Ellen Berg Mach mir den Garten, Liebling!

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Inhaltsangabe zu „Mach mir den Garten, Liebling!“ von Ellen Berg

Die Lust am Gärtnern – und am Gärtner … Zur Hölle mit dem Job! Statt der überfälligen Beförderung bekommt Luisa einen Fiesling vor die Nase gesetzt. Sie ist frustriert: 14-Stunden-Arbeitstage und Bürointrigen – wofür das alles? Ausgerechnet jetzt muss sie sich um den Schrebergarten ihrer Tante Ruth kümmern. Geht gar nicht, Komposthaufen statt Karriere ist definitiv keine Lösung. Doch kaum wühlt Luisa inmitten von Blütenpracht und Vogelgezwitscher mit den Händen in der Erde, spürt sie eine neue Harmonie. Und dann ist da noch dieser Mann im Nachbargarten … 'Herrlich ironischer Spaß.' Hörzu „L(i)eben im Grünen“: Dos & Don‘ts rund ums Gärtnern im Anhang Parallel erscheint das Hörbuch – gelesen von Tessa Mittelstaedt

Ein Humorvolles Buch, über das Leben im allgemeinen und die Arbeit und die Liebe im besonderen.

— Monice
Monice

Seichte Unterhaltung. Unaufregend aber nett.

— QueenDebby
QueenDebby

Schräge, überspitzte Charaktere, witzige Schlagabtausche und ein wenig Spannung lassen einen durch die Seiten hindurchschmunzeln...

— parden
parden

Ein Buch wie ein Frühlingstag im Garten: Leicht, locker und macht Lust auf mehr.

— xknutschix
xknutschix

Realität im Zeitraffer: Leicht, locker, flockig wie ein Frühlingstag im Garten

— IlonGerMon
IlonGerMon

Ich fand es super witzig und habe viel gelacht.

— paschsolo
paschsolo

Locker leichte Lektüre zum Thema Büro vs. Garten!

— Julia_liest
Julia_liest

Leichte Literatur, die einige Lacher hervorbringt.

— AnnieLovesTheSky
AnnieLovesTheSky

Sehr witzig und man bekommt auf garten lust

— Nina82
Nina82

kurzweilige (Urlaubs)Lektüre

— MiniBonsai
MiniBonsai

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Lovely90

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    Mach mir den Garten, Liebling!
    Manuela_Prien

    Manuela_Prien

    11. September 2017 um 12:56

    Ich war erst skeptisch,was mich erwartet,doch dann wurde ich beim lesen überzeugt.Eine Liebesgeschichte,die nach kurzer Zeit auf der Kippe steht und dann im Epilog doch noch eine unerwartete Wende nimmt.Ich konnte mich gut in Luisa hineinversetzen,da ich,was das berufliche angeht einige Parallelen gefunden habe.Schöner Schreibstil,sehr gut zu lesen!Ich werde auf jeden Fall auch andere Bücher von Ellen Berg lesen.

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  • Lernen im Garten

    Mach mir den Garten, Liebling!
    Monice

    Monice

    31. August 2017 um 07:48

    "Mach mir den Garten, Liebling!" von Ellen Berg, ist ein humorvolles Buch mit Lerneffekt. Denn wer kennt nicht jemanden der sich wichtiger nimmt als er ist, der andere Mobbt nur um Stark zu wirken, oder der mit Unfairen Mitteln kämpft um sich in das rechte Licht zu rücken? Genau das Zeigt uns die Autorin in diesem Buch und das wenn man zusammenhält, diese eine Person keine Chance hat mit den unfairen Mitteln durch zu kommen. Teamgeist ist alles, genau nach diesem Motto schafft es die Autorin in diesem Buch, die Protagonisten zu vereinen und genau dieses Motto sollte sich jeder verinnerlichen. Der Schreibstil ist sehr locker und uns wird das Buch aus Sicht der Hauptprotagonistin erzählt. Das buch ist so locker geschrieben, das die Seiten nur so an einem vorbei Fliegen, auch angenehm fand ich die Art der Schrift und des Drucks, das Druckbild war angenehm und so lässt sich das Buch wirklich sehr flüssig lesen. Die Geschichte war sehr schlüssig in sich und hat zum weiter lesen animiert. Eine Spannungskurve war zu erst nicht zu erkennen, aber schon nach wenigen Seiten hat sie sich langsam aufgebaut und um so mehr wir die Protagonisten kennen lernen umso deutlicher wurde die Spannung und die hielt dann auch bis zum Schluss. Abschließend, dieses Buch ist nicht nur was für Garten Fans, auch für Garten Neulinge oder gar unerfahrene ist es genau richtig, denn es vermitteln das Gefühl welches sonst nur ein Garten vermitteln kann, ruhe und Frieden.   Zum Inhalt: Luisa Fröhlich ist schon ganz Aufgeregt schon am nächsten Tag soll sie als neue Geschäftsführerin vorgestellt werden, nach zehn Jahren schuften für die Firma hat sie es sich auch verdient. Im Büro angekommen erwartet sie die übliche schlechte Stimmung und auch ein neuer Kollege bringt alles durcheinander. Als sie dann auch noch eine Postkarten von ihrer Tante Ruth erreicht in der sie mitteilt das sie in zwei Wochen zu Besuch kommt und sich schon freut ihren Garten wieder zu sehen ist das Chaos perfekt. Luisa stürmt los, denn den Garten hatte sie total verdrängt, zu beginn einen Friedhofsgärtner engagiert, welcher sich aber als nicht sonderlich zuverlässig erweisen soll, denn der Garten sieht schrecklich aus. Als am nächsten Tag nicht sie sondern der neue Kollege Robin Konrad zum Geschäftsführer wird bricht eine Welt zusammen und nur mit den Nachbarn aus der Kleingartenanlage hält sie den Kopf oben. Die Rettung des Gartens und die Rettung der Firma lassen nicht darüber hinweg täuschen, das Luisa sich in den Nachbarn Eddy verliebt hat, gerade als sie ihr Glück zu finden scheint spinnt Konrad eine Intrige, plötzlich droh alles zu scheitern. Doch da waren Freunden und Kollegen, ob da wohl noch was zu retten ist?

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  • Rundumsanierungen...

    Mach mir den Garten, Liebling!
    parden

    parden

    30. June 2017 um 15:18

    RUNDUMSANIERUNGEN...Zur Hölle mit dem Job! Statt der überfälligen Beförderung bekommt Luisa einen Fiesling vor die Nase gesetzt. Sie ist frustriert: 14-Stunden-Arbeitstage und Bürointrigen – wofür das alles? Ausgerechnet jetzt muss sie sich um den Schrebergarten ihrer Tante Ruth kümmern. Geht gar nicht, Komposthaufen statt Karriere ist definitiv keine Lösung. Doch kaum wühlt Luisa inmitten von Blütenpracht und Vogelgezwitscher mit den Händen in der Erde, spürt sie eine neue Harmonie. Und dann ist da noch dieser Mann im Nachbargarten …Ein Workaholic ist Luisa, allzeit bereit für Überstunden und Sonderschichten, des Chefs rechte Hand und selbst in ihrer Freizeit noch in Gedanken bei der Firma. Nur geht es dieser ganz und gar nicht gut - seit Jahren schon dümpelt sie am Rande des Bankrotts entlang. Luisa erträgt die viele Arbeit und auch die intriganten Kollegen im Großraumbüro, da sie in Aussicht gestellt bekommen hat, dass sie demnächst die Geschäftsführung übernehmen könnte - und dies mit eigenem Büro. Sie sehnt also die Betriebsfeier herbei, auf der ihr Chef der Belegschaft mitteilen will, dass er ab sofort kürzer treten will und die Firmenleitung in Luisas Hände legt. Doch es kommt  anders...Robin Konrad wird als neuer Geschäftsführer eingestellt, da der Chef hofft, dass jemand von außen besser in der Lage ist, die Firma von Grund auf zu sanieren. Luisa ist schwer enttäuscht und geradezu entsetzt, als sie erfährt, dass Konrad mit dem Gedanken spielt, sie zu entlassen. Zwar setzt ihr Chef sich für sie ein, doch kann auch er nicht verhindern, dass Luisa ihre bisherigen Befugnisse verliert. Zu ihrer Wut gesellt sich bald schon ein gewaltiges Misstrauen, denn irgendetwas an Robin Konrad und seiner hübschen aber kalten Assistentin kommt ihr ganz und gar nicht koscher vor.Doch damit der Probleme nicht genug. Luisas Tante hat ihren Besuch angesagt. Seit über einem Jahr wohnt diese schon in Italien, doch nun möchte sie nach Luisa schauen - und vor allem nach ihrem Schrebergarten, an dem sie so sehr hängt. Luisa wird ganz kalt vor Entsetzen, denn bisher hat sie sich den Garten noch kein einziges Mal persönlich angesehen. Der beauftragte Friedhofsgärtner hat seinem Namen alle Ehre gemacht und das einst so üppig blühende Stückchen Land in eine trostlose Einöde verwandelt. Wie um Himmels willen soll Luisa in zwei Wochen den Garten wieder herrichten?! Zu allem Überfluss mischt sich auch noch ein unangenehmer Nachbar ein, der dafür sorgen will, dass Luisa und ihre Tante wegen Verwahrlosung ihrer Parzelle aus der Schrebergartenkolonie ausgewiesen werden. Da ist guter Rat teuer...Beharrlichkeit und Kampfgeist sind nun gefragt, und Luisa benötigt viel Unterstützung, um sowohl den Garten als auch die Firma zu retten. Ob ihr dies gelingt?Dieses Buch ist vor allem eines: humorvoll. Schräge, überspitzte Charaktere, witzige Schlagabtausche und ein wenig Spannung lassen einen durch die Seiten hindurchschmunzeln und -kichern. Vorhersehbar? Klar. Klischeebehaftet? Natürlich. Und ein bisschen Liebe darf selbstredend auch nicht fehlen. Aber ab und zu tut solch ein Buch einfach gut. Unkompliziert, Happy End garantiert, und ein Plädoyer für mehr Lebenslust bekommt der Leser noch obendrauf. Mich hat es für ein paar Stunden gut unterhalten, und das war genau das, was ich mir von dem Buch erhofft hatte!Gerne mehr davon, wenn mir mal wieder danach ist!© Parden

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    • 7
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

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    • 2279
    lisam

    lisam

    06. May 2017 um 07:52
  • Nicht alles zu ernst nehmen

    Mach mir den Garten, Liebling!
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    04. March 2017 um 07:39

    Einen Schrebergarten als Geschenk? Zugegeben eine etwas ungewöhnliche Idee, aber Tante Ruth hat sich schon etwas dabei gedacht, als sie damals nach Italien auswanderte und ihren Garten ihrer Nichte Luisa vermachte. Luisa ist eine Enddreißigerin und ein ausgesprochener Workaholic. Für die Firma steht sie immer zur Verfügung. Egal ob zusätzliche Stunden am Abend oder Wochenende anfallen, Luisa ist immer zur Stelle. Sie erhofft sich von ihrem Engagement den Aufstieg zur Geschäftsführerin und damit auch ein besseres Gehalt. Das hat ihr Chef ihr jahrelang in Aussicht gestellt. Glaubt sie. Auf dem bevorstehenden Betriebsfest zum Firmenjubiläum wird er bekanntgeben, dass er sich aus dem Geschäftsalltag herausziehen will und Luisa ist fest von ihrem Aufstieg überzeugt. Aber – alles kommt ganz anders. Robin Konrad heißt der neue Geschäftsführer, kommt von außen und bringt nicht nur interessante Geldgeber in das nicht so ganz gesunde Unternehmen mit, sondern zu allem Überfluss auch noch seine eigene Assistentin. Luisa ist von einem auf den anderen Tag nicht nur ihre Hoffnungen, sondern auch noch die bisherigen Befugnisse los. Sie ist wütend, frustriert, am Boden zerstört, alles gleichzeitig. Doch schon sehr schnell merkt sie, dass mit Robin Konrad und seinen Geldgebern nicht alles koscher ist. Ihr Verdacht wächst, dass dieser die Firma keineswegs sanieren will, sondern ganz andere Pläne verfolgt. Bei ihrem Chef und den Kollegen findet sie lange kein Gehör …. Zu allem Überfluss kündigt gerade jetzt Tante Ruth ihren Besuch an. Und sie will nicht nur ihre Nichte wiedersehen, sondern auch ihren Garten bewundern. Und da tut sich der nächste Abgrund in Luisas Leben auf. Um den Garten hat sie sich nicht gekümmert und entsprechend sieht dieser aus. Als sie sich dort zum ersten Mal blicken lässt, macht sie die nicht gerade erfreuliche Bekanntschaft ihres Gartennachbarn Kasunke. Er droht ihr, den Zustand des Gartens zu melden und zwangsweise einen Eigentümerwechsel zu veranlassen. Aber das, soviel weiß Luisa, darf auf keinen Fall passieren. Rettungsaktionen sind also angesagt, für den Garten und für die Firma, und es gelingt Luisa mit der ihr eigenen Beharrlichkeit, Kollegen und Gartennachbarn für ihre Pläne zu gewinnen. Bis das allerdings gelingt, dürfen die Leser an einigen Verwicklungen und Missverständnissen teilhaben. Der Roman von Ellen Berg liest sich sehr leicht, mit einen steten Schmunzeln und manchmal auch mit einem lauten Lachen. Sicher, die Charaktere sind allesamt sehr überzeichnet und mit spitzer Feder karikiert, aber gerade durch dieses Stilmittel wird jede einzelne Figur deutlich sichtbar und man ertappt sich beim Lesen dabei, die Pendants im eigenen Bekannten- und Kollegenkreis zu suchen. Und wir finden sie. Gleiches gilt für die beiden wichtigen Aufgaben, auch hier wird sehr übertrieben dargestellt, was mit einem starken Willen alles möglich ist. Aber – dies ist ja kein Sach- oder Fachbuch über Gartenrettung und Neugestaltung genauso wenig wie es ein Fahrplan zur Sanierung eines in die Jahre gekommenen Unternehmens ist. Deshalb seien wir nachsichtig mit der Realität im Zeitraffer, die in diesem unterhaltsamen Roman an den Tag gelegt wird und lassen wir uns einfach nur unterhalten. Leicht, locker, flockig wie an einem Frühlingstag im Garten.

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  • Rettet Tante Ruths Garten

    Mach mir den Garten, Liebling!
    Julia_liest

    Julia_liest

    02. February 2017 um 19:45

    Luisa Fröhlich ist ein Arbeitstier. Rund um die Uhr schuftet sie als Produktentwicklerin für den Geschenkartikelhersteller "Great Fun Connection" und ihren Chef, Herrn Haase - auch an den Wochenenden. Freundschaften pflegt sie schon lange nicht mehr, der einzige menschliche Kontakt sind die stichelnden Kollegen mit der miesen Laune. Aber bald würde sie befördert werden und neuen Schwung in den Laden bringen, der wahrlich schon bessere Zeiten erlebt hat. Doch darauf wird nichts. Die nächste Katastrophe bahnt sich an, als Luisa eine Postkarte von Tante Ruth aus Italien bekommt, in der sie ihren Besuch ankündigt. Die alte Dame freut sich nach einem Jahr vor allem darauf, ihren üppig bepflanzten Schrebergarten wiederzusehen, den Luisa - ganz Büropflanze - zur Pflege in die Hände eines Friedhofgärtners gegeben hat. Grünzeug ist einfach nichts für sie und die Zeit fehlt sowieso. Als sie nach so langer Zeit den prachtvollen Garten ihrer Tante aufsucht, ist dieser nicht wiederzuerkennen. Panik macht sich breit. Wie soll sie dieses tote Land in zwei Wochen in den Ursprungszustand versetzen? Unerwartete Hilfe naht in Gestalt eines sexy schrebergärtnernden Ökoladenbesitzers, der aber so gar nicht Luisas Typ ist... Mit "Mach mir den Garten, Liebling" ist Ellen Berg erneut eine sehr unterhaltsame humorvolle Lektüre gelungen. Die Handlung ist mal etwas anderes und hat mir sehr gut gefallen, vor allem der Kontrast grauer Büroalltag zu grüne Oase. Schon das Lesen der Gartenpassagen fand ich irgendwie entspannend, wohingegen es in der "Fun Connection" richtig spannend wurde. Die Örtlichkeiten werden sehr gut beschrieben, ich konnte sie mir lebhaft vorstellen. Auch die Charaktere und deren Entwicklung in der Geschichte sind toll ausgearbeitet. Einige waren mir sofort sympathisch, andere wurden es im Laufe des Buches und wieder andere waren von Anfang an richtige Ekelpakete - eine super bunte Mischung. Am besten haben mir Luisas persönliche Entwicklung und die der Kollegen gefallen. Man ahnt oft nicht, was in den Menschen wirklich steckt.  Von der neuen "Fun Connection" hätte ich gerne noch mehr gelesen. Das Ende kam dennoch nicht all zu plötzlich und so ist das Buch eine runde Sache, die für locker leichtes Lesevergnügen bestens geeignet ist.

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  • Buchverlosung zu "Mach mir den Garten, Liebling!" von Ellen Berg

    Mach mir den Garten, Liebling!
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Die Lust am Gärtnern – und am Gärtner … Falls ihr bei der Vorab-Leserunde vor einigen Wochen kein Glück hattet, könnt ihr es jetzt nochmal versuchen:  Wir verlosen 15 Rezensionsexemplare von Ellen Bergs neuem Roman "Mach mir den Garten, Liebling!" Ellen Berg - Mach mir den Garten, Liebling! Zur Hölle mit dem Job! Statt der überfälligen Beförderung bekommt Luisa einen arroganten Fiesling vor die Nase gesetzt. Sie ist frustriert. 14-Stunden-Arbeitstage und Bürointrigen – wofür das alles? Ausgerechnet jetzt muss sie sich um den Schrebergarten ihrer Tante Ruth kümmern. Komposthaufen statt Karriere, geht gar nicht. Doch dann stellt Luisa fest, dass Gärtnern sogar glücklich machen kann. Wenn nur nicht dieser rasend charmante Mann im Nachbargarten wäre, der so gar nicht in ihr Leben passt … Zur Leseprobe Mehr Informationen zum Buch unter http://www.aufbau-verlag.de/mach-mir-den-garten-liebling.html Was ihr tun müsst? Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr folgende Frage beantwortet: Welche sind eure liebsten Autorinnen / Autoren? (außer Ellen Berg natürlich) Viele Grüße euer Team vom Aufbau Verlag * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum zeitnahen Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 181
  • Mach mir den Garten, Liebling (Ellen Berg)

    Mach mir den Garten, Liebling!
    MiniBonsai

    MiniBonsai

    31. May 2016 um 07:14

    Mein erstes Buch von Ellen Berg - und wahrscheinlich nicht das Letzte ;)Zum InhaltLuisa Fröhlich, die Hauptfigur, ist Single und 24-Stunden-Berufstätige in einer Geschenk/Deko-Artikel-Firma. Sie ordnet der Arbeit alles unter - keine Freizeit, keinen Partner - eine schlechte Freizeit-Work-Balance.Als ihr Chef dann die versprochene Beförderung nicht umsetzt, sondern einen Geldgeber von außen ihr vor die Nase setzt, beginnt es im Job so richtig zu kriseln. Außerdem muss Luisa in kürzester Zeit den Garten ihrer Tante auf Vorderfrau bringen, den sie von der Tante für den Zeitraum ihrer Abwesenheit übernommen hat - und natürlich wegen dem Job vernachlässigt hatte.Ob und wie ihr das Projekt Garten gelingt und was die Entwicklungen in der Firma dabei für eine Rolle spilen (oder umgekehrt?!), das erfahrt ihr selbst beim Lesen.Zum SchreibstilDie Charaktere sind pointiert beschrieben mit vielen Schrullen und Macken. Der Inhalt wird durch den Epilog abgeschlossen und rund (wobei ich gern mehr von den Veränderungen und Erfolgen in der Firma und dem Garten gelesen hätte - mir war das Ende zu abrupt).Das Buch ist gut zu lesen. Allerdings musste ich mich in den Stil teilweise erst einfinden. Am Anfang hatte ich den Eindruck eine Sammlung von altbekannten Lach-Sprüchen vor mir zu haben. Im Verlauf der Geschichte hat sich dieser Eindruck gemildert und die Sprüche machten dann gerade den Reiz des Lesens aus.FazitEin Buch für zwischendurch, zum Abschalten, zum Schmunzeln.

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  • *+* Mal wieder ein "typischer Ellen Berg" *+*

    Mach mir den Garten, Liebling!
    Irve

    Irve

    08. May 2016 um 21:19

    . Liebe Lesefreunde, Luisa ist ein echter Workaholic und opfert sich viel zu sehr für die Firma auf. Aber wird es ihr gedankt? NEIN! Ganz im Gegenteil. Als es in Richtung Wechsel in der Chefetage geht, wird sie zunächst in Sicherheit gewogen und dann eiskalt abserviert – zumindest war dies der Plan. Dass Luisa ihren Leib- und Seelen-Job aber nicht kampflos hergibt, kann man sich denken. Unterstützung bekommt sie dabei von den meisten Kollegen. Dem Chef zeigen, was eine Harke ist, so lautet die Devise! Apropos Harke: Neben dem Stress um ihren Arbeitsplatz tut sich für Luisa noch ein ganz anderes Problem auf. Denn Tante Ruth kündigt ihren Besuch an. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn Ruth nicht vor geraumer Zeit ihren heißgeliebten Garten in Luisas Hände gegeben hätte. Sie wollte der Nichte einen Ort der Ruhe und Entspannung schenken. Und, hat Luisa ihn genutzt? Nein! Und so sieht der Schrebergarten nun auch aus. Guter Rat ist teuer, um dieses Kleinod wieder ins rechte Licht zu setzen, und die finanziellen Mittel sind zudem äußerst begrenzt. Als schließlich auch noch Amor seine Pfeile wild umherschießt, geraten sowohl die Pläne zur Gartensanierung als auch die Job-Rettungsaktion in Gefahr! Die ohnehin locker-leichte Story liest sich durch den frechen Schreibstil weg wie nichts. (Die Rezension ist meinem LitBlog entnommen: https://irveliest.wordpress.com/2016/05/07/ellen-berg-mach-mir-den-garten-liebling/). Da stört auch nicht die Vorhersehbarkeit und die stellenweise nicht allzu große Tiefe. An einigen wenigen Stellen scheint der Roman etwas auf der Stelle zu treten, ansonsten war das Lesen unterhaltsam, fröhlich und entspannend. Die Stimmung ist heiter mit gewittrigen Einschüben, aber die Devise „Auf Regen folgt Sonnenschein“ trifft zum Glück auch hier zu und so muss sich der Leser nie lange mit allzu großen Problemen belasten. Man sollte diesen Roman ohnehin mit einem leichten Augenzwinkern lesen, denn mit einem ebensolchen hat Ellen Berg ihn wohl auch geschrieben. Die Charaktere sind detailliert und stimmig, wenngleich auch sehr überspitzt gezeichnet. Beim Versuch, mir einige von ihnen vorzustellen, musste ich schmunzeln, denn sie wirkten häufig wie verschriftlichte Karikaturen und es machte Spaß, ihr Tun zu verfolgen. Inhalt Die Lust am Gärtnern – und am Gärtner … Zur Hölle mit dem Job! Statt der überfälligen Beförderung bekommt Luisa einen arroganten Fiesling vor die Nase gesetzt. Sie ist frustriert. 14-Stunden-Arbeitstage und Bürointrigen – wofür das alles? Ausgerechnet jetzt muss sie sich um den Schrebergarten ihrer Tante Ruth kümmern. Komposthaufen statt Karriere, geht gar nicht. Doch dann stellt Luisa fest, dass Gärtnern sogar glücklich machen kann. Wenn nur nicht dieser rasend charmante Mann im Nachbargarten wäre, der so gar nicht in ihr Leben passt … »Herrlich ironischer Spaß.« Hörzu Autorin Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu. Ihre Romane „Du mich auch. (K)ein Rache Roman“, „Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman“, „Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman“, „Ich koch dich tot. (K)ein Liebes-Roman“, „Gib’s mir, Schatz! (K)ein Fessel-Roman“, „Zur Hölle mit Seniorentellern! (K)ein Rentner-Roman“, „Ich will es doch auch! (K)ein Beziehungs-Roman“, „Alles Tofu, oder was? (K)ein Koch-Roman“ liegen im Aufbau Taschenbuch vor und sind große Erfolge. Quelle: Aufbau Verlag

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  • Sehr unterhaltsam, aber auch vorhersehbar

    Mach mir den Garten, Liebling!
    Danion

    Danion

    14. April 2016 um 19:21

    „Mach mir den Garten, Liebling“ ist der zweite Roman von Ellen Berg, den ich gelesen habe. Nach „Zur Hölle mit Seniorentellern!“ waren meine Erwartungen sehr groß. Ich war begeistert von dem Buch, von seiner Unterhaltsamkeit, seinem Humor, auch wenn einiges darin nicht besonders glaubwürdig dargestellt wurde. Etwas Ähnliches erwartete ich von „(k)einem Landlust-Roman“. Der Anfang der Geschichte traf meine Erwartungen: der gut bekannte unterhaltsame Schreibstil, der Text, der sich ganz leicht liest, sodass man kaum merkt, wie man in kurzer Zeit große Abschnitte schafft. Aber nach etwa einem Drittel des Romans entwickelte sich bei mir ein anderes Gefühl: Die Handlung wurde mir zu sehr vorhersehbar. Die anfängliche Spannung war weg. Ich habe gern weiter gelesen, aber ohne besondere Begeisterung. Entweder weil mir der Schreibstil der Autorin mittlerweile so vertraut war, dass ich im Voraus wusste, wie es weiter geht, oder weil im Buch tatsächlich zu viele Details zu früh und zu offensichtlich verraten werden. Ich wusste gleich, dass Eddy derjenige sein wird, der den Garten von Luisa rettet; dass die Fotos, die das Lämmchen auf der Party gemacht hatte, später auftauchen; dass die Unterlagen mit den Ideen, die Luisa in Konrads Büro ohne Bedenken ließ, von jenem gegen sie gebraucht werden. Und dass am Ende sowohl der Garten, als auch die Firma und privates Leben von Luise gerettet werden, nach einigen kleinen oder größeren Pannen oder Katastrophen.  Die Figuren fand ich gut ausgearbeitet. Ich konnte mir jeden von ihnen gut vorstellen (na gut, nicht alle – Karl Wenninger blieb für mich eine eher unbedeutsame „graue“ Figur, auf die ich verzichten könnte). Ein bisschen übertrieben ideal fand ich Eddy. Zufälligerweise ist er immer am richtigen Ort und kann alles, was man in diesen Momenten können muss. Ein wenig unrealistisch war für auch, wie schnell sich alles entwickelte – alles passiert in ein paar Tagen. So schnell, dass ich mich fragte, wie viele Stunden denn der Tag von Luisa hat. Im großen Ganzen ist „Mach mir den Garten, Liebling!“ eine schöne Geschichte, die den Leser einige Stunden unterhalten kann. Und ich überlege mir gerade, ob ich noch ein Buch von Ellen Berg kaufen soll oder ob es bei den beiden bleibt.

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  • Gartenfreuden und mehr

    Mach mir den Garten, Liebling!
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    14. April 2016 um 13:17

    Luisa Fröhlich ist Single, Ende dreißig und ein Workaholic, wie er im Buche steht. 14 Stunden auf Arbeit oder am Wochenende für den Chef Gewehr bei Fuß stehen sind keine Seltenheit. "Great Fun Connction" heißt die Firma und ihr Chef, Hans-Martin Haase, genannt Karnickel, hat ihr den Posten als Geschäftsführerin in Aussicht gestellt.Beim Firmenjubiläum wollte er es bekannt geben, aber es kommt ganz anders als geplant.Statt ihr den begehrten Posten zu geben, bekommt ihn Robin Konrad. Robin Konrad ist ein Neuer und er bringt Geldgeber mit, denn die Firma ist leider nicht mehr das, was sie einmal war. Das hat einige personelle Konsequenzen, denn Robin Konrad hat Großes mit der Firma vor.Gleichzeitig kündigt Luisas Tante Ruth ihren Besuch an und freut sich darauf, Luisa und ihren Garten wieder zu sehen. Den hatte sie, bevor sie nach Italien ausgewandert ist, in Luisas Hände gelegt. Diese hatte aber weder Interesse noch Zeit, sich um diesen zu kümmern und macht sich auf den Weg, um selbst zu sehen, wie er überhaupt aussieht.Was sie dort vorfindet, verdient den Begriff Garten nicht, denn er befindet sich in deinem gruseligen Zustand.Nun ist guter Rat teuer. Der Nachbar Rudi Kasunke droht ihr auch noch, den Zustand des Gartens zu melden und für diesen eine Neubesetzung zu veranlassen.Luisa ist mit den Nerven zu Ende. Auf Arbeit geht alles den Bach runter und hier im Garten schwimmen ihr auch alle Felle weg. Was soll sie nur machen?...Die Autorin Ellen Berg schafft es immer wieder, mich mit ihren humorvollen Romanen sehr gut zu unterhalten.In diesem Roman gibt es zwei gravierende Schwerpunkte zu bewältigen. Zum einen geht die Firma, für die Luisa arbeitet, den Bach runter. Der neue Geschäftsführer Robin Konrad blockiert alle Ideen und Vorschläge, die von ihr kommen. Luisa ist ratlos. Zum anderen steht der Besuch ihrer Tante an, die den Garten sehen will. Wie soll sie in zwei Wochen das verwahrloste Grundstück in einen Garten verwandeln?Tja, und dann ist da noch Eddy, ein Traum von einem Mann, Italiener und Inhaber eines Ökoladens.Es passiert so einiges in Ellen Bergs "Gartenroman".Luisa ist die Hauptprotagonistin, die versucht, alle "Brände" gleichzeitig zu löschen. Aus einer Frau, die eigentlich keiner mag, da sie sich aus allem raushält und zurückzieht, wird eine Frau, die im Mittelpunkt steht und deren Wort Gewicht hat.Viele Protagonisten machen eine Wandlung durch, die ich als Leser gern mitverfolgt habe. Nicht jeder jedoch entwickelt sich positiv und so steht die ein oder andere Überraschung an.Obwohl einige Ereignisse vorausschauend waren, hat es mir Spaß gemacht, diese zu verfolgen.Ich habe alle Bücher von Ellen Berg und bin immer wieder überrascht, welchen Themen sie sich annimmt. Dieses Mal hat es sie in eine Kleingartenkolonie verschlagen und als Leser ist man fast körperlich anwesend, wenn dort gewerkelt wird. Mit ihrem feinen Humor macht sie ihre Bücher zu einem Leseerlebnis.Wie schon ihre anderen Bücher empfehle ich auch dieses gern weiter.

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  • Karriere versus Garten: ein Tauziehen, bei dem die Liebe gewinnt

    Mach mir den Garten, Liebling!
    jutscha

    jutscha

    12. February 2016 um 17:35

    Luisa ist Karrierefrau und opfert sich für Beruf und Büro auf in der Hoffnung, endlich zur Geschäftsführerin befördert zu werden. Doch stattdessen bekommt sie einen Fiesling vor die Nase gesetzt, dessen Methoden die Firma eher in den Ruin zu treiben scheinen, als sie zu retten. Ausgerechnet jetzt kündigt sich ihre Tante Ruth an, die vor einem Jahr nach Italien ausgewandert ist. Sie möchte unbedingt ihren Schrebergarten wieder sehen, den sie mit Hingabe zu einer grünen Oase gemacht hatte. Luisa sollte sich darum kümmern. Leider hat der Friedhofsgärtner, den sie engagiert hatte, seinem Beruf alle Ehre gemacht und den Garten „tot gepflegt“. Lustlos begibt sich Luisa an die Arbeit, den Garten wieder ansehnlich zu machen und merkt schnell, dass das Gärtnern gar nicht so übel ist, genauso wie der gut aussehende Italiener aus dem Nachbargarten, der so gar nicht in ihr Leben passt. Mein erster Roman der Autorin Ellen Berg hat mir viel Spaß gemacht und macht Lust auf mehr. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und die Protagonistin ist so liebenswert dargestellt, dass es fast nicht ausbleibt, dass die Leserin mit Luisa befreundet sein möchte und sich in Eddy verliebt. Die Situationen, in die Luisa gerät, sind teilweise so lustig beschrieben, dass ich als Leserin ständig ein Grinsen im Gesicht hatte und teilweise sogar laut lachen musste. Dabei kommt die Protagonistin aber absolut liebenswert rüber. Ich finde den Roman herrlich romantisch und absolut witzig. Die Geschichte ist zwar etwas konstruiert und das Ende vorhersehbar, aber so ist das nun mal bei Liebesgeschichten, und es hat meiner Lesefreude absolut keinen Abbruch getan. Im Gegenteil, gäbe es hier kein Happy-End, hätte mir mit Sicherheit was gefehlt. Die Geschichte ist wunderschön und lustig geschrieben und eignet sich prima zum Abschalten und Amüsieren. Ich kann das Buch als leichte Kost ohne wenn und aber empfehlen und vergebe verdiente 4 von 5 Sternen.

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  • Die neue Lust am Gärtnern...

    Mach mir den Garten, Liebling!
    LeseJette

    LeseJette

    06. February 2016 um 19:31

    Das passiert: Die neue Lust am Gärtnern ist Thema des neuesten Romans von Ellen Berg. Luisa Fröhlich lebt für ihren Job und ist mit diesem gerade gar nicht glücklich. Im Büro steht Mobbing auf der Tagesordnung. Und statt der erhofften Beförderung zur Geschäftsführerin, wird Luisa ein arroganter Typ vor die Nase gesetzt. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, kündigt sich auch Tante Ruth an, die ein Jahr nach der Auswanderung ihren Garten einmal sehen möchte. Den hat Luisa leider im vergangenen Jahr von einem Friedhofsgärtner versorgen lassen, entsprechend sieht der Garten auch aus. Doch nun muss innerhalb kürzester Zeit aus der Brache ein blühendes Paradies werden. Luisa nimmt die Herausforderung an und lernt dabei nicht nur die entspannende Wirkung von Gartenarbeit kennen. Sie lernt auch die Liebe kennen. So gefällt mir der Roman: Einmal mehr hat Ellen Berg sich eines Themas angenommen, dass derzeit im Trend liegt. Schrebergärten werden immer häufiger von jungen Leuten bewirtschaftet, Lifestylemagazine und -produkte um diesen Bereich boomen. Luisa ist keine der Personen, die freiwillig den Reiz eines eigenen Gartens erkennt. Genau das macht aber den Witz des Romans aus. Eine Frau, die völlig von ihrer Arbeit eingenommen ist und vom Gärtnern überhaupt keine Ahnung hat. Nur Tante Ruth zuliebe versucht sie den Garten neu zu gestalten und kommt dabei schnell an ihre Grenzen. Doch die Autorin lässt Luisa nicht einfach scheitern, sie stellt ihr einzigartige Unikate in Form von Gartennachbarn an die Seite, die Luisa immer wieder unterstützen. Luisa lernt unter anderem auch den Mann ihres Lebens kennen. Dieser Mann ist schon etwas merkwürdig. Auf der einen Seite, nachvollziehbar, sehr eifersüchtig, auf der anderen Seite dann wieder sehr verständnisvoll. Eddies Wandlungen waren, trotz seiner Erklärungen, für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Auch wenn das Happy End der Lesefreude keinen Abbruch tut, so ist die Wendung einfach zu merkwürdig. Der Leser könnte nach kurzer Lektüre denken, dass der Berg scheinbar nichts Neues mehr einfällt, da dem regelmäßigen Leser der Ellen-Berg-Roman einige Figuren merkwürdig bekannt vorkommen. Das liegt zum Glück aber nicht an mangelnden Einfällen, hier trifft der Leser alte Bekannte wieder. Eine tolle Idee, die hoffentlich in einem der nächsten Romane konsequenter umgesetzt wird. Fazit: In „Mach mir den Garten, Liebling!“ ist es Luisa, die das Gärtnerleben kennenlernt. Mit all seinen Hoch und Tiefs. Dies zu verfolgen ist absolut komisch und lesenswert.

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  • "Mach mir den Garten Liebling" von Ellen Berg

    Mach mir den Garten, Liebling!
    kriminudel

    kriminudel

    31. January 2016 um 16:00

    Das Buch: Die Lust am Gärtnern – und am Gärtner … Zur Hölle mit dem Job! Statt der überfälligen Beförderung bekommt Luisa einen arroganten Fiesling vor die Nase gesetzt. Sie ist frustriert. 14-Stunden-Arbeitstage und Bürointrigen – wofür das alles? Ausgerechnet jetzt muss sie sich um den Schrebergarten ihrer Tante Ruth kümmern. Komposthaufen statt Karriere, geht gar nicht. Doch dann stellt Luisa fest, dass Gärtnern sogar glücklich machen kann. Wenn nur nicht dieser rasend charmante Mann im Nachbargarten wäre, der so gar nicht in ihr Leben passt … Die Autorin: Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu. Ihre bisherigen Romane "Du mich auch. Ein Rache-Roman", "Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman", "Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman", "Ich koch dich tot. (K)ein Liebesroman", "Gib's mir Schatz. (K)ein Fessel-Roman", "Zur Hölle mit Seniorentellern. (K)ein Rentner-Roman" und "Ich will es doch auch.(K)ein Beziehungsroman" liegen im Aufbau Taschenbuch und als E-Book vor und sind große Erfolge. Meine Meinung: Da ich bisher noch kein Buch von Ellen Berg gelesen hatte war ich sehr gespannt auf meinen „Erstling“ von ihr. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich kann jetzt schon sagen, dass dies nicht das letzte Buch der Autorin in meinem Bücherschrank sein wird. Mit einem sehr angenehmen Schreibstil hat mir Ellen Berg einige schöne und unbeschwerte Lesestunden beschert. Der Roman hat genau die Erwartung erfüllt, die ich in ihn hatte, ich wurde extrem gut unterhalten. Die verschiedensten Charaktere sind mit den unterschiedlichsten Eigenschaften in der Geschichte zu finden. Manche sympathisch, manche eher nicht. Die Autorin hat mit ihrem Humor meinen Geschmack getroffen und ich finde er passt wie die Faust aufs Auge zu dieser Geschichte. Fazit: Von mir verdiente 4 Sterne und die Vorfreude auf die anderen Bücher von Ellen Berg.

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  • Gute Unterhaltung

    Mach mir den Garten, Liebling!
    fraencisdaencis

    fraencisdaencis

    27. January 2016 um 14:03

    Luisas Leben erscheint auf den ersten Blick nicht sehr spannend. Sie ist Ende Dreißig, Single, sitzt in einem Großraumbüro in einem schäbigen Bürogebäude und ist umgeben von Kollegen, die sie immer aufziehen und nimmt sich ihre Arbeit auch gerne mal mit nach Hause. Obwohl ich mit Luisa gar nichts gemeinsam habe, war sie mir von Beginn an sehr sympathisch. Sie versucht, aus ihrem tristen Leben das beste zu machen und möchte allem optimistisch gegenüber stehen. Wow. Geschäftsführerin! Sie hätte die Windschutzscheibe knutschen können. Schwungvoll stieg sie aus und schloss den Wagen ab. Seit Jahren arbeitete Luisa auf das große Ereignis hin. Endlich würden ihr Bienenfleiß, ihre unbezahlten Überstunden und ihr Verzicht auf Urlaub belohnt werden.Seite 5 Es fiel mir nicht schwer, Mitleid mit ihr zu empfinden, da ihre Kollegen wahre Kollegenschweine sind und getreu dem Motto handeln: "Jeder ist sich selbst der Nächste." Auch ihr Chef ist alles andere als toll und dann setzt er ihnen allen noch einen Geschäftsführer vor die Nase, der den Laden eigentlich nur auseinander nehmen möchte. Wenn alle gleichzeitig telefonierten, verstand man sein eigenes Wort nicht mehr. Wenn einer Ärger, Liebeskummer oder zu viel getrunken hatte, war das ein Gruppenproblem. Und wenn jemand eine antriebsschwache Phase durchmachte, fielen auch alle anderen ins Koma. Was der momentane Dauerzustand war.Seite 7 Als Luisa erfährt, dass sie keine Geschäftsführerin sein wird, gerät ihr Leben erst einmal ziemlich durcheinander - und dann kündigt sich auch noch ihre Tante Ruth an, die Luisa beauftragt hat, ihren Schrebergarten zu pflegen. Luisa hat dies jedoch nicht getan, da sie einen schwarzen Daumen hat (wer mich kennt, der weiß, dass ich das nur allzu gut nachvollziehen kann). Jetzt muss sie nicht nur ihr Berufsleben auf die Reihe bekommen, sondern auch noch nebenher innerhalb von zwei Wochen den Garten auf Vordermann bekommen. Hinzukommt, dass sie gerade ziemlich pleite ist und eigentlich kein Geld für die Gartensanierung auftreiben kann. Doch dann trifft sie in der Gartenanlage auf Eddy, den netten Italiener, der sofort versucht ihr zu helfen. Ich muss gestehen, dass Eddy mir erst einmal gänzlich unsympathisch war, da sich die Autorin bei seiner Beschreibung so richtig an den Klischees bedient hat. Gegen Ende des Buches hatte ich mich an ihn dann gewöhnt, aber sympathisch war er mir leider immer noch nicht. Eddys rosa Blüte lag auf dem Beifahrersitz wie ein Versprechen auf mehr. Cool bleiben, ermahnte Luisa sich. Einen wie den kannst du überhaupt nicht gebrauchen. Außerdem ist er bestimmt beinharter Single, unfassbar glücklich verheiratet oder steht gar nicht auf Frauen. Ihre Intuition sagte ihr jedoch, dass nichts davon zutraf. Oder war es ihr ausgehungertes Herz?Seite 33 Die Autorin Ellen Berg hat, wie auch schon bei "Ich koch dich tot", aus den Vollen der Klischee-Kiste geschöpft. Dadurch war für mich eigentlich die komplette Handlung vorhersehbar, doch ich wurde dennoch gut unterhalten, da Frau Berg einen sehr locker-flockigen Schreibstil hat und ihren Romanen dadurch gut Witz verleiht.

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