Elle Newmark

 3.8 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Der Granatapfeldieb, The Sandalwood Tree und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Elle Newmark

Der Granatapfeldieb

Der Granatapfeldieb

 (16)
Erschienen am 01.05.2009
The Book of Unholy Mischief

The Book of Unholy Mischief

 (0)
Erschienen am 03.11.2009
The Sandalwood Tree

The Sandalwood Tree

 (0)
Erschienen am 13.03.2012

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Rezension zu "Der Granatapfeldieb" von Elle Newmark

das geheime Buch
Taluzivor 2 Jahren

Der Straßenjunge Luciano lebt genau wie sein Freund Marco auf der Straße von Venedig. Mit kleinen Diebstählen stillen sie ihren Hunger. Eines Tages wird Luciano von dem Chefkoch des Dogen beim Klau eines Granatapfels erwischt. Maestro Amato Ferraro nimmt Luciano mit in seine Küche. Luciano staunt nicht schlecht, denn der Maestro nimmt sich seiner an und macht ihn zu seinem Lehrling. Obwohl Marco neidisch ist, so vergisst Luciano nicht seine Freunde von der Straße. Im mittelalterlichen Venedigt kursieren Gerüchte über ein geheimnisvolles Buch. Es soll das Rezept der Unsterblichkeit enthalten. Nach und nach erzählt Amato Ferraro seinem Lehrling Luciano von geheimnisvollen Kräutern, Rezepten und geheimen Wissen aus diesem Buch. Luciano gerät in den Konflikt: zu seinem Maestro halten oder das Buch an sich nehmen und sich und seinen Freunden ein besseres Leben zu bieten.

Der Schreibstil dieses Buches war für mich zu ausufernd und abschweifend. Es wurde sich zu lange an Details und Beschreibungen aufgehalten. Die Geschichte selber „das geheimnisvolles Buch und sein Wissen“ war eine schöne Grundstory und der Grund warum ich das Buch nicht aus der Hand legte, sondern bis zur letzten Seite weiter gelesen habe. Aber es zog sich ganz schön. Interessante Höhepunkte waren, wenn Maestro Amato Ferraro sein Wissen vermittelte und über seine Art zu kochen erzählte. Beide Hauptcharaktere waren von der Autorin Elle Newmark gut dargestellt und ich fand ihre freundschaftliche Verbindung gelungen. Aber viele andere Charaktere tauchten auf, verschwanden wieder, um dann doch noch mal aufzutauchen. Hier war irgendwie keine Struktur zu erkennen und alle anderen Charaktere blieben für mich blass und unbedeutend.

Zum Schluss steigert sich die Spannung endlich. Ferraro und Luciano müssen mit dem Buch fliehen. Aber schon nach wenigen Seiten war die Spannung wieder beendet und der Roman kam schnell zum Ende.

Schade. Die Idee der Story finde ich gut und auch viele Ansätze in der Geschichte, aber der Schreibstil und die fehlende Spannung, machten „der Granatapfeldieb“ zu einem zähen Leseereignis.

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smutcops avatar

Rezension zu "Der Granatapfeldieb" von Elle Newmark

Rezension zu "Der Granatapfeldieb" von Elle Newmark
smutcopvor 8 Jahren

In dunklen Zeiten, als noch die Kirche bestimmte was Wissenschaft ist und was nicht, hatten mutige Männer die Idee, strittige Thesen wie zB: "Die Erde ist rund", solange in schriftlicher Form aufzubewahren, bis die Zeit reif sei würde um sie der Öffentlichkeit mitzuteilen.
"Reif" insofern, dass es für die "Wächter" wie sich selber nannten, nicht mehr lebensgefährlich war, das Volk aufzuklären.
Das Besondere an den Wächtern war, dass sie alle der selben Berufsgattung angehörten: Sie waren Köche, Meisterköche bei der Großen und Reichen. Jeder Koch hatte ein Buch, in dem er Wissen sammelte und darüber wachte. Jeder Wächter kannte nur zwei andere Wächter, den er im Notfall sein Buch zukommen ließ oder es vernichtete, ehe es der Kirche oder ähnlichen Folterknechten in die Hände fiel.********** Einer dieser Köche ist Amato Ferraro, Chefkoch des Dogen von Venedig. Amato sucht einen Nachfolger und erkennt ihn in dem Dieb und Straßenjungen Luciano. Er gibt ihm ein Dach über dem Kop und nimmt ihn fortan in der Küche in die Lehre. Mit allerlei kulinarischen Kniffen, lenkt Amato die politischen Entscheidungen des Dogen. So kommen Bilsenkraut und Baldrian ebenso wie Opium in der Küche zum Einsatz. Doch der Doge ist alt und schwach und venizianische Patrizier gieren nach Macht. Den Dogen, seine Räte wie auch den Papst eint eine Jagd, die jeder aus unterschiedlichen Bewegründen mit äußerster Brutalität vorantreibt.Die Jagd nach einem sagenhaften Buch, das dem Einen den Schlüssel für ewiges Leben und dem Anderen die Formel zur Goldherstellung in die Hand geben soll. Luciano, zwar auf der Straße aufgewachsen, aber mit einem wachen Geist und einer großen Portion Neugier ausgestattet hört natürlich auch von dem Buch und könnte es gut gebrauchen, um seine angebetete Fransesca - eine wunderschöne Novizin - aus dem Kloster zu befreien und zu heiraten. Nach und nach weiht der Küchenchef seinen Lehrjungen in immer mehr Geheimnisse und Lebensweisheiten ein, bis dem langsam dämmert, das Amato Ferraro, der Koch, im Besitz des Buches ist.
Es ist jedoch nicht eine Art Zauberbuch sondern unendlich wertvoll für diejenigen, die nach Wahrheit, Wissenschaft und Aufklärung suchen. Da Amato sich Luciano als Wächterlehrling ausgesucht hat, weiht er ihn in sein Geheimniss ein und es bleibt nicht lange geheim. Von Neidern denunziert müssen die Beiden vor den "Capa Nerra" fliehen, dem berüchtigten Geheimdienst des Dogen, das Buch immer im Gepäck.

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Herzgedankes avatar

Rezension zu "Der Granatapfeldieb" von Elle Newmark

Rezension zu "Der Granatapfeldieb" von Elle Newmark
Herzgedankevor 9 Jahren

Überraschend wird der kleine Dieb Luciano Lehrjunge bei dem geheimnisvollen Chefkoch des Dogen Maestro Ferrero.
Luciano wird um seine Lehrstelle beneidet, denn Gerüchten zu Folge besitzt Ferrero ein Kochbuch von unschätzbarem Wert und der Doge möchte nichts mehr, als dieses Buch besitzen, denn er ist krank und hofft mit den Rezepten des Buches, dem Tod von der Schippe springen zu können.
Reichtum, Unsterblichkeit und Zauberkräfte um Menschen zu beeinflussen verspricht das Buch.
Nach und nach wird Luciano ebenso von den Gerüchten gepackt und gerät damit in eine Intrige, dessen Gefahr es sich noch nicht bewusst ist.
Schon auf den ersten Seiten nimmt die Autorin dem ursprünglich, spannendem Plot einiges an Reiz, in dem sie der Handlung vorgreift.
Abgesehen von einer durchaus gelungenen, kurzen Einführung hetzt Newmark den Leser durch die ersten Seiten. Bis zur Seite 25 erfuhr ich beim Lesen schon, dass Luciano (Erzähler der Geschichte) als Straßenjunge aufgelesen wurde, um dann als Lehrjunge in einer großen Küche arbeite.
Ohne ersichtlichen Grund nimmt Maestro Ferrero ihn unter seine Fittiche. Später wird zwar auf die Gründe eingegangen, aber anfänglich wirft das Tempo der Autorin mehr Fragen auf als nötig. Außerdem verrät sie schon auf diesen ersten Seiten, dass Luciano seiner Francesca bald näher kommt.
Hier wäre durchaus ein anderer Aufbau wünschenswert gewesen.
Erst allmählich kehrt etwas Ruhe in die Story, die dann aber durch Zeitsprünge immer wieder zerrissen wird. Trotzdem war es mir möglich relativ flüssig zu lesen. Dazu trägt wohl auch der eher einfache Schreibstil der Autorin bei. Nur bleiben die Protagonisten blass und berechenbar.
Fast jedenfalls, denn am Schluss überschlagen sich die Ereignisse und während die Story in der Mitte eher zäh ist, schließt sie mit einem überraschenden Finale.
Ich möchte außerdem anmerken, dass ich den gewählten Titel als sehr unpassend gewählt empfinde. Der englische Originaltitel kommt der Handlung viel näher. Außerdem ist jedes Kapitel mit einem „Buchthema“ überschrieben und so wäre alles im Gesamten viel stimmiger.
Fazit: Tolle Idee zäh umgesetzt. Das Ende tröstet ein bisschen darüber hinweg.

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