Ella Danz Unglückskeks

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Inhaltsangabe zu „Unglückskeks“ von Ella Danz

Keiner weiß, wovor Sophie Angst hat, denn nach einer Kopfverletzung kann sie weder sprechen noch schreiben. Befindet sie sich in Gefahr? Kommissar Georg Angermüller wiederum muss das Rätsel um einen toten Chinesen auf den Schienen bei Reinfeld ergründen. Der Lübecker Ermittler und sein Team recherchieren lange ohne greifbaren Erfolg, müssen sich über ignorante Kollegen und ihren obersten Chef ärgern - und essen öfter mal, nicht nur mit Stäbchen, bis sie endlich der Lösung des Falles näher kommen …

Wieder gut gelungen

— rocky75
rocky75

Ein leichter, gut zu lesender Regionalkrimi, wie er überall "auf dem Land" spielen könnte. Komm. Angermüller ermittelt in der Region Lübeck.

— IlonGerMon
IlonGerMon

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    Unglückskeks
    abuelita

    abuelita

    10. April 2015 um 09:47

    Marlene und Sophie sind imgrunde hier, damit Sophie sich nach einer Kopfverletzung erholen kann. Als Marlene eines Tages vom Einkaufen nach Hause kommt, findet sie die Freundin am Treppenende liegen. Was ist passiert? Und vor was hat Sophie so fürchterliche Angst? Da sie weder sprechen noch schreiben kann, wird Marlene immer hilfloser, zumal sich ominösen Vorfälle häufen – und die Polizei abwinkt. Wenn da nicht die alten Klassenkameraden wären, die überraschenderweise ihre Nähe suchen, würde Marlene verzweifeln…. Gleichzeitig muss Kommissar Angermüller das Rätsel um einen toten Chinesen auf den Schienen bei Reinfeld ergründen, was sich als mühsam und langwierig herausstellt. Dabei hat er noch private Probleme: Astrid, seine Ex-Frau, hatte einen Fahrrad-Unfall und liegt im Koma. Hier begegnet er auch Marlene und Sophie und alle ahnen nicht, dass sie bald mehr miteinander zu tun haben werden als ihnen lieb ist…. Der 8. Fall für Georg Angermüller – und wieder habe ich zwischendurch aufgehört und mir was zu Essen geholt…das sind die „Nachteile“ der Bücher von Ella Danz…..ich bekomme regelmässig Hunger… *g* Allerdings hat das allzu große Interesse des Kommissars an leiblichen Genüssen etwas abgenommen und steht nicht mehr ganz so im Vordergrund wie in den vorherigen Bänden.  Die Geschichte ist wie immer geprägt nicht nur von Spannung, sondern auch von einem „Verstehen“ der Menschen. Unaufgeregt, ja wie selbstverständlich erzählt die Autorin von der Beziehung der zwei Frauen zueinander . Die persönlichen Probleme der einzelnen Figuren sind nachvollziehbar geschildert und in den Krimifall eingebettet. Reisserische Szenen und viel Blutvergiessen sucht man hier – wie in allen Romanen der Autorin – vergeblich und genau das gefällt mir immer wieder sehr gut. 

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  • Unglückskeks

    Unglückskeks
    Blaustern

    Blaustern

    13. November 2014 um 14:53

    Sophie ist nach einem Fahrradunfall noch immer stark geschädigt, kann sich nicht verständigen, nicht schreiben und sitzt im Rollstuhl. Marlene Deike, ihre Lebensgefährtin, fährt mit ihr in ihre alte Heimat Ostholstein, um einige Erholungswochen zu verbringen. Während sie einkaufen war, muss etwas Schreckliches passiert sein, denn Sophie liegt am unteren Ende der Treppe, ist völlig aufgelöst und zittert, kann aber nichts berichten. Eine weitere Frau liegt nach einem schweren Fahrradunfall im Koma, und Marlene trifft im Krankenhaus auf deren Mann, dem Kriminalkommissar Angermüller. Angermüller ermittelt in einem Mordfall, wobei ein bereits toter Chinese auf den Bahngleisen gefunden wurde. Besteht hier ein Zusammenhang? Und was wollen plötzlich alte Bekannte von ihr, die ihr ziemlich suspekt vorkommen. „Unglückskeks“ ist bereits der 8. Fall mit dem Kommissar Angermüller. Für den Einstieg ins Buch ist es aber nicht notwendig, die vorherigen Bände gelesen zu haben. Lediglich das Privatleben des Kommissars wird hier fortgeführt, was allerdings auch sehr interessant ist, und man kann so eventuell sein Handeln besser nachvollziehen. So lernen wir hier auch seine beiden Töchter und seine türkische Freundin kennen, die angenehm dargestellt sind. Auch die Region kommt hier wunderbar zur Geltung. Ab und an werden plattdeutsche Begriffe eingestreut. Das Ganze lässt sich leicht lesen, und die Spannung steigert sich mit jeder Seite, um dann zu einem Ende zu kommen, mit welchem man so gar nicht gerechnet hat.

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  • Regionalkrimi - kulinarisch angerichtet

    Unglückskeks
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    04. May 2014 um 13:21

    Marlene hat sich für einige Wochen gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Sophie in das Haus ihrer Tante in Ostholstein zurückgezogen. Sophie, nach einem Fahrradunfall noch sehr gehandicapt, soll hier die dringend benötigte Ruhe und Erholung finden. Als Folgen des Unfalls muss sie die meiste Zeit noch im Rollstuhl zubringen und ihr Sprechvermögen ist noch erheblich  geschädigt. Sie möchte etwas sagen, findet aber die Worte nicht, und sie kann es auch nicht aufschreiben. Marlene findet bei der Rückkehr vom Einkaufen ihre Freundin am Fuße der Treppe liegend, total verängstigt und aufgeregt. Sie rätselt, was passiert sein könnte, denn Sophie kann sich ihr nicht verständlich machen. Kommissar  Angermüller hat mit seinen Kollegen einen rätselhaften Mord aufzuklären, auf den Bahngleisen zwischen Hamburg und Lübeck hat man die Leiche eines Chinesen gefunden, der, so die Obduktion, schon tot war, als man ihn auf die Gleise legte. Zwischen dem Kommissar und Marlene entsteht per Zufall zunächst ein nur privater Kontakt, denn die frühere Ehefrau Angermüllers liegt im gleichen Krankenhaus im Koma, ebenfalls ein Fahrradunfall, in das Marlene ihre Partnerin zur Nachuntersuchung begleitet hat. Haben die seltsamen Vorgänge in Marlenes Haus und Umgebung etwas mit den Ermittlungen des Kommissars zu tun? Bei Marlene melden sich plötzlich verschieden alte Schulfreunde, die Hilfe anbieten, sich aber teilweise sehr undurchsichtig geben. Und Angelmüller tritt im Zuge seiner Ermittlungen einigen Leuten in der Kleinstadt gehörig auf die Füße, was denen wenig behagt und für erhebliche Unruhe sorgt. Die Verbindung zwischen diesen verschiedenen Personen ahnt der Leser lange  bevor sie den Protagonisten deutlich werden. Bis zur Lösung wird es noch einige brenzlige Situationen geben, für Sophie und Marlene, aber auch für den ein oder anderen vermeintlich einflussreichen Bürger. Ella Danz erzählt diese Geschichte sehr spannend und mit viel Lokalkolorit. Auch die privaten Lebensumstände des Kommissars werden in diesem mittlerweile „achten Fall“ weitergeführt. Diese Episoden sind eine durchaus amüsante Ergänzung der Handlung, sind gut beobachtet und beeinflussen die Arbeit Angermüllers in erheblichem Maße. Und auch wenn man die früheren Romane nicht kennt, findet  man sich schnell in diesem Umfeld zurecht. Die Handlung ist spannend erzählt, die Story ordentlich konstruiert und man merkt der Autorin an, dass sie mit ihren Büchern gewachsen ist. Ich habe eines der ganz frühen Bücher vor Jahren einmal angefangen und war enttäuscht, jetzt muss ich feststellen, dass Ella Danz sich auch sprachlich weiterentwickelt hat und ich habe dieses Buch jetzt mit Vergnügen gelesen. Wie immer spielen gutes Essen und das Kochen eine Rolle auch in diesem Roman der Autorin. Und die Rezepte für diese leiblichen Genüsse sind am Ende des Buches zum Nachkochen festgehalten. Ich wünsche „Guten Appetit“ beim Kochen und vor allem erst einmal beim Lesen.

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  • Nichts ist wie es scheint

    Unglückskeks
    gaby2707

    gaby2707

    Marlene Deike und ihre Lebenspartnerin Sophie wollen sich in Marlenes alter Heimat in Ostholstein erholen. Sophie leidet nach einem schweren Fahrradunfall immer noch an den Folgen: sie kann nicht schreiben, nicht sprechen und ist teilweise immer noch auf den Rollstuhl angewiesen. Als Marlene eines Nachmittags vom Einkaufen zurück kommt, findet sie Sophie total verstört am Fuße der Treppenhaustreppe liegen. Irgendetwas ist geschehen, dass die Freundin total verstört und ängstlich zurück gelassen hat. Auch die Frau von Kriminalkommissar Georg Angermüller, von der er seit einem Jahr getrennt lebt, hat einen Fahrradunfall gehabt und liegt im Koma im Krankenhaus. Er und Marlene lernen sich zufällig auf dem Krankenhausflur kennen und unterhalten sich kurz. Als Angermüller und sein Kollege Claus Jansen zu einem Toten auf den Bahngleisen gerufen werden, stellt sich schnell heraus, dass der Chinese bereits tot war, als der Zug über ihn hinweg gerollt ist. Die Ermittlungen beginnen und gestalten sich absolut zäh. Für mich ist dieser 8. Fall von Georg Angermüller der erste, den ich lese. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich bei den anderen Fällen irgend etwas verpasst habe. Ich habe den Einstieg in dieses Buch ganz leicht und fließend geschafft. Leicht und flüssig geschrieben nimmt mich die Autorin mit nach Ostholstein. Hier in Lübeck bzw. Bad Schwartau, der Heimat der Marmelade, lerne ich zum einen die Kollegen von Angermüller und Jansen kennen und einige ehemaligen Schulkameraden von Marlene. Auch Angermüllers neue türkische Freundin Derya, die mit ihren netten Wortspielen eher wie eine Norddeutsche klingt, und seine beiden Töchter lerne ich kennen. Die Protagonisten finde ich so detailliert und liebevoll beschrieben, dass ich sie mir sehr gut vorstellen kann und manche gleich einen Zugang zu meinem positiven Freundschaftszentrum gefunden haben. Aber es gibt auch hier Menschen, die ich nicht als Freund haben möchte. Die wenigen plattdeutschen Ausdrücke und Sätze geben der Geschichte den lokalkoloritischen Anstrich, sind aber auch für uns Süddeutsche sehr gut verständlich. Das Thema Behinderung und den Umgang damit, wie hier von Sophie, hat Frau Danz ganz gekonnt in ihrem Roman unterge-bracht. Der Spannungsbogen spannt sich von Anfang an immer stärker, bis er am Schluss, nach der Auflösung mit einem Knall in sich zusammen fällt. Ich hatte zwar immer wieder einen Verdacht, doch zum Schluss stellt sich alles so ganz anders und vor allem viel-schichtiger dar, als ich es mir ausgemalt habe. Es gibt nur ganz wenige Punkte, die ich nicht nachvollziehen kann, die aber der Geschichte insgesamt keinen Abbruch tun. Die in der Geschichte angesprochenen Speisen werden im Anhang anhand ihrer Rezepte vorgestellt. Ich werde die ein oder andere bestimmt mal nachkochen. Insgesamt habe ich einen spannenden, gut ausgearbeiteten Regionalkrimi gelesen, der mich auch an der bestimmt schönen Gegen in und um Lübeck teilhaben hat lassen und den ich nicht nur Holsteinliebhabern empfehlen kann.

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    Postbote

    Postbote

    03. May 2014 um 22:27