfach gehalten, tat ich mich schwer, es zu Ende zu lesen. Mir ist bei historischen Romanen immer wichtig, mir neues Wissen anzueignen, quasi unterhaltsam verpackt zu lernen. Dieses Buch konnte mich dahingehend nicht überzeugen. Trotzdem wurde Spannung aufgebaut und man bangte schon an einigen Stellen mit, war traurig, musste schmunzeln oder aber war entsetzt. Von mir gibt es dafür drei Sterne. Ich danke abschließend noch einmal der sehr sympathischen Autorin für den regen Austausch und hoffe, dass meine Kritik positiv aufgenommen wird, denn genau so ist sie gemeint.

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  • Die Steinheilerin

    Die Steinheilerin

    AndFe1

    07. July 2016 um 08:56

    Klappentext:Freising im Jahr 1590. Eine Hexenverfolgungswelle versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und macht auch vor der jungen Heilerin Gret nicht halt. Mit den wertvollen Heilsteinen ihrer Lehrmeisterin im Gepäck, entrinnt das Mädchen nur knapp einer Gefangennahme. Sie flieht mit ihrem Freund Jacob und gerät dabei in die Fänge von Wegelagerern. Dann heftet sich auch noch ein rachsüchtiger Kaufmannssohn an ihre Fersen. Doch Gret trotzt auf ihrer abenteuerlichen Flucht ins Ungewisse allen Widrigkeiten und findet ihren Weg.Meine Meinung:Mir hat das Buch gut gefallen, besonders in Verbindung mit den Heilsteinen. Ich bin gut in die Geschichte rein gekommen und alles ist sehr bildlich beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Personen sind gut beschrieben, nur mit Gret hatte ich teilweise Probleme, da sie mir zu naiv und teilweise unbelehrbar dargestellt wird. Insgesamt ist die Geschichte fesselnd geschrieben und ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. 

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  • Ein wirklich spannender und gefühlvoller Historienroman

    Die Steinheilerin

    MartinaSuhr

    06. July 2016 um 10:25

    GesamteindruckDieses Mal wurde ich vom Titel angelockt. „Die Steinheilerin“ klang vielversprechend und das dezente Cover mit Pergament und grünen Halbedelsteinen machte mich neugierig. Was mir bei den Drachenmondbüchern immer besonders gut gefällt, sind die Verzierungen auf jeder Seite. Zudem unterstreichen die besonders schmucken Initialen zu Beginn jeden Kapitels den besonderen Charme dieses Historienromans, da sie an die liebevoll verzierten Handschriften längst vergangener Zeiten erinnern. Optisch ist dieses Taschenbuch für mich schon mal ein Volltreffer.Elke Thomazo hat einen angenehm zu lesenden und dennoch gehobenen Schreibstil, der sehr gut zu geschichtlichen Romanen passt. Immer wieder streut sie Floskeln und Vokabeln ein, die im heutigen Alltagsgebrauch nicht mehr verwendet werden und der Story Authentizität verleiht. Aber keine Sorge, diese Worte sind im Text dezent integriert und dominieren nicht, außerdem kann man sie jederzeit im angefügten Glossar nachschlagen, das im Vergleich zu manch anderem Historienroman recht übersichtlich ausfällt.Die Figuren sind sehr detailreich beschrieben und bekommen durch verschiedenste Charaktereigenschaften die nötige Tiefe, um sich mit ihnen identifizieren zu können. Die Autorin katapultiert den Leser direkt in die dramatische Zeit der Hexenprozesse und führt uns schmerzhaft vor Augen, wie wenig damals gereicht hat, um eine Anklage als Hexe zu bekommen. Man bekommt ein gutes Gefühl für die rauen Sitten und die harten Lebensumstände, die Ende des 16. Jahrhunderts in Bayern, aber auch im restlichen Deutschland, herrschten. Elke Thomazo hat spannende Handlungsbögen gezogen, Einblicke in die Heilarbeit mit Steinen nach Hildegard von Bingen gegeben und überzeugt mit überraschenden Wendungen. Sie verbindet Liebe, Intrigen und Dramatik mit Kriminalelementen und lehrt uns ganz nebenbei noch einiges über Geschichte und alternative Heilmethoden. Eine äußerst unterhaltsame Mischung mit einem Schuss Gesellschaftskritik, die die Abgründe der menschlichen Psyche aufzeigt.Mein FazitEine spannende und aufregende Zeitreise, die uns einen Einblick in Gesellschaftsstrukturen, die Hexenprozesse und das harte Leben Ende des 16. Jahrhunderts gibt. Mich hat der Roman jedoch nicht nur unterhalten, sondern auch oftmals zum Nachdenken angeregt. Immer wieder musste ich mich fragen, wie hätte ich mich verhalten. Eine absolute Leseempfehlung für Fans historischer Geschichten und jenen, die es gerne werden würden.

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  • Ein historischer Roman, der mich erst ab der Mitte richtig mitreißen konnte

    Die Steinheilerin

    Lyiane

    05. July 2016 um 16:53

    In Die Steinheilerin begleiten wir die junge Gret, die in der Stadt Freising lebt und unbedingt Heilerin werden will, genau wie ihr Vorbild Brigitta. Doch leider muss sie sehr bald feststellen, dass die anderen Bewohner ihrer Stadt, Brigitta und ihr nicht wohlgesonnen sind.Wir befinden uns hier also direkt in der Zeit der Hexenverfolgungen, ein wirklich spannendes Thema für einen historischen Roman.Der Einstieg in die Geschichte ist mir deshalb gut gelungen, da ich Romane mit dem Thema Hexenverfolgung gerne lese. Die Wortauswahl hat die Autorin der damaligen Zeit angepasst, es finden sich also keine störenden modernen Wörter. Leider hatte ich etwas Probleme mit dem ziemlich einfachen Schreibstil, der in mir oft den Gedanken aufwarf, dass dieses Buch eher für Jüngere geschrieben wurde, was aber nicht ganz zu dem Thema passte. Auch die Emotionen blieben für mich am Beginn etwas auf der Strecke. Zum Glück änderte sich dieser Eindruck ab der Hälfte des Buches und ich konnte wirklich in die Geschichte eintauchen.Gret habe ich eigentlich von Anfang an ins Herz geschlossen. Es war so erfrischend, endlich mal eine Hauptprotagonistin zu finden, die sich ihrem Alter passend verhält, was ich gerade in der derzeitigen Jugendliteratur etwas bemängle. Anlässlich der Zeit, in der das Ganze spielt, ist es natürlich klar, dass sie noch nicht über ein umfangreiches Wissen und Erfahrungen verfügt und deshalb ein bisschen naiv ist. Trotzdem macht sie in der Geschichte auch eine Entwicklung durch. Bei einigen Entscheidungen konnte ich aber nur den Kopf schütteln, aber sie hat sich nicht wider ihrer Persönlichkeit verhalten, somit hat das gut zusammengepasst, auch wenn es nicht immer vernünftig war. Mit Brigitta, Grets Lehrerin, hingegen wurde ich nicht ganz warm. Sie war mir etwas zu belehrend zu Gret und ihre aufmüpfige Einstellung hat mir etwas widerstrebt. Im Gegensatz dazu war mir Jacob von Anfang an sympathisch. Gret hätte sich keinen besseren Weggefährten aussuchen können.Das Thema der „Heilsteine“ ist leider etwas im Handlungsverlauf verloren gegangen. Ich ging aufgrund des Titels mit der Erwartung an das Buch, dass dieses Thema doch eine wichtige Rolle spielen wird und ich einiges dazu lernen werde. Dies war dann aber doch nicht so.Die Spannung hingegen kommt nicht zu kurz und die Autorin konnte mich am Ende mit einer unerwarteten Wendung überraschen. Das Ende lässt auch die Möglichkeit für eine Fortsetzung offen. Fazit:Die Steinheilerin ist ein historischer Roman, der mich erst ab der Hälfte mitreißen konnte. Er überzeugt mit einer zwar naiven, aber herzlichen Hauptprotagonistin, die das Wohl ihrer Mitmenschen oft über ihr eigenes stellt und somit in Schwierigkeiten gerät. Eine dramatische Flucht und treue Weggefährten runden die ganze Geschichte ab. Aufgrund des einfachen Schreibstils und die zu Beginn für mich fehlenden Emotionen kann ich dem Buch aber nur 3 Sterne geben. 

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  • Die Steinheilerin

    Die Steinheilerin

    91caro

    04. July 2016 um 08:10

    Klappentext:Freising im Jahr 1590. Eine Hexenverfolgungswelle versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und macht auch vor der jungen Heilerin Gret nicht halt. Mit den wertvollen Heilsteinen ihrer Lehrmeisterin im Gepäck, entrinnt das Mädchen nur knapp einer Gefangennahme. Sie flieht mit ihrem Freund Jacob und gerät dabei in die Fänge von Wegelagerern. Doch das bleibt nicht ihre einzige Sorge: Auch ein rachsüchtiger Kaufmannssohn heftet sich an ihre Fersen.Meine Meinung/Fazit:Ich fan das Buch war sehr gut und sehr flüssig zum Lesen. Die Protagonisten haben mir von Beginn an sehr gut gefallen. Gret, ein sehr junges Mädchen, war zu Beginn doch ein wenig Naiv und impulsiv. Jedoch musste sie dafür teuer bezahlen. Leider konnte Gret nicht all das wissen von Brigitta lernen, aber sie versucht sich immer wieder selbst und kann deshalb auch Erfolge erzielen.Am Schluss fand ich Gret leider nicht mehr so sympathisch, da sie es einfach zulässt, dass ein unschuldiger Mensch sterben muss damit sie leben kann. Klar es geht auch um ihr Leben, aber einem anderen einfach was in die Schuhe schieben, dass sie frei leben kann. Ich weiss nicht…  Im grossen und ganzen war es ein sehr tolles Buch und für jeder, der historische Romane gerne liest zu empfehlen.

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  • Die Kraft der Steine

    Die Steinheilerin

    Maddinliest

    29. June 2016 um 15:44

    Ein unterhaltsamer historischer Roman aus der Zeit der Hexenverfolgung. Gret, die Tochter eines Schumachers, begleitet die Hebamme Brigitta bei Ihren Einsätzen als Geburtshelferin und Heilerin. Die besondere Thrapie, die die Hebamme bei ihren Patienten anendet ist die Kraft der Steine. Sie lehr Gret, was es mit den steinen auf sich hat und wie sie sie heilend einsetzen kann. Gret ist völlig fasziniert von der herzensguten Hebamme und verbringt möglichst viel Zeit mit ihr, um sich ebenfalls die Heilkünste anzueignen. In Freising werden zu dieser Zeit die Rufe nach einer Hexenverfolgung immer lautr, so dass der Stadtrichter sich die Hilfe eines Scharfrichters bedient. Es werden mehrere Frauen des Strafbestandes der Hexerei beschuldigt und eingekerkert, um unter Folterungen den Vorwurf zu bestätigen. Unter den Gefangenen befindet sich auch Brigitta, gibt es noch Hoffnung für Sie? Wird es Gret gelingen sie aus den Fängen des Scharfrichters zu befreien? Ein spannender Wettlauf mit der Zeit beginnt... Elke Thomaszo gelingt es mit ihrem bildreichen und lebendigen Schreibstil den Leser schnell in die damalige Zeit zu versetzen. Sie erzählt gerade den Umstand der Hexenverfolgung authentisch und gut recherchiert. Die Protagonisten des Romans werden gut beschrieben und Sympathiepunkte sind schnell vergeben, jedoch fehlt den Charakteren manchmal ein wenig Tiefgang. Die Geschichte der Steinheilerin ist sehr gut zu verfolgen und spannend erzählt. Aufgrund der Abenteuer, die die Hauptprotagonisten erleben, kommen niemals wirkliche Hänger auf und der angenehm zu lesende Text erhöht den Unterhaltungswert des Buches. Im Finale steigen Spannung und Dramtik, das Ende kommt mir allerdings doch ein wenig zu aprupt und einfach. Zudem lässt es mich mit der Frage zurück, ob es noch eine Fortsetzung geben wird. Insgesamt fühlte ich mich mit "Die Steinheilerin" von Elke Thomaszo gut unterhalten, so dass ich das Buch trotz kleinerer Verbesserungsvorschläge weiterempfehlen möchte und mit 4 von 5 Sternen bewerte, 

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  • Schwere Zeiten

    Die Steinheilerin

    zyrima

    22. June 2016 um 17:49

    Inhalt:Es ist das Jahr 1590 und über der Stadt Freising toben schwere Hagelstürme,es gibt kaum ein Haus das dadurch nicht schaden nimmt.Schnell kommt das Gerücht auf das das Hexenwerk sein muss,und viele alleinstehende und ältere Frauen werden als Hexen verdächtigt und in den Kerker geworfen. So auch Brigitta,die Hebamme,die dem Apotheker der Stadt ein Dorn im Auge ist. Ihre Schülerin ,Gret, will ihr helfen und gerät selbst in Verdacht,es bleibt ihr nur noch die Flucht und so macht sie sich zusammen mit Jakob und Brigittas Heilsteinen auf den Weg.Meine Meinung:Das Buch aus dem Drachenmond-Verlag ist schon optisch sehr schön, mein erster Gedanke dazu war "mit Liebe gemacht". Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen, für Wörter die in unserer Zeit vielleicht nicht so geläufig sind,gibt es am Ende des Buches ein Glossar.Im Anhang findet man eine Liste der Steine die für die Heilung bedeutung hatten .Gret ist erst 16 Jahre alt und handelt oft unreif ,manchmal möchte man sich echt die Haare raufen oder sie schütteln....aber gerade das macht sie auch irgendwie sympatisch.Die Geschichte beschreibt sehr gut die schwere Zeit der Hexenverfolgung und wie gefährlich das Leben damals war.Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen,lässt aber auch hoffen das es vielleicht eine Fortsetzung geben könnte wie es mit Gret, Jakob und Gabriel weitergeht.Fazit:Ein schöner Roman den ich sehr gerne weiterempfehle.

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  • Rezension zu "Die Steinheilerin" von Elke Thomazo

    Die Steinheilerin

    tigerbea

    22. June 2016 um 13:35

    Freising, 1590. Auch die Stadt Freising wird von der Hexenverfolgung nicht verschont. Die Hebamme und Kräuterkundige Brigitta wird beschuldigt, da der Apotheker in ihr eine große Konkurrenz sieht. Doch Gret, Brigittas "Lehrmädchen", will ihr mit allen Mitteln helfen. Sie sucht Hilfe beim Sohn des Tuchhändlers, Merten Behrend. Doch anstatt ihr zu helfen, macht er die Situation nur noch schlimmer. Sie entkommt knapp ihrer Verhaftung und flieht mit Jacob, einem Schuhmachergesellen. Doch Gret macht einen Fehler nach dem anderen. Kann sie ihrer Verhaftung dennoch entkommen? "Die Steinheilerin" ist ein sehr gut und leicht zu lesender Roman. Hier wird eine fiktive Geschichte mit den Schriften von Hildegard von Bingen vermischt. Diese Stellen finde ich sehr interessant und auch lehrreich. Die Handlung ist spannend, ohne Hänger. Die Charaktere sind gut dargestellt und haben alle ein Eigenleben. Wobei es hier auch Charaktere gibt, über die man sich einfach nur aufregen kann.... Aber auch diese beleben die Geschichte ungemein. Sehr gut dargestellt wird hier die Hexenverfolgung mit ihrer Grausamkeit und der Begeisterung der Bevölkerung am denunzieren. Manchmal bleibt einem beim Lesen wirklich die Luft weg. Alles in allem ein Buch, welches man mit Begeisterung liest.

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