Elke Weigel Fußballtöchter

(15)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 12 Rezensionen
(5)
(8)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Fußballtöchter“ von Elke Weigel

Susi will nur eins im Leben: Fußball spielen. Doch 1970 herrscht ein offizielles Verbot für „Damenfußball“ auf Vereinsplätzen. Auch im privaten Umfeld bekommt sie Steine in den Weg gelegt. Frauen und Fußball – das ist in den Augen ihres Vaters ein Unding.Zum Glück hat sie fußballbegeisterte Freundinnen, die bereit sind, zusammenzuhalten und alles zu tun, um kicken zu können. Doch in dem schwäbischen Dorf ist die aufkeimende Frauenbewegung noch lange nicht angekommen, und zusammen mit Gerda, Hannelore und den anderen Mitspielerinnen muss Susi lernen, sich auch außerhalb des Fußballplatzes durchzusetzen. Und sie verliert ihr Herz nicht nur an den Fußball …Fußballtöchter ist ein bewegender Roman über die Stärke von Frauen, die selbstbewusst und mutig ihr Recht erstreiten: auf dem Spielfeld wie im Leben.

Spannende Geschichte über die Emanzipation der Frau in den 60ern. Fussball, Freundschaft, Liebe - tolles Buch!

— Miriam0611

Es geht nicht nur um Fußball, sondern auch um den starken Zusammenhalten junger Frauen. Überraschend gut.

— dreamsbyari

Eine schöne Geschichte über die Entwicklung einer jungen Frau, die gerne Fußball spielt.

— Pucki60

Es muss sie geben, sie können nicht erfunden sein! Eine spannende Geschichte voller Überraschungen.

— Becky2

Nicht nur eine einfach Geschichte über Fußball, sondern ein vielseitiges Buch über eine junge Frau, die lernt, zu sich selber zu finden!

— 9Sunny8

Ja, es geht auch um Fußball. Hauptsächlich aber um eine Frau, die stark wird.

— rebiger

Stöbern in Romane

Kukolka

Hammerharte Realität, hammerhart erzählt. aber Umsetzung + Stil waren leider nicht so mein Fall. Sehr distanziert. Dennoch grausame Realität

Yuyun

Lauter gute Absichten

Kurzweilige Geschichte um einen angry young man, der sich gegen die Familie auflehnt - und an den eigenen Ansprüchen scheitert.

Marina_Nordbreze

Die Lichter von Paris

Generationenübergreifend. Legt sich wie eine kuschelige Decke romantisch um deine Schultern! Angenehme Atmosphäre.

Simonai

Was man von hier aus sehen kann

Eine Geschichte, die mich mit ihrer Wärme und liebevollen Erzählart absolut bezaubert hat.

Kathycaughtfire

Wie der Wind und das Meer

Eine wunderbare Geschichte über eine Liebe, die nicht sein darf! Ein Lesegenuss!!!

Fanti2412

Das saphirblaue Zimmer

Drei Frauen, drei Entscheidungen, in Zeiten, wo die Meinung einer Frau nichts galt. Ein grandioser, historischer Liebesroman.

FreydisNeheleniaRainersdottir

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Fußballtöchter" von Elke Weigel

    Fußballtöchter

    lippunermarc

    Vom 6. Juni bis 5. Juli 2015 wird in Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen ausgetragen. Das Mega-Sport-Event nimmt der Querverlag zum Anlass, eine thematisch passende Leserunde durchzuführen. Verlost werden insgesamt 10 Exemplare von Elke Weigels Roman Fußballtöchter, entweder als gedruckte Ausgabe oder als eBook (ePub). Klappentext zum Roman: Susi will nur eins im Leben: Fußball spielen. Doch 1970 herrscht ein offizielles Verbot für „Damenfußball“ auf Vereinsplätzen. Auch im privaten Umfeld bekommt sie Steine in den Weg gelegt. Frauen und Fußball – das ist in den Augen ihres Vaters ein Unding. Zum Glück hat sie fußballbegeisterte Freundinnen, die bereit sind, zusammenzuhalten und alles zu tun, um kicken zu können. Doch in dem schwäbischen Dorf ist die aufkeimende Frauenbewegung noch lange nicht angekommen, und zusammen mit Gerda, Hannelore und den anderen Mitspielerinnen muss Susi lernen, sich auch außerhalb des Fußballplatzes durchzusetzen. Und sie verliert ihr Herz nicht nur an Fußball … Fußballtöchter ist ein bewegender Roman über die Stärke von Frauen, die selbstbewusst und mutig ihr Recht erstreiten: auf dem Spielfeld wie im Leben. Hier geht’s zum Probekapitel. Zur Autorin: Elke Weigel, geboren 1963, lebt und arbeitet in Stuttgart. Sie ist Diplom-Psychologin und Tanztherapeutin. Zum Fußballspielen hat sie keinerlei Talent entwickelt, obwohl sie in ihrer Kindheit kickte und alle wichtigen Spiele im Fernsehen ansah. Sie hat einige Kurzgeschichten sowie Fachpublikationen veröffentlicht. „Fußballtöchter“, erschienen 2012, ist ihr erster Roman. Zum Verlag: Der Querverlag, Deutschlands erster und einziger lesbisch-schwuler Verlag, feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag.  Um das Jubiläum auch im Digitalen gebührend zu feiern, gibt es zahlreiche Mitmach- und Verlosungsaktionen auf dem #quer20-Blog, in dem auch zahlreiche Autor_innen und Buchfreund_innen auf die zwanzigjährige Geschichte des Verlags zurückblicken. Schaut doch mal rein, lest Euch fest und beteiligt Euch auch an den anderen Aktionen, zum Beispiel der #quer20_challenge auf Instagram, die noch bis Ende Juni läuft. Zur Bewerbung: Bewirb Dich bis zum 9. Juni 2015 für eines der 10 Exemplare, indem Du kurz, also in wenigen Sätzen, folgende Fragen beantwortest: Was, glaubst Du, sind Gründe dafür, dass Frauenfußball seit einigen Jahren immer populärer wird? Was hat sich alles verändert? Die Auslosung findet am 10. Juni 2015 statt, die Gewinner werden durch eine persönliche Nachricht informiert. Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Ich freue mich auf eine sportliche Leserunde mit Euch!

    Mehr
    • 153
  • Fußball und noch einiges mehr

    Fußballtöchter

    Buechermaus96

    25. July 2015 um 22:05

    Elke Weigel: "Fußballtöchter" Fußball spielende Frauen? Heutzutage kein Problem, aber 1970 sah das noch ganz anders aus. Es war den Vereinen verboten Frauenmannschaften zuzulassen und trainieren zu lassen. Das macht es für Susi und ihre Freundinnen nicht einfacher ihrer Leidenschaft fürs Kicken nachzugehen. Und als wäre das noch nicht genug, hat sie auch noch zu Hause genug Probleme und dann ist ja immer noch das Ding mit der Liebe... Dieses Buch konnte mich auf allen Ebenen überzeugen. Man fühlte sich in die 70er zurückversetzt. Weil man sich so realistisch in diese Zeit zurückversetzt fühlt, lernt man erst richtig zu schätzen wie gut es uns jetzt geht, da man doch weitestgehend von einer Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sprechen kann. Man sollte das eigentlich als selbstverständlich erachten, doch leider ist es das eben nicht, woran "Fußballtöchter" zu erinnern weiß. Dieses Buch zeigt, dass der Weg von Toleranz zu Akzeptanz weit ist, denn nur weil man (irgendwann...) toleriert, dass Frauen Fußball spielen dürfen, heißt das noch nicht, dass Männer diesen "Angriff auf ihre Männlichkeit" auch akzeptieren.Somit haben die Frauen weiterhin mit anzüglichen Kommentaren, usw. zu kämpfen. Umso beeindruckender, dass sie nicht nachgegeben haben. Das macht die Frauen in diesem Buch ein Vorbild, dafür dass man für seine Träume kämpfen muss. Das klingt jetzt so, als wäre "Fußballtöchter" eine Art Standpauke, dass man de Emanzipation mehr zu schätzen wissen sollte, dabei ist es doch so viel mehr. Man kann eine unglaubliche Entwicklung in der Protagonistin Susi erkennen, die zu Beginn von Vater und Bruder, fast wie eine Sklavin behandelt wird.Im Verlauf des Buches lernt sie sich selbst neu kennen und mit den Geistern der Vergangenheit abzuschließen, was sie stärker macht. Diesen Entwicklungsprozess zu beobachten tut gut, denn man erkennt, dass man sich ungünstigen äußeren Faktoren nicht hilflos unterwerfen muss.Auch die anderen Charaktere lernt man kennen. Ihre Geschichten sind nicht minder verzwickt, nichtsdestotrotz sind sie sympathische Figuren und man sieht, wieso Susi mit ihnen befreundet ist. Die Liebe kommt in diesem Buch auch nicht zu kurz.Susi schwärmt schon lange für Gerda, als aus dieser Schwärmerei dann mehr wird kann sie es zuerst kaum glauben. Das schöne ist, das diese Beziehung nicht als etwas unglaublich besonderes, außergewöhnliches, ja ANDERES ansieht, als eine "normale heterosexuelle" Beziehung.Natürlich ist es nicht einfach für Susi, in den 1970ern homosexuell zu sein, denn damals war Akzeptanz dafür kaum zu finden, aber das hindert sie nicht daran sie selbst zu sein.Dass ihre Beziehung nicht die große Liebe ist, rückt dabei erst einmal in den Hintergrund.Und wer weiß vielleicht findet diese sich ja ganz in der Nähe... Mir sind das Buch und die Charaktere ans Herz gewachsen. Dies war eines der Bücher, wo man traurig ist, dass es vorbei ist... ein Indiz dafür, dass es in der Tat ein wirklich gutes Buch ist. :) _______________________________________________________________________________PS.: Vielen Dank an den Querverlag und die Autorin für das Rezensionsexemplar und die tolle Leserunde. :)

    Mehr
  • Fußball, Liebe, Freiheit

    Fußballtöchter

    Susanni-and-the-books

    Frauen gehören hinter den Herd und nicht auf den Fußballplatz. Das ist die weit verbreitete Ansicht vieler Menschen, vor allem von Männern. Sogar der DFB unterstützt diese Meinung, in dem er 1955 das Fußballverbot für Frauen bekannt gibt. Jedoch gibt es etliche Frauen, die sich damit nicht zufrieden geben und genau von diesen handelt "Fußballtöchter" von Elke Weigel. Wir schreiben das Jahr 1970 und Susi - 21 Jahre jung - steht in der Waschküche. Sie schmeißt wie jeden Tag alleine den Haushalt - nach ihrem anstrengenden Tag im Büro mit einem furchtbaren Chef - "Frauensache" eben. Laut ihrem Vater hört sie ja eh auf, wenn sie erst mal verheiratet ist und kümmert sich nur noch um Haushalt und Kinder. Aber Susi träumt von einem anderen Leben! Sie will Fußball spielen und wahre Liebe erfahren. Der Roman schildert ihre Erfahrungen in Bezug auf ihre Mannschaft, die anfangs heimlich kickte und ohne Trainer, bis zum Sieg als Vereinsmannschaft. Zudem spielen Themen wie die Emanzipation der Frau, Abtreibung und Homosexualität eine große Rolle. Flüssig geschrieben erzählt die Autor von den 60/70er Jahren, so dass man glaubt da gewesen zu sein und am liebsten ins Buch beißen würde, vor Wut in Bezug auf die Ignoranz vieler Männer dieser Zeit.  Warum ich nur 3 Sterne gebe? Als Fußballerin kam mir dieser Aspekt im größten Teil des Buches nicht genug zur Geltung. Ich wolle ein Buch über Fußball lesen und das stand erst im letzteren Teil des Romans im Fokus. Pluspunkte gab es für die verschiedenen angeschnittenen Themen und die zum Teil auch amüsanten Befreiungsaktionen der Frauen.  Fazit:  Nachmittagslektüre, die vor allem die Gleichberechtigung der Geschlechter befasst, sowie Homosexualität in den 60ern, Fußball kommt zu kurz

    Mehr
    • 2

    ElkeWeigel

    16. July 2015 um 21:31
  • Kleine Macken ansonsten rund

    Fußballtöchter

    Miriam0611

    15. July 2015 um 01:35

    InhaltSusi will nur eins im Leben: Fußball spielen. Doch 1970 herrscht ein offizielles Verbot für Damenfußball auf Vereinsplätzen. Auch im privaten Umfeld bekommt sie Steine in den Weg gelegt. Frauen und Fußball das ist in den Augen ihres Vaters ein Unding. Zum Glück hat sie fußballbegeisterte Freundinnen, die bereit sind, zusammenzuhalten und alles zu tun, um kicken zu können. Doch in dem schwäbischen Dorf ist die aufkeimende Frauenbewegung noch lange nicht angekommen, und zusammen mit Gerda, Hannelore und den anderen Mitspielerinnen muss Susi lernen, sich auch außerhalb des Fußballplatzes durchzusetzen. Und sie verliert ihr Herz nicht nur an den Fußball. Fußballtöchter ist ein bewegender Roman über die Stärke von Frauen, die selbstbewusst und mutig ihr Recht erstreiten: auf dem Spielfeld wie im Leben. MeinungMir gefiel die Entwicklung von Susi im Verlauf des Buches sehr gut. Generell finde ich es super, wie sich die Frauen dagegen wehren, nur als Haushaltsroboter angesehen zu werden. Elke Weigel gelingt es super, die Zeit der 60er zu beschreiben. Man fühlt sich gleich mittendrin (obwohl man nicht dabei war, wie in meinem Fall) und kann sich die ganze Atmosphäre wunderbar vorstellen. Ich fand es während des Lesens erschreckend, wie zu der Zeit mit den Frauen herumgesprungen wurde. Gut, dass die Mädels sich nicht haben unterkriegen lassen. Was mir nicht so gut gefiel, war dass viele Charaktere einfach zu kurz kamen und man nicht so richtig schlau aus ihnen wurde. Vor allem Gerda ist mir bis zum Schluss noch zu undurchsichtig. Ein kleiner weiterer Kritikpunkt ist meiner Meinung nach das Cover. Es passt zwar super zum Buch, würde mich aber eher nicht zum Kauf verleiten. FazitEin Buch, das statt mit einer einfachen Fussballstory mit Gefühl und Kampfgeist daher kommt. Nicht nur etwas für Damenfussballfans, da dies eigentlich eher ein Nebenaspekt darstellt. Vielmehr geht es darum, wie sich die Frauen aus den "Rollen", die die Männer ihnen gaben, zu befreien und sich zu neuen Ufern aufzumachen. Dies gilt nicht nur für Frauen im Fussball, sondern auch für die Liebe von Frauen zu Frauen. Trotz kleiner Schwachstellen (die einen keineswegs grossartig beim lesen stören!) ist 'Fussballtöchter' alles in allem ein gelungenes Werk (dass vielleicht aber auch ein wenig mehr Seiten zu den Figuren vertragen hätte), welches sich durch den flüssigen Schreibstil in einem Rutsch lesen lässt.

    Mehr
  • Fußballtöchter - Wie eine Zeitreise

    Fußballtöchter

    MATOLE

    Klappentext: Susi will nur eins im Leben: Fußball spielen. Doch 1970 herrscht ein offizielles Verbot für Damenfußball auf Vereinsplätzen. Auch im privaten Umfeld bekommt sie Steine in den Weg gelegt. Frauen und Fußball das ist in den Augen ihres Vaters ein Unding. Zum Glück hat sie fußballbegeisterte Freundinnen, die bereit sind, zusammenzuhalten und alles zu tun, um kicken zu können. Doch in dem schwäbischen Dorf ist die aufkeimende Frauenbewegung noch lange nicht angekommen, und zusammen mit Gerda, Hannelore und den anderen Mitspielerinnen muss Susi lernen, sich auch außerhalb des Fußballplatzes durchzusetzen. Und sie verliert ihr Herz nicht nur an den Fußball. Fußballtöchter ist ein bewegender Roman über die Stärke von Frauen, die selbstbewusst und mutig ihr Recht erstreiten: auf dem Spielfeld wie im Leben. Meine Meinung: Susi war für mich eine sympathische Hauptfigur, in die man sich als Leser wunderbar hineinversetzen kann. So freut und leidet man förmlich mit ihr. Nach heutigem Stand ist es schon erschreckend , wie die Welt der Frauen noch vor knapp 40 Jahren aussah. Denn von der heutigen Gleichberechtigung war der Alltag der Frauen damals noch weit weg. Das wird durch diese Geschichte noch einmal deutlich gemacht. Besonders toll finde ich auch das die Geschichte so realistisch ist und das tägliche Leben der damaligen Zeit dargestellt wurde. Wie schon der Titel des Buches sagt spielt sich Story vor allem rund um den Fußball ab. Doch auch für mich , die ich kein großer Fan dieses Sports bin , ist dieses Buch sehr schön zu lesen, denn vordergründig war für mich die Entwicklung von Susi zu verfolgen. Wie sie von einem, mehr oder weniger unterdrückten Mädchen, zu einer selbstbewussten jungen Frau wird und lernt ihren eigenen Weg zu gehen. Dabei spielt auch der Zusammenhalt mit ihren Freundinnen und Mitgliedern ihrer Fußballmannschaft eine große Rolle. Ein unterhaltsames Buch, das mir gut gefallen hat.  

    Mehr
    • 3
  • Überzeugend

    Fußballtöchter

    dreamsbyari

    06. July 2015 um 22:31

    Inhalt Susi spielt für ihr Leben gerne Fußball. 1970 aber herrscht ein strenges Verbot für Damenfußball auf Vereinsplätzen. Für Susis Vater ist aber glasklar, dass Frauen nichts auf dem Fußballfeld zu suchen haben, sondern sich um den Haushalt zu kümmern haben.  Mit ihren fußballbegeisterten Freundinnen lernt Susi sich durchzusetzen und das nicht nur auf dem Platz sondern auch in ihrem privaten Leben.  Meine Meinung Ein bewegender Roman, in dem die Stärke und der Zusammenhalt der Frauen neben dem Fußball im Mittelpunkt stehen. Der Roman zeigt, wie sich die Frauen sich lernen durchzusetzen und sich ihre Rechte erkämpfen.  Anfangs hatte ich kleine Zweifel, da ich dachte, dass sich das Buch nur um Fußball dreht, doch das tut es bei weitem nicht. Neben dem Fußball spielt die Gleichberechtigung der Frauen auch eine sehr bedeutende Rolle. Der Zusammenhalt der Frauen wird auch stark hervorgehoben.  Das Buch hatte ich schnell gelesen und auch überzeugt. Fazit Liest sich sehr schön und ein spricht ein Thema an, das sicherlich in der allgemeinen Geschichte der Frauen nicht vergessen werden darf: Gleichberechtigung.  Empfehlenswert an alle! Man muss kein Fußballfanatiker sein, um dieses Buch genießen zu können.

    Mehr
  • Fußballspiel und Freundschaften

    Fußballtöchter

    Pucki60

    04. July 2015 um 15:44

    Das Buch erzählt die Geschichte von Susi und ihren Freundinnen zu Beginn der 1970er Jahre. Susi lebt mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder zusammen. Da ihre Mutter schon vor Jahren die Familie verlassen hat, ist Susi für den gesamten Haushalt der Familie wie putzen, kochen und waschen verantwortlich.  Zusammen mit ihren Freundinnen Gerda, Hannelore, Doris und Annegret spielt sie heimlich Fußball, zuerst nur 5 gegen 5 da sie nicht mehr Mitspielerinnen haben. Hannelores Vater unterstützt die jungen Frauen sehr, er stellt ihnen eine Wiese als Trainingsort zur Verfügung. Nachdem sie gegen eine andere Frauenmannschaft verloren haben, bekommen sie sogar einen eigenen Trainer und auch eine elfte Mitspielerin. Im verlauf des Buches wird die Entwicklung der Mannschaft geschildert. Anfang 1970 war der Frauenfußball vom DFB noch verboten und erst in dem Jahr wurde er unter Auflagen erlaubt, z. B. war die Form des SportBHs vorgeschrieben. Ein großen Teil des Buches beschäftigt sich mit der persönlichen Entwicklung von Susi. Sie merkt, das sie Frauen liebt, muss jedoch erst lernen, das zu einer Beziehung mehr als körperliche Anziehung gehört. Ihre Freundin Gerda nimmt sie zu Studentenpartys und in eine Kommune mit, das ist für Susi ein großer Gegensatz zu dem Leben bei ihrem Vater. All dieses verändert Susi enorm, sie entwickelt sich zu einer selbstbewussten jungen Frau, die sich nicht länger von ihrem Vater unterdrücken lässt. Das Buch ist gut geschrieben und ich habe ich schnell und gerne gelesen. Die Entwicklung Susis vor dem Hintergrund des Fußballspielen ist sehr schön geschildert und nachvollziehbar. Das Ende des Buches ist in sich abgeschlossen, lässt der Phantasie aber freien Lauf, wie es wohl weitergehen könnte. Das Lesen hat mir viel Spaß gemacht und man muss kein Fußballfan sein um diese Buch zu lesen.

    Mehr
  • Fußball? Ja. Aber es geht um viel mehr.

    Fußballtöchter

    rebiger

    02. July 2015 um 21:35

    In den 70er Jahren haben es Frauen schwer - besonders die, die Fußball spielen wollen. Susi ist eine davon. Zuhause bei Vater und Bruder herrscht das Patriarchat, und geht es nach den beiden, soll sich Susi nach ihrer Arbeit um den Haushalt kümmern und ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen. Doch nicht mit Susi. Die nämlich trifft sich heimlich mit Freundinnen, um ihrer Leidenschaft Fußball nachzugehen. Dann entdeckt sie plötzlich noch eine ganz andere Leidenschaft - und geht der Frage auf den Grund, warum ihre Mutter die Familie damals verlassen hat. Elke Weigel hat ein Buch über Fußball geschrieben - das mag man zunächst denken, der Titel "Fußballtöchter" und das einfach gehaltene Cover implizieren dies auch. Doch vielmehr handelt es sich um ein Buch über den Alltag, die Träume, die Hoffnungen und das (fehlende) Selbstbewusstsein der Frauen. Und um Emanzipation. Auch als männlicher Leser habe ich mich ein Stück weit in Susi wiedergefunden - wer von uns hat nicht schon versteckte Sehnsuchten gehabt und "von besseren Zeiten" geträumt? Susi findet einen Ausweg aus ihrer scheinbar hoffnungslosen Situation, bekommt ihr Leben nach anfänglichen Schwierigkeiten mehr und mehr in den Griff - und ist damit Vorbild für uns alle. Ein schönes Buch, dass ich auch dank des flüssigen und pointierten Schreibstils nur sehr ungern aus der Hand gelegt habe.

    Mehr
  • Freundschaft, Fußball, Familiengeheimnis

    Fußballtöchter

    Becky2

    02. July 2015 um 18:11

    Man muss kein Fußballfan sein, um dieses Buch zu mögen! Es geht um eine sympatische Hauptperson, Susi, ihre Freundinnen und ein spannendes Familientabu: ihre verschwundene Mutter. Auch Susis Freundinnen haben Probleme mit ihren Ehemännern und Vätern und ihrer Selbstfindung. Das Buch ist fesselnd geschrieben und die Stimmung ist trotz der vielen Schwierigkeiten, die Susi meistern muss, keineswegs düster, sondern positiv und auch humorvoll. Die Zeit wird wunderbar plastisch und man glaubt die Mädels zu kennen. Es muss sie geben, sie können nicht erfunden sein! Auch wenn alles realistisch in den 70ern verankert ist, spiegelt die Geschichte Themen, die auch heute noch aktuell sind. So kann man einen Zugang finden. Der Wunsch in der eigenen Familie akzeptiert zu werden, die Bedeutung von Freundschaften und die Auseinandersetzung mit sich selbst. Vielen Dank für diese schöne Geschichte!

    Mehr
  • Ein Buch, das viel mehr bietet, als eine simple Fußballstory

    Fußballtöchter

    9Sunny8

    01. July 2015 um 23:16

    Wenn man einmal angefangen hat, kann man kaum noch aufhören zu lesen! Zu spannend ist die Geschichte von Elke Weigel, über Susi, die eigentlich einfach nur Fußball spielen will.  Am Anfang ist sie noch fast ein Mädchen, was sich regelmäßig mit ihren Freundinnen auf dem Fußballplatz trifft. In ihrer Familie läuft es nicht rund- Mutter weg, Vater und Bruder kommandieren sie nur herum. Sie hat es wirklich nicht leicht.  Doch dann kommt es Schlag auf Schlag.   Endlich erste Erfahrungen mit der Liebe- Sie lernt, dass Sex und Abenteuer nicht genug sind.   Die Fußballmannschaft bekommt endlich einen Trainer und Fußball für Frauen wird erlaubt - jedoch immer noch nur mit Einschränkungen.  Der Beginn mit der Suche in der Vergangenheit um endlich Erinnerungen an ihre Mutter wiederzufinden - nebenbei lernt sie noch Dinge über ihre Familie, die ihr vorher nicht wirklich klar waren.  Und Susi wird Schritt für Schritt erwachsener, reifer, selbstbewusster, findet endlich den Mut sich zu behaupten und ihr Leben selber in die Hand zu nehmen. Insgesamt ein wunderbares Buch. Von der ersten Seite an bis zur letzten, ausnahmslos spannend. Ein flüssiger Schreibstil, der gut zu lesen ist. Man beginnt wirklich mit der Hauptperson mitzufiebern, zu fühlen und zu leiden. Es ist nur jedem zu empfehlen sich ,,Fußballtöchter" zu kaufen.  Nicht nur für Fußballfans! Sondern auch für alle, die etwas über die Emanzipation, die Liebe und das Leben lesen wollen!  Das Buch bietet wirklich mehr als es verspricht! Ich lege es jedem nahe, einen Blick hineinzuwerfen- und ich kann sagen, man kann den Blick nicht mehr lösen bis man auf der letzten Seite angelangt ist!

    Mehr
  • Man muss kein Fußballfan sein, um dieses Buch zu mögen!

    Fußballtöchter

    Becky2

    25. June 2015 um 11:10

    Man muss kein Fußballfan sein, um dieses Buch zu mögen! Es geht um eine sympatische Hauptperson, Susi, ihre Freundinnen und ein spannendes Familientabu: ihre verschwundene Mutter. Auch Susis Freundinnen haben Probleme mit ihren Ehemännern und Vätern und ihrer Selbstfindung. Das Buch ist fesselnd geschrieben und die Stimmung ist trotz der vielen Schwierigkeiten, die Susi meistern muss, keineswegs düster, sondern positiv und auch humorvoll. Die Zeit wird wunderbar plastisch und man glaubt die Mädels zu kennen. Es muss sie geben, sie können nicht erfunden sein! Auch wenn alles realistisch in den 70ern verankert ist, spiegelt die Geschichte Themen, die auch heute noch aktuell sind. So kann man einen Zugang finden. Der Wunsch in der eigenen Familie akzeptiert zu werden, die Bedeutung von Freundschaften und die Auseinandersetzung mit sich selbst. Vielen Dank für diese schöne Geschichte!

    Mehr
  • Ein lesenswertes Buch über den Frauenfußball in den 70er Jahren

    Fußballtöchter

    Benundtimsmama

    24. June 2015 um 22:06

    Worum geht es? Im Jahr 1970 gibt es vom DFB ein offizielles Verbot für Damenfußball „aus ästhetischen Gründen“ auf Vereinsplätzen. Die Vereine dürfen keine Frauenfußballabteilungen einrichten und keine Plätze für eben jene Spiele zur Verfügung stellen. Susi ist 21 Jahre alt und ihr größter Wunsch ist es, Fußball zu spielen. Aber nicht nur der DFB legt der jungen Frau Steine in den Weg, auch ihr Vater und ihr Bruder sehen sie lieber in der Küche und nicht auf Fußballplätzen. Aber nicht nur dem Fußball gehört das Herz der jungen Frau, auch ihrer Sexualität muss sie sich stellen. Mit ihren Freundinnen versucht sie sich trotzdem ihren Kritikern entgegenzustellen und ihren Traum durchzusetzen. Die jungen Frauen kämpfen gemeinsam um ihr Recht, auf einem Spielfeld spielen zu dürfen. Werden die Freundinnen es schaffen, ihren Traum zu leben? Meine Meinung zum Buch: Das Lesen der Inhaltsangabe hat mich neugierig auf das Buch gemacht, obwohl ich eigentlich mit Fußball nicht viel am Hut habe. Ich schaue mir die Welt- und Europameisterschaften an und leide mit meinen drei Männern, wenn der HSV mal wieder verliert. Dank Birgit Prinz, Steffi Jones und Nia Künzer habe ich auch schon einige Spiele der Damen gesehen. Ich habe festgestellt, dass auch die Frauen wirklich guten Fußball spielen können. Das Buch „Fußballtöchter“ hat mich neugierig gemacht und ich wollte unbedingt mehr darüber erfahren, gegen was für Vorurteile sich die Frauen in den 70er durchzusetzen hatten. Durch den flüssigen Schreibstil ist mir das Lesen sehr leicht gefallen und ich habe auch schnell eine positive Beziehung zu den Protagonisten aufgebaut. Ich war teilweise sehr geschockt und sprachlos, gegen was für Barrieren die Frauen ankämpfen mussten und was sie für ihren Traum vom Fußball spielen auf sich nehmen. Es geht in diesem Buch auch um Homosexualität, starke Freundschaften und verschiedene Frauenschicksale. Das Cover des Buches ist unscheinbar und fällt in einer Buchhandlung leider nicht besonders auf. Das finde ich sehr schade, denn es handelt sich bei dem Buch „Fußballtöchter“ wirklich um ein lesenswertes Buch. Es regt zum Nachdenken an und macht deutlich, wie die Frauen in den 70er Jahren gegen viele Vorurteile zu kämpfen hatten. Fazit: Elke Weigel hat mit ihrem Buch „Fußballtöchter“ ein sehr anschauliches Buch über die Emanzipation der fußballspielenden Frauen im Jahr 1970 geschrieben. Ein lesenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt. Ich vergebe gute 4 Sterne für das Buch.

    Mehr
  • Ein Ausflug ins Jahr 1970

    Fußballtöchter

    katze-kitty

    24. June 2015 um 14:41

    Das Wichtigste in Susis Leben ist Fussball spielen ! Leider ist  1970 Damenfussball immer noch offiziell verboten und auch in privatem Rahmen  finden die Männer das ein Unding. Auch Susis Vater und Bruder sind absolut dagegen. Also spielt Susi heimlich mit Freundinnen. Die aufkeimende Frauenbewegung  erfordert viel Mut und Durchsetzungskraft.... "Fussballtöchter" von Elke Weigel ist ein Roman über eine junge Frau, die gerne Fussball spielt und den Traum hat, dies auch öffentlich zu tun. In dem Buch erfährt man viel über das Leben in den 70gern, die Frauenbewegung und den Geschlechterunterschied zu der Zeit. Es handelt auch von Homosexualität, Freundschaft und Emanzipation. Kleine Erlebnisse von Susi tauchen einen wirklich in die damalige Realität und man kann es kaum fassen, das sowas damals möglich war. Das Cover finde ich persönlich nicht so ansprechend. Ein Frau in 70er-Jahre Fussballdress ist großflächig darauf zu sehen. Es sieht aus , als wäre das Buch auch aus dieser Zeit. Der Inhalt allerdings ist besser als meine Erwartungen waren.  Es war wie ein Zeitsprung in die 70er Jahre und für mich sehr interessant, was die Menschen , vor allem die Männer so für ein Weltbild hatten. Leser die nicht viel von Fussball verstehen, müssen auch keine Angst haben. Es sind nicht viele Fussballszenen vorhanden und die, die es gibt, sind nicht in "fachchinesisch".  Das Buch ist jetzt nicht gerade ein spannender Pageturner, aber für einen Ausflug in eine andere Zeit war es für mich sehr interessant und mal was ganz anderes, als ich sonst lese.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks