Ella Maillart

 3.5 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Geliebte Seidenpfote, Auf kühner Reise und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ella Maillart

Sortieren:
Buchformat:
Geliebte Seidenpfote

Geliebte Seidenpfote

 (6)
Erschienen am 01.04.2005
Auf kühner Reise

Auf kühner Reise

 (2)
Erschienen am 01.01.2006
Der bittere Weg

Der bittere Weg

 (2)
Erschienen am 01.01.2001
Turkestan Solo

Turkestan Solo

 (1)
Erschienen am 01.08.2001
Verbotene Reise

Verbotene Reise

 (1)
Erschienen am 01.06.2010
Ti- Puss. Mit einer Katze in Indien

Ti- Puss. Mit einer Katze in Indien

 (1)
Erschienen am 01.08.2000
Vagabundin des Meeres

Vagabundin des Meeres

 (0)
Erschienen am 01.05.1995
Außer Kurs

Außer Kurs

 (0)
Erschienen am 01.03.1995

Neue Rezensionen zu Ella Maillart

Neu
abuelitas avatar

Rezension zu "Geliebte Seidenpfote" von Ella Maillart

„Am Ende einer Reise stosse ich immer wieder auf mich".....
abuelitavor 5 Jahren

„Am Ende einer Reise stosse ich immer wieder auf mich, und ich bereue es, dass ich so viele Jahre vertan habe, bis ich den Mut hatte, mich selbst kennenzulernen“. Das hat Ella Maillart erst sehr spät erkannt ….

Ella Maillart war zeitlebens auf „der Suche nach der Wahrheit“. Sie war eine der berühmtesten Abenteuerinnen des 20. Jahrhunderts – noch mit 80 Jahren bereiste sie Nepal und Tibet. Anfang der 40iger Jahre war sie in Indien, eben, um sich selbst zu finden.

Dieses Buch ist eher ein Mischmasch zwischen Reisebericht, Katzenbuch und indischer Weisheit. Denn in Indien trafen Ti-Puss und Ella Maillart aufeinander – und drei Jahre lang begleitete die Katze die Autorin.

Da ich selber schon immer das Glück hatte, Begleiterin von Katzen sein zu dürfen….*g*…. konnte ich vieles sehr gut nachvollziehen – den unbändigen Freiheitdrang von Ti-Puss genauso wie ihre Liebe zu der Autorin, die Spaziergänge „mit Katze“, die Neugierde von Ti-Puss genauso wie ihr teilweises Ablehnen ihrer Kinder dann…..

Das Ringen um „die wahre Liebe“ der Autorin nimmt einen Großteil des Buches ein ; sie möchte auch Ti-Puss „sich selbst sein lassen“ - auf der einen Seite. Auf der anderen Seite sind sie beide aufeinander angewiesen….

Kommentieren0
8
Teilen
Liisas avatar

Rezension zu "Der bittere Weg" von Ella Maillart

Rezension zu "Der bittere Weg" von Ella Maillart
Liisavor 12 Jahren

Nachdem ich schon das Buch "Tod in Persien" von Annemarie Schwarzenbach gelesen habe, wollte ich nun den Bericht von Ella Maillart über ihre gemeinsame Reise nach Afghanistan kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges lesen (zumal gerade auch der Film "Die Reise nach Kafiristan" über diese Reise der beiden Frauen ins Kino gekommen ist).

A. Schwarzenbachs Buch "Tod in Persien" hatte mich eigentümlich fasziniert und angesprochen aber auch unbefriedigt zurückgelassen.
Mit Ella Maillarts Bericht ist es mir anders ergangen und er hat auch manches verständlicher gemacht, was ich in A. Schwarzenbachs Buch gelesen habe.

"Der bittere Weg" ist eine Art Reisetagebuch, aber auch das Tagebuch einer Beziehung und Freundschaft zwischen sehr unterschiedlichen Frauen, die sich aber doch in sehr existentiellen Dingen wieder sehr ähnlich waren und ähnlich dachten bzw. von ähnlichen Fragen getrieben wurden.

Die Beschreibungen von der Reise und den Orten, die sie besuchten sind sehr detailreich und anschaulich und lassen das Bild des Orients, wie es ihn damals gerade noch gab, vor dem Leser erstehen.

Ich habe es als hilfreich empfunden, mit der geschichtlichen Entwicklung in den Regionen, die die beiden Frauen durchquerten, einigermaßen vertraut zu sein auch mit den Namen der in den Regionen wichtigen Führer und Personen. Ansonsten können die vielen genannten Orte und Namen auf Leser sicherlich verwirrend wirken.

Was die Beschreibung der Beziehung zwischen Ella Maillart und Annemarie Schwarzenbach, die im Buch "Christina" genannt wird (warum wird im Nachwort erklärt) angeht, so ist sie schonungslos offen und ehrlich und verschweigt die Zuneigung aber auch die Spannungen zwischen beiden nicht. Man spürt Ella Maillart ab, wie sie darum gerungen hat, Annemarie Schwarzenbach und ihren Kampf zu verstehen und ihr zu helfen, sie aber auch zu achten, da wo sie ihren Weg gehen musste und gegangen ist und auch den Schmerz, den sie über eigenes Versagen und den Verlust der Freundin empfunden hat.

Teilweise kann der Bericht durchaus auch als eine Art "historisches Zeugnis" betrachtet werden, z.B. wenn sie über das Tal von Bamian mit seinen Buddha-Statuen schreibt, das sie damals ebenfalls besucht haben. Diese Statuen sind von den Taliban vor kurzem gesprengt worden, obwohl sie zum Weltkulturerbe zählten. Wenn man Maillarts Zeilen dazu liest, so könnten diese gerade eben erst geschrieben worden sein.

Kommentieren0
11
Teilen
NewNoises avatar

Rezension zu "Auf kühner Reise" von Ella Maillart

Rezension zu "Auf kühner Reise" von Ella Maillart
NewNoisevor 12 Jahren

Die Schweizerin Ella Maillart befasst sich auf ihrer Reise durch die Sowjetunion der späten Zwanziger-, frühen Dreißigerjahre nicht nur mit der Landschaft, die sie durchquert. Ihr Interesse gilt mindestens ebenso den Menschen und den Umständen, unter denen sie im relativ jungen Kommunismus leben. So beschreibt Maillart unvoreingenommen (an manchen Stellen mag das naiv anmuten) Infrastruktur und Ansichten in diesem Land, und illustriert die vielerorts herrschende Aufbruchstimmung.
Eine Reportage aus einer anderen Zeit, die aufgeweckt geschrieben und spannend zu lesen.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 20 Bibliotheken

auf 5 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks