Ellen Berg Alles Tofu, oder was?

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Inhaltsangabe zu „Alles Tofu, oder was?“ von Ellen Berg

Was tun, wenn’s keinem schmeckt? Mit ihrer veganen Kost treibt Dana die Gäste ihres Bistros in die Flucht – man will Currywurst statt Quinoa. Als hätte die Alleinerziehende mit ihrer kleinen Tochter und ihrem greisen Vater nicht schon genug zu tun, versucht die fiese Maklerin Frau Müller Mertens, sich das Haus unter den Nagel zu reißen, in dem Dana ihr Restaurant betreibt. Im Kampf »Gemüse gegen Gentrifizierung« hilft Dana nur der Griff zum Brecheisen. Und als sich dann noch der neue Mann ihres Herzens als Fleischesser entpuppt, ist das Maß endgültig voll.

Ein schönes Buch, das mir vergnügliche Lesestunden bereitet hat.

— CorinnaWieja
CorinnaWieja

Ein witziger kurzweiliger Liebesroman, der mir nach anfänglichem Zweifeln doch gut gefallen hat, obwohl er nicht meinem Genre entspricht.

— kassandra1010
kassandra1010

Ein amüsanter unterhaltender Roman

— Corpus
Corpus

Perfekte Urlaubslektüre! Super für Strand oder Pool! Lässt sich gut runterlesen, dennoch sehr fesselnd und lustig dazu! Typisch Ellen Berg!

— Luiii_111
Luiii_111

Ein herrlich witzig frecher Roman der kein Auge trocken lässt...

— aga2010
aga2010

"Lustige Kost" für zwischendurch!

— 19Ostseekind77
19Ostseekind77

Nett, aber kann leider nicht mit ihren vorherigen Werken mithalten.

— Sahani88
Sahani88

Witzig, frech und sehr unterhaltsam!

— YvetteH
YvetteH

Diese Ideen sind einfach "köstlich"^^

— Judiko
Judiko

Ganz lustig - das Richtige für den Urlaub!

— baerin
baerin

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
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    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Alles Tofu......

    Alles Tofu, oder was?
    anne_fox

    anne_fox

    24. August 2017 um 13:55

    Nach dem Roman bekommt man irgendwie mal Appetit die vegane Küche mal auszuprobieren.Dana steht vor vielen Problemen, nicht nur das ihr ihre Restauranträume mit der dazugehörigen Wohnung gekündigt wurden, sondern auch ihre Beziehung mit Paul steht vor dem Aus. Dann zieht auch noch ihr Vater mit in die Wohnung, also Chaos pur. Doch durch den humorvollen Schreibstil der Autorin und der genialen Story, bekommt Dana alles wieder in den Giff und alles wird sogar besser als vorher. Der Roman liest sich leicht weg und man hat einige vergnügliche Lesestunden.

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  • Veghansinn oder nicht? - da "Lass mich mal ausholen!"

    Alles Tofu, oder was?
    Antek

    Antek

    13. August 2017 um 14:03

    Der Schreibstil von Ellen Berg ist locker, spritzig und ihr gelingt es immer schon auf der ersten Seite, dass ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht lese. Mittlerweile tummeln sich schon so gut wie alle ihre Bücher mit den typisch witzigen Covern in meinem Regal. „Alles Tofu, oder was?“ hat bisher noch gefehlt und ich bin froh, dass ich mir auch diesen große Lesespaß jetzt endlich gegönnt habe, mir wäre wirklich etwas entgangen. Dana träumt schon vom Heiratsantrag, als sie das romantische Dinner für sich und ihren Freund Paul zum Zweijährigen vorbereitet. Der ist allerdings wenig begeistert von ihren veganen Köstlichkeiten und nach einem Fetzenstreit verlässt er mit den Worten „ Du Vegahnsinnige. Ich bin ein Mann, ich brauch Fleisch“ die Wohnung. Paul kommt nicht wieder, dafür aber sitzt ihr Vater in seinem Elektrorollstuhl  und einer gepackten Reisetasche auf dem Schoß vor ihrer Haustüre. Dana wird allein schon beim Gedanken daran, dass er einziehen könnte, ganz grün im Gesicht, was der pensionierter Lehrer und passionierte Besserwisser nur lächelnd mit den Worten, „Kind ich habe dich nicht gebeten, mir eine Niere zu spenden. Nur die Bitte geäußert, mich aufzunehmen.“, kommentiert. Aber wenn Dana gedacht hat, dass, mit vom Liebhaber verlassen, vom Vater überrollt und fehlende Kunden, abgesehen von Stammgast Philipp, in ihrem kleinen Bistro, seit es dort nur noch vegan, gesunde Gerichte gibt, das Maß an Problemen mehr als ausgereizt und nicht mehr steigerbar ist, dann hat sie sich getäuscht. Denn schon steht auch noch die fiese Maklerin Müller-Mertens im Bistro Paradies und verkündet. „In drei Wochen ist hier Schluss.“, „Ich nehme an, dass sie die Kündigung bekommen haben.“ Als Leser darf man gemeinsam mit Dana den Kampf gegen die Immobilienfirma Pro Domo GmbH aufnehmen, die mit Müller-Mertens eine Ausgeburt an Schikaneprofi ins Rennen schickt. Kakerlaken, Abrissbagger, Gewerbeaufsichtsamt und abgestellter Strom, sind nur wenige Beispiele dafür, was die aufgetakelte Dame in petto hat, um Dana zu vertreiben. Unterstützung bekommt sie von Eddy, dem Inhaber von Eddys Ökonische und Internetprofi. Auch Phillip ist „definitiv entschlossen, sich sein Stammlokal nicht wegnehmen zu lassen“, zum Glück hat er einen Schulkameraden, der Anwalt und Spezialist in Räumungsklagen ist. Was der bewirken wird und was nicht, erfährt man hier. „Tofu ist keine geschmackliche Offenbarung, aber es kommt wie beim Beton darauf an, was man daraus macht.“ Auch Danas Versuche andere von ihrer „vegetarisch, vegan, makrobiotisch, vollidiotischen“ Ernährung zu überzeugen stehen auf der Agenda und sorgen für jede Menge Spaß. Wenig erfolgreich kämpft sie auf dieser Front, bis Koch Hung Tai gemäß seiner Weisheit „Kann man sogar Mann in Liebe koche. Machen Männer weich wie Flaum von Küken!“ das ultimative Liebesmenü kreiert. „Hormonelles Doping“ verkauft sich doch einfach gleich viel besser als gesund. Außerdem gibt es was fürs Herz und man darf herausfinden ob „Ein Mann ohne Sollbruchstellen ist so wahrscheinlich wie kalorienfreies Tiramisu.“ gilt oder ob es den richtigen Deckel für Dana doch noch gibt. Ich habe mich mit einem fetten Grinsen durch das Buch gelesen, das nur von lauten Lachern immer wieder unterbrochen wurde. Der spritzige Schreibstil liest sich einfach nur locker, leicht und man kann mit ganz viel Vergnügen durch die Seiten fliegen. Schlagfertige Dialoge wie „Das Fleisch fasse ich nicht an.“- „Du kannst das Gulasch gern mit einer Kneifzange in den Schmortopf legen.“ oder spitze Kommentare a la „Du verwechselt mich mit jemandem, den das interessiert.“ oder „du hast Hobbys wie eine sinnsuchende Lesbe im Klimakterium“, sorgen für jede Menge Spaß. Für mich war die Geschichte auch spannend. Wird es Dana gelingen, ihr Bistro zu erhalten, wird sie mit ihrem Traummann, trotz zahlreicher Missverständnisse glücklich werden, waren die Fragen, die mich ans Buch gefesselt haben. Die sicher überspitzten und nicht unbedingt bis ins Detail realistischen Geschichten von Ellen Berg sprechen oft reelle Probleme an, was mir gut gefällt. Hier hat sie sich der Gentrifizierung angenommen, die längst ein Thema in vielen deutschen Großstädten ist und dabei wird wenig Rücksicht auf Mieter genommen, was hier auf humorvolle Art und Weise demonstriert wird. Dana war mir von Anfang an super sympathisch und ich konnte mich prima in sie hinein versetzen, auch wenn ich nicht der Verfechter veganer Ernährung bin. Gut hat mir auch ihr fleischliebender Papa gefallen, der nicht nur besserwisserische Ratschläge wie „Du brauchst einen neuen Kopf, der alte steckt voller Flausen.“ auf Lager hat, sondern der sein Mädchen eigentlich schon mag. Richtig ins Herz geschlossen habe ich Leonie, Danas Tochter, die immer nur Brocken von dem versteht, was eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt ist und dann bei ihren Fragen z.B. schl durch p ersetzt und  mit „Mama was ist eine Öko-p-ampe?“, für einige Lacher sorgt. Auch Koch Hung Tai, für den gilt, wenn man  „ihm nicht  genauestens auf die Finger schaute, mogelte er schon mal Schweineschmalz unter die Gerichte.“, ist richtig toll. Er stärkt Dana stets den Rücken und das Lob, „Du bist die Lösung für jede Problemzone“, hat er sich wirklich redlich verdient. Wenig sympathisch war mir der aalglatte Anwalt Jens Andressen, der „Charmebolzen, der sich als routinierter Beschlafungsfachwirt entpuppt“ und richtig zuwider natürlich die Frau Maklerin, der ich Gift hätte geben können. Auch alle anderen Mitspieler sind gelungen gezeichnet bei „Tretbootfahrer“ Philipp angefangen, über Eddy, der viel mehr als eine „nerdige Dumpfkachel“ ist, bis hin zu Dackeldame Emma, die das „absurd teure Trockenlinsen Biofutter verschmäht.“ Alles in allem wieder einmal ein gelungener Angriff auf die Lachmuskeln und volle Leseempfehlung.

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  • Aber bitte mit Sojasahne!

    Alles Tofu, oder was?
    kassandra1010

    kassandra1010

    22. July 2017 um 13:44

    Dana steht das Pleitewasser bis zum Hals. Ihr veganes Restaurant läuft dermaßen schlecht, dass das Ende besiegelt scheint. Das Gebäude soll abgerissen werden und der Mietvertrag für die Räume und ihre Wohnung sind fristlos gekündigt.Doch dann hat der vietnamesische Koch, der stets das passende Sprichwort parat hat, dank der Hilfe seines Cousins die zündende Idee.Sein selbstkreiertes veganes Liebesmenü überzeugt ein sich ins Restaurant verirrtes streitendes Pärchen und der Laden brummt.Doch Dana hat ihre Rechnung ohne die Immobilienfirma gemacht und muss zu allem Übel auch noch ihren Freund Paul vor die Tür und ihren Vater im Rollstuhl als neues WG-Mitglied aufnehmen.Das Ende von Danas Traum scheint besiegelt, aber diese Rechnung hat die liebenswerte vegane Ökoterroristin ohne ihren alten Vater, ihren besten Freund Eddy, ihren vietnamesischen Koch und ihre neue Liebe gemacht. Ein Plan muss her und es gilt, den Feind mit den eigenen Waffen zu schlagen!Ein witziger kurzweiliger Liebesroman, der mir nach anfänglichem Zweifeln doch gut gefallen hat, vor allem, da er nicht meinem bevorzugten Genre entspricht.Ellen Berg hat mit Dana eine wirklich liebenswerte Romanheldin geschaffen, der man das vegane Traumende durchaus gönnt.

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  • Ein amüsanter unterhaltender Roman

    Alles Tofu, oder was?
    Corpus

    Corpus

    26. June 2017 um 09:40

    Inhalt:Was tun, wenn’s keinem schmeckt? Mit ihrer veganen Kost treibt Dana die Gäste ihres Bistros in die Flucht – man will Currywurst statt Quinoa. Als hätte die Alleinerziehende mit ihrer kleinen Tochter und ihrem greisen Vater nicht schon genug zu tun, versucht die fiese Maklerin Frau Müller Mertens, sich das Haus unter den Nagel zu reißen, in dem Dana ihr Restaurant betreibt. Im Kampf »Gemüse gegen Gentrifizierung« hilft Dana nur der Griff zum Brecheisen. Und als sich dann noch der neue Mann ihres Herzens als Fleischesser entpuppt, ist das Maß endgültig voll.Meine Meinung:Dies ist das dritte Buch von Ellen Berg, das ich gelesen habe.Ich war wieder begeistert wie bei den zwei anderen (Du mich auch! & Zur Hölle mit Seniorentellern!).Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Er war flüssig zu lesen. Die Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Ich hatte genaue Vorstellungen davon, wie sie aussehen und auch charakterlich sind.Vor allem die Maklerin Frau Müller Mertens  konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Protagonistin Dana war mir sehr sympathisch und ich konnte mit ihr mitfühlen.Das Buch war sehr lustig und hielt einige Lacher bereit. Auch die Geschichte mit dem veganen Restaurant hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich sicherlich kein Veganer werde. Fazit:Insgesamt ist das Buch sehr amüsant und gut zu lesen, sodass ich es auf alle Fälle weiter empfehlen kann.Eine gute Lektüre für nebenbei.

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  • absurde alttagssituationen irrwitzig verpackt

    Alles Tofu, oder was?
    aga2010

    aga2010

    08. January 2017 um 23:37

    Dana eine Alleinerziehende vegane Restaurantbesitzerin die nicht nur ihrer berufliche Existenz und ihr Zuhause retten muss vor einer miesen Baufirma sondern auch ihr Liebesleben.Die alltäglichen Situationen was mit sich bringen muss dana jeden Tag aufs Neue bestreiten.Ellen Berg, die Autorin dieses Buches lässt Dana keine Verschnaufpause. Dies erzählt sie aber auf so eine süße und hummorvolle freche Art dass man jedes mal schmunzeln muss. Man kann sich regelrecht jeder Situation bildhaft vorstellen wie sie die Pannen aber auch den Kampfgeist meistert.Egal ob Vegetarier ,Veganer oder Fleischfresser da ist für jeden was dabei ein Buch wo man unbedingt gelesen haben sollte.

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  • Die Heldin der veganen Revolution

    Alles Tofu, oder was?
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    20. August 2016 um 23:12

    Mittlerweile bin ich ein riesiger Fan von Ellen Bergs witzigen Romanen mit ihren typischen Cover und den lustigen Titeln geworden. So konnte ich auch nicht an diesem Band vorbei gehen und auch dieses Buch konnte mich erneut begeistern. Es geht um Dana, die es wahrlich nicht einfach hat, sich um Vater, Tochter und ihr veganes Restaurant zu kümmern. Dann kommen noch Ärger mit dem Freund und fiese Immobilienhaie dazu. Wird sie aus dem Schlamassel irgendwie wieder raus kommen? Gerade in Zeiten wie diesen, da sich (gefühlt) mehr Leute denn je vegan ernähren ist dieses Buch topaktuell. Es beleuchtet sowohl kritisch den Fleischkonsum, aber nimmt die vegane Lebensweise auch nicht bierernst, was mir total gut gefällt.Ein bisschen Liebe, Freundschaft und Familie ist auch mit dabei. Ellen Berg besticht mal wieder durch ihren gewohnt erfrischenden Schreibstil und auch der Humor lässt nicht zu wünschen übrig. Für alle Veganer, Fleischfresser und Fans von Ellen Berg!

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  • "... lassen sie mich etwas ausholen!"

    Alles Tofu, oder was?
    YvetteH

    YvetteH

    29. July 2016 um 15:57

    Klappentext:Was tun, wenn’s keinem schmeckt? Mit ihrer veganen Kost treibt Dana die Gäste ihres Bistros in die Flucht – man will Currywurst statt Quinoa. Als hätte die Alleinerziehende mit ihrer kleinen Tochter und ihrem greisen Vater nicht schon genug zu tun, versucht die fiese Maklerin Frau Müller Mertens, sich das Haus unter den Nagel zu reißen, in dem Dana ihr Restaurant betreibt. Im Kampf »Gemüse gegen Gentrifizierung« hilft Dana nur der Griff zum Brecheisen. Und als sich dann noch der neue Mann ihres Herzens als Fleischesser entpuppt, ist das Maß endgültig voll.Meine Meinung:Für mich war es ein typischer Ellen Berg Roman, der mich gut unterhalten hat.In einem flüssigen und sehr humorvollen Schreibstil entführt die Autorin den Leser in ein "veganes Desaster" und erzählt die Geschichte von Dana und ihrem Imbiss.Die Charaktere sind frisch, frech und detailliert beschrieben, sodass man ein gutes Bild von ihnen bekommt und mit ihnen fühlen kann.Besonders gefallen hat mir Dana´s Vater mit seinen "tollen" Endlosmonologen, aber auch über Dana konnte ich herzhaft lachen.Die leicht zu verstehende Handlung machte das Buch zum Vergnügen.Mein Fazit:Eine witzige und leichte Urlaubslektüre oder einfach für zwischendurch. Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • Einmal das Liebesmenü, bitte!

    Alles Tofu, oder was?
    moccabohne

    moccabohne

    28. July 2016 um 14:01

    Gerade in aller Munde und daher voll im Trend, die vegane Ernährung! Ellen Berg trifft mit dem Thema und sehr viel Humor wieder einmal den Nagel auf den Kopf. Protagonistin Dana, alleinerziehende und überzeugte Veganerin betreibt ein kleines Bistro mit dem schönen Namen Paradies.  Leider scheint sich alles gegen sie zu verschwören, in ihrem Bistro fehlen die Gäste, denen natürlich ausschließlich vegane Speisen serviert werden. Dann trennt sich auch noch  Freund Paul von ihr, der sowieso lieber ein ordentliches Steak isst und zu allem Überfluss zieht ihr Vater Hermann Twilling, ein ehemaliger Lehrer im Ruhestand  bei ihr ein. Als wäre nicht alles schon schlimm genug, wird ihr auch noch die Wohnung und ihr kleines Bistro gekündigt. Die Baufirma will in drei Wochen mit dem Abriss des Hauses beginnen…. Aber diese Rechnung wurde ohne Dana und ihren vietnamesischen Koch gemacht…Mit viel Witz, Rache und Kriminalität beginnt ein Kampf ums Überleben…     Ich wurde bei diesem Roman wieder einmal bestens unterhalten. Er ist flüssig und einfach geschrieben, sodass ich mir die einzelnen Charaktere sehr gut vorstellen konnte. Ich mag den schwarzen Humor von Ellen Berg sehr gerne und kam bei diesem Buch voll auf meine Kosten. Absolut empfehlenswert.

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  • Extrem vegan!

    Alles Tofu, oder was?
    baerin

    baerin

    15. July 2016 um 18:09

    Dana steckt in Schwierigkeiten: ihr Freund Paul hat genug von ihrem veganem Extremismus und verlässt sie anstatt ihr den ersehnten Heiratsantrag zu machen - er will Fleisch! In ihrem veganem Bistro sieht es ebenfalls duster aus - die Gäste bleiben aus und selbst ihr vietnamesischer Koch ist kurz vorm Verzweifeln! Zu allem Überfluß soll auch noch das Haus abgerissen werden und sie hat gegen eine fiese Maklerin zu kämpfen. Dann steht auch noch ihr Vater im Rollstuhl vor der Tür, ihre Mutter hat ihn raus geschmissen. Er besteht auf sein Ei zum Frühstück und will auch auf seine Wurst nicht verzichten, Doch sie setzt ein veganes Liebesmenü auf die Karte und kann  dadurch einige Gäste anlocken. Selbst ihr ewig nörgelnder Vater hilft mit, ihr Restaurant zu retten. Es gibt natürlich noch einige Irrungen und Wirrungen sowohl in der Liebe als auch im geschäftlichen Bereich, aber natürlich wird am Ende alles gut.Das Buch lässt sich leicht lesen, ist sehr witzig geschrieben und genau das Richtige für den Urlaub.

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  • "Alles Tofu, oder was?" von Ellen Berg

    Alles Tofu, oder was?
    Nelly87

    Nelly87

    08. July 2016 um 10:10

    Meine Ellen Berg-Rezensionen gehen in die nächste Runde. Mit Alles Tofu, oder was? beschäftigt sich die Autorin mit einem hochaktuellen Thema. Fleischlose und nachhaltige Ernährung spielt heutzutage eine immer größere Rolle. Somit bin ich doch schon wieder von Frau Berg begeistert, da sie damit auch am Zahn der Zeit ist. Ich als Fleischfresser war da anfangs etwas skeptisch, ob ich mit dieser Geschichte etwas anfangen kann, aber letztlich bin ich auch dieses Mal wieder froh, dass ich das Buch zur Hand genommen habe. Der Inhalt Für Dana kommt’s dicke: Erst lässt sie ihr Freund Paul nach einem völlig verunglückten romantischen Dinner sitzen. Dann zieht ihr nörgeliger Vater bei ihr ein und raubt ihr den letzten Nerv. Auch ihr Plan, die Gäste ihres kleinen Bistros mit veganer Kost zu beglücken, schlägt fehl, selbst ihr Koch Hung Tai hält Danas Essen für einen Anschlag auf den guten Geschmack. Allein ihr Stammgast Philipp lässt sich nicht abschrecken und stochert sich tapfer durch Tofu-Algen-Ragout und Seitan-Schnitzel. Zugleich nehmen die Schikanen der fiesen Maklerin Müller-Mertens überhand, die es auf das Haus mit Danas Restaurant abgesehen hat. Doch dann entdeckt Dana die besänftigende Wirkung eines veganen Liebesmenüs und beschließt, um ihre Existenz zu kämpfen. Dabei erweist sich ausgerechnet ihr fleischliebender Vater als große Unterstützung. Womit Dana jedoch am allerwenigsten gerechnet hat: Ganz unverhofft steht ihr Herz in Flammen. [ Quelle: Aufbau ] Die Geschichte Dana steckt in einer handfesten Krise fest. Ihr Freund hat sie verlassen, nachdem ihm Danas alternativer Lebensstil einfach viel zu sehr auf die Nerven gegangen ist. Ihr verganes Restaurant wird eher belächelt, anstatt besucht. Und als wäre das noch nicht schlimm genug, kommt es dann so richtig knüppeldick. Ihr Vater zieht bei ihr ein, ihre Wohnung wird gekündigt und auch das Restaurant soll sie schließen. Damit muss man erst einmal fertig werden. Alles Tofu, oder was? kommt als typisches Ellen Berg-Buch daher. Eine Frau über Dreißig, die in einer handfesten Krise steckt und weder ein noch aus weiß. Die Ereignisse beginnen schnell, sich zu überschlagen. Daher ist das Tempo des Buches zu Anfang auch wirklich recht rasant. Zu Beginn dachte ich noch, dass diese Geschwindigkeit nie im Leben aufrechterhalten werden kann, aber Frau Berg hat mich mal wieder eines Besseren belehrt. Die ganze Story wurde nicht ein einziges Mal langweilig oder langwierig. Immer wenn man als Leser gerade denkt, jetzt flaut der Spannungsbogen ab, kommt die Geschichte wieder mit einer weiteren Überraschung ums Eck. Die Charaktere Meiner Meinung nach war Dana ein recht schwieriger Charakter. Sie lebt ihre vegane und nachhaltige Einstellung und zwar in allen Lebenslagen. Selbst ihre kleine Tochter, die gerade mal im Kindergarten ist, muss die Lebenseinstellung ihrer Mutter teilen. Und eine 6-Jährige von Eis und Würstchen fernzuhalten, ist ungefähr so schwer wie mich von Chips. Sogar die Dackeldame wird kurzfristig auf fleischlose Kost gesetzt. Dadurch scheint sie lange Zeit wirklich etwas phanatisch. Sie schaut nicht rechts, nicht links, sondern geht straight ihren eigenen Weg und will daneben auch keine andere Meinung wissen. Einerseits ist soviel Einsatz für seine Überzeugung bewundernswert, doch auf der anderen Seite kann man damit eben nicht „Everybodys Darling“ sein. An vielen Stellen hatte auch ich Schwierigkeiten, Danas Handlungen noch gut zu heißen. Dagegen war ich wieder einmal total angetan von den Nebencharakteren. Ein kleines bisschen verliebt bin ich ja in Danas Vater gewesen, also im platonischen Sinne. Der ist nämlich einer von der Sorte „hart, aber herzlich“. Er ist nicht ganz einfach, aber wenn man als Leser mit ihm warm geworden ist, dann sieht man auch hinter die harte Schale. Und richtig gefeiert habe ich den erneuten Auftritt von Eddy. Dieser spielt die männliche Hauptrolle in Mach mir den Garten, Liebling und tauchte auch bereits in anderen Berg-Büchern immer wieder auf. Und als Besitzer eines umweltfreundlichen Öko-Lebensmittelladens passt er in dieses Buch wie die Faust aufs Auge. Diese Verknüpfung von Charakteren aus den unterschiedlichsten Büchern habe ich bereits in vergangenen Rezensionen gelobt und je öfter ich diesem Umstand begegne, desto toller finde ich ihn. Der Schreibstil Hach, was gibt es über Ellen Bergs Schreibstil noch zu sagen, was ich nicht schon in meinen anderen Rezensionen gesagt habe. Ich liebe die Art und Weise, wie sie ihre Geschichten erzählt. Sie mischt Lustiges mit Dramatischem, sie bringt ihre Leser gleichermaßen zum Lachen wie zum Weinen. Und so eine kleine Message lässt sich eigentlich auch immer wieder zwischen den Zeilen finden. Vom Aufbau des Buches her war ich allerdings ein bisschen enttäuscht. Allerdings handelt es sich hier vor allem um meine ganz persönliche Vorliebe für nicht allzu lange Kapitel. Mir gefällt es immer besser, wenn die einzelnen Abschnitte eine überschaubare Seitenzahl aufweisen, das hält auch die Aufmerksamkeit eher aufrecht. Auch der ein oder andere Cliffhanger zwischen den einzelnen Kapiteln rüttelt meist den Leser wieder etwas auf, aber wie gesagt: das ist nur meine ganz persönliche Vorliebe. Das Ende Obwohl es noch gar nicht so lange her ist, dass ich das Buch gelesen hab, hab ich das Ende nur noch schwammig in Erinnerung. Ich weiß allerdings noch, dass mir das Ganze etwas zu sehr gekünstelt und zu sehr nach „Friede, Freude, Eierkuchen“ aufgestoßen hat. Zwar war ja schon klar, dass die Story ein gutes Ende nimmt, aber irgendwie wurde das alles zu sehr zurecht gebogen, damit alle Enden nachher miteinander zusammenlaufen. Manchmal sind ein paar Ecken und Kanten auch ganz nett. Mein Fazit Bis auf das zu runde Ende, konnte Alles Tofu, oder was? mich wieder unglaulich gut unterhalten. Mir Ernährung, Kochen und Essen hat es Frau Berg ja ohnehin, dieses Mal arbeitet sie auch den veganene Lebensstil mit ein. Auch wenn mich die Protagonistin dieses Mal nicht zu 100 Prozent überzeugen konnte, haben es mir doch wieder einmal die Nebencharaktere angetan. Wieder einmal ein wunderbarer Zeitvertreib!

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  • Wie führe ich ein veganes Bistro?

    Alles Tofu, oder was?
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    20. April 2016 um 16:44

    Alles scheint den Bach runterzugehen. Danas Freund Paul macht sich aus dem Staub, als er einmal zuviel ihr veganes Essen vorgesetzt bekam. Fleisch und tierische Produkte gibt es bei Dana schon lange nicht mehr.Auch ihr Lokal betreibt sie gemeinsam mit ihren Koch Hung Tai vegan, leider mit mäßigem Erfolg. Die Gäste bleiben aus, bis auf ihren Stammgast Philipp kann sie nicht groß mit Kunden aufwarten.Zu allem Unglück gerät sie auch noch an die Immobilienmaklerin Frau Müller-Mertens, die sie in 3 Wochen an die Luft setzen will. Den Erhalt der Kündigung hatte Paul unterschrieben, ohne ihr Bescheid zu geben.Diese umfasst nicht nur die Schließung des Lokals, sondern auch die der Wohnung, denn sie wohnt über dem Lokal.Paul war gerade aus dem Haus, da stand ihr Vater mit Sack und Pack vor ihrer Tür und suchte eine Bleibe. Er könnte doch jetzt einziehen, da Paul nicht mehr da wäre, denn mit Danas herrischer Mutter könnte er nicht mehr zusammenleben.Eines Tages verirrt sich ein sich streitendes Pärchen in das Lokal und Dana wächst über sich selbst hinaus und kreiert den beiden ein Menü, das sich sehen lassen konnte. Schon allein die fantasievollen Namen, die die Gerichte bekamen, machten Appetit auf mehr, denn es wurde zu einem wahren Liebesmenü. Die beiden waren begeistert und empfehlen das Lokal weiter.Die Besucher kommen und Dana weiß, dass sie jetzt kämpfen muss, kämpfen gegen die Schließung und gegen Frau Müller-Mertens von der Pro Domo GmbH...Manchmal ist es wirklich gut, wenn man einfach mal die Klappe hält. Dana, die ihr Lokal mit Herzblut führt und den Gästen anhand von Vorträgen über gesundes Essen und dem Verzicht von Fleisch die Ohren zusabbelt, merkt nicht, dass sie damit über das Ziel hinausschießt.Es dauert ein wenig, bis sie bemerkt, dass sich "Ginger Love Story" viel besser verkauft als der schnöde Name "Polenta-Taler". Ihr Liebesmenü schlägt ein wie eine Bombe und schon bald kann sie sich nicht mehr retten vor Reservierungen.Frau Müller-Mertens kämpft mit allem, was ihr zur Verfügung steht, um Dana hinauszudrängen. Aber Dana steht nicht allein da, sie bekommt Hilfe und lässt nicht locker. Sie will ihr Lokal und ihr Heim nicht verlieren.Während sie um den Erhalt von beidem kämpft, hat sie nebenbei auch noch ihre Tochter Leonie und ihren Vater zu versorgen. Er hilft ihr, wenn er sie auch das ein oder andere Mal erpressen muss, denn er ist nicht bereit, auf alle fleischlichen Genüsse zu verzichten. Auch ihre Tochter würde lieber ein Würstchen essen als immer nur das gesunde Zeug. Dana lernt, mit Kompromissen zu leben, wenn es ihr auch das ein oder andere Mal den Magen umdreht.Ein herrlich humorvoller Roman, den die Autorin Ellen Berg hiermit wieder vorgelegt hat. Für mich ist der Name eng verbunden mit guter Unterhaltung, Humor, Witz und Problemen, die den Leser einfach nur zum schmunzeln bringen.In diesem Buch erlebt man den unfairen Kampf einer Immobilienmaklerin mit einer Frau, die verteidigt, was sie liebt.Liebevoll gezeichnete Protagonisten runden das Buch ab. Der chinesische Koch mit seinen Weisheiten sind der absolute Knaller. Dana ist eine rundum sympathische Frau, die man einfach nur mögen muss.In dem Roman geht es nicht nur um den Kampf ums nackte Überleben, sondern auch um Liebe, Freundschaft und Loyalität.Mit ihrem gewohnt lockeren Schreibstil macht die Autorin das Buch zu einer Lektüre, die man nicht aus der Hand legen möchte. Ich konnte es nicht und habe das Buch mit einer Sitzung durchgelesen. Es hat mich gefesselt und erst wieder entlassen, als es gelesen war.Bewundernswert fand ich wieder die Einfälle, die der Autorin nur so zuzufliegen scheinen, um bestimmte Situationen zuzuspitzen und den Leser damit zu erfreuen.Nunmehr kann ich sagen, dass ich alle 9 Bücher der Autorin gelesen habe und verspüre noch immer Lust auf mehr. Einmal Ellen Berg, immer Ellen Berg. In mir hat sie einen treuen Fan, denn ich mag diese Art Bücher, die mich unterhalten und den Alltag vergessen lassen.Wer unterhaltsame und humorvolle Bücher mag, dem sei dieses wärmstens empfohlen.

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  • leichte, unterhaltsame Lektüre für zwischendurch

    Alles Tofu, oder was?
    SaintGermain

    SaintGermain

    08. March 2016 um 15:32

    Dies ist mein 2. Buch der Autorin (nach "Du mich auch"). Wie man schon anhand der Beschreibung des Buches feststellen kann, hat Dana Twilling kein einfaches Leben: ihre Beziehung geht den Bach runter, ihr Restaurant steht kurz vor der Pleite und dann soll auch noch das Gebäude abgerissen werden, in dem sie lebt und arbeitet. Trotzdem gibt sie nicht auf und versucht, alles zu retten, was zu retten ist (außer ihrer Beziehung). Auch wenn uns Dana als recht komplizierte und sehr eigenwillige Persönlichkeit begegnet, die streng an ihren Vorstellungen von recht und unrecht festhält, so war sie doch von Anfang an ebenso sympathisch, wie überaus faszinierend. Nichtsdestotrotz komme ich aber auch nicht drumherum festzustellen, dass ich sie als Person wohl sehr anstrengend finden würde, denn nicht nur, dass sie ihren veganen Lebensstil (der sich nicht nur rein auf die Ernährung, sondern das komplette Leben bezieht) über die Maßen auslebt, sie versucht auch noch, andere ebenfalls dazu zu bekehren. Dies führt zu immensen Problemen in ihrer Umwelt und Dana fühlt sich oft missverstanden. Glücklicherweise findet unsere Protagonistin jedoch auch in ihrer Welt einige Anhänger. So ist ihr der Ladenbesitzer Eddy beispielsweise total verfallen, Stammgast Philipp kämpft sich hartnäckig durch all ihre sonderbaren Gerichte, Koch Huang Tai ist ihr stets treu zu Diensten und auch in Kindergärtnerin Dicki findet Dana eine Verbündete. Danas Vater begegnet uns zwar als recht anstrengender Zeitgenosse, ist aber dennoch sympathisch und zuverlässig. Auch wenn man es zu Beginn nicht erwarten würde, steht er doch für seine Tochter ein und unterstützt sie in jeglicher Hinsicht. Was die Charaktere und deren Persönlichkeit, bzw. die Beziehung untereinander angeht, so bin ich wahrlich begeistert von diesem Buch. Jeglicher Protagonist hat eine eigene "Geschichte", eine Persönlichkeit, etwas, das ihm "eine Berechtigung" gibt, in der Geschichte zu sein. Das mag sich seltsam anhören, aber in einigen Büchern ist es leider der Fall, dass die Charaktere oberflächlich und nichtssagend daherkommen, was mich persönlich immer sehr enttäuscht. In diesem Roman jedoch sind die Charaktere ein wahrer Genuss und die Ausarbeitung ihrer Persönlichkeiten wunderbar gelungen. Das Buch ist relativ schnell zu lesen und konnte mich aufgrund der Handlung mit vielen humoristischen Einlagen überzeugen, sodass ich es nur weiterempfehlen kann.

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  • Leichte Sommerunterhaltung

    Alles Tofu, oder was?
    Readi

    Readi

    13. February 2016 um 07:35

    Dana ist Betreiberin eines veganen Bistros aber irgendwie läuft gerade alles nicht richtig rund. Sie und ihr Freund Paul trennen sich, da Paul sich nicht dem von Dana auferlegten, veganen Lebensstil anpassen möchte und das Paar auch so, für den Betrachter glasklar, nicht zusammen passt. Das Haus, in dem sich ihr Bistro und auch ihre Wohnung befinden, soll saniert werden und dazu soll sie entmietet werden. Ihre Eltern, die sich anscheinend schon immer gekabbelt haben, trennen sich ebenfalls, so dass ihr im Rollstuhl sitzender Vater kurzerhand bei Dana einzieht und eine WG mit ihr und ihrer kleinen Tochter, Leonie, gründet. Es kommt also alles auf einmal und Dana ist mit den Nerven fertig. Noch dazu wirft das Bistro nicht so viel ab, dass sie davon in Frieden leben kann. Es muss also einiges geschehen, nur Dana weiß irgendwie nicht was und wie. Mit Hilfe von Philipp, ihres einzigen Stammgastes im Bistro und ihres ihr treu zur Seite stehenden Koches Hung Thai, wehrt sie sich gegen die mächtige Gesellschaft, die die Häuser abreißen und das Wohnviertel sanieren möchte. Das hört sich jetzt alles dramatischer und ernster an, als es in der Geschichte dargestellt wird, denn das, was man hier zu lesen bekommt, ist ein absolut sehr unterhaltsamer Roman, der nicht unbedingt so ernst genommen werden muss. Alles, was das vegane Leben ausmacht, wird ebenso auf die Schippe genommen, wie übermäßiger Fleischkonsum, Öko-Geruch, was Zucker alles anstellt und weitere Vorurteile (z.B., dass rosa und Glitzer von allen Mädchen und Frauen toll empfunden wird etc.). Bei dem Buch handelt es sich um leichte und sehr unterhaltsame Lektüre. Bisher hatte ich noch kein Buch von Ellen Berg gelesen, aber ich muss sagen, dass mir diese Unterhaltung gut gefallen hat. Natürlich ist alles ein bißchen überspitzt dargestellt, es kommen immer die richtigen Ideen und Freunde, um diese Ideen umzusetzen und man sollte nicht jedes Wort auf die Goldwage legen, aber dies ist ein Roman, den man gut und gerne am Stück durchlesen kann. Einzig die Frage, ob das jetzt auf dem Cover Dana`s Eltern sind oder warum dort Rentner abgebildet sind, hat sich mir jetzt noch nicht erschlossen.

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  • Fleischlos glücklich im Bistro Paradies

    Alles Tofu, oder was?
    Julia_liest

    Julia_liest

    Die alleinerziehende Dana ist überzeugte Veganerin. Deshalb wird den wenigen Gästen in ihrem Bistro Paradies auch ausschließlich vegane Kost serviert. Als gäbe es mit dem Auszug ihres fleischliebenden Freundes Paul und dem Einzug ihres Vaters Hermann Twilling nicht schon genug Trubel, erhält Dana auch noch die Kündigung von Wohnung und Bistro. Schon in drei Wochen soll Schluss sein und das Haus abgerissen werden aber wohin ohne Geld mit kleiner Tochter und gehbehindertem Vater?! Dana muss etwas tun, steht aber der Pro Domo GmbH, einer riesigen Wohnungsbaugesellschaft gegenüber... Auch dieser Roman von Ellen Berg hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist locker geschrieben, leicht zu lesen und läd zum Schmunzeln und Mitfiebern ein. Die Charaktere sind schön beschrieben, ich konnte mir alle gut vorstellen. Besonders Herrmann-"lassen Sie mich etwas ausholen..."-Twilling und der Vater von sieben Kindern, Koch Hung Thei, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Geschichte beinhaltet kreative Pläne und Wendungen, es ist nicht wirklich vorhersehbar was als nächstes passiert, obwohl das Ende im Großen und Ganzen keine riesige Überraschung darstellt - egal, ich wurde wieder einmal sehr gut unterhalten!

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