Mit Niemandsschmerz III: Der Fluch der Roggenmuhme beendet Ella Friedrichs ihre Buchreihe.
Ich war von Anfang an dabei, habe teils sehr mit den Protagonist:innen gelitten, gefühlt, aber auch gehasst.
Seien es die Themen Mobbing, Selbstmord, Missbrauch oder Entführung – all diese Aspekte waren in dieser Reihe unfassbar präsent und taten beim Lesen teilweise richtig weh.
Gerade wenn man selbst mit solchen Themen in Verbindung gekommen ist, ist es umso schwerer, darüber zu lesen. Doch Ella schaffte es, diese Inhalte so zu verpacken, dass daraus drei wirklich gute und vor allem durchgehend spannende Thriller entstanden sind.
Im dritten Band der Reihe begleiten wir Milan und Mateo bei der Ermittlung eines Vermisstenfalls. Eine Zeugin will gesehen haben, wie eine dunkle Gestalt in einem langen Rock ein Kind in ein Roggenfeld gezogen hat. Doch kann man der Aussage wirklich Glauben schenken? Schon bald macht das Gerücht die Runde, dass die sogenannte Roggenmuhme Kinder entführt – und bei einem Kind bleibt es nicht.
Nach und nach decken die Ermittler immer mehr auf, was tatsächlich hinter den Entführungen steckt.
Die Story ist spannend und zugleich traurig. Die ganze Zeit über hatte ich das Gefühl, man müsste doch etwas tun, um ihnen zu helfen …
Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren. Auch hier gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.
P.S.: Ella, danke für die Nennung in den Danksagungen.






