Schon das erste Durchblättern zeigt: Es gibt viel zu sehen im deutschsprachigen Raum. Das Gebiet ist trotz dieser Eingrenzung groß und nicht jedes Ziel von überall erreichbar. Das sollte man bedenken, denn die Reisezeiten sind für diese Wochenendtrips nicht mit erfasst. Wer Freitags aus dem Büro kommt und Montag wieder dorthin muss, wird die meisten dieser Ausflüge eher nicht unternehmen, es sei denn sie liegen mehr oder weniger in der Nähe.
Grundsätzlich sollte aber jeder hier etwas nach seinem Geschmack finden, selbst wenn es nur ein Tagesausflug wird oder doch ein längerer Urlaub; kein Bundesland bleibt unentdeckt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und ein paar Geheimtipps kommen unter, aus Platzgründen muss sich der Text aber auf das notwendigste beschränken. Informationen zur Anreise sind etwa sehr unterschiedlich: Bei Autobahnen findet man noch recht genaue Angaben, bei Zugverbindungen zuweilen nur den Satz "Ist gut mit dem Zug zu erreichen." Aha.
Geografisch sind die Ziele sehr unterschiedlich verteilt. Während Nordseeinseln und Süddeutschland gut vertreten sind, kommen insbesondere der Südosten und weite Teile Niedersachsens und Brandenburgs schlecht weg. Klar, Touristen-Hotspots nicht sind das nicht gerade, aber mit etwas Ortskenntnis hätten sich hier sicher sehenswerte Ausflugsziele finden lassen, dafür lieber ein paar weniger Inseln und Berge.
Die Bilder machen in jedem Fall Lust auf mehr, auch wenn das Buch insgesamt eher textlastig ist. Eine übersichtliche Landkarte mit allen Zielen in der vorderen Klappe hilft beim Überblick und dabei, in der Nähe des eigenen Wohnorts passende Ziele zu finden.




