Ella Danz

 3.9 Sterne bei 179 Bewertungen
Autorin von Osterfeuer, Ballaststoff und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ella Danz

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Osterfeuer

Osterfeuer

 (30)
Erschienen am 01.02.2006
Ballaststoff

Ballaststoff

 (29)
Erschienen am 07.02.2011
Steilufer

Steilufer

 (21)
Erschienen am 01.02.2007
Nebelschleier

Nebelschleier

 (20)
Erschienen am 01.02.2008
Kochwut

Kochwut

 (17)
Erschienen am 04.02.2009
Rosenwahn

Rosenwahn

 (13)
Erschienen am 08.02.2010
Schatz, schmeckt's dir nicht?

Schatz, schmeckt's dir nicht?

 (14)
Erschienen am 12.07.2010
Unglückskeks

Unglückskeks

 (12)
Erschienen am 05.02.2014

Neue Rezensionen zu Ella Danz

Neu

Rezension zu "Unglückskeks" von Ella Danz

Unglückskeks
Gelindevor 2 Tagen

Unglückskeks, von Ella Danz

Cover:
Ich hätte in der Buchhandlung nicht unbedingt nach dem Buch gegriffen.
Ein Teil der Handlung hat zwar etwas mit dem chinesischen zu tun, aber das wäre mir nicht so wichtig um auf das Cover zu kommen.

Meine Meinung:
Der Einstig ist gut gemacht.
Es gibt zwei Handlungen, die sich dann relativ schnell überschneiden, bei denen die Beteiligten aber nicht ahnen, dass sie zu dem selben Fall gehören.

Erstens ist da Marlene und Sophie, die sich in dem Häuschen ihrer Tante erholen.
Sophie kann sich nach einer schweren Kopfverletzung nur schwer mitteilen, doch vor irgendetwas hat sie Angst. Es gibt auch immer mehr beängstigende Zwischenfälle, so dass Marlene sogar zur Polizei geht, diese aber keinen Handlungsbedarf sieht.

Zweitens hat Kommissar Georg Angermüller ein Rätsel um einen toten Chinesen zu lösen, der auf die Schienen gelegt wurde, bei dem es sich aber eindeutig um Mord handelt.
Privat sehr in Anspruch genommen, kommt kaum Bewegung in den Fall.

Der Mittelteil ist etwas zäh und wir als Leser ahnen wohl bald in welcher Richtung die Täter zu suchen sind.

Das Ende bringt dann noch eine kleine Überraschung (für mich jedenfalls).

Gute Küchen und Kochen in Krimis wird ja immer beliebter, hier ist es mir aber eindeutig zu viel.

Autorin:
Ella Danz, gebürtige Oberfränkin, lebt seit ihrem Publizistikstudium in Berlin. Außerdem wird in ihren Büchern stets ausgiebig gekocht und gegessen sowie das Zusammenleben ihrer Protagonisten mit Genuss und Ironie durchleuchtet. Ella Danz ist aktiv bei Slow Food und sie hat Kommissar Georg Angermüller erfunden, einen sympathischen Oberfranken im Lübecker Exil, der nicht nur gegen das Verbrechen, sondern auch gegen schlechtes Essen kämpft

Mein Fazit.
Ein solider Krimi der, der zwar im Mittelteil etwas langatmig wird, der mich aber soweit gut unterhalten hat.
Von mir 3,5 Sterne (die ich mathematisch auf 4 erhöhe).

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Rezension zu "Strandbudenzauber" von Ella Danz

Ostsee Krimi
HelgasBücherparadiesvor einem Monat

Rezension - unbezahlte Werbung 
Ella Danz    

               Strandbudenzauber

Im Restaurant der alten Strandbude in der Lübecker Bucht häufen sich merkwürdige Vorfälle. Eine tote Ratte liegt am Eingang, das Essen ist versalzen und die Kühlanlage wurde manipuliert. 
Wiebke, die Besitzerin spricht mit ihrer Freundin Derya über diese Vorfälle. Ihr Freund, der Kommissar Angermüller nimmt sich eine Auszeit und langweilt sich allmählich in seinem Müßiggang.
Da kommt ihm gerade recht, dass ihn Derya als Kellner zur alten Strandbude beordert, um nach dem Rechten zu sehen.
Als er Mario, den Besitzer der Pizzeria erstochen auffindet, möchte er sich sofort mit seinen Kollegen in die Ermittlungen stürzen. Die sind aber alles andere als begeistert.
Er ermittelt heimlich weiter und stößt auf Umweltschützer, ein großes Neubauprojekt und  Albaner. 

Wo ist der Täter zu suchen? Ist die albanische Mafia involviert?

Dies ist der 10. Teil um Kommissar Georg Angermüller. Dieser Teil kann aber unabhängig von den anderen gelesen werden.

Ulla Danz hat einen flüssigen Schreibstil und 
eine bildhafte Sprache. Die Charaktere sind sehr sympathisch, allen voran Angermüller, der sehr gerne kocht und isst.
Die Handlung ist gut erzählt. Der Täter bleibt bis zum Schluss unerkannt.

Ich bin auf die weitere Entwicklung mit seiner Freundin Derja gespannt. Er ist inzwischen doch ein wenig genervt von ihr. 
Eine große Rolle findet sich bei der Zubereitung der Speisen. Am Ende des Buches sind Rezepte zum Nachkochen.
Ich hatte angenehme Lesestunden.

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A

Rezension zu "Strandbudenzauber" von Ella Danz

Toll!
AnnetteTraksvor 2 Monaten

Kommissar Georg Angermüller hat gerade ein Drittel seiner 7-monatigen Ausszeit vom Dienst mit Reisen, Kochen und Besuchen bei der Familie verbracht, als seine Freundin Derya ihre ehemalige Schulfreundin Wiebke trifft. Diese hat vor 3 Jahren das Restaurant "Alte Strandbude" an der Lübecker Bucht eröffnet und zum Erfolg geführt.

Doch jetzt erzählt sie Derya, dass es in den letzten Wochen zu ein paar unliebsamen Vorfällen gekommen ist, die in der Summe auf eine gezielte Sabotage-Aktion zwecks Geschäftsschädigung schließen lassen.

Derya drängt Georg Angermüller, in dem Lokal einen Job als Aushilfskellner anzunehmen und inoffiziell ein wenig zu ermitteln. Nach einigem Zögern sagt er zu, erfährt von Angestellten und Gästen zwar einiges Interessante, doch ein Verantwortlicher für die unschönen Vorkommnisse ist nicht auszumachen.

Aber dann gibt es im benachbarten Restaurant einen Toten: Der Besitzer ist erstochen worden, die Kripo beschäftigt sich mit dem Fall, und natürlich treffen die Beamten auf ihren kellnernden Kollegen. Eine verzwickte Situation für Angermüller, denn eigentlich darf er während seines Sabbaticals keine Nebentätigkeit ausüben. Außerdem möchte er - Auszeit hin oder her - zu gerne bei den offiziellen Ermittlungen mitmischen.

Resümee: 
Auch wenn Kommissar Georg Angermüller dringend eine Auszeit benötigt hat, zeigt sich doch auch bei diesem Fall wieder, dass er Polizist mit Leib und Seele ist. Denn obwohl Derya ihn anfangs ziemlich drängen musste, findet er immer mehr Gefallen daran, die mysteriösen Sabotage-Akte in der "Strandbude" aufzuklären - auch weil ihm die Besitzerin immer sympathischer wird. Und als dann im Nachbar-Restaurant gar ein Mord geschieht, muss er einfach an den Ermittlungen teilhaben.

Die Angermüller-Krimis sind ja generell eher ruhig, und es ist kein Wunder, dass es bei seinem 10. Fall auch ohne Hektik zugeht. Schließlich befindet er sich zwecks Regeneration und Überdenken seiner Situation in einer beruflichen Auszeit. Außerdem ereignen sich die Taten in einem Urlaubsgebiet an der Lübecker Bucht.

Da passt es auch, dass Georg Angermüllers Privatleben und Gefühlswelt einigen Raum einnehmen.

Genau wie er, weiß auch der Leser bis zum Schluss nicht, wer hinter den Vorfällen in der "Strandbude" und dem Mord im Nachbarlokal steckt. Es bleibt viel Raum für Spekulationen - wenngleich in mir im letzten Viertel ein Verdacht aufkeimte, der sich auch bestätigte.

Dennoch war ich ziemlich betroffen über die Komplexität des Motivs und konnte den Grund, in der geschilderten Weise zu agieren, gut verstehen.

Wie immer spielen die Zubereitung und der Essensgenuss eine große Rolle, und auch diesmal befinden sich im Anhang wieder die im Buch genannten Rezepte zum Nacharbeiten.

Obwohl dies bereits Angermüllers 10. Fall ist, kann man ihn auch ohne Kenntnis seiner Vorgänger problemlos lesen, denn für das Verständnis notwendige Informationen werden an gegebener Stelle geschickt eingeflochten.

Fazit: Ich freue mich auf Angermüllers 11. Fall.

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