Der Schein

von Ella Blix 
4,3 Sterne bei48 Bewertungen
Der Schein
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (42):
ferhatfloss avatar

Locker und leicht zu lesen. Freude blieb nicht aus und ich kann es nur empfehlen

Kritisch (2):
lex-bookss avatar

Schöne Botschaften, die Umsetzung war nicht meins. Zuviel Gefühlschaos, zuviele Handlungsunterbrechungen durch Rückblicke und Tagebuchtext.

Alle 48 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Schein"

Alina ist neu auf dem Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun. Eines Nachts sieht Alina aus einem der Turmzimmer ein dunkles Schiff am Horizont, das seltsame Blitze über das angrenzende Naturschutzgebiet schießt. Auf der Suche nach Antworten trifft sie in den Dünen auf Tinka, der sie sich sofort auf unheimliche Weise verbunden fühlt. Das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung weiß viel mehr, als sie wissen dürfte und verschwindet immer wieder spurlos. Als Alina mit Hilfe der Lonelies, ihrer neuen Freundes-Clique, versucht, den Rätseln der kleinen Insel auf die Spur zu kommen, macht sie eine Entdeckung, die alles in Frage stellt, was sie jemals für wahr gehalten hat …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401604138
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:472 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:19.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne25
  • 4 Sterne17
  • 3 Sterne4
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    ferhatfloss avatar
    ferhatflosvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Locker und leicht zu lesen. Freude blieb nicht aus und ich kann es nur empfehlen
    Spannende Geschichte mit Humor verbunden

    Erster Satz:

    "Ist da vorne ´n Elefant gestorben, oder warum geht´s nicht weiter?"

    Letzter Satz:
    "Jetzt verstehe ich endlich, was sie damit gemeint hat."

    Klappentext:
    Alina ist neu auf dem Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun. Eines Nachts sieht Alina aus einem der Turmzimmer ein dunkles Schiff am Horizont, das seltsame Blitze über das angrenzende Naturschutzgebiet schießt. Auf der Suche nach Antworten trifft sie in den Dünen auf Tinka, der sie sich sofort auf unheimliche Weise verbunden fühlt. Das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung weiß viel mehr, als sie wissen dürfte und verschwindet immer wieder spurlos. Als Alina mit Hilfe der Lonelies, ihrer neuen Freundes-Clique, versucht, den Rätseln der kleinen Insel auf die Spur zu kommen, macht sie eine Entdeckung, die alles in Frage stellt, was sie jemals für wahr gehalten hat …

    Meinung (KEINE SPOILER):
    Schon alleine das Cover ist der hamma (übrigens kann man es auch fühlen und nicht nur ansehen). Allerdings soll man ja, wie beim Menschen, nicht nur auf die äußeren Werte achten :))
    Die Geschichte ist echt spannend erzählt. Man möchte immer mehr erfahren, vor Allem was es mit all den mysteriösen Ereignissen auf sich hat. Ich war bis zum Ende aufmerksam dabei. Das Ende war dann aber dennoch überraschend und so unerwartet. Das fand ich gut, weil es diesen Überraschungseffekt hat und das mag ich. Außerdem ist der Humor auch nicht zu kurz gekommen. 
    "Der Schein" war mehr als das Gegenteil von einem Griff ins Klo. ES WAR DER HAMMA! Nur weiterzuempfehlen.

    (Ich habe das Buch zwar bei einem Gewinnspiel vom Arena Verlag gewonnen, das hat meine Meinung aber keines Wegs beeinflusst)

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Korikos avatar
    Korikovor 3 Monaten
    Ungewöhnliches Jugendbuch mit kleinen Schwächen

    Story:
    Alina steht ein halbes Jahr Horror und Abgeschiedenheit auf der abgelegenen Ostseeinsel Griffiun bevor, da ihr Vater kurzfristig einen Forschungsauftrag in den USA bekommt – für ihn ein Traum, für Alina ein Albtraum, immerhin darf sie die Zeit auf dem Inselinternat Hoge Zand verbringen. Schnell findet sie in den Lonelies neue Freunde und stößt inmitten des verbotenen Naturschutzgebietes im nördlichen Teil der Insel auf ein seltsames Mädchen namens Tinka, das mehr als nur ein Geheimnis hat. Zudem sichtet sie ein seltsames Geisterschiff am Nordstrand und findet heraus, dass in den letzten Jahrhunderten immer wieder Menschen verschwanden oder unheilbar Kranke plötzlich auf wundersame Weise geheilt wurden. Als sie der Wahrheit näherkommt, muss Alina feststellen, dass ihre eigene Vergangenheit eng mit den sonderbaren Vorfällen verbunden ist und sie eine Entdeckung macht, die alles in Frage stellt, was sie jemals für wahr gehalten hat …

    Eigene Meinung:
    Mit dem Jugendroman „Der Schein“ präsentieren die Autorinnen Antje Wagner und Tania Witte alias Ella Blix ihr erstes gemeinsames Projekt. Erstere ist im Jugendbuch keine Unbekannte – Antje Wagner ist für ihre ungewöhnlichen, sehr authentischen Jugendbücher bekannt und konnte bereits etliche Preise gewinnen. Tania Witte hat bisher eine queere Trilogie im Querverlag herausgebracht, ebenso mehrere Kurzgeschichten in Anthologien.

    Die Geschichte erinnert am Anfang stark an Antje Wagner „Unland“, die von den Grundlagen her ähnlich abläuft – ein Mädchen kommt in eine neue Umgebung (Heim/Schule), lernt neue Leute kennen (Heimkinder/Lonelies) und lebt in Sichtweite eines Ortes, den sie unter keinen Umständen betreten darf (Unland/Naturschutzgebiet). Sie beobachtet mehrfach seltsame Vorfälle und will herausfinden, was sich hinter allem verbirgt. Glücklicherweise geht „Der Schein“ irgendwann eigene Wege und hat vollkommen andere, die es zu entdecken gibt. Für Vielleser und Erwachsene ist recht früh klar, in welche Richtung die Geschichte geht, was es mit Tinka auf sich hat und was sich hinter. den seltsamen Ereignissen verbirgt. Gerade wenn man auch im fantastischen Bereich unterwegs ist, bietet die Auflösung keine Überraschungen mehr, vielmehr bestätigt sie nahezu alle Vermutungen. Für die jugendliche Zielgruppe dürften die Hinweise jedoch nicht ganz so offensichtlich sein (gerade weil die Autorinnen eine sehr realistische und authentische Rahmenhandlung aufbauen, in denen sich jugendliche Leser problemfrei wiederfinden), so dass die Auflösung durchaus eine Überraschung sein könnte. Positiv ist auch, dass die Autorinnen versuchen mit den typischen Klischees zu brechen und alles daran setzen, außergewöhnliche Figuren zu erschaffen, die fernab der gängigen Schubladen liegen. Hin und wieder betonen sie diesen Aspekt zwar zu sehr, doch insgesamt ist es schön, dass sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren alles andere als stereotyp sind.

    Das macht alle Figuren wunderbar sympathisch und lebendig, und sorgt dafür, dass man sich wirklich gut in die Geschichte hineindenken kann. Man ist hautnah bei Alina, aus dessen Sicht alles erzählt wird und erlebt mit ihr die ersten Tage auf Hoge Zand und die folgenden Ereignisse. Sie wirkt am Anfang ein wenig spröde, doch mit der Zeit lernt man sie besser kennen und kommt gut mit ihr als Heldin zurecht. Wirklich schillernd sind einige der Nebenfiguren allen voran Gigi, der herrlich aus dem Rahmen fällt und fernab aller Klischees ist, ebenso die toughe Cara, Alinas Zimmergenossin und all die anderen Lonelies. Hervorzuheben ist die Tatsache, dass die beiden Autorinnen durchaus queere Charaktere einbauen oder zumindest solche, die in keine Schublade passen. Das macht dieses Buch auf vielfache Art besonders, da es jugendlichen Lesern eine Möglichkeit gibt, mit diesem Thema in Berührung zu kommen, ohne dass es einen Löwenanteil der Handlung einnimmt.

    Stilistisch ist „Der Schein“ auf jeden Fall gelungen – Antje Wagner und Tania Witte haben einen tollen Stil, der sich eng an die Sprache der heutigen Jugend orientiert und für die Zielgruppe perfekt geeignet ist. Das macht sich sowohl in den Dialogen, als auch in den Handlungen der Figuren bemerkbar. Sehr gelungen sind auch die Beschreibungen der Insel und die vielen kleinen Ideen, mit denen die Autorinnen die Handlung vorantreiben und kleine Hinweise streuen. Hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass die beiden das Buch wirklich zusammengeschrieben habe – sprich nicht wie man es zumeist von Autoren-Duos kennt von Kapitel zu Kapitel wechselnd, sondern jeden Satz, jeden Dialog zusammen (eine Autorin hat einen Teil in Rohform vorgeschrieben, die andere hat diesen Part überarbeitet und fortgeführt – und umgekehrt). Dadurch wirkt das Buch wie aus einem Guss und wirkt als hätte es nur eine Person geschrieben. Das macht den Roman stilistisch zu etwas Besonderem.

    Fazit:
    „Der Schein“ ist ein gelungenes Jugendbuch, das durch sehr lebendige Charaktere und einen wirklich gut lesbaren, flüssigen Stil besticht. Die Geschichte ist für Vielleser und Erwachsene ein wenig vorhersehbar und erinnert zu Beginn stark an Antje Wagners „Unland“, geht später jedoch eigene Wege und vermag gerade jugendliche Leser durchaus zu überraschen. Wer die Bücher von Antje Wagner und Tania Witte mag, oder generell auf unkonventionelle, nicht-stereotype Jugendbücher steht, sollte dem Roman auf jeden Fall eine Chance geben. Gerade Jugendliche sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen – es bietet tolle Lesestunden, regt zum Nachdenken an und ist anders, als die meisten Jugendromane, die es aktuell zu kaufen gibt. Reinlesen!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    SophiesLittleBookCorners avatar
    SophiesLittleBookCornervor 3 Monaten
    Ella Blix - Der Schein

    Eigene Meinung:
    Der Schein wurde von zwei bekannten Autorinnen unter einem gemeinsamen Pseudonym geschrieben. Von einer der beiden Autorinnen, Antje Wagner, habe ich vor einigen Jahren Unland gelesen und sehr gemocht.

    Gemeinsam haben die beiden einen spannenden Jugendthriller geschaffen, der mit dem Internat, in dem unheimliche Dinge vorgehen, das Rad bestimmt nicht neu erfindet, ihm aber neuen Schwung gibt.
    Doch Momentan mal ... dachte ich nicht gerade noch, dass die Romanidee nicht ganz originell ist? Das ändert sich zur Mitte des Romans gen Ende, denn die beiden Schreiberlinge können mit einem Ende aufwarten, dass ich so nicht erwartet hätte.

    Ich möchte zu der Wende nicht allzu viel sagen, das würde allen zukünftigen Lesern die Überraschung nehmen. Ich möchte nur so viel dazu sagen: ich mag die kreative Idee dahinter sehr. Die Autorinnen haben lose Fäden sehr kreativ miteinander verknüpft. Leider war mir persönlich die Auflösung etwas zu kreativ und abwegig und der Weg dahin mit einigen unnötigen Passagen gespickt.

    Der Schreibstil ist dem Genre entsprechend sehr jugendlich gehalten und konnte mich gut unterhalten. Der Roman besteht aus Abschnitte, die in Alinas Gegenwart angesiedelt sind, sowie aus Ausschnitten aus ihrem Tagebuch - Gegenwart und Vergangenheit.

    Der Hauptcharakter Alina schleppt einigen Ballast mit sich rum und tut sich erst mal schwer mit ihrem neuen Zuhause. Langsam erwärmt sie sich jedoch für die Insel und mit ihr der Leser zu ihr.
    Ihre neuen Freunden scheinen ein bunt zusammengewürfelter Haufen zu sein, in dem jeder irgendwie total anders ist. Im Laufe der Handlung wachsen sie jedoch alle immer mehr zusammen und es gibt ein paar schöne Momente, in denen sie gemeinsam gegen den Rest der Welt sein müssen.


    Fazit:
     Dieser Roman weiß es seine Leser mit einer spannenden Wende zu überraschen und enthält kleine Botschaften zum Thema Anderssein und Freundschaft.
    Für mich war das Buch jedoch nicht perfekt, denn die Handlung war mir hin und wieder etwas zu sperrig, aber im Großen und Ganzen war es ein Buch, dass mich für ein paar Stunden gut unterhalten konnte.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 4 Monaten
    Der Schein

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

    Nach mehreren begeisterten Stimmen zu dem Buch konnte ich einfach nicht mehr wiederstehen und da ich es billig gebraucht ergattern konnte durfte es einziehen ;)

    Der Schreibstil ist von der Sprache her sehr jugendlich gehalten, unkompliziert, einfach und dennoch durchaus auch atmosphärisch. Das Buch stammt aus der Feder von zwei Autorinnen, allerdings ist mir persönlich da vom Stil her überhaupt nichts aufgefallen. Wäre interessant zu erfahren, wie die Beiden sich das aufgeteilt haben.....
    Erzählt wird aus der ICH- Perspektive von Alina, zwischendurch gibt es sogar Tagbucheinträge von ihr in kursiver Schrift gehalten.

    Durch die gewählte Sichtweise erhalten wir einen ausführlichen Einblick in die Gedankenwelt von Alina, zeitweise waren mir da die Ausführungen schon fast ein bisschen zu ausschweifend. Trotz dieser doch recht intensiven Ausarbeitung bin ich dennoch nicht so richtig warm geworden mit ihr und dies lag übrigens nicht an ihren vielen Vorurteilen oder Schubladendenken. 
    Daneben kriegen wir es mit einigen Personen zu tun, kein Wunder schliesslich befinden wir und in einem Internat....
    Obwohl die Nebencharaktere total unterschiedlich sind ( für mich schon fast zu konstruiert " anders" Junge in Mädchenkleidern, übergewichtiges Mädchen, " Lesbe"...usw....)  hatte ich dennoch Mühe den Überblick zu behalten.

    Die Geschichte beginnt vielversprechend, liest sich ganz flott und es wird mit verschiedenen Stilmitteln gespielt wie Rückblicken, Tagebucheinträgen, Erinnerungen, und aussergewöhnlichen Nebenfiguren. Allerdings vermisste ich ab und zu in all diesen Dingen fast ein bisschen den roten Faden und ich distanzierte mich immer wie mehr von der Geschichte.
    Erst gegen Ende wurde es dann wieder so richtig fesselnd, wobei für mich die ganzen Aspekte zu schnell abgehandelt wurden. Gerade hier hätte ich mir im Gegensatz zu einigen unnötigen Passagen davor, eine Vertiefung gewünscht! 

    Alles in allem ein Jugendbuch, welches sicher sehr Vielschichtig daherkommt, für mich aber gerade dies auch der Knackpunkt in der Geschichte war....

    3, 5 Sterne  

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Damariss avatar
    Damarisvor 5 Monaten
    Ein Buch mit Bonus und Aha-Effekt. Ich fand's super!

    Ella Blix - cooler Autorenname, dachte ich sofort. Tatsächlich ist es aber das Pseudonym gleich zweier Autorinnen. "Der Schein" ist das erste gemeinsame Buch von Antje Wagner und Tania Witte und hat mich schon alleine wegen des ungewöhnlichen gold-schwarzen Covers neugierig gemacht. (Eine kleine Randbemerkung: Die Kringel hinter dem Mädchen bilden das Wort Schein. Das habe ich erst nach dem Lesen erkannt. Komisch, zuvor waren es für mich einfach nur Verschwurbelungen.) Ich weiß nicht, ob sich die beiden Autorinnen gesucht haben, gefunden haben sie sich mit diesem Buch auf jeden Fall. Es ist nicht nur äußerst mysteriös und "nicht ganz von dieser Welt", sondern so vereinnahmend und mitreißend, dass man es bis zum Schluss kaum zur Seite legen kann.

    Dabei hatte ich das Buch zuerst falsch eingeschätzt. Das lag an Hauptprotagonistin Alina, die es mir ab Beginn nicht leicht machte. Ich empfand sie zwar als relativ eigenständig und auch lustig, aber vor allem als kleingeistig/intolerant, schlecht gelaunt und, ganz schlimm, ihr Schubladendenken ging mal gar nicht. Das hatte für mich null Vorbildcharakter, und ich dachte sogar kurz, dass es doch nicht sein kann, dass Autorinnen heute noch solch ein Weltbild vermitteln. Doch es kommt definitiv anders. Es ist ein Hintergrundthema der Geschichte, dass Schubladendenken eben nicht förderlich ist und Vorurteile eher schaden als nützen. Alina lernt aus ihren Fehlern, ändert ihre Sichtweise und ihr Verhalten anderen gegenüber. Damit ist "Der Schein" eines dieser (Jugend)-Bücher, die für Vielfalt stehen und von denen es noch viel mehr geben sollte.

    Abgesehen davon, und ganz unabhängig von meiner anfänglichen Skepsis, kam ich ab Beginn kaum von den Seiten los. Die Geschichte ist so spannend und mitreißend! Atmosphäre und Schauplatz sind top. Die Gruppe aus verschiedenen Internatsschülern, die Alina bei ihren mysteriösen Erlebnissen begleitet, das alles wurde wunderbar kombiniert. Außerdem ist die Sprache sehr gut, dicht-verspielt und manchmal sogar etwas poetisch. Mir ist völlig schleierhaft, wie man so etwas als Schreibduo hinbekommen kann. Sehr klasse! Das Buch liest sich wie ein unheimlicher Mysteryroman. Ich war permanent am Rätselraten, was es mit den Ereignissen denn nun auf sich hat.
    Einzig Alinas Gedanken sind manchmal leicht ausschweifend, dafür aber sensibel erzählt. Ihr zuhausegebliebener Freund wäre meines Empfindens nicht unbedingt notwendig für die Handlung gewesen. Dafür hat die Geschichte keine gängige Lovestory, die über allem steht. Sehr gut! Der Fokus liegt auf Alinas Familiengeschichte.

    Ohne zu viel zu verraten - ich hatte es irgendwann auch vermutet -, geht die zeitgenössische Handlung über ins Genre Science Fiction. Super gemacht, denn eine andere Lösung schien mir, bei all den versteckten Hinweisen und außergewöhnlichen Elementen, unmöglich, wäre mir sogar albern vorgekommen. So passte es perfekt. Der Schluss hielt für mich ein Aha-Erlebnis, bezüglich des Buchtitels breit. Sozusagen als besonderen Bonus. "Der Schein" endet zufriedenstellend, aber fast auch ein bisschen traurig. Ich fand's super!

    Fazit
    "Der Schein" hat ein glänzend schönes Cover. Damit ist das Buch ein ungewöhnlicher Blickfang, der meine Erwartungen in einen spannenden Mystery-Roman schürte, mich dann anfangs aber fast auf eine falsche Fährte führte. Aber nur fast, denn das Buch ist toll! Es IST spannend, SEHR mysteriös und ziemlich cool-abgefahren. Dazu liest es sich so fesselnd und vielfältig, dass man es ein einem Rutsch verschlingen mag/muss. Eine große Empfehlung! ... Und zwei Autorinnen, die ich unbedingt im Auge behalten muss. 4,5 von 5 Sterne gibt es von mir.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor 5 Monaten
    Schubladendenken ist hier nicht angebracht

    Meine Meinung zum Jugendbuch:

    Der Schein



    Aufmerksamkeit:

    Diesen Punkt gibt es auf meinem Blog zu entdecken.



    Inhalt in meinen Worten:

    Alina muss ins Internat, denn ihr Vater studiert in Amerika die Darmbakterien und nachdem sie nicht alleine zu Hause bleiben kann, zumindest nicht für ein halbes Jahr, entscheidet ihr Vater, dass sie nach Schloss Hoge Zand gehen wird. Dort kommt sie ihrer verstorbenen bzw verschollenen Mutter so viel näher, als es zu Hause je der Fall war.

    Doch die Lonies machen es ihr im Internat nicht einfach, denn diese Gruppe ist in sich verschlossen und öffnet sich nur, wenn sie es will und wehe man stellt eine falsche Frage, so ist Alina erst mal alleine auf sich gestellt, doch dabei erkennt sie, das es so viel mehr zwischen Raum und Zeit gibt, als ihr vorher jemals bewusst gewesen wäre.

    Lasst euch von Alina an einen Ort zaubern, der mehr kann, als Ängste zu schürren.



    Wie ich das gelesene empfand:

    Dieses Buch ist genial, und nicht von jedem Buch wünsche ich mir Fortsetzungen, aber von diesem Buch schon! Es muss einfach noch eine Fortsetzung von Lina, Tinka, den Internatsbewohnern und all den tollen Figuren kommen.

    Die anfängliche Schwierigkeit die Lina hatte, kann ich so gut nachvollziehen, komplett an einem neuen fremden Ort, wo auch noch alle komisch sind, am Wochenende Futterdosen dastehen, die auch noch in verschiedenen Farben sind, ausgerechnet Lina´s Dose muss Pink sein, sie hasst Pink und trägt seit geraumer Zeit nur noch schwarz, selbst die Bettsachen müssen schwarz sein.

    Das hat aber einen guten Grund, sie vermisst einfach ihre Mutter.

    Doch ihre Mutter ist schwer krank, sie hat Chorea Huntington eine Krankheit, die wirklich schrecklich ist, aufgrund meiner Nachbarin, leider nicht mehr lebend :(, weiß ich was das für eine fiese Krankheit ist, und ich bekam ihren Verfall leider hautnah mit, und es zerbrach mir das Herz dabei, deswegen kann ich gut verstehen, das die Mutter von Alina definitiv einen Weg suchte um ihrer Familie das nicht anzutun, was diese Krankheit anrichtet, die übrigens vererbbar ist, doch ist das der richtige Weg? Alina leidet auf jeden Fall, weil ihre Mama nicht mehr da ist.

    Im Internat gibt es jedoch auch Tinka, die aber nicht zum Internat gehört und irgendwie seltsam vertraut für Alina ist und doch wildfremd, was es mit Tinka auf sich hat, das müsst ihr selbst entdecken, sonst nehme ich euch gewisse tolle Facetten des Buches weg, und die Geschichte ist lesenswert.



    Charaktere:

    Mich hat am meisten der Werdegang von Alina berührt, klar sie ist auch die Hauptfigur, dennoch hat sie so viele tolle Seiten an sich, aber auch Schwächen die zu Stärken werden können. Ich glaube ich konnte mich mit Alina auch so gut verständigen weil ich selbst weiß wie es ist, in einen fremden Ort zu gehen und dort für kurze Zeit in einem Internat (oder Wohnheim) unterzukommen. Alina findet sich selbst in der Geschichte und lernt, das nicht alles so schlimm ist, wie es den Anschein hat. Dabei helfen ihr die verrückten Hühner (und Hähne) im Internat, die ihr zeigen, das es zwar Regeln gibt, aber auch Zusammenhalt, und recht schnell wird Alina ihr zu Hause auf Zeit im Internat finden. Aber nebenbei gab es auch ein Hausmeisterpärchen das mich richtig erwärmte, gerade weil ich mit der Hausmeistern so extrem mitfühlen musste und auch die Internatsbewohnerin, die am meisten darunter leidet, das es der Hausmeisterin nicht gut geht.

    Geschichte:

    Selten habe ich ein Buch entdeckt, das ich nicht in eine Kategorie der Genres stecken konnte. So ist es in diesem Buch. Das Buch ist keine reine Mädchengeschichte, keine reine Findungsgeschichte, es ist Horror in einem begrenzten Masse anzutreffen, ein bisschen SciFi, Liebe, Freundschaft, und noch so so so vieles mehr. Einfach toll, das ich diese Geschichte entdecken durfte, die zwar nicht unbedingt so viele Überraschungen parat hatte, weil ich letztlich sehr schnell schnallte wohin die Geschichte führen wird, aber dennoch hat sie mich wahnsinnig positiv berührt und das Buch jetzt auf die Seite zu legen mit der Geschichte, den Botschaften und den Ideen dahinter, fällt mir nicht leicht.

    Die Geschichte ist wie das Cover, anfangs fragt man sich, was will das Cover sagen, recht schnell wird klar, da steckt mehr dahinter. Alleine wenn man das Buch etwas dreht, erkennt man, dass der Titel zweimal drauf steht. Wer sich die Figur ansieht und die Geschichte gelesen hat, weiß wer eigentlich diese Figur ist, wer das Buch umdreht auf die Rückseite, weiß um was es noch geht, aber nur, wenn er die Geschichte gelesen hat, und das finde ich grandios! Einmalig wie die Geschichte.



    Der Rat des Buches: Hört auf in Schubladen zu denken, meist kommt eh alles anders als man es erwartet.



    Spannung:

    Auch wenn ich vieles vorausahnen konnte, was kommen und folgen wird, hat mich das Buch auf die Folter gespannt, und mich so toll an der Nase herumgeführt, das schaffte so noch kein Buch.



    Fazit:

    Steht ihr auf Geschichten mit einem Hauch Düsterkeit, einer Prise Humor, einer Messerspitze Angst, ein klein wenig Zauber und Freundschaft die weiter geht, als es auf den ersten Blick aussieht, dann greift bitte unbedingt zu diesem Buch. Die Geschichte ist langsam erzählt, aber nimmt wahnsinnig schnell so unfassbare starke Stärke in sich auf, die man wirklich nicht überall findet. Und das beste, die Geschichte lässt euch nicht so einfach wieder los und ihr werdet danach neu das Träumen erlernen und gleichzeitig die Hoffnung in euch suchen, ob ihr nicht selbst so ein Wunder erleben dürft.

    Ich wünsche mir von den beiden Autorinnen die hinter dem Pseudonym stehen, bitte bitte schnekt mir noch einmal eine Geschichte mit Alina oder Tinka aber am besten mit beiden zusammen, bitte!



    Bewertung:

    Dieses Buch möchte ich als Monatshighlight Mai 18 erkoren. SO eine tolle Geschichte, mit so vielen Wendungen, neuen und frischen Ideen, mit Protagonisten die mir so mega an mein Herz wachsen und obwohl es ein Jugendbuch ist, ist es gerade für mich etwas älteres Semester eine enorme Freude gewesen! DANKESCHÖN!

    Also gibt es fünf perfekte funkelnde Sternchen für Alina und ihre Freunde.

    Kommentieren0
    55
    Teilen
    Steffi_the_bookworms avatar
    Steffi_the_bookwormvor 6 Monaten
    Spannend und überraschendes Ende

    Auf "Der Schein" war ich sehr gespannt, da es nach einem spannenden Jugendthriller klang und der Klappentext mich sehr neugierig gemacht hat.

    Den Einstieg fand ich mit Alinas Ankunft auf der Insel sehr gut gefallen, denn durch die Beschreibung der Insel wurde eine sehr gelungene Atmosphäre geschaffen. Man hat gleich das Gefühl, dass hier irgendwas nicht stimmt und viele Geheimnisse verborgen sind.

    Es folgt nun auch viel aus dem Internatsalltag, der zwar einerseits interessant war und es gab auch immer wieder mysteriöse Andeutungen, aber andererseits hatte dieser auch einige Länge und es hat ne ganze Weile gedauert bis dann wirklich was passiert.

    Die Geschichte ist sehr spannend und man möchte unbedingt wissen, was es mit den ganzen mysteriösen Ereignissen auf sich hat. Ich konnte die Auflösung gar nicht erwarten. Diese war dann wirklich komplett was anderes von dem was ich erwartet habe. Dies fand ich einerseits gut, aber andererseits weiß ich immer noch nicht was ich davon halten soll. Wie gesagt war es komplett was anderes und ich hatte auch irgendwie das Gefühl, dass es ein wenig zu weit hergeholt und zu dick aufgetragen ist.

    Dennoch konnte Der Schein mich gut unterhalten und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Der Schreibsil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Knigaljubs avatar
    Knigaljubvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Geheimnisvoll, überraschend und wahrscheinlich schon jetzt einer DER Jugendromane des Jahres!
    Geheimnisvoll, überraschend und schon jetzt einer DER Jugendromane des Jahres!

    Hier trifft eine wunderschöne Aufmachung auf eine liebevolle Ausarbeitung.

    Zum Inhalt:
    Alina ist 16, als sie Berlin verlassen und während der Sommerferien ins Internat Hoge Zand auf Griffiun, einer (fiktiven) Ostseeinsel, muss. Bereits bei der Überfahrt auf die Insel fällt ihr ein merkwürdig gekleideter Herr auf und auch im Internat selbst stößt sie auf einige geheimnisvolle Begebenheiten. Anfangs fällt ihr die Eingewöhnung schwer, doch nach und nach freundet sie sich mit den "Lonelies" an und wird teil der Clique.
    Eines Tages sieht sie ein dunkles Schiff am Horizont, das Blitze auf die Insel schießt, und stößt mitten im Naturschutzgebiet auf ein zeltendes Mädchen in ihrem Alter, das sich Tinka nennt.
    Gemeinsam mit den anderen Lonelies macht sie sich auf, um den merkwürdigen Begebenheiten nachzugehen...

    Meine Meinung:
    Alina, die die Geschichte (abwechselnd als Erzählerin und mithilfe von Ausschnitten aus ihrem Tagebuch) aus ihrer Perspektive erzählt, ist ganz in Schwarz gekleidet und wirkt anfangs sehr pubertär. Im Laufe der Zeit zeigt sie jedoch immer mehr, dass sie sehr gut reflektieren und analysieren kann, sich um ihre Mitmenschen sorgt, und sich auch mit ihrem neuen Internatsleben gut arrangieren kann. Dass sie (vor allem anfangs in ihrer Unzufriedenheit) auch mal etwas derbere Jugendsprache verwendet, verleiht der Erzählung eine gewisse Authentizität - allerdings zieht sich diese leider nicht hundertprozentig durch: An einer Stelle reflektiert sie beispielsweise den Sprachgebrauch einer Mitschülerin, die wegen mit dem Genitiv verwendet, nur um kurz darauf selbst so eine Konstruktion "richtig" zu benutzen (S. 229: "Und dass wegen dieses sonderbaren, aber auch rührenden Ehrenkodexes der Lonelies [...]"). Ich hatte hier das Gefühl, dass die Autorinnen durch Alinas Reflexion vielleicht ein persönliches Statement setzen wollten. Aber das ist wirklich ein minimaler Kritikpunkt. Insgesamt ist das Buch wundervoll! Es gibt liebevoll ausgestaltete Charaktere, die einem immer mehr ans Herz wachsen, altersrelevante Thematiken und zwei spannende Erzählstränge: Zum einen möchte man als Leser unbedingt wissen, was es mit den mysteriösen Begebenheiten auf der Insel Griffiun auf sich hat, und zum anderen gibt es immer wieder Rückblenden in Alinas Vergangenheit, die nach und nach eröffnen, wie es für sie war, als sie mit sechs Jahren ihre Mutter verlor.
    Die insgesamt realistisch wirkende Erzählung bekommt durch die geheimnisvollen Begebenheiten und vor allem am Ende einen leichten Touch von Fantasy/SciFi, was es für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht hat. Innerlich wie äußerlich also ein wirklich guter Jugendroman. Es fehlt leider ein (goldenes oder schwarzes) Lesebändchen, das der hübschen Gestaltung das i-Tüpfelchen aufgesetzt hätte. Außerdem fehlte mir als Erwachsene manchmal das Identifikationspotential - etwa, wenn Alina in einer "peinlichen" Situation knallrot anlief. Daher empfehle ich das Buch ausdrücklich für jüngere Leser oder solche, die sich daran nicht stören.

    Fazit:

    Für jugendliche Leser ab 12 Jahren ein wirklich gutes Buch mit tollen Charakteren, spannender Handlung und einem überraschenden Ende!

    Kommentieren0
    26
    Teilen
    Nati89s avatar
    Nati89vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein total gutes Buch Es lohnt sich das Buch zu lesen.
    Der Schein

    Die Härchen in meinem Nacken stellten sich auf und für einen kurzen Moment war mir, als würde die Nacht sich enger um alles schliessen. Hatte Hausmeister Kunze nicht gesagt, das Naturschutzgebiet sei tabu? Kategorie 1a. Komplettes Zugangsverbo. Ich hatte seine Stimme noch im Ohr. Dort draussen gab es nichts. Nur Sand. Strandastern und brütende Vögel. Und... diese Urrinder.
    Meine Augen suchten das erste, viel nähere Licht: Mühstetters gelblich erleuchtetes Fenste, hinter dem er auf und ab ging.


     Meine Meinung zum Buch:
     Cover: ich find das Cover zum Buch einfach nur schön das mit dem schwarz und das Mädchen in Gold Schimmer.
     
    Schrift: die Schrift war gut man konnte es flüssig und leserlich lesen.


    Ich war so neugierig und gespannt auf das Buch ob die beiden Autorinnen die das Buch zusammen gesetzt haben um das Buch zu schreiben gut umgesetzt haben und das haben sie gemacht.
    Das Buch war von Anfang bis Ende spannten und hat mich in sein ban gezogen ich konnte keine minute das buch weglegen und wenn ich das musste war ich in gedanken im buch.


    Meine totale Empfehlung!!!

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Calipas avatar
    Calipavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Allgemein bietet sie als Hauptprotagonistin viel Humor, Gefühl und Details. Ihr Charakter wirkt gut überlegt und nicht gestellt.
    Der Schein [Buchrezension]

    Mein Fazit zu Der Schein

    Alina war mir von Anbeginn sehr sympathisch. Allgemein bietet sie als Hauptprotagonistin viel Humor, Gefühl und Details. Ihr Charakter wirkt gut überlegt und nicht gestellt. Ein bisschen weniger detailliert wirken die Nebencharaktere.

    Dennoch haben sie ihre Stärken uns schmücken die Geschichte wunderschön aus. Alinas Vergangenheit die hier als wichtiges Thema ebenfalls in den Vordergrund gestellt wird, hat Hand und Fuß und lässt wenig Platz für ungeklärte Fragen. Die Charaktere, die meisten davon sind Jugendliche haben eine angenehme Reife, so das es ebenfalls angenehm ist nicht nur mehr von ihnen zu erfahren und zu lesen sondern auch somit tiefer in die Geschichte einzutauchen.

    Gerne hätte ich mehr in der Vergangenheit und später in die Zukunft von Alina geblickt. Ich finde das Buch wurde etwas zu plötzlich beendet. Ich hätte gerne Zeit gehabt ein wenig von Alina, den Lonelies und Co. Abschied zu nehmen. Gerade weil es um viele Zeitepochen geht die in diesem Buch behandelt werden, wäre ich sehr für einen "kurzen" Sprung in Alinas Zukunft gewesen :)

    Für eine ausführlichere Rezension besucht mich gern auf meinem Blog:
    http://calipa.de/2018/03/06/der-schein-buchrezension/

    Kommentieren0
    4
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    elane_eodains avatar
    Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
    Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

    Ablauf der Debütautorenaktion:

    Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
    Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

    Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
    Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
    Wichtig:
    Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


    Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


    Wie kann man mitmachen?

    Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

    Informationen/Regelungen:

    • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
    • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
    • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
    • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
    • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
    • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
    • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
    • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
    • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
    • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
    Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
    __________________________________________________________________  

    Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

    (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
    __________________________________________________________________

    Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
    .
     
    __________________________________________________________________   

    Für Autorinnen & Autoren:

    Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
    Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
    __________________________________________________________________ 

    PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
    Zur Leserunde
    Arena_Verlags avatar
    Hurra! Endlich ist es soweit. Nach so vielen Monaten, in denen das Buch in lediglich zwei Köpfen herumgeisterte, ist es nun da und kann seine Geschichte mit Euch teilen. Von außen finden wir es ganz zauberhaft, aber viel wichtiger ist, wie IHR es findet. Und zwar nicht nur von außen, sondern vor allem von INNEN! Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wir gespannt wir auf Eure Meinungen zu Ellas Debüt sind ... 
     
    Und darum geht‘s:
    Alina ist neu auf dem Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun. Eines Nachts sieht Alina aus einem der Turmzimmer ein dunkles Schiff am Horizont, das seltsame Blitze über das angrenzende Naturschutzgebiet schießt. Auf der Suche nach Antworten trifft sie in den Dünen auf Tinka, der sie sich sofort auf unheimliche Weise verbunden fühlt. Das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung weiß viel mehr, als sie wissen dürfte und verschwindet immer wieder spurlos. Als Alina mit Hilfe der Lonelies, ihrer neuen Freundes-Clique, versucht, den Rätseln der kleinen Insel auf die Spur zu kommen, macht sie eine Entdeckung, die alles in Frage stellt, was sie jemals für wahr gehalten hat …

    Bitte bewerbt euch bis Sonntag, 21. Januar 2018, für diese Runde mit der Antwort auf die Frage: Wer verbirgt sich hinter dem Pseudonym Ella Blix?

    Wir losen am Montag, 22. Januar die 10 Gewinner eines Leserunden-Exemplars aus und bitten um etwas Geduld, falls es Nachmittag wird, bis der Gewinnerpost erscheint.

    Ella Blix wird die Leserunde persönlich begleiten.

    Wir möchten alle Teilnehmer*innen der Leserunde darauf hinweisen, dass wir gerne am Ende der Leserunde eine Rezension zum Buch hätten.

    Liebe Grüße!
    Ella Blix und Arena Verlag
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks