Ella Yunis

 4.7 Sterne bei 28 Bewertungen
Ella Yunis

Lebenslauf von Ella Yunis

Ella Yunis hatte schon immer farbenfrohe Bilder im Kopf, doch für die Malerei fehlte ihr das Talent. Ihre Liebe zu Klassikern brachte sie schließlich zum Schreiben, ihre Liebe zum Theater verhalf ihr zur ersten Romanidee. Wenn sie nicht gerade unbescholtene Buchcharaktere hinterrücks ins Liebeschaos stürzt, verbringt sie ihre Zeit am liebsten auf dem Sofa mit ihren zwei Katzen und einer guten Tasse Tee.

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Wir in den schönsten Farben

Wir in den schönsten Farben

 (28)
Erschienen am 01.03.2019

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Rezension zu "Wir in den schönsten Farben" von Ella Yunis

"Wir in den schönsten Farben" - Ella Yunis
readingmiavor einem Tag

Erstmal vielen vielen Dank an die liebe Ella Yunis für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Ich habe mich riesig gefreut.

Der Schreibstil hat mir von Anfang an gut gefallen, da er sehr locker und leicht ist und somit hatte ich keinerlei Schwierigkeiten mit dem Einstieg in die Geschichte. Dazu ist der Humor von Ella Yunis einfach klasse und mehrmals musste ich schmunzeln. 

Die Charaktere wirkten sehr realistisch.
Vor allem Ivy mochte ich mit ihrer liebevollen, humorvollen und offenen Art total gerne. Zudem fand ich es sehr interessant, dass man während des lesens so viel über ihr Studium und ihre Arbeit am Theater erfährt, dadurch merkt man wie sehr sie Kunst liebt und das sie sehr fleißig und ehrgeizig ist. 
Auch Jack ist mir, je mehr man über ihn erfahren hat, immer mehr ans Herz gewachsen. Lediglich am Ende habe ich ihn kurz gehasst.. :)
Mein Lieblingscharakter war allerdings Oliver. Er war mir auf anhieb mit seiner offenen Art sympathisch.

Die Handlung hat mir gut gefallen, allerdings fand ich die Geschichte an manchen Stellen zu langatmig. Man lernt in diesem Buch wirklich viel über Kunst, was mir persönlich total gut gefallen hat. Zudem fand ich es toll, dass die Autorin alles so detailliert geschildert hat, sodass man sich alles authentisch vorstellen konnte. Auch das Ende hat mir gut gefallen, da es immer noch etwas offen bleibt und man nicht genau weiß, wie es nun mit den beiden weitergehen wird.

"Wir in den schönsten Farben" ist eine tolle, authentische und gefühlvolle Liebesgeschichte, die ich jedem empfehlen kann. Die Liebe zur Kunst und zum Theater der Autorin ist spürbar und man wird förmlich in einen Bann gezogen. 

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Rezension zu "Wir in den schönsten Farben" von Ella Yunis

Süße Liebesgeschichte mit einigen Schwächen
Ninexvor 5 Tagen

Meine Meinung:

 

Dieses Buch ist mir als erstes durch das hübsche Cover aufgefallen und durch den interessanten Klappentext in meinem Gedächtnis geblieben. Nachdem es dann eine Weile auf meinem Sub lag, habe ich mich also dazu entschieden, dieses Schätzchen von eben diesem zu befreien.. und es nicht bereut. „Wir in den schönsten Farben“ konnte mich zwar nicht komplett überzeugen, aber ich empfand die Geschichte trotzdem als sehr angenehm und lesenswert. Vor allem die Grundidee hat es mir angetan.

 

In diesem Buch ist die Protagonistin Ivy die Einzige, die eine Stimme bekommt, jedoch fand ich das hier sehr passend. Es wurde aus der Sichtweise der 3. Person geschrieben und obwohl ich das eigentlich nicht so gerne mag, ist es mir im Großen und Ganzen nicht negativ aufgefallen. Ich konnte mich sogar relativ gut in die Geschichte hineinversetzen, was mir sonst immer recht schwer fällt. Der Schreibstil der Autorin ist meiner Meinung nach ein bisschen schwerer und lässt sich dadurch „langsamer“ lesen. Sie baut auch ziemlich viel Wissen über Kunst ein, was für einen „Nicht Kunstbegeisterten“ schon ziemlich langatmig werden konnte. Trotzdem habe ich mich nach einiger Zeit mit der Schreibweise angefreundet und konnte das Buch dann immer besser lesen. Die Kapitel waren gefühlt ziemlich lang, aber das ist ja auch nicht immer negativ anzusehen.

 

Das Cover gefällt mir äußerlich wirklich gut, da ich erstens weiße Cover liebe und zweitens eine schöne Farbkreation das Titelbild beherrscht. Es ist schlicht und gleichzeitig etwas Besonderes! Ich mag es wirklich sehr gerne. An dieser Stelle möchte ich kurz anmerken, dass mir im Taschenbuch die Schrift etwas zu klein geraten ist, wen das also auch stören könnte, der sollte wohl eher zum Ebook greifen!

 

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Jack und Ivy. Ivy ist eine Kunststudentin, die durch ihren Professor die Möglichkeit erhält, als Produktionsassistentin an einem Theaterstück mitzuwirken. Sie ist klug, ehrgeizig und lässt sich auf keinem Fall schnell unterkriegen. In ihr steckt eine wahre Kämpfernatur. Auf der anderen Seite haben wir Jack, der als Austauschschüler ebenfalls ein Teil des Stücks sein wird. Jack ist eher schüchtern und introvertiert, soziale Kontakte schließt er meistens durch seinen besten Freund Oliver. Die Beiden verbindet die Liebe zur Kunst und meiner Meinung nach sind sie so ein schönes Paar, sodass ich hätte mehr davon sehen wollen. Denn das ist leider ein bisschen kurz gekommen, wirklich beschrieben, wie Jack und Ivy als Paar interagieren, wird in dem Buch nicht. Das ließ mich auch ein wenig unbefriedigt am Ende zurück.

 

Mein Fazit:

 

„Wir in den schönsten Farben“ ist eine süße Geschichte, die meiner Meinung nach einfach etwas leichter hätte sein können. Mir fehlte ein wenig das Prickeln und Surren zwischen den Protagonisten und auch ein richtiges „Happy End". Nichtsdestotrotz war das Buch wirklich lesenswert und ich wollte auch immer wissen, wie es mit der Geschichte weiter geht.

 

Vielen Dank an Ella Yunis für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

3,5 Sternchen von 5 Sternchen


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Rezension zu "Wir in den schönsten Farben" von Ella Yunis

Was habe ich mit Ivy gelitten, gezittert und durchgestanden!
Zuckerwatte-im-Kopfvor 2 Monaten

Ach, Ivy. Arme, Ivy. Was habe ich mit dir gelitten, gezittert und durchgestanden.
Wenn ich unseren gemeinsamen Weg beschreiben müsste, so würde ich sagen, dass wir alles erlebt haben. Angefangen bei deinem neuen Chef, der dich vom ersten Tag an behandelt hat, als wärst du jederzeit zu ersetzen. Zu deinem Ex-Freund, den ich am liebsten bis zum Nordpol geschossen hätte. Das Theater mit seinen Schauspielern, die ich lieb gewonnen habe. An die Intrigen, die gegen dich gesponnen wurden und von denen du dich nicht hast unterkriegen lassen.

Aber wir hatten auch schöne Zeiten. Erinnerst du dich an die Zeit am Theater? Die Leidenschaft der Schauspieler, die sogar dich angespornt hat? Wie sie sich in ihre Rollen eingelebt haben, wie sie dich verzaubert und eine ganz neue Seite an dir gezeigt haben.
Auch wenn du viel arbeiten musstest und keine Ruhe finden konntest, so gab es viele Stunden des Glücks und der Freude. Vor allem Oliver konnte alle für sich einnehmen, aber an dir hatte er einen besonderen Narren gefressen. Seine lockere Art, hat dich aus deinem Schneckenhaus geholt und dich zum Lachen gebracht. Durch ihn konntest du dich in die Theaterwelt einfügen.

Ich erinnere mich auch sehr gerne an deine Freundin Meghan. An ihr loses Mundwerk, ihre direkte Art und ihr draufgängerisches Wesen. Mit ihrem Rat hat sie dir die ein oder andere Situation eingebrockt, aus der du nicht mehr so leicht hinauskamst. Sie wirkte wie das Gegenstück zu dir. Ich verstehe, warum du sie als deine beste Freundin bezeichnest. Auch ich habe mich in sie verliebt.

Aber es gab da noch einen anderen. Jack. Der dich vom ersten Moment an auf die Palme brachte und dich mit seiner miesen Laune auf Trab gehalten hat.
«Bei Jack wusste man wenigstens, woran man war. Der heuchelte kein falsches Interesse – der zeigte erst gar keines.»
Er hat dich in den Wahnsinn getrieben und gleichzeitig dein Herz höher schlagen lassen. Verrückt, dass er diese Gefühle in dir auslösen konnte!
«Dabei war er einfach nur ein eingebildeter Lackaffe mit britischem Akzent.»
Es war keine Sympathie auf den ersten Blick und es war auch nichts, das Schlag auf Schlag kam. Eure Freundschaft wuchs mit der Zeit und das ist etwas, das immer seltener wird.

Ich habe dich beobachtet, wie du von einem Gänseblümchen zu einer prächtigen Rose erstrahlt bist. Du konntest nicht immer und sofort deine Ängste besiegen, aber du hast es mit jedem Tag versucht und nie aufgegeben. Du hast mir gezeigt, dass nicht alles sofort klappen muss. Das es auch schlechte Tage gibt, an denen man lächelt, obwohl man es nicht möchte. Dein Mut das Richtige zu tun und deine innere Mitte zu finden, hat mich inspiriert.

Einzig und allein, dass du nicht vergeben konntest und stur geblieben bist, konnte ich nicht nachvollziehen. Am Ende bist du in die falsche Richtung gelaufen und auch mittendrin hattest du oft vergessen, wohin dein Weg dich führt. Hürden, die keine gewesen wären, hast du erschaffen und konntest nicht vor ihnen zurückweichen. Lange Zeit hast du gebraucht, dich zu überwinden, aber ich bin froh, dass ich dich auf deinem Weg begleiten durfte und du es gewagt hast zu Leben!

Seid ihr neugierig auf Ivy und ihre Geschichte geworden?

Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort mitgenommen in diese tolle, leichte und kreative Handlung. So ganz nebenbei lernen wir etwas über die Kunst, die Geschichte und das Theaterspiel kennen, was wirklich toll eingepflochten ist, ohne belehrend zu wirken. Es wird nicht an Zitaten aus Klassikern gespart und wir werden sogar mit ins Museum genommen.
Das Buch ist also auch etwas für die Sinne.

Fazit: Ivy ist ein Gänseblümchen, das mitten in einer Krise steckt. Auf der Reise durch die Geschichte leiden und fiebern wir mit ihr. Aber wir erleben auch ihre Entwicklung zu einer blühenden Rose, die ihre Ängste anpackt und versucht aus jedem Tag zu lernen. Die Charaktere sind allesamt toll gezeichnet und authentisch und haben mich zum lachen, schmunzeln und nachdenken gebracht.

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

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Gespräche aus der Community

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Wer hat Lust in die Welt des Theaters und der Malerei einzutauchen und sich in Ivy, Jack und Oliver zu verlieben?

In „Wir in den schönsten Farben“ treffen Shakespeare-Reime auf bunte Pinselstriche, englische Sitten auf amerikanische Bräuche und zurückhaltende Zweifler auf extrovertierte Optimisten. 

Pünktlich zum Erscheinen meines Debütromans am 1.3. verlose ich 15 Printexemplare an kunstinteressierte Freunde des Dramas.

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Zum Inhalt:

Vielleicht müssen wir uns manchmal verirren, um den richtigen Weg zu finden.

Kunststudentin Ivy steckt in einer Schaffenskrise. Für Ablenkung soll eine Assistenzstelle am Theater sorgen, doch nicht nur der cholerische Boss stellt eine Herausforderung dar. Bald schon spielt Ivy die Hauptrolle in ihrem eigenen Liebesdrama – inszeniert von einem englischen Austauschstudenten, der ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.

Eine Geschichte über die Kunst, sich zu trauen.

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Eine Leseprobe findet ihr hier.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

Eure Ella

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