Ellen Berg Zur Hölle mit Seniorentellern!

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Zur Hölle mit Seniorentellern!“ von Ellen Berg

Elisabeth ist eigentlich noch ganz fit. Doch das Leben scheint gelaufen, in schnöder Langeweile zwischen Seniorenteller und Häkeldeckchen. Dann stecken ihre Kinder sie auch noch gegen ihren Willen ins Heim. Endstation? Aber doch nicht mit Elisabeth! Denn drei Zimmer weiter wohnt dieser attraktive Mann im besten Alter. Beide träumen vom goldenen Herbst im sonnigen Süden. Ihre Kinder sind entsetzt, aber Elisabeth ist wild entschlossen. Fragt sich nur, wie sie an genügend Geld für ihre Flucht kommen. Zusammen hecken sie einen leicht kriminellen Plan aus - Rache inklusive!

Lustig, schön geschrieben und lässt sich super lesen

— ankemi09
ankemi09

Ein amüsantes und spannendes Buch

— Corpus
Corpus

Schräge Charaktere, aber super zu lesen.

— xknutschix
xknutschix

Super lustig und flüssig zu lesen. Schöner Schreibstil.

— paschsolo
paschsolo

Ich finde dass das Buch echt super geschrieben wurde , viel zum Nachdenken aber auch viel zum lachen !! Mir hat es viel Spaß bereitet !

— Marion_Miranda
Marion_Miranda

Äußerst unwahrscheinlich aber sehr unterhaltsam!^^

— Jenny1900
Jenny1900

Lustig und spannend geschrieben - ein echtes Lesevergnügen!

— Sahani88
Sahani88

Unbeschreibbar Ellen Berg, mach weiter so :-D

— psy-borg
psy-borg

Humorvoll, dynamisch, spannend!

— Danion
Danion

sehr schön und lustig.

— Zuckerkeks
Zuckerkeks

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  • Wehe, wenn sie losgelassen werden

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    Corpus

    Corpus

    01. June 2017 um 19:54

    Inhalt:Elisabeth ist eigentlich noch ganz fit. Doch das Leben scheint gelaufen, in schnöder Langeweile zwischen Seniorenteller und Häkeldeckchen. Dann stecken ihre Kinder sie auch noch gegen ihren Willen ins Heim. Endstation? Aber doch nicht mit Elisabeth! Denn drei Zimmer weiter wohnt dieser attraktive Mann im besten Alter. Beide träumen vom goldenen Herbst im sonnigen Süden. Ihre Kinder sind entsetzt, aber Elisabeth ist wild entschlossen. Fragt sich nur, wie sie an genügend Geld für ihre Flucht kommen. Zusammen hecken sie einen leicht kriminellen Plan aus - Rache inklusive!Meine Meinung:"Zur Hölle mit Seniorentellern" von Ellen Berg ist ein witzig geschriebener Roman, der mich sehr oft zum Schmunzeln brachte und auch mit Spannung versetzte Szenen beinhaltet. Die Charaktere wurden sehr gut dargestellt, sodass ich mich gut da hineinversetzen konnte. Die Oma Elisabeth gefiel mir ganz gut. Dass man sie mit 70 Jahren schon in ein Heim abschiebt und quasi entmündigt, finde ich "krass". Ich hoffe, dass mir sowas nicht widerfährt. Wenn ich in so einem Heim landen würde, wie da beschrieben ist, hätte ich natürlich auch die Flucht ergriffen. Denn die Senioren werden dort nicht gut behandelt.Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und war flüssig zu lesen. Auch die Handlung mit den Senioren, die zusammen gefunden haben und der Verlauf der Geschichte hat mir gut gefallen und es war spannend. Die kriminelle Energie, die die Renter aufgebracht haben, fand ich sehr amüsant.Fazit:Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es weiter empfehlen. Es ist sicherlich auch für jüngere Generationen spannend zu lesen und amüsant.

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  • Meinungen zu diesem Buch

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    Marion_Miranda

    Marion_Miranda

    25. February 2017 um 19:33

    Ich hatte echt sehr viel Spaß beim lesen dieses Buches ! Mich würde aber echt noch interessieren ob es auf einer wahren Begebenheit geschrieben wurde 

  • Trauriges und Lustiges in einem spannenden Roman

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    Danion

    Danion

    26. December 2015 um 16:19

    Dieses Buch war eine zufällige Entdeckung für mich. Ich fand es vor etwa einem Jahr in einer Buchhandlung, las den Klappentext und wusste gleich, dass ich dieses Buch lieben werde. Und so war es dann auch! Im Roman von Ellen Berg geht es um eine 70-jährige Elisabeth, die gleich nach ihrer Jubiläumsfeier ins Seniorenheim umziehen soll. Und zwar gegen eigenen Willen, sondern auf Wunsch eigener Kinder. Anfangs protestiert sie dagegen, streitet sich mit ihren Töchtern, der Heimleiterin, was allerdings nichts bringt. Ihre privaten Sachen werden größtenteils in den Müll geschmissen und Elisabeth bleiben von ihrem vorherigen Leben nur Erinnerungen und eine Verletzung, die sie sich am Abend des Jubiläums zugezogen hatte und nun gehbehindert ist. Dafür erscheint in Elisabeths Leben etwas Neues: In der „Seniorenresidenz“ lernt sie einige andere Heimbewohner, die den gleichen Wunsch haben wie sie, nämlich das Heim zu verlassen und ein neues Leben anzufangen. Am besten in Italien. Dafür planen und versuchen sie einen Banküberfall. Nach vielen Abenteuern, gescheiterten Plänen und einigen Glückszufällen landen die lebensfröhlichen Rentner im sonnigen Italien, wo sie nun ihre Träume leben. „Zur Hölle mit Seniorentellern“ ist ein schönes Buch, das die Leser daran erinnert, dass man das Leben in jedem Alter genießen sollte, dass man auch mit 70 träumen und für seine Träume kämpfen sollte. Das Buch liest sich sehr einfach und schnell, man merkt kaum, wie man Seiten verschlingt und schon bald am Ende des Romans ist. Es ist sehr unterhaltsam, humorvoll und spannend, auch wenn einige Episoden ziemlich unglaubwürdig dargestellt sind. Zugleich lässt das Buch uns darüber nachdenken, dass es viele Menschen gibt, die schon allein wegen ihres Alters nicht mehr gehört oder beachtet werden, denen man nicht mal erlaubt, Entscheidungen für sich zu treffen, und die man gegen ihren Willen in die Heime verbannt, wo ihre Lebenslust langsam aber unaufhaltsam erlöscht. Ein trauriges aber wichtiges Thema, das Ellen Berg meisterhaft in ihren Roman einbaut.

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  • Ellen Berg - Zur Hölle mit Seniorentellern

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    Kaschmistory

    Kaschmistory

    31. May 2015 um 11:23

    Jetzt erst rächt! Seniorenteller und Rentnerbingo, das ist doch öde. Elisabeth und ihre schrägen Freunde im Altersheim haben da ganz ander Pläne: raus aus dem Heim und rein ins Leben. Nur woher kriegen sie das nötige Kleingeld für ihre Fluchtaktion? Legal, illegal - total egal! Mit Wirz, Charme und einer ordentlichen Portion krimineller Energie beginnt ein irrer Trip in die Freiheit. Geburtstagsfeier... Streit mit den eigenen Kindern... Inge´s Kneipe... Krankenhaus... Altersheim..! Entmündigt, durch Ihre eigenen Kinder sitzt Elisabeth nun fest unter einem Haufen alter Senioren. Aber damit findet sich Elisabeth nicht ab. Nach kurzer Zeit betritt sie den Einstein-Club und schmiedet einen Überfall auf eine Bank, um aus dem Altersheim flüchten zu können. Ellen Berg hat einen sehr schönen Schreibstil. Sie beschreibt die "Wehwehchen" der Senioren mit klaren Worten ohne Hand vor dem Mund. Die Dialoge sind frech, witzig und voller Humor. Das Buch kann ich nur weiter empfehlen.

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  • Herrlich überzogen

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    04. January 2015 um 21:41

    Nach einer trostlosen Feier zu ihrem 70. Geburtstag und der Ankündigung, dass man ihr einen Platz in einer Seniorenresidenz gesichert hat, verlässt Elisabeth die Feier und feiert mit Benno, einem Taxifahrer, woanders weiter. Das Ergebnis des Abends - ein Oberschenkelhalsbruch, ein Aufwachen im Krankenhaus, die Aussicht auf ein Leben im Rollstuhl und die Sicherheit, nach dem Krankenhausaufenthalt direkt in die Seniorenresidenz übersiedeln zu müssen. Ihre 3 Töchter machen es möglich, räumen ihre Sachen aus, verscherbeln bei Ebay, was sich verkaufen lässt. Elisabeth ist todunglücklich und kann nicht glauben, auf was für skurrile Typen sie dort im Altersheim trifft. Sie ist kurz davor, sich selbst aufzugeben, als man ihr anbietet, in den Einstein-Club einzutreten, deren erklärtes Ziel es ist, aus dem Altersheim auszubrechen ... Elisabeth wird zu den Heiminsassen Lila Fouquet, einer ehemaligen Opernsängerin, die immer und überall eine Arie trällert, dem ehemaligen Lehrer Hans Martenstein, Ella Janowski, die unter einer Schlafkrankheit leidet und dem gutaussehenden Vincent von Wackerbarth, an einen Tisch gesetzt. Bei dem charmanten Vincent beginnen bei Elisabeth sofort an, die Schmetterlinge zu tanzen.  Obwohl sie alle für völlig gaga und durchgeknallt hält, vor allem, als man ihr vom Einstein-Club erzählt, will sie bei diesem mitmachen. Dass Vincent der Grund ist, muss ja niemand wissen. Sie wollen aus dem Heim türmen, eine Bank ausrauben und in den Süden gehen.  Aber zuerst einmal muss Elisabeth wieder laufen lernen und das heimlich.  Neben einer unangenehmen Heimleiterin gibt es aber noch Pete, ein Pfleger, der das Herz am rechten Fleck hat. Frau Fröhlich, die Leiterin bestimmt allzugern über ihre Insassen. Wer nicht spurt oder aus der Rolle fällt, kommt in die Regenbogenallee, der letzte Ort, in dem man in diesem Heim sein möchte. Auf Elisabeth hat sie sich eingeschossen und so droht dieser die Umsiedlung in die Regenbogenallee. Ihr bleiben nur noch ein paar Tage, also muss die Aktion, aus dem Heim zu türmen und eine Bank zu überfallen, schnellstens über die Bühne gebracht werden. Ellen Bergs Romane sind immer wieder zur Unterhaltung gut. In diesem Roman hat sie sich in die Sphäre eines Altersheimes herangetraut. Auch wenn die Ereignisse alle unter dem Thema Humor verbucht werden, können die Geschehnisse im Heim schon betroffen machen. Sicher ist vieles überspitzt, aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass es doch ein Stück Realität widerspiegelt und das kann einem schon Angst machen. Verständlicherweise möchte Elisabeth aus diesem Heim weg. Sie, die seit 8 Jahren Witwe ist und seitdem endlich frei atmen kann, sehr aktiv ist  und wandern gegangen ist, kann nicht glauben, was ihr ihre Kinder damit antun wollten. Die Ereignisse überschlagen sich, als sie sich endlich auf den Weg machen und das Heim verlassen wollen. Das, was die Autorin Ellen Berg die Protagonisten erleben lässt, hat weder Hand noch Fuß, aber es ist herrlich schräg. Das sollte man sich klarmachen, wenn man das Buch lesen will. In der Wirklichkeit hätten diese Aktionen keinerlei Chance, aber es ist ein Buch. Die Ereignisse überschlagen sich und sorgen beim Leser für ein absolutes Vergnügen. Ich habe grinsend gelesen und gehofft, dass aus dem immer wieder entstehenden Dilemma doch noch alles gut werden möge. Die Protagonisten sind größtenteils sympathisch, wobei sich das bei dem ein oder anderen während der Lektüre ein wenig verschoben hat. Die drei Töchter von Elisabeth habe ich regelrecht gehasst, wenn man bedenkt, wie sie mit ihrer Mutter umgegangen sind. Solche Kinder wünscht sich niemand. Ein Bestimmen über den Kopf hinweg, das geht gar nicht. Das Buch strotzt nur so von Witz und Humor, den man wirklich nicht ernst nehmen darf. Auch über die vielen Überspitzungen sollte man hinwegsehen, um ein Lesevergnügen zu haben.  Ich habe mich prächtig amüsiert mit dem Buch und bleibe der Autorin Ellen Berg auch weiterhin treu. Ein Buch, gemacht, um mal richtig abschalten zu können.

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  • Zur Hölle mit Seniorentellern

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    Turtlestar

    Turtlestar

    21. November 2014 um 14:52

    Elisabeth graute es schon lange vor ihrem 70sten Geburtstag, fühlte sie ich doch lang noch nicht bereit fürs alt werden. Ihre Töchter sehen das allerdings anders. Sie quälen sie nicht nur damit, dass sie einen Überraschungsparty für sie schmeißen, nein sie eröffnen ihr auch noch, dass Elisabeth ins Altenheim soll. Ungesehen ergreift sie die Flucht von Ihrer eigenen Party und haut in einem Taxi ab. Damit sollte sich ihr Leben von Grund auf ändern. Mit Benno dem Taxifahrer wird schön einer gezwitchert. Leider stürtzt sie und landet zunächst im Krankenhaus, wo sie Schwester Klara kennenlernt. Grund genug für die Kinder ihre Mutter direkt in ein Heim zu stecken. Dort trifft sie auf ein verrücktes Clübchen Lila Fouquet, Hans Martenstein und Ella Janowski. Die Damen und Herren helfen Lissy wieder auf die Beine zu kommen und es werden Geheimpläne geschmiedet. Immer auf der Hut ist die Heimleitung. Sie versucht jede Freude und Zusammentreffen des Clubs zu zerschlagen. Es muss ein Plan zum Ausbruch her. Aber wenn man abhauen will muss man Geld haben. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Das denken sich auch die tollkühnen Rentner und schmieden nicht nur einen Plan, um sich abzusetzen, nein auch eine Bank soll überfallen werden. Ob der Plan klappt und vor allem welche Vorbereitungen getroffen werden müssen, müsst ihr selber herausfinden. Während Lissy versucht ihr eigenes Leben zu retten, hilft sie nebenbei noch Klara und Pfleger Pete und auch Ihrer Tochter gibt sie einen mehr als guten Rat. Das war mein erstes Buch von Ellen Berg, aber bestimmt nicht mein letztes. Humorvoll und witzig erzählt sie die Geschichte von Elisabeth „Lissy“ und ihren neuen Freunden. Ich habe zwischendurch immer wieder über die Rentner-Gang lachen müssen. Sie sind einfach toll und auf welche Ideen sie gekommen sind, nur um endlich wieder selbstständig leben zu können. Ich habe mich mehrfach über die Töchter von Lissy aufgeregt. Haben sie doch alles getan, um ihre Mutter zu entmündigen. Da opfert Lissy ihr ganzen Leben für ihre Kinder und dann so etwas. Das Buch lässt einen nicht nur schmunzeln, sondern regt auch zum nachdenken an. Man fiebert die ganze Zeit mit Lissy und Ihren Freunden mit und hofft, dass sie ihren Plan in die Wirklichkeit umsetzen können. Auch wenn es eigentlich illegal ist. Der Schreibstil hat mich richtig begeistert. Ich hab den nächsten Ellen Berg Roman mir schon auf meinen SUB Stapel gelegt und freue mich richtig darauf. Wenn die anderen Bücher auch so witzig sind und gleichzeitig zum nachdenken anregen, dann kann es nur gut werden.

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  • Erwartungsgemäß unterhaltsam!

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    eightletters

    eightletters

    11. October 2014 um 01:31

    Klappentext Jetzt erst rächt! Seniorenteller und Rentnerbingo, das ist doch öde. Elisabeth und ihre schrägen Freunde im Altersheim haben da ganz andere Pläne: raus aus dem Heim und rein ins Leben. Nur woher kriegen sie das nötige Kleingeld für ihre Fluchtaktion? Legal, illegal - total egal! Mit Witz, Charme und einer ordentlichen Portion krimineller Energie beginnt ein irrer Trip in die Freiheit. Rezension Der zweite Roman von Ellen Berg, den ich dank LovelyBooks vom Verlag zur Rezension zugeschickt bekommen habe. Warum ich mich für diese Geschichte beworben habe? Ganz klar: das erste Werk, das ich von ihr gelesen habe ("Ich koch' dich tot"), hat mich so überzeugt, dass ich auch hier unbedingt wieder dabei sein wollte! Schon damals haben mit Schreibstil und bunte Fantasie der Autorin ganz für sich begeistern können. Doch würde auch Zur Hölle mit Seniorentellern! das schaffen? Die Geschichte beginnt mit einer vollkommen gewöhnlichen Ausgangssituation: Elisabeth hat Geburtstag und ihre Töchter entscheiden sich dafür, sie in ein Altersheim zu geben. Dabei ist die Seniorin noch vollkommen fit! Sowohl körperlich als auch geistig. Für ihre erwachsenen Kinder stellt sie lediglich noch eine Belastung dar. Von nun an muss Elisabeth sich ihr Leben diktieren lassen, trifft jedoch im Altersheim auf Leidensgenossen, die ihren Aufenthalt nicht auf sich sitzen lassen wollen. Schon bei Beginn merkt man, dass die Geschichte vor lauter Humor nur so strotzt: ein Stil, der einfach zu Ellen Berg gehört! Dennoch setzt sich der Roman kritisch mit der Thematik Altersheim aus. In den Medien hört man in unregelmäßigen Abständen immer wieder die wildesten Geschichten. Ein großes Thema ist hierbei auch der raue Ton, der in Altersheimen an den Tag gelegt wird. Auch Misshandlung ist oft im Gespräch. Berg greift diese Themen in Zur Hölle mit Seniorentellern! auf, jedoch auf ganz besonders humoristische Art und Weise, sodass man leicht vergisst, dass es sich in diesem Aspekt eigentlich um blanke Realität handeln könnte. Schön ist jedoch, wie dem Leser diese Punkte so jedoch ins Bewusstsein gerufen werden. Während der Lektüre des Buches lernt man auch hier schnell, dass die Handlung an sich eher der Unterhaltung dient. Sie möchte nicht ernst genommen werden. Warum denn auch? Solange man über Elizabeth, ihre irren Freunde und deren Aktionen lachen kann, reicht es, das Buch zu etwas Großartigem zu machen. Man möchte es einfach nicht mehr aus der Hand legen, unbedingt möchte man wissen, wo es die Senioren mit ihren wilden Gedanken und Plänen hinführt. Die Protagonistin lernt man sehr schnell lieben und bemitleiden, auch über andere Charaktere ist sehr schnell ein Bild gemacht. Und die Autorin weiß mit ihren Ideen und Wendungen zu überraschen. Fazit Ich habe dieses Buch wahnsinnig gern' gelesen, doch es hat nicht "klick" gemacht. Für eine Bewertung von fünf Sternen reicht es daher nicht ganz - dennoch würde ich Romane von Ellen Berg immer und immer wieder lesen! Mittlerweile haben auch zwei weitere den Weg in mein Regal gefunden. Diese warten nur darauf, irgendwann verschlungen zu werden. 

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  • Mit 70 Jahren ist man noch nicht alt

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    Elisabeth Schliemann steht der 70. Geburtstag bevor, den sie eigentlich nicht feiern möchte. Ihr Mann Walther ist vor einigen Jahren bereits verstorben. Aber da sind noch die drei Töchter Susanne, Gabriele und Mara und der aufrdringlich witzelnde Schwiegersohn Klaus-Dieter (Ehemann von Susanne). Die Familie überrascht Elisabeth mit einer Überraschungsparty, worauf Elisabeth absolut keine Lust hat, weil sie kennt die Art von Feiern ihrer Familie, vor allem die Witze von Klaus-Dieter, die so manches Fettnäpfchen treffen. Plötzlich machen die beiden älteren Töchter bei der Party Bemerkungen, die dann schlussendlich zu dem Punkt kommen, dass Elisabeth die Fassung verliert: ihre Familie bzw. die Töchter haben beschlossen, dass Mama im Seniorenheim ab jetzt besser aufgehoben ist. Das ist zu viel für Elisabeth, und büchst sozusagen aus, ohne dass es jemand bemerkt. Viele Stunden später liegt Elisabeth mit einem Beinbruch im Krankenhaus. Was davor passierte - zwischen ihrer Geburtstagsparty und der Einlieferung ins Krankenhaus - daran kann sich Elisabeth kaum erinnern. Als ihre Töchter sie im Krankenhaus besuchen und kommt die realistische Wahrheit - Elisabeth hatte es bisher als einen schlechten Scherz gehalten: ihre Wohnung ist bereits leer geräumt, und die letzten Habseligkeiten in der Seniorenresidenz Bellevue eingeräumt. Frau Fröhlich, die Heimleiterin der Seniorenresidenz, stellt Elisabeth die anderen BewohnerInnen vor, besonders Herrn Martenstein, Frau Janowski, Frau Fouquet und Herr von Wackerbarth. Bevor Elisabeth zu ihnen kam, trafen sich die anderen vier Herrschaften in dem Einstein-Club, um sich die Zeit zu vertreiben, aber auch Pläne zu schmieden, wie man im rüstigen Alter den anderen alten kränklichen BewohnerInnen am Besten entkommen kann. Aus dem Einstein-Club wird irgendwann der Club Fidelio, weil das eine oder andere Missgeschick passiert, die der Frau Fröhlich auf die Palme bringt, und so  müssen sich die Fünf heimlich treffen. Und ab da an geht das Abenteuer der Seniorengang los. Jeder hat seine Talente auf seiner Art, die sie sinnvoll zu nutzen wissen. Sie haben nur ein Ziel: nach Italien - kommen egal wie - Hauptsache von der Seniorenresidenz und von der Frau Fröhlich ganz weit weg. Ellen Berg schafft es, einen mit ihrem Roman zu unterhalten mit ihren witzigen und direkten Dialogen zwischen den einzelnen Figuren. Die Charaktere der einzelnen ProtagonistInnen in dem Einstein-Club bzw. Club Fidelio sind stimmig zueinander, wobei eine Figur kaum Dialoge führt aufgrund der Krankheit Narkoplesie (diese Krankheit gibt es wirklich), eine Erkrankung, bei der die Betroffenen ganz plötzlich wegnicken und schlafen. Die Rolle der Heimleiterin Frau Fröhlich fand ich nun nicht besonders realistisch dargestellt, weil sie den fünf der Seniorengang mit der geschlossenen Psychiatrie droht, obwohl die Senioren nicht psychisch krank sind, sondern raffiniert sind, um aus diesem Heim abzuhauen, welche nicht ohne kleine oder große Schäden über die Bühne gehen. Im Großen und Ganzen ist der Roman unterhaltsam, aber nicht anspruchsvoll. Mein endgültiges Fazit: mir gefiel der Roman mit seinen witzigen Dialogen, aber auch die einzelnen ernsten Aspekten wie die Wehwechen der SeniorInen oder ein Todesfall unter den SeniorInnen. Der Roman liest sich relativ zügig,  a b e r  es ist eher eine Lektüre für Zwischendurch. Wer gerne einmal das Innenleben eines Seniorenheims kennenlernen möchte, dem oder der kann ich das Buch mit einem Augenzwinkern empfehlen.

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    • 2
  • wirklich (k)ein Rentner-Roman

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    ulla_leuwer

    ulla_leuwer

    Meine Meinung: Elisabeth feiert ihren siebzigsten Geburtstag und das Geschenk ihrer Töchter bringt nicht nur sie außer Fassung. Ihre drei Töchter haben doch tatsächlich entschieden, dass sie in eine so genannte Seniorenresidenz ziehen soll. Natürlich ohne mit der Mutter darüber zu sprechen. So wütend wie Elisabeth war, war ich dann auch. Ich dachte mir, das kann ja wohl nicht sein. Was sind das für Töchter und wer sagt, dass siebzigjährige alt sind. In meinem Umfeld gibt es viele in dem Alter und ihnen merkt man das Alter überhaupt nicht an. Man merkt, ich war sofort voll drin in dieser Geschichte, natürlich auf Seite von Elisabeth. Umso mehr hat es mich gefreut, was einige Bewohner planen und Elisabeth in ihre Runde aufnehmen. Mit sehr viel Humor schildert Ellen Berg, was den Senioren alles so passiert, als sie ihre Fluchtidee umsetzen wollen. Ich dachte fast, dass Murphy sie besonders mag, denn es entwickelte sich vieles nicht so, wie sie es gerne gehabt hätten. Immer wenn ich dachte, na endlich, nun haben sie es geschafft, kam wieder etwas anderes dazwischen.  Obwohl es nicht ganz gesetzeskonform war, was sie planten, war ich immer auf Seite der Senioren und hätte mir das Video gerne angesehen und wohl auch zur Erhöhung der Leix beigetragen. Was ich nun damit meine, kann jeder gerne in dem Buch nachlesen. Es versteht sich von selbst, dass einige Beteiligte nicht in meinen Freundeskreis aufgenommen werden. Aber es gab genügend, die mein Herz sofort erobert hatten. Ich fand toll, welche Charaktere den einzelnen zugeordnet wurden. Schrill, kauzig, liebenswert - alles kam vor. Und die Senioren haben bewiesen, dass sie in manchen Augen zwar alt sind, aber trotzdem noch einiges bewegen können. Achja, mit einer Tochter von Elisabeth hatte ich mich am Ende ausgesöhnt. Die Autorin hat in diesem humorvollen Buch allerdings auch Themen angesprochen, die leider im wirklichen Leben nicht selten vorkommen. So mancher Arzt oder Heimleiter sollte sich mal etwas mehr Gedanken machen und sein Verhalten ändern. Deshalb kann einen das Buch nicht nur zum Lachen bringen, sondern auch sehr nachdenklich machen. Ich kenne schon viele Bücher des Verlages und bin immer wieder von dem Buchcover begeistert. Wenn ich eins der Bücher auf einem Verkaufstisch sehe, zaubert der Anblick meist ein Lächeln in mein Gesicht. Fazit: Obwohl ich zu Beginn des Buches etwas sehr kritisch war, ist es doch ein Buch, das ich gerne weiter empfehle.

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    • 2
    Floh

    Floh

    03. September 2014 um 10:35
  • Zur Hölle mit Seniorentellern

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    miss-sunny410

    miss-sunny410

    28. August 2014 um 13:09

    Zur Hölle mit Seniorentellern ist ein humorvoll geschriebenes Buch, manchmal sehr nah an der Realität, manchmal aber auch weit entfernt davon. Es machte mir Spaß zu lesen, wie sich Elisabeth gegen ihren Einzug und die Seniorenresidenz und nachher zusammen mit ihrem Club gegen die Seniorenresidenz wehrt. Ich habe dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollen, so sehr habe ich mich beim Lesen dieses Buches amüsiert.

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  • Happy Birthday! - Und nun bist Du alt...

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    schafswolke

    schafswolke

    Elisabeth wird 70! Das muss doch gefeiert werden! Natürlich mit der ganzen Familie. Doch leider fühlt sie sich auf ihrer eigenen Geburtstagsfeier nicht so wohl und als dann auch noch ihre drei Töchter ihr eröffnen, dass sie bald in eine Seniorenresidenz ziehen darf, ist ihr Bedarf an Geselligkeit erschöpft. Spontan fleiht sie von und vor ihrer eigenen Feier und macht sich einen lustigen Tag, doch der endet leider im Krankenhaus. Nun steht dem "Neuanfang" in der Seniorenresidenz nichts mehr im Weg. Elisabeth fügt sich ihrem Schicksal, doch sie kann nicht glauben, dass das nun wirklich alles gewesen sein soll. Denn die hochgelobte Seniorenresidenz entpuppt sich als Altersheim, in dem nicht nur die Sonne scheint. Im Einstein-Club trifft sie auf ein paar skurrile Gleichgesinnte und alle haben das gleiche Ziel: Bloß weg hier! Das Buch ist humorvoll, aber es ist auch etwas böse, denn hier sieht man, wie schnell sich das Leben ändern kann. Auch wenn es an manches Stellen etwas überspitzt dagestellt wird, erkennt man doch so einiges wieder und man stellt sich die Frage, wie es einem wohl selbst mal im Alter ergeht. Auf jeden Fall regt das Buch auch ein wenig zum Nachdenken an. Die erste Hälfte von "Zur Hölle mit Seniorentellern" fand ich besser, denn in der zweiten Hälfte war doch einiges zu wild und zu unrealistisch. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich vergebe dafür 4 Sterne.

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    • 2
  • Eher langweilig

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    NiWa

    NiWa

    … wird es Elisabeth in der Rente. An ihrem 70. Geburtstag eröffnen ihr die Töchter, dass der Platz im Altersheim - pardon - in der Seniorenresidenz - schon so gut wie bezugsfertig ist und obwohl sich die rüstige alte Dame gegen diese Endgültigkeit wehrt, landet sie schneller dort als sie befürchtet hatte. Aber ihre Töchter haben nicht mit dem Einstein-Club gerechnet. Auch Senioren sind auf Zack und lassen sich nicht wie unmündige Kleinkinder behandeln, daher hat sich dieser exklusive Verein einen Fluchtplan zurechtgelegt. Einigermaßen humorvoll beschreibt Ellen Berg die Endstation Altersheim. Sie macht auf Missstände aufmerksam, gibt den Senioren eine Stimme und versucht dieses ernste Thema amüsant eingewickelt zu präsentieren. Leider ist bei mir der Funke nicht übergesprungen. Manchmal musste ich zwar schmunzeln, aber quer durch die Bank sind mir die blassen Charaktere und ihre, häufig unverständlichen Handlungen, schon fast auf die Nerven gegangen. Außerdem erstaunt es mich doch sehr, dass ein geistig gesunder Mensch, trotz eines relativ hohen Alters, ohne eigenes Zutun seiner gesamten Habseligkeiten von der eigenen Familie beraubt werden kann. Ich bezweifle, dass dies ohne entsprechende Vollmachten möglich wäre und schreibe das der künstlerischen Freiheit der Autorin zu. Trotzdem soll diese Rezension nicht in einer vernichtenden Kritik enden. Insgesamt gesehen, wurde ich doch unterhalten, die Protagonistin Elisabeth, Lissy genannt, ist mir sofort ans Herz gewachsen, und der ernste thematische Rahmen hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht.

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    • 11
  • Je Oller, desto doller!!

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    AmyLilian

    AmyLilian

    Inhalt: Elisabeth ist 70 und ihr Geburtstagsfeier ist die Hölle für sie. Am liebsten würde sie ihre unmögliche Verwandtschaft sitzen lassen und abhauen. Was sie auch tut, als sie erfährt, dass sie von ihren Töchtern in ein Altenheim abgeschoben werden soll. Wo sie überhaupt nicht hin will, da sie sich noch Top fit fühlt. Ihr Ausflug bleibt aber nicht ohne Folgen. Mit einem gebrochen Oberschenkel landet sie zuerst im Krankenhaus und von dort gleich im Altenheim. Oder auch Seniorenresidenz genannt. Elisabeth findet es ganz schrecklich da und will am liebsten wieder in ihre Wohnung zurück. Geht aber nicht, da sie schon weiter vermietet wurde. Sie hadert mit ihrem Dasein im Altersheim, freundet sich aber langsam mit einigen Bewohnern an, die einem geheimen Club angehören. Sie hecken einen gefährlichen Plan aus, wie sie an Geld kommen, um aus dem Altenheim zu entfliehen. Sie müssen sich aber in Acht vor der nervigen Heimleiterin nehmen, denn sie hat die Gruppe schon in Visier. Wird ihnen die haarsträubende Flucht gelingen? Oder landen sie alle in der Regenbogenallee? Mein Fazit: Ein irrsinnig komisches Buch, was aber auch zum denken anregt. Ich habe mich fast die ganze Zeit sehr über die Töchter aufgeregt. Wie kann man einfach seine Mutter so abschieben. Ohne ihr Wissen ihre Wohnung auflösen, die ganzen Sachen und Erinnerungsstücke verscherbeln und die Mutter mit 20 € Taschengeld im Monat abspeisen. Mit der Begründung, das Altenheim ist so teuer. Ich fand Elisabeth sehr mutig, dass sie trotz ihrer hoffnungsloser Lage nicht aufgegeben hat. Und an ihren Plänen fest gehalten hat. Das Buch hat an manchen Stellen nicht viel mit Realität zu tun, wie z.B. die irrwitzige Flucht. Aber es soll ja auch Spaß machen es lesen und nicht alles so ernst nehmen. Zum nachdenken hat mich das Leben im Altenheim gebracht. Die Heimleiterin war ja schrecklich und wie sie mit den alten Leuten umgegangen ist, unmöglich.   

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    • 4
  • Leider nicht überzeugend

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    Maki7

    Maki7

    InhaltElisabeth wird 70! und bei der Feier wird ihr von der “liebenden” Familie eröffnet, in der Seniorenresidenz ist ein Platz für sie gebucht. Sie haut aus dem Restaurant ab, nimmt ein Taxi und fährt in eine Bar wo sie sich volllaufen lässt. Sie erwacht vor ihrer Haustür mit einem gebrochenen Oberschenkel, ohne Erinnerung wie es dazu kam. Nach dem Krankenhausaufenthalt wird sie direkt ins Altersheim verfrachtet. Da lernt sie eine alternde Operndiva, einen vertrockneten Lehrer, ein schlafendes Genie und Prinz Charming kennen. Die fünf Musketiere haben einen Plan, sie wollen aus dem Altersheim ausbüchsen und den Herbst des Lebens irgendwo würdevoll verbringen, dazu brauchen sie aber noch Geld und dafür haben sie auch gleich einen Plan. Meinung Da dieses Buch den meisten Lesern so sehr gefallen hat, waren meine Erwartungen eventuell etwas zu hoch. Ich war auf ein Buch das meine Lachmuskeln überstrapaziert vorbereitet. Hab mich aber mehr geärgert als gelacht. Vorab, die Dialoge sind stark und passen, die Charaktere haben mir im Grossen und Ganzen gefallen. Lissy ist eine 17-jährige im Körper einer alten Frau. Sie möchte gerne tanzen, geht wandern, träumt von Reisen, ist klug, frech und schlagfertig und um keine Antwort verlegen. Aber ihren Töchtern und dem Schwiegersohn gegenüber ist sie übertrieben unterwürfig. Leider wirkt das Ganze aber unrealistisch. Unglaubwürdige Opferrollen gehen mir halt so richtig gegen den Strich, was meinem Lesevergnügen einen mächtigen Dämpfer verpasst hat. Ich bezweifle, dass man ohne die Einwilligung der Mutter einen Vertrag mit dem Altersheim abschliessen kann, die Wohnung kündigen, alle persönlichen Sachen weggeben und ihr Bankkonto auflösen, schliesslich wurde sie im Vorfeld nicht entmündigt, und das Ganze auch noch in Lichtgeschwindigkeit. Auch das Leben im Altersheim, sicher Manches durchaus glaubwürdig wird wiederum durch Absurdes unglaubwürdig, wie der Grund warum sie plötzlich in die Regenbogenallee soll. Der inoffizielle Grund ist durchaus realistisch, der offizielle aber an den Haaren herbeigezogen und es wird einfach alles halt akzeptiert, was soll man machen. Tja. Ich weiss nicht was es sein soll. Ein ernster Roman, eine Komödie oder eine Satire. Das Buch regt Anfangs auf jeden Fall zum Nachdenken an (und Gedanken über das eigene Schicksal). Wird immer wieder durch die witzigen Momente und Dialoge gelockert, so weit so gut, aber dann schiebt sie immer wieder das Übertriebene rein und ich war dann mehr mit dem genervt sein beschäftigt als mit der Geschichte. Zwar wird es gegen Ende noch spannend, aber das hat es für mich nicht mehr retten können.

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    • 5
  • Leserunde zu "Zur Hölle mit Seniorentellern!" von Ellen Berg

    Zur Hölle mit Seniorentellern!
    EllenBerg

    EllenBerg

    Liebe LovelyBooks-Leserinnen und Leser, an Euch kommt keiner vorbei! Aus diesem Grund wage ich mich an meine erste Leserunde und lade Euch auf das Herzlichste ein, gemeinsam mit mir über meinen soeben erschienenen Roman »Zur Hölle mit Seniorentellern!« zu plaudern und zu lachen. Kurz zum Inhalt: Elisabeth ist siebzig und eigentlich noch ganz fit. Doch das Leben scheint gelaufen, als ihre Töchter sie gegen ihren Willen in ein Altersheim stecken. Endstation? Aber doch nicht mit Elisabeth! Bald schon schmiedet sie Fluchtpläne, zusammen mit einigen skurrilen Mitbewohnern. Einer von ihnen ist Vincent, ein rasend attraktiver älterer Herr, der ihr Herz im Sturm erobert. Die eigenwilligen Senioren träumen vom goldenen Herbst im sonnigen Süden. Fragt sich nur, wie sie an das nötige Kleingeld für ihre Flucht kommen. Legal, illegal - total egal! Mit Witz, Charme und einer ordentlichen Portion krimineller Energie beginnt der irre Trip in die Freiheit - Rache inklusive. Hier findet Ihr eine Leseprobe. Kurz zu meiner Person: Ich bin Baujahr 1969 und habe ein paar Umwege genommen, bevor ich meine wahre Passion, das Schreiben entdeckte. Erst habe ich Germanistik studiert und dann als Reiseleiterin wertvolle Erfahrungen über meine Mitmenschen gesammelt: große Gefühle, kleine Schwächen, nette Ticks und jede Menge Ausnahmesituationen. So ging´s auch weiter, als ich in der Gastronomie anheuerte, vom Kellnern bis zum Schnippeln in der Küche. Mittlerweile lebe ich mit meiner kleinen Tochter im Allgäu. Auf einem Bauernhof, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, schreibe ich vorzugsweise nachts an meinen Büchern. Wer jetzt Lust bekommen hat und eines der 25 Freiexemplare ergattern möchte, der kann sich bis einschließlich 25. Mai bewerben. Solltet ihr zu den Mitlesenden zählen, wird eine Teilnahme am Austausch in den Leseabschnitten und eine abschließende Rezension vorausgesetzt. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf Euch und meine erste Leserunde! Eure Ellen Berg

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