Ellen Alpsten Auf den Spuren von William Shakespeare

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Inhaltsangabe zu „Auf den Spuren von William Shakespeare“ von Ellen Alpsten

Diese wunderbare Bilderreise spürt Leben und Zeit William Shakespeares nach und führt uns an die Orte, an denen der Dichter lebte und die ihn zu seinen Werken inspirierten. Anhand historischer Bilder und Stiche sowie zahlreicher neuer Aufnahmen taucht der Leser ein in die Zeit William Shakespeares und besucht Stratford-upon-Avon oder das elisabethanische London mit dem Globe Theatre. Anschauliche und lebendige Texte gewähren Einblick in Leben und Gesellschaft zu jener Zeit, und es wird auch dem Geheimnis um die Person William Shakespeares selbst nachgegangen.

Toll, auf den Spuren von Shakespeare

— Postbote
Postbote

Schöne Abbildungen und informativer Text, der zudem nicht zu schwierig geschrieben ist.

— BlueSunset
BlueSunset
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  • Shakespeare for ever

    Auf den Spuren von William Shakespeare
    Daphne1962

    Daphne1962

    21. June 2017 um 19:26

    "Auf Dinge, die nicht mehr zu ändern sind, muss auch kein Blickzurück mehr fallen! Was getan ist, ist getan und bleibt's."(William Shakespeare 1564-1616)Wer hat ihn nicht gesehen, den Film Shakespeare in Love. Völlig beseelt bin ich aus dem Kino damals gekommen. Nun hab ich Dank einer LB-Leserin dieses tolle Buch entdeckt. Wer kennt nicht seine großen Werke "Romeo und Julia" oder "Mcbeth", "Was ihr wollt" oder "Othello".Dieser schöne Bildband über einen Mann, über den man so wenig weiß, ist so wunderschön gemacht. Tolle Illustrationen und verständliche Texte hat die Autorin Ellen Alpsten hier verfasst. Es macht so Spaß darin zu blättern. Was haben wir Shakespeare zu verdanken? Viele Begriffe aus unserem Sprachgebrauch. "Jeder Topf findet seinen Deckel" oder "Kleider machen Leute". Das sind alles geflügelte Worte geworden. Was wären wir heute ohne sie? Etwa 3000 Worte und Ausdrucke hat William Shakespeare aus Stratford-upon-Avon in die englische Sprache eingeführt. Aber auch alles, was zu Lebzeiten des großen Autoren und Dichter gerade so üblich war, wie die Leute dort gelebt haben, auf den Tisch brachten oder wie sich sich kleideten, beschreibt die Autorin sehr bildlich. Woran die Engländer glaubten, was ihnen wichtig war und wie es im Königshaus zuging. Ich kann jedem Shakespeare Liebhaber dieses Buch nur empfehlen.Mit 143 Seiten ist es auch in keiner Weise zu überladen. Alles wesentliche ist beschrieben. 

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  • Sein Leben und seine Werke

    Auf den Spuren von William Shakespeare
    Postbote

    Postbote

    16. April 2017 um 23:53

    Noch heute ist der Künstler so Berühmt das seine Stücke immer noch aufgeführt werden. Auf den Bühnen der Welt oder in kleinen organisierten Theatergruppen, finden sich eine Schar an Zuschauern. Wer war Shakespeare und wie wurde er so erfolgreich? Mit diesem Buch wird man Bildlich und klein gehaltenen Texten, sehr gut und informationsreich über den Künstler unterhalten. Geboren in Strutford up Avon, dort aufgewachsen, zur Schule gegangen, dort auch geheiratet und dort ebenfalls Vater von drei Kindern geworden. Doch er wollte mehr, sein Umzug nach London veränderte alles. Der Band informiert ebenfalls, was wurde zu der Zeit gegessen, welche Mode trug man, wie sprach man die Sprache oder aber man erfährt etwas darüber wie die Uhren tickten. Man kann sich seine Entwicklung erlesen wie er auf die Idee kam ein Stück zu schreiben. Oft holte er sich die Ideen vom Erlebten aus der Gesellschaft und integrierte dies sie so ins Stück. Z.B.lies er im Kaufmann von Venedig, das für die Engländer unbekannte Leben der Venezianer zur Geltung kommen. Für die Engländer war Venedig befremdlich und obszön, doch wollte viel neues ausprobiert und entdeckte werden. Einige Spielstätten bis hin zum Bau und die Erfindung The Globe werden ebenfalls erwähnt. Seine berühmteste Zuschauerin Elisabeth 1 oder König Jakob1 machten Shakespeare schon damals berühmt und erfolgreich.Unter Jakob1, bekommt seine Truppe gar Auftritte an Hofe. Das Wiederum nutzt der Künstler, zu der Idee, Macbeth zu schreiben. Er bekommt einen trügerischen Einblick am Hof, erfährt über die Enge, die Intrigen, Hass und Macht. Ein Spaß machendes Buch, das einen animiert es zur Hand zu nehmen um sich immer wieder zu informieren. Mit eingebunden sind politische und geschichtlichen Geschehen, der damaligen Zeit. Leicht zu lesen und zu verstehen. Zum Schluss wird man über die inhaltlichen Bilder informiert. Wissenswertes zum Bereisen aufgeführter Orte. Seitenangaben von Zitaten zu Dramen von Shakespeare. Eine für mich lohnenswerte Investition in dieses Buch. 5 Punkte

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  • Schöne Abbildungen und ein leicht-lockerer, aber informativer Text

    Auf den Spuren von William Shakespeare
    BlueSunset

    BlueSunset

    14. June 2016 um 13:10

    In diesem Bildband finden sich zahlreiche Informationen zu Shakespeares Leben, seinen Werken, aber auch seiner Zeit generell. Die Texte sind kurzweilig, leicht und sehr informativ geschrieben. Die Autorin hat sich Mühe gegeben, die Fakten, Zahlen und Personen so einzufügen, dass die Sätze nicht überladen wirken, sondern diese Informationen scheinbar nebenbei „mittragen“. Meine Meinung Die einzelnen Kapitel des Buches laden dazu ein, darin zu stöbern – Dieser Bildband ist eher eine Lektüre für Zwischendurch, in der man immer mal wieder einen Abschnitt durchblättert, als ein Buch, das man von vorne nach hinten liest.Mich hat es zum Teil etwas gestört, dass englische Begriffe nicht extra hervorgehoben wurden. Denn, der englischen Grammatik entsprechend, waren die Nomen klein geschrieben, sodass es nicht selten vorkam, dass ich den Satz zweimal lesen musste, bis ich verstand, was gemeint war. Wenn die Anführungszeichen für Namen vorbehalten sind, so hätte man die englischen Begriffe zumindest kursiv darstellen können. Das war also ein kleines Ärgernis, doch den Inhalt beeinflusste es nicht negativ. Mir hat es sogar gut gefallen, dass die richtigen, englischen Begriffe genutzt wurden und so auch dem deutschen Leser, die „echten“ Begriffe nahegelegt wurden.AbbildungenDa es sich bei diesem Buch um einen Bildband handelt, ist es nicht erstaunlich, dass auch eine ganze Menge an Abbildungen zu finden sind. Diese sind sehr gut gewählt und mit dem Text arrangiert. Es finden sich sowohl Fotos von nachgestellte Szenen als auch Gemälde, Fotos und Karten. Die Mischung ist sehr schön und die nachgestellten Szenen bieten einen authentischen Blick in Shakespeares Vergangenheit. Fazit  Mir hat der Bildband gut gefallen. Mich hat besonders gefreut, dass die Texte leicht zu lesen und sowohl lehrreich als auch unterhaltsam sind. Leider passiert es bei Bildbänden zu oft, dass die Texte sehr anspruchsvoll sind oder aufgrund des beschränkten Platzes nur von Zahlen und Namen strotzen. Dies ist hier nicht der Fall und macht den Bildband perfekt für den Couchtisch zum immer mal wieder darin Blättern, um etwas mehr über Shakespeare als Person und auch über sein Leben, seine Werke und seine Zeit zu erfahren. 

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  • Shakespeare in seiner Zeit und als literarisches Phänomen

    Auf den Spuren von William Shakespeare
    R_Manthey

    R_Manthey

    08. April 2016 um 16:14

    In wenigen Tagen jährt sich der Todestag von William Shakespeare zum 400. Mal. Auch nach dieser langen Zeit gehört der Engländer noch zu den meistgespielten Dramatikern der Welt. Warum ist das so? Was ist so besonders an den Werken dieses Mannes? Spielt man ihn, weil man ihn schon immer gespielt hat, gewissermaßen aus einer Art Theater-Trägheitsgesetz heraus? Oder liegt in den Werken von Shakespeare eine einzigartige Aussagekraft, die immer wieder fasziniert? Ellen Alpsten gibt darauf am Ende ihres Buches eine klare Antwort: "Kein anderer Schriftsteller erhellte je auf so simple und doch beredte und eingängige Weise das menschliche Wesen und die ganze Bandbreite unserer Gefühle."In diesem Wesen der Shakespearschen Werke liegt zugleich eine besondere Mystik. Denn wer war dieses literarische Genie? Man weiß zwar relativ viel über die Lebensumstände Shakespeares und auch über die damalige Zeite, aber nur sehr wenig über ihn. Woher nahm dieser höchstens durchschnittlich gebildete Sohn eines Handschuhmachers aus der englischen Provinz seine Ideen, woher kommt der Glanz seiner Sprache, die das Englische nachhaltig beeinflusste? Darauf gibt es auch in diesem Buch keine endgültige Antwort. Woher sollte sie nun ausgerechnet jetzt auch kommen? Immerhin aber geht die Autorin auch auf die zahlreichen Spekulationen ein, die mit dem Gedanken spielen, dass William Shakespeare gar nicht der Autor der ihm zugeschriebenen Werke sei. Sie folgt diesen Spekulation, aber sie hält sie nicht für besonders schlüssig.Die Grundidee dieses in jeder Hinsicht schönen Buches besteht darin, den Lesern Shakespeare als Kind seiner Zeit nahe zu bringen. Es geht also nicht vorrangig um Shakespeares literarisches Schaffen, sondern vielmehr um das unübliche Erzählen von Geschichte. Wenn man in der Schule etwas über diesen einmaligen Dramatiker lernt, dann beginnt das wie immer mit Informationen zu den wenigen bekannten Daten aus seinem Leben, mit ein paar Brocken zur damaligen Zeit, und schließlich folgen seine Werke oder wahrscheinlich speziell eines. Diese eher singuläre Wissenvermittlung bleibt kaum im Gedächtnis, weil man sich das zu Erlernende nicht vorstellen kann. Man kennt kaum die Lebensumstände, die vor hundert Jahren in Deutschland herrschten. Wie soll man sich dann das Leben vor 400 Jahren in England vorstellen? Und die Probleme der damaligen Menschen?Ellen Apsten versucht diese Lücke in ihrem Buch (so gut wie das heute noch möglich ist) zu schließen. Und das gelingt ihr hervorragend. Lebensstil, Mode, Ernährung, Sitten und Gebräuche, die Vorstellungen der Menschen allgemein und die der verschiedenen Bevölkerungsschichten insbesondere, der Zeitgeist und die politische Lage auf den britischen Inseln und natürlich die Rolle und die Bedeutung des Theaters - all das sind Themen der Autorin, die sie vorzüglich und sehr plastisch im Text abarbeitet und mit vielen Fotografien (historischen Abbildungen und Nachstellungen) untermauert. Das ist der eine Strang dieses Buches. Der andere folgt Shakespeare, seinen Werken und dem unerklärlichen Genie, das dahinter stand.Dieses Buch vermittelt also eine Art sehr gelungener und faszinierender Reise in eine längst vergangene und für uns kaum noch vorstellbare Zeit und zu einem der größten literarischen Genies der Menschheit. Von Shakespeares Kollegen Ben Johnson soll der Satz stammen: "Shakespeare gehört keinem Zeitalter an, sondern der Ewigkeit." Das hat sich eindrucksvoll bewahrheitet. Und es ist gleichzeitig ein wundersames Rätsel, wie es dazu kam. Ein sehr lesenswertes Buch.

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