Alles Tofu, oder was?

von Ellen Berg 
4,3 Sterne bei137 Bewertungen
Alles Tofu, oder was?
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Ein toller Roman über vegane Küche, die Liebe und dass David ab und zu gegen Goliath gewinnt.

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Kurzweilig, aber nichts besonderes

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Inhaltsangabe zu "Alles Tofu, oder was?"

Was tun, wenn’s keinem schmeckt? Mit ihrer veganen Kost treibt Dana die Gäste ihres Bistros in die Flucht – man will Currywurst statt Quinoa. Als hätte die Alleinerziehende mit ihrer kleinen Tochter und ihrem greisen Vater nicht schon genug zu tun, versucht die fiese Maklerin Frau Müller Mertens, sich das Haus unter den Nagel zu reißen, in dem Dana ihr Restaurant betreibt. Im Kampf »Gemüse gegen Gentrifizierung« hilft Dana nur der Griff zum Brecheisen. Und als sich dann noch der neue Mann ihres Herzens als Fleischesser entpuppt, ist das Maß endgültig voll.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746631288
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:334 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:18.05.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.05.2015 bei Aufbau audio erschienen.

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    mysticcats avatar
    mysticcatvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller Roman über vegane Küche, die Liebe und dass David ab und zu gegen Goliath gewinnt.
    Sehr unterhaltsam

    Alles Tofu, oder was? (K)ein Kochroman von Ellen Berg ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Das Buch hat einige Zeit auf meiner Wunschliste gestanden, da mir „Ich schenk dir die Hölle auf Erden“ von der Autorin sehr gut gefallen hatte.

     

    In diesem Buch geht es um vegane Küche. Die Protagonistin ist überzeugte Veganerin, alleinerziehende Mutter und wird zu Beginn des Buches von Lebensgefährten Paul verlassen, die 5-Jährige Tochter liebt Süßigkeiten und Würstchen, und auch der im Rollstuhl sitzende Vater macht Probleme: denn er möchte plötzlich bei seiner Tochter einziehen. Als wäre das nicht schon genug, ist auch das schlecht laufende vegane Lokal vom Abriss bedroht, was auch die Wohnung im gleichen Haus betrifft.

    Die resolute Protagonistin ist missionarisch unterwegs – was sie sich an Toleranz und Verständnis von anderen für ihren Lebensstil erwartet, ist sie nicht bereit andere zukommen zu lassen. Außerdem hat sie es nicht mit Papierkram und wirkt auch sonst nicht in allen Bereichen, besonders Beziehungen, besonders erwachsen. Beim Lesen kam sie mir ab und zu vor, wie ein trotziges Kind, was sich jedoch erklärt, wenn man im Laufe des Buches die Eltern kennenlernt.

    Auch das schlechte Händchen für Männer kann ich gut nachvollziehen – es gibt nicht genug verantwortungsvolle Exemplare für alle vernünftigen Frauen – leider! Traditionelle Rollenbilder sind immer noch stark verankert. Wie bereits in der Generation meiner Mutter, dürfen Frauen neben ihren häuslichen Pflichten und der Kindererziehung nebenbei auch (Vollzeit) arbeiten gehen.

    Der witzigste Charakter des Buches ist der vietnamesische Koch, der für jede Situation mit dem passenden Sprichwort aufwarten kann – ein typisches Element der Ellen-Berg-Romane, weshalb ich sie auch so gerne lesen.

    Sehr gut gefallen hat mir auch der flüssige Schreibstil, bei dem die Seiten nur so dahinfliegen und bei dem das Kopfkino sofort angesprungen ist. Die Handlungsdichte ist gewohnt hoch und trotzdem bleiben die Szenen, die dem Buch Tiefe geben, nicht aus.

     

    Fazit: Ein toller Roman über vegane Küche, die Liebe und dass David ab und zu gegen Goliath gewinnt.

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    anne_foxs avatar
    anne_foxvor einem Jahr
    Alles Tofu......

    Nach dem Roman bekommt man irgendwie mal Appetit die vegane Küche mal auszuprobieren.
    Dana steht vor vielen Problemen, nicht nur das ihr ihre Restauranträume mit der dazugehörigen Wohnung gekündigt wurden, sondern auch ihre Beziehung mit Paul steht vor dem Aus. Dann zieht auch noch ihr Vater mit in die Wohnung, also Chaos pur. Doch durch den humorvollen Schreibstil der Autorin und der genialen Story, bekommt Dana alles wieder in den Giff und alles wird sogar besser als vorher. Der Roman liest sich leicht weg und man hat einige vergnügliche Lesestunden.

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    Anteks avatar
    Antekvor einem Jahr
    Veghansinn oder nicht? - da "Lass mich mal ausholen!"

    Der Schreibstil von Ellen Berg ist locker, spritzig und ihr gelingt es immer schon auf der ersten Seite, dass ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht lese. Mittlerweile tummeln sich schon so gut wie alle ihre Bücher mit den typisch witzigen Covern in meinem Regal. „Alles Tofu, oder was?“ hat bisher noch gefehlt und ich bin froh, dass ich mir auch diesen große Lesespaß jetzt endlich gegönnt habe, mir wäre wirklich etwas entgangen.

    Dana träumt schon vom Heiratsantrag, als sie das romantische Dinner für sich und ihren Freund Paul zum Zweijährigen vorbereitet. Der ist allerdings wenig begeistert von ihren veganen Köstlichkeiten und nach einem Fetzenstreit verlässt er mit den Worten „ Du Vegahnsinnige. Ich bin ein Mann, ich brauch Fleisch“ die Wohnung. Paul kommt nicht wieder, dafür aber sitzt ihr Vater in seinem Elektrorollstuhl  und einer gepackten Reisetasche auf dem Schoß vor ihrer Haustüre. Dana wird allein schon beim Gedanken daran, dass er einziehen könnte, ganz grün im Gesicht, was der pensionierter Lehrer und passionierte Besserwisser nur lächelnd mit den Worten, „Kind ich habe dich nicht gebeten, mir eine Niere zu spenden. Nur die Bitte geäußert, mich aufzunehmen.“, kommentiert. Aber wenn Dana gedacht hat, dass, mit vom Liebhaber verlassen, vom Vater überrollt und fehlende Kunden, abgesehen von Stammgast Philipp, in ihrem kleinen Bistro, seit es dort nur noch vegan, gesunde Gerichte gibt, das Maß an Problemen mehr als ausgereizt und nicht mehr steigerbar ist, dann hat sie sich getäuscht. Denn schon steht auch noch die fiese Maklerin Müller-Mertens im Bistro Paradies und verkündet. „In drei Wochen ist hier Schluss.“, „Ich nehme an, dass sie die Kündigung bekommen haben.“

    Als Leser darf man gemeinsam mit Dana den Kampf gegen die Immobilienfirma Pro Domo GmbH aufnehmen, die mit Müller-Mertens eine Ausgeburt an Schikaneprofi ins Rennen schickt. Kakerlaken, Abrissbagger, Gewerbeaufsichtsamt und abgestellter Strom, sind nur wenige Beispiele dafür, was die aufgetakelte Dame in petto hat, um Dana zu vertreiben. Unterstützung bekommt sie von Eddy, dem Inhaber von Eddys Ökonische und Internetprofi. Auch Phillip ist „definitiv entschlossen, sich sein Stammlokal nicht wegnehmen zu lassen“, zum Glück hat er einen Schulkameraden, der Anwalt und Spezialist in Räumungsklagen ist. Was der bewirken wird und was nicht, erfährt man hier.

    „Tofu ist keine geschmackliche Offenbarung, aber es kommt wie beim Beton darauf an, was man daraus macht.“ Auch Danas Versuche andere von ihrer „vegetarisch, vegan, makrobiotisch, vollidiotischen“ Ernährung zu überzeugen stehen auf der Agenda und sorgen für jede Menge Spaß. Wenig erfolgreich kämpft sie auf dieser Front, bis Koch Hung Tai gemäß seiner Weisheit „Kann man sogar Mann in Liebe koche. Machen Männer weich wie Flaum von Küken!“ das ultimative Liebesmenü kreiert. „Hormonelles Doping“ verkauft sich doch einfach gleich viel besser als gesund.

    Außerdem gibt es was fürs Herz und man darf herausfinden ob „Ein Mann ohne Sollbruchstellen ist so wahrscheinlich wie kalorienfreies Tiramisu.“ gilt oder ob es den richtigen Deckel für Dana doch noch gibt.

    Ich habe mich mit einem fetten Grinsen durch das Buch gelesen, das nur von lauten Lachern immer wieder unterbrochen wurde. Der spritzige Schreibstil liest sich einfach nur locker, leicht und man kann mit ganz viel Vergnügen durch die Seiten fliegen. Schlagfertige Dialoge wie „Das Fleisch fasse ich nicht an.“- „Du kannst das Gulasch gern mit einer Kneifzange in den Schmortopf legen.“ oder spitze Kommentare a la „Du verwechselt mich mit jemandem, den das interessiert.“ oder „du hast Hobbys wie eine sinnsuchende Lesbe im Klimakterium“, sorgen für jede Menge Spaß. Für mich war die Geschichte auch spannend. Wird es Dana gelingen, ihr Bistro zu erhalten, wird sie mit ihrem Traummann, trotz zahlreicher Missverständnisse glücklich werden, waren die Fragen, die mich ans Buch gefesselt haben.

    Die sicher überspitzten und nicht unbedingt bis ins Detail realistischen Geschichten von Ellen Berg sprechen oft reelle Probleme an, was mir gut gefällt. Hier hat sie sich der Gentrifizierung angenommen, die längst ein Thema in vielen deutschen Großstädten ist und dabei wird wenig Rücksicht auf Mieter genommen, was hier auf humorvolle Art und Weise demonstriert wird.

    Dana war mir von Anfang an super sympathisch und ich konnte mich prima in sie hinein versetzen, auch wenn ich nicht der Verfechter veganer Ernährung bin. Gut hat mir auch ihr fleischliebender Papa gefallen, der nicht nur besserwisserische Ratschläge wie „Du brauchst einen neuen Kopf, der alte steckt voller Flausen.“ auf Lager hat, sondern der sein Mädchen eigentlich schon mag. Richtig ins Herz geschlossen habe ich Leonie, Danas Tochter, die immer nur Brocken von dem versteht, was eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt ist und dann bei ihren Fragen z.B. schl durch p ersetzt und  mit „Mama was ist eine Öko-p-ampe?“, für einige Lacher sorgt. Auch Koch Hung Tai, für den gilt, wenn man  „ihm nicht  genauestens auf die Finger schaute, mogelte er schon mal Schweineschmalz unter die Gerichte.“, ist richtig toll. Er stärkt Dana stets den Rücken und das Lob, „Du bist die Lösung für jede Problemzone“, hat er sich wirklich redlich verdient. Wenig sympathisch war mir der aalglatte Anwalt Jens Andressen, der „Charmebolzen, der sich als routinierter Beschlafungsfachwirt entpuppt“ und richtig zuwider natürlich die Frau Maklerin, der ich Gift hätte geben können. Auch alle anderen Mitspieler sind gelungen gezeichnet bei „Tretbootfahrer“ Philipp angefangen, über Eddy, der viel mehr als eine „nerdige Dumpfkachel“ ist, bis hin zu Dackeldame Emma, die das „absurd teure Trockenlinsen Biofutter verschmäht.“

    Alles in allem wieder einmal ein gelungener Angriff auf die Lachmuskeln und volle Leseempfehlung.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein witziger kurzweiliger Liebesroman, der mir nach anfänglichem Zweifeln doch gut gefallen hat, obwohl er nicht meinem Genre entspricht.
    Aber bitte mit Sojasahne!

    Dana steht das Pleitewasser bis zum Hals. Ihr veganes Restaurant läuft dermaßen schlecht, dass das Ende besiegelt scheint. Das Gebäude soll abgerissen werden und der Mietvertrag für die Räume und ihre Wohnung sind fristlos gekündigt.

    Doch dann hat der vietnamesische Koch, der stets das passende Sprichwort parat hat, dank der Hilfe seines Cousins die zündende Idee.

    Sein selbstkreiertes veganes Liebesmenü überzeugt ein sich ins Restaurant verirrtes streitendes Pärchen und der Laden brummt.

    Doch Dana hat ihre Rechnung ohne die Immobilienfirma gemacht und muss zu allem Übel auch noch ihren Freund Paul vor die Tür und ihren Vater im Rollstuhl als neues WG-Mitglied aufnehmen.

    Das Ende von Danas Traum scheint besiegelt, aber diese Rechnung hat die liebenswerte vegane Ökoterroristin ohne ihren alten Vater, ihren besten Freund Eddy, ihren vietnamesischen Koch und ihre neue Liebe gemacht. Ein Plan muss her und es gilt, den Feind mit den eigenen Waffen zu schlagen!

    Ein witziger kurzweiliger Liebesroman, der mir nach anfänglichem Zweifeln doch gut gefallen hat, vor allem, da er nicht meinem bevorzugten Genre entspricht.

    Ellen Berg hat mit Dana eine wirklich liebenswerte Romanheldin geschaffen, der man das vegane Traumende durchaus gönnt.

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    Corpuss avatar
    Corpusvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein amüsanter unterhaltender Roman
    Ein amüsanter unterhaltender Roman

    Inhalt:
    Was tun, wenn’s keinem schmeckt? Mit ihrer veganen Kost treibt Dana die Gäste ihres Bistros in die Flucht – man will Currywurst statt Quinoa. Als hätte die Alleinerziehende mit ihrer kleinen Tochter und ihrem greisen Vater nicht schon genug zu tun, versucht die fiese Maklerin Frau Müller Mertens, sich das Haus unter den Nagel zu reißen, in dem Dana ihr Restaurant betreibt. Im Kampf »Gemüse gegen Gentrifizierung« hilft Dana nur der Griff zum Brecheisen. Und als sich dann noch der neue Mann ihres Herzens als Fleischesser entpuppt, ist das Maß endgültig voll.

    Meine Meinung:
    Dies ist das dritte Buch von Ellen Berg, das ich gelesen habe.
    Ich war wieder begeistert wie bei den zwei anderen (Du mich auch! & Zur Hölle mit Seniorentellern!).
    Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Er war flüssig zu lesen.
    Die Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Ich hatte genaue Vorstellungen davon, wie sie aussehen und auch charakterlich sind.
    Vor allem die Maklerin Frau Müller Mertens  konnte ich mir sehr gut vorstellen.
    Die Protagonistin Dana war mir sehr sympathisch und ich konnte mit ihr mitfühlen.
    Das Buch war sehr lustig und hielt einige Lacher bereit.
    Auch die Geschichte mit dem veganen Restaurant hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich sicherlich kein Veganer werde.

    Fazit:
    Insgesamt ist das Buch sehr amüsant und gut zu lesen, sodass ich es auf alle Fälle weiter empfehlen kann.
    Eine gute Lektüre für nebenbei.



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    aga2010s avatar
    aga2010vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein herrlich witzig frecher Roman der kein Auge trocken lässt...
    absurde alttagssituationen irrwitzig verpackt

    Dana eine Alleinerziehende vegane Restaurantbesitzerin die nicht nur ihrer berufliche Existenz und ihr Zuhause retten muss vor einer miesen Baufirma sondern auch ihr Liebesleben.
    Die alltäglichen Situationen was mit sich bringen muss dana jeden Tag aufs Neue bestreiten.
    Ellen Berg, die Autorin dieses Buches lässt Dana keine Verschnaufpause. Dies erzählt sie aber auf so eine süße und hummorvolle freche Art dass man jedes mal schmunzeln muss. Man kann sich regelrecht jeder Situation bildhaft vorstellen wie sie die Pannen aber auch den Kampfgeist meistert.

    Egal ob Vegetarier ,Veganer oder Fleischfresser da ist für jeden was dabei ein Buch wo man unbedingt gelesen haben sollte.

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 2 Jahren
    Die Heldin der veganen Revolution


    Mittlerweile bin ich ein riesiger Fan von Ellen Bergs witzigen Romanen mit ihren typischen Cover und den lustigen Titeln geworden. So konnte ich auch nicht an diesem Band vorbei gehen und auch dieses Buch konnte mich erneut begeistern.

    Es geht um Dana, die es wahrlich nicht einfach hat, sich um Vater, Tochter und ihr veganes Restaurant zu kümmern. Dann kommen noch Ärger mit dem Freund und fiese Immobilienhaie dazu. Wird sie aus dem Schlamassel irgendwie wieder raus kommen?

    Gerade in Zeiten wie diesen, da sich (gefühlt) mehr Leute denn je vegan ernähren ist dieses Buch topaktuell. Es beleuchtet sowohl kritisch den Fleischkonsum, aber nimmt die vegane Lebensweise auch nicht bierernst, was mir total gut gefällt.
    Ein bisschen Liebe, Freundschaft und Familie ist auch mit dabei. Ellen Berg besticht mal wieder durch ihren gewohnt erfrischenden Schreibstil und auch der Humor lässt nicht zu wünschen übrig.

    Für alle Veganer, Fleischfresser und Fans von Ellen Berg!

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    YvetteHs avatar
    YvetteHvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Witzig, frech und sehr unterhaltsam!
    "... lassen sie mich etwas ausholen!"

    Klappentext:

    Was tun, wenn’s keinem schmeckt? Mit ihrer veganen Kost treibt Dana die Gäste ihres Bistros in die Flucht – man will Currywurst statt Quinoa. Als hätte die Alleinerziehende mit ihrer kleinen Tochter und ihrem greisen Vater nicht schon genug zu tun, versucht die fiese Maklerin Frau Müller Mertens, sich das Haus unter den Nagel zu reißen, in dem Dana ihr Restaurant betreibt. Im Kampf »Gemüse gegen Gentrifizierung« hilft Dana nur der Griff zum Brecheisen. Und als sich dann noch der neue Mann ihres Herzens als Fleischesser entpuppt, ist das Maß endgültig voll.

    Meine Meinung:

    Für mich war es ein typischer Ellen Berg Roman, der mich gut unterhalten hat.

    In einem flüssigen und sehr humorvollen Schreibstil entführt die Autorin den Leser in ein "veganes Desaster" und erzählt die Geschichte von Dana und ihrem Imbiss.

    Die Charaktere sind frisch, frech und detailliert beschrieben, sodass man ein gutes Bild von ihnen bekommt und mit ihnen fühlen kann.
    Besonders gefallen hat mir Dana´s Vater mit seinen "tollen" Endlosmonologen, aber auch über Dana konnte ich herzhaft lachen.

    Die leicht zu verstehende Handlung machte das Buch zum Vergnügen.

    Mein Fazit:

    Eine witzige und leichte Urlaubslektüre oder einfach für zwischendurch. Leseempfehlung und

    5 Sterne.

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    moccabohnes avatar
    moccabohnevor 2 Jahren
    Einmal das Liebesmenü, bitte!

    Gerade in aller Munde und daher voll im Trend, die vegane Ernährung! Ellen Berg trifft mit dem Thema und sehr viel Humor wieder einmal den Nagel auf den Kopf.

    Protagonistin Dana, alleinerziehende und überzeugte Veganerin betreibt ein kleines Bistro mit dem schönen Namen Paradies.  Leider scheint sich alles gegen sie zu verschwören, in ihrem Bistro fehlen die Gäste, denen natürlich ausschließlich vegane Speisen serviert werden. Dann trennt sich auch noch  Freund Paul von ihr, der sowieso lieber ein ordentliches Steak isst und zu allem Überfluss zieht ihr Vater Hermann Twilling, ein ehemaliger Lehrer im Ruhestand  bei ihr ein. Als wäre nicht alles schon schlimm genug, wird ihr auch noch die Wohnung und ihr kleines Bistro gekündigt. Die Baufirma will in drei Wochen mit dem Abriss des Hauses beginnen….

    Aber diese Rechnung wurde ohne Dana und ihren vietnamesischen Koch gemacht…Mit viel Witz, Rache und Kriminalität beginnt ein Kampf ums Überleben…    


    Ich wurde bei diesem Roman wieder einmal bestens unterhalten. Er ist flüssig und einfach geschrieben, sodass ich mir die einzelnen Charaktere sehr gut vorstellen konnte. Ich mag den schwarzen Humor von Ellen Berg sehr gerne und kam bei diesem Buch voll auf meine Kosten.

    Absolut empfehlenswert.

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    baerins avatar
    baerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ganz lustig - das Richtige für den Urlaub!
    Extrem vegan!

    Dana steckt in Schwierigkeiten: ihr Freund Paul hat genug von ihrem veganem Extremismus und verlässt sie anstatt ihr den ersehnten Heiratsantrag zu machen - er will Fleisch! In ihrem veganem Bistro sieht es ebenfalls duster aus - die Gäste bleiben aus und selbst ihr vietnamesischer Koch ist kurz vorm Verzweifeln! Zu allem Überfluß soll auch noch das Haus abgerissen werden und sie hat gegen eine fiese Maklerin zu kämpfen. Dann steht auch noch ihr Vater im Rollstuhl vor der Tür, ihre Mutter hat ihn raus geschmissen. Er besteht auf sein Ei zum Frühstück und will auch auf seine Wurst nicht verzichten,
    Doch sie setzt ein veganes Liebesmenü auf die Karte und kann  dadurch einige Gäste anlocken. Selbst ihr ewig nörgelnder Vater hilft mit, ihr Restaurant zu retten. Es gibt natürlich noch einige Irrungen und Wirrungen sowohl in der Liebe als auch im geschäftlichen Bereich, aber natürlich wird am Ende alles gut.

    Das Buch lässt sich leicht lesen, ist sehr witzig geschrieben und genau das Richtige für den Urlaub.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Fussel1986s avatar

    "Liebe geht durch den Magen." Aber tut sie das auch bei Tofu-Algen-Ragout und Seitan Schnitzel?

    Was tun, wenn's keinem schmeckt? Das ist nur eins von vielen Problemen, mit denen sich die alleinerziehende Dana in Ellen Bergs neuem köstlich-komischen Roman "Alles Tofu, oder was?"auf höchst unterhaltsame Art herumschlagen muss. Im Rahmen unserer großen Ellen Berg-Aktionswoche habt ihr jetzt die Chance, euch dieses Buch in einer Leserunde auf der Zunge zergehen zu lassen!

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    Mit ihrer veganen Kost treibt Dana die Gäste ihres Bistros in die Flucht – man will Currywurst statt Quinoa. Als hätte die Alleinerziehende mit ihrer kleinen Tochter und ihrem greisen Vater nicht schon genug zu tun, versucht die fiese Maklerin Frau Müller Mertens, sich das Haus unter den Nagel zu reißen, in dem Dana ihr Restaurant betreibt. Im Kampf »Gemüse gegen Gentrifizierung« hilft Dana nur der Griff zum Brecheisen. Und als sich dann noch der neue Mann ihres Herzens als Fleischesser entpuppt, ist das Maß endgültig voll.

    Appetit bekommen? Hier geht's zur Leserprobe!

    Zusammen mit dem Aufbau Verlag vergeben wir 25 Exemplare von "Alles Tofu, oder was?" unter allen, die sich mit Ellen Bergs neuem Buch köstlich amüsieren möchten. Wenn ihr diesen Roman im Rahmen einer Leserunde lesen, euch darüber austauschen und am Ende eine Rezension schreiben möchtet, dann bewerbt euch* bitte bis zum 17.05.

    Um mitzumachen, verratet uns doch eure Erfahrungen mit veganem Essen! Habt ihr schon mal welches probiert? Oder sogar selbst gekocht? Oder kommt euch sowas gar nicht erst auf den Tisch? Wir sind gespannt!

    Viel Spaß und ich drücke euch die Daumen!
    Eure Nicole

    *Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und zeitnahen Teilnahme an der Leserunde in allen Leseabschnitten, sowie zum Schreiben einer Rezension zu "Alles Tofu, oder was?" verpflichtet. Im besten Fall solltet ihr bereits vor eurer Bewerbung mindestens eine Rezension bei LovelyBooks veröffentlicht haben.
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    Fussel1986s avatar

    Dieser Fragefreitag macht Appetit auf Lesefutter!

    Wenn Dana, die Protagonistin in Ellen Bergs neuem Roman "Alles Tofu, oder was?" eines reichlich hat, dann sind es Probleme: Ihr Freund trennt sich von ihr, ihr nörgeliger Vater zieht bei ihr ein, eine fiese Maklerin hat es auf ihr Haus abgesehen und die Gäste ihres kleinen Bistros verschmähen ihr veganes Essen!

    Doch wer die Romane von Ellen Berg kennt, weiß, dass diese Probleme kein Grund zur Verzweiflung sind, sondern auf äußerst humorvolle Weise gelöst werden!

    Mit "Alles Tofu, oder was?" ist es Ellen Berg erneut gelungen, einen erfrischenden Roman mit der für sie typischen Mischung aus viel Herz und noch mehr Humor zu schreiben. Und nun stellt sich die Erfolgsautorin heute hier im Rahmen der großen Ellen Berg-Aktionswoche euren Fragen - egal ob zu ihr, ihrer Arbeit oder ihren acht Romanen!

    Über die Autorin
    Ellen Berg wurde 1969 geboren und studierte Germanistik. Sie arbeitete in der Gastronomie und war als Reiseleiterin tätig. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu und feiert mit ihren humorvollen Büchern seit 2011 regelmäßig große Erfolge.

    Ihr seid neugierig auf Ellen Berg und ihre Romane geworden? Dann stellt jetzt eure Fragen! Und mit etwas Glück bekommt ihr dabei nicht nur spannende und lustige Einblicke in die Arbeit einer Erfolgsautorin, sondern könnt auch noch eines von 5 Wunschpaketen mit 3 Büchern der Autorin gewinnen!

    Viel Spaß und viel Glück wünscht euch
    Eure Nicole
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    Fussel1986s avatar

    "Alles Tofu, oder was?" und sieben weitere Köstlichkeiten!

    Die Spezialität von Ellen Berg? Authentische Charaktere, viel Herz und vor allem eine extragroße Portion Humor! In ihrem neuen Buch "Alles Tofu, oder was?" stellt sie dieses Können meisterhaft unter Beweis - und konnte damit auch schon in ihren sieben weiteren Romanen begeistern!

    Für alle Fans von Ellen Berg und für alle, die es noch werden wollen, gibt es hier im Rahmen der großen Ellen Berg-Aktionswoche ein besonderes Schmankerl zu gewinnen - ein gigantisches Ellen Berg-Fanpaket!

    Zusammen mit dem Aufbau Verlag verlosen wir 3x alle acht bisher erschienen Bücher von Ellen Berg! Folgende Titel sind im Paket enthalten:
    Weil gutes Essen in Ellen Bergs Romanen häufig eine große Rolle spielt, möchten wir von euch gerne wissen, was euer Lieblingsgericht ist! Um mitzumachen, ladet einfach ein Bild von eurem Lieblingsessen (max. 1MB) zusammen mit eurem Beitrag hier hoch oder teilt euer Lieblingsrezept mit uns! Am besten macht ihr sogar beides, denn dann erhöhen sich eure Gewinnchancen! Wir sind gespannt und freuen uns auf viele tolle, gerne auch ausgefallene Rezepte!

    Liebe Grüße und viel Glück!
    Eure Nicole


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