Der Roman ist flott geschrieben und auf ca. 18 Seiten kommt selten
Langeweile auf, das Buch hat wenige Längen. Die Idee mit dem Kleid im
Fahrstuhl ist nett, für mich aber nicht logisch, weil bei Fahrstühlen
meist ein kleiner Spalt ist, aus dem das Kleid wieder herausrutschen
kann. Außerdem: Dass das größte Problem einer 27-jährigen Anwältin die
Wohnung ist, ist nicht real. Ansonsten haben wir wieder die innerlich
devote Frau, die dem wahrscheinlichen Bad Boy verfällt. Ich finde die
Idee mit den Aufgabe sehr nett und ich könnte mir vorstellen, das
weiterzulesen. Leider ist der Anfang sehr schnell und nicht stimmig und
manchmal tauchen Wortwiederholungen auf. Die Dialoge mag ich.
Das Cover mit dem hohen Kontrast gefällt mir gut, leider ist die Schrift etwas dünn und nicht so gut lesbar.
Für Gewohnheitsleser




