Ella Carey Louisas Vermächtnis

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Inhaltsangabe zu „Louisas Vermächtnis“ von Ella Carey

Die bewegende Geschichte zweier Frauen, über ein Jahrhundert voneinander getrennt, die jede auf ihre Weise kämpfen müssen – für die Liebe und das Glück ihrer Familie. Ein geheimnisvoller Brief im Nachlass ihres Vaters weckt Sarahs Neugier: Datiert 1895 in Paris, stammt er von der berühmten Kurtisane Marthe de Florian, die darin Louisa erwähnt – Sarahs Urgroßtante. Bis jetzt dachte Sarah, ihre Vorfahrin habe sich während einer Abendgesellschaft von einem Balkon in den Tod gestürzt, aber Marthes Brief deutet anderes an. Entschlossen fliegt die junge Frau nach Paris, wo sie sich eine Wohnung mit dem charmanten, aber unnahbaren Künstler Laurent Chartier teilt. Ihr einsames Leben in Boston ist vergessen, als sie auf der Suche nach der Wahrheit um Louisas tragisches Schicksal in die faszinierende Welt der schillernden Belle Époque eintaucht und erkennt, dass manchmal ein altes Geheimnis und ein neues Glück zusammenhängen …

Eine wunderbare und spannende Familiengeschichte!

— Monika58097

Klang vielversprechend, aber es fehlt vor allem an Gefühl, Spannung, Atmosphäre, Tiefe und Charakteren zum Mitfiebern.

— ConnyKathsBooks

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  • Eine wunderbare und spannende Familiengeschichte!

    Louisas Vermächtnis

    Monika58097

    30. August 2017 um 18:21

    Sarah, die die Trennung von ihrem Mann und den Tod der Eltern noch nicht ganz verwunden hat, findet im Nachlass des Vaters einen Brief, der sie in das Paris der Belle Époque führt. Es ist ein Brief der berühmten Kurtisane Marthe de Florian, einer Halbweltdame. Ein Brief, in der Sarahs Urgroßtante Louisa erwähnt wird, die einst Henry Duval geheiratet hat, einen Lebemann und die auf tragische Weise ums Leben gekommen ist. Sarah ist fasziniert von der Geschichte der Urgroßtante, heißt es doch, sie hätte sich auf einer Gesellschaft in Paris das Leben genommen. Sarah fliegt nach Paris, wo sie sich eine Wohnung mit dem Künstler Laurent teilt. Laurent übt eine ungewöhnliche Anziehungskraft auf Sarah aus, ist ansonsten aber eher unnahbar, verletzlich. Sarah versucht, das Geheimnis ihrer Familie aufzudecken und findet dabei das eigene große Glück. "Louisas Vermächtnis" - eine wunderbare spannende Geschichte, erzählt auf zwei Zeitebenen. Eine Geschichte, die den Leser immer wieder nach Paris führt, in das Paris der Belle Époque, das Paris voller Künstler, voller Leben. Es ist die Geschichte von Henry und Louisa. Henry, dem Lebemann, der Louisa getäuscht hat, der lediglich standesgemäß heiraten musste, um dann aber weiterhin sein Leben in Paris zu führen, zusammen mit der Halbweltdame Marthe de Florian. Louisa, die schnell erkennen musste, dass Henry nicht der ist, der er zu sein vorgab, doch es gab kein Zurück mehr. Louisa, die sich mit ihrem Schicksal abgibt und sich stattdessen um die Gleichstellung von Mann und Frau kümmern will. Es ist aber auch die Geschichte von Sarah, die nach Trennung und Tod zu sich selbst sucht, die jahrelang immer nur das getan hat, was ihr Mann verlangt hat. Sarah, die endlich mal wieder etwas wagt, die plötzlich das macht, worauf sie Lust hat und die Laurent kennenlernt.  "Louisas Vermächtnis" - eine großartige und auch spannende Geschichte, die mir wunderbare Lesestunden beschert hat.

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  • Seichte Lektüre

    Louisas Vermächtnis

    ConnyKathsBooks

    28. August 2017 um 19:22

    "Wir alle müssen für uns herausfinden, wer wir sind." (Pos. 1943)Boston 2015: Die Ehe gescheitert, ihre beiden Eltern kurz hintereinander verstorben - Sarahs Leben ist momentan recht traurig. Da stößt sie im Nachlass ihres Vaters auf einen alten Brief der berühmten Kurtisane Marthe de Florian an den Viscount Henry Duval. Dessen Ehefrau Louisa, ihre Urgroßtante, stürzte im Jahr 1895 von einem Pariser Balkon. Bis heute ist der Vorfall ungeklärt. Sarah hofft auf weitere Briefe und mietet sich deshalb in die ehemalige Wohnung von Marthe in Paris ein, die 2010 per Zufall nach 70 Jahren wiederentdeckt wurde. Gemeinsam mit ihrem Mitbewohner Laurent, einem exzentrischen Künstler, versucht sie die Wahrheit über Louisa herauszufinden und selbst auch wieder nach vorn zu blicken."Louisa Vermächtnis" stammt aus der Feder von Ella Carey. Familiengeheimnisse, zwei Frauen, die zu verschiedenen Zeiten um ihr Glück kämpfen und dazu noch etwas Pariser Flair - das klang zunächst vielversprechend. Doch der Roman konnte leider meinen hohen Erwartungen nicht standhalten.Als Inspiration diente Ella Carey eine wahre Begebenheit, die vor einigen Jahren für Furore sorgte. Zu Beginn des 2. Weltkrieges musste die damals 23jährige Madame de Florian aus Paris flüchten und kehrte nie zurück. Erst nach ihrem Tod 2010 erfuhren die Angehörigen von der Wohnung und ließen die Tür von einem Auktionator öffnen, der dort wertvolle Kunstschätze entdeckte. Eine ganz besondere Zeitkapsel und faszinierende Story, deren literarische Umsetzung mich aber auf ganzer Linie enttäuschte.Das Pariser Künstlerviertel Montmartre in der Belle Époque oder ein prächtiges Anwesen in England - das sind zwar alles schöne Schauplätze, aber der Autorin gelingt es nicht, diese auch lebendig werden zu lassen und Emotionen zu wecken. Was hauptsächlich am sehr anspruchslosen und detailarmen Schreibstil liegt, der sich zwar flüssig liest, mit dem ich aber nie so richtig warm wurde. Das betrifft auch die recht blassen Figuren, welche für mich nur wenig greifbar waren. Die Schicksale von Sarah und Louisa, deren Perspektiven und Zeitebenen sich hier abwechseln, berührten mich daher kaum.Zudem mangelt es deutlich an Spannung und Tiefgang und die meisten Entwicklungen vor allem in Sachen Liebe habe ich schnell durchschaut. Größere Überraschungen blieben somit aus. Gerade bei Louisas Handlungsstrang in der Vergangenheit wurde auch viel Potential verschenkt. Denn die junge Frau träumt von Freiheit, Unabhängigkeit und Gleichberechtigung, beginnt für das Frauenwahlrecht zu kämpfen und begegnet sogar der berühmten Suffragette Emmeline Pankhurst. Das alles streift die australische Autorin aber nur sehr oberflächlich. Die Auflösung von Louisas Geheimnis bzw. Vermächtnis ist dann auch nicht sonderlich spektakulär und im Grunde war ich froh, dass ich das Buch endlich geschafft hatte.Insgesamt kann ich daher "Louisas Vermächtnis" nicht empfehlen. Wer eine seichte Lektüre für zwischendurch sucht, kann hier vielleicht noch zugreifen, allen anderen rate ich eher ab. Mir persönlich fehlte es an Gefühl, Spannung, Atmosphäre, Tiefe und Charakteren zum Mitfiebern. Daher nur 2 Sterne von mir.

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    • 3
  • Kurzweilige Lektüre mit Längen

    Louisas Vermächtnis

    Dreamworx

    26. August 2017 um 15:25

    Die Amerikanerin Sarah ist eine Spezialistin für antiken Schmuck und hat gerade einige Schicksalsschläge zu verkraften, denn sie hat nicht nur eine schmerzhafte Scheidung hinter sich, sondern auch vor kurzem ihre Eltern verloren. Als sie den Nachlass sichtet, findet sie einen alten Brief aus dem Jahr 1895. Er stammt von der geheimnisvollen und bekannten Kurtisane Marthe de Florian aus Paris, die anscheinend mit ihrem Urgroßonkel eng bekannt war. Vor allem die Erwähnung ihrer Großtante Louisa macht Sarah stutzig, denn diese kam bei einer Pariser Abendgesellschaft unter mysteriösen Umständen ums Leben. Sarah möchte unbedingt herausfinden, warum man diese Geschichte innerhalb der Familie immer verschwiegen hat und die Wahrheit aufdecken. So nimmt sie eine Auszeit, reist von Boston nach Paris und mietet sich in die Wohnung der ehemaligen Kurtisane ein. Dabei muss Sarah sich das Domizil mit dem bekannten und berüchtigten Maler Laurent Chartier teilen, der dort einen Auftrag für die Vogue ausführt. Die Wohnung ist eindrucksvoll erhalten und es finden sich viele Gegenstände von früher wieder. Auch der Eigentümer kommt Sarah bei ihren Nachforschungen zu Hilfe, aber auch Laurent interessiert sich immer mehr für die Geschichte. Wird Sarah der Wahrheit auf die Spur kommen, was wirklich mit Louisa passiert ist?Ella Carey hat mit ihrem Buch „Louisas Vermächtnis“ einen kurzweiligen teils historischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt den Leser schnell in die Handlung eintauchen. Der Spannungsbogen wird gemächlich aufgebaut, steigt aber im weiteren Verlauf nicht weiter an. Die Geschichte wird abwechselnd in zwei Zeitebenen erzählt, die eine spielt in der Gegenwart und handelt von Sarah, ihren Nachforschungen und Erlebnissen, während der andere das Leben von Louisa in den 90er Jahren des 19.Jahrhunderts wiederspiegelt. Die Beschreibungen vom alten Paris vermitteln dem Leser einen guten Eindruck der Belle Époque und dem gesellschaftlichen Leben sowie der Stellung der Frau zur damaligen Zeit. Auch bindet die Autorin die Sufragetten und ihre Forderungen mit ein, indem sie Emmeline Punkhurst, die Gründerin, in der Handlung auftauchen lässt. Leider ist die Handlung mehr oder weniger vorhersehbar, an manchen Stellen zieht sie sich auch sehr in die Länge. Des Weiteren gibt es das ein oder andere Ereignis, was unglaubwürdig wirkt.Die Charaktere sind individuell ausgestaltet und platziert worden. Sie vermitteln dem Leser ein rundes Bild ihrer Gedanken und Gefühle sowie ihrer Sorgen. Sarah ist eine sympathische Frau, die keine leichte Zeit durchstehen musste. Sie braucht Abstand, da kommen ihr eine neue Aufgabe und ein Tapetenwechsel gerade recht. Sie ist selbstbewusst, in mancher Hinsicht pragmatisch, aber auch emotional und verantwortungsbewusst. Louise ist eine glühende Verfechterin für mehr Frauenrechte. Sie überlegt ihre Handlungen und will unbedingt die richtige Entscheidung für sich treffen, um dann leider feststellen zu müssen, dass diese sie in ein unglückliches Leben stürzt. Henry ist ein selbstverliebter Gockel, der nur an sich denkt und keinerlei Rücksicht auf andere nimmt. Charlie ist ein vernünftiger, offener und ehrlicher Mann, der hart arbeitet und seinen Bruder durchschaut. Laurent ist ein attraktiver Typ, der zwar seine Launen hat, aber dem man diese auch verzeihen kann, weil er geschickt damit umgeht. Die weiteren Protagonisten unterstützen mit ihrem Erscheinen ein einigermaßen rundes Bild der Handlung.„Louisas Vermächtnis“ ist ein unterhaltsamer Roman über zwei Zeitebenen, den man gut mal zwischendurch lesen kann, aber man sollte keine zu großen Erwartungen haben. Es ist kein Buch, das aus der Masse heraussticht, jedoch für eine Urlaubslektüre ganz nett.  

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