Ella Blix Der Schein

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Inhaltsangabe zu „Der Schein“ von Ella Blix

Alina ist neu auf dem Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun. Eines Nachts sieht Alina aus einem der Turmzimmer ein dunkles Schiff am Horizont, das seltsame Blitze über das angrenzende Naturschutzgebiet schießt. Auf der Suche nach Antworten trifft sie in den Dünen auf Tinka, der sie sich sofort auf unheimliche Weise verbunden fühlt. Das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung weiß viel mehr, als sie wissen dürfte und verschwindet immer wieder spurlos. Als Alina mit Hilfe der Lonelies, ihrer neuen Freundes-Clique, versucht, den Rätseln der kleinen Insel auf die Spur zu kommen, macht sie eine Entdeckung, die alles in Frage stellt, was sie jemals für wahr gehalten hat …

Ein bunte&dabei vielschichtige Internatsgeschichte,die beim Lesen gute Laune macht.Da verzeiht man auch fiese Logikbrüche des Mystery-Plots.

— franzzi

Geheimnisvoll, überraschend und wahrscheinlich schon jetzt einer DER Jugendromane des Jahres!

— Knigaljub

Ein total gutes Buch Es lohnt sich das Buch zu lesen.

— Nati89

Ein spannendes, mysteriöses Jugendbuch mit einem tollen Setting und liebenswürdigen Protagonisten, auf der Suche nach der Wahrheit.

— Katja_Wolke

Allgemein bietet sie als Hauptprotagonistin viel Humor, Gefühl und Details. Ihr Charakter wirkt gut überlegt und nicht gestellt.

— Calipa

tolles und spannendes jugendbuch

— Vampir989

Geniales Jugendbuch, das leider viel zu schnell zu Ende ist. Quemme! ;-)

— Gwendolyn22

Eine wundervolle Geschichte. Ein ganz besonderes Buch. Ich liebe es und habe es verschlungen. <3

— madi90

Trotz einiger Schwächen können die individuellen Nebencharaktere, der lockere Schreibstil und das tolle Ende überzeugen.

— JennyWanderlust

Das Buch ist unglaublich spannend, man kann es kaum aus der Hand legen.

— Lesezirkel

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Sozusagen die perfekte Dystopie mit tollen Charakteren und unvorhersehbaren Wendungen!

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Ein Buch mit Bonus und Aha-Effekt. Ich fand's super!

    Der Schein

    Damaris

    14. May 2018 um 14:02

    Ella Blix - cooler Autorenname, dachte ich sofort. Tatsächlich ist es aber das Pseudonym gleich zweier Autorinnen. "Der Schein" ist das erste gemeinsame Buch von Antje Wagner und Tania Witte und hat mich schon alleine wegen des ungewöhnlichen gold-schwarzen Covers neugierig gemacht. (Eine kleine Randbemerkung: Die Kringel hinter dem Mädchen bilden das Wort Schein. Das habe ich erst nach dem Lesen erkannt. Komisch, zuvor waren es für mich einfach nur Verschwurbelungen.) Ich weiß nicht, ob sich die beiden Autorinnen gesucht haben, gefunden haben sie sich mit diesem Buch auf jeden Fall. Es ist nicht nur äußerst mysteriös und "nicht ganz von dieser Welt", sondern so vereinnahmend und mitreißend, dass man es bis zum Schluss kaum zur Seite legen kann.Dabei hatte ich das Buch zuerst falsch eingeschätzt. Das lag an Hauptprotagonistin Alina, die es mir ab Beginn nicht leicht machte. Ich empfand sie zwar als relativ eigenständig und auch lustig, aber vor allem als kleingeistig/intolerant, schlecht gelaunt und, ganz schlimm, ihr Schubladendenken ging mal gar nicht. Das hatte für mich null Vorbildcharakter, und ich dachte sogar kurz, dass es doch nicht sein kann, dass Autorinnen heute noch solch ein Weltbild vermitteln. Doch es kommt definitiv anders. Es ist ein Hintergrundthema der Geschichte, dass Schubladendenken eben nicht förderlich ist und Vorurteile eher schaden als nützen. Alina lernt aus ihren Fehlern, ändert ihre Sichtweise und ihr Verhalten anderen gegenüber. Damit ist "Der Schein" eines dieser (Jugend)-Bücher, die für Vielfalt stehen und von denen es noch viel mehr geben sollte.Abgesehen davon, und ganz unabhängig von meiner anfänglichen Skepsis, kam ich ab Beginn kaum von den Seiten los. Die Geschichte ist so spannend und mitreißend! Atmosphäre und Schauplatz sind top. Die Gruppe aus verschiedenen Internatsschülern, die Alina bei ihren mysteriösen Erlebnissen begleitet, das alles wurde wunderbar kombiniert. Außerdem ist die Sprache sehr gut, dicht-verspielt und manchmal sogar etwas poetisch. Mir ist völlig schleierhaft, wie man so etwas als Schreibduo hinbekommen kann. Sehr klasse! Das Buch liest sich wie ein unheimlicher Mysteryroman. Ich war permanent am Rätselraten, was es mit den Ereignissen denn nun auf sich hat.Einzig Alinas Gedanken sind manchmal leicht ausschweifend, dafür aber sensibel erzählt. Ihr zuhausegebliebener Freund wäre meines Empfindens nicht unbedingt notwendig für die Handlung gewesen. Dafür hat die Geschichte keine gängige Lovestory, die über allem steht. Sehr gut! Der Fokus liegt auf Alinas Familiengeschichte.Ohne zu viel zu verraten - ich hatte es irgendwann auch vermutet -, geht die zeitgenössische Handlung über ins Genre Science Fiction. Super gemacht, denn eine andere Lösung schien mir, bei all den versteckten Hinweisen und außergewöhnlichen Elementen, unmöglich, wäre mir sogar albern vorgekommen. So passte es perfekt. Der Schluss hielt für mich ein Aha-Erlebnis, bezüglich des Buchtitels breit. Sozusagen als besonderen Bonus. "Der Schein" endet zufriedenstellend, aber fast auch ein bisschen traurig. Ich fand's super!Fazit"Der Schein" hat ein glänzend schönes Cover. Damit ist das Buch ein ungewöhnlicher Blickfang, der meine Erwartungen in einen spannenden Mystery-Roman schürte, mich dann anfangs aber fast auf eine falsche Fährte führte. Aber nur fast, denn das Buch ist toll! Es IST spannend, SEHR mysteriös und ziemlich cool-abgefahren. Dazu liest es sich so fesselnd und vielfältig, dass man es ein einem Rutsch verschlingen mag/muss. Eine große Empfehlung! ... Und zwei Autorinnen, die ich unbedingt im Auge behalten muss. 4,5 von 5 Sterne gibt es von mir.

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  • Schubladendenken ist hier nicht angebracht

    Der Schein

    Seelensplitter

    13. May 2018 um 14:40

    Meine Meinung zum Jugendbuch: Der Schein Aufmerksamkeit: Diesen Punkt gibt es auf meinem Blog zu entdecken. Inhalt in meinen Worten: Alina muss ins Internat, denn ihr Vater studiert in Amerika die Darmbakterien und nachdem sie nicht alleine zu Hause bleiben kann, zumindest nicht für ein halbes Jahr, entscheidet ihr Vater, dass sie nach Schloss Hoge Zand gehen wird. Dort kommt sie ihrer verstorbenen bzw verschollenen Mutter so viel näher, als es zu Hause je der Fall war. Doch die Lonies machen es ihr im Internat nicht einfach, denn diese Gruppe ist in sich verschlossen und öffnet sich nur, wenn sie es will und wehe man stellt eine falsche Frage, so ist Alina erst mal alleine auf sich gestellt, doch dabei erkennt sie, das es so viel mehr zwischen Raum und Zeit gibt, als ihr vorher jemals bewusst gewesen wäre. Lasst euch von Alina an einen Ort zaubern, der mehr kann, als Ängste zu schürren. Wie ich das gelesene empfand: Dieses Buch ist genial, und nicht von jedem Buch wünsche ich mir Fortsetzungen, aber von diesem Buch schon! Es muss einfach noch eine Fortsetzung von Lina, Tinka, den Internatsbewohnern und all den tollen Figuren kommen. Die anfängliche Schwierigkeit die Lina hatte, kann ich so gut nachvollziehen, komplett an einem neuen fremden Ort, wo auch noch alle komisch sind, am Wochenende Futterdosen dastehen, die auch noch in verschiedenen Farben sind, ausgerechnet Lina´s Dose muss Pink sein, sie hasst Pink und trägt seit geraumer Zeit nur noch schwarz, selbst die Bettsachen müssen schwarz sein. Das hat aber einen guten Grund, sie vermisst einfach ihre Mutter. Doch ihre Mutter ist schwer krank, sie hat Chorea Huntington eine Krankheit, die wirklich schrecklich ist, aufgrund meiner Nachbarin, leider nicht mehr lebend :(, weiß ich was das für eine fiese Krankheit ist, und ich bekam ihren Verfall leider hautnah mit, und es zerbrach mir das Herz dabei, deswegen kann ich gut verstehen, das die Mutter von Alina definitiv einen Weg suchte um ihrer Familie das nicht anzutun, was diese Krankheit anrichtet, die übrigens vererbbar ist, doch ist das der richtige Weg? Alina leidet auf jeden Fall, weil ihre Mama nicht mehr da ist. Im Internat gibt es jedoch auch Tinka, die aber nicht zum Internat gehört und irgendwie seltsam vertraut für Alina ist und doch wildfremd, was es mit Tinka auf sich hat, das müsst ihr selbst entdecken, sonst nehme ich euch gewisse tolle Facetten des Buches weg, und die Geschichte ist lesenswert. Charaktere: Mich hat am meisten der Werdegang von Alina berührt, klar sie ist auch die Hauptfigur, dennoch hat sie so viele tolle Seiten an sich, aber auch Schwächen die zu Stärken werden können. Ich glaube ich konnte mich mit Alina auch so gut verständigen weil ich selbst weiß wie es ist, in einen fremden Ort zu gehen und dort für kurze Zeit in einem Internat (oder Wohnheim) unterzukommen. Alina findet sich selbst in der Geschichte und lernt, das nicht alles so schlimm ist, wie es den Anschein hat. Dabei helfen ihr die verrückten Hühner (und Hähne) im Internat, die ihr zeigen, das es zwar Regeln gibt, aber auch Zusammenhalt, und recht schnell wird Alina ihr zu Hause auf Zeit im Internat finden. Aber nebenbei gab es auch ein Hausmeisterpärchen das mich richtig erwärmte, gerade weil ich mit der Hausmeistern so extrem mitfühlen musste und auch die Internatsbewohnerin, die am meisten darunter leidet, das es der Hausmeisterin nicht gut geht. Geschichte: Selten habe ich ein Buch entdeckt, das ich nicht in eine Kategorie der Genres stecken konnte. So ist es in diesem Buch. Das Buch ist keine reine Mädchengeschichte, keine reine Findungsgeschichte, es ist Horror in einem begrenzten Masse anzutreffen, ein bisschen SciFi, Liebe, Freundschaft, und noch so so so vieles mehr. Einfach toll, das ich diese Geschichte entdecken durfte, die zwar nicht unbedingt so viele Überraschungen parat hatte, weil ich letztlich sehr schnell schnallte wohin die Geschichte führen wird, aber dennoch hat sie mich wahnsinnig positiv berührt und das Buch jetzt auf die Seite zu legen mit der Geschichte, den Botschaften und den Ideen dahinter, fällt mir nicht leicht. Die Geschichte ist wie das Cover, anfangs fragt man sich, was will das Cover sagen, recht schnell wird klar, da steckt mehr dahinter. Alleine wenn man das Buch etwas dreht, erkennt man, dass der Titel zweimal drauf steht. Wer sich die Figur ansieht und die Geschichte gelesen hat, weiß wer eigentlich diese Figur ist, wer das Buch umdreht auf die Rückseite, weiß um was es noch geht, aber nur, wenn er die Geschichte gelesen hat, und das finde ich grandios! Einmalig wie die Geschichte. Der Rat des Buches: Hört auf in Schubladen zu denken, meist kommt eh alles anders als man es erwartet. Spannung: Auch wenn ich vieles vorausahnen konnte, was kommen und folgen wird, hat mich das Buch auf die Folter gespannt, und mich so toll an der Nase herumgeführt, das schaffte so noch kein Buch. Fazit: Steht ihr auf Geschichten mit einem Hauch Düsterkeit, einer Prise Humor, einer Messerspitze Angst, ein klein wenig Zauber und Freundschaft die weiter geht, als es auf den ersten Blick aussieht, dann greift bitte unbedingt zu diesem Buch. Die Geschichte ist langsam erzählt, aber nimmt wahnsinnig schnell so unfassbare starke Stärke in sich auf, die man wirklich nicht überall findet. Und das beste, die Geschichte lässt euch nicht so einfach wieder los und ihr werdet danach neu das Träumen erlernen und gleichzeitig die Hoffnung in euch suchen, ob ihr nicht selbst so ein Wunder erleben dürft. Ich wünsche mir von den beiden Autorinnen die hinter dem Pseudonym stehen, bitte bitte schnekt mir noch einmal eine Geschichte mit Alina oder Tinka aber am besten mit beiden zusammen, bitte! Bewertung: Dieses Buch möchte ich als Monatshighlight Mai 18 erkoren. SO eine tolle Geschichte, mit so vielen Wendungen, neuen und frischen Ideen, mit Protagonisten die mir so mega an mein Herz wachsen und obwohl es ein Jugendbuch ist, ist es gerade für mich etwas älteres Semester eine enorme Freude gewesen! DANKESCHÖN! Also gibt es fünf perfekte funkelnde Sternchen für Alina und ihre Freunde.

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  • Spannend und überraschendes Ende

    Der Schein

    Steffi_the_bookworm

    03. April 2018 um 09:19

    Auf "Der Schein" war ich sehr gespannt, da es nach einem spannenden Jugendthriller klang und der Klappentext mich sehr neugierig gemacht hat.Den Einstieg fand ich mit Alinas Ankunft auf der Insel sehr gut gefallen, denn durch die Beschreibung der Insel wurde eine sehr gelungene Atmosphäre geschaffen. Man hat gleich das Gefühl, dass hier irgendwas nicht stimmt und viele Geheimnisse verborgen sind.Es folgt nun auch viel aus dem Internatsalltag, der zwar einerseits interessant war und es gab auch immer wieder mysteriöse Andeutungen, aber andererseits hatte dieser auch einige Länge und es hat ne ganze Weile gedauert bis dann wirklich was passiert.Die Geschichte ist sehr spannend und man möchte unbedingt wissen, was es mit den ganzen mysteriösen Ereignissen auf sich hat. Ich konnte die Auflösung gar nicht erwarten. Diese war dann wirklich komplett was anderes von dem was ich erwartet habe. Dies fand ich einerseits gut, aber andererseits weiß ich immer noch nicht was ich davon halten soll. Wie gesagt war es komplett was anderes und ich hatte auch irgendwie das Gefühl, dass es ein wenig zu weit hergeholt und zu dick aufgetragen ist.Dennoch konnte Der Schein mich gut unterhalten und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Der Schreibsil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.

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  • Geheimnisvoll, überraschend und schon jetzt einer DER Jugendromane des Jahres!

    Der Schein

    Knigaljub

    29. March 2018 um 19:22

    Hier trifft eine wunderschöne Aufmachung auf eine liebevolle Ausarbeitung.Zum Inhalt:Alina ist 16, als sie Berlin verlassen und während der Sommerferien ins Internat Hoge Zand auf Griffiun, einer (fiktiven) Ostseeinsel, muss. Bereits bei der Überfahrt auf die Insel fällt ihr ein merkwürdig gekleideter Herr auf und auch im Internat selbst stößt sie auf einige geheimnisvolle Begebenheiten. Anfangs fällt ihr die Eingewöhnung schwer, doch nach und nach freundet sie sich mit den "Lonelies" an und wird teil der Clique.Eines Tages sieht sie ein dunkles Schiff am Horizont, das Blitze auf die Insel schießt, und stößt mitten im Naturschutzgebiet auf ein zeltendes Mädchen in ihrem Alter, das sich Tinka nennt.Gemeinsam mit den anderen Lonelies macht sie sich auf, um den merkwürdigen Begebenheiten nachzugehen...Meine Meinung:Alina, die die Geschichte (abwechselnd als Erzählerin und mithilfe von Ausschnitten aus ihrem Tagebuch) aus ihrer Perspektive erzählt, ist ganz in Schwarz gekleidet und wirkt anfangs sehr pubertär. Im Laufe der Zeit zeigt sie jedoch immer mehr, dass sie sehr gut reflektieren und analysieren kann, sich um ihre Mitmenschen sorgt, und sich auch mit ihrem neuen Internatsleben gut arrangieren kann. Dass sie (vor allem anfangs in ihrer Unzufriedenheit) auch mal etwas derbere Jugendsprache verwendet, verleiht der Erzählung eine gewisse Authentizität - allerdings zieht sich diese leider nicht hundertprozentig durch: An einer Stelle reflektiert sie beispielsweise den Sprachgebrauch einer Mitschülerin, die wegen mit dem Genitiv verwendet, nur um kurz darauf selbst so eine Konstruktion zu benutzen (S. 229: "Und dass wegen dieses sonderbaren, aber auch rührenden Ehrenkodexes der Lonelies [...]"). Ich hatte hier das Gefühl, dass die Autorinnen durch Alinas Reflexion vielleicht ein persönliches Statement setzen wollten. Aber das ist wirklich ein minimaler Kritikpunkt. Insgesamt ist das Buch wundervoll! Es gibt liebevoll ausgestaltete Charaktere, die einem immer mehr ans Herz wachsen, altersrelevante Thematiken und zwei spannende Erzählstränge: Zum einen möchte man als Leser unbedingt wissen, was es mit den mysteriösen Begebenheiten auf der Insel Griffiun auf sich hat, und zum anderen gibt es immer wieder Rückblenden in Alinas Vergangenheit, die nach und nach eröffnen, wie es für sie war, als sie mit sechs Jahren ihre Mutter verlor. Die insgesamt realistisch wirkende Erzählung bekommt durch die geheimnisvollen Begebenheiten und vor allem am Ende einen leichten Touch von Fantasy/SciFi, was es für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht hat. Innerlich wie äußerlich also ein wirklich guter Jugendroman. Es fehlt leider ein (goldenes oder schwarzes) Lesebändchen, das der hübschen Gestaltung das i-Tüpfelchen aufgesetzt hätte. Außerdem fehlte mir als Erwachsene manchmal das Identifikationspotential - etwa, wenn Alina in einer "peinlichen" Situation knallrot anlief. Daher empfehle ich das Buch ausdrücklich für jüngere Leser oder solche, die sich daran nicht stören.Fazit:Für jugendliche Leser ab 12 Jahren ein wirklich gutes Buch mit tollen Charakteren, spannender Handlung und einem überraschenden Ende!

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  • Der Schein

    Der Schein

    Nati89

    16. March 2018 um 18:08

    Die Härchen in meinem Nacken stellten sich auf und für einen kurzen Moment war mir, als würde die Nacht sich enger um alles schliessen. Hatte Hausmeister Kunze nicht gesagt, das Naturschutzgebiet sei tabu? Kategorie 1a. Komplettes Zugangsverbo. Ich hatte seine Stimme noch im Ohr. Dort draussen gab es nichts. Nur Sand. Strandastern und brütende Vögel. Und... diese Urrinder.Meine Augen suchten das erste, viel nähere Licht: Mühstetters gelblich erleuchtetes Fenste, hinter dem er auf und ab ging. Meine Meinung zum Buch: Cover: ich find das Cover zum Buch einfach nur schön das mit dem schwarz und das Mädchen in Gold Schimmer. Schrift: die Schrift war gut man konnte es flüssig und leserlich lesen.Ich war so neugierig und gespannt auf das Buch ob die beiden Autorinnen die das Buch zusammen gesetzt haben um das Buch zu schreiben gut umgesetzt haben und das haben sie gemacht.Das Buch war von Anfang bis Ende spannten und hat mich in sein ban gezogen ich konnte keine minute das buch weglegen und wenn ich das musste war ich in gedanken im buch.Meine totale Empfehlung!!!

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  • Der Schein [Buchrezension]

    Der Schein

    Calipa

    06. March 2018 um 21:01

    Mein Fazit zu Der Schein Alina war mir von Anbeginn sehr sympathisch. Allgemein bietet sie als Hauptprotagonistin viel Humor, Gefühl und Details. Ihr Charakter wirkt gut überlegt und nicht gestellt. Ein bisschen weniger detailliert wirken die Nebencharaktere. Dennoch haben sie ihre Stärken uns schmücken die Geschichte wunderschön aus. Alinas Vergangenheit die hier als wichtiges Thema ebenfalls in den Vordergrund gestellt wird, hat Hand und Fuß und lässt wenig Platz für ungeklärte Fragen. Die Charaktere, die meisten davon sind Jugendliche haben eine angenehme Reife, so das es ebenfalls angenehm ist nicht nur mehr von ihnen zu erfahren und zu lesen sondern auch somit tiefer in die Geschichte einzutauchen. Gerne hätte ich mehr in der Vergangenheit und später in die Zukunft von Alina geblickt. Ich finde das Buch wurde etwas zu plötzlich beendet. Ich hätte gerne Zeit gehabt ein wenig von Alina, den Lonelies und Co. Abschied zu nehmen. Gerade weil es um viele Zeitepochen geht die in diesem Buch behandelt werden, wäre ich sehr für einen "kurzen" Sprung in Alinas Zukunft gewesen :)Für eine ausführlichere Rezension besucht mich gern auf meinem Blog:http://calipa.de/2018/03/06/der-schein-buchrezension/

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  • Leserunde zu "Der Schein" von Ella Blix

    Der Schein

    Arena_Verlag

    Hurra! Endlich ist es soweit. Nach so vielen Monaten, in denen das Buch in lediglich zwei Köpfen herumgeisterte, ist es nun da und kann seine Geschichte mit Euch teilen. Von außen finden wir es ganz zauberhaft, aber viel wichtiger ist, wie IHR es findet. Und zwar nicht nur von außen, sondern vor allem von INNEN! Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wir gespannt wir auf Eure Meinungen zu Ellas Debüt sind ...   Und darum geht‘s:Alina ist neu auf dem Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun. Eines Nachts sieht Alina aus einem der Turmzimmer ein dunkles Schiff am Horizont, das seltsame Blitze über das angrenzende Naturschutzgebiet schießt. Auf der Suche nach Antworten trifft sie in den Dünen auf Tinka, der sie sich sofort auf unheimliche Weise verbunden fühlt. Das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung weiß viel mehr, als sie wissen dürfte und verschwindet immer wieder spurlos. Als Alina mit Hilfe der Lonelies, ihrer neuen Freundes-Clique, versucht, den Rätseln der kleinen Insel auf die Spur zu kommen, macht sie eine Entdeckung, die alles in Frage stellt, was sie jemals für wahr gehalten hat …Bitte bewerbt euch bis Sonntag, 21. Januar 2018, für diese Runde mit der Antwort auf die Frage: Wer verbirgt sich hinter dem Pseudonym Ella Blix?Wir losen am Montag, 22. Januar die 10 Gewinner eines Leserunden-Exemplars aus und bitten um etwas Geduld, falls es Nachmittag wird, bis der Gewinnerpost erscheint.Ella Blix wird die Leserunde persönlich begleiten.Wir möchten alle Teilnehmer*innen der Leserunde darauf hinweisen, dass wir gerne am Ende der Leserunde eine Rezension zum Buch hätten.Liebe Grüße!Ella Blix und Arena Verlag

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    • 342
  • tolles und spannendes Jugendbuch

    Der Schein

    Vampir989

    21. February 2018 um 07:04

    Klapptext:Alina ist neu auf dem Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun. Eines Nachts sieht Alina aus einem der Turmzimmer ein dunkles Schiff am Horizont, das seltsame Blitze über das angrenzende Naturschutzgebiet schießt. Auf der Suche nach Antworten trifft sie in den Dünen auf Tinka, der sie sich sofort auf unheimliche Weise verbunden fühlt. Das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung weiß viel mehr, als sie wissen dürfte und verschwindet immer wieder spurlos. Als Alina mit Hilfe der Lonelies, ihrer neuen Freundes-Clique, versucht, den Rätseln der kleinen Insel auf die Spur zu kommen, macht sie eine Entdeckung, die alles in Frage stellt, was sie jemals für wahr gehalten hat …Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch und wurde nicht enttäuscht.Die beiden Autorinnen haben es geschafft mich mit diesem Buch in den Bann zu ziehen.Der Schreibstil ist angenehm und sehr passend für Jugendliche.Aber auch Erwachsene werden an dieser Lektüre ihren Spass haben.Ich wurde auf die Ostseeinsel Griffun entführt.Dort geschehen seltsame Dinge.Alina welche im Internat wohnt,vwersucht mit Hilfe Ihrer Freunde den Geheimnissen auf die Spur zu kommen und sie zu lösen.Ich erlebte mit Ihnen viele spannende und aufregende Momente.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche hervorragend ausgearbeitet wurden.Besonders Alina ist mir sehr ans Herz gewachsen.Aber auch die anderen Personen waren sehr interessant und sympatisch.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr ansprechende und fesselnde Erzählweise der Autorinnen wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mit gelitten,mit gebangt und mit gefühlt.Das hat mir sehr gut gefallen.Fasziniert war ich auch von den sehr bildhaften und belebenden Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.so hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende wahnsinnig spannend und interessant.Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt.Auch gab es immer wieder unerwartete Wendungen und viele Überraschungen.Dies hat für mich das Buch auch noch lesenswerter gemacht.Geschickt bauen die Autorinnen auch etwas Humor in die Geschichte mit ein.Bei einigen Situationen habe ich mich köstlich amüsiert und geschmunzelt.Dies ist Ihnen bestens gelungen.Das Buch vermittelt aber auch gewisse Botschaften an Jugendliche.Da geht es Drogen,Mobbing,Tod,Hilfsbereitschaft,Respekt,Freun´dschaft,Vertrauen und Zusammenhalt.Das Ende fand ich genial und ein passender Abschluß für dieses Meisterwerk.Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt .Ich hatte viele unterhaltsame und atemberaubende Lesemomente mit dieser Lektüre.Es ist ein toller Jugendroman der aber auch für Erwachsene sehr ansprechend ist.Ich vergebe 5 Sterne.

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  • es ist nicht alles wie es scheint...

    Der Schein

    Siraelia

    14. February 2018 um 17:45

    Alina, ein 16jähriges Mädchen muss, da ihr Vater einen zeitlich befristeten Forschungsauftrag in den USA angenommen hat, in das Internat Hoge Zand, welches auf der kleinen Insel Griffiun in der Ostsee liegt. Sie ist nicht sehr begeistert davon, da sie ihre Freunde in Berlin zurücklassen muss. Ihre Mutter ist vor langer Zeit einfach verschollen, aber genaueres weiß sie auch nicht, da ihr Vater ihr nicht alles erzählt, um sie zu schützen. Dem Autorinnen-Duo Antje Wagner und Tania Witte, die hinter Ella Blix stehen sind mit diesem Abenteuer ein guter Start in den Jugendbuch-Sektor gelungen. Man findet sich direkt in der Geschichte wieder und erlebt hautnah das Gefühlschaos der Protagonistin mit, die sich mit der neuen Situation, plötzlich auf dieser kleinen Insel gestrandet zu sein, zurechtfinden muss. Gemeinsam mit ihr lernen wir neue Freunde kennen und bekommen hautnah mit, wie sie versucht Ordnung in ihr Leben zu bringen. Eines Nachts sieht Alina einen seltsamen grünen Strahl im Naturschutzgebiet, welches sich nördlich an das Internat anschließt. Sie ist neugierig und versucht Details bezüglich dieser Strahlen herauszufinden. Zusammen mit ihren neuen Freunden, den Lonelies, einer Gruppe Schülerinnen und Schülern, die so wie sie, auch während der Wochenenden und der Ferienzeit im Internat verweilen, sowie einem Mädchen aus dem Ort und einem weiteren Mädchen, macht sie sich auf die Suche nach Informationen, um das Rätsel aufzuklären. Entgegen anderer Meinungen hat mir das Einbinden von sprachlichen zeitgenössischen Ausdrücken, Interpreten, Songs und Co. sehr gut gefallen, da dadurch ein aktueller Touch hergestellt wurde, die die originäre Zielgruppe sicher ansprechen wird. Auch das Darstellen von Charakteren, die nicht der Norm entsprechen und sich dabei auch nicht innerhalb der üblichen Muster verhalten, habe ich als sehr erfrischend empfunden. Die genutzten Umschreibungen für dargestellte Situationen haben mich ebenfalls sehr positiv überrascht. Dadurch fühlte ich mich in den Plot hineingezogen. Es wurde viel erlebbarer für mich. Es werden weitere Details und neue Aspekte eingeführt, die alle auf ein großes, nicht unbedingt vorhersehbaren Finale hinarbeiten. Besonders gelungen finde ich, dass das Buch anregt, eigene Denkstrukturen zu hinterfragen. So steckt Alina z. B. alle neuen Bekannte in virtuelle Schubladen und macht so gut wie immer die Erfahrung, dass dieses Schubladendenken sie nicht weiterbringt, sondern sie regelmäßig mit ihren stereotypen Einschätzungen danebenliegt. Den Autorinnen gelingt es die verschiedensten Genres einzubinden und dieses so zu machen, dass man kaum damit rechnet. Das Buch hat mich total überzeugt und für dieses Leseabenteuer vergebe ich verdiente 5 von 5 Sterne. Ich hoffe, dass wir zukünftig noch mehr von Ella Blix lesen dürfen.

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  • Unterhaltsames, kurzlebiges Abenteuer

    Der Schein

    JennyWanderlust

    12. February 2018 um 21:45

    PLOT Alina ist neu auf dem Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun. Eines Nachts sieht Alina aus einem der Turmzimmer ein dunkles Schiff am Horizont, das seltsame Blitze über das angrenzende Naturschutzgebiet schießt. Auf der Suche nach Antworten trifft sie in den Dünen auf Tinka, der sie sich sofort auf unheimliche Weise verbunden fühlt. Das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung weiß viel mehr, als sie wissen dürfte und verschwindet immer wieder spurlos. Während Alina versucht Antworten zu finden, freundet sie sich mit den Lonelies an, einer eingeschworenen Clique, die wie Alina die Wochenenden im Internat verbringen müssen. Gemeinsam wollen sie den Rätseln der kleinen Insel auf die Spur kommen. Was hat es mit den Menschen auf sich, die alle sieben Jahre spurlos verschwinden? Und wieso schweigen die Dorfbewohner, obwohl sie mehr zu wissen scheinen?    REVIEW Eine Internatsstory auf einer geheimnisvollen Insel? Da konnte ich nicht widerstehen! Das Autorenduo Antje Wagner und Tania Witte – die nun zum ersten Mal gemeinsam als Ella Blix veröffentlichen – konnte mich überraschen, weil ich mir etwas ganz anderes unter der Geschichte vorgestellt hatte. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der Protagonistin Alina, welche nicht nur die Geheimnisse der Insel aufzudecken versucht sondern dabei auch mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird. "Der Schein" ist ein klassisches Kinder- und Jugendbuch, in welches man wunderbar abtauchen kann und dabei großartig unterhalten wird. Mich haben besonders die Lonelies begeistert, eine ungleiche Gruppe mit der sich Alina schnell anfreundet. Die unterschiedlichen Charaktere waren großartig und ich hätte mir gewünscht, dass deren Geschichten noch mehr im Fokus stehen, da ich mit Alina selbst leider nicht warm geworden bin. Das Geheimnis der Insel ist ab einem gewissen Punkt zwar vorhersehbar, aber trotzdem schaffen es die Autorinnen den Leser mehrmals zu überraschen und besonders das Ende konnte für vieles entschädigen!    CHARAKTERE Die Charaktere in "Der Schein" sind liebevoll und individuell gezeichnet, wodurch es unglaublich Spaß macht der Geschichte zu folgen. Es gab tatsächlich nur einen Charakter, der mir letztendlich nicht wirklich gefallen hat und das war leider die Protagonistin. Ich konnte mich mit Alina einfach nicht anfreunden, was mehrere Gründe hatte. Zum einen fiel es mir schwer mich in sie hineinzuversetzen. Schubladendenken beherrscht ihre Gedanken und sie beurteilt jeden direkt nach seinem Aussehen. Nur um dann festzustellen, dass sie damit komplett falsch liegt. Daraus lernt sie jedoch nicht und so geht es immer weiter, bis sie erst ganz am Ende feststellt damit wohl falsch zu liegen. Obwohl ich durchaus verstehen kann, was die Autorinnen dem Leser damit vermitteln wollen, war es auf Dauer anstrengend zu lesen. Zudem wird die Handlung mehrmals von Alina selbst aufgehalten. Natürlich kann ein Rätsel nicht sofort gelöst werden, aber es gab so viele Stellen an denen Alina etwas nur hätte hinterfragen müssen und schon wäre sie viel weiter. Stattdessen lässt sie sich immer ablenken, denkt nie etwas zu Ende und wirkt manchmal etwas schwer von Begriff. Als Leser hätte ich sie einige Male am liebsten geschüttelt, damit sie einer Spur endlich mal folgt anstatt nachzugeben.   Aber jeder Leser hat einen anderen Geschmack und ich wurde dafür mit großartigen Nebencharakteren versöhnt. Sehr toll fand ich wie viele Klischees die Autorinnen mit ihren Charakteren brechen. Es gibt Gigi, der hetero ist aber gerne Frauenkleider trägt. Cara, die ständig rosa trägt und etwas fülliger ist, aber sich als unglaublich tough herausstellt. Oder Mareike-Helene, die wie eine zweite Blair Waldorf rüberkommt, aber stattdessen eher eine kleine Mary Poppins ist. Die Lonelies haben mir – bis auf Lexi – unglaublich gut gefallen und ich fand die Dynamik innerhalb der Clique wirklich toll. Obwohl sie nicht unterschiedlicher sein könnten, verbindet sie eine enge Freundschaft, die sich durch tiefe Loyalität auszeichnet. Davon wird der Leser mehrmals Zeuge und ich finde es schön wie die Autorinnen viele moralische Grundsätze in die Handlung einfließen lassen. Der Charakter mit dem meisten Potential, wovon aber leider viel verschenkt wird, ist Tinka. Sie erhält lange Zeit nur kurze Gastauftritte und ihre Rolle bleibt lange im Unklaren. Allgemein hat es den Nebencharakteren für meinen Geschmack an eigenen Handlungssträngen gemangelt und ich hätte es großartig gefunden wenn ihnen eine wichtigere Rolle zugekommen wäre. WELTENBAU "Der Schein" spielt auf der fiktiven Ostseeinsel Griffiun. Die Berlinerin Alina muss für ein halbes Jahr das dortige Internat Hoge Zand besuchen und damit bietet sich die perfekte Kulisse für einen Jugendroman. Ich liebe Internatsgeschichten und für meinen Geschmack hätte das Internatsleben noch mehr im Vordergrund rücken dürfen, da wir letztendlich nur kurze Einblicke in das Leben dort erhalten. Das Naturschutzgebiet spielt eine noch wichtigere Rolle und dieses war wirklich schön beschrieben. Ich konnte mir die Natur und die wilde See dort gut vorstellen und hatte selbst das Gefühl am Meer zu stehen. Der Leser wird direkt am Anfang mit einigen Rätseln konfrontiert, aber diese werden tatsächlich erst zum Ende hin geklärt. Dadurch muss die Spannung sehr lange aufrecht erhalten werden, was in meinen Augen nur mittelmäßig gelungen ist. Der Mittelteil war für meinen Geschmack etwas zu langatmig und erschien wie ein kleiner Durchhänger. Es gibt immer wieder Rückblicke und damit verbundene Tagebucheinträge in Alinas Vergangenheit und die haben den Lesefluss etwas gestört.   Im Gegensatz dazu steht das bombastische Finale! Das konnte mich wirklich begeistern und würde ich nur den Endteil bewerten, gäbe es von mir die volle Punktzahl. Ich finde die Idee hinter dem Roman unglaublich faszinierend und spannend. Leider wird das Potential durch die Geheimniskrämerei verschenkt und der Leser erhält somit nur einen kleinen Einblick hinter die Kulissen. Das finde ich besonders schade, weil sich bereits sehr früh erahnen lässt in welche Richtung die Autorinnen gehen wollten. Ich hätte es toll gefunden, wenn die Hintergründe für den Leser bereits früher offenbart worden wären und man daraus einen zweiten Handlungsstrang aus der Sicht von Tinka gemacht hätte. Damit wären auch viele Fragen geklärt worden, die am Ende noch offen gelassen werden. Obwohl das Buch in sich abgeschlossen ist, würde sich durchaus Potential für eine Fortsetzung bieten.   SCHREIBSTIL Bei einem Autorenduo fragt man sich automatisch, ob man der Geschichte die zwei unterschiedlichen Erzählstimmen anmerken wird. Antje Wagner und Tania Witte verschmelzen aber vollkommen zu Ella Blix und würde man es nicht besser wissen, könnte man meinen das Buch wäre nur von einer Person geschrieben. Ich finde es bewundernswert, wenn zwei Autoren miteinander harmonieren und dabei auch noch ein so gelungener Schreibstil bei herauskommt. "Der Schein" überzeugt mit locker, flüssiger Erzählstimme und es fällt leicht in die Geschichte abzutauchen. Aufgelockert wird dies durch Tagebucheinträge der Protagonistin, aus deren Sicht die Handlung auch erzählt wird. Ich hätte es interessant gefunden, wenn mehrere Erzähler zu Wort gekommen wären, da es unglaublich viele interessante Charaktere gibt, deren Sichtweisen interessant gewesen wären. Besonders Tinka wäre eine faszinierende Erzählerin gewesen, wenn man die Handlung anders aufgerollt hätte. Das hätte "Der Schein" für mich zu einem absoluten Highlight gemacht! Einziger Negativpunkt war die Jugendsprache, die für meinen Geschmack zu präsent war und den Lesefluss mehrmals stört.   COVER Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher! Durch den schwarzen Hintergrund sticht die goldene Prägung erst richtig hervor. Ich liebe den schimmernden Effekt und auch im Buchregal macht sich dieses Schmuckstück großartig. Während der Titel auf dem Buchrücken in großen, roten Lettern prangt, ist er auf der Vorderseite zum Glück dezent gehalten und fügt sich perfekt ein. Stattdessen findet sich das Wort Schein in geschwungenen goldenen Schnörkeln wieder, welches erst beim erneuten Hinschauen auffällt. Die Gestaltung ist wirklich liebevoll und ich hätte mir gewünscht, dass sich davon auch etwas im Buch selbst wiederfindet. Ich hätte eine Karte von Griffiun gewünscht, um die geografischen Details noch besser nachvollziehen zu können.   FAZIT "Der Schein" ist ein unterhaltsames, kurzlebiges Abenteuer. Begeistern können besonders die individuellen Charaktere und der locker, flüssige Schreibstil. Während der Spannungsaufbau im Mittelteil etwas nachlässt, ist das Ende mitreißend und lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Die Grundidee ist faszinierend und hätte gerne noch mehr im Vordergrund stehen dürfen!   BEWERTUNG 3 von 5 Sternen  

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  • Ein äußerst fesselndes und einfallsreiches Jugendbuch

    Der Schein

    bookloving

    12. February 2018 um 21:10

    INHALTDie 16-jährige Alina aus Berlin ist nicht gerade begeistert, als sie von ihrem alleinerziehenden Vater erfährt, dass er beruflich nach Amerika muss, und sie für ein halbes Jahr auf das noble Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun gehen soll. Genervt sitzt sie nun auf der öden Insel fest - ohne ihre Freunde Lukas und Pinar, ohne Handynetz und dafür mit jeder Menge zickiger oder verschrobener Internatsschüler. Doch so schlimm wie befürchtet ist es gar nicht: immerhin gibt es die sympathische „Klette“ Cara und die vier „Lonelies“, die schon bald zu ihrer neuen Freundes-Clique werden. Als Alina eines Nachts ein dunkles Schiff am Horizont und seltsame Blitze am Himmel sieht, beschließt sie den mysteriösen Erscheinungen auf den Grund zu gehen. Schon bald überschlagen sich die Ereignisse und Alina macht eine abenteuerliche Entdeckung, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellen wird …  MEINE MEINUNG „Der Schein“ ist ein äußerst fesselnder, einfallsreicher Jugendroman aus der Feder der beiden deutschen Autorinnen Antje Wagner und Tania Witte, die das Buch unter dem offenen Pseudonym Ella Blix veröffentlicht haben. Es handelt sich bei dem Roman um eine gelungene Mischung aus Internatsgeschichte und einem Mystery-Thriller mit interessanten übernatürlichen Elementen, die mich sehr begeistert und bestens unterhalten hat. Zugleich ist es aber auch eine berührende Geschichte über Freundschaft, Solidarität, Verlust, Trauerbewältigung und der Suche nach der eigenen Identität.Erzählt wird die vielschichtig angelegte Geschichte hautsächlich aus Alinas Sicht in der ersten Person. Zudem sind in die Handlung kursiv hervorgehobene Tagebucheinträge von Alina eingeschoben, die sie witziger Weise an ein fiktives DU richtet. Die spannenden Rückblenden auf Alinas Kindheit und Jugend geben schrittweise Einblick in ihr Seelenleben aber auch in die näheren Umstände des rätselhaften Verschwindens ihrer Mutter. Der Anfang ist wie eine typische Internatsgeschichte gestaltet mit Alinas Ankunft, dem Kennenlernen der Örtlichkeiten und der verschiedenen Charaktere sowie ersten Anpassungsprobleme mit dem neuen Umfeld. Doch in die Normalität des Internatslebens schleichen sich zunehmend rätselhafter werdende Ereignisse, so dass man schon bald zu Spekulieren beginnt, in welche Richtung sich die geheimnisvollen Geschehnisse bewegen werden. Durch das Auftauchen des ominösen „Dunklen Schiffs“ aus den uralten Legenden nimmt die mitreißende Handlung rasch einen völlig unerwarteten, sehr mysteriösen Verlauf und hat mich vollkommen in ihren Bann gezogen.Sehr gut gefallen hat mir die vielschichtige, äußerst sympathische Hauptfigur Alina, die sehr einfühlsam und liebevoll ausgearbeitet ist, so dass sie mit ihren Eigenarten und Verletzlichkeiten sehr lebendig und lebensnah wirkt. Im Laufe der Geschichte muss sie so manches Mal ihr „Schubladen-Denken“ über Bord werfen, sich der Vergangenheit stellen und über ihren Schatten springen.Aber auch viele der interessanten Nebenfiguren bereichern die Geschichte und sind rundum gelungen: Vor allem die vier sehr außergewöhnlichen und facettenreichen Charaktere der Lonelies und die so überaus patente Cara, aber auch die faszinierende Fremde Tinka, die mit ihrer exotischen Spezialausrüstung im Naturschutzgebiert campiert und eine besondere Beziehung zu Alina besitzt oder schließlich der seltsame Herr Mühstetter, der mit seinem Zylinder und Monokel etwas aus der Zeit gefallen zu sein scheint und für einige Gruseleffekte sorgte. Mit vielen einfallsreichen Details gelingt es den Autorinnen mühelos, die ganz spezielle Atmosphäre im Internat zum Leben zu erwecken aber auch die toll beschriebenen Schauplätze der Insel wie beispielsweise das unheimliche Naturschutzgebiet mit seiner aggressiven Herde von Urwildrindern. Mit der zunehmend temporeich verlaufenden Handlung und immer neuen rätselhaften Entwicklungen wird schrittweise eine enorme Spannung aufgebaut, so dass ich der Auflösung richtig entgegen gefiebert habe. Die Geschichte endet mit einem äußerst fesselnden Finale voller Überraschungen und Dramatik, das in sich schlüssig war und mich mit keinen offenen Fragen zurückgelassen hat. Insgesamt haben die Autorinnen ein sehr passendes und zufriedenstellendes Ende für ihre tolle, gut durchdachte Story gefunden.Neben ihrem sehr lebendigen, jugendsprachlich geprägten Schreibstil konnten die Autorinnen mich auch mit wundervoll bildreichen, poetischen Formulierungen überzeugen. Sehr gelungen sind auch die vielen amüsanten, humorvollen Passagen, die dem Roman eine besondere Würze verleihen und für beste Unterhaltung sorgen.  FAZIT Ein äußerst fesselndes und einfallsreiches Jugendbuch, mit tollen Charakteren, witzig und locker-flockig geschrieben und insgesamt sehr unterhaltsam!Sehr lesenswert!

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  • Der Schein trügt nicht

    Der Schein

    kleeblatt2012

    11. February 2018 um 19:49

    Alina soll die nächsten sechs Monate auf dem Internat Hoge Zand auf der Ostseeinsel Griffiun verbringen, da ihr Vater geschäftlich nach Amerika muss. Kaum dort angekommen, lernt sie die Lonelies kennen, eine Gruppe Schüler, die auch die Wochenenden im Internat verbringt und sich zusammengeschlossen hat, um der Einsamkeit vorzubeugen. Alina hatte sich eigentlich fest vorgenommen, sich nicht wohlzufühlen, die nächsten Monate hinter sich zu bringen und dann wieder zurück nach Berlin zu ihrem Freund Lukas zu können. Doch je mehr Zeit sie auf der Insel verbringt, umso geheimnisvoller erscheint ihr alles. Warum darf sie nicht in das angrenzende Naturschutzgebiet? Und wer ist das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung, das Alina getroffen hat? Und warum erscheint an der Nordküste ein schwarzes Schiff und verschwindet auf unheimliche Weise wieder? Alina weiß genau, dass sie den Hinweisen nachgehen muss, denn sie hat das unbestimmte Gefühl, dass alles mit ihr zu tun hat.Aufgrund des Klappentextes hätte ich jetzt wahrscheinlich nicht nach dem Buch gegriffen, aufgrund des Covers jedoch schon. Es fällt gleich ins Auge. Das samtige Schwarz harmoniert wunderbar mit dem in Gold gehaltenen Mädchen.Der Inhalt ist dann doch anders, als ich erwartet habe. Zwar weiß man aufgrund des Klappentextes, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, doch dass es auch genau in "Jugendstil" geschrieben ist, hat mich dann sehr überrascht. Umgangssprache, jugendliche Gedankensprünge und ab und zu ein paar Tagebucheinträge geben der Geschichte nochmals einen sehr jugendlichen Kick.Ich hatte das Buch aufgrund des Schreibstiles innerhalb kürzester Zeit gelesen. Es macht Spaß, sich durch die Geschichte zu bewegen, denn Alina und ihre Freunde sind so unglaublich ungewöhnlich, dass man einfach weiterlesen muss, um ja nichts zu verpassen. Ständig passiert etwas neues, ständig werden neue Geheimnisse aufgedeckt und ständig überraschen alle mit Dingen, die man ihnen gar nicht zugetraut hätte.Allen voran ist es Alina, um die sich die Geschichte ja dreht. Sie erzählt in Ich-Form davon, warum sie in das Internat geht und welche bewegende Vergangenheit sie hat. Diese Vergangenheit wird immer wieder in Rückblicken dargeboten oder in kurzen Hinweisen in ihren Tagebucheinträgen eingeflochten. Nach und nach ergibt sich somit ein Bild, das unendlich traurig ist. Alina hat schreckliches durchgemacht und sucht auch heute noch nach Antworten auf die vielen Fragen, die sich aus der Vergangenheit aufgestaut haben.Ihre Mitstreiter, eine kleine Gruppe namens Lonelies besteht aus Lexi, Nian, Gigi und Mareike-Helene (ich feiere das Autorenduo jetzt noch für die tolle Namenswahl). Die Lonelies verbringen auch die Wochenenden im Internat und fahren eigentlich nur in den Ferien nach Hause. Dies hat sie zusammengeschweißt. Sie sind eine tolle Truppe von "Losern", zumindest stellen sie sich so dar. In Wirklichkeit sind sie jedoch die tapfersten Freunde, die sich Alina vorstellen kann.Am Anfang vergeht Alina noch in Selbstmitleid, weil sie nun sechs Monate auf einer einsamen Insel hoch im Norden verbringen muss. Ohne ihre beste Freundin Pinar und ohne ihren Freund Lukas. Als sie dann jedoch eine mysteriöse Entdeckung macht, wird es interessant. Die Recherche dazu erweist sich jedoch als schwierig und so ist sie auf Hilfe ihrer Freunde angewiesen.Es macht sehr viel Spaß, alle in der Geschichte zu begleiten. Die vielen Eigenarten, Charakterzüge und Überraschungsmomente führen dazu, dass die Geschichte nie langweilig wird. Der Unterhaltungsfaktor bei dem Buch ist sehr hoch.Das Ende war mir dann jedoch etwas zu abgehoben. Ich kann mir nur vorstellen, dass hier auf einen zweiten Teil hingearbeitet wurde. Die Auflösung des Rätsels sowie die Erklärung hat noch nicht mal 25 Seiten eingenommen. Ich habe noch sehr viele Fragen, die nicht beantwortet wurden. Einiges schien auch etwas undurchsichtig. Und auch Alinas Reaktion am Ende war für mich nicht richtig nachvollziehbar.Leider habe ich aber nun erfahren, dass kein zweiter Teil geplant ist (obwohl ich hier die Hoffnung nicht aufgeben werde), und deswegen ein paar Fragen offen bleiben, damit die Phantasie der Leser auch nach dem Buch noch etwas zu tun hat und sich selbst vorstellen kann, wie die Charaktere sich weiterentwickeln.Ein Teil des Autorenduos hat mir jedoch ein paar Fragen zwar beantworten können, insoweit hatte ich dann auch ein besseres Verständnis für die Entscheidung, das Buch etwas offen enden zu lassen. Hierfür sage ich nochmals herzlichen Dank für die schöne Korrespondenz.Das Autorenduo hat einen wunderschönen Debüt-Roman geschaffen, der mit Witz und Unterhaltung punkten kann.Fazit:Der Schein trügt nicht.

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  • Ein unglaublich spannendes Jugendbuch!!!!!!

    Der Schein

    Lesezirkel

    10. February 2018 um 10:26

    Meine Tochter und ich haben dieses Buch richtig verschlungen. Es hat uns richtig in seinen Bann gezogen. Das Buch hat 472 Seiten und ist im Arena Verlag erschienen. Altersempfehlung: 12- 15 Jahre! Aber auch darüber hinaus ist das Buch eine Bombe! Autorinnen: Ella Blix ist das offene Pseudonym von Antje Wagner und Tania Witte. Antje Wagner lebt in Hildesheim und Potsdam. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung nahm sie 2012 in den Kanon der 20 besten deutschsprachigen Autoren unter 40 Jahre auf. Mit ihren Jugendbüchern UNLAND, SCHATTENGESICHT, VAKUUM hat sie sich bereits einen Namen gemacht und steht für außergewöhnliche Mysteryromane. Antje Wagner ist gerne und viel auf Lesungen unterwegs und erhielt bereits mehrfach Stipendien. Tania Witte lebt in Berlin und Den Haag (NL). Für ihr Schreiben erhielt sie diverse internationale Stipendien und unter anderem zuletzt den Martha-Saalfeld-Förderpreis (2017). Ihre Kolumne im ZEITmagazin wurde 2016 mit dem Felix-Rexhausen-Sonderpreis ausgezeichnet. Außerdem ist Witte Teil diverser interdisziplinärer Kunstkooperationen und leidenschaftliche Spoken-Word-Performerin. Infos zu Ella Blix, zu Terminen und Veranstaltungen finden Sie auf www.ellablix.com Infos zu den Autorinnen finden Sie auf www.wagnerantje.de | www.taniawitte.de Inhaltsangabe/Klappentext: Alina ist neu auf dem Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun. Eines Nachts sieht Alina aus einem der Turmzimmer ein dunkles Schiff am Horizont, das seltsame Blitze über das angrenzende Naturschutzgebiet schießt. Auf der Suche nach Antworten trifft sie in den Dünen auf Tinka, der sie sich sofort auf unheimliche Weise verbunden fühlt. Das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung weiß viel mehr, als sie wissen dürfte und verschwindet immer wieder spurlos. Als Alina mit Hilfe der Lonelies, ihrer neuen Freundes-Clique, versucht, den Rätseln der kleinen Insel auf die Spur zu kommen, macht sie eine Entdeckung, die alles in Frage stellt, was sie jemals für wahr gehalten hat …  Fazit: Was sollen wir sagen, wir sind begeistert, wir sind so richtig gefangen in dem Buch. Sehr realitätsnahe und lebendige Beschreibungen, ein Gefühl als wäre man dabei und würden alles miterleben. Die „Ich“ Perspektive finden wir sehr gut, da kommen die Gedanken und Gefühle von ALINA deutlicher zum Ausdruck. Dadurch kann man sich gut in sie hineinversetzen und sozusagen mit ihr fühlen. Durch die Tagebucheinträge wird alles noch intensiver. Wir haben Alina sehr schnell in unser Herz schließen können. Auch die anderen konnten wir in unser Herz schließen. Hier sind wundervolle Charaktere entstanden! Sie machen das Buch noch spannender und liebenswerter! Wir konnten uns alles echt bildlich vorstellen, es wurde alles sehr lebendig geschrieben. Kopfkino pur! Durch Alinas Art machte es dies noch mehr interessanter. Alina muss für einige Monate auf ein Internat. Ja Internat, das klingt doch schon allein mega aufregend und dann noch auf einer Insel. Hoge Zand ist ein bischen anders wie Alina sich das vorgestellt hat. Sie findet mit kleinen Holpersteinen tolle Freunde die "Lonelies". Was das zu bedeuten hat, müsst ihr selber rausbekommen. Wir können euch sagen, es wird nicht langweilig. Schon allein der Anfang des Buches ist mega aufregend. Die Spannung bleibt stets erhalten. Man kommt voll auf seine Kosten. Dann passieren merkwürdige und mysteriöse Dinge. Sie begibt sich in ein Abenteuer und was sie schließlich herausfand, lässt den Leser sowas von staunen. Zwischendurch darf man auch lachen, also der Humor kommt auch nicht zu kurz. Gefühle und Emotionen, die den Leser vielleicht auch mal weinen und nachdenken lässt. Die Autorinnen haben uns mit dieser Geschichte auf einer tollen Art und Weise total verwirrt. Wenn man meinte, so war es, dann war es später nicht mehr so. Sie führen den Leser mit einigen Informationen an der Nase herum und das fanden wir sowas von spannend und aufregend. Sie verstehen es ihre Leser zu verblüffen. Die Beschreibungen rund um das Internat waren sehr spannend und aufregend beschrieben. Es wurde von Seite zu Seite aufregender. Manchmal passierten Dinge, mit der der Leser überhaupt nicht gerechnet hat. Zur richtigen Zeit wurde der Spannungsfaktor verteilt und eingesetzt. Am Ende gab es eine tolle Wendung, da blieb uns sprichwörtlich der Mund offen stehen. Mit diesem Ausgang hätten wir nicht gerechnet, sind aber mega darüber begeistert. Viele tolle Ideen wurden in die Geschichte eingebaut. Man merkt wieviel Herzblut die beiden in diese Geschichte reingesteckt haben. Es war das ein mega spannendes und fantasiereiches Ende. Ein Buch das man so schnell nicht vergessen kann. Man möchte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen, um ja kein Detail zu verpassen. Wir können sagen, das Buch lohnt sich gelesen zu werden. Lasst Euch von Alinas Geschichte verblüffen. Die Buchfiguren sind besonders, jeder auf seiner Art anders aber sehr gut ausgearbeitet und realitätsgetreu und altersgemäß wiedergegeben. Flüssige, klare und lebendige Schreibweise, man kommt beim lesen sehr gut voran. Mit diesem Buch haben uns die Autroinnen überzeugt. Das Cover ist sehr toll, das Gold im Zusammenhang mit dem Schwarz kommt sehr gut zur Geltung. Wenn man mal das Buch in der Hand hält, will man es garnicht so schnell weglegen, es fühlt sich zudem auch noch richtig toll an. Man fragt sich "Was hat der Titel zu bedeuten, was hat es mit dem Mädchen aus Gold aufsich?" Ein echter Hingucker.

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  • Spannendes Jugendbuch mit großer Vielseitigkeit

    Der Schein

    haensbaens

    09. February 2018 um 17:53

    Originalrezension: queerbuch.wordpress.comKurzbeschreibung InhaltDie 16-jähirge Alina soll für ganze sechs Monate ihr geliebtes Berlin verlassen und solange ausgerechnet auf der hintersten Ostseeinsel das Internat Hoge Zand besuchen, da es ihren Vater für diese Zeit beruflich nach Amerika verschlägt. Ihre Mutter hat sie vor vielen Jahren verloren. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass Handyempfang dort Fehlanzeige ist, darf sie sich noch mit einer grummeligen Mitbewohnerin und der eingefleischten Truppe der »Lonelies« herumschlagen, die einzigen, die außer Alina auch am Wochenende im Internat bleiben. Schon bald beobachtet sie aus ihrem Turmzimmer seltsame Lichtblitze, die in der Nacht über das Naturschutzgebiet zucken, das IN KEINEM FALL betreten werden darf, doch das Geheimnis muss gelöst werden. Wenn man dabei noch einer völlig Fremden begegnet, die sich merkwürdig verhält, in einem aber doch irgendwie das Gefühl einer tiefen Verbundenheit auslöst, macht das die Lösung nicht gerade einfacher. Zusammen mit den »Lonelies« beginnt sie die Spurensuche.Meine MeinungBeginnen wir mit dem Autorenduo: Hinter Ella Blix verbergen sich die beiden Autorinnen Antje Wagner und Tania Witte. Wenn man zu Beginn noch versucht, herauszufinden, wer welchen Teil geschrieben hat, so gibt man bald auf – geschrieben ist die Geschichte wie aus einem Guss. Die Autorinnen haben beide schon (Jugend-)Romane mit queeren Charakteren veröffentlicht und haben auch hier nicht damit gespart, allerdings trifft dies auf die Hauptperson in diesem Fall nicht zu.Die Geschichte fand ich richtig spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich endlich wissen wollte, was denn nun der Grund für all die merkwürdigen Geschehnisse ist und wie alles zusammenhängt. Besonders schön fand ich, dass man während des Lesens gar nicht drumherum kommt zu spekulieren und sich die wildesten Erklärungen auszudenken – und am Ende doch völlig überrascht wird. Man bekommt Hinweise auf dem Silbertablett serviert und kann sie doch erst zu einem Bild zusammensetzen, wenn die Zeit der Auflösung gekommen ist. Es handelt sich also um einen Young Adult Roman mit Mystery-Elementen, der sich gaaanz leicht in die SciFi-Richtung lehnt.Die Ausarbeitung der Charaktere finde ich überaus gelungen. Immer wieder wird mit Vorurteilen gespielt, wie jemand zu sein hat, wenn er eine bestimmten Namen hat oder auf eine bestimmte Weise spricht. Ich verspreche euch: Der Schein trügt. 😉 Die Diversität wird hier großgeschrieben. Obwohl es sich um einen »stinknormalen« Hetero-Jugendroman handelt, könnte er nicht vielfältiger sein und die LGBT-Community auf unaufdringlichere und dennoch allgegenwärtige Weise repräsentieren. Ob es nun Vergleiche mit der queeren Serie »Orange Is The New Black« sind, Kerstin Ott als Hintergrundmusik erkennbar wird oder es sich durch einen genderqueeren Modeblogger äußert – hier ist von allem etwas dabei. Auch ein lesbischer Nebencharakter taucht hier auf.Den Humor, der sich durch den luftigen Schreibstil zieht, möchte ich auch nicht unerwähnt lassen. Im ersten Drittel des Buches bekam ich mein Schmunzeln kaum aus dem Gesicht und es war nicht selten der Fall, dass ich vor mich hin kicherte. Ab der Hälfte wird der Humor nach und nach etwas von der Spannung überdeckt, die aufgebaut wird; bei derartiger Spannung den Humorpegel zu halten, ist wohl aber auch ein Ding der Unmöglichkeit.Zwei kleine Sachen habe ich an diesem Buch aber auch zu bemängeln. Zum einen hatte ich beim Lesen immer mal wieder das Gefühl, durch den Denkfluss der Protagonistin ausgebremst zu werden. Gedanken wie »Beib doch mal dran, Mädchen! Lass dich nicht so schnell ablenken! Ja, sowas ist tatsächlich möglich!« kamen mir dann doch hin und wieder in den ungeduldigen Sinn. Zum anderen war mir die Auflösung im Vergleich zur Länge und Intesität des Spannungsaufbaus etwas zu kurz – sowohl auf die Zeitenanzahl als auch auf den Inhalt bezogen. Noch ein bisschen mehr Aufklärung wäre einfach schön gewesen, mein Herz schreit nach einem zweiten Teil; auch wenn dieser zur Zeit leider nicht geplant ist. Manchmal ist es vielleicht auch nicht schlecht, wenn einem am Ende des Buchs noch Raum zum eigenen Nachdenken und Erschließen gelassen wird, so staubt der Kopf nicht ein.FazitDer Schein ist ein spannender Jugendroman mit Mystery-/SciFi-Elementen, den man kaum aus der Hand legen mag. Inhaltlich ist er auf ein jugendliches Publikum abgestimmt, lässt aber gerade Lesern, die sich ab und an mit LGBT+-Themen auseindersetzen oder sich gar viel in der LGBT+-Community bewegen, einige Leckerbissen zukommen. Denn auch wenn oder gerade weil hier kein zentrales LGBT+-Thema dargestellt wird, finde ich diesen Roman so wichtig für die moderne diverse Literatur – er vertritt eine so große Anzahl an Diversitäten, wie es sonst nur selten der Fall ist. Eine klare Leseempfehlung von mir!Humor: ●●●●●Anspruch: ●●○○○Spannung: ●●●●○Liebe: ●●○○○Erotik: ●○○○○Originalität: ●●●○○Meine Wertung: 4/5 Sterne

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Herzlich Willkommen bei der Themen-Challenge 2018! Ich freue mich auf ein neues Jahr voller spannender Leseherausforderungen mit euch und natürlich auf viele tolle Gespräche rund um Bücher und Co. Jeder darf bei dieser Challenge das ganze Jahr über einsteigen und wir freuen uns über jeden Teilnehmer. Lasst euch von der nun kommenden langen Beschreibung nicht abschrecken. Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20 Bücher aus den 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst zum Start ein Ziel stecken, wie viele Bücher aus unterschiedlichen Themen ihr mindestens schaffen wollt, wobei 20 das Minimum und 40 das Maximum ist. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Wichtig ist, dass ihr euer Ziel am Ende des Jahres nur dann erreicht habt, wenn ihr wirklich Bücher zu unterschiedlichen Themen gelesen habt. Wenn ihr euch auf Instagram, Twitter und Co. über die Themenchallenge austauscht, verwendet gern den Hastag #themenchallenge2018. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch gleich als Leseübersicht aller eurer gelesenen Bücher mit den passenden Themen, den ich (Dani) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Übersichtsbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2018 bis 31.12.2018. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2018 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema wird es noch ein extra Unterthema geben, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, auf dessen Cover ein roter Gegestand abgebildet ist (kein Lebewesen). Ein Buch, auf dem eine Gruppe von Personen abgebildet ist (mindestens 3). Ein Buch, das keine Erzählung ist, sondern z.B. ein Drama, eine Gedichtsammlung, ein Sachbuch oder ähnliches. Ein Buch, das den Leserpreis gewonnen oder zumindest die Shortlist erreicht hat. Es dürfen Bücher aus allen Jahren gewählt werden, in denen der Leserpreis stattfand. (2009-2017) Ein Buch, das weder in Westeuropa / Skandinavien noch den USA spielt. Ein Buch, in dem die Hauptfigur ein Kind im Schulalter hat. Ein Buch, das schon mindestens ein anderer Teilnehmer für die Themenchallenge gelesen hat. Ein Buch aus einem Genre, das ihr nie oder nur selten lest. Ein Buch, über einen Ort / ein Land, in dem ihr selbst schon Urlaub gemacht habt. (Nicht euer Heimatland) Ein Buch, das mit dem Meer zu tun hat (Handlung, Cover ...). Ein Buch, das zu eurer derzeitigen Lebenssituation passt (z.B. kleines Kind, Hausbau, Studium, Job). Das Lieblingsbuch eines Freundes aus dem echten Leben oder eines LB-Freundes. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension gibt, wenn ihr damit beginnt. Ein Buch, das 2018 erstmalig erschienen ist. Ein Buch, das schon lange ungelesen in eurem Regal steht. Bitte gebt mit an, wie lange ihr es etwa schon besitzt. Ein Buch, das zwischen 400 und 500 Seiten lang ist. Ein Buch mit einem langen Buchtitel von mindestens 6 Wörtern. Ein Buch, bei dem die Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens des Autors im Alphabet aufeinander folgen. Die Reihenfolge ist dabei egal. Ein Buch, dessen Titel nicht waagerecht auf dem Buchcover abgedruckt ist. Ein Buch, bei dem eine Tierart im Buchtitel vorkommt. Ein Buch von einem Autor, von dem ihr schon mindestens 1 anderes Buch gelesen habt. Ein Buch, das ihr geschenkt bekommen habt. Ein Buch, in dem eine Reise im Mittelpunkt steht. Ein Buch aus einem Verlag, aus dem ihr bisher noch nichts gelesen habt. Ein Buch, das es sowohl als Hardcover als auch als Taschenbuch gibt. Ein Buch, auf dem ein Baum abgebildet ist. Ein Buch, dessen Cover euch optisch nicht anspricht, das ihr aber trotzdem gekauft habt. Ein Buch mit zwei oder mehr Adjektiven (alternativ: Verben) im Titel Ein Buch, in dem Bücher eine zentrale Rolle spielen. Ein Buch, dessen Titel aus einer anderen Sprache stammt als der gesamte Text. Ein Buch von einem Autor, das dieser unter Pseudonym geschrieben hat. Ein Buch, bei dem der Autorenname auf dem Cover in größerer Schriftgröße abgedruckt ist, als der Buchtitel. Ein Buch, bei dem etwas Essbares auf dem Cover abgebildet ist, das ihr selbst gerne esst. und zwei Bücher mit offensichtlich ähnlichem Titel, Thema oder Cover. Ein Buch, in dem eine Figur euren eigenen Vornamen, den eurer Mutter, eures Vaters, eures Kindes oder eines eurer Gechwister trägt. (Die Schreibweise muss nicht identisch sein.) Ein Buch, auf dessen Cover Nacht ist. Ein Buch, das rund um euren Geburtstag herum erschienen ist. Das Jahr ist dabei egal, es sollte aber maximal 5 Tage vor, nach oder direkt an eurem Geburtstag erschienen sein. Es gilt die Angabe auf der Buchseite bei LovelyBooks. Ein Buch, das inhaltlich einen Zeitraum von maximal einem Jahr umfasst. Ein Buch eines Autors, der mindestens 3 Kinder hat. JokerIhr dürft eines der 40 Themen bei Bedarf durch dieses hier ersetzen: Lest ein Buch bewusst mit einem anderen Teilnehmer dieser Challenge zusammen. Verabredet euch zum gemeinsamen Lesen dieses Buches, tauscht euch darüber aus und bewertet es später gemeinsam. Ich hoffe, die Themen gefallen euch und sind teils zwar kniffelig aber nicht unlösbar! Ich wünsche euch ganz viel Spaß! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2018 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal.* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmer: AAdelheidSAdina13AdujaAglayaAkantha (20/20)AlaisAlchemillaAleidaAlexlauraAlexRalupusAmaraSummerAmeLieAmilynAmmerbucherAndieandymichihelliAnjacyAnnaBoleynAnna-Klaireanna_mAnna_ResslerAnne_MAnneMayaJannikaArachn0phobiAAriettaAuroraAydaAzaleeBbabsSBambisusuuban-aislingeachbanditsandraBarbara62BeaSurbeckBecky_BloomwoodBelichaBella233bellast01Bellis-Perennis (40+1/40+1)beltanibeneaboutbooksBeustBiancaWoeBiest-Bitterblue-black_horseBluelyBookdogBookfantasyXYbookgirlBookofsunshineBookRoseBook-wormBosnibuchfeemelanieBuchgespenstBuchperlenblogBuchraettinBuchverrueggtbuecherfee_ella__buecherliebe__BuechermomenteCCaillean79carathisCaro_Lesemauschaos-deluxeChattysBuecherblogchrikriChrischiDChristinaBCode-between-linesConnyKathsBooksCorinaPfCosmoKramercrimarestriCWPunktDdaneegoldDaniliesingDarcydieAngiediebuchrezensiondieschmittDionDirk1974dreamily1EEldfaxiElenaBachmannEliza_Elkeel_loreneEmotionenEngelchen07EnysBookserazer68ErbsenundKarottenEveniaBlackTearEwynnexnfxchnxrixhFfaanieFantasia08Fauchi2206FeniFinchen411 (25/25)FornikaFranzip86franzziFrau-AragornGGelisGermaniaGiulilovesbooksglanzenteGrOtEsQuEgstHHaithabuhannelore259happy_blueHelenaRebeccahisterikerHortensia13IIgelmanu66ika17iMelodyInkenIbsenIsadorisipisilz94Jjackiherzijala68janakaJanina84Jaq82JashrinJassi1993JayTiJeamijenvo82Jess_NeJezebelleJohanna_TorteJokersLaughJuleeesjulezzz96juli.buecherJulie209JustMeKkalligraphinKarin_Kehrerkassandra1010katrin297KeksisbabyKelo24KerstinTh (30/30)Kleine1984kleinechaotinkleine_welleKnigaljubKnorkekn-quietscheentchenKodabaerKristjakruemelmonster798Kuhni77KuhtippKurousagiLLadyIceTeaLadyOfTheBooksLadySamira091062LaLectureLaMenschLarii-MausiLavendel3007la_vielesebiene27Lese-Krissilesenbirgitlesululeyaxlieberlesen21LilawandelLilli33linda2271lLissylittlebansheelittlesparrowLiz_MacSharyLostHope2000Lovely90LrvtcbLuilineLupina15Luthien_TinuvielMmabuereleMali133mareike91Marina_Nordbrezemartina400MarveyMary2Meeko81melanie1984Merijanmia0503miau0815MichicornMira20MiracleDaymisanthropymisery3103MissDarkAngelMissStrawberryMissSweety86mistellormondyMoWilliamsmrs-brMrs_Nanny_OggMsChilimusicamericangirlMusikpferdmyfantasticfantasyworldNNaddlDaddlnaninkaNapallynatti_ LesemausNelebooksNelingNenef2000Nicoletta_WeberettaniknakninchenpinchennordfrauOObsidiarkOliverBaieronce-upon-a-timeoztrailPPachi10paevalillPagina86pamNPaperLoverpeedeePhiniPiaDisPiipinucchiaPK2510PMelittaMPucki60QQueenelyzaQueenSizeRRaJaJeRajetRealMajoreneeRo_KeR_MarieRoni88RosenmadlRoseWilliamsrosinchen_RubineSSaintGermainsajo1606SakukoSali118SamthasansolSassyEssieschafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeschnaeppchenjaegerinSchneeeule129schokokaramellsechmetsecretworldofbooksSeelensplitterSeitenHiebeseschat (20/20)ShineOnSikalSiouxSnordbruchSognantesolveigSomeBodysommerlese (40/40)speyrerhexcheStefanieFreigerichtSteffi_2511SteffiZisteinchen80sternblutSternenguckerinStinsomesunlightsursulapitschiSuskasweetjennnSynapse11TTalathielTallianeaTaluziTamiraSTanjaMaFiTatsuThaliomeeTheBookWormTheCoonthelauraverseTine13tintenblautlowtragalibrosTraumTantetypisch-monaUulrikerabeulrikeuunfabulousVvalenvalle87vanessaaaxxvanystefVolponaVuchaWWalli_Gabswanderlust26WaschbaerinWedmaWeltensucherinweltentzuecktwidder1987WollyWuestentraumWuschelXX-tineYYaBiaLinaYolandeYvetteHZzessi79zhera

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