Ellen Berg Manche mögen's steil

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Inhaltsangabe zu „Manche mögen's steil“ von Ellen Berg

Wie steil ist das denn?

Vic liebt ihren Job bei einer Medical-Software-Firma, kennt Jahreszeiten aus der Wetter-App und Freundschaften nur auf Facebook. Dann soll sie für ein Teamtraining in die Berge geschickt werden – das pure Grauen für die digitale Großstadtpflanze. Da Vic jedoch fürchtet, ihr Konkurrent Konstantin könnte sie auf der Karriereleiter überholen, muss sie wohl oder übel den Gipfel erklimmen. Wenn nur nicht dieser unerträglich wetterfeste Bergführer Johannes wäre. Sofort fliegen die Fetzen. Bis Vic jenseits von WLAN und veganer Ernährung entdeckt, dass es sie doch gibt – die wahre Liebe im falschen Leben.

Schöne Geschichte, aber mit nerviger Protagonistin!

— Tine_1980

Etwas Romantik, etwas Bergsteigererlebnis und ein vorhersehbares Ende konnten mich dieses Mal nicht völlig überzeugen.

— sommerlese

Immer wieder herrlich komisch!

— Judiko

Ein heiterer Frauenroman, der auch leise Töne anschlägt und sich schnell lesen lässt.

— seschat

Bei Ellen Berg war ich bisher immer goldrichtig, wenn ich ein witziges und unterhaltsames Buch gesucht habe.

— Tanzmaus

Obwohl man sich die Handlung denken kann ist es ein herrlicher Roman für einen verregneten Tag.Ich habe jetzt beste Laune.

— Galladan

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  • Leserunde zu "Manche mögen's steil" von Ellen Berg

    Manche mögen's steil

    aufbauverlag

    Wie steil ist das denn? Wir laden euch gemeinsam mit Ellen Berg zur Leserunde ein! Diesmal begebt ihr euch gemeinsam mit der Autorin und ihrem neuen Roman "Manche mögen's steil" auf eine hochkomische Lesereise in die Berge!Vicky lebt für ihren Job, kennt Jahreszeiten aus der Wetter-App und Freundschaften nur auf Facebook. Dann soll sie für ein Teamtraining in die Berge geschickt werden – das pure Grauen für die digitale Großstadtpflanze. Da Vicky jedoch fürchtet, ihr Konkurrent Konstantin könnte sie auf der Karriereleiter überholen, muss sie die Gipfel wohl oder übel erklimmen. Wenn da nicht dieser unerträgliche Bergführer Johannes wäre. Sofort fliegen die Fetzen. Bis Vic entdeckt, dass es sie doch gibt – die wahre Liebe im falschen Leben.Einen ersten Vorgeschmack bekommt ihr hier: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746633527.pdf Leserunde mit AutorinIm Frage-Thread könnt ihr eure Fragen an Ellen Berg loswerden!Jetzt bewerben!Um eines der 30 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!Euer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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  • Wie steil ist das denn?

    Manche mögen's steil

    esposa1969

    24. November 2017 um 10:12

    Klappentext:Wie steil ist das denn?Vic liebt ihren Job bei einer Medical-Software-Firma, kennt Jahreszeiten aus der Wetter-App und Freundschaften nur auf Facebook. Dann soll sie für ein Teamtraining in die Berge geschickt werden – das pure Grauen für die digitale Großstadtpflanze. Da Vic jedoch fürchtet, ihr Konkurrent Konstantin könnte sie auf der Karriereleiter überholen, muss sie wohl oder übel den Gipfel erklimmen. Wenn nur nicht dieser unerträglich wetterfeste Bergführer Johannes wäre. Sofort fliegen die Fetzen. Bis Vic jenseits von WLAN und veganer Ernährung entdeckt, dass es sie doch gibt – die wahre Liebe im falschen Leben.Leseeindruck:Mit "Manche mögen´s steil" von Erfolgsautorin Ellen Berg liegt dem Leser ein unterhaltsamer und kurzweilger (K)ein Liebesroman vor. Ich kenne bereits alle Romane der Autorin, von denen alle unabhängig voneinander gelesen werden können. Wie der Klappentext bereits verrät, lernen wir das - nennen wir sie mal - Mauerblümchen Vicky kennen, die anlässlich eines Teamtrainings auf eine Klettertour geschickt wird. Dort lernt sie nicht nur das Klettern - mehr oder weniger -, sondern auch den Umgang mit realen Menschen, da sie Freundschaften sonst eher via Facebook pflegt. Ihr schärfster Konkurrent in Sachen Posten in der Chef-Etage ist Konstantin und dieser geht auch noch mit auf diese Klettertour und dann ist da auch noch der Bergführer Joe.... Wenn das kein steiler Aufstieg werden wird...Wie immer bei der Autorin, von der ich im übrigen ALLE Romane bis dato mit Begeisterung gelesen habe, ist dieser Roman ein locker leichter, der de facto dann doch ein Liebesroman ist. Der Schreibstil lässt sich flüssig und gut vorstellbar lesen, die Charaktere sind überschaubar und gut beschrieben. 37 Kapitel verteilt auf 332 Seiten, die sich wie von selbst lasen. Das Cover hat einen absoluten Wiedererkennungswert und gefällt mir richtig gut. Wie immer gibt es 5 Sterne für die Autorin und für diesen unterhaltsamen Roman!@ esposa1969

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  • Nicht das beste Buch von Ellen Berg

    Manche mögen's steil

    Tine_1980

    20. November 2017 um 20:16

    Vic lebt für ihren Job bei einer Medical-Software-Firma und hat neben dem Job eigentlich keine Hobbys. Freundschaften pflegt sie nur per Facebook und Whatsapp. Ihr ganzes Leben richtet sich nach ihrem Smartphone und ihrer Arbeit. So zieht das Leben an Vic vorbei, bis sie für ein Teamtraining in die Berge geschickt werden. Damit kann sie als Großstadtpflanze überhaupt nichts anfangen, doch ihr weiterer Werdegang hängt davon ab. In den Bergen angekommen, muss sie erstmals ihr Handy abgeben und es fühlt sich völlig falsch an. Als dann noch ihr Konkurrent Konstantin und der Bergführer Johannes zu baggern anfangen, macht es die ganze Aktion nicht einfacher.   Ellen Berg ist für mich immer ein Garant für heitere, schnell zu lesende Frauenromane. Doch mit dieser Geschichte konnte sie mich nicht ganz überzeugen. Vic war sehr überspitzt dargestellt, was man aus der Feder der Autorin kennt, doch war sie mir zudem noch sehr unsympathisch. Sie hat den Blick für die Realität völlig verloren und wenn es sich nicht nach den ersten zwei Dritteln des Buches geändert hätte, wäre ich etwas unzufriedener aus der Geschichte gegangen. Es ist ein hochaktuelles Thema, denn ich denke, es gibt doch einige Menschen, die mehr mit ihrem Handy Kontakt halten, als mit realen Menschen. Traurig, aber wahr. Viele Facebook Freunde heißt nicht zwangsläufig, dass man beliebt ist. Doch Vicky hat mich regelrecht genervt mit ihrer digitalen Welt in der sie sich verschanzt hat. Dass sie sich zusätzlich noch in ihrer Arbeit versteckt und so niemanden an sich heranlässt war für mich fast ein bisschen to much. Der Wandel zum realen Leben wird hier gut dargestellt, die Abhängigkeit von der digitalen Welt ist klar ersichtlich und Vicky wird mir erst etwas sympathischer, als sie in der analogen Welt unterwegs ist und auch mal mit realen Menschen verkehrt. Die Idee zur Teamfindung in die Berge zu fahren, war super. Hier war schon allein der Einkauf, der Bergsteigerutensilien einfach klasse. Auch der Humor auf der Hütte und die Fotzeleien zwischen Joe und Vicky gefielen mir gut. Konstantin war mir zu schmierig und im Gegensatz zu Joe, den gestandenen Mann, einfach zu perfekt. Zum Ende hin wurde das Buch für mich wieder besser. Vicky ist in der analogen Welt angekommen und konnte hier auch Sympathiepunkte gewinnen. Ellen Berg hatte wie immer einen spritzigen, humorvollen und flüssig zu lesenden Schreibstil, der es schafft, die Geschichte schnell zu lesen.   Für mich nicht das beste Buch von Ellen Berg, aber für eine nette Unterhaltung zwischendurch durchaus geeignet. Ich mochte die Protagonistin einfach nicht und die überspitze Darstellung ihrer Person hat mich leider etwas genervt. Trotzallem eine nette Unterhaltung mit Humor und einem kleinen bisschen Romantik.

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  • Auf in die Berge! Unterhaltung pur!

    Manche mögen's steil

    zauberblume

    19. November 2017 um 20:39

    Endlich gibt es wieder Neues von Ellen Berg, und zwar "Manche mögen's steil". Und die ist (k)ein Liebesroman. In ihrem neuen Roman entführt uns die Autorin in die Alpen und hier können wir so manches Abenteuer erleben.Die Geschichte: Protagonistin ist die 32jährige Vicky. Sie arbeitet als Teamleiterin in einem großen IT- Unternehmen und lebt eigentlich nur für ihren Job. Sie ist ein richtiger Workaholik. Vicky kennt sich bestens in der digitalen Welt aus. Kennt Wetter-Apps und genießt ihre Facebook-Freundschaften. Doch nun ist in der Firma ein Führungsposten zu vergeben und die Kandidaten hierfür müssen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Hierfür werden sie für ein Teamtraining in die Berge geschickt. Ein Alptraum für die digitale Großstadtpflanze. Doch da ist Konstantin, der auf der Karriereleiter überholen will. Also muss Vicky wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und so manchen Gipfel wohl oder übel erklimmen. Wäre das nicht dieser unerträgliche Bergführer Johannes, der ihnen das Leben schwer macht. Sofort fliegen die Fetzen. Bis Vic entdeckt, dass es sie doch gibt - die wahre Liebe im falschen Leben.Einfach wieder genial. Ich hatte - wie immer bei Ellen Bergs Bücher - beim Lesen dieses Dauergrinsen auf dem Gesicht. Bei diesen Büchern ist Gute-Laune einfach vorprogammiert. Außerdem ist der Schreibstil dermaßen unterhaltsam, dass beim Lesen keine Sekunde Langweile aufkommt. Man wird von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten und taucht vollkommen in die Geschichte ein.Wir lernen eine etwas verplante Protagonistin, die sich im Laufe der Zeit jedoch positiv entwickelt und am Ende merkt, dass es außer ihrer digitalen Welt auch noch ein anderes Leben gibt, kennen.. Aber bis dahin es für Vicky oft ein steiniger Weg. Aber ich habe die junge Frau bewundert, als sie sich todesmutig in dieses Abenteuer Teamtraining stürzt. Gerne hätte ich sie ab und an mal geschüttelt und sie wachgerüttelt, besonders als sie sich für die Reise ausgerüstet hat. Aber wenn ich mir allein Vicky beim Einkaufen vorstellen, habe ich schon wieder dieses Grinsen im Gesicht. Und dann ist da der smarte Konstatin, der mir von Anfang an ein Dorn im Auge war. Und als ich dann sein Verhalten im Laufe der Geschichte beobachtet habe, habe ich festgestellt, das ich mit meiner Einschätzung richtig lag. Und dieser ruppe Bergführer, der mir trotz seiner besonderen Art, sofort sympathisch war. Er hat die Truppe mit seinen Anweisungen ganz schön in Erstaunen versetzt. Die erstaunten Gesichter aller Teilnehmer sehe in jetzt noch vor mir. Und hier in den Alpen habe ich mich wirklich wohlgefühlt, ich habe die Natur genossen und mit köstlich amüsiert. Für mich ist dies wieder ein Bestseller. Ich habe traumhafte, unterhaltsame Lesestunden verbracht. Das richtige Buch für einen tristen Novembertag. Beim Lesen hält die Sonne einzug. Das Cover ist natürlich auch wieder spitzenmäßig. Gerne gebe ich für diese traumhafte Lektüre 5 Sterne und freue mich jetzt schon auf das nächste Buch der Autorin.

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  • Höhenkoller gibt´s nur im wirklichen Leben

    Manche mögen's steil

    Antek

    18. November 2017 um 18:21

    Ellen Berg ist für mich ein Garant für witzige, kurzweilige Unterhaltung und auch ihr neuestes Werk hat mich viel schmunzeln und grinsen lassen, auch wenn „Manche mögen´s steil“ es nicht unter meine Favoriten aus ihrer Feder geschafft hat. Vicky ist Leiterin und einzige Frau im sechsköpfigen Softwareentwickler Team. Der absolute Workaholic ist Einzelkämpfer, analoge Beziehungen sind ihr ein Greul, nur digital fühlt sie sich sicher und wohl. Freundschaften gibt es bei ihr sowieso nur über Facebook und Co. Auf ihrem Gebiet kann ihr niemand etwas vormachen, sie ist sogar für die Beförderung zum Head of IT vorgesehen. Doch dann lädt der Personalchef zur Klettertour in den Alpen ein! Ganz klar, ohne sie. Aber als ihr Cat, dessen Sekretärin und einzige Vertraute, klarmacht, dass neben ihr auch Kai Wanner und Konstantin Lenzendorf für die Chefposten infrage kommen und dieses Teamtraining in den Alpen testen soll, wer die soziale Kompetenz, die Führungsqualitäten, und die Fähigkeit kreative Lösungen zu entwickeln auch unter Stress hat, bleibt ihr nichts anderes übrig, als doch mitzumachen. Schließlich will sie den Posten bekommen. Als Leser darf man mit Vicky ins Büro, muss sich gegen blöde Sprüche ihrer Kollegen wehren und darf dann ganz klar mit auf die Klettertour. Blasen, umgeknickte Knöchel und Hüttenessen mit Schweinshaxe und Co für die Vegetarierin sind hier inklusive. Außerdem erlebt man, wie Vicky unter Smartphoneentzug, völlig netzlos so eine Art Höhenkoller bekommt und plötzlich zwei Männer um sie buhlen oder doch nicht? Mit dem attraktiven Bergführer Joe liegt sie sich ja eher in den Haaren, aber mit Konstantin könnte durchaus aus einem Konkurrenten um den Chefsessel ein Grund werden, sich doch mal auf ein analoges Liebesabenteuer einzulassen. Nach dem Kletterwochenende geht´s dann auch im Alltag noch ein bisschen weiter. Welcher Mann wird ihr Herz gewinnen? Flüchtet sie sofort wieder in die digitale Welt, denn mit ihren Messenger Freunden Manuel, Robin oder Viktor läuft sie wenigstens nicht Gefahr einen körperlichen Schaden wie einen Knutschfleck zu kassieren? Diese Fragen und letztendlich auch wer den Job bekommt, muss schließlich geklärt werden. „Viele Freunde auf Facebook zu haben, ist so wie reich sein bei Monopoly“. Gut gefällt mir die Botschaft, dass das Leben nicht auf Instagram, Facebook und Co spielt, sondern analog und dass eine Handy Auszeit ab und an ganz wichtig ist. „Wenn du an dir zweifelst, haben schlechte Menschen gute Arbeit geleistet.“ und „Deine Ängste sind wie Diebe. Sie stehlen dir alles, deinen Mut, deine Tatkraft und sogar die Lust am Leben.“ sind zwei der zahlreichen Weisheiten, die Joe Vicky mit auf den Weg gibt und die mir besonders gut gefallen haben. Der pointiert, spritzige Schreibstil der Autorin liest sich wie immer locker, leicht und die Kapitel fliegen nur so dahin. „Die Sachen sind so einmalig, sogar mein Essen kommt hoch um sie zu sehen.“, witzige Sprüche der Art und spitze Kommentare wie „Hast du vergessen die Betriebskosten für dein Gehirn zu zahlen?“, machen das Lesen zum Lachmuskeltraining. Witzige Szenen, wie z.B. die Shopping Tour im Outdoor Paradies bevor es los geht und auch zahlreiche Vergleiche wie „gefühlt wie mit einem offenen Cabrio durch die Waschanlage gefahren“, lassen einen oft grinsen und schmunzeln. Allerdings geht es hier auch recht viel um Gefühle, nicht Vickys Spezialgebiet. Mir war die ganze Geschichte dieses Mal leider etwas zu vorhersehbar und das Hin und Her zwischen den beiden Kerlen, bei denen man schnell durchschaut, wer es ernst meint, konnte mich unterhalten, aber nicht begeistern. Vicky hat mir gut gefallen. der Workaholic ist klar überzeichnet, „Ihre Seele hatte sie irgendwo außer Sichtweite geparkt, da, wo sie nicht störte“, Küsschen nur übers Smartphone und völlig unfähig in der analogen Welt Kontakte zu knüpfen, aber genau das fand ich gelungen. Zeigt es dich zu deutlich, was ich mir so oft denke, ohne Handy geht scheinbar gar nichts mehr. Joe, der Bergsteiger in der Krachledernen und mit dem Holzfällerhemd hat mir von Anfang an besser gefallen, als der Anzugschnösel Konstantin, aber klar zu Vickys steriler Lebenswelt passt ein solcher natürlich viel besser. Kai Wanner, der anfangs mit fiesen Sprüchen nicht hinter dem Berg hält, hat im Verlauf der Geschichte noch eine andere Seite gezeigt und ich fand ihn am Ende sogar richtig nett. Gelungen fand ich auch, dass Vickys Mama, die in der Altersresidenz fristet, auch mitspielen darf und Cat hat bewiesen, dass sie eine richtige Freundin für sie ist. Alles in allem ein Roman, der locker, leicht und witzig, aber sicher nicht das Beste von Ellen Berg, auch wenn es rauf auf den Berg geht.

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  • Höhenkoller oder doch Liebe?

    Manche mögen's steil

    sommerlese

    Der Roman "Manche mögen's steil" von Ellen Berg erscheint im November 2017 im Aufbau Verlag.Viktoria Elsässer, ist 32 und als Teamleiterin echter Workaholic in der IT-Branche. Die Karriere geht ihr über alles, deshalb hat sie kaum ein Privatleben. Sie ist ein weiblicher Nerd und kann ohne Handy nicht sein. Doch dann wird sie mit ihren männlichen Kollegen zu einer Teambuildingsmaßnahme in die Alpen geschickt und muss sich als Großstadtpflanze dort beweisen. Jetzt sind echte Führungsqualitäten gefragt. Wird Vicky ihre Aufgabe meistern? Auf jeden Fall wird sie von zwei Männern umworben und muss sich auch noch Gedanken über die Liebe machen. In diesem Roman geht es um Gruppenerfahrung am Berg, Kletterromantik und auch um Gefühle.Ellen Berg stellt mit ihrem weiblichen Nerd Vicky eine spröde, widerspenstige Figur in den Mittelpunkt. Wir erleben das harte Berufsleben dieser Frau in einer Männerdomäne mit, erkennen, wieviel Wert auf soziale Kompetenz und Führungsstil gelegt wird und begleiten Vicky auf ihrer Gipfeltour in die Alpen. Dort wird sich der Karrieresprung entscheiden. Vicky fühlt sich außerhalb der digitalen Welt nicht so recht wohl, geschweige denn in den Bergen, in der Natur, ohne ihr geliebtes Handy. Am liebsten würde Vicky bei der Tour kneifen, aber für die Karriere tut sie so einiges, sie beißt sich durch und plötzlich interessiert sich sogar der gelackte Konstantin für sie.Schon beim Kauf von bergfähiger Kleidung in einem Outdoor-Fachgeschäft weiß man als Leser, dass man hier noch einigen Spaß mit dieser Großstadtpflanze in den Bergen haben wird.Nun ist Vicky nicht gerade eine Sportskanone und hat Null Bergerfahrung. Aber sie hat Biss! Das bewundern bald auch ihre Kollegen und Bergführer Joe. Für Joe hagelt es von Vicky regelmäßig spitze Bemerkungen, doch der reagiert ganz gelassen darauf. Ist hier schon Gefühl im Spiel? Ellen Berg bleibt sich mit ihrer Schreibweise treu. Sie inszeniert rund um Vickys Karriere und ihr bescheidenes Privatleben einige Erlebnisse und Probleme. Man taucht ein in das stressige Arbeitsleben, sieht, wie sich Vicky in einer Männerdomäne behaupten muss und lässt ein Teamplayer-Erlebnis der Fima stattfinden. Dort geht es ans Eingemachte, niemand hat echte Erfahrung beim Bezwingen von Gipfeln und es gibt brenzlige Situationen, die gefährlich enden können. Man ist plötzlich mit am Berg und sieht die Schwierigkeiten beim Bergsteigen und Klettern, den nötigen Teamgeist, der zum Bezwingen nötig ist.Auch Vicky scheint an diesem Abenteuer zu wachsen. Sie erlebt das Glücksgefühl, den Berg bezwungen zu haben und einen Höhenkoller, der ihr zu schaffen macht. Auch wenn ich nichts wirklich Negatives beanstanden kann, bin ich von diesem Roman nicht ganz so begeistert. Er fängt von der Idee her ganz zeitgemäß an, indem er mit Vicky eine Person zeigt, die sich in ihrer Arbeit vergräbt, ohne Handy nicht sein kann und soziale Kontakte nur auf Facebook pflegt. Das Buch liest sich auch gewohnt unterhaltsam an, aber die Liebesgeschichte wird von vielen Nebensächlichkeiten in die Länge gezogen. Ellen Berg glänzt wieder auch hier mit ihrem lockeren und leichten Schreibstil und einer kurzweiligen Story, die sich dieses Mal in schwindelnde Höhen wagt.Romantische Stellen hätte es mehr geben können, das Ende ist vorhersehbar, die Wandererlebnisse unterhalten, aber mehr leider auch nicht. Ein Buch, bei dem sich Bergfreunde und Gipfelstürmer vielleicht besser mitreißen lassen. Mir hat die humorvolle Art der bisherigen Romane von Ellen Berg gefehlt. Ein sehr unterhaltsamer Roman, der besonders Lesern gefallen wird, die Bergtouren mögen und sich für Einblicke in menschliche Charaktere interessieren. Ein wenig Liebe ist auch im Spiel.

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  • Immer wieder herrlich komisch!

    Manche mögen's steil

    Judiko

    14. November 2017 um 07:31

    Wie steil ist das denn? Achtung, wer hoch hinaus will, kann tief fallen! Lachmuskelkater inklusive! Im neuen Roman von Ellen Berg, die übrigens in der Kategorie Humor, zu meinen Lieblingsautorinnen gehört, befinden wir uns dieses Mal in den Alpen. Vicky, 32 Jahre alt, Vegetarierin hat viele Freunde – Facebook Freunde! Wahnsinnig viele Follower auf Instagram und drei popelige Heinis, mit denen sie auf WhatsApp schreibt. Ihre Kleidung wählt sie per wetter App. Wie man schnell merkt, ist Vicky nicht dieser "face to face" Typ, sondern eher schüchtern und für sich. Einzig ihre Freundin Cat lässt sie an sich ran, die ebenfalls in der gleichen IT-Firma tätig ist. Sie selbst arbeitet dort relativ erfolgreich mit 5 weiteren Männern in einem Großraumbüro als Softwareentwicklerin. Gerne möchte sie aber noch höher hinaus. Da kommt es gerade recht, dass die Firma eine leitende Position sucht, für einen Großauftrag. Doof nur, dass sie nicht die einzige Anwärterin auf diesen Posten ist. Um sich zu behaupten, veranstaltet der Personalchef ein dafür abgestimmtes Training. An einem Wochenende geht es, zu einer Klettertour, in die Berge. Teamgeist, Selbstbewusstsein, Ausdauer und viele Charaktereigenschaften, die wichtig für diese Position sind, werden auf eine harte Probe gestellt. In den Bergen angekommen, trifft die mieslaunige Truppe auf den smarten und gutaussehenden Bergführer Joe und mit ihm nimmt die Geschichte ihren Lauf, denn nicht nur er findet Vicky nett. Ihr sagt, „Ach vorhersehbar!“ Ich sage, „Ja fast, aber ist doch Wurscht, denn Hauptsache ist, man wird unterhalten.“ Der Schreibstil ist wie immer herrlich komisch und schnell und einfach zu lesen. Natürlich sollte einem bei Ellen Berg klar sein, dass ihre Geschichten nicht anspruchsvoll sind, sondern eher für mich ein schöner Ausgleich zu genau diesen Büchern. Eine amüsante und schöne Geschichte für zwischendurch. Immer wieder gerne.  (Ellen)fantös,  (Berg)luftschnuppernistgesund – kurz, Ellen Berg! Dies ist übrigens (k)ein Liebesroman ;-) Mein Lieblingsroman von ihr ist immer noch "Ich will es doch auch", vielleicht liegt es daran, dass das mein erster "Berg" war. 

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  • Alpenglühen nach Ellen Berg

    Manche mögen's steil

    seschat

    13. November 2017 um 18:00

    INHALTWorkaholic Viktoria Elsässer, genannt Vicky, ist 32 und mit Leib und Seele IT-lerin. Für die Karriere stellt sie ihr Privatleben hinten an und merkt dabei nicht, wie sie geradewegs in einen Burnout hineinschlittert. Doch dann ordnet die Chefetage der Medical-Software-Firma eine Teambuildingsmaßnahme in den Alpen an, was ihr Leben gehörig auf den Kopf stellen wird. Denn hier am Berg muss sie Führungs- wie Empathiequalitäten zeigen und wird dabei von zwei Herren umworben. Doch meinen es beide Männer ehrlich mit ihr?MEINUNGIch habe Ellen Bergs neuesten "(K)ein Liebes-Roman" mit Freude gelesen. Dies lag zum einen an den herzig antagonistisch arrangierten Charakteren und zum anderen an Bergs urkomischen Dialogen. Smartphonejunkie Vicky ist eine sympathische Karrierefrau, die sich in einem hart umkämpften Männerbusiness - IT-Branche - behaupten muss. Die Nerds um sie herum sind keine Option. Oder doch? Jedenfalls macht ihr Großkotz und Elitestudent Konstantin in den Alpen auf einmal Avancen. Aber er bleibt nicht der Einzige, denn Naturbursche und Kletterführer Joe kümmert sie rührend um ihre Blessuren. Welcher der beiden Herren wird wohl Vickys Herz erobern?Soviel darf verraten werden, die Kletterpartie wird nicht nur emotional, sondern auch ungeheuer witzig. Hierbei überzeugt Berg durchaus mit nachdenklichen Tönen, indem sie Vicky über sich selbst und ihre Schwächen philosophieren lässt; tiefschürfende Seeleneinblicke inklusive. Kurzum, es geht um die essentielle Frage: Was ist wichtiger Beruf oder Familie?Lieblingszitat (S. 94):"So'n Lappen. Seht ihn euch an, Leute. Styling Armani, Charakter Kik."FAZITEin heiterer Frauenroman, der auch leise Töne anschlägt und sich schnell lesen lässt. 

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  • Oben ist das Ziel

    Manche mögen's steil

    Dreamworx

    08. November 2017 um 15:03

    Die 32-jährige Viktoria arbeitet als Teamleiterin und IT-Spezialistin in einer High-Tech-Firma, wo sie fast ausschließlich männliche Kollegen hat. Sie steht kurz vor der Beförderung und lebt nur für die Arbeit und ihre sozialen Kontakte im Internet. Wirkliche Freunde hat die eher zurückhaltende Vicky kaum außer Catherine, die Sekretärin der Personalabteilung. Und die macht sich gerade immer mehr Sorgen um Vicky. Sie überredet sie, unbedingt auf das Teambuilding-Seminar der Firma mitzumachen, das zu einer Kletterpartie in die Alpen führt und zur Entscheidung beitragen soll, wer die Beförderung denn nun bekommt. Vicky kann sich als Bewegungslegasthenikerin nichts Schlimmeres vorstellen, doch um der Karriere willen gönnt sie sich erst einen Großeinkauf in einem Outdoor-Geschäft und reist dann mit ihren Kollegen samt Personalchef in die Berge. Als einzige Frau unter lauter testosterongesteuerten Kerlen kommt Vicky vom Regen in die Traufe. Auch der Adoniskollege Konstantin ist mit von der Partie, auf den Vicky schon lange ein Auge geworfen hat. Allerdings ist auch der Bergführer Joe eine echte Augenweide und ausgerechnet mit ihm liefert sich die sonst eher mundfaule und schüchterne Vicky regelrechte Wortgefechte. Wird Vicky sich die Beförderung sichern? Und vor allem welcher darf nun ihr Herzblatt sein? Ellen Berg hat mit ihrem Buch „Manche mögen’s steil“ einen sehr amüsanten und unterhaltsamen Roman vorgelegt, der fast ausschließlich in der Welt der Computernerds zuhause ist. Der Schreibstil ist humorvoll, flüssig und teilweise blitzen auch philosophische Gedanken hervor.  Der Leser ist von der ersten Seite an Viktorias Seite, lernt sie und ihre Gedanken und Beweggründe sehr gut kennen. Die Spannung wird gemächlich aufgebaut und steigert sich während der Handlung etwas mehr in die Höhe. Die Teambuilding-Maßnahme wird sehr farbenfroh ausgeführt, jeder, der so etwas schon einmal mitgemacht hat, findet sich da irgendwo wieder zwischen den verschiedenen Teilnehmern. Die Charaktere sind sehr individuell und eigenwillig gestaltet und spiegeln das bunte Bild der täglichen Arbeitswelt wieder, was hier sehr authentisch und real an den Leser transportiert wird. Da gibt es die Streber, die Besserwisser, die Langweiler, die zurückhaltenden Mäuse sowie Pausenclowns. Viktoria ist eine sympathische Frau, die sich hinter all dem Social Networking und dem Hightech vor dem realen Leben versteckt. Ihr ganzes Leben war sie eine Außenseiterin, auch in ihrer Firma gilt sie als solche. Um sich in der Männerdomäne zu behaupten, wirkt sie durch ihre Kleidung und ihr Erscheinungsbild wenig weiblich, sie hat sich den Kollegen angepasst, um einigermaßen für voll genommen zu werden. Sie wirkt zwischenmenschlich oftmals eher naiv und unbedarft, doch ihre beruflichen Qualitäten sind herausragend. Während und nach dem „Betriebsausflug“ lernt man eine ganz neue Viktoria kennen, denn endlich formuliert sie, was sie möchte und erlaubt sich selbst, auch mal zu träumen. Sie macht eine enorme Entwicklung durch. Joe ist ein kerniger Typ Marke Holzfäller, der eine gute Beobachtungsgabe besitzt und die Menschen um sich herum aus der Reserve lockt. Konstantin ist ein arroganter und selbstverliebter Mann, der die Menschen für seine Zwecke benutzt. Catherine ist eine sehr nette Frau, die sich um Viktoria sorgt und eine echte Freundin für sie ist. Auch die übrigen Protagonisten bereichern durch ihr Erscheinen und ihr Tun die Handlung. „Manche mögen’s steil“ ist ein mit Witz und Charme gepaarter unterhaltsamer Roman, der den Leser an den Seiten kleben lässt, bis die letzte gelesen ist. Ein guter Einblick über menschliche Naturen und Abgründe, wobei gerade die Spitzen dem einen oder anderen den Spiegel vorhalten. Absolute Leseempfehlung für eine sehr kurzweilige Lektüre!

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  • "Deine Ängste sind wie Diebe ..."

    Manche mögen's steil

    Tanzmaus

    07. November 2017 um 18:56


  • Dürfen Vegetarier Schmetterlinge im Bauch haben?

    Manche mögen's steil

    Galladan

    07. November 2017 um 11:57

    Manche mögen's steil: (K)ein Liebes-Roman von Ellen Berg, erschienen im Aufbau Verlag am 6. November 2017.Vicky - Single, Software-Entwicklerin und Teamleiterin bei einer Software Firma, gerade auf dem Weg nach ganz oben in die Chefetage hat ein Problem. Ihr wurde nicht nur irgendeine Konkurrenz zur Seite gestellt, nein, es ist der mega gut aussehende Konstantin, Harvard-Absolvent, immer perfekt gekleidet und gestylt und ihr heimlicher Schwarm. Leider muss sie feststellen, dass die Belohnungsreise in die Berge die sie so gerne geschwänzt hätte, der Test ist wer für die Wahl des Posten des Head of IT und Chief Information Officer in frage kommt. Ein Job auf den sich Vicky ihre bisherigen 32 Lebensjahre vorbereitet hat. Ihr persönliches Leben spielt sich auf Facebook ab und ihr guilty pleasure sind Katzenvideos.So findet sich die Grobmotorikerin Vicky im grellbuntem Outdooroutfit mit ihrer Konkurrenz beim Kraxeln in den Bergen wieder. Womit sie gar nicht gerechnet hat ist der Bergführer Joe, der ihr komplettes Sozialleben in Form ihres Handys einsammelt. Wie wird sich Vicky in einem Haufen Testosterongesteuerter Männer bewähren?Auch diesmal ist Ellen Berg ein leichter, lustiger Frauenroman gelungen. Sie fängt wunderbar witzig das heutige Leben ein, wo alle aneinander vorbeirennen und den Blick starr auf diese kleinen Geräte richten, die oft ihr ganzes Sozialleben auszumachen scheinen. Dabei muss man nicht mal vom Sozial Media Virus infiziert sein, um dieses Buch zu verstehen und wirklich seinen Spaß zu haben. Wer hat nicht schon mal an irgendwelchen Plätzen mit Funklöchern Verrenkungen gemacht um einen Balken mehr zu haben um diesen absolute unbedingt megawichtigen Anruf zu tätigen?Ein Teil des Spaßes den mir dieser spritzige Roman gebracht hat, lag bestimmt in der Vorhersagbarkeit und der Tatsache geschuldet, dass Vicky mit so vielen Klischees behaftet gewesen ist, dass alles abgedeckt gewesen ist, man heftig den Kopf schütteln konnte und gleichzeitig nicken wollte. Außerdem hat die Autorin es sogar geschafft, dass die Emotionen sogar bei mir ein Tränchen haben laufen lassen. Aber das behalten wir jetzt ganz bestimmt für uns.Leichte augenzwinkernde Unterhaltung. Klare Kaufempfehlung.

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  • Herzerwärmend

    Manche mögen's steil

    heinoko

    07. November 2017 um 08:26

    Was kann man im tristen November besseres lesen als ein Buch, bei dessen Lektüre man herzhaft lachen kann und am Ende so ein warmes, wohliges Gefühl zurückbleibt, als habe man soeben eine besonders leckere Tasse heiße Schokolade getrunken. Vicky ist die toughe, überragend fähige und hochengangierte Teamleiterin bei einer IT-Firma, die Software für Kliniken entwickelt.  Ihr Leben spielt sich fast ausschließlich zwischen Smartphone und Monitoren ab, denn in der digitalen Welt fühlt sie sich sicher, hat alles unter Kontrolle, schickt Küsschen an digitale Freunde. In der realen Welt hat sie Allergien, isst nichts, was Augen hat und findet ihren Teamkollegen Konstantin in seinen Maßanzügen anziehend. Als es um die Bewerbung für einen höheren Posten geht, ruft der Personalchef zu einer gemeinsamen Klettertour auf, um soziale Kompetenz, Führungsqualitäten und die Fähigkeit, kreative Lösungsstrategien zu finden, zu testen. Etwas Schlimmeres kann Vicky gar nicht passieren: Raus aus der digitalen Welt, rein ins echte Leben – ein Drama. Und dann rücken sie näher, der Bergführer mit seinem vermüllten Auto und Konstantin, der attraktive  Mitbewerber, mit seiner Designer-Sonnenbrille… Eine nette, eine vorhersehbare Handlung, ja. Aber die Stärke des Buches liegt im Humor. Ich kann nur dringend davor warnen, das Buch an öffentlichen Orten, z. B. im Wartezimmer oder im Zug, zu lesen. Denn es könnte auf andere Menschen befremdlich wirken, wenn Sie beim Lesen entweder grinsen oder laut auflachen. Die schlagfertigen Dialoge und Pointen nehmen kein Ende und man liest und freut sich. „Wenn Frauen richtig loslegen, sitzt der Teufel daneben und lernt.“ Und dann geht die Geschichte auch noch gut aus. Und schon sind sie da, diese wunderbaren Gefühle der inneren Heiterkeit und die Wärme der heißen Schokolade.

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  • Herzerwärmend

    Manche mögen's steil

    heinoko

    05. November 2017 um 09:15

    Was kann man im tristen November besseres lesen als ein Buch, bei dessen Lektüre man herzhaft lachen kann und am Ende so ein warmes, wohliges Gefühl zurückbleibt, als habe man soeben eine besonders leckere Tasse heiße Schokolade getrunken. Vicky ist die toughe, überragend fähige und hochengangierte Teamleiterin bei einer IT-Firma, die Software für Kliniken entwickelt.  Ihr Leben spielt sich fast ausschließlich zwischen Smartphone und Monitoren ab, denn in der digitalen Welt fühlt sie sich sicher, hat alles unter Kontrolle, schickt Küsschen an digitale Freunde. In der realen Welt hat sie Allergien, isst nichts, was Augen hat und findet ihren Teamkollegen Konstantin in seinen Maßanzügen anziehend. Als es um die Bewerbung für einen höheren Posten geht, ruft der Personalchef zu einer gemeinsamen Klettertour auf, um soziale Kompetenz, Führungsqualitäten und die Fähigkeit, kreative Lösungsstrategien zu finden, zu testen. Etwas Schlimmeres kann Vicky gar nicht passieren: Raus aus der digitalen Welt, rein ins echte Leben – ein Drama. Und dann rücken sie näher, der Bergführer mit seinem vermüllten Auto und Konstantin, der attraktive  Mitbewerber, mit seiner Designer-Sonnenbrille… Eine nette, eine vorhersehbare Handlung, ja. Aber die Stärke des Buches liegt im Humor. Ich kann nur dringend davor warnen, das Buch an öffentlichen Orten, z. B. im Wartezimmer oder im Zug, zu lesen. Denn es könnte auf andere Menschen befremdlich wirken, wenn Sie beim Lesen entweder grinsen oder laut auflachen. Die schlagfertigen Dialoge und Pointen nehmen kein Ende und man liest und freut sich. „Wenn Frauen richtig loslegen, sitzt der Teufel daneben und lernt.“ Und dann geht die Geschichte auch noch gut aus. Und schon sind sie da, diese wunderbaren Gefühle der inneren Heiterkeit und die Wärme der heißen Schokolade.

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  • Social Medial

    Manche mögen's steil

    walli007

    01. November 2017 um 17:29

    Vicky ist IT-Fachfrau und Programmiererin in einer männerdominierten Firma. Ihre Freundschaften bestehen hauptsächlich aus WhatsApp-Nachrichten und Facebook-Posts. Sehr liebevoll geht sie mit ihren Onlinefreunden um, die sicher im Netz verstaut sind und in der echten Welt keine Probleme machen. Wenn ihre einzige echte Freundin Vicky zart darauf hinweist, dass diese Social Medialisierung doch nicht das Wahre sein kann, stellt Vicky die Ohren auf Durchzug. Als in ihrer Firma eine Führungsposition neu besetzt werden soll, wird der am geeignete Kandidat während einer Klettertour in den Bergen gesucht. Eine Katastrophe - ohne Smartphone, ohne Verbindung, nur offline-Kommunikation.  Wie ist es, wenn hunderte nach unten auf ihr Handy starren und dabei den Blick für die Landschaft verlieren? Vicky ist ein echtes Beispiel für einen Social Media Nerd. Sie fühlt sich beinahe nur noch im Netz wohl und sicher. In der Interaktion mit einem Gegenüber wird sie unsicher und fürchtet jede Kleinigkeit. Da kann sie eigentlich auf so einer Klettertour nicht bestehen. Sie muss aber, schließlich will sie die Chance auf eine Beförderung. Ganz untypisch für sie macht sie dann doch mal den Mund auf und spricht Klartext. Und vielleicht wird es ja auch mit dem gut aussehenden Kollegen Konstantin was. Obwohl, dieser Bergführer hat auch schon was, wenn er nur nicht immer so viel fordern würde, was das Klettern anbelangt versteht sich. Man kann sie gut verstehen, wenn sie meint, Klettern sei doch nun garnicht ihr Ding und ihr das Handy wegzunehmen sei eine Frechheit. Köstlich amüsiert man sich über die witzigen Dialoge, die sich ergeben, wenn sich Vicky genötigt sieht, der Offline-Welt ihre Gedanken zu erklären. Schlagfertig steht sie ihre Frau. Etwas weniger forsch ist Vicky, wenn es um ihre Gefühle geht. Gerade das jedoch macht sie lebendig und authentisch. Sehr wirklichkeitsnah wirkt ihr Kampf um Anerkennung. Die gläserne Decke, die trotz bester Qualifikation so schwer zu durchdringen ist. Was, wenn die Entscheidung schon vor der Abreise fest stand? Wozu muss man sich das überhaupt geben, wenn man doch ein überzeugter Bewegungslegastheniker ist? Und dann noch dieser Kollege, der plötzlich näher ist als man je in Betracht gezogen hätte. Und erst dieser vermaledeite Bergführer, der einem deutlich vor Augen führt, dass es auch noch eine Welt außerhalb des kleinen Bildschirms gibt. Witzig-bissig-humorvoll und ein wenig zuckersüß, ganz anders als man es bei einer Programmiererin erwarten würde, gerade der richtige Blick auf eine Bergwiese, wenn man sonst eher in dunkle Krimi-Abgründe blickt.

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