Elke Weiler

 4,4 Sterne bei 41 Bewertungen
Autor*in von Schnüffelei auf der Hallig, Rindviecher im Nebel und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Elke Weiler zog 2010 vom Rheinland an die Küste. Heute lebt die Reisejournalistin und Buchautorin auf der Halbinsel Eiderstedt in Nordfriesland. Auf ihrem mehrfach ausgezeichneten „Meerblog“ berichtet sie über das Leben an der Nordsee und schreibt Geschichten über das langsame Reisen in der Welt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Elke Weiler

Cover des Buches Schnüffelei auf der Hallig (ISBN: 9783839203613)

Schnüffelei auf der Hallig

(7)
Erschienen am 08.03.2023
Cover des Buches Rindviecher im Nebel (ISBN: 9783839201879)

Rindviecher im Nebel

(6)
Erschienen am 09.02.2022
Cover des Buches Meeresrauschen (ISBN: 9783770182213)

Meeresrauschen

(4)
Erschienen am 05.10.2017
Cover des Buches Glücksorte in Nordfriesland (ISBN: 9783770027033)

Glücksorte in Nordfriesland

(4)
Erschienen am 18.10.2024
Cover des Buches Im falschen Film (ISBN: 9783982595047)

Im falschen Film

(3)
Erschienen am 07.04.2025
Cover des Buches Kind des Windes (ISBN: 9783982595009)

Kind des Windes

(3)
Erschienen am 27.11.2023
Cover des Buches Finale am Fjord (ISBN: 9783982595023)

Finale am Fjord

(3)
Erschienen am 12.06.2024

Neue Rezensionen zu Elke Weiler

Cover des Buches Im falschen Film (ISBN: 9783982595047)
Dithmarscherdeerns avatar

Rezension zu "Im falschen Film" von Elke Weiler

Dithmarscherdeern
Amüsanter Hundekrimi

Wer kennt Julchen noch nicht? Sie ist eine Bearded Collie Dame und Chefermittlerin in den Hundekrimis von Elke Weiler. Zusammen mit MADAME (zu Deutsch: Frauchen), ihrer Assistentin, ermittelt sie in "Im falschen Film" nun schon im fünften Fall der Reihe. Teil 1 und 2 erschienen bei Gmeiner, alle weiteren Bücher bei Edition Croissant. Wie immer, ist auch dieser Teil unabhängig lesbar. Zum besseren Verständnis gibt es am Anfang des Buches ein Glossar (Julchens Welt). Ich habe jetzt schon mehrere Teile der Reihe gelesen und komme inzwischen wunderbar mit den etwas eigenwilligen Bezeichnungen der Hundedame, die einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern, zurecht. 

Spielten die vorherigen Fälle doch alle an der Nordsee, so gibt es jetzt eine Neuerung: wir befinden uns am Öresund, also an der Ostsee. Und noch etwas ist an diesem Cosycrime neu: Die Beiden klären keinen Mord auf, in den sie zufällig gestolpert sind, nein, sie wurden das erste Mal richtig engagiert, um einen Fall zu lösen. Sie sollen für Mikkel, einen reichen, Dänischen Architekten, eine junge Frau, die ihm den Kopf verdreht hatte, suchen. 

In Kopenhagen machen sich Julchen und Madame mit allerhand kriminalistischem Spürsinn an die Arbeit. Dabei kommt ihnen Mette, eine sympathische Polizistin aus dem vierten Fall, rasch zur hilfe. (Man trifft auch am Öresund wieder auf nette, alte Bekannte). 

In diesem Hundekrimi geht es auch wieder eher gemäßigt und unblutig zu. Trotzdem finde ich ihn auch spannend, denn es kommt zu einer Entführung und auf der Brücke nach Malmö wird während einer Bahnfahrt eine Leiche entdeckt. Aber hat dies überhaupt etwas mit dem Fall zu tun?


Diese Roman-Reihe lebt davon, dass eben alles aus der Sicht eines Hundes beschrieben wird. Es ist schon sehr lustig für Menschenohren, wenn von 'Plüschomat' oder 'multifunktionalem Schnackapparat' die Sprache ist. Man merkt, wie sehr die Autorin ihren eigenen Bearded Collie, der hier wohl Vorlage war, liebt und wie gut sie sich in ihn hineinversetzen kann!

Am besten haben mir dieses Mal die Szenen gefallen, in denen Julchen sich in Bo/Beau, einen jungen Wäller verliebt und mit ihm tanzt. Einfach köstlich!

Meine Empfehlung, nicht nur für Hundeliebhaber!

Cover des Buches Finale am Fjord (ISBN: 9783982595023)
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Rezension zu "Finale am Fjord" von Elke Weiler

Dithmarscherdeern
Julchen ermittelt wieder

Gerade durfte ich mit Elke Weilers Hundekrimi "Finale am Fjord" nach Dänemark reisen. Es ist der vierte Teil einer Reihe. Teil 1 + 2 sind beim Verlag Gmeiner erschienen, alle weiteren bei "Edition Croissant". Wieder spielt die Hauptrolle die inzwischen schon etwas reifere Bearded Collie Dame Julchen, eine eher multiple Persönlichkeit. Nachdem sie mit ihrem Frauchen und ihrem Herrchen (von Julchen Madame und Monsieur genannt) nach Tønder in Südjütland gezogen ist, macht die Familie Urlaub  in einem Ferienhaus in Hvide Sande. Es könnte alles sooo schön sein ... wäre Julchen und Madame nicht wieder eine Leiche vor die Füße gefallen. In einem unbewohnten Schuppen finden sie die Leiche eines Fischers. Die Beiden fangen wieder an zu Schnüffeln und unterstützen dabei die sehr nette, sehr schwangere Polizistin Mette. Dabei begeben sie sich zusehends in Gefahr. Will man den Beiden bloß Angst einjagen? Vermutlich stammt derjenige aus der Surfer Szene. Herrchen und der andere Hund Janni, sowie der gute Freund Ole kommen zur Hilfe, aber dann verschwindet Ole auf einmal und ein Man Trailer Hund kommt zum Einsatz. Ich möchte jetzt nicht zuviel verraten ... nur soviel: es geht turbulent weiter!
Dieser Hundekrimi ist wieder unabhängig von den anderen Teilen lesbar. Da aus der Sicht des Hundes geschrieben wurde und Julchen für fast alles und jeden ihre eigenen Begriffe und Namen hat, muss man sich erstmal einlesen. Da es für mich das zweite Julchen Buch war, bin ich jetzt sehr schnell in die Geschichte gekommen und konnte einfach alles genießen!
Man kann die Geschichte in die Kategorie Cosycrime einreihen. Es geht weder blutig noch brutal zu. Die ganze Story lebt von den teils urkomischen Namensgebungen des Hundes. Angesprochen werden aber auch sehr interessante Sachverhalte. Der Leser erfährt hier so einiges über den Rinkøbing Fjord. Diese Hintergrund Informationen fand ich sehr spannend. Sowas entgeht dem normalen Dänemark Urlauber.
Nicht nur Hundeliebhaber und Cosycrime Fans kommen hier auf ihre Kosten!

Cover des Buches Kind des Windes (ISBN: 9783982595009)
Dithmarscherdeerns avatar

Rezension zu "Kind des Windes" von Elke Weiler

Dithmarscherdeern
Mordermittlungen eines Hundes

Kennt Ihr "Julchen" schon? Julchen ist eine Bearded Collie Dame, die in den Hundekrimis von Autorin Elke Weiler die Ermittlungen aufnimmt.
"Kind des Windes" ist dabei der erste Fall (von drei) aus dem Verlag "Edition Croissant". Es gibt aber noch zwei weitere Krimis, die bei Gmeiner erschienen sind.

Die tierische Ermittlerin lebt mit ihrem Frauchen (hier genannt Madame) und ihrem Herrchen (Monsieur), sowie ihrem Bruder Janni (Jannimann oder auch Schlumpfbacke) in Nordfriesland, dicht an der Dänischen Grenze. Ganz in der Nähe, noch auf Deutscher Seite, wird eine Frauenleiche, unter einem Windrad drapiert, gefunden. Julchen und ihre Madame fangen an zu ermitteln. Dabei geht es ins Nachbarland, denn die Tote war Dänin. In Møgeltonder und Tønder gibt es so einige Freunde, Verwandte und Bekannte, die mit dem Tod der Frau etwas zu tun haben könnten und auch die Exmänner (einer davon wieder auf der Deutschen Seite in Aventoft) könnten nachgeholfen haben. Mit der Zeit werden zwei aus diesem Kreise (Ole und Sören) zu guten Freunden. Sind sie wirklich unschuldig, oder trügt der Schein? Oder war es doch der Gärtner?

Man sollte auf keinen Fall mit dem Lesen beginnen, wenn man nicht das vierseitige Glossar gelesen hat! Dort sind viele, viele Ausdrücke erklärt, die Julchen für alles hat. Ich muss gestehen, dass ich zuerst ein wenig mit den ganzen Begriffen überfordert war und es doch eine Zeit gedauert hat, bis ich mich eingelesen hatte. Man muss sich also Zeit nehmen und jeden einzelnen Begriff genießen! Wenn man sich in die Haut eines Hundes hineinversetzt, ist wirklich alles durchaus vorstellbar und einiges urkomisch!
Die Menschen im Allgemeinen heißen bei Julchen "Lutscher". Zum Schreien fand ich tatsächlich den Begriff "Dänenlutscher".

Was sich mir nicht bei der Lektüre erschlossen hat ist, WARUM Julchen und Madame ermittelt haben. Waren sie nur neugierig, oder wurden sie beauftragt?
Aber auch ohne das zu wissen, hat mir der Krimi richtig Spaß gemacht!

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