Ellen B. Crown Lazarus

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  • Rezension zu "Lazarus" von Ellen B. Crown

    Lazarus

    sabisteb

    24. August 2010 um 20:08

    Bei Bohrungen entdecken russische Wissenschaftler in ihrem Bohrschacht ein unbekanntes Lebewesen, das sich als äußerst gefährlich erweist. Es tötet mehrere Wissenschaftler bevor es eingefangen werden kann. Die Wissenschaftler taufen den Wurm „Riftia“. Jahre später werden Jade Morgrave und W. Ashton Rawleigh erneut auf diesen fall angesetzt, der für sie jedoch äußerst persönliche Folgen haben wird. Während man bereits in Folge 5 versuchte die ersten 4 Episoden in einen Bezug zueinander zu setzten, wird dies nun in dieser sechsten Episode der reihe vollendet. Die Puzzelteile ergeben erstmals ein Gesamtbild, wenn auch ein noch recht wirres. Die Geschichte über die Bohrung und der Fund eines unbekannten Wesens in diesem Bohrloch erinnert sehr an eine neue Nutzung eines bekannten Stoffes des Verlages: Danger Part 2 – Das Ding aus der Tiefe. Dennoch nimmt die Geschichte in dieser Folge endlich wieder an Fahrt auf, was man auch an der Lauflänge von über 75 min erkennt. Es werden mehrere Geschichten parallel erzählt. Zum einen der Fund und die Erforschung des Riftia Wurmes und Jade und Ashtons Entdeckung. Der Wechsel zwischen den beiden Erzählebenen macht es manchmal ein wenig schwierig der Geschichte zu folgen, weil es zumindest für mich keine wirklich auffälligen Stimmen gab, an denen ich mich orientieren konnte in welcher Erzählung ich mich gerade befinde, aber meist kann man recht schnell umschalten. Der Höhepunkt der Geschichte sind die Erkenntnisse, die Jade und Ashton über sich gewinnen. Noch ist mir nicht ganz klar, wie diese Zusammenhängen, aber das wird sicherlich in den nächsten Teilen noch geklärt werden. Auch diesmal liefern sich die beiden Agenten Wortgefechte und es gibt einige, detailreiche sexuelle Anspielungen, die im Lichte der Entdeckungen der beiden noch eine ganz andere Brisanz gewinnen. Genervt haben mich jedoch folgende Aussagen: „genetisch manipuliertes Protein“. Wenn es auch mittlerweile unterschiedliche andere Regulationsmechanismen gibt, so gilt vereinfacht jedoch immer noch das zentrale Dogma DNA ->RNA-> Protein. Ein Protein kann nicht gentisch verändert werden, nur die dazugehörige DNA, die es codiert. Die Aussage der Riftiawurm sei böse, nur weil er Wissenschaftler getötet hat, die seine Biologie nicht verstehen, finde ich auch vermessen. Kein Lebewesen ist einfach nur grundlos böse (außer dem Menschen). Fazit: Eine der besten Folgen der Reihe. Durch die Erzählweise ein wenig wirr und unstrukturiert aber durchaus unterhaltsam mit guten Sprechern und stimmiger Geräuschkulisse. Ohne Vorkenntnisse von Teil 5 jedoch kaum zu verstehen, besser noch sollte man alle 4 vorherigen Folgen gehört haben.

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