Ellen Berg Den lass ich gleich an

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Inhaltsangabe zu „Den lass ich gleich an“ von Ellen Berg

Nimm zwei … Die alleinerziehende Fotografin Lulu hat völlig vergessen, wie es sich anfühlt, nicht nur Mutter, sondern Frau zu sein. Und dann mischt sich auch noch ihre Mutter ein und bucht für Lulu und ihre Tochter Lotte ungefragt einen Urlaub in einem Pauschalparadies auf Mallorca: für Familien ein Traum, für eine Mutter mit Kind ohne Mann leider die Hölle. Hier lernt sie Alex kennen, der es wert scheint, der Männerwelt noch eine letzte Chance zu geben – und dem sie sicherheitshalber vorenthält, dass es sie nur im Paket mit Lotte gibt. Aber was stimmt nicht mit Alex, dass er in den besten Momenten immer verschwindet? Verbirgt er etwas vor ihr? Und wie zum Teufel verheimlicht man eine achtjährige Tochter?

Story zu vorhersehbar, es gibt bessere Werke von Ellen Berg. Aber unterhaltsam!

— zusteffi
zusteffi

Seichte Urlaubsgeschichte...

— 19Ostseekind77
19Ostseekind77

Reisegruppe Sonnenschein oder einfach ein Märchen?

— peedee
peedee

humorvoller chick lit Roman mit viel Herz und den Tücken einer alleinerziehenden,berufstätigen Mutter

— DianaE
DianaE

Locker leichte Lektüre zum Schmunzeln, Lachen aber auch ein bisschen zum Nachdenken.

— carpe
carpe

Humor mit einigen nachdenklichen Tönen. Sehr gut.

— LeseJette
LeseJette

Ich mag Ellen Berg Romane, aber dieser war nicht ganz so lustig und unvorhersehbar wie die anderen Bücher. Da geht mehr! Go, Ellen! :-)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

... auch dieses Buch hat wieder richtig Spaß gemacht! Es war aber leider viel zu schnell zu Ende ...

— Ekcnew
Ekcnew

Ich habe wieder sehr gelacht :-). Lockere und leichte Lektüre für zwischendurch.

— paschsolo
paschsolo

Schöne lockere Urlaubslektüre zum Schmunzeln.

— Julia_liest
Julia_liest

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  • Seichte Urlaubsgeschichte

    Den lass ich gleich an
    19Ostseekind77

    19Ostseekind77

    05. March 2017 um 13:28

    Klappentext:Nimm zwei … Nach Jahren als Alleinziehende ist bei Lulu einiges auf der Strecke geblieben: Körper, Frisur, Liebesleben – eine einzige Baustelle. Und dann mischt sich auch noch ihre Mutter ein und bucht für Lulu und ihre Tochter Lotte ungefragt einen Urlaub in einem Pauschalparadies auf Mallorca: für Familien ein Traum, für eine Mutter mit Kind ohne Mann leider die Hölle. Hier lernt sie Alex kennen, der es wert scheint, der Männerwelt noch eine letzte Chance zu geben – und dem sie sicherheitshalber vorenthält, dass es sie nur im Paket mit Lotte gibt. Aber was stimmt nicht mit Alex, dass er in den besten Momenten immer verschwindet? Verbirgt er etwas vor ihr? Und wie zum Teufel verheimlicht man eine achtjährige Tochter?Cover:Das Cover finde ich wie immer sehr gelungen bei Ellen Berg, nur leider hat es so gar nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun.Meinung:Der Schreibstil von Ellen Berg ist flüssig und liest sich gut an, leider muss ich sagen, dass man schon nach weniger als der Hälfte des Buches weiß, wie es ausgeht. Es ist sehr vorhersehbar und ich finde am Schluß läuft alles sehr sehr glatt ab. Mir hat es nicht gefallen, auch bin ich mit den Protagonisten nicht richtig warm geworden. Fazit:Nichts für Leser, die eine spannende und überraschende Lektüre erwarten. Guter Lückenfüller, falls mal akuter Buchmangel herrscht.

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  • Reisegruppe Sonnenschein oder einfach ein Märchen?

    Den lass ich gleich an
    peedee

    peedee

    12. September 2016 um 21:26

    Die Fotografin Lulu Kleefeld ist stolze Mutter der achtjährigen Lotte. Beruflich ist die Auftragslage… na ja, sagen wir mal ausbaufähig. Und auf privater Ebene herrscht in puncto Männer totale Flaute. Auch das Onlinedating bringt Lulu nicht wirklich weiter. Da mischt sich ihre Mutter Gill ein und schenkt ihr und Lotte einen Mallorca-Urlaub, damit sie auf andere Gedanken kommt. Prompt lernt sie dort ihren Traummann kennen, dem sie aber vorderhand ihre Tochter verschweigt: Alex, der in den schönsten Momenten jedoch immer verschwindet. Welches Geheimnis verbirgt er? Und wie sagt sie ihm am besten, dass es sie nur zu zweit gibt?Erster Eindruck: Die Ellen-Berg-Covers gefallen mir wirklich sehr gut; sehr detailreich; ein hoher Wiedererkennungswert.„Lulu“ heisst eigentlich Marie-Luise, „Lotte“ ist die Charlotte und Oma „Gill“ ist Gisela. Mir gefällt es nicht so, wenn man die Namen so abändert, obwohl Lulu meint „Die Abkürzungen sind Familientradition.“ Na denn. Das Verhältnis von Gill und ihrer Enkelin ist zu Beginn ziemlich durchwachsen, denn Gill weist Lotte bei jeder Gelegenheit darauf hin, dass sie nicht „Oma“ genannt werden wolle. Aber wie dem auch sei, aus dem ursprünglichen Urlaub zu zweit (Mutter und Tochter) wird plötzlich „Reisegruppe Sonnenschein“, denn nebst Oma Gill reisen noch andere aus Lulus Umfeld an. Lotte findet im Familienhotel schnell Anschluss und hat kein Interesse daran, viel Zeit mit ihrer Mutti zu verbringen. Mallorca scheint Lulu privat und beruflich Glück zu bringen, denn sie findet nicht nur Alex, der sich zuweilen geheimnisvoll verhält, sondern sie erhält auch einen tollen Auftrag.Von den Nebendarstellern hat mir Sabrina, Lulus Freundin, am besten gefallen. Eine wirklich tolle Freundin!Mir haben z.B. diese Aussagen sehr gut gefallen:- „Auf dem Highway der Herzen war sie eine Geisterfahrerin.“- „Ab einem gewissen Alter waren Männer ohne Macken so selten wie Maiglöckchen zu Weihnachten.“- „Du bist hübsch, aber leider strengst du dich ziemlich an, dass man’s nicht sieht.“Dies war mein siebtes Buch von Ellen Berg und ich habe erwartet, dass diese Geschichte witzig und auch überzeichnet ist, wie von den anderen Büchern gewohnt. Doch dieses Sarkastisch-Überzeichnete hat mir vielfach gefehlt, zudem war die Geschichte etwas stark vorhersehbar. Mein Romantikerherz kam stattdessen auf seine Kosten, aber das Ende war für mich etwas zu viel der guten Fügung, ein bisschen zu viel Märchen. Das Buch war im Nu ausgelesen – 3 Sterne.

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  • Ellen Berg – Den lass ich gleich an

    Den lass ich gleich an
    DianaE

    DianaE

    06. September 2016 um 17:02

    Ellen Berg – Den lass ich gleich an Lulu liebt genau zwei Dinge: ihre achtjährige Tochter Lotte und ihren Job. Sie ist eine hervorragende Fotografin und wenn sie nicht bei der Arbeit ist, ist sie alleinerziehende Mutter. Ihr Leben ist ein wenig chaotisch, und da sie fast 40 ist, sehnt sie sich auch nach einem Mann. Doch an dieser Front läuft es schlecht, genau wie mit ihrer Mutter, die weder mit Mutter noch mit Oma angesprochen werden will, Streit ist bei jedem Treffen vorprogrammiert. Und ausgerechnet ihre Mutter Gisela „Gill“ spendiert Lulu und Lotte einen Urlaub auf Mallorca in einem Familienhotel, das einfach nur in einer Kastastrophe enden kann. Denn wenig später reist auch Gill und Lulu´s beste Freundin Sabrina an, und auch ihr Ex-Date Mike sowie Lulu´s Assistent Philipp reisen ihr nach. Und dann gibt es da noch Alex, den sie am Strand kennen gelernt und eigentlich sehr nett findet, doch der scheint auch Geheimnisse zu haben. Ellen Berg hat es wieder geschafft mit „Den lass ich gleich an“ einen seichten, humorvollen, Klischeebeladenen chick-lit Roman zu schreiben, der mir gut gefallen hat. Der lockere, flüssige Schreibstil und die temporeiche Erzählung führte dazu, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Die Handlung selbst ist herrlich ironisch, spannend, humorvoll, abwechslungsreich und voller Klischees, aber genau das erwarte ich auch, wenn ich einen Roman dieses Genre lese. Die Charaktere sind allesamt detailreich und glaubhaft beschrieben, haben Tiefe und man fühlt sich ihnen nah. Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt von Lulu reinversetzen, die mir auf Anhieb sympathisch war. Ihre Situation ist gut nachvollziehbar, eine fast 40jährige alleinerziehende Mami, die alles für ihre kleine Tochter Lotte gut machen will. Sie wirkt etwas überfordert und nach dem Date mit Mike ist sie am Boden zerstört und ihre Mutter setzt noch eins drauf. Ich hab sie schnell in mein Herz geschlossen, weil sie klug und interessant ist, und es machte mir Spaß, ihr bei ihrer Entwicklung zuzusehen. Lotte fand ich anstrengend, normalerweise mag ich die Kids aus den Büchern von Ellen Berg, aber manchmal hatte ich ein wenig das Gefühl sie wäre zu verwöhnt, zu vorlaut, einfach erwachsener als sie sein sollte. Dennoch gab es immer wieder Szenen wo ich die Kleine hätte knuddeln können. Gill mochte ich anfänglich überhaupt nicht, jedoch hat sich das im Laufe des Buches geändert. Der Macho-Mann Mike war mir nach wenigen Sekunden schon unsympathisch und ich empfehle jedem das Buch zu lesen, denn ich fand die „Rache“ einfach nur gelungen. Das hat mir richtig Spaß gemacht zu lesen. Alex ist ein mysteriöser Mann. Der aufmerksame Leser wird sehr schnell hinter sein Geheimnis kommen, aber das macht ihn nur noch sympathischer. Ich habe nun schon einige Bücher von Ellen Berg gelesen („Alles Tofu oder was?“, „Mach mir den Garten Liebling“, „Du mich auch“ und „Ich will es doch auch“, „Ein bisschen Kuchen“), muss aber sagen, dass „Den lass ich gleich an“ deutlich schwächer ist. Dennoch ist es ein Lesegenuss und hat mir sehr viel Freude bereitet. Das Cover passt sehr gut zu den restlichen Büchern von Ellen Berg, wieder ein gezeichneter, humorvoller Blickfang. Fazit: humorvoller chick lit Roman mit viel Herz und den Tücken einer alleinerziehenden,berufstätigen Mutter Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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  • Realität

    Den lass ich gleich an
    Annika_70

    Annika_70

    12. May 2016 um 18:21

    Das ist nicht mein erstes Buch von Ellen Berg was ich gelesen habe.Die ersten etwas über 100 Seiten kamen mir sehr langatmig vor.Ich wollte schon aufhören aber lass dann doch weiter.Ich sollte es nicht bereuen,die 2.Buchhälfte-Das Thema was aufgegriffen wurde fand ich gut.So ist es ja auch in Wirklichkeit.Zumindest in meinen Augen.Das Ende hat mir natürlich gefallen auch wenn es vorher sehbar war.Was mir absolut nicht gefallen hat ist das Cover.Es stellt für mich ein älteres Paar da aber so ist es ja nicht.Etwas unglücklich gewählt in meinen Augen.Ich vergebe 2,5 Sterne für das Buch.

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  • Single, alleinerziehend, sucht...

    Den lass ich gleich an
    LeseJette

    LeseJette

    06. February 2016 um 17:58

    Das passiert: Im Single-Roman aus der Feder von Ellen Berg dreht sich alles um eine nicht mehr ganz junge Mutter, deren Kind endlich aus dem Gröbsten raus ist und die nun endlich wieder an sich denken will. Die talentierte Fotografin Lulu versucht schon seit einiger Zeit Männer kennen zu lernen. Leider sind diese Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt, im Gegenteil der Tiefpunkt ist erreicht als sie nach einem Shooting von einem Auftraggeber zum Essen eingeladen wird und dabei so richtig gedemütigt wird. Die bis dato eher gefühlskalte Mutter von Lulu erkennt die Not ihrer Tochter und spendiert ihr einen Urlaub auf Mallorca. Dort angekommen, verliebt sich Lulu relativ schnell in einen Mann, doch der Leser ahnt es schon, das Happy End rückt erst einmal in weite Ferne, da zwischen Lulu und dem Mann ihrer Träume einige Missverständnisse entstehen. So gefällt mir der Roman: Mit „Den lass ich gleich an“ hat Ellen Berg einmal mehr den Zeitgeist getroffen. Immer mehr Ein-Eltern-Familien, deren erwachsener Teil sich nicht immer leicht tut, einen neuen Partner zu finden. Lulu habe ich wirklich schnell ins Herz geschlossen was sicher auch teilweise daran liegt, dass sie mich teilweise an mich selbst erinnert. Sie denkt zuerst an ihre Tochter, will immer für diese stark sein. Dabei vergisst sich Lulu schon mal selbst. Zum Glück gibt es aber ein tolles Umfeld, ihre große Familie, wie sie Lulu auch nennt, das Lulu dabei unterstützt, wieder mehr an sich selbst zu denken. Lulus Mutter Gill und Urlaubsbekanntschaft Fusselbart stehen für viele ältere Menschen, die zwar nach außen nicht einsam zu sein scheinen, die aber insgeheim auch gern einen Partner an ihrer Seite hätten, mit dem sie auf einer Wellenlänge liegen. Aber nicht nur ältere Menschen und alleinerziehende auch attraktive junge Menschen können einsam sein, ohne dass es das Umfeld einfach so erkennt. Über diese Themen kann man nach der Lektüre des Romans wunderbar philosophieren, aber das ist sicher nicht unbedingt das Hauptanliegen. Vielmehr soll dieser Roman einmal mehr unterhalten. Und das ist mit „Den behalt ich gleich an“ gut gelungen. Angefangen bei Lulus Versuchen ein verführerisches Outfit zusammen zu stellen. Weiter geht’s mit den Eindrücken aus dem Familienhotel, den Versuchen ihre Tochter irgendwie zu verstecken und nicht zuletzt die tolle Racheaktion an den Mann, der Lulu so gedemütigt hat. Die Handlung und insbesondere das Ende sind schon ein Stück weit vorhersehbar. Insbesondere das Happy End ahnt man als Leser ab einer bestimmten Stelle. Trotzdem immer wieder Überraschungen, mit denen man nicht unbedingt rechnet. Gerade das macht den Reiz dieses Romans aus, der sonst sicher langatmig wäre. Fazit: Den lass ich gleich an, ist aus meiner Sicht der bisher beste Roman aus der Feder von Ellen Berg. Humor mit einigen nachdenklichen Tönen. Top.

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  • Sehr enttäuscht

    Den lass ich gleich an
    Karin69

    Karin69

    25. January 2016 um 11:33

    habe schon ein paar Bücher von Ellen Berg gelesen und war immer begeistert. Aber von "Den lass ich gleich an" bin ich total enttäuscht. Das Buch war langweilig und sehr lang gezogen, voraussehbar und total übertrieben. Ich mußte mich wirklich zwingen, es zu Ende zulesen. Meiner Meinung nach ist das Ganze mehr ein Gejammer darüber, dass man als Alleinerzieher nie wieder irgendwen abkriegt. Schade, die Geschichte hätte man auch besser erzählen können.

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  • Familie Sonneschein braucht ein wenig um zu einander zu finden

    Den lass ich gleich an
    AnneMayaJannika

    AnneMayaJannika

    24. November 2015 um 15:29

    Zum Cover: Wieder so ein lustiges Bild und der dezente Hinweis, das es sich nicht um einen Single Roman handelt.   Zum Buch: Lulu (Marie-Luise) ist Alleinerziehend und lebt mit ihrer Tochter Lotte (Charlotte) zusammen. Sie arbeitet als freischaffende Fotografin und muss manchmal jeden Penny zweimal umdrehen. Mit den Männern hat sie auch nicht so ein Glück, denn die nehmen Reißaus, wenn sie von Lotte hören. Lulus Mama greift beherzt ein und schickt sie zum vierzigsten Geburtstag zum Strandurlaub nach Mallorca. Und natürlich trifft sie dort, obwohl total frustriert vom Heile-Familien-Leben auf ihren Traummann. Nur er verhält sich auch irgendwie merkwürdig.   Meine Meinung: Nachdem mir bereits ein Ellen Berg Roman gut gefallen hatte, nahm ich mir gleich den nächsten vor. Ich wusste ja, was mich erwartet: witzige Charaktere, typische Situationskomik aus dem Leben, ein bisschen Romantik und ganz viel Humor. Leider war es diesmal ein wenig flach, ein wenig zu vorhersehbar und am Ende viel zu kitschig. Die liebe Lulu war mir ein wenig zu entschlossen, das Männer Schweine sind und sie alle Hoffnung aufgegeben hatte. Dafür hat sie aber auch ein zuckersüßes happy-End bekommen.

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  • Mutter-Kind-Urlaub - Fluch oder Segen auf Mallorca?

    Den lass ich gleich an
    Julia_liest

    Julia_liest

    Die Fotografin Lulu gibt es seit 8 Jahren nur noch im Doppelpack mit Tochter Lotte. Mit Männern hat sie kein Glück, denn entweder sehen sie nicht die Frau in Lulu, die sie erfolgreich hinter praktischer, farbloser Kleidung versteckt, oder nehmen Reisaus wenn sie von Lotte erfahren. Kurz vor Lulus 40. Geburtstag bucht ihre Mutter Gill einen vermeintlichen Mutter-Kind-Erholungsurlaub - mitten auf Mallorca im Familienbunker. Von Erholung zunächst keine Spur, der Kampf am Buffet, die Arbeit und nicht zuletzt Alex, von dem Lulu sofort begeistert ist und vor dem sie versucht, Lotte zu verstecken, rauben ihr den letzten Nerv und sorgen beinahe für einen wahren Horrortrip. Mir hat das Buch gut gefallen. Der typische Stil von Ellen Berg lässt sich flüssig und mit einem Schmunzeln auf den Lippen lesen. Die sympathischen Figuren und das Drumherum sind sehr gut beschrieben, sodass ich mich auch gleich nach Mallorca versetzt gefühlt habe, was mir sehr gut gefallen und mich in Urlaubsstimmung versetzt hat. Einziger Schwachpunkt für mich: das etwas zu schnelle und zu konstruierte Ende. Da das Lesevergnügen ansonsten ungetrübt war, vergebe ich 4 Sterne.

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    • 3
  • Neue Liebe auf Mallorca

    Den lass ich gleich an
    gaby2707

    gaby2707

    06. January 2014 um 12:38

    Marie-Luise Kleefeld "Lulu", eine ausgezeichnete Fotografin, geht stramm auf die 40 zu und wünscht sich schon lange eine starke Schulter zum Anlehnen. Sie lernt auch immer mal wieder einen Mann kennen, aber immer, wenn die Sprache auf ihre 8-jährige Tochter Charlotte "Lotte" kommt, nehmen die Herren reis aus. In einem Flirtportal, bei dem sie sich angemeldet hat, herrscht gähnende Lehre. Zur Aufmunterung schenkt ihr ihre Mutter Gisela "Gill" eine Urlaubswoche auf Mallorca. Hier wird es dann ganz schön turbulent... Eine ganz leichte unkomplizierte Geschichte, die ich in einem Rutsch durch gelesen habe und die mich richtig amüsiert hat. Obschon sie von Anfang an recht durchschaubar ist, hat es mich nicht gestört. Ich wollte einfach wissen, ob und wenn ja durch welche Wendungen und Komplikationen die Haupt-darsteller zusammen kommen. Egal, ob es Lulu mit Tochter Lotte und Mama Gill sind, ihre Freundin Sabrina oder ihr Assistent Philipp, Biologielehrer Meyer mit Ysilon und Fusselbart oder der junge schwedische Hotelange-stellte - alle haben bald meine Sympathien erobert. Mike dagegen hat sich sofort meine Antipathie zugezogen. So ein Kerl wie der geht gar nicht. Ich habe einen lockeren Roman, der wieder mal gezeigt hat, dass es sich nicht lohnt zu verheimlichen, was letztendlich doch rauskommen wird. Eine wunderbare Liebesgeschichte zweier Alleinerziehender.

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  • nicht leicht, sondern seicht

    Den lass ich gleich an
    abuelita

    abuelita

    01. October 2013 um 12:09

    Zwischendurch mal wieder was Leichtes, dachte ich. Aber nun…soooo leicht und seicht hätte es nun doch nicht sein müssen…. Ein komplett „tolles“ Märchen, das sich - vielleicht- Lieschen Müller vor 60 Jahren so in ihren Träumen vorstellte…aber heute? Meine Güte, da fehlen einem fast wirklich die Worte dazu. Denn wieso muss die alleinerziehende Lulu so naiv-dumm-ja blöd dargestellt werden? Einen Mann sucht sie zu der Erfüllung ihres Lebensglücks, und findet natürlich erst mal keinen. Probleme mit ihrer Mutter hat sie auch und die wiederum spendiert ihr dann einen Urlaub (zu ihrem 40igsten)auf Mallorca in einem Familienhotel. Zuerst Frust pur und dann die Wende…der junge Mann an der Rezeption, der ihr u. der Tochter auf einmal die Honey-Moon-Suite überlässt (wie realistisch!), den tollen Kerl den sie kennenlernt, der aber so seine Geheimnisse hat, die der Leser allerdings sofort durchschaut und dann viel Hin-und Her und Her und Hin und das fast schon „zu Tränen rührende“ Happy End. Oh je oh weh….nicht nur die ganzen unrealistischen Szenen, die vor Schmalz oft nur so triefen, ärgern mich als Leser, sondern vor allem, wie diese Frau/en hier dargestellt werden. Aber ich bin ja lern-und leidensfähig und so werde ich es in den nächsten Tagen noch einmal mit einem weiteren Roman von der Autorin versuchen; vielleicht sieht es hier dann ja anders aus. Dieses Buch hier kann ich allerdings definitiv nicht empfehlen.

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  • Rezension zu "Den lass ich gleich an" von Ellen Berg

    Den lass ich gleich an
    Riannah

    Riannah

    25. January 2013 um 12:03

    Das les ich gleich durch... so müsste der Titel meiner Rezension lauten, denn ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Nur eine kurze "Kaffee-Nachschub-hol-Pause" habe ich einlegen müssen ;) Es geht um Lulu, Fotografin und alleinerziehende Mutter der 8jährigen Lotte. Sie sehnt sich nach einem Mann, der sie allerdings nur im Doppelpack mit Lotte bekommen kann. So ein Exemplar ist aber anscheinend äußerst selten und bisher musste Lulu viele Misserfolge auf ihrer Suche einstecken. Doch dann mischt sich ihre Muter ein, eine 60jährige muntere Witwe, die für ihre Tochter immer nur das Beste will (jede Tochter weiß, wie anstrengend das sein kann ;) ). Sie bucht eine Reise für Lulu und Lotte auf Mallorca, zur großen Freude von Lotte, die den ganzen Tag im Juniorclub abtaucht. Lulu ist dagegen nicht so begeistert, um sie herum sind nur glückliche Familien und das frustriert sie noch mehr. Aber dann lernt sie Alex kennen und Lulu ist sofort hin und weg, er könnte es wirklich sein! Sie traut sich allerdings nicht, ihm von Lotte zu erzählen, zu groß ist ihre Angst, dass auch er sich sofort aus dem Staub macht. Aber auch Alex hat seine Geheimnisse und so wird dieser Urlaub noch ganz schön aufregend. Wie gut, dass Lulu eine Familie und Freunde hat, die hinter ihr stehen und ihr helfen, ihr Glück zu finden (und Mütter können doch auch ganz schön hilfreich sein ;) ) Nach Ellen Bergs Roman "Das bisschen Kuchen" habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut und ich bin wieder einmal nicht enttäuscht worden. Mir liegt ihr Humor, ihr Schreibstil und ihre Art, Charaktere zum Leben zu erwecken. Die Dialoge sind witzig, die beschriebenen Szenen sind realistisch und zwischendurch habe ich wirklich mit Lulu gelitten. Das Buch ist ein wenig vorhersehbar und es gibt eine Menge unglaublicher Zufälle, aber das schmälert den Lesegenuss kein bisschen, denn die Mischung aus Humor und Romantik ist meiner Meinung nach perfekt. Ab und zu braucht man einfach eine Geschichte, in die man sich einfach reinfallen lassen kann! Vielen Dank Ellen Berg!

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  • Rezension zu "Den lass ich gleich an" von Ellen Berg

    Den lass ich gleich an
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    16. January 2013 um 00:16

    Wen wundert es, dass Lotte für Lulu ihr ein und alles ist. Lulu ist alleinerziehende Mutter, Fotografin und kurz vor ihrem 40. Geburtstag. Die Männerwelt nimmt sofort Reißaus, wenn sie hören, dass sie eine 8-jährige Tochter hat. Dates sind eher in der Minderheit und wenn sie doch mal eins hat, ist es der bewährte Griff ins Klo. Nach einem missglückten Geschäftsessen, dass sie irrtümlicherweise für ein Date hielt, ist sie am Boden zerstört. Ihre Mutter Gill, die die Meinung vertritt, dass Lulu Urlaub braucht, spendiert ihr 14 Tage auf Mallorca. Dort angekommen, überschlagen sich sehr bald die Ereignisse. Lotte möchte nicht den ganzen Tag mit ihrer Mutter verbringen, sondern lieber den ganzen Tag im Juniorclub verbringen, so dass sich Lulu genötigt fühlt, allein an den Strand zu gehen. Dort lernt sie Alex kennen und die Schmetterlinge im Bauch fangen an zu fliegen. Aber irgend etwas hat er zu verbergen, nur was? ... Auch mit der ersehnten Ruhe ist es nicht weit her, denn nicht nur ihre Mutter folgt ihr ein paar Tage später ... Nachdem ich die beiden ersten Bücher von Ellen Berg begeistert gelesen habe, war es nur eine Frage der Zeit, dass ich mich auch ihrem neuesten Werk widme. Sie ist ihrem Stil treu geblieben und bietet dem Leser humorvolle Unterhaltung an. Lulu, die kurz vor ihrem 40. Geburtstag steht, hat der Männerwelt schon fast abgeschworen, glaubt sie doch aus ihrer bisherigen Erfahrung mit Männern, dass sie ihren nächsten Sex wahrscheinlich erst im Altersheim haben wird. Sie machte bislang auch nicht viel aus sich, so dass kurz vor dem Urlaub eine Generalüberholung notwendig war. Zum Vorschein kam eine Lulu, die sich sehen lassen konnte und die sogar nach Frau aussah. So macht sie auch gleich am ersten Tag am Strand in Mallorca die Bekanntschaft mit dem gutaussehenden Alex, der allerdings auch ein paar Macken hat, denn er verschwindet plötzlich oder hat auch nicht immer Zeit. Zu allem Übel verleugnet sie ihm gegenüber auch noch ihre Tochter Lulu, um die Zeit mit Alex unbeschwert genießen zu können. Aber auch Alex hat ein Geheimnis und Lügen haben bekanntlich kurze Beine. So kommt es zwischen Lulu und Alex zu einem Missverständnis nach dem anderen. Als dann auch noch Gill, Lulus Mutter auftaucht und sie das ihrige dazu tut, Alex zu vergraulen, ist Herzschmerz angesagt. Die Geschichte ist einfach und leicht vorhersehbar. Trotzdem der Leser ahnt, wie sie ausgehen wird, ist es der Autorin gelungen, den Leser neugierig auf das Buch zu machen. Sie hat ausgesprochen sympathische Protagonisten geschaffen, die nicht nur Lulu und Alex heißen. Die Mutter Gill ist eine Offenbarung und auch Lulus Freundin Sabrina ist immer für eine Überraschung gut. Ein Buch, das mich ausgesprochen gut unterhalten hat. Ich habe des öfteren schmunzeln dürfen und mit Lulu mitgelitten. Meinen besonderen Spaß hatte ich mit dem kleinen Rachefeldzug, den sich Sabrina ausgedacht hatte. Ein Buch zum kurzweiligen Lesern, in dem es um Liebe und Freundschaft und ein ganz klein wenig um Rache geht. Das Einzige, was mich an diesem Buch gestört hat, war das Cover. So sehr mir auch die Covergestaltung an sich gefällt, zu diesem Buch finde ich die Grafik leider unpassend.

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  • Rezension zu "Den lass ich gleich an" von Ellen Berg

    Den lass ich gleich an
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    13. January 2013 um 10:57

    Lulu ist selbstständige Fotografin und alleinerziehende Mutter der achtjährigen Lotte. Nahe der 40 versucht Lulu doch noch ihr Herzblatt zu finden. Doch sobald Lotte ins Spiel kommt, nehmen potenzielle Herzblätter Reiß aus. Lulu ist frustriert, überarbeitet und mit einer Mutter wie Gill gestraft. Gill, ihre verwitwete Mutter, besteht darauf, dass sie als junggeblieben, unternehmenslustig und keinesfalls als Oma bezeichnet wird. Als Gill jedoch Lulu kurz vor einem Zusammenbruch erwischt, spendiert sie ihr einen Urlaub. Klingt toll, ist es aber nicht, da Lulus Mutter in einem Familienhotel gebucht hat. Trotzdem tritt Lulu zusammen mit Lotte die Reise an, auch wenn es sie schon vor den ganzen glücklichen Familien graut. Lotte ist glücklich über den Urlaub und findet im Juniorclub schnell Freunde. Lulu macht sich auf ein paar langweilige Tage am Strand gefasst, aber dann trifft sie Alex. Alex entspricht sofort Lulus Vorstellung von einem Traummann und da Lotte ja eh im Juniorclub ist, verschweigt sie Alex Lotte erst einmal. Aber dann häufen sich die Vorfälle, wo Alex plötzlich ohne Vorwarnung verschwindet. Als ihre Mutter Gill noch im Hotel auftaucht, ist das Chaos perfekt. Lulu schreit um Hilfe und diese kommt in Form ihrer besten Freundin Sabrina. Gemeinsam versuchen sie der Lage Herr zu werden und herauszufinden, was mit dem Traummann Alex nicht stimmt... Das Cover passt optisch zu beiden anderen Büchern der Autorin und zeigte eine Frau und einen Mann auf der Straße. Der Zusammenhang zur Geschichte erschließt sich mir nicht. Einzig Gill könnte man mit viel Mühe in die abgebildete Frau rein dichten. Für sich gesehen ist das Cover ansprechend und lädt zum Lesen einer komisch-unterhaltsamen Geschichte ein. Insofern passt es wieder. Die Autorin schreibt flüssig, witzig und unterhaltsam. Die Geschichte selbst erlebt der Leser als Unbeteiligter Begleiter von Lulu. Beginnt die Geschichte gemächlich bei der Vorstellung von Lulu, ihrer Arbeit und ihrem Umfeld, so nimmt sie spätestens ab der Mitte des Buches deutlich an Fahrt auf und man kann das Buch praktisch nicht mehr zur Seite legen. Das Grundgerüst der Geschichte war für mich vorhersehbar, hat mich allerdings nicht weiter gestört, da mich interessierte, wie handeln bzw. reagieren die Protagonisten und welche unvorhergesehenen Wendungen gibt es? Welchen Weg nimmt die Geschichte? Die Protagonisten sind von Anfang an sympathisch und plastisch. Gerade Lulu sprüht vor Witz und Selbstironie, wobei sie auch zu Beginn recht melancholisch und bedrückt ist. Die Geschichte ist zwar in sich abgeschlossen, jedoch könnte ich mir eine Fortsetzung vorstellen. Gerade das Ende lädt zum Weitersinnieren ein und lässt Raum für eine Fortsetzung. Fazit: Ein unterhaltsames Buch über Singlefrauen mit Kind, Urlaub und den ganzen Verwirrungen, die entstehen, wenn man besagtes Kind verschweigt.

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  • Rezension zu "Den lass ich gleich an" von Ellen Berg

    Den lass ich gleich an
    Finky

    Finky

    07. January 2013 um 10:06

    Klapptext: Nach Jahren als Alleinerziehende ist bei Lulu einiges auf der Strecke geblieben: Körper, Frisur, Liebesleben – eine einzige Baustelle. Die Männer nehmen spätestens Reißaus, wenn sie erfahren, dass Lulu ein Kind hat. Dann trifft sie im Mallorca-Urlaub einen Mann, bei dem man einfach zugreifen muss – und dem sie deshalb ihre Tochter verschweigt. Wie aber versteckt man ein achtjähriges Mädchen? Und ist er das wirklich wert? Meine Meinung: Lulu ist Alleinerziehende Mutter und lebt mit ihrer 8 jährigen Tochter Lotte in einer kleinen Wohnung. Als ihr Date mit Mike sich wieder einmal als Reinfall erweist bekommt sie anlässlich ihres 40sten Geburtstages einen Mallorca Urlaub von ihrer Mutter geschenkt. Was sie allerdings nicht vermutet – Der Urlaub wird ihr Leben komplett auf den Kopf stellen. Lulu lernt nicht nur ihren Traummann kennen. Sie lernt auch ihre Mutter ganz neu kennen, muss lernen, dass ihre Tochter allmählich selbstständig wird und bekommt schwub die wubb ein unglaubliches Jobangebot. Lulu ist für mich, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so rüberkommt, eine sehr starke Frau. Sie bringt ihr Privatleben und die Arbeit unter einen Hut und lässt ihre Tochter dabei nie zu kurz kommen. Trotz der vielen Pleiten mit den Männern steht sie immer wieder auf und macht weiter. Sie Autorin zeigt dem Leser, dass Familie nicht nur Blutsverwandtschaft bedeutet. Zu Lulus Familie gehört nicht nur ihre Tochter Lotte, die einen Mann mit nur 3 Sätzen vergraulen kann, und die Mutter, die sehr viel wert darauf legt nicht Oma genannt zu werden. Sie zählt auch die beste Freundin, ihren Assistenten und den durchgedrehten Urlaubsbekannten Fusselbart dazu. Und das ist etwas das mir im Buch so sehr gefallen hat. Zur Familie zählen die Menschen die einem am Herzen liegen. Ellen Berg hat es mit dem Roman geschafft, auf lustige Art dem Leser zu zeigen das auch Alleinerziehende Mütter ein Liebesleben haben (wollen). Der Schreibstiel ist schön locker und auch wenn man mal ein paar Seiten im Zug liest kommt man immer wieder gut in die Geschichte rein. Auch wenn es mein erstes Buch von Ellen Berg war, so kann ich nur sagen es war definitiv nicht mein letztes! Empfehlen kann ich das Buch jedem der gerne lacht.

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  • Rezension zu "Mutter sucht Schraube" von Ellen Berg

    Den lass ich gleich an
    Monika58097

    Monika58097

    17. December 2012 um 08:12

    Meine Rezi, allerdings unter dem Titel: Den lass ich gleich an: Lulu, alleinerziehende Mutter der achtjährigen Lotte, ist auf der Suche nach der großen Liebe. Lotte ist jedoch auch immer wieder das Problem. Sobald Lulu ihnen erzählt, dass sie ein Kind hat, ergreifen die Männer die Flucht. Und dann kommt auch noch ihre Mutter Gill und ist der Meinung, dass sie eine Auszeit dringend nötig hätte. Lotte zuliebe nimmt sie das Geschenk an. Auf nach Mallorca! Anstatt eines gemütlichen kleinen Hotels, das nach ihrem Geschmack gewesen wäre, wartet auf Lulu eine Betonburg mit lauter lärmenden Familien. Wenigstens Lotte ist glücklich und verschwindet den ganzen Tag im Juniorclub, wo sie sofort Anschluss findet. Lulu verbringt den Tag allein am Strand - und entdeckt ihren Traummann. Alex ist so ganz nach ihrem Geschmack. Auch er scheint Interesse an ihr zu haben, doch warum ist er nach einer heißen Umarmung mitten im Meer auf einmal verschwunden? Wieso hat er abends keine Zeit für sie und wer ist das junge Mädchen, das sie plötzlich bei ihm sieht? Die große Liebe oder doch nur ein Abenteuer? Lulu selbst sucht verzweifelt nach einer Lösung, wie sie Alex beibringen kann, dass sie nicht alleine ist. Dann reist plötzlich auch noch ihre Mutter Gill an und macht das Chaos perfekt. Helfen kann da nur eine: ihre Freundin Sabrina. Auf einmal ist Lulu gar nicht mehr alleine auf der Insel, sondern hat eine Art Großfamilie um sich gescharrt und was ihre große Liebe angeht, da hat Freundin Sabrina auch schon einen Plan. Ein herrlich unkomplizierter Roman! Ein Roman, der einen an Urlaub und Strand denken lässt. Und wer kennt sie nicht, diese Betonburgen mit den Heerscharen lärmender Kinder? Ein Roman, der Spaß macht beim Lesen, aber auch ein Roman über die Liebe, über Glück, über Freundschaft und Familie.

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