Wie Gräser im Wind

von Ella Zeiss und Elvira Zeißler
4,6 Sterne bei9 Bewertungen
Wie Gräser im Wind
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Positiv (8):
ConnyKathsBookss avatar

Das bewegende Schicksal zweier deutscher Familien in der Sowjetunion zu Stalins Zeiten

Kritisch (1):
Tomatensauceverzauberins avatar

abgebrochen... mich hat diese Geschichte nicht mitreißen können, schade

Alle 9 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Wie Gräser im Wind"

Eine berührende und authentische Familiensaga über ein bislang wenig bekanntes Kapitel der Geschichte. 1930 wütet das Sowjetregime mit Enteignungen und Verhaftungen in den ehemals wohlhabenden deutschen Dörfern der Krim. Jeder, der noch Land oder Einfluss hat, schwebt in Gefahr. Wilhelm Scholz weigert sich, seinen letzten Grundbesitz an den Staat zu überschreiben. Mitten in der Nacht zerren bewaffnete Männer ihn, seine Frau Anna und ihre kleinen Kinder aus dem Haus. Die Familie wird in die eisige Wildnis des Hohen Nordens gebracht und Baumfällarbeiten zugeteilt. Inmitten von Hunger, Krankheit und klirrender Kälte kämpfen Anna und Wilhelm ums Überleben und um einen Platz in der neuen Weltordnung. Samuel Pfeiffer entgeht einem ähnlichen Schicksal nur durch eine rechtzeitige Flucht. In einer Nacht- und Nebelaktion verlässt er mit seiner Familie das Dorf und lässt alles zurück. Doch die Verschnaufpause währt nicht lang. Als deutscher Lehrer wird er immer wieder verfolgt und denunziert. Eine Odyssee von der Krim bis nach Baku beginnt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781980879015
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:332 Seiten
Verlag:Independently published
Erscheinungsdatum:09.05.2018

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    winniehexs avatar
    winniehexvor einem Monat
    Ein wichtiger Bestandteil der Geschichte

    Eine berührende und authentische Familiensaga über ein bislang wenig bekanntes Kapitel der Geschichte. 1930 wütet das Sowjetregime mit Enteignungen und Verhaftungen in den ehemals wohlhabenden deutschen Dörfern der Krim. Jeder, der noch Land oder Einfluss hat, schwebt in Gefahr. Wilhelm Scholz weigert sich, seinen letzten Grundbesitz an den Staat zu überschreiben. Mitten in der Nacht zerren bewaffnete Männer ihn, seine Frau Anna und ihre kleinen Kinder aus dem Haus. Die Familie wird in die eisige Wildnis des Hohen Nordens gebracht und Baumfällarbeiten zugeteilt. Inmitten von Hunger, Krankheit und klirrender Kälte kämpfen Anna und Wilhelm ums Überleben und um einen Platz in der neuen Weltordnung. Samuel Pfeiffer entgeht einem ähnlichen Schicksal nur durch eine rechtzeitige Flucht. In einer Nacht- und Nebelaktion verlässt er mit seiner Familie das Dorf und lässt alles zurück. Doch die Verschnaufpause währt nicht lang. Als deutscher Lehrer wird er immer wieder verfolgt und denunziert. Eine Odyssee von der Krim bis nach Baku beginnt …

    Mal was ganz anders aus der Feder von Elvira Zeißler, ich kenne die Autorin nur im Bereich des Fantasy Genre und war total gespannt darauf wie Sie sich im historischen Bereich auskennt.

    In der Geschichte verarbeitet Elvira die Nacherzählungen ihrer Großeltern, da Sie ursprünglich aus Kasachstan stammt. Die Geschichte an sich ist sehr spannend gehalten, denn schließlich gibt es einige Vertriebene, die man so gut wie nie in der Geschichte erwähnt hat. Dazu gehören auch Enteignung im eigenen Land, Vertreibung und auch Verfolgung.

    Ich finde die Geschichte um die zwei Familien sehr spannend gehalten, denn Sie stammen aus unterschiedlichen Ecke und dennoch erleben Sie das gleiche. Sie müssen mit der Angst, Kälte, Hungersnot und Zwangsarbeit in den Lägern aber dennoch nie dabei die Hoffnung auf Besserung aufgeben.

    Mir gefiel die Geschichte wirklich sehr gut, man kam gut und schnell rein. Zwischendurch hatte man das Gefühl nicht weiter zu kommen, aber dennoch war es wirklich ein berührendes und schönes Buch.





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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das bewegende Schicksal zweier deutscher Familien in der Sowjetunion zu Stalins Zeiten
    Zwei bewegende Familienschicksale

    Krim, 1930: Als sich Wilhelm Scholz weigert, seinen Grundbesitz dem Staat zu überschreiben, wird er mit seiner Frau Anna und ihren drei Kindern in den eisigen Norden umgesiedelt, wo sie mit vielen anderen Vertriebenen um ihr Überleben kämpfen. Auch Samuel Pfeiffer muss 1937 mit seiner Familie seine kaukasische Heimat verlassen und wird immer wieder denunziert und verfolgt. Eine Odysse durch die Sowjetunion beginnt ...

    "Wie Gräser im Wind" stammt aus der Feder von Ella Zeiss (bzw. Elvira Zeißler) und ist der Auftakt ihrer Tage des Sturms - Reihe. Bislang kannte ich die Autorin nur von ihrem Feenkind-Zweiteiler, der mir bereits gut gefallen hat. Umso gespannter war ich auf ihren Ausflug ins historische Genre und wurde mit kleinen Abstrichen auch nicht enttäuscht. Ella Zeiss stammt selbst aus Kasachstan und hat in diesem Roman die Erzählungen ihrer Großeltern verarbeitet. Dabei greift sie ein interessantes Kapitel der Geschichte auf: die Unterdrückung, Verfolgung, Enteignung und Vertreibung der Russlanddeutschen unter Stalin.

    Anhand zweier Schicksale erleben wir das Ganze hautnah mit. Da ist einerseits Familie Scholz von der Krim, andererseits Familie Pfeiffer aus dem Nordkaukasus. Beide werden aus ihrer Heimat vertrieben und gehen durch entbehrungsreiche Zeiten. Auf sie warten Hunger, Krankheit, Kälte, unmenschliche Bedingungen, Zwangsarbeit und ein Leben in ständiger Angst. Dabei spielen sich bewegende, traurige, dramatische, erschütternde und bereits auf den ersten Seiten richtig schockierende Szenen ab. Doch neben all dem Leid erleben wir auch ein paar glückliche und hoffnungsvolle Momente. Ich konnte mich gut in die Protagonisten einfühlen, vor allem in Anna Scholz. Eine wahre Überlebenskünstlerin, die trotz aller Widrigkeiten immer das Beste aus der Situation macht und dabei viel Mut zeigt. Durch den Prolog aus der Zukunft wissen wir auch bereits, welche Verbindung zwischen den beiden Familien besteht.

    Der Roman umfasst den Zeitraum 1930 bis 1941, ist einfach geschrieben und liest sich daher sehr flüssig und leicht. Mehrere Perspektiven wechseln sich dabei ab. Allerdings fehlte es mir ab und zu an Tiefe und manche Zeitsprünge waren mir zu groß. Eine Liebesszene fand ich auch etwas fehl am Platz. Ein paar mehr mehr Hintergründe oder vielleicht ein ausführliches Nachwort wären auch nett gewesen. Im Nachgang habe ich gleich selbst nochmal im Netz recherchiert und dadurch mein Wissen erweitert. Am Ende bleiben dann noch viele Fragen offen, die hoffentlich in der Fortsetzung "Tage des Sturms - Von Hoffnung getragen" beantwortet werden.

    Insgesamt kann ich daher "Wie Gräser im Wind" empfehlen und vergebe für das bewegende Schicksal zweier russlanddeutscher Familien 4 Sterne.

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    BeaRas avatar
    BeaRavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich eine unheimlich berührende Familiensaga, die wahnsinnig intensiv und mit Liebe zum Detail erzählt wird und das Herz berührt.
    Definitiv ein Jahreshighlight

    Cover:

    Das Cover passt perfekt zum Buch, zu den Erlebnissen der Familie, zu der Kälte, die auf vielerlei Art herrscht, aber auch zum Zusammenhalt und der Wurzellosigkeit.


    Meine Meinung:

    Puuh, selten bin ich um Worte verlegen, doch die Intensität dieses Buches hat mir glatt die Sprache verschlagen. Ich versuche trotzdem mal ein wenig von dem zu vermitteln, was mich beim Lesen bewegt hat.

    Ella Zeiss schafft es mit Sprache und Herz einen in dieses Buch, in die Geschichte der Familien zu ziehen. Man hat mit ihnen Angst und Mut, freut sich und leidet, hofft und bangt und möchte doch, dass es für jeden von ihnen gut ausgeht. Man ist zornig über so manche Ungerechtigkeit, nur um sich im nächsten Moment darüber klar zu werden, dass die selbe Ungerechtigkeit noch heute zum Teil vorherrscht. Die Ausgrenzung, die Verurteilung einer Minderheit. Der Mensch lernt aus seiner Geschichte heißt es – ich habe mich während des Lesens mehrmals gefragt, ob er es tatsächlich tut.

    Besonders verbunden habe ich mich der Familie Scholz gefühlt, denn Anna ist eine Frau, die man nur bewundern kann. Ihre Mischung aus Sorge, Furcht und Mut, ihre Art für andere einzustehen, haben mir sehr viel Respekt eingeflößt. Aber auch Harri Pfeiffer hat mich sehr beeindruckt mit seiner Reife und seinem Verständnis. Von der älteren Generation hieß es immer: Wir mussten früh erwachsen werden. Bei ihm und Erich Scholz bekam man das sehr deutlich vor Augen geführt und wie viel Verstehen und Stärke dahinter stand, ließ mich wirklich staunen.


    Leseempfehlung:

    Beide Familien werden entwurzelt, verweht wie ein Grashalm, aber ihre Wurzeln verdorren nicht, sie ändern einfach den Wuchs. Für mich eine unheimlich berührende Familiensaga, die wahnsinnig intensiv und mit Liebe zum Detail erzählt wird und mit ihren Emotionen das Herz bewegt. Definitiv ein Jahreshighlight.

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    smaragdeidechses avatar
    smaragdeidechsevor 4 Monaten
    Hin- und mitreissende Familiensaga ...

    Ella Zeiss 

    Wie Gräser im Wind:
    Tage des Sturms

    Teil 1 der Familien-Saga



    Worum es geht, Klappentext:

    1930 wütet das Sowjetregime 
    mit Enteignungen und Verhaftungen 
    in den ehemals wohlhabenden 
    deutschen Dörfern der Krim. 
    Jeder, der noch Land oder Einfluss hat, 
    schwebt in Gefahr.

    Wilhelm Scholz weigert sich, 
    seinen letzten Grundbesitz 
    an den Staat zu überschreiben. 
    Mitten in der Nacht zerren bewaffnete Männer ihn, 
    seine Frau Anna und ihre kleinen Kinder aus dem Haus. 
    Die Familie wird in die eisige Wildnis 
    des Hohen Nordens gebracht 
    und Baumfällarbeiten zugeteilt. 
    Inmitten von Hunger, 
    Krankheit und klirrender Kälte 
    kämpfen Anna und Wilhelm 
    ums Überleben und um einen Platz 
    in der neuen Weltordnung.

    Samuel Pfeiffer entgeht 
    einem ähnlichen Schicksal 
    nur durch eine rechtzeitige Flucht. 
    In einer Nacht- und Nebelaktion 
    verlässt er mit seiner Familie das Dorf 
    und lässt alles zurück. 
    Doch die Verschnaufpause währt nicht lang. 
    Als deutscher Lehrer 
    wird er immer wieder verfolgt und denunziert. 
    Eine Odyssee von der Krim bis nach Baku beginnt …



    Meine Meinung:

    Der Roman hat mich vom ersten Moment an 
    gefesselt und sehr berührt.

    Die Autorin Ella Zeiss hat mich mit ihrer Geschichte
    voll überzeugt und einmal begonnen,
    konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

    Sie schreibt mitreissend und spannend.
    Unglaublich, was die Menschen alles erdulden und
    erleiden mussten und wieviel Liebe und
    Nächstenliebe sie trotz allem noch für ihre
    Mitmenschen übrig hatten.
    Mit wieviel Kraft und Mut sie immer wieder
    neu angefangen haben...

    Sehr eingängig, flüssig und detailreich geschrieben,
    war ich vom erstem Augenblick gefangen in 
    der Geschichte und habe die beiden Familien
    begleitet und mit ihnen gelebt, gehofft und gelitten.
    Ich war sehr berührt und teilweise auch schockiert
    über die Willkür und Brutalität, der die Menschen
    damals ausgesetzt waren.
    Trotzdem haben sie niemals aufgegeben und
    immer weitergekämft, ich finde das schon sehr 
    bemerkens- und bewundernswert!

    Mich konnte die Autorin begeistern und ich freue 
    mich schon sehr auf den zweiten Teil dieser
    wundervollen Familiengeschichte,
    die ich für unbegingt lesenswert halte!
    Ich kann den Roman nur allerbestens empfehlen!

    Ich finde Ella Zeiss hat 5 Sterne mehr als verdient !!!


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    Y
    Yvo76vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, dass einen von Anfang bis Ende fesselt
    Nach einer wahren Begebenheit

    Ich bin ja eher so der Leser von Liebesromanen und Fantasygeschichten. Historisches konnte mich bisher noch nie wirklich fesseln und daher habe ich mich echt eine lange Zeit nicht an diese Art von Romanen herangetraut. Aber als ich von dieser Geschichte erfahren habe, musste ich es unbedingt lesen.

    Das Buch ist einfach unglaublich. Ich habe so sehr mit den Protagonisten mitgefiebert und mitgelitten. Teilweise musste ich das Buch zur Seite legen, weil es mich einfach so mitgerissen hat. Aber lange konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, denn ich musste unbedingt wissen wie es weiter geht. Wenn einem dann noch bewusst wird, dass das Ganze einer wahren Begebenheit entspricht und damals die Vertreibung aus der Krim wirklich so abgelaufen ist. Also mir sind nicht nur einmal die Tränen gekommen.

    Die Art und Weise wie die Autorin einen mit Ihrem Schreibstil fesselt ist einfach überragend und trägt dazu bei, dass sich das Buch leicht und fließend lesen lässt. Man merkt wieviel Herzblut in dieser Geschichte steckt und ich kann sie echt jedem nur empfehlen. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf Band 2.

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    U
    ulla_leuwervor 4 Monaten
    eine berührende Familiengeschichte

    Meine Meinung:

    Mir war ja bewusst, dass ich eine authentische Familiensaga lesen würde, als ich beschlossen hatte, dieses Buch zu lesen. Solche Bücher hatte ich schon öfter mal in der Hand, aber dieses Buch hat mich ganz besonders berührt. Ich fand es unglaublich interessant und bewegend, was Menschen alles erleben mussten und durchgehalten haben.

    Jeder aufgeschlossene Leser hat sicher schon einiges über die Zeiten nach 1930 gelesen. Meist waren es spannende Krimis oder Liebesgeschichten,  die uns so nebenbei etwas über das Leben und Alltags geschehen berichteten. Hier hatte ich nun eine Familiengeschichte, die auf Tatsachen beruhte. Aber  es betraf nicht irgendeine Familie, sondern es sind die Erlebnisse ihrer Familie, die die Autorin uns erzählt. Ich möchte jetzt nicht weiter auf den Inhalt des Buches eingehen, nur erwähnen, dass es so viele Momente gab, die mich ungemein berührt haben und ich dachte manches Mal, wie konnten die Menschen das nur aushalten. Extreme Winter und die Unwissenheit, was ist mit lieben Familienangehörigen geschehen, zerrten nicht nur an den Nerven. Aus der Entfernung und in der heutigen Zeit lebend, habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich gehandelt hätte. Entscheidungen mussten gefällt werden, die nicht leicht fielen. Eine Hochachtung vor den Menschen, die das alles durchmachen mussten!

    Ella Zeiss hat mich mit ihrem Erzählstil an das Buch gefesselt, ich war mittendrin als Beobachterin und wünschte allen immer wieder, dass sie heil aus der Sache herauskommen.



    Fazit:

    Ein besonderes Buch über eine Zeit, die vielen Menschen Not und Elend und schlimme Erlebnisse bescherte. Es informiert uns aber auch, wie es woanders aussah und was Hass alles bewirken kann.

    Auf jeden Fall empfehle ich dieses Buch weiter. Ich persönlich bin sehr gespannt auf das zweite Buch, denn die Personen sind mir ans Leserherz gewachsen und ich wünsche Ihnen, dass es für sie eine gute Zeit geben würde.


    Bei Elvira Zeißler möchte ich mich vielmals für dieses berührende  Buch bedanken.

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    Rinas-Bücherblogs avatar
    Rinas-Bücherblogvor 4 Monaten
    Eine Geschichte die das Leben schrieb und von der Autorin bestens umgesetzt wurde.

    Es ist keine Fantasie auch keine romantische Liebesgeschichte, aber eine die das Leben geschrieben hat, in all ihrer Grausamkeit. Jedes Kapitel für sich hinterlässt Spuren der Emotionen . Sie ist voller Spannung, voller Hoffnung, voller Grausamkeit. Ich bin tief beeindruckt, wie toll spannend und bewegend man dieser Handlung folgen kann. Mich macht selten eine Handlung sprachlos, aber diese hat es.  Jedes Kapitel für sich war in sich so bewegend und die Menschen nach ihrer Enteignung begleiten zu können war ein wirkliches Erlebnis. Ella Zeiß schaffte es durch ihren Schreibstiel die Geschichte so nahe und bewegend rüber zu bringen, dass man das Gefühl haben könnte live dabei gewesen zu sein.

    Eigentlich dachte ich mir, dass dies eher nicht mein Genre ist, aber Elvira hat mir gezeigt, dass es wirklich daran liegt, wie man was schreibt.

    Mir ist auch vieles klar geworden. Es wird zwar immer von Russendeutschen gesprochen, aber was dies bedeutet und welche Auswirkungen dies auf diese Menschen hat und was sie erleben mussten, hat mich doch sehr zum Nachdenken gebracht.

    In Deutschland waren es die Russen, in Russland nur die Deutschen und das bekamen sie wohl zu spüren.

    Was sie alles ertragen mussten könnt ihr hier lesen in dieser bewegenden Geschichte.

    Zieht Euch warm an, es ist dort kalt.

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    Tomatensauceverzauberins avatar
    Tomatensauceverzauberinvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: abgebrochen... mich hat diese Geschichte nicht mitreißen können, schade
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    Kruemel2006s avatar
    Kruemel2006vor 4 Monaten

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